Umzug mit Sohn - St...
 
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Umzug mit Sohn - Strategie?

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(@ErichB)

Hallo, 🙂
ich gehöre zu den Vätern wo das Kind (acht) seit gut 1,5 Jahren lebt. Vorher (seit 2008) habe ich aufgrund der beruflichen Vollzeittätigkeit der Mutter inklusive iher zwei Stunden Pendelfahrten zum Arbeitsplatz die überwiegende Betreuung übernommen und auch meine berufliche Tätigkeit darauf ausgelegt (KiTa, Halbtagsstelle). Wir haben die gemeinsame Sorge, waren aber nie verheiratet.
Nach der Trennung sieht sie unser Kind nun zwei mal wöchentlich für je eine Übernachtung. Ferien teilen wir uns. Bei Bedarf telefonieren die beiden frei.

Wie sich das Leben nun ändert habe ich seit knapp einem Jahr eine neue Partnerin und möchte in einigen Monaten gut 400km zu ihr ziehen, was meine Ex-Partnerin natürlich aus allen Wolken fallen lassen wird. Zumal sie die neue Partnerin als starke Konkurenz sieht und sich auch unser Verhältnis massiv verschlechtert hat. Beruflich kann ich dort auch wieder mehr machen, hier hat weder meine Ex-Partnerin noch ich eine Familie vor Ort.

Nun stellt sich die Frage wie ich es am geschicktesten angehe dass auch mein Kind mit kann. Laut Anwalt sollte die Mutter drei Monate zuvor davon unterrichtet werden, sie würde dann sicherlich per Eilverfahren einen Termin bei Gericht bekommen. Der Anwalt sagte ich solle mir keine Sorgen machen da es nach dem Kontinuitätsgrundsatz geht. Ich kann mir denken dass sie dort viel schmutzige Wäsche waschen wird. Vieles kann ich objektiv widerlegen.
Wenn ich mich in den Richter versetze sitzen dann dort aber durchaus zwei Personen die beide glaubhaft darlegen können warum das Kind beim jeweiligen bleiben könnte.
Sie wird sicherlich mit Schule argumentieren und dem vertrauten Umfeld wie das eigene Zimmer was dort ist und Freunde. Auch dass der Kontakt dann weniger würde, was wohl auch so ist. Sie arbeitet aber noch immer Vollzeit und mösste unser Kind bei ihren Freunden unterbringen.

Ich würde mit der vorhandenen großen Familie meiner neuen Partnerin argumentieren, dem zusammenleben als vierer Patchwork-Familie, guten Schulen und Fördermöglichkeiten (hier geht es eher um Fordern), ihr Umgangstechnisch mehr Ferien-, Brücken- und Feiertage geben plus ein Treffen auf halber Strecke.

Ist es echt so einfach wie sich der Anwalt das vorstellt? Für mich schaut es eher aus wie eine ziemliche All-In-or-nothing Sache.
Wenn es zu meinen Ungunsten ausginge, wäre das Kind dann sofort weg und ich verlöre das ABR?


Zitat
Geschrieben : 30.09.2014 14:59
(@ich-habe-angst)

Hi,
ich bin selbst ein AE KV.
Ich bin gegen deine Umzugspläne.
Nur im Notfall ist das eine gute Variante.
Kinder brauchen beide Eltern.
Bei 400 km Distanz geht das schief.

Was passiert beim scheitern der neuen Beziehung ?


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 15:11
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi,

ich finde die Strategie auch falsch. Deine Freundin kann sich genauso in eurer Wohngegend einen Job suchen. Euer Kind braucht seine Mutter genauso wie Dich.

Wenn die Mutter nicht einverstanden ist und Du das Kind mitnehmen willst, muss das ABR geklärt werden. Ob dann das Gericht das kontinuierliche Leben bei Dir dem Verbleib vor Ort bei der Mutter tatsächlich vorziehen wird, steht in den Sternen.

Der Grundsatz hier ist, dass dem Kind der größtmögliche Kontakt zu beiden Elternteilen erhalten bleibt. Überleg mal, wie sich das für das Kind anfühlt, Mama nur noch alle paar Wochen zu sehen und jeden WE-Kontakt mit 800km auf der Autobahn zu belasten. Zudem muss Dir klar sein, dass Du diese Kosten bzw. den Aufwand tragen wirst, weil Du die Entfernung schaffst.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 18:26
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi LBM,

wenn ich das

Ich würde mit der vorhandenen großen Familie meiner neuen Partnerin argumentieren, dem zusammenleben als vierer Patchwork-Familie,

richtig verstanden habe, dann hat auch die Freundin ein Kind. Von daher würde ein Umzug von ihr daselbe Problem auslösen, nur eben auf der anderen Seite.

Von daher sehe ich da keine Lösung. Welches Kind auch immer, es wird einen Elternteil "verlieren". Von daher wäre wohl im Moment die einzige Option eben nicht zusammenzuziehen.


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 18:37
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Sorry, da hast Du natürlich Recht. Dilemma. Aber für das Kind trotzdem nicht in Ordnung.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 18:45
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

da ihr zusammenziehen wollt und anscheinend kein neuer Job bei dir dahinter steht würde ich vorschlagen, das das Kind zumindest das Schuljahr vor Ort beendet.

Was die Kontiuität angeht: 1,5 Jahre bei dir und davor?

Wenn du schon umziehst und die Mutter einem Umzug des Kindes zustimmt wäre es in meinen Augen wichtig, dass du die kompletten Umgangskosten übernimmst und auch festgelegt wird, dass das Kind die beweglichen Feiertage und langen schulfreien Wochenenden bei der Mutter verbringt.

Allerdings: es besteht auch die Möglichkeit, dass das Kind wieder bei der Mutter wohnt und die Umgangszeiten für dich mit den langen schulfreien Wochenenden und beweglichen Feiertagen gilt.

Wenn das Kind auch zweimal unter der Woche bei der Mutter ist dort und übernachtet sowie vermutlich auch das ein oder andere Wochenende sowie die hälftigen Ferien dort verbringt, könnte es auch zur Mutter ziehen.

Eine komplett alleinige Betreuung wirst du ja auch nicht auf die Beine stellen können, wenn du wieder mehr arbeitest oder? Und dann ist es letztendlich egal ob du Freunde/Familie beauftragst oder die Mutter, wobei euer Kind dann zumindest im gewohnten Umfeld bleiben würde.

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 18:49
(@psoidonuem)
Registriert

Bei einer "seit einem knappen Jahr" Wochenendbeziehung würde ich sowieso erstmal sehr, sehr kritisch hinterfragen, ob das auch wirklich, wirklich eine gute Idee ist. Zusammenleben ist definitiv etwas anderes und gerade bei Patchwork ist die Dynamik ja nochmal höher. Ich würde da mal noch eine Weile warten.

Was sagt denn das Kind überhaupt dazu?


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 18:58
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Für mich schaut es eher aus wie eine ziemliche All-In-or-nothing Sache.
Wenn es zu meinen Ungunsten ausginge, wäre das Kind dann sofort weg und ich verlöre das ABR?

So sehe ich das auch.

Bei Müttern passiert es zwar tatsächlich ziemlich oft, dass ihnen ein Wegzug ohne große Hürden erlaubt wird, nur bist du keine.
Da muss das nicht in gleichem Maße gelten.
Wenn die Mutter sich genau so um euer Kind kümmern kann wie du, kann es durchaus sein, dass das, plus die Kontinuität in Schule und Freundeskreis das Pendel gegen dich ausschlagen lässt.

Letztlich wird kein Richter dir den Umzug verbieten aber er wird dann zu entscheiden haben, wo es dem Kind nach deinem Wegzug besser geht. Und das kann durchaus bei der Mutter sein.
Und auch ich bin der Meinung, zurecht.

Das Mindeste was du tun solltest, ist dass du für die direkten Folgen aufkommst.
Also sicherstellst, dass der Umgang für die Mutter keine Mehrbelastung darstellt.
Das ist zwar noch nicht unbedingt in allen Richterköpfen angekommen aber mir fällt kein vernünftiger Grund, warum die Mutter diese Mehrkosten tragen soll und nicht du.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 19:55
(@bitumen)
Nicht wegzudenken Registriert

Bei einer "seit einem knappen Jahr" Wochenendbeziehung würde ich sowieso erstmal sehr, sehr kritisch hinterfragen, ob das auch wirklich, wirklich eine gute Idee ist. Zusammenleben ist definitiv etwas anderes und gerade bei Patchwork ist die Dynamik ja nochmal höher. Ich würde da mal noch eine Weile warten

Naja, du kannst auch noch 10 Jahre warten, aber eine Garantie,  dass die neue Beziehung funktioniert ist das auch nicht!!!

Was sagt denn das Kind überhaupt dazu?

Diese Frage solltest Du wirklich offen und ehrlich mit dem Kind klären.  Auf der Basis würde ich dann das weitere Vorgehen planen und dann auch handeln.

Sorry, da hast Du natürlich Recht. Dilemma. Aber für das Kind trotzdem nicht in Ordnung.

LG LBM

Ob das für das Kind nicht in Ordnung ist sei dahingestellt.  Ferndiagnosen sind sehr schwierig und letztendlich könnt ihr dann auch keine Beziehung eingehen wenn ihr nach der Devise von La handelt. Ob dies dann wirklich für das Kind das Beste ist, wage ich zu bezweifeln.

Du solltest nachdem du den Willen Deines Kindes kennst dann auch entsprechend an die Sache rangehen. Wie ein Richter entscheidet weiss hier niemand, aber davon solltest Du auch nicht dein künftiges Leben abhängig machen. Was sagt Deine Lebensgefährtin dazu? Wie stellt sie sich das vor?

CU Bitumen


Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 20:25
(@ErichB)

Vielen Dank für die Antworten. 🙂

Eine Beziehung kann immer schief gehen. Auch nach vielen Jahren. Das wissen wir ja. Wir haben es bisher gut geschafft uns auch mal einge Wochen am Stück zu sehen. Ich habe keinen Grund an der Beziehung zu zweifeln.

Die 1,5 Jahre nun, folgen der hauptsächlichen Betreuung seit 2008 durch mich. Die Mutter war gute 12 h weg am Tag wegen ihrer Arbeit.

Meine neue Partnerin hat keinen Kontakt zum Kindsvater, dafür sehr enge Familienverhältnisse mit großem Freundeskreis. Ihr Kind ist vier. Sie wäre wohl eventuell her gezogen wenn nicht seit vielen Monaten so massiver Druck meiner Ex-Partnerin ausgeübt worden wäre. Das war alles nicht einfach und eine ziemliche Probe für uns. Letztlich war es mit das Hauptkriterium dass sie nicht her zieht und sie mag ihrem Kind auch den Umzug nicht zumuten. Er hatte drei bisher.

Mein Kind soll ja erst mal nichts von den Plänen erfahren. Er ist recht positiv was uns als Familie angeht, in der Schule sehr gut und hat die Trennung auch ohne Komplikationen durchlebt. Trotzdem kann man ihn leider sehr schnell beeinflussen. Kaum bekam er ein Haustier bei Mama schlug er ihre Zeitenwünsche, ein Wechselmodell, vor. Damit er sich besser um sein Tier kümmern könne....

Klar könnte ich auch allein gehen, aber wie ich meine Ex-Partnerin kenne wäre es das dann mit meinem Sohn. Da mache ich mir keine Illusion. 🙁

Was das Thema Geld angeht so ist das erst mal kein Problem hier. Ich muss sagen dass die Mutter auch sehr gut verdient.

Ich frage mich natürlich auch was es für mich noch gibt. Jetzt habe ich eine Fernbeziehung, die würde sich wohl verlaufen wenn keiner zum anderen zieht. Hier ist es ziemlich ländlich, mein Job läuft aus, der Heiratsmarkt 😉 sehr übersichtlich. Bei der nächsten Frau ginge wohl alles wieder von vorne los mit dem Ärger der Ex-Partnerin. Das find ich recht traurig. Was lebe ich meinem Kind denn für ein Familienbild vor wenn es immer so weiter geht? Und hier alles unter das Kindswohl stellen, nur für zwei Tage treffen mit der Mama in der Woche? Ich finde glückliche Eltern machen auch glücklichere Kinder.

Im Netz lese ich immer von vielen Müttern die einfach weg ziehen und Fakten schaffen. Da geht auch keiner her und holt die Kids zurück. Egal was der Ex dazu sagt. Vielleicht mache ich mir einfach zu viel Gedanken wie man alles unter einen Hut bekommen kann....


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 22:37




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Im Netz lese ich immer von vielen Müttern die einfach weg ziehen und Fakten schaffen. Da geht auch keiner her und holt die Kids zurück. Egal was der Ex dazu sagt.

Findest du das erstrebenswert?
Wie würdest du das mit umgekehrten Rollen finden?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 22:41
(@ErichB)

Nein, darum mache ich mir auch viele Gedanken und schreibe hier anstatt mir einen Möbelwagen zu bestellen.
Irgendwo muss das Kind aber nun mal letztlich leben. Einer ist immer der Dumme. Um es mal ganz salopp zu formulieren so bitter es auch ist. :-/

Schwierig...


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:01
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nein, darum mache ich mir auch viele Gedanken und schreibe hier anstatt mir einen Möbelwagen zu bestellen.

Das ehrt dich.

Irgendwo muss das Kind aber nun mal letztlich leben. Einer ist immer der Dumme. Um es mal ganz salopp zu formulieren so bitter es auch ist. :-/

Und das finde ich zum K....

Genau auf diesem Prinzip basiert dieses unsägliche Familienrecht, gegen das wir hier antreten.

Aber ich stelle nochmal die Frage:
Wie stellst du dir den Umgang zwischen Mutter und Kind zukünftig vor?
Wenn du auf einen vernünftigen Richter stoßen solltest, wird er dir diese Frage auch stellen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:09
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Erich,

Meine neue Partnerin hat keinen Kontakt zum Kindsvater, dafür sehr enge Familienverhältnisse mit großem Freundeskreis. Ihr Kind ist vier. Sie wäre wohl eventuell her gezogen wenn nicht seit vielen Monaten so massiver Druck meiner Ex-Partnerin ausgeübt worden wäre. Das war alles nicht einfach und eine ziemliche Probe für uns. Letztlich war es mit das Hauptkriterium dass sie nicht her zieht und sie mag ihrem Kind auch den Umzug nicht zumuten. Er hatte drei bisher.

wie die anderen sehe ich das Ganze auch kritisch. Auch wenn Du es vielleicht nicht hören magst, sollteste Du vielleicht auch mal das Verhalten Deiner neuen Partnerin anschauen. Man kann meist sehr viel auch daran erkennen, wie mit den Ex-Partnern umgegangen wird. Warum hier kein Kontakt zum KV besteht, beschreibst Du nicht. Warum das Kind Deiner Partnerin schon dreimal umziehen musste (weil Mama das so wollte) beschreibst Du auch nicht.
Und nun muss auch noch Deine Exe als "Argument" herhalten, warum der Umzug zu Dir nicht klappt. Aus meiner Sicht ist das ziemlich fadenscheinig.

Aus meiner Sicht sollte man sich mal intensiv fragen, ob dann eine Beziehung wirklich Sinn macht. Ich würde mich ausserdem nicht wundern, wenn bei einer zukünftigen Trennung, Deine jetzige Partnerin ihr Verhalten fortsetzt und den vierten Umzug draufsetzt, damit sie mit Dir nichts mehr zu tun haben braucht. Persönlich wäre ich hier sehr vorsichtig. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:24
(@ErichB)

Beppo, habe ich im ersten Beitrag geschrieben. 🙂

Ingo, das ist ganz einfach. Schwangerschaft während Auslandsaufenthaltes, zurück mit Säugling nach DE gezogen. Dort dann ein Studium angefangen in Stadt B, von dort zum Studienortwechsel in Stadt C und von dort steht nach Ende des Studiums nun der letzte Umzug nach Stadt D an. Macht drei Umzüge. Der KV möchte keinen Kontakt, zahlt nix und ist für sie auch okay so.

Die Ex ist nun mal der Hauptgrund. Das Verhältnis war nicht gut aber okay und es ging steil Berg ab seitdem ich wieder vergeben bin. plötzlich passt dies nicht, ich mache das falsch, das JA wird angeblich über jenes unterrichtet. Zum Glück kenne ich einige der Mitarbeiter dort privat und bin auf dem laufenden dass es keine einzige Meldung gab. Also ist es nur rumstänkern und Hetze. Frage mich nur warum. Immerhin hat sie damals mich verlassen und das war doch okay. Ich will meinen Frieden und die Kinder sollen nicht in den Sog gezogen werden der da herrscht.


AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:41
(@bitumen)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Erich,

Wie alt ist Dein Kind? Ich glaube nicht, dass es sehr geschickt ist, die Sache ohne den Kindeswillen zu kennen durchzuziehen....dies wird zum Bumerang werden. Alle Beteiligten müssen sich dazu äußern dürfen.

Wie belastbar Deine neue Beziehung ist, kannst nur Du wissen, ich würde diese aber nicht einfach so hinschmeißen nur weil Exe in Problem damit hat oder weil sonst noch Moralapostel gibt die Dir dazu raten. Aber sie muss ebenfalls Stellung nehmen.

Wenn Du die Sache gut geplant angehst sehe ich es ähnlich wie Dein Anwalt, nicht nur das Kontinuitäsprinzip peilt Dir in die Karten, wie Du schreibst hast Du am momentanen Ort auch kaum Jobaussichten.  Suche Dir einen Job am neuen Ort und Du hast ein weiteres Argument für den Umzug. Und nein, biete Deiner Ex nicht gleich an, die Kosten für alles zu übernehmen. Du schaffst die Entfernung nicht um Deine Ex zu ärgern, sondern um Dein Leben und das Leben Deines Kindes zu gestalten. Das ist Dein gutes Recht und sogar Deine Pflicht. Deshalb gibt es keinen Grund schon in dem Stadium deiner Ex zu sehr entgegen zu kommen. Das kannst Du später auf freiwilliger Basis immer noch machen.

CU Bitumen


Beim Umgang mit PLS-Patienten gilt es immer zu berücksichtigen, dass Realität, Fakten und Logik in der Welt des Betroffenen keinerlei Bedeutung haben. Auch können die meisten PLS-Patienten nicht mit Kritik umgehen, das gilt für jede Form der Kritik, also gerade auch positive oder konstruktive Kritik

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:44
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Beppo, habe ich im ersten Beitrag geschrieben. 🙂

Öhm, wo denn?
Oder meinst du das hier?

Auch dass der Kontakt dann weniger würde, was wohl auch so ist


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:47
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Den Frieden wirst Du aber nicht bekommen, indem Du das Kind 400km verpflanzt.

Gerade wenn Deine Neue ohnehin keinen Kontakt zum KV hat, bzw. das Kind keinen Umgang, spricht ja nichts dagegen, dass noch ein Kind zur Umgangshalbwaise wird.

Dir muss klar sein, dass Du ganz klar Deine Interessen vor die des Kindes setzt, wenn Du diesen Umzug machst. So nett der die Neue auch findet, Mama ist Mama, so wie Papa Papa ist.

Ob Deine Ex jetzt unverarbeitete Gefühle verarbeitet oder latent ahnt, dass Du Dich von hier verdünnisieren könntest, wissen wir nicht. Vermutlich fühlt sie sich einfach in ihrer Mutterrolle bedroht. Dass sie versuchen wollte ein Wechselmodell zu installieren, finde ich legitim, auch wenn sie das vielleicht nicht gut aufgezogen hat.

Wenn Du diesen Umzug durchziehst, hat Dein Sohn einen massiven Kontakteinschnitt - zu einem von euch. Er wird also so oder so verlieren.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 30.09.2014 23:47
(@ErichB)

Ich meinte das mit Umgang Beppo:
"...ihr Umgangstechnisch mehr Ferien-, Brücken- und Feiertage geben plus ein Treffen auf halber Strecke."
Naja und finanziell würd ich wohl meinen Teil tragen. Ums Geld geht es ihr aber nicht.

LBM, dass hätte er auch wenn ich ihn zurücklassen würde. Dann wäre die Hauptbezugsperson weg.
Er wäre sehr enttäuscht von mir. Und natürlich beziehe ich ihn mit ein. Nur in diesem frühen Stadium noch nicht.


AntwortZitat
Geschrieben : 01.10.2014 00:05
(@ingo30)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Erich,

ergänzend zu den guten Punkten von LBM

Der KV möchte keinen Kontakt, zahlt nix und ist für sie auch okay so.

Das mag ja alles bei einem kleinen Kind noch kompensierbar sein - für die Zukunft sind aber auch hier Probleme vorprogrammiert. Entweder musst Du für den (nicht zahlenden KV) indirekt einspringen bzw. was ist in späteren Jahren, wenn der Finanzbedarf ansteigt? Auch hier sollten zumindest Titel gegen den KV bzw. Beistandschaft durch die KM aktiviert worden sein, um den Unterhalt zu sichern.

Fassen wir zusammen: Deine jetzige Partnerin hat (ausser persönlichen Motiven) keinen Grund, an ihrem Wohnort zu verbleiben. Es besteht kein Kontakt mit dem KV, sie wäre somit frei für einen Umzug. Sie meint (aus welchen Gründen auch immer) den Unterhalt für "ihr" Kind in den nächsten Jahren selber zu erwirtschaften bzw. wirst Du als Partner dann höchstwahrscheinlich miteingespannt. Für mich wären diese Punkte schon ziemlich relevant. Gruß Ingo


AntwortZitat
Geschrieben : 01.10.2014 00:06




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