Exfrau will 500km w...
 
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Exfrau will 500km weit wegziehen!

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(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin hennes,

nein, das ist kein Konzept:
- Kinder bei einer Entfernung von 500 Metern in die Schule bringen und dort abholen ist eher Stuss; wozu haben sie Beine?
- das Gymnasium bei einem heute 7-Jährigen zu erwähnen ist ebenfalls Nonsense; es geht um heute und nicht um "in 3 Jahren".
- Dein Verdienst plus Kindergeld muss nicht nur für Sohnemann und Dich reichen, sondern auch noch für Deine bislang nicht berufstätige Ex, und zwar auf der Basis Deines bisherigen Einkommens; nicht auf der einer besseren Halbtagsbeschäftigung. Kannst Du das schaffen? (Faustregel: Drei Siebtel der Differenz zwischen Deinem bisherigen und ihrem Einkommen).

Da hält Deine Ex ganz locker dagegen; sinngemäss: "Ich kann - wie schon in den vergangenen 7 Jahren - auch weiterhin rund um die Uhr für Sohnemann da sein, und es kostet den Steuerzahler keinen Pfennig."

Es ist sicher vernünftig, dass Du einen Anwalt an Deiner Seite hast. Nur kann auch der die geltende Rechtsprechung nicht aus den Angeln heben. Und Eure selbst gewählte eheliche Rollenverteilung kann er nachträglich auch nicht mehr ändern. Unabhängig von der bereits benannten Betreuungs-Kontinuität würde Dein Modell schliesslich bedeuten "hennes reduziert seine Arbeitszeit und sein Einkommen; stattdessen übernimmt der Steuerzahler seine Pflicht zum Trennungs- und Ehegatten-Unterhalt für seine Ex-Frau." Und das wird nicht passieren.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 08.03.2012 17:44
(@guddis)
Zeigt sich öfters Registriert

Hi Hennes , so , die rechtliche Seite und auch die willkürlich angewandte rechtliche Seite des Kindeswohles spricht eindeutig gegen dich. Fakt ist : Deine Ex geht weit weg. Dein Kind geht auch weit weg. Jetzt ist es an dir zu beweisen ist es besser oder schlechter für das Kind weit weg zugehen. Und an diesem Punkt musst du arbeiten , deine ganze Energie musst du auf diesen einzigen Punkt fokussieren, ist es wirklich besser für mein Kind weg zu sein oder nicht. Trage alles zusammen, Bindung des Kindes zum KV, Soziale Kontakte des Kindes , deine ehrenamtliche Tätigkit im Jugendbeeich Sportverein usw. usw. usw. Das alles zusammen mit einem organisiertem Tagesablauf , Das Kind ist von da bis da in der Schule , von da bis da ist das Kind bei den Großeltern  von da bis da ist es bei seinem Vater von da bis da hat die KM Umgang. Du musst verstehen das ein Richter der so etwas entscheidet wie ABR ,wissen will und das nachvollziehbar, wie das in der Praxis funktioniert und das auch verständlich und logisch für ihn nachvollziehbar ist. Wenn du das so nicht rüberbringen kannst hast du keine Chance und dein Kind ist weg.

Ist so traurig für uns Väter , aber ist so
Gruß Guddis


AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2012 02:11
(@ich-habe-angst)

Ist das kein Konzept?

Und dein Kind wird angehört und befragt werden. Ohne Eltern.
Zweimal.
Einmal vom JA.
Einmal vom FG.
Das war bei uns so mit 6 Jahren.
Bei uns fragte damals das feministisch geprägte FG auch noch danach, wer die Wohnung putzt.
Freunde und Vereine werden auf jeden Fall thematisiert.

Und ganz wichtig: Hast du mit dem Kindergarten gesprochen ???
Dein Kind wird im Sommer doch ohnehin in die Schule wechseln.
Das ist schlecht für dich, da das Kontinuitätsprinzip hierbei ohnehin unterbrochen wird.
Ich habe damals verfrüht einschulen lassen ...

WARUM - und das ist sehr wichtig - soll das Kind mittags so früh aus der Schule nach Hause kommen ???
Es gibt doch auch Schule bis 15.00 Uhr.

Wer hat sich bis jetzt immer um das Kind gekümmert ???

Beim FG wurde auch geschaut, neben wem das Kind auf der Wartebank sitzt.
Neben der Mutter oder neben dem Vater ?

Und: Das JA ist oft sehr bequem und müde. Die fragen einfach mal beim Kindergarten nach. Das geht telefonisch. Dann kann das JA  weiter schlafen...

Andere alleinerziehende Väter haben andere Erfahrungen gemacht.


AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2012 11:30
(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

Hallo nochmal, ich habe Argumente gesammelt , die dafür sprechen , dass mein Sohn bei mir bleibt

M** hätte alle vertrauten Person mehr um sich, Lebensmittelpunkt bleibt erhalten
Es ist auch wichtig, dass der Kontakt zu seinen 4 Großeltern bestehen bleibt, da er zu Ihnen eine enge Bindung hat. Weiterhin ist der Kontakt zu seinem Cousin , seiner Schwester , sowie seinen besten Freunden G**, D** und J**, für M** sehr wichtig. Ebenso  der Kontakt zu seinen Vereinskollegen.
Vor der Trennung haben wir immer „alles „ zusammen gemacht, Nach Feierabend haben wir immer noch was gemeinsam zusammen Unternommen, seit der Trennung,  ist M*** jedes 2. WE von Do. bis Montag Morgen bei mir. Zusätzlich 1 Spielenachmittag, von 15:30 bis ca.19Uhr. Jeden Freitag kommt er immer sehr gerne zum Fußballtraining, wo ich ehrenamtlich Trainer bin. Zusätzlich sind wir zusammen, wenn an den WE Fußball Turniere sind.
M** hat sehr  viele Kontakte zu den Mitspielern aus seinem Verein, kennt auch viele aus der nächsthöheren Gruppe (F-Jugend), da M** schon über zwei Jahre im Verein spielt. M** ist sehr gut im Verein etabliert und ist sehr beliebt, da er ein wirklich guter Spieler ist (18Tore in dieser Saison).
Ich  bin davon überzeugt, dass ich M** eine bessere Zukunft geben kann. Ich beschäftige mich sehr viel mit M** und auch gerne, erkläre ihm sehr viel und geduldig, habe ihm das Radfahren beigebracht, aktuell gehen wir regelmäßig schwimmen. Machen gemeinsame Wanderungen, haben  gemeinsames  Hobby, Fußball, sind beide sind im F-Verein, M** Spieler ich Trainer. Ich kann ihm ein Vertrautes, ausgeglichenes und stabiles Zuhause bieten. Dies wäre ansonsten der 2. Umzug in kürzere Zeit (15.für Mutter) Ich hatte M** auch schon ohne Probleme, mehrere Wochen alleine betreut, als seine Mutter in der Reha war (3Wochen) und bei mindestens drei KH-Aufenthalten.  
Vom 06.4.11 bis 15.04.11 ist M** bei mir, da Mutter in Urlaub

Was haltet Ihr davon ?

Betreuungskonzept

Morgens ca. 7:30 gemeinsames Frühstück, danach bringe ich M** in die nahegelegene  Grundschule, die ist ca. 500m entfernt.
Danach fahre ich zur Arbeit.
Eines meiner Elternteile wird ihn abholen, zum Mittagessen mit nach Hause nehmen. Wird teilweise schon praktiziert, wenn M** ab Do. bei mir ist.
Wenn ich meine Arbeitszeit auf 25 Stunden reduziere (5Stunden Tag)
bin ich um 13:30 Zuhause. Danach gemeinsames Lernen und erledigen der Hausaufgaben.
Der restliche Nachmittag steht zur Verfügung für gemeinsame Unternehmungen, oder für Besuch bei Freunden.
Am Abend, gemeinsames Abendessen.
Freitag ist ab 16Uhr Fußballtraining , bei dem ich anwesend als Trainer bin, an den Turnieren und Spielen am WE nehmen wir gemeinsam teil.
Im Falle einer Krankheit von M**, wäre die Betreuung von den Großeltern, oder Schwester (20J) gewährleistet.

Edit: Realnamen entfernt (zwei hast Du übersehen) 😉


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.03.2012 16:43
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin hennes,

Was haltet Ihr davon ?

wenig. Es bringt Dich nicht weiter, wenn Du unangenehme Tatsachen ausblendest. Zum Beispiel die, dass Du Deine Erwerbstätigkeit nicht einfach von 40 auf 25 Stunden reduzieren kannst, denn nach Eurer selbst gewählten ehelichen Rollenverteilung bist Du unterhaltspflichtig für Kind UND Mutter - und zwar auf der Basis Deines bisherigen Einkommens aus einem Vollzeit-Job. Kannst Du das leisten?

Deinem Betreuungskonzept kann Deine Ex im übrigen leicht das Kontinuitätsprinzip entgegenhalten, in dem sie sich nicht nur um Sport- und Freizeitaktivitäten gekümmert hat, sondern auch um den ganz normalen Alltag - selbstverständlich verbunden mit der Bereitschaft, das auch weiterhin genauso zu tun. Selbstverständlich wird sie Dir ein "grosszügiges Umgangsrecht" einräumen und vielleicht sogar anbieten, einen Teil der Umgangsfahrten zu übernehmen.

Das soll Dich nicht hindern, einen ABR-Antrag zu stellen (zumal Du eh nicht viel zu verlieren hast); ich persönlich sehe nur keine grossen Erfolgsaussichten.

Grüssles
Martin


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Geschrieben : 13.03.2012 17:10
(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

@ich-habe-Angst :sorry :exclam:
Hallo Brille, die  Stundenreduzierung wäre von 37,5 auf 25. Das nur nebenbei. Meine Frau war teilweise schon berufstätig, nur seit 1 1/2 Jahren ist Sie dies nicht mehr.
Im Falle, dass mein Sohn zu mir kommt, wäre ich doch nicht mehr, meiner Frau Unterhaltspflichtig, da sie doch arbeiten gehen kann.
Im dem Fall, in dem mein Sohn von Donnerstag bis Montag Morgen bei mir ist, kümmere ich mich auch im "normalen Alltag um ihn.
D.h. in den Kindergarten bringen/ abholen, kochen anziehen, waschen, Wäsche waschen....

gruss

Hennes


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.03.2012 17:22
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin hennes,

Du beschreibst einen theoretischen Zustand in der Zukunft. Praktisch ist Deine DEF derzeit nicht erwerbstätig und muss sich während des Trennungsjahres auch nicht um einen Job kümmern. Und ob sie gleich danach einen bekäme, steht in den Sternen. Aktuell sind die Fakten: Du hast einen Fulltime-Job; sie hat Zeit für's Kind. Aus welchem Grund sollte ein Gericht das umdrehen? Sicher nicht wegen eines Sportvereins oder einer in der Nähe wohnenden Oma.

Vielleicht beantwortest Du einfach einmal die bereits mehrfach gestellte Frage: Könntest Du auch mit einem 25-Stunden-Job den Trennungsunterhalt für Deine Noch-Ehefrau und den Kindesunterhalt für Euer Kind leisten? Du bist derzeit nun mal der einzige Verdiener in Eurem Konstrukt; daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Grüssles
Martin


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Geschrieben : 13.03.2012 17:54
(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

Vielleicht beantwortest Du einfach einmal die bereits mehrfach gestellte Frage: Könntest Du auch mit einem 25-Stunden-Job den Trennungsunterhalt für Deine Noch-Ehefrau und den Kindesunterhalt für Euer Kind leisten? Du bist derzeit nun mal der einzige Verdiener in Eurem Konstrukt; daran wird sich auch in absehbarer Zeit nichts ändern.

Hallo Martin,
Nein könnte ich nicht! ;(
Die Scheidung ist erst im September!

Gruß Hennes


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.03.2012 19:35
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin.
Also die Unterhaltspflicht für die Mutter würde ich jetzt auch mal als zweitrangig ansehen.

Es bleibt natürlich eine uphill battle aber ich finde dein Betreuungskonzept nicht schlecht.

Ob deine Chancen damit über 50% steigen sei mal dahin gestellt aber größer als 0 sind sie allemal.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2012 19:51
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

die Geschichte von Hennes erinnert mich doch sehr an meine eigene.
Ich denke es wäre hilfreich für Dich Hennes, wenn Du meine ganze Geschichte einmal lesen könntest und Du aus eventuellen Fehlern bei mir etwas lernen könntest um Deine Chancen zu erhöhen.
Wenn Du Interesse hast würde ich Deep bitten die Geschichte für Dich freizuschalten. Ganz veröffentlichen möchte ich das ganze noch nicht weil es noch relativ frisch ist und das ganze "Konstrukt" noch auf wackeligen Beinen steht.

Gruß
Peter


AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2012 19:56




(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Peter,
danke für das Angebot, ich denke alles was ich an Infos bekommen kann, wäre hilfreich für mich,
deshalb nehme ich Dein Angebot dankend an.
Wie geht das mit dem "Freischalten"

Gruß

Ralf (hennes)


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 13.03.2012 20:52
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Wie geht das mit dem "Freischalten"

Du musst nix weiter machen.
Peter wird Deep Thought oder oldie bitten, dich freizuschalten und wenn das geschehen ist, taucht der Faden von Peter einfach in der Liste deiner ungelesenen Beiträge auf.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2012 21:01
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

ist erledigt, ich habe die Bitteper mail verschickt.

Grüsse
Peter


AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2012 22:00
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Erledigt  :thumbup: 🙂


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 13.03.2012 22:23
(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Peter,
ich habe Deine Geschichte gelesen und bin entsetzt !
Zum einen, wie Deine Geschichte ausgegangen ist und zum anderen sehe ich meine Felle wegschwimmen .
Bei Dir waren alle Vorraussetzungen gegeben, dass die Kinder bei Dir, hätten bleiben müssen, das sehe ich zumindest so.
Ich denke da stehe ich auch nicht alleine da . Deine Geschichte zeigt doch ganz klar, dass es dem FG Sch... egal ist, was das beste für die Kinder ist.
Die handelten doch nur nach dem Prinzip " Kinder bei die Mama".
Und Fehler hast Du meiner Meinung auch nicht gemacht, Du hast alles erdenkliche getan und warst bestens vorbereitet.
Dann kann ich für mich nur hoffen , dass ich an einen Richter gelange, der besser abwägen kann, was das beste für meinen Sohn ist.
Hier bei mir zu leben, in seinem ganzen vertrauten Umfeld und einem fürsorglichen Vater, der alles geben wird, den Junior liebevoll großzu ziehen,
oder mit seiner Mutter in die Fremde zu schicken! Aber ich glaube , da werde ich eher vom Blitz getroffen.

Gruss
hennes


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 14.03.2012 11:15
(@sleepy)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Hennes,

grundsätzlich denke ich, dass Du es auf jeden Fall versuchen solltest. Dann hast Du alles getan, was möglich ist. Wie heißt es so schön: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Allerdings denke auch  ich, dass Deine Chancen extrem gering sind. Ich hatte mal  Deine letzte Argumentationszusammenfassung genommen und dazu gepackt, was die Gegenseite daraus machen kann/wird. Einfach nur, damit Du siehst, dass jedes Deiner Argumente leicht von der Gegenseite zum eigenen Vorteil gedreht werden kann. Allerdings würde ich das erst einstellen, wenn ich Dein Okay hierzu habe. Man weiß ja nie, wer mitliest und ob man der konkreten Gegenseite hier nicht zufällig Munition in die Hand drückt ….

Lg
sleepy


Sleepy

AntwortZitat
Geschrieben : 14.03.2012 11:54
(@hennes)
Schon was gesagt Registriert

hallo sleepy, da hier ja keine Namen auftauchen (was ich mittlerweile absolut verstehe), denke
ich nicht , dass hier jemand einen Bezug auf meinen aktuellen Fall herleiten kann, oder hast Du/ihr schon
so was hier erlebt?

Aber vorsichtig ist die Mutter der Porzellankiste, mensch schon wieder ne Mutter  🙂

Kannst Du mir das als pn schicken?

gruss hennes


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 14.03.2012 12:50
(@ich-habe-angst)

grundsätzlich denke ich, dass Du es auf jeden Fall versuchen solltest. Dann hast Du alles getan, was möglich ist. Wie heißt es so schön: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Kämpfen lohnt sich !

Auch wenn es jetzt militärisch klingt, aber denke daran:
- kein Angriff ohne Aufklärung
- feindliche Kräfte binden

Ich habe selbst lange Zeit hier mitgelesen und habe letztendlich "gewonnen".
Leider haben die Kinder ihre Mutter verloren.


AntwortZitat
Geschrieben : 14.03.2012 15:25
(@hennes66)
Schon was gesagt Registriert

Hallo, ich war eine Zeitlang nicht mehr hier, nur zum Lesen. Habe mich neu regestrieren müssen, da ich meine Zugangsdaten verschlampt habe.
Ihr habt mir ja alle nicht viel Mut gemacht, was es angeht, das ABR für meinen Sohn zu bekommen, wie sich rausstellte zu Recht.
Letzte Woche war die Verhandlung. Im Vorraus habe ich mir alle Tipps die ich bekam, zu Herzen genommen. Ich hatte auch mit meinem Arbeitgeber abgeklärt,
nur noch 28 Stunden zu arbeiten, um dann mehr Zeit für meinen Sohn zu haben. Die übrigen Vorraussetzungen waren gar nicht so schlecht. Hatte ich ja auch hier geschrieben.
Wie gesagt letzte Woche war Verhandlung.
Mir war nach 10 Minuten schon klar, dass ich null Chancen habe. Die Richterin, ritt ständig auf dem Kontinuitätsprinzip rumm. Meine Argumente, das der Junge doch hier alle
Verwandten hat und seit 2Jahren im Fußballverein ist und ich der Trainer usw., hat die gute Dame nicht interessiert.
Die geradezu grotesken Argumente der Gegenseite, wie, dass eine neue Umgebung, den Intellekt des Kindes steigert, befürwortete sie.
Sie meinte das ein Kind sich sehr schnell an eine neue Umgebung anpaßt. Mag ja sein, wenn beide Elternteile vorhanden sind. Letztendlich hatte ich null Chancen.
Mein Sohn wurde auch angehört, wobei er sich weder für mich, noch für seine Mutter entscheiden wollte, er will bei beiden sein, sagte er. Während dessen meine Sohn das Gespräch mit der Richterin führte
empfahl mir mein Anwalt, dem Umzug zuzustimmen, dann würden die Versprechungen, die meine Ex machte, bezüglich dem Besuchsrecht vor Gericht vermerkt.
Die EX will den Kleinen alle vier Wochen von Bayern hier ins Saarland bringen. Er wäre dann von Freitag mittag bis Sonntag Mittag bei mir. Dann würde Sie ihn wieder mitnehmen. Das zweite WE würde Sie mir 200km entgegenkommen.
Ich sagte ihm das ich das nicht kann. Meiner Meinung ist das eh Unsinn, entweder hält Sie die Versprechen, die sie mir und meinem Sohn macht, oder nicht. Da wird auch kein Schreiben was ändern.

Trotzdem noch mal Dank an alle , für die Tipps !

Gruß Hennes


AntwortZitat
Geschrieben : 28.06.2012 12:54
(@peter68)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Hennes,
tut mir wirklich sehr leid, dass es Dir wie mir ergangen ist.

Jetzt heißt es genau wie für mich den Umgang ermöglichen viel Zeit und viel Geld und viele viel Nerven investieren um den Kontakt so häufig wie möglich stattfinden zu lassen.

Viel Kraft dafür
Peter


AntwortZitat
Geschrieben : 29.06.2012 11:24




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