Schönen Sonntag erstmal zusammen,
folgendes Problem hat sich jetzt die letzten Monate immer weiter aufgebaut und treibt mich langsam in den Nervenzusammenbruch.
Ich lebe seit Oktober '11 mit meinem Partner zusammen, der seit August '11 von seiner noch Frau getrennt lebt und mit dieser 3 Kinder hat (5 Jahre, 2 Jahre, 8 Monate). Trennung und Scheidung wurde von ihrer Seite aufgrund eines neuen Mannes gefordert bzw. eingereicht. An sich ja schon keine schöne Sache. Gemeinsames Sorgerecht ist gültig, wobei sie einen Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt hat. Zudem ist noch zu sagen, dass mein Partner berufsbedingt über 200 km von seiner Familie entfernt lebt und daher nur an den Wochenenden zu den Kinder kann. Dies war aber bereits bei der Geburt des ältesten Kindes der Fall.
Soviel zu den Fakten, jetzt an's Eingemachte:
Ich kenne mich selber nicht sonderlich gut mit Sorgerecht aus, aber ich finde die Situation momentan unzumutbar für die Kinder. Sie sehen ihren Vater nur jedes zweite Wochenende und das auch nur die beiden Älteren. Das Baby darf das Haus nicht verlassen, zudem darf der Vater sich nicht mit ihm alleine in einem Raum aufhalten (Keine gerichtliche Anordnung, lediglich "Wunschdenken" bzw. "Befehl" der Mutter). Dieser "Kindesentzug" hat mittlerweile dazu geführt, dass das Baby seinen eigenen Vater logischerweise nicht erkennt und somit den Großvater "Papa" nennt.
Besonders bei der Ältesten besteht ein hoher Bedarf, auch bei ihrem Vater übernachten zu dürfen. Laut anwaltlichem Schreiben befürchtet die Mutter, der Vater würde die Kinder "entführen" und mit in "meinen Haushalt" nehmen. Dazu wiederum ist zu sagen, dass ich in einem 19m² Zimmer in einer WG wohne und es folglich nicht möglich ist, dort mit 4-5 Leuten zu wohnen. Des weiteren behauptet die Mutter in den Schreiben die Kinder wären deswegen auch sehr beunruhigt und verängstigt. Die Realität sieht allerdings so aus, dass ich mich mit den beiden Großen hervorragend verstehe, sie keinerlei Probleme mit mir haben und auch Wert darauf legen, Bilder von mir zu haben etc. Ich bin von diesen folglich als eine Art "Familienmitglied" toleriert. Nur eben von der Mutter nicht.
Zur Mutter muss man natürlich auch etwas sagen. Nachdem sie meinen Partner verlassen hat, hatte sie bereits bis zu 10 unterschiedliche "Partner" (auf einen Zeitraum von 7 Monaten), welche allerdings kein sonderlich gutes Verhältnis zu den Kindern aufgebaut haben. Ob das an deren Persönlichkeiten oder an dem Zeitraum lag, kann ich nur vermuten, aber ich versuche hier mal neutral zu bleiben. Ihr aktueller Partner ist der erste, den die Älteste Tochter halbwegs akzeptiert, sagt aber von selber, dass sie keinen neuen Vater will etc. Eines der liebsten Hobbies der Mutter ist dementsprechend auch jedes Wochenende feiern zu fahren. Was zur Folge hat, dass sie seltener zuhause ist und dann meist in Begleitung. In dieser Zeit werden die Kinder dann natürlich zur Großmutter gegeben, damit sie dort schlafen, anstatt sie dem Vater zu überlassen.
Man muss allerdings auch sagen, dass der aktuelle Wohnort des Vaters an den Wochenenden nicht unbedingt hygienisch für Kinder geeignet ist, da in dem Haus seiner Eltern NOCH ~10 Katzen und ein Hund wohnen und das Haus durch den Mangel an Ordnungssinn seines vor kurzen verwitwetem Vaters und seiner kleinen Schwester in keinem sonderlich guten Zustand ist. Die Schwester wäre allerdings bereit, ihr sehr großes, Tierfreies Zimmer dem Vater der Kinder zur Verfügung zu stellen, wo sie sich an den Wochenenden auch tagsüber aufhalten.
Aktueller Stand: Ich bemühe mich darum, dass die Mutter bereit zu einem Gespräch ist, in dem dem Vater endlich seine Rechte zugestanden werden. Ihre Reaktion ist in der Regel jedoch pubertär und sie ist der Auffassung, er hätte sie die ganze Zeit bedroht und verletzt usw. Seine Art mit ihr zu reden ist natürlich unterkühlt und aufgrund ihrer Unterstellungen (denn genau das sind es nun mal) auch öfters gereizt, jedoch dürfte das für jeden Menschen verständlich sein.
Da ich der Auffassung bin, dass es entweder nie zu einem Gespräch kommen wird, oder aber dieses zu nichts führen würde, möchte ich nun wissen, in wie fern sie Mutter hier gegen das gemeinsame Sorgerecht und ihre Aufsichtspflicht verstößt. Alleiniges Sorgerecht ist keine Option, da die Kinder weiterhin geregelten Kontakt zu beiden Elternteilen haben sollen. Allerdings soll der Vater auch seine Rechte haben, dh. Kinder an den Wochenenden über Nacht, Möglichkeit zu Wochenendausflügen, etc. Was eben so normal ist.
Danke schonmal für Tips oder auch Erfahrungsberichte.
Lia
Hallo Lavia,
zunächst einmal willkommen. Hier wird auch neuen Lebenspartnerinnen geholfen 😉 Rechne aber bitte auch damit, dass Dir mal der Kopf gewaschen wird..... und leider muss ich direkt damit anfangen:
Ich lebe seit Oktober '11 mit meinem Partner zusammen,
... Das passt nicht zu Deinen weiteren Ausführungen, dass Du alleine wohnst.
Dieser "Kindesentzug" hat mittlerweile dazu geführt, dass das Baby seinen eigenen Vater logischerweise nicht erkennt und somit den Großvater "Papa" nennt.
Meine Nichte kennt ihren Vater auch nur als Wochenendpapa. Trotzdem nennt und nannte sie andere nahe Verwandte nicht Papa. Der Grund hierfür liegt wohl eher nicht im "Kindesentzug", zumal ja gar kein vollständiger Entzug stattfindet.
Zur Mutter muss man natürlich auch etwas sagen. Nachdem sie meinen Partner verlassen hat, hatte sie bereits bis zu 10 unterschiedliche "Partner" (auf einen Zeitraum von 7 Monaten), welche allerdings kein sonderlich gutes Verhältnis zu den Kindern aufgebaut haben.
Eines der liebsten Hobbies der Mutter ist dementsprechend auch jedes Wochenende feiern zu fahren. Was zur Folge hat, dass sie seltener zuhause ist und dann meist in Begleitung. In dieser Zeit werden die Kinder dann natürlich zur Großmutter gegeben, damit sie dort schlafen, anstatt sie dem Vater zu überlassen.
Das alles geht Dich und zum überwiegenden Teil auch Deinen Lebenspartner nichts an.
Man muss allerdings auch sagen, dass der aktuelle Wohnort des Vaters an den Wochenenden nicht unbedingt hygienisch für Kinder geeignet ist, da in dem Haus seiner Eltern NOCH ~10 Katzen und ein Hund wohnen und das Haus durch den Mangel an Ordnungssinn seines vor kurzen verwitwetem Vaters und seiner kleinen Schwester in keinem sonderlich guten Zustand ist.
Ich bin zwar keine Mutter und selbst extrem tierlieb, aber ich habe starke Bedenken, ob ich mein 8 Monate altes Baby in einen solchen Haushalt geben würde, auch wenn es nur für ein Wochenende ist.
Aktueller Stand: Ich bemühe mich darum, dass die Mutter bereit zu einem Gespräch ist, in dem dem Vater endlich seine Rechte zugestanden werden.
DU hast Dich an dieser Stelle rauszuhalten. Du kannst Deinem Lebenspartner den Rücken stärken. Der Kontakt und die Kommunikation mit der KM über die Belange der Kinder und eine eventuelle Durchsetzung seiner Rechte ist allerdings allein seine Sache. Du hast in diesem Spiel keine Karten.
Letztlich kann ich Dir nur den Rat geben, sein Problem nicht zu Deinem zu machen. Es ist sein Problem und Du kannst ihm gerne unterstützend zur Seite stehen, aber lösen muss er es selbst!
lg
sleepy
Sleepy
Hast an sich schon Recht, es ist nur schwer sich rauszuhalten, da sie anstatt ihm zu schreiben, mir schreibt, was ich ihm ausrichten soll. Das "leben" war vielleicht falsch ausgedrückt. Seit dem schläft er regelmäßig bei mir, dh wir verbringen die meiste Freizeit in meinem WGZimmer, es ist also fast so, als würde er hier leben.
Mir sind die Kinder einfach sehr ans Herz gewachsen und wenn die Älteste regelmäßig wenn wir alleine sind anfängt zu reden, wie es ihr geht, fällt es schwer, da nicht vermitteln zu wollen. Wäre auf jeden Fall auch für Ratschläge dankbar, wie mir die ganze Sache ein bisschen mehr "egal" wird, da ich ein sehr mitfühlender Mensch bin, der immer überall helfen will, aber hier scheint es wohl unangebracht.
Moin Lavia,
auch ein herzliches Willkommen von mir !
Es ist sein Problem und Du kannst ihm gerne unterstützend zur Seite stehen, aber lösen muss er es selbst!
... aus diesem Grunde macht es durchaus Sinn, Deinen LG dazu zu motivieren, sich hier selbst anzumelden.
Ich kenne mich selber nicht sonderlich gut mit Sorgerecht aus [...]
Zunächst einmal gilt es, "Sorgerecht" und "Umgangsrecht" als zwei unterschiedliche Themen zu erkennen.
1. Sorgerecht:
Gemeinsames Sorgerecht ist gültig, wobei sie einen Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt hat.
Was hat zu diesem Antrag der KM geführt (gibt es Unstimmigkeit über den gewöhnlichen Aufenthalt der Kinder ?
Wie begründet KM diesen Antrag ?
[...] in wie fern sie Mutter hier gegen das gemeinsame Sorgerecht und ihre Aufsichtspflicht verstößt.
Ein solcher Verstoß lässt sich in Deinen Schilderungen nicht erkennen. Und selbst wenn er erkennbar wäre, würde das Verpetzen eines eben solchen rein gar nichts bringen ...
... Deine Schilderungen lassen darauf schliessen, dass die beiden das klassische Rollenmodell (Vater bringt Kohle, KM hütet die Kinder) gelebt haben. Hieran wird kaum zu rütteln sein (und jeder Rüttelversuch wird lediglich zu einer weiteren Frontenverhärtung führen).
2. Umgangsrecht:
Diese Baustelle ist deutlich wichtiger (und erfolgsversprechender, weil die Rechtssprechung im Familienunrechtssystem zumindest hier in der Regel auf Seiten des Vaters steht).
Wie sehen die derzeitigen Umgänge aus, wo finden sie statt ? Wie sollte sich das aus Sicht Deines LG dauerhaft gestalten ?
Es gilt, eine verlässliche Umgangsregelung für drei kleine Kinder zu finden ... wenn Madame nicht gesprächsbereit ist, ist hierfür zunächst das (oftmals mütterlastige) JA um Vermittlung zu bitten, dann ein Anwalt aufzusuchen und schliesslich (wenn die ersten Schritte erfolglos waren) eine gerichtliche Umgangsregelung zu erstreiten.
Aber zunächst muss Deinem LG klar sein, was er möchte !
Grundsätzlich gilt bei kleineren Kindern eher mehr Umgänge, dafür in kürzeren zeitlichen Abständen (aufgrund der Entfernung zu seinem "gewöhnlichen Aufenthalt" vermutlich schwierig) ...
Besten Gruß
United
Hallo Lavia,
"egal" wird es einem nie! Das ist es auch mir nicht. Nur, wenn man zuviel darauf rumreitet, leidet zwangsläufig die Beziehung. Bei uns ist es tatsächlich so, dass einziger - heftiger - Streitpunkt in unserer Beziehung Madame ist und was mein Mann sich von ihr alles gefallen/ihr durchgehen lässt. Seit ich mir vor Augen führe, wie es ihm erst gehen muss, wenn es mich schon so ärgert und belastet, schaffe ich es besser meinen Mann mit diesen Gedanken "in Ruhe" zu lassen. Ich kotze mich bei Freundinnen aus. Das hilft mir, damit umzugehen. Schade ist einfach, dass die Zukunft des Kindes/der Kinder "gegen die Wand" gefahren wird. Aber das ist ein Punkt, den kann man da genauso wenig beeinflussen, wie bei den Nachbarskindern. Es ist schwer, aber man muss sich damit abfinden.
Klar sind die Kinder Dir ans Herz gewachsen und klar kannst Du auch mit ihnen reden, aber aus der Elternebene hast Du Dich rauszuhalten. Auch mir fällt es schwer, wenn der Stöpsel mal nicht zurück zur KM will, aber wir sind die Erwachsenen und haben entsprechend zu handeln.
Wenn Madame den Kontakt zu Dir sucht solltest Du sie ganz klar darauf verweisen, dass Du nicht ihr Nachrichtenüberbringer bist. Wenn sie etwas mit dem Vater ihrer Kinder zu klären/abzustimmen hat, soll sie es unmittelbar tun.
lg
sleepy
Sleepy
Hallo Lavia,
... und treibt mich langsam in den Nervenzusammenbruch.
Sollte das mehr als nur oberflächlich geschrieben worden sein, solltest Du dringend versuchen, Abstand zu den (Dich nicht direkt betreffenden) Problemen zu gewinnen.
dass mein Partner berufsbedingt über 200 km von seiner Familie entfernt lebt und daher nur an den Wochenenden zu den Kinder kann.
Sie sehen ihren Vater nur jedes zweite Wochenende und das auch nur die beiden Älteren
Allerdings soll der Vater auch seine Rechte haben, dh. Kinder an den Wochenenden über Nacht,
Übernachten denn die Kinder während der Umgangszeiten nicht beim Vater, wo und wie finden die Umgänge denn überhaupt statt ?
Das Baby darf das Haus nicht verlassen, zudem darf der Vater sich nicht mit ihm alleine in einem Raum aufhalten (Keine gerichtliche Anordnung, lediglich "Wunschdenken" bzw. "Befehl" der Mutter).
Typisches Verhalten einer KindesbesitzerInnen-Mentalität, das nicht hinnehmbar ist.
Zur Mutter muss man natürlich auch etwas sagen. Nachdem sie meinen Partner verlassen hat, hatte sie bereits bis zu 10 unterschiedliche "Partner"
Nicht schön, aber das ist nicht Deine Baustelle.
Eines der liebsten Hobbies der Mutter ist dementsprechend auch jedes Wochenende feiern zu fahren.
In dieser Zeit werden die Kinder dann natürlich zur Großmutter gegeben, damit sie dort schlafen, anstatt sie dem Vater zu überlassen.
Umgang bei der Großmutter ist doch nichts schlechtes und alternativ jedes Wochenende Papa-Umgang dürfte auch gerichtlich nicht durchsetzbar sein.
Abgesehen davon, dass dann keine Zeit mehr zur Pflege Eurer Partnerschaft übrig bleiben würde, wenn der Vater während der Woche 200 km entfernt arbeitet.
da in dem Haus seiner Eltern NOCH ~10 Katzen und ein Hund wohnen
Die Schwester wäre allerdings bereit, ihr sehr großes, Tierfreies Zimmer dem Vater der Kinder zur Verfügung zu stellen, wo sie sich an den Wochenenden auch tagsüber aufhalten.
Kinder lieben Tiere und solange diese nicht gerade in jede Ecke machen - kein Problem, aber wenn die Schwester ihr Zimmer zur Verfügung stellen will, gibt es da erst recht kein Problem.
Ihre Reaktion ist in der Regel jedoch pubertär und sie ist der Auffassung, er hätte sie die ganze Zeit bedroht und verletzt usw.
Das ist leider bei Müttern mit KindesbesitzerInnen-Mentalität Normalität.
Lies (und Der Papa!) dazu mal das:
http://derstandard.at/1323916644373/Der-traumatische-Kreidekreis
Seine Art mit ihr zu reden ist natürlich unterkühlt und aufgrund ihrer Unterstellungen (denn genau das sind es nun mal) auch öfters gereizt, jedoch dürfte das für jeden Menschen verständlich sein.
Auch wenn es schwer fällt, sollte er immer nur auf sachlicher Ebene mit der KM kommunizieren, Emotionen sind dabei immer kontraproduktiv, Unterstellungen und Provokationen unbedingt ignorieren - denn die KM wartet nur auf Gegenreaktionen.
möchte ich nun wissen, in wie fern sie Mutter hier gegen das gemeinsame Sorgerecht und ihre Aufsichtspflicht verstößt.
Überhaupt nicht!
Gemeinsames Sorgerecht: wesentliche Entscheidungen im Leben des Kindes (Kita, Einschulung, Religion, Operationen) treffen beide Elternteile gemeinsam - daher ist auch Dein gewählter Titel unpassend
Aufsichtspflicht: während des Aufenthaltes beim jeweils anderem Elternteil obliegt diesem allein die Hohheit, über den Aufenthalt zu bestimmen:
Leitsatz eines Urteils vom OLG Frankfurt vom 14.04.2003 - 4 UF 102/02:
Wer das Kind gerade in Obhut hat, bestimmt nach § 1687 BGB auch was gemacht wird. Der Vater darf genausowenig vorschreiben, was die Mutter unter der Woche mit dem Kind zu tun und zu lassen hat. Der Vater darf mit dem Kind auch ohne mütterliche Genehmigung beispielsweise in einen Kurzurlaub. Solange die Rückgabezeiten eingehalten werden und das Kindeswohl nicht gefährdet ist, ist das mütterliche hineinregieren abzulehnen. Insbesondere damit verbundene Drohungen sind unzulässig.
Und nicht zuletzt gilt das zu beachten:
Wenn Madame den Kontakt zu Dir sucht solltest Du sie ganz klar darauf verweisen, dass Du nicht ihr Nachrichtenüberbringer bist. Wenn sie etwas mit dem Vater ihrer Kinder zu klären/abzustimmen hat, soll sie es unmittelbar tun.
Wobei auch manchmal eine dritte Person als Vermittler (als solcher scheinst Du von der KM ja akzeptiert zu werden) durchaus eine positive, konfliktlösende Funktion haben kann.
Nichts anderes tut ein Mediator auch.
Das Hauptproblem scheint mir, einen Umgang mit allen drei Kindern (deren unterschiedliches Alter eine Gleichbehandlung nicht ermöglicht) zu realisieren.
Deshalb noch einmal: wo und wie finden die Umgänge derzeit denn überhaupt statt ?
Hallo,
Wobei auch manchmal eine dritte Person als Vermittler (als solcher scheinst Du von der KM ja akzeptiert zu werden) durchaus eine positive, konfliktlösende Funktion haben kann.
Lavia wird, wenn ich das richtig verstanden habe, nicht als Ver- sondern als Übermittler benutzt (also quasi als Laufbote). Ich finde auch, dass dritte Personen vermitteln können (und manchmal auch sollten). Aber diese dritten Personen sollten neutral und nicht emotional in eine Richtung gebunden sein.
lg
sleepy
Sleepy
Der Umgang sieht zur Zeit so aus, dass er die Kinder abholt, sobald er in der Stadt angekommen ist, dann meist nur mit ihnen spazieren geht, da nicht viel Zeit ist, bis sie um 8 spätestens wieder bei der Mutter sein müssen. Am Samstag hat er sie dann den ganzen Tag, meist ab etwa 11 Uhr bis 8 Uhr abends und am Sonntag auch von morgens bis nachmittags.
Zu der Zeit befinden sich die Kinder in dem Haushalt, in dem sie auf Wunsch der KM nicht übernachten. Meist in dem Zimmer der Schwester, da diese kaum zuhause. Dieser Umgang bezieht sich logischer Weise nur auf die beiden älteren Kinder (*Sommer 2006 und *Sommer 2009). Wie der Umgang mit dem Baby (*Mai 2011) aussieht, habe ich ja bereits beschrieben.
Leider erklärt sich niemand anderes bereit zwischen den beiden zu vermitteln und ein Gespräch bei einer Frau vom Jugendamt (bin mir nicht mehr sicher, aber ich meine, sie wäre vom Jugendamt gewesen), hat auch nur zu Streit geführt. Der Vater der KM ist neutral und hält sowohl vom KV als auch von der KM Abstand. Der Rest der Familie hat ebenfalls entweder nichts mehr mit ihr zu tun, seit der Trennung, da sie sich sehr verändert hat. Übrig bleibt daher nur die Mutter der KM, die bereits mit mir und dem KV gesprochen hat, dass sie ihm zwar eigentlich Recht gibt, sich aber nicht gegen ihre Tochter stellen will und daher auch nicht helfen möchte.
Würde mich ziemlich gerne raushalten, aber sowas fällt einem leider immer sehr schwer und ich finde es einfach furchtbar, wenn Eltern von 3 Kindern nur streiten und um jede Kleinigkeit verbissen kämpfen müssen. Zudem werde ich leider von ihrer Seite gerne wieder mit einbezogen und das nichtmal mehr nur als Laufbote. Mittlerweile unterstellt sie mir auch gerne ein paar Dinge, die ich nicht auf mir sitzen lassen kann.
Perfekte Situation für das RTL nachmittags Programm eigentlich. Hat irgendwer Ideen, wie man zu sowas mehr Abstand gewinnt, ohne gleichzeitig auch mit den Kindern weniger Kontakt zu haben? Das wäre sonst meine letzte Überlegung gewesen, was mir allerdings nicht besonders lieb wäre.
Hallo Lavia,
Zudem werde ich leider von ihrer Seite gerne wieder mit einbezogen und das nichtmal mehr nur als Laufbote. Mittlerweile unterstellt sie mir auch gerne ein paar Dinge, die ich nicht auf mir sitzen lassen kann.
Gerade das hört nur auf, wenn Du eine klare Grenze ziehst! Ein freundlicher Hinweis, dass sie Angelegenheiten rund um die Kinder unmittelbar mit Deinem Lebensgefährten zu klären hat. Reicht das nicht aus musst Du Dir entweder neue Kontaktdaten zulegen oder sie blocken (sofern das möglich ist). Bei mir hat es gewirkt, dass ich kontinuierlich nicht reagiert habe (nicht auf Emails/SMS und auch nicht ans Telefon gegangen bin).
lg
sleepy (die meint, dass "stille Post" über einen neuen Lebenspartner die schlechteste aller Möglichkeiten ist)
Sleepy
Das habe ich zum ersten mal vor etwa 2 Wochen getan. Also ich habe ihr gesagt, dass sie sich doch bitte direkt an den KV richten soll, da die beiden die Eltern der Kinder sind und nicht wir 3. Das hatte dann zur Folge, dass ihre Mutter auf mich zukam und den KV zukam und uns zur Schnecke gemacht hat, was uns einfallen würde, ihr das Auto (sein Auto) wegzunehmen, nur weil ich es haben will (besitze ein eigenes) und jetzt auch noch den Hund und die 3 Kinder komplett bei uns haben zu wollen. Zu dem Auto muss man sagen, dass es durch den Unterhalt den er zahlt nicht mehr tragbar ist (sind über 300€ extra im Monat) und zudem nur noch genutzt wurde, um feiern zu fahren, anstatt wie vereinbart die Tochter in den Kindergarten zu bringen, der gerade mal 300 Meter entfernt ist.
Ich habe sie dann darauf angesprochen und das ganze wurde dann auch direkt geleugnet, sie hätte sowas nie gesagt, schreibt dann aber das gleiche öffentlich ins Internet. Da reißt dann bei mir eigentlich der Geduldsfaden, aber trotzdem mache ich noch einen auf heile Welt und jetzt nutzt sie mich wieder, um ihm alles mögliche auszurichten. Teufelskreis.
Moin Lavia,
in Deinem Profil sehe ich, dass Du 21 Jahre jung bist. Das ist per se kein Problem und auch kein Hindernis für Verantwortungsbewusstsein - aber mit einiger Sicherheit bist Du damit aus der Sicht einer Mutter von drei Kindern keine ebenbürtige Gesprächspartnerin, sondern eher "halt so'n Teenie", mit dem ihr Ex sich herumtreibt oder vergnügt.
Ob die Lady für die 300 Meter von zuhause in den Kindergarten ein Auto braucht (Stichwort: Generation Rücksitz, verkümmerte Beinmuskulatur) oder ob und wann sie feiern geht, sollte Dich einfach nicht jucken. Zeig Deinem Partner diese Seite und bitte ihn, sich selbst hier anzumelden. Du kannst "systembedingt" wenig zur Lösung der Probleme beitragen; die diesbezüglichen Aktivitäten einer "Next" werden allgemein eher als Versuch betrachtet, Feuer mit Benzin zu löschen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ignorier es! Eins haben mich die letzten Jahre mit Ex gelehrt: Dumme Menschen kannst Du nicht ändern. Solche Frauen sind beratungsresistent. Du wirst es nie ändern, dass sie Müll labern und jede Minute, die Du Dich darüber aufregst sind 60 vergeudete Sekunden in den Du eigentlich glücklich sein könntest!
Sleepy
Zurück zur praktischen Umgangssituation:
Der Umgang sieht zur Zeit so aus, dass er die Kinder abholt, sobald er in der Stadt angekommen ist, dann meist nur mit ihnen spazieren geht, da nicht viel Zeit ist, bis sie um 8 spätestens wieder bei der Mutter sein müssen. Am Samstag hat er sie dann den ganzen Tag, meist ab etwa 11 Uhr bis 8 Uhr abends und am Sonntag auch von morgens bis nachmittags.
Dieser Umgang bezieht sich logischer Weise nur auf die beiden älteren Kinder (*Sommer 2006 und *Sommer 2009). .
Das geht so überhaupt nicht!
1. Dein Partner muss - schon aus organisatorischen Gründen - Übernachtungen durchsetzen. Diese dienen aber auch der notwendigen Entwicklung und Konstanz einer gesunden Vater-Kinder-Beziehung.
2. Die Umgangskontakte zum Baby sind auch diesbezüglich ernorm wichtig. Wenn der Vater schon aufgrund seiner Arbeitssituation während der Woche keine Zeit hat, muss wenigstens ein stundenweiser Umgang am WE geregelt werden, der dann ausbaufähig ist und das Kind ab ca. zwei auch beim Papa übernachtet
Ohne den Rechtsweg dürfte das wohl bei dieser Mutter nicht durchsetzbar sein.
Also Umgangsregelung erarbeiten (z.B. nach diesem Muster: http://www.anwaelte-du.de/download/Umgangsregelung.pdf), der Mutter zustellen, einen Termin beim JA machen und bei Widerstand der KM Klage einreichen.
Gemeinsames Sorgerecht ist gültig, wobei sie einen Antrag auf alleiniges Aufenthaltsbestimmungsrecht gestellt hat.
Mit welcher Begründung?
Als Teenie sieht sie mich zum Glück nicht, da sie selber auch erst 25 ist. Aber ja, ich bin für sie nur einer der vielen, die kommen könnten. Ich bin die erste nach ihr und das seit ziemlich langer Zeit schon, aber das sieht sie nicht ein.
Ihre Begründung für das ABR war dann ja der Knaller schlecht hin. Er hätte vor, seine drei Töchter (in Realität: 2 Töchter, 1 Sohn, die Anwältin ist scheinbar auch nicht ganz bei der Sache) in meinen Haushalt zu entführen und dort mit ihnen und mir zu leben. Auf 19m² in einer WG dürfte das spaßig werden. Da er sich bisher alles von ihr gefallen lassen hat, hat sie keinen Grund für diese Unterstellung. Er bringt ihr die Kinder zurück, wann sie es will, hatte sie nie unangemeldet oder länger als abgemacht. Zudem schreibt die Anwältin in dem Antrag, die Kinder hätten Angst vor mir und wären sehr beunruhigt und würden ebenfalls fürchten, entführt zu werden. Realität ist auch hier, dass die älteste Tochter regelmäßig den Wunsch äußert, beim KV zu schlafen und auch bei ihm zu wohnen und auch zu mir eine sehr gute Beziehung aufgebaut hat, mich zwischenzeitlich aus Versehen "Mama" nennt und liebendgerne mit mir kuschelt. Angst sieht für mich anders aus.
Aufgrund dieser Aussagen befürchte ich auch nicht, dass der Antrag durchgehen wird.
Aufgrund dieser Aussagen befürchte ich auch nicht, dass der Antrag durchgehen wird.
Höchstwahrscheinlich nicht.
Ein Grund mehr, jetzt zügig auf gerichtlichem Wege den Umgang durchzusetzen.
Wenigstens die älteste Tochter wird dazu wahrscheinlich vor Gericht befragt und kann dann gleichzeitig dem Antrag der KM widersprechen und den Wunsch nach Übernachtungen im Sinne des (hoffentlich bis dahin vorliegenden Antrages) Vaters äußern.
Damit wären quasi zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und das Kind müsste nur einmal aussagen.
Hier jetzt mal der KV, wollte mir nicht extra ein eigenes Profil anrufen, ich hoffe, das stört nicht. Habe jetzt mal versucht, das zuständige Jugendamt zu erreichen, um einen Vermittler oder Umgangsüberwacher, oder sonstiges "anzuheuern". Aber wie immer ist die zuständige Dame nicht im Hause.
Jetzt haben sich seit gestern allerdings noch zwei Probleme ergeben. Zum einen habe ich von Bekannten erfahren, dass sie plant, im Sommer mit den Kindern nach Spanien zu reisen. An sich habe ich damit kein Problem, ich weiß jedoch, dass mein Sohn und meine älteste Tochter extreme Angst vor Flugzeugen und dem Fliegen haben. Zudem bin ich mir leider sicher, dass meine Frau mich entweder nicht mal über diesen Urlaub informieren wird, oder sich nicht meine Zustimmung einholt. Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Sollte ich sie direkt darauf ansprechen? Denn soweit ich weiß, ist ein Auslandsurlaub etwas, für das sie meine Zustimmung braucht.
Eine andere Sache ist mal wieder ein finanzielles hin und her, wo ich mal wieder vergessen habe, mir etwas von ihr unterschreiben zu lassen. Kurzform:
Ihr Otto Account läuft auf meine eMail-Adresse und andersrum (haben uns damals vertan und das hatte ich vergessen). Folglich erhielt sie letzten November meine Rechnung über 420€. Zu dem Zeitpunkt hatte sie noch mein Auto für die Kinder, für das ich 300€ im Monat zahle, wir hatten uns allerdings geeinigt, dass sie mir dafür, dass sie das Auto hat, vom Unterhalt 140€ zurück überweist. Wir einigten uns dann (leider nur mündlich) darauf, dass sie mir 3 Monate die 140€ nicht zurückzahlen muss und meine Schulden danach beglichen sind. Im Dezember, Januar und Februar habe ich dann auch kein Geld zurück erhalten und für diesen Monat nicht, da ich ihr das Auto ja weggenommen habe.
Heute hat sie mich allerdings angerufen, ich solle die Rechnung bezahlen, da Otto ihr jetzt mit Inkasso drohen würde. Und das nicht mal mehr nur wegen meinen 420€, sondern ihre Schulden hat sie einfach mal dazu gepackt und ist jetzt der Auffassung ich müsste 600€ zahlen. Ich bin selber Schuld, dass ich mir keine Unterschrift eingeholt habe, aber muss ich jetzt ernsthaft die ganzen 600€ zahlen? Ich verdiene ja nicht schlecht, aber ich bezahle doch nicht zwei mal für meine Sachen und dann noch einmal für ihre. Da muss es doch einen Weg raus geben, oder?
Hi,
verstehe ich nicht. Selbst wenn sie Deine Emailadresse genutzt hat ist SIE doch immer noch der Kunde bei Otto? Was geht Dich das an??
Und ich bin der Meinung, für Reisen im EU-Gebiet braucht sie Deine Zustimmung nicht, genauso wie umgekehrt. Ich würde auch versuchen, nicht aus allem ein Kriegsgebiet zu zaubern.
Edit: Lege Dir bitte einen eigenen Account zu, damit man Antworten richtig zuordnen kann.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin,
für Schulden muss derjenige geradestehen, der sie gemacht hat (vulgo: Der, bei dem im Zweifelsfall der Gerichtsvollzieher vor der Tür steht). Über Mailadressen braucht man da eher nicht diskutieren; das sind nur Briefkästen.
Und ja: Bitte lege Dir einen eigenen Account zu; dass es Durcheinander gibt, wenn man durcheinander postet oder mailt, müsstest Du ja nicht zuletzt durch die Otto-Erfahrung festgestellt haben.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Account werde ich mir nachher noch einrichten. Aber ich habe dann doch im Prinzip eine Straftat begangen, wenn ich auf ihren Namen bestellt habe. Wir sind zwar noch verheiratet und es war auch nur ein Versehen, aber bei diesem Rechtsstaat weiß ich einfach nicht mehr, woraus die mir noch einen Strick drehen wollen.
Account werde ich mir nachher noch einrichten. Aber ich habe dann doch im Prinzip eine Straftat begangen, wenn ich auf ihren Namen bestellt habe. Wir sind zwar noch verheiratet und es war auch nur ein Versehen, aber bei diesem Rechtsstaat weiß ich einfach nicht mehr, woraus die mir noch einen Strick drehen wollen.
Hä? Wer hat denn nun was bestellt auf wessen Namen? Wenn die 400und Euro von Dir verursacht wurden, solltest Du sie natürlich auch begleichen, ist klar.
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
