ABR anscheinend noc...
 
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ABR anscheinend noch nicht geklärt

 
(@julchen)
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Hallo Ihr Lieben,

gestern war mein Spatzl mal wieder sehr traurig darüber, dass er die Kinder nicht mehr bei sich hat. Ich habe ihn darauf hin gefragt, ob bei der Trennung (die Beiden sind noch nicht geschieden ...) schon darüber entschieden wurde, wer das ABR bekommt. Er sagte darauf hin, das wäre nie so geregelt worden. Die Kinder blieben einfach bei der Mutter.

Auch meinte er, dass die Kinder bei seiner Ex wohl nicht so gut aufgehoben wären. Klar, das sagt irgendwie jeder Elternteil. Mein Einwand darauf war, dass er doch schon nach dem ersten Kind gemerkt hat, wie die KM mit den Kindern umgeht und trotzdem hat er noch zwei weitere Kinder mit seiner Ex in die Welt gesetzt. Ja, meinte er, damals wäre er sich nicht darüber im Klaren gewesen, dass auch anders mit den Kindern umgegangen werden kann (wie ich z.B. mit den Kindern umgehe ... :redhead: ).
Zusätzlich kommt noch dazu, dass die KM schon öfters erwähnt hat, dass sie das ja alles gar nicht wollte (3 Kinder, Haus, etc. - häh??? ich als Frau bin doch diejenige, die das verhindern kann, oder?!)

Ich habe mir auch schon mal Gedanken darüber gemacht, ob ich mir vorstellen könnte, die Kinder zu uns zu nehmen. Und weil ich so gut mit den Rackern zurecht komme, könnte ich mir das schon vorstellen.

Nun meine eigentliche Frage: Können wir jetzt noch das ABR beantragen? Wir wissen ja auch gar nicht, ob die Kinder wirklich zu uns wollen...! Direkt fragen wollen wir nicht, weil wir die Kids in keinster Weise beeinflussen wollen. Sie sagen zwar am Ende des WE's schon oft, warum sie denn wieder nach Hause müssen, aber das kann man doch nicht wirklich als Aussage werten, dass sie bei uns bleiben möchten, oder?

Oh mann, ich sehe einen Silberstreif am Horizont, bin mir aber nicht sicher, ob es wohl wirklich im Interesse der Kinder wäre, diese zu uns zu nehmen.

Für Antworten wäre ich sehr dankbar!!!

Julchen


Mission impossible?

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 10.11.2004 12:39
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin Julchen,

die Situation deines LG durchlebte ich und durchlebe sie noch in Teilen weiter. Wie es bei uns zu drei Kindern kommen konnte, wird mir ein ewiges Mysterium bleiben. Es ist halt so und gut ist. Vergangenheit; Keine weiterer Klärungsbedarf.

Auch meine Ex hat zwei weitere Kinder (eines geb., als sie knapp 16 war und eines mit 18). Um die beiden kümmerte sie sich brutal schlecht. Das erste wurde von ihren Eltern nach zwei Jahren adoptiert und das zweite ist nach einer heftigen Episode letztlich beim Vater "gelandet". Zwischenzeitlich leben unsere Kinder 1 und 3 bei mir. Kind 1 freiwillig, Kind 3 ausgesetzt.

Ich habe die knapp 3 Jahre seit der Trennung genutzt, ein neues Verhältnis zu den Kindern aufzubauen, sie in ihren Wünschen, ihrem Selbstbewußtsein zu stärken. Erzieherisch konnte ich wenig bis nichts ausrichten. Ich habe die Zeit wirken lassen und war ständig auf der Suche nach Informationen, ganz leise und vorsichtig.

Alle Informationen habe ich einer Registrierkasse gleich eingetippt und es nähert sich der Tag, an dem ich auf Summe drücken kann (Zwischensumme habe ich bereits gedrückt *sfg*). Dazu ist Geduld notwendig, Zuversicht, Hoffnung - der Schmerz ist der tägliche Begleiter. Zig mal haben meine LGin und ich uns verrückt gemacht, wenn wir wieder einmal hammerharte Dinge erfuhren und die Kinder eigentlich am WE nicht wieder zur KM wollten.

Bei allem was ich tat, habe ich eines im Auge behalten: Niemals würde ich etwas in die Wege leiten, unter dem meine Kinder potenziell leiden würden. Niemals würde ich den Aufenthalt der Kinder durch ein Gericht entscheiden lassen. Meine hier und in anderen Foren gewonnen Erfahrungen gaben mir dieses auf.

Also: Finger weg vom ABR. Stärkt die Kinder, macht absolut nichts, womit ihr ihnen auch nur ansatzweise schaden könntet. Seid wachsam. Wenn es wirklich haarig wird, die Situation für die Kinder unerträglich zu werden droht, dann schreitet ein - entschlossen, unerbittlich, zielgerichtet, konsequent.

Wir können auch gern darüber telefonieren.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 10.11.2004 12:58
(@julchen)
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Danke für Deine schnelle Antwort.

Niemals würde ich etwas in die Wege leiten, unter dem meine Kinder potenziell leiden würden. Niemals würde ich den Aufenthalt der Kinder durch ein Gericht entscheiden lassen. Meine hier und in anderen Foren gewonnen Erfahrungen gaben mir dieses auf.

Ja, genau so denken wir auch. Wir wollen mit Sicherheit nicht die Kinder aus irgendetwas rausreissen (schon gar nicht gegen deren Willen). Aber wenn dann so Aussagen der Kinder kommen wie "Ist schon schön, wenn eine Mutter sich um ihre Kinder kümmert.", "Unsere Mutter liest uns nie vor.", "Zuhause müssen wir immer fernsehen" und "Du bist wie eine richtige Mami zu uns", dann kommt man ins Grübeln ...!

Ich will der KM auch keinesfalls absprechen, dass sie ihre Kinder liebt. Mit Sicherheit, aber sie brüllt sie dauernd an, setzt sie vor den Fernseher, damit sie ruhig sind.
Der Kleinste hat Zöliakie (Glutenunverträglichkeit). Wie der Große uns erzählte wird bei seiner Ernährung "öfter mal 'ne Ausnahme gemacht". Dabei ist es soooo wichtig, den Jungen mit Weizen, Roggen, etc. nicht in Berührung kommen zu lassen, da sonst das Darmkrebsrisiko sehr hoch liegt.

Wir können das nicht beeinflussen, nur in der wenigen Zeit, die er bei uns verbringt. Das macht uns wütend und traurig.

Als wir mit den Kindern im Urlaub waren (knapp drei Wochen) war es auch nie nötig, die Kinder anzubrüllen oder sie zu "bestrafen", weil alle drei eigentlich ganz gut hören können. Sie hingegen brüllt die Kinder nur an.

Dann kommt wieder die Ohnmacht, dass man den Kindern das nicht ersparen kann. Mein Freund meinte gestern, er schämt sich gegenüber seinen Kindern, dass diese mit der KM zusammenleben müssen und er keinen Einfluß mehr auf die Erziehung der Kinder hat.

Er war soooo traurig, dass ich vielleicht dachte, es gibt irgendwo einen Weg, den Kindern nahezubringen, dass sie sehr wohl eine Entscheidungsfreiheit darüber haben, wo sie leben wollen ....!

Julchen


Mission impossible?

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 10.11.2004 13:16
(@diemystiks)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Julchen,

ich kann Deep auch nur zustimmen. Erzieherisch werdet ihr nicht viel tun können. Trotzdem könnt ihr den Kindern so viel mit auf den Weg geben.
Durch die Regelmäßigkeit des Umgangs lernen sie, daß es auch anders geht.

Was du schilderst ähnelt unserer Situation. Die Kinder meines LG leben bei der Km (4+6).
Vieles läuft da schief.
Mit viel Zeit und immer den gleichen Ritualen versuchen wir hier zu Hause zu vermitteln wie es anders geht. Wir versuchen sie zu stärken manche Dinge anders zu sehen und sie mit nach Hause zu nehmen.
Nach den Reaktionen der Km hat es auch schon geklappt und mein LG war mächtig stolz auf die Kids.

Sätze wie" ich möchte hier bei euch zur Schule gehen" oder ähnliche Formulierungen haben wir auch schon gehört. Das zeigt uns doch, daß wir auf dem richtigen Weg sind.

Ihr müsst wirklich die Zeit für euch arbeiten lassen. Einschreiten wenn die Kinder nicht mehr zurecht kommen.

Auch unser Anwalt sagt bei jedem Gespräch" holen sie die Kinder da raus".
Ja, würden wir gerne, aber dazu kommt Geschwistertrennung (sie haben noch4) und sie haben natürlich auch eine starke Bindung zur Km. Unsere Wohnsituation lässt es auch nicht zu zur Zeit.

Also ist Adlerauge wachsam und bereit zum Eingreifen. Ansonsten nutzen wir die Zeit, die wir haben den Kindern zu vermitteln, daß manche Dinge wichtig sind und manche Dinge, die zu deren Alltag gehören gar nicht gut für sie sind.
Durch einfaches Vorleben klappt das ganz gut.

Kopf hoch, die Zeit arbeitet für euch.
Lieben Gruß
Tina


Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.11.2004 17:00
(@steph)
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Hallo!

Ich kann meinen Vorrednern in allen Punkten nur zustimmen, möchte aber noch etwas hinzufügen.

Auch wir haben uns schon öfter Gedanken darüber gemacht, "unsere" Kleine zu uns zu holen. Um sich Rat einzuholen, war mein LG auch bei einem FA. Dessen Auskunft war folgende:

Um das ABR zu erhalten, wenn hierüber bisher nicht entschieden wurde und das Kind beim anderen Elternteil lebt, bedarf es zunächst eines "Vorfalls", der ein gerichtliches Einschreiten notwendig macht; z.B. die KM lässt das Kind mit Lungenentzündung nackig durch den Schnee laufen oder so (okay... ich neige zu Übertreibung). Das müssen Dinge sein, die eindeutig gegen das Wohl des Kindes verstoßen.

Dann hat der Anwalt die Möglichkeit, mit hinreichender Aussicht auf Erfolg eine einstweilige Übertragung des ABR auf den KV (oder halt die KM, wenn das Kind beim Vater lebt) zu beantragen. Gibt das Gericht diesem Antrag statt, hat der KV das Recht, das Kind auch gegen den Willen der KM zu sich zu nehmen.

Aber: Diese Übertragung ist ja nur vorläufig, d.h. ein Verfahren kommt noch. Bis zu einer Entscheidung kann es lange dauern; wie sie ausfällt, hängt wohl auch von den einzelnen Richtern ab. Oftmals ist es wohl so, dass mehrere Gutachten erstellt werden müssen, die letztlich aber zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen. Sprich, laut der Gutachten könnte das Kind bei beiden Elternteilen leben, ohne Schaden zu nehmen (Das die betroffenen Eltern das häufig anders sehen, ist natürlich klar...). Am Ende entscheidet dann die "Macht des Faktischen" (wie unser Anwalt es nannte). Das bedeutet, dass der Richter entscheiden wird, das Kind bei dem Elternteil mit dem vorläufigen ABR zu belassen, da es sich über den Zeitraum des Verfahrens dort eingelebt hat und man ihm einen erneuten Umzug nicht zumuten möchte.

Wenn ihr keine akuten Gründe habt, die eine Übertragung des ABR dringend rechtfertigen, werdet ihr wohl mit so einem Antrag keinen Erfolg haben. Die "Macht des Faktischen" würde dann dazu führen, dass die Kinder dennoch bei der Mutter verbleiben und sie dann das ABR besitzt.

Übrigens, wir hätten "damals" ausreichende Gründe gehabt. Es handelte sich nicht um einen richtigen Klopfer, sondern um viele gesammelte "Kleinigkeiten". Wir haben den Weg jedoch nicht weiter bestritten, da wir das Verhalten der KM fürchteten. Sie wäre, hätte man ihr das Kind genommen, in der Lage gewesen, einen dermaßenen Psychoterror auf uns und das Kind auszuüben, dass auch das im Sinne des Kindeswohl nicht tragbar gewesen wäre (nachts Steine ans Kinderzimmerfenster schmeißen und sowas...). Und da die KM unsere Lütte nicht schlägt o.ä. und sich das Kind z.Zt. bei ihr noch leidlich wohlfühlt, haben wir es dabei belassen.

Wir gehen nun den von den anderen Schreibern schon beschriebenen Weg: Dem Kind Stärke, Liebe, Vertrauen und Zuversicht geben und auf den Tag hoffen, der irgendwann kommen wird...

Gruß
Steph


Irgendwie kommen wir da durch!

AntwortZitat
Geschrieben : 10.11.2004 22:17
 AJA
(@aja)
Registriert

Hallo Julchen,

keine Ahnung was bei der KM tatsächlich so abgeht. Aber ich möchte trotzdem (als Rabenmutter verschrieen) die ganze Sache auch mal mit einem anderen Licht beleuchten.
Nach einer Trennung versuchen die Kinder naturgemäss ihre Eltern gegeneinander auszuspielen. So kann ein "die parkt uns immer vor dem Fernseher und macht NIE was mit uns" auch gleichbedeutend sein: bei der Mutter dürfen wir fernsehen, das ist aber langweilig, denn DU spielst mit uns. Immer wieder eine Ausnahme bei der Diät kann auch bedeuten: Sohnemann hat mal wieder tagelang herumgequengelt, dass er eben dies oder das nicht essen darf, also gab es MAL eine Ausnahme.
Ich habe es halt umgekehrt erlebt und weiss daher, wie gerne Kinder übertreiben. Mir haben sie auch an den Kopf geworfen (bzw. beim Papa erzählt), dass sie bei mir ja NIE fernsehen dürften. Fakt: während der Schulzeit eine halbe bis maximal eine Stunde, abends, und nur, was ich weiss. Beim KV: wahllos - sie stehen extra früher auf, und dann stundenlang ohne Kontrolle seinerseits, da er gerne ausschläft. Das nur als ein Beispiel.
Nach ein paar Monaten haben sie mir aber dann doch erzählt, dass sie es eigentlich doof finden, immer nur vor der Glotze zu sitzen, der Kick war weg. Sie haben es dann von sich aus nicht mehr gemacht. KV konnte trotzdem ausschlafen ;), sie haben sich mit irgendwas beschäftigt und fanden das auch okay.
Die Zeit arbeitet, wie schon erwähnt. Aber ich warne doch davor, überzubewerten.

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 11.11.2004 00:24
(@julchen)
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Vielen Dank für Eure Antworten.

Ich habe gestern Abend meinem Freund die Antworten gezeigt und wir haben beide eingesehen, dass es nur ein kurzzeitiger "Lichtblick" war, die Kinder zu uns zu holen.

Ihr habt bestimmt recht (besonders AJA), dass die Kinder übertreiben. Bis jetzt haben wir ja auch noch nie gehört, dass die Kids im Haus der KM in irgendeiner Art "mißhandelt" werden. Zusätzlich haben sie ja dort auch noch ihre Freunde und gewohnte Umgebung. Sie da raus zu reissen, nur weil Muttern sie zu oft fernsehen läßt, wäre wohl fatal.

Nur eins lassen wir uns nicht nehmen: Wenn Madame das nächste Mal darüber meckert, dass das Haus und die Kinder zu viel Arbeit machen und zuviel Geld kosten und sie das sowieso alles nicht gewollt hätte, dann wird mein Spatzl ihr zur Antwort geben, dass wir gerne bereit wären, die Kinder zu nehmen. Dann könnte sie das Haus verkaufen und wieder arbeiten gehen und - selbstverständlich - könnte sie die Kinder so oft sehen, wie sie wollte. 😀

Macht sie eh nicht, aber das Gesicht von ihr würde ich dann schon gerne sehen .... :cul:

Julchen


Mission impossible?

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 11.11.2004 10:55
(@steph)
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Tachchen,

ich wollte noch was hinzufügen, was mir bei meinem ersten Posting irgendwie auf der Zunge lag, aber da doch nicht so recht runter wollte (von der Zunge, mein' ich).

Ich rege mich wirklich des öfteren über "unsere" KM auf, frage mich zum Beispiel, ob es keine sinnvollere Sonntagsbeschäftigung gibt, als gemeinsam DVDs zu gucken oder zum zehnten Mal in 'nen Freizeitpark zu fahren. Mir würden tausend Sachen einfallen, die ich, auch in Hinblick auf die Entwicklung des Kindes, für sinnvoller hielte. - Solche Besipiele könnte ich zu Hauf nennen; Sachen, bei denen ich denke, das würde ich ganz anders machen.

Aber deshalb darf man vielleicht "die Andere" nicht gleich verurteilen. Sie hat eben eine andere Auffassung davon, was richtig ist. Das schlimmste, was ich diesbezüglich meiner Vorgängerin (also der KM) vorwerfen kann, ist, dass sie sich vielleicht nicht so viele Gedanken macht. Aber vielleicht macht sie das sogar, kommt aber zu anderen Ergebnissen (z.B. das es pädagogisch wertvoll ist, fünfmal im Jahr in' Hansapark zu fahren). Das kann ich ihr dann aber eigentlich nicht zur Last legen. Sie ist eben anders gestrickt als ich, hat es vermutlich auch selbst anders erfahren und so kann letztendlich keine so richtig aus ihrer Haut. Deshalb hat trotzdem jede das Gefühl, eine gute bzw. die beste (Ersatz-)Mutter zu sein und nur das Beste für das Kind zu tun.

Das ist jetzt prima daher geschwafelt und ich kann meine tollen und super nachsichtig-verständnisvollen Worte ja selbst nicht so wirklich beherzigen, aber ich denke dennoch, das da was dran ist.

Ich glaube, so lange sich das Kind oder die Kinder bei dem Elternteil, bei dem sie hauptsächlich wohnen, wohlfühlen, sollte man versuchen, sich mit der Situation ab- bzw. zurechtzufinden. Es könnte alles viel schlimmer sein.

Und nur, weil der Sohn von Frau Müller, die man vom letzten Elternabend kennt, jeden Nachmittag fernsehen darf, bis er quadratische Augen hat, will man ihn ja auch nicht gleich seiner Mutter wegnehmen, oder?! - Das Schwierige ist, solch eine gewisse Distanz auch dem eigenen Kind und dessen Leben gegenüber aufzubauen, so lange das Kind beim Anderen ist. Aber vielleicht wäre genau das notwendig?!

Gut' Nacht
Steph


Irgendwie kommen wir da durch!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.11.2004 01:03