Hallo,
neu hier und gleich eine Frage :redhead:
Ich lebe seit fast 4 Jahren im Scheidungskrieg und habe schon den 2. Anwalt. Aber es reicht jetzt, meine jetztige RA ist sehr Ängstlich und devot. Erst gibt sie mir einen Tip und dann sagt sie, "das habe ich ihnen nicht gesagt" sichert sich 4 mal ab, in jedem Brief steht drin, ich habe sie belehrt, Fragen darf ich auch nicht richtig, wenn ich mal etwas wissen mag, wegen der Abfindung die ich verzockt habe usw.
Nur im Rechnung schreiben ist sie schnell. Der Ra meiner noch Frau ist da anders, ein richtig mie.. Schw.... Jedesmal wenn der schreibt, er will wieder eine Abrechnung sehen, oder was auch immer, muß ich sofort springen. Im Gegenzug, falls meine noch Frau mal aufgefordert wurde, was offen zu legen, dreht er es um und schickt mir wieder eine Aufforderung und meine RA kuscht.
Lange Rede kurzer Sinn, ich brauche auch ein mie.. Schw.., kennt einer eine Anwalt hier im Rhein Main Gebiet, der auch so "scharf" ist und nicht gleich heult, wenn der andere vor Gericht schreit. Der Spaß hat mich bisher, ohne greifbare Resultate ca. 12.000 € gekostet.
Danke
Heko
Hi Heko,
hast Du auch schon an einen bundesweit tätigen Anwalt gedacht?
http://www.vatersein.de/Web_Links-l_op-viewlink-cid-8.html
Die Schriftsätze von Herrn Mohr sind an Schärfe einzigartig, und 'kuschen' kennt er sicher nicht.
Gruß,
Scorpion
... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
Hallo Heko,
ich denke das wichtigste ist, dass man mit dem Anwalt auf der gleichen Wellenlänge ist und er voll hinter dem steht was er vertreten soll. Ob hier jetzt die Distanz eine so große Rolle spielt muss jeder selbst entscheiden. Das Vertrauen ist unbedingt nötig. Hier muss aber, wie gesagt, jeder selbst schauen.
Meine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass ich auf die Qualität achten muß. Hier nehme ich für mich die 500 km gerne in Kauf. Lieber wäre es mir natürlich auch ich könnte zu Fuß gehen. Der Erfolg hat mir aber gezeigt, dass ich in meinem Fall die richtige Entscheidung traf.
Auch habe ich gemerkt, dass ich nur einen Termin mit meinem Anwalt vereinbarte, wenn es nötig war, z.B. vor einer Verhandlung zur Abstimmung. Alle anderen Dinge wurden per Telefon oder E-Mail geklärt. Hier stellte sich eine besonders effektive Arbeitsweise ein.
LG
Scorpion
... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
Wie war das mit den Kosten, wenn er zu einer Verhandlung nach Frankfurt muß?
Oder , wie war es im ganzen mit den Kosten?
Vielen Dank
Hallo Heko,
ich hatte mit meinem Anwalt einen festen Stundensatz vereinbart. Hier kann nicht nach RVG abgerechnet werden, sonst sind die Schriftsätze nicht gut genug. Die erste Instanz liegt in der Größenordnung die Du auch nanntest. Allerdings mit beachtlichem Erfolg. Der Gerichtstermin wird als halber oder ganzer Tagessatz abgerechnet, je nach dem wie die Verhandlung lag. Nach insgesamt drei Richterablehnungen und OLG und...... (Du siehst, die Gegenseite ist aktiv) reichte das nicht. Allerdings habe ich jedesmal für mein Kind gewonnen, auch wenn es für mich nicht immer bequem war. Und jede Verhandlung hat einen deutlichen Schritt nach vorne auf dem langen Weg bedeutet.
LG
Scorpion
... auch das längste Rennen hat immer mit dem ersten Schritt begonnen... ... und Sieger wird nicht der hastigste Renner sondern der schnellste Läufer...
