Jugendämter geraten immer häufiger negativ in die Schlagzeilen: Eltern werden die Kinder weggenommen, obwohl es dafür keine ersichtlichen Gründe gibt, so mancher Gutachter spielt eine zwielichtige Rolle, die von einigen Familiengerichten entweder nicht durchschaut oder billigend in Kauf genommen wird.
In Mönchengladbach hat ein Mitarbeiter des Jugendamtes sogar einen milden Richter gefunden, weil er darauf hinwies, dass es in seiner Behörde dermaßen konzeptlos zugehe, dass er seine Arbeit gar nicht ordentlich machen könne.
In Stuttgart kämpft ein Elternpaar mit Windmühlenflügeln, die kleine Nina ist inzwischen fast 14 Monate alt, doch wann sie endlich nach Hause darf, steht in den Willkür-Sternen.
Heinz-Peter Tjaden, Redakteur und Schriftsteller aus Wilhelmshaven, verfolgt deswegen seit einigen Wochen eine Idee: Ende des Jahres wird jenes Jugendamt mit einem Preis ausgezeichnet, das besonders viel für das Kindesunwohl tut. Über die Preisvergabe will er aber nicht allein entscheiden, deswegen hat Tjaden auf
eine Umfrage gestartet. Weitere Vorschläge sind an den Redakteur zu richten. An Tjaden wenden können sich auch kunsthandwerklich Geschichte, die dem Preis eine Gestalt geben können. Ein Liedermacher hat bereits seine Mitwirkung bei der Preisverleihung signalisiert.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
