Mir kamen doch tatsächlich die Tränen!
Ich guck mir die Nanny schon lange nicht mehr an, weil ich nicht den Glauben an die grundsätzliche liebens- und lebenswürdigkeit eines jeden Menschen verlieren mag.
Leider ist es oft schlicht zum Kotzen, was für "Eltern" sich dort wie in einer Freakshow austellen lassen. Die kinder tun mir nur leid - und die werden noch darein gezogen.
Heute habe ich es aber mal wieder gesehen - wegen diese Threads.
Das heute war aber der Gipfel. Kaum jemals hat man klarer sehen können was PSYCHISCHE MISSHANDLUNG bedeutet (wenn diese Kinder groß sond werden sie - wenn kein Wunder passiert - innerlich tot sein - tut mir leid bin etwas pessimistisch gestimmt gerade.
Natürlich setzt der leibl. Vater keine Grenzen, ist ja klar.
Klar hat der vater die Mutter geschlagen.
Klar war das Verprügeln der Kinder durch die Mutter eine Folge der Erschöpfung derselben.
Klar wurde die Muter als Kind selber geschlagen, und gibt nun erlerntes weiter.
Diese Mutter hat ihre Kinder gehasst. Sie ließ sich sogar dazu herab (als grösste Strafe für die Kinder), zu bemerken, wenn das so weiter geht, wäre sie lieber ohne Kinder ausgezogen.
Dazu fällt mir nur ein: ja warum hat sie sie denn nur mitgenommen?
Später aber demaskiert sich das Mutter: Bevor sie (die Kinder) zum Vater kommen, sollen sie lieber ins Heim, der (vater) wird sie nicht bekommen.
Hallo? Wie Scheiße ist das denn??
Positiv zu Fr. Saalfrank bemerke ich: Sie hat klar erkannt und formuliert, dass die Mutter ihr Verhältnis zum Ex auf dem Rücken der Kinder ausfechtet, und das sie absolut gefühlskalt gegenüber den Kindern ist.
Jetzt gehts mir langsam besser, - aber bleiben tut bei mir eine unheimliche Trauer um die Kinderseelen, die da zugrunde gerichtet werden.
Es bleibt nur zu hoffen, das die richtigen Leute (z.B. der Vater) das gesehen haben und handeln.
In was für einer Welt leben wir eigentlich (auch wenn diese Frage sehr abgedroschen klingt)?
Gruß
Haddock
PS: Ist es eigentlich normal das den Kindern eigentlich ständig eine brennende Kippe vor die Nase gehalten wird, und keiner mahnt das mal an, von den Anwesenden? Die Dame und der lebensgefährte hatten ja ständig eine Fluppe in der Fresse. Ätzend!!
PSS: Traurig, das keiner von den anderen Anwesenden (Kamera/Redaktion oder so) mal eingeschritten ist - wei abgestumpft muß man sein, da einfach nur "draufzuhalten"
Sooo schlecht wie der Vater dargestellt wurde, kann er aber nicht sein, wurde da wohl recherchiert oder auf die Aussage der KM gebaut?
Der eine Junge wurde von der Nanny gefragt, ob der Papa denn auch mal "Nein" sagt und der Junge antwortete: "ja, manchmal." Akzeptiere er denn ein NEIN beim Vater? - Ja. - Und warum nicht bei der Mama? "weil sie immer Nein sagt."
Da war mein Punkt des Erbrechens (persönlich belastet)
Weiter gings: und was ist beim Papa anders? "er spricht erst eine Drohung aus und wenn es dann nicht besser wird, muss ich für fünf oder zehn Minuten ins Kinderzimmer."
Nach diesem Bericht hat der Vater für mich mehr Erziehungskompetenz als die Mutter. Leider wurde er nicht persönlich gefragt. Und der LG der Mutter ist eben nicht automatisch "Eltern", verantwortlich ist immer die Mutter.
eskima
Ich habs gerade gesehen (und aufgenommen, MPEG4). Mein Gott, so was Schreckliches habe ich ja noch nicht gesehen. Muß das erst mal verdauen.
Uli
moin, uli,
ich konnte leider die sendung nicht sehen, siehst du eine möglichkeit, deine aufzeichnung irgendwie downloadbar zu machen?
danke und gruss
ulli
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
Für Download ist es zu groß. Wers haben will soll mir eine PN mit Postadresse schicken, dann kann ich das auf CD brennen und verschicken.
LG Uli
Eigentlich unfassbar fand ich es, dass als Strafaktion der Große die Tasche packen musste, da er ins Heim sollte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich habe leider erst eingeschaltet, als die KM auf Ihrem Kind lag um es zu beruhigen! Wo hat sie das her? Sind das die vorgelbten Tips, als sie den KV durch die Polizei aus der Wohnung hat entfernen lassen? (letzteres ist eine reine Vermutung).
Der Vater wurde eigentlich gar nicht erwähnt! Vielleicht auch aus dem Grund, weil er einen besseren bzw überhaupt einen Erziehungstil pflegt.
Dieser "Mutter" müssen die Kinder abgenommen werden, da fehlt noch eine ganze Menge an persönlicher Reife und Einsicht!
Erschütternde Grüße
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo zusammen,
kann mich euch allen nur anschließen.
Gestern abend war ich sprachlos mit einer gehörigen Portion von Übelkeit.
Ich frage mich ob diese Sendung Konsequenzen für die Km hat.
Mich beschleicht ebenfalls das Gefühl, daß der Kv evtl gar nichts von dieser Sendung wusste.
Wenn doch wird er sie hoffentlich gesehen haben und etwas unternehmen.,
Ich kann einfach nicht glauben, daß hier niemand eingreift.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Ich konnte es nicht lassen und habe mal ein paar Anmerkungen und Fragen zur Sendung abgeschickt. Mal sehen ob eine Antwort kommt:
Hier der Text:
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Ihnen Fragen stellen zur Sendung "Die Supernanny" vom 11.01.2006, 20.15 Uhr.
Die Sendung hat große Empörung ausgelöst.
Es werden Kinder vorgeführt, die eindeutig den Trennungs/Scheidungskrieg ihrer Eltern austragen/ausbüßen müssen.
Die Mutter übt in solch zerstörerischer Art und Weise physischen und psychischen Druck auf die Kinder aus, daß es einem die Sprache verschlägt.
Nun sieht man in der Sendung, wie die "Supernanny" ihre Erziehungshilfen anwenden möchte und merkt doch gleich, daß sie damit nicht durchdringt. Auch wenn am Ende der Sendung alles auf dem besten Wege scheint, wird dem Zuschauer hier verkauft, daß in ein paar Tagen Anwesenheit der "Supernanny" solch tiefsitzende Familientragödien aus der Welt geschafft werden.
Trotz der Stellungnahme des Kinderschutzbundes wird hier weiterhin Quotenfang auf dem Rücken der Kinder betrieben.
Meine Fragen zu Ihrer Sendung:
1. Inwieweit wurde der Kindesvater von dieser Sendung informiert und warum wurde KEINE Stellungnahme von diesem gesendet?
2. Wird das Schicksal der Kinder NACH der Sendung in den alleinigen Händen der Kindesmutter und ihrem Lebensgefährten liegen?
3. Wird in Zusammenarbeit mit z.B. dem Jugendamt eine Hilfestellung außerhalb des "Quotenfishings" betrieben?
Ich bin heute noch sprachlos wie öffentlich geduldet wird, daß Kinder solch einem Streß ausgesetzt werden. Nicht nur, daß sie der Willkür der Strafmaßnahmen der Mutter und des Lebensgefährten ausgesetzt werden. Sie müssen sich hier ohne Schutz auch der Kamera aussetzen.
Da ich in einem anderen Fall ( nicht die Supernanny betreffend) RTL und auch andere Sender angeschrieben habe möchte ich nun von Ihnen wissen, ob auch hier eine Einverständniserklärung des leiblichen Vaters für die Ausstrahlung vorgelegen hat.
Die Absagen, die ich bekommen habe stützten sich immer wieder auf die rechtliche Problematik, da von der "Gegenseite" eine Einverständniserklärung vorliegen MUSS.
Hier allerdings handelte es sich um einen Vater, der seine Geschichte veröffentlichen wollte.
Mich beschleicht nun das Gefühl, daß auch hier wieder die angebliche Gleichheit der Geschlechter nicht berücksichtigt wird.
Zum Abschluß möchte ich noch anmerken, daß ein Nachtrag im Anschluß an die Sendung "Supernanny" wichtig ist. Ein abschließender Beitrag darüber, wie weiterhin den Kindern geholfen wird, würde den Zuschauer mit seinen Fragen und seiner Empörung nicht im Dunkeln stehen lassen.
Sollte diese Art der Hilfestellung aber gar nicht stattfinden, frage ich mich warum in Deutschland die Ausstrahlung dieser Sendung und auch der anderen Sendungen gleicher Art noch stattfinden darf.
Ich hoffe auf eine Antwort
Gruß
********
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Tina, das hast du super gemacht.
So ganz untätig war ich auch nicht. Nach vielen Telefonaten mit allen möglichen Ämtern, Behörden, ... hier nun meine Arbeitsergebnisse:
Staatsanwaltschaft Köln
Am Justizzentrum 1350939 Köln
Strafantrag
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit stelle ich
Strafantrag gegen das Produktionsteam der TV Sendung
„Die Supernanny“ auf RTL vom 11.01.2005, 20:15 Uhr bis 21:15 Uhrwegen mehrfacher unterlassener Hilfeleistung (§ 323c StGB).
Sachverhalt:
Der TV-Sender sendete am 11.01.2005 in der Zeit von 20:15 Uhr bis 21:15 Uhr den Beitrag „Die Supernanny. Die Inhaltsangabe ist als Anlage 1 (1 Seite), Anlage 2 (1 Seite), Anlage 3 (1 Seite) und Anlage 4 (2 Seiten) beigefügt.
Die Sendung bestand aus zwei Teilen:
- Darstellung der täglichen familiären Situation durch das Produktionsteam
- Darstellung der Unterstützung zur Besserung der familiären Situation durch
Frau Katia Saalfrank ( = Supernanny).
Insbesondere im ersten Teil der Sendung wurden die massiven körperlichen und psychi-schen Misshandlungen der Kinder dokumentiert. So wurden die Kinder, vornehmlich die jüngsten Kinder, Romano (11 J.) und Sandro (7 J.) geschlagen, ohne Rücksicht auf evtl. Schaden/Schmerzen unter deren Bett hervor gezerrt als auch psychisch unter Druck gesetzt („Wenn..., dann kommst du/kommt ihr ins Heim“).
Das Produktionsteam griff nicht ein. Statt dessen wurde einschaltquotenwirksam jeder Missbrauch so nah als situativ möglich aufgenommen. Der Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung ist nach meinem Dafürhalten erfüllt.
Mit freundlichen Grüßen
Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Frau Ministerin Ursula von der Leyen
Alexanderplatz 610178 Berlin
TV-Sendung „Die Supernanny“, RTL, 11.01.2005, 20:15 bis 21:15 Uhr
Sehr geehrte Frau Ministerin,
kennen sie die Supernanny? Sicherlich erlaubt es ihre Zeit ihnen nicht, diese Sendung zu verfolgen. Die gestrige Sendung nehme ich zum Anlass, ihnen zu schreiben.
Die Supernanny, Frau Katia Saalfrank, hatte den schweren Auftrag erhalten, die familiäre Situation für die Mutter von 4 Kindern zu bessern. Eine Arbeit, die bei positivem Ausgang, allen Beteiligten hilft. Bevor die Supernanny jedoch unterstützend in den Haushalt kam, wurde durch das Produktionsteam das Tagesgeschehen gefilmt. Es spielten sich grausame Szenen ab: Die Kinder, vornehmlich die beiden jüngsten, wurden geschlagen, geschubst, abgewiesen, unter Betten hervor gezerrt, mussten zur Strafe im Wohnungsflur schlafen. Nicht selten wurden die Kinder psychisch unter Druck gesetzt und mit der Weggabe in ein Heim bedroht, so sie sich dem Willen der Mutter nicht beugten.
Dies alles wurde durch das Produktionsteam festgehalten. Ob es noch grausamere Szenen gab, die wegen welcher Bedenken auch immer evtl. nicht zur Ausstrahlung gelangten, ent-zieht sich meiner Kenntnis. Das Gesendete war jedoch schon „zu viel des Guten“.
Der Zuschauer sitzt in seinem Wohnzimmer vor dem Fernseher und lässt sich berieseln. Er bekommt den Eindruck von Normalität für solches Verhalten, wird desensibilisiert. Engagiertere Eltern schalten auf einen anderen Sender, sie wollen sich „so einen Dreck“ schlicht nicht ansehen.
Doch, wegschauen ändert nichts.
Besorgniserregend in diesem Zusammenhang die Wolllust der Medien an solchen familiären Situationen. Sei es die „Supernanny“ oder Berichterstattung über Tötung und Misshandlung von Kindern in den Zeitungen. Die Medien stürzen sich darauf und verzerren das Bild über die Situation von Kindern in Familien.
Weiterer negativer Effekt ist die Abstumpfung der Zuschauer und Leser. Diese erleben als passive Betrachter einer Szene die Misshandlung von Kindern, sind sich bewusst, nicht eingreifen zu können. Diese Verhaltensweisen etablieren sich und führen zu dem negativen Effekt, dass sich im realen Leben keiner mehr einsetzt, wenn direkt vor ihm ein Kind ver-prügelt wird.
Es kann nicht sein, dass „Familie“ in Deutschland durch Beiträge u.a. dieser Art kaputt gemacht wird. Die sich häufenden Morde an Kindern sind ein weiterer Beweis für den Verfall des Wertesystems. Und angesichts der heutigen demografischen Probleme Deutschland muss man sich, mathematisch sachlich, vor Augen halten, dass jedes misshandelte und getötete Kind als Multiplikator ausfällt.
Mein Appell an sie, Frau Ministerin, ist, sie zu ermutigen, auf die Medien zuzugehen und diese auch an ihre gesellschaftliche Verantwortung (als Meinungsbildner) zu erinnern. Es kann und darf nicht sein, dass Kinder vor laufender Kamera verprügelt und gedemütigt werden.
Sowohl dieses Schreiben als auch ihre Antwort erlaube ich mir im Internet zu veröffentli-chen.
Mit freundlichem Gruß
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo Jörg,
puh.....das ist klasse :thumbup:
Bin gespannt was uns da nun an Antworten erwartet.
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
@ Tina & Deep :thumbup: :thumbup: :thumbup:
supi supi wa sihr beide gemacht habt.
ich kann mir diese sendung nicht mehr ansehen da es meinen kindern ähnlich ergeht.
habe nurmit uli und deep telefoniert. die beider erklärten mir nur kurz was vorgefallen ist.
meine augen werden feucht und ich verliere immer mehr den glauben an die gerechtigkeit.
wann werden die zuständigen behörden, gerichte, ober gerichte erkennen dass die opfer nur zu tätern gemacht werden?
caju
[Editiert am 12/1/2006 von caju]
Beide Schreiben gefallen mir gut.
Wie war in der Vergangenheit die Resonanz?
Gab es tatsächlich Antworten, oder entschieden sich die Empfänger für das "schweigen im Walde"?
Gruß
Kasper
PS: Wie wäre es mit einer Nachricht an das Jugendamt?
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo Zusammen,
ich bin kein Anhänger von den Wegen der Frau Saalfrank, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich gestern das erste Mal den Eindruck hatte, dass ihr Weg für Kinder ein guter Weg sein kann. Ich hoffe sehr, dass da die geeigneten Stellen wach werden und was tun.
Zu der Mutter: mal angenommen, dass sie selber diese "schwere Kindheit" und "schwere Ehe" hatte, was es ja leider oft genug wirklich gibt, ist sie einfach so schwer von ihren Erlebnissen gestört, dass ich ihr abspreche, ohne Therapie und Begleitung jemals ihren Kindern eine anständige Mutter sein zu können.
Was mir persönlich am allermeisten weh getan hat war, wie einer der Jungen zu ihr ankommt und sich an sie kuschelt und sie so total kalt weggeguckt hat. Das muss man sich mal überlegen, so fertig wie sie die gemacht hat und der Kleine kommt an und will mit ihr kuscheln.
Mein Mann saß heulend auf der Bettkante, als die Szene mit dem "Tasche packen und ins Heim" kam und sagte immer wieder nur: "Das können die doch nicht so sagen!" Wir waren beide erschüttert.
Und das erschütterndste ist, dass es so wahrscheinlich in tausenden deutschen Familien zugeht.
LG Lausebackesmama
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
hallo Lausebackesmama,
ich bin kein Anhänger von den Wegen der Frau Saalfrank, aber ich muss ehrlich sagen, dass ich gestern das erste Mal den Eindruck hatte, dass ihr Weg für Kinder ein guter Weg sein kann. Ich hoffe sehr, dass da die geeigneten Stellen wach werden und was tun
das ist leider ein deutsches problem, es wird alles unter den tisch gekehrt was sich gegen eine erziehungsunfähige mutter richtet.
meine kinder werden seit jahren von der KM misshandelt, eingesperrt, etc.
ein strafantrag gegen die KM wurde mit hilfe des zuständigen JA`s eingestellt.
nach der einstellung kab die KM und das JA diese misshandlungen zu. das gericht erklärte: die KM gesteht zwar ein auf die kinder mit gegenständen eingeschlagen zu haben, sie begab sich aber selbstkritisch in therapie.
die misshandlungen gehen aber unverändert weiter, die härte nimmt zu.
das OLG lehnte meinen PKH antrag mit der O.G. begründung ab.
getan wird nichts sondern es werden erneute hilfemassnahmen für die KM gefunden.
jetzt kommst du.
caju
Hallo Caju,
ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich finde, dass die Mutter Deiner Kinder zwei Probleme hat, das was sie therapiert und dass sie ihre Kinder nicht verlieren will. Dass sie das nicht will, finde ich verständlich, wahrscheinlich ist sie gar nicht in der Lage abzuschätzen, was sie ihren Kindern antut (alles Vermutungen).
Viel schlimmer finde ich, dass das JA sie deckt und sich in Mittäterschaft begibt. DIE würde ich anzeigen! Die sollen doch nicht Vertreter der Mütter sein, sondern der Kinder! Wie kommen die dazu, die Straftaten der Mutter zu decken????
Das zieht mir VIEL mehr die Schuhe aus, als das Scheckliche, was Deine Ex da macht. Dass öffentliche Stellen so versagen, wenn die Erziehungsunfähigkeit der Mutter so offensichtlich ist, das schreit einfach zum Himmel.
Ich kenne Deine Geschichte nicht so genau, aber ich wünsche Dir, dass Du Deine Kinder da raus bekommst.
LG Lausebackesmama
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
getan wird nichts sondern es werden erneute hilfemassnahmen für die KM gefunden.
... handelt es sich nicht viel mehr um das Finden von Ausreden?
Viel schlimmer finde ich, dass das JA sie deckt und sich in Mittäterschaft begibt. DIE würde ich anzeigen! Die sollen doch nicht Vertreter der Mütter sein, sondern der Kinder! Wie kommen die dazu, die Straftaten der Mutter zu decken????
Vielleicht sollten wir in Deutschland langsam anfangen unsere Klappe zu halten und nicht immer ermahnend mit dem Finger auf andere Länder zeigen und besserwisserisch einen zum Besten geben.
Gruß
Kasper
[Editiert am 12/1/2006 von Kasper]
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo zusammen,
ich habe bereits Antwort auf den Leserbrief bzw. meine Fragen bekommen.
Ich stell sie mal hier ein:
-----------------------------
Sehr geehrter ******,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Sendung. Natürlich beantworten
wir Ihnen gerne Ihre Fragen zu der Sendung vom 11.1.2006.
1. Der Kindsvater wurde vor Drehbeginn über die bevorstehenden
Dreharbeiten informiert und war damit einverstanden. Er wollte jedoch
keine Stellungnahme vor der Kamera abgeben, daher ist eine solche im
Film auch nicht zu sehen.
2. Alle Familien werden nach der Sendung von pädagogischen und
psychologischen Fachkräften weiter betreut. Der Umfang dieser Betreuung
richtet sich nach der Problemlage der Familie. Bei der von Ihnen
angesprochenen Familie gibt es eine sehr intensive Nachbetreuung. Wir
haben eine Psychologin gefunden, die sich fast täglich mit der Familie
beschäftigt und ihnen eine große Hilfestellung bietet.Das, was in der
Sendung zu sehen ist, stellt nur einen kleinen Ausschnitt dar, der
Großteil der Betreuung passiert nach den Dreharbeiten.
3. Das Jugendamt ist in vielen Fällen, die wir betreuen bereits
involviert. Die Familien empfinden die Hilfe vom Jugendamt oft als
unzureichend, ob dies tatsächlich der Fall ist, können wir nicht
beurteilen.
4. Eine Einverständniserklärung ist nur dann notwendig, wenn der Vater
am Sorgerecht beteiligt ist. Natürlich werden in jeder Familie vor dem
Dreh die Einverständniserklärungen der Sorgeberechtigten eingeholt, so
auch im Fall der betreffenden Familie.
5. Ein Nachtrag zur eigentlichen Sendung gibt es bereits von Beginn an.
Wir senden regelmäßig Folgen, in denen Katia die Familien nach ein paar
Monaten erneut besucht um zu sehen, wie es den Familien geht. In manchen
Fällen gibt es keine oder nur geringe Probleme mehr in anderen Fällen
gibt Katia erneut Tipps und Hilfestellung. Zudem werden die Familien in
der gesamten Zwischenzeit und auch nach dem zweiten Dreh intensiv von
Fachleuten und von der Redaktion betreut.
Wir können sehr gut Ihre Empörung verstehen. Allerdings beruht sie auf
Annahmen, die sich nicht bewahrheiten. Natürlich ist es für Kinder und
Eltern nicht einfach, mit ihren Problemen an die Öffentlichkeit zu
gehen. Sie sehen diesen Schritt jedoch als letzte Möglichkeit, da alle
anderen Erziehungsberatungsstellen oder Jugendämter bisher nicht
weiterhelfen konnten. Die Familien sind nach unserer Arbeit sehr froh,
diesen Schritt getan zu haben, weil sich das Verständnis für ihre Kinder
und die Sicht auf die Dinge einfach verändert hat. Sie nehmen dafür die
wenigen Unannehmlichkeiten, die ihnen während des Drehs entstehen gerne
in Kauf. Auch die Kinder werden vor dem Dreh gefragt, ob sie
einverstanden sind, sie empfinden eine große Erleichterung in der
Familie, wenn die Arbeit abgeschlossen ist. Viele Fachleute schreiben an
uns und bemerken, dass sie es wichtiger finden, dass den Kindern eine
Zukunft ohne Gewalt und Schläge ermöglicht wird und dass sie dafür die
Öffentlichkeit in Kauf nehmen.
Wir verstehen Ihre Sorge um die Kinder und Familien, jedoch kann ich
Ihnen versichern, dass wir alles in unserer Macht stehende tun, um die
Familien zu unterstützen. Übrigens haben wir bereits einen Film über
alleinerziehende Elternteile gemacht, in dem auch ein Vater zu Wort kam,
der seine Kinder nicht mehr sehen darf, obwohl er sich nichts sehnlicher
wünscht. In dem Fall der jetzigen Sendung denken wir, dass eine
Teilnahme des Vaters nicht förderlich gewesen wäre. Ich kann Ihnen
selbstverständlich nicht die genauen Umstände nenen, jedoch kann man
festhalten, dass wir im Falle von starkem Drogen- oder Alkoholmißbrauch,
Verurteilung wegen Vergewaltigung, Gefängnisaufenthalt oder
Gewaltdelikten von Dreharbeiten mit dem Vater (oder auch der Mutter,
sollte sie davon betroffen sein) absehen müssen.
In diversen Foren zur Super Nanny posten übrigens auch Familien, bei
denen wir schon zu Gast waren. Dort können sie die Einstellung der
Familien zu den Dreharbeiten und auch zu den pädagogischen Erfolgen
nachlesen.
Wir hoffen, Ihnen weitergeholfen zu haben.
Freundliche Grüße
** *******
Tresor TV Produktions GmbH
CvD "Die Super Nanny"
Kalscheurener Straße 91
c/o NOB Produzentenhaus
50354 Hürth
[Editiert am 16/1/2006 von DieMystiks]
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Update:
Die Staatsanwaltschaft Köln bestätigt mit Schreiben vom 19.01.2006, eingegangen bei mir am 24.01.2006, den Erhalt meines Strafantrages und führt diesen unter dem Az. 121 Js 27/06.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hi Jörg,
wahrscheinlich mahlen auch diese Mühlen langsam.
Mal sehen ob jetzt die Argumente reichen, die die Herrschaften mir in ihrer Antwort geschrieben haben.
Warten wir es ab :thumbup:
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.

