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spiegel.de: "Die Monster anderer Eltern"

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(@nadda)
Registriert

Hi,

interessante Diskussion.

Meiner Meinung nach gibt es zwei Dinge, die wenn es um Erziehung geht, immer total unterschiedlich sind.

1. Meine persönliche Grenze und meine Vorstellung von "vernünftigem Benehmen" bei einem Kind.
Und diese Grenzen können von sehr viel akzeptieren bis wenig akzeptieren reichen, wichtig für das Kind ist das es abschätzen kann wo die Grenze ist, sie sollte sich also nicht nach Tagesform total verschieben. Das ganze nennt sich dann Konsequente Erziehung.

2. haben wir keine Normkinder. Kinder sind total unterschiedlich und brauchen auch unterschiedlich intensive Reaktionen. Mein großer Sohn ist definitv wesentlich aggressiver als mein Stiefsohn, mein kleiner Sohn hat eine absolut verschobene Schmerzgrenze. Kinder sind nie gleich. Und ja, auch mir passiert ein Klapps, allerdings frage ich mich wie ich auch groß anders reagieren sollte wenn der Große den Kleinen so in die Schulter beißt, dass es blutet... Fernsehverbot? Wäre absolut lächerlich im Vergleich zur Tat (abgesehen davon sehen meine Jungs extrem selten fern und würden das Verbot nicht als schlimm empfinden). Einmal schimpfen? "Das tut jetzt aber weh..."
Sorry, bei extremer Situation ist eine unmittelbare und eindeutige Reaktion nötig. Eine Konsequenz die Stunden später stattfindet kommt beim Kind nicht an, wird nicht in Verbindung zur Tat gesetzt. Also sollte man sich bei einem kleineren Kind überlegen ob Fernsehverbot nicht eine komplett falsche Erziehungsmaßnahme ist. Zumindest ist diese Maßnahme nicht in direkter Verbindung zur Tat für das Kind nicht wirkungsvoll.

Er musste dann helfen die blutende Wunde zu verbinden, er musste sich bei seinem Bruder entschuldigen, er durfte in der halben Stunde danach nicht mit ihm im Spielzimmer spielen. Trotzdem bin ich mir sicher das für ihn die Klarheit etwas falsches getan zu haben in dem Moment kam als Mama ihm einen Klapps verpasst hat. Schlimm war dieser Klapps weil er so etwas nicht kannte.

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 10:22
 Loge
(@loge)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

ja, sehr interessant.

Ich möchte gerne mal festhalten, dass sich die beiden Lager gar nicht unterscheiden.

Die einen wollen ihre Kinder nicht, weder durch einen Klapps oder durch einen Schlag, schlagen.

Die anderen wollen es auch nicht, haben es aber getan und sehen sich in Ausnahmefällen gegen ihre Überzeugung genötigt oder sehen es als letztes Mittel der Wahl.

Wo sind hier die Unterschiede? Für mich ziehen beide am selben Strang.

Auch ich gehöre, wie ihr, zu denen die Körperzüchtigung nicht als geeignetes Mittel der Erziehung ansehen. Schon gar nicht wenn ein Schlag wie hier in einem Beispiel erwähnt nicht im Zusammenhang der Tat stattfindet. Auch nicht in dem Zusammenhang wenn ein Geschwisterteil dem anderen so zusetzt, dass dieser blutet. War bei mir auch so. Hier habe ich versucht die Situation zu klären, klarzumachen, dass dies so nicht geht und hatte ihnen angeboten mit mir schlagen, kratzen u.a. zu üben :). Jetzt wissen sie sehr genau was weh tut, haben das Alter ihre Kraft und Geschicklichkeit zu kontrollieren und Rangeleien die es gibt so austragen zu können, dass sie den anderem zwar signalisieren jetzt komme ich aber weder besonders bösartig oder schmerzhaft ausgetragen werden und schon gar nicht verletzend.

Nein, schlagen oder klapsen sind keine Mittel der Wahl und Ausnahmen und können dies nicht in Frage stellen.

Der Eingangspost von LBM hat sich nicht auf Ausnahmen bezogen. Die Ansage klar und wie ich sie auffasste, dass in diesen Situationen ein Schlag das Thema beendet. Vielleicht etwas missverständlich geschrieben. Ihr seid zu gut, als dass ich einem von euch unterstelle nicht genau zu wissen was er tut und Respekt vor der Zivilcourage.

Eines noch möchte ich nachfragen? Warum sind Bücher über Erziehung schlechter als Eltern mit 2 erwachsenen Kindern die von sich behaupten, dass ihre Erziehung nicht allzu schlecht gelaufen ist? Die Autoren der Bücher sind ja vielleicht auch Eltern mit erwachsenen Kindern. Vielleicht auch noch ausgebildete Fachkräfte mit Berufserfahrung? Wie bei Eltern so gibt es auch bei Autoren gute und schlechte. Gilt diese Aussage auch für irgendwelche Erziehungsmethoden?

Liebe Grüße


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 13:37
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Loge,

was mich an Erziehungsratgebern schlicht und einfach stört sind 2 Dinge. Zum einen stellen sie ihre eigene Methode meist als einzig wahre für jedes Kind dar. So ist es aber nicht. Was für das eine Kind gut ist, ist für das andere nicht gut oder funktioniert nicht.
Der andere Kritikpunkt ist, das das eine oder andere kategorisch ausgeschlossen wird. Schlagen ist schlecht PUNKT. Ja stimme ich zu. Aber du wirst seltenst einen Ratgeber finden in dem steht: In Ausnahmesituationen kann ein Schlag passieren, auch wenn man es nicht will. Und noch wengier wirst du dann Tipps finden ,wie du nach eienr solchen Situation damit umgehen kannst.

Wenn ich solche Ratgeber von selsbt ernannten Supereltern lese, frage ich mich immer, ob dort wirklich alles so problemlos und nach "Vorschrift" geklappt hat oder wie die Kinder die Sachen schildern würden. Ich kenne bisher keinen Ratgeber in dem die eigenen Probleme und das eigene Versagen geschildert wird und der Umgang damit. Das wäre sich ein Stück ehrlicher und hilfreicher.

Gruß TIna


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 13:48
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

meine Kleine hat im Kleinkindalter jeden Abend Papa vor Freude - und auch andere - gebissen wenn er nach hause kam. Nach mehreren Erklärungen und Ermahnungen habe ich dann sanft zurückgebissen. Ab dem Zeitpunkt hat sie nicht mehr gebissen, weil sie gemerkt hat, oh das tut ja weh.

Im anderen Fall hat sie die Katze bereits seitdem sie laufen konnte immer am Schwanz und an den Schnurrhaaren und den Ohren gezogen. Ermahnungen fruchteten nichts..als sie 3 war hat die Katze beschlossen: es reicht und einmal gekratzt..seitdem hat sie ihren Umgang mit der Katze sanfter gestaltet...

Die Große ist nie auf die Idee gekommen der Katze etwas zu tun..bei ihr lag die Katze mitten im Spielzeug und wurde nicht belästigt, sondern nur gestreichelt, ganz vorsichtig.

Insofern denke ich, dass jedes Kind seine individuelle Erziehungsmethode benötigt, bedingt dadurch das jedes Kind seine eigenen charakterlichen Schwerpunkte hat.

Bei dem einen reicht es etwas zu sagen und bei dem anderen, die lernen nur aus Erfahrung. Aber ich hätte wohl kein beißendes Kind in den Kindergarten bekommen. Da musste der Sozialisation etwas nachgeholfen werden..

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 14:38
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

Erziehungsratgeber haben (wie praktisch alle anderen Ratgeber auch) zwei Kardinalfehler:

1. Sie werden nicht geschrieben und gedruckt, um Menschen zu besserer Kindererziehung zu verhelfen, sondern um Auflage zu machen und Geld zu verdienen.
2. Sie beschreiben idealisierte Zustände und erheben diese zu einer Art "Evangelium", wenngleich das von der Alltags-Realität nicht abgedeckt wird.

Bei Erziehungsfragen bemerkt man diese Fehler nicht gleich - aber beispielsweise bei einem Diät-Ratgeber: Eigentlich müsste man sich ja nur einen solchen kaufen; das tun, was da drin steht und anschliessend den Pfunden beim Purzeln zusehen. Aber wieviele Diäten sind in der Realität denn tatsächlich erfolgreich? Ist Deutschland ein Volk von schlanken und gesunden Menschen? All diese Bücher berücksichtigen eben nicht, dass Menschen unterschiedlich auf Nahrungsmittel reagieren; vor allem aber, dass Menschen nicht wie Computerprogramme funktionieren: Sie haben Fehler und Schwächen - und meist noch etwas anderes zu tun, als sich monatelang 24 Stunden pro Tag an Diätempfehlungen zu halten.

Ähnlich einfach wie das Postulat "Iss kein Fett!" ist ein Dogma wie "Kinder nie klapsen!": In der Therorie ganz schnell auf Papier geschrieben oder mal eben so dahergesagt; in der Praxis über Jahre kaum durchzuhalten. Deshalb schrieb ich in diesem Thread ja mehrfach, dass es von meiner Ex und mir im Verlauf vieler Erziehungsjahre in Einzelfällen durchaus mal einen Klaps gegeben hat - und dass ich trotzdem nicht bereit bin, mich deshalb zu geisseln, weil ich damit gegen irgendwelche ehernen Gesetze verstossen haben soll. Ich war nie besessen davon, meine Kinder "perfekt" zu erziehen oder sie in Watte zu packen. Am Ende kommt es nur darauf an, mehr richtig als falsch gemacht zu haben - und das ist zu besichtigen.

Um alles andere mache ich mir doch heute keinen Kopf mehr; so wenig wie über die Gründe, die zum Scheitern meiner ersten Ehe geführt haben. Leben findet täglich und praktisch statt und nicht in Büchern.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.05.2011 14:53
 Loge
(@loge)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

es ist schwierig. Alles was man hört oder liest muss man verstehen, dann umsetzen und wieder verstanden werden. Das ganze ist eine komplexe Kette die nie 1:1 funktionieren kann. Alles muss man umsetzen auch Ratschläge von Menschen. Methoden bringen aber eine Struktur. Menschen sind eher unstrukturiert und reagieren auf die Situationen. Ich denke das kann ein Vorteil sein. Grundsätzlich lehne ich auch Scheuklappen ab und keine Methode kann die Persönlichkeit der Eltern und ihre Verantwortung ersetzen. Erziehung geht auch mit reinem Menschenverstand. Aber warum soll ich mich nicht informieren? Ich selbst, und ich habe auch dieses Feedback, halte mich für einen nicht allzu schlechten Vater. Ich bin belastet und meine meinen Kindern manchmal nicht voll gerecht zu werden. In manchen Situationen fühle ich mich zu autoritär in anderen wieder zu nachgiebig. Ich glaube Brille hat es schon geschrieben,...in der Kindererziehung kann man nur Fehler machen..., der Meinung bin auch. Aber ich werde wieder Zeit und Geld investieren und Beratung holen. Was ich daraus mache bleibt mir überlassen.

Was ist zu tun wenn Eltern Fehler machen? Ich halte es so, dass ich mich bei meinen Kindern dafür angemessen entschuldige und ihnen auch den Grund dafür erkläre. Damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht, egal in welchem Alter die Kinder waren. Und ich habe mich hier gemeldet weil ich gegen Schlagen etc. und meine Kinder auch noch nie in einem Zusammenhang als Starfe geschlagen habe. Und auch ich kenne Situationen in denen man an solche Maßnahmen denkt. Aber es ist nie ein Mittel der Wahl.

Wie es in einer Situation aussieht wenn man Kinder mit besonderen Anlagen hat mag ich nicht beurteilen. Das hängt auch von der Art und Schwere der Veranlagung ab. Ich bewundere das Betreuungspersonal von offenen und geschlossenen Heimen. Ich möchte behaupten, dass körperliche Gewalt in jeglicher Form ausgeschlossen ist und es ein Muss ist Methoden zu entwicklen mit den besondere Kinder und Menschen ohne körperliche Gewalt geleitet werden müssen.

Gruß


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 15:27
(@webspider)
Zeigt sich öfters Registriert

Sehr interressante Ausführungen in den verschiedenen Posts  die sich aber gar nicht so unterscheiden wie Loge
das schon geschrieben hat

Ich möchte gerne mal festhalten, dass sich die beiden Lager gar nicht unterscheiden.

Erziehungratgeber da gebe ich Brill007 recht haben in etwa die in Punkt 1.) und 2.) Kardinalfehler und wenn man darin weiter suchen würde ,
könnte man noch mehr finden,

denn Erziehung bassiert nicht auf einem vorgegebenen "normierten Stil für  Norm- Kinder" sondern muss sich an den individuellen Gegebenheiten
der Erziehenden und den Kindern orientieren und deren örtliche und soziales Gegebenheiten.

Kinder gleichen nicht einander, genausowenig wie die Erziehenden , denn dort gibt es ja auch unterschiedliche Ansichten in "wie" wird erzogen.
jeder bringt auch seine individuellen "Erziehungserfahrungen "aus seiner Kindheit mit ein. Ganz nach dem Motto "so wie meine Eltern mich erzogen
haben" mache ich das nicht. 😉

Da der Erziehungsprozess von so vielen Faktoren abhängig ist , immer wieder neu überprüft und angepasst werden müssen, Situationsabhängig ist
etc., Kinder in ihrer Entwicklung nicht gleich sind, jedes Kind seine  "individuelle" Persönlichkeit , Sozialkompetenz etc. entwickeln muss,

denke ich mir müssen auch verschiedene Erziehungsmethoden zur Anwendung kommen


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 15:34
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Loge,

es ist aber eben ein Unterchied, ob ich ein Buch lese und versuche das umzusetzen (was IMO nur scheitern kann) oder ob ich mir, in welcher Form auch immer, Hilfe hole. Dabei ist eben der Vorteil, das man nachfragen kann, ein "Konzeot" entwicklen kann, das auf das bestimmte Kind einfach passt und immer wieder im Gesrpäch korrigieren kann. Das kann kein Buch leisten.

Mit ist da noch eine sehr gute Freundin vor Augen, die vor der Geburt einen Ratgeber gelesen hat und in dem stand das ein gesundes Kind im Durchschnitt täglich x Mahlzeiten zu x ml  Milch bekommen soll, damit es zu keinen Entwicklungsstörungen und Essstörungen kommt. Sie hatte nichts besseres zu tun als ihr Baby vor und nach jedem stillen zu wiegen, damit der kleine Kerl nicht zu wenig bekommt. Ich glaube ich brauche nicht zu erwähnen, das sie gerade mit diesem Kind heute Probleme mit dem essen hat. Ich habe immer nach dem Motto verfahren: Mein Kind wird sich schon das holen was es braucht und mir zeigen wann es satt ist und wann es Hunger hat.

LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 15:46
(@riviera68)

Guten Morgen,

ich empfinde es als selbstverstaendlich und sehr hilfreich, dass es ne Menge Leute gibt die an der Erziehung meiner Tochter mitwirken. Das nimmt mir auf jeden Fall ne Menge Druck und auch
Entscheidungen alleine treffen ist nicht immer einfach.

Ich meine, dass gerade, wenn Eltern klar wird, dass sie nicht auf ihrem Erziehungsmonopol rumreiten muessen, sie die Erziehung teils an Lehrer etc geben und als hilfreich erleben, weit weniger Gewalt
notwendig ist, als heute als normal angesehen wird.

Haelt sich meine Tochter bei Freunden auf, dann hat sie die Spielregeln dort einzuhalten. Das gilt auch fuer Schule, Kita und Co. Halten sich bei uns Freunde von ihr auf, dann halten die sich an meine Regeln und das funktioniert auch gut.

Es ist erstaunlich, dass Gewalt unter Erwachsenen ausgestraft wird, im Gegensatz dazu aber Gewalt gegenueber Kindern obgleich strafbar eher als ok gilt. Und das wo eventuelle Folgen bekannt sind.

Ich bin jahrelang geschlagen und misshandelt worden und stehe heute dazu (was nicht leicht war und ist) und ich haette dies fast weitergegeben an meine Tochter. Sie hat als sie klein war von mir "was" auf die Finger bekommen und fuer das fuehle ich mich heute noch schlecht. Ich hab mit ihr darueber gesprochen und mich entschuldigt.

@LBM
Die von dir beschriebene Situation hatte ich auch vor kurzem. Ich erlebte einen 18jaehrigen (verwoehnten) Rotzloeffel, wie er mit seiner Mutter umsprang. Als ich fand, dass er es echt uebertreibt, hab ich ihm gesagt, was ich von seinem Verhalten halte und meine Tochter nie auf die Idee kommen so mit mir zu reden oder mich derart zu behandeln. Er hat mir dann erklaert, seine Mutter verdiene das quasie, sie sei selbst Schuld.
Was ich ueber die Familie weiss ist, keiner goennt dem anderen was, Fussabtreter Mama kommt heute gegen Sohni nicht mehr an, Schlaege (entsprechend dem Alter) waren/sind normales Erziehungsmittel.

Da haenge ich dann fest, einerseits denke ich, diese Eltern brauchen sich nicht wundern anderererseits ist auch klar, der Sohn wird das so weitergeben....

riviera
Gewalt in welcher Art und Weise auch immer ist schlichtweg nicht sozial.


AntwortZitat
Geschrieben : 02.05.2011 21:43
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