Empfehlenswert für den, der sich dem Versuch hingeben möchte, die Juristerei zu verstehen und für einen Moment mit den Augen der Richter die Welt zu betrachten. Zwar halte ich die Lobhudelei auf das BVerfG für ungerechtfertigt, doch ist das Buch für all diejenigen spannend, die in den Richterzimmern der darunterliegende Instanzen einem kommentierten Lauschangriff beiwohnen möchten.
Professionelle Juristen mögen angesichts der geringen Tauchtiefe enttäuscht sein - mir als Laien ist der Einblick jedoch tief genug. Auch, um die Neugierde auf Mehr zu wecken.
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DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Professionelle Juristen mögen angesichts der geringen Tauchtiefe enttäuscht sein ...
Auf mich wirken die Schmähungen der juristischen Rezensoren wie eine absolute Empfehlung! Fühlen sich hier welche ertappt! :beleidigt:
Ich werde das Buch für meinen nahenden Urlaub ordern. :boat:
Uli
Klingt vielversprechend, besonders die Warnungen, da hast du völlig recht Uli.
Wenn die Kritisierten sich über die Kritik so aufregen, muss ja was dran sein.
Nur wer getroffen wurde, schreit so laut.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Moin,
ich werde es mir mal zu gemühte führen .... habe es gerade bestellt.
Es wird in den Rezesionen viel darüber geschrieben, dass hier mit gefährlichem Halbwissen hantiert wurde, vergessen aber, dass sie als Juristen bereits betriebsblind geworden sind. Der Anspruch, dass Gesetze für das und von dem Volk sind und von diesem auch verstanden werden sollte, scheint von diesem Berufskreis mehr als Hindernis angesehen zu werden.
Man könnte sich an einen Zeitraum von 12 Jahren erinnert fühlen ...
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Gut fand ich auch den hier:
dabei lernt jeder Jurist im ersten Semester, dass er sich mit Rechtssprechung befasst und dass das mit Gerechtigkeit nichts zu tun hat.
Das wissen wir hier zwar auch zur Genüge aber bei denen Klingt das, als wenn Gerechtigkeit Teufelszeug, und grundsätzlich zu vermeiden sei, ja versehentlich herbeigeführte Gerechtigkeit geradezu ein Beleg für unsachgemäße Rechtsprechung wäre.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Empfehlenswert für den, der sich dem Versuch hingeben möchte, die Juristerei zu verstehen
Hallo,
klingt interessant. Das Gejaule der berufsbetroffenen Rezensenten vom Jurafach macht es sogar noch interessanter. Mal gucken, wenn es das gebraucht für nen Zehner oder so gibt.
/elwu
Ich habe das Buch im Urlaub in einem Zuge gelesen. Sehr empfehlenswert, vor allem für Menschen, die noch am Anfang ihrer Auseinandersetzungen stehen. Es schärft den Blick ein wenig für das, was man realistischer Weise bei Gericht erwarten darf.
Ein wenig nervt die ständige Glorifizierzung des Bundesverfassungsgerichtes, was aber wohl der Biographie des Autors zuzuschreiben ist. Es wird hier zu wenig deutlich, dass das BVerfG keine Berufungsinstanz ist und hier überhaupt allenfalls 2-3% aller eingereichten Fälle zur Überprüfung gelangen.
Es wird klar, warum das Buch von Seiten der Juristen nur negative Bewertungen eingefahren hat: Es ist halt schwer erträglich, wenn man festellen muss, dass sich die eigene Zunft in ihrer Arbeit mehr von subjektiven Empfindungen, denn von objektivierbaren Kriterien leiten lässt!
LG, Uli
