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OLG-HH Richterin im Interview

 
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

http://www.welt.de/hamburg/article3409165/Das-Gesetz-geht-zu-Lasten-der-Kinder.html

Bisher konnte eine Frau frei entscheiden, ob sie nach einer Scheidung bald wieder arbeiten wollte, auch wenn sie kleine Kinder betreut – jetzt hat sie keine Wahl mehr. Ich finde, man sollte Menschen die Möglichkeit geben, ihr Leben so weit wie möglich selbst zu gestalten, und sie nicht in eine Lebensform zwingen.
Doch das geschieht mit diesem Gesetz.

Aha. Das gilt natürlich nur für Menschen und nicht für Väter!

Ihr obliegt es übrigens, nachzuweisen, dass es keine solchen (Betreuungs-) Möglichkeiten gibt, was in einer Großstadt wie Hamburg nicht ganz leicht ist

Aha, dann sollte man diese Betreuungsmöglichkeiten schnellsten beiseitigen um wieder auf das Niveau von Transsylvanien zu kommen, und bevor einer merkt, dass sie den Unterhaltsfluss behindern.

Dahinter steht das Ziel, die Eigenverantwortlichkeit beider Ehepartner und die Selbstständigkeit der Frauen zu stärken und ihnen mehr berufliche Chancen dadurch zu öffnen, dass sie nicht so lange aus dem Beruf herauskommen. Aber bedarf es wirklich des behutsamen Zwangs zur Selbstverwirklichung durch die Notwendigkeit, arbeiten zu müssen? Dürfen durfte eine geschiedene Mutter dies bisher auch schon, jetzt muss sie es.

Wenn eine Frau, die ihre Ehe nicht mehr ertragen kann, heute aber vor der Alternative steht, im Scheidungsfall voll arbeiten und ihren Kindern eine Ganztagsbetreuung zumuten zu müssen, wird sie vielleicht in der ungeliebten Beziehung bleiben. Das ist antiquiert.

Eigentlich müsste man den ganzen Artikel fett markieren.
Und da muss ich demächst hin!

Wo ist mein Übelkübel?

Das wird bestimmt die Nachfolgerin von Boa-Micaela-Hahne als Vorsitzende des XII. BGH Zivilsenats.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 20.03.2009 17:14
 elwu
(@elwu)

Schon kommentiert. Unglaublich. Man braucht sich nicht über die Rechtsrealität zu wundern, wenn solche Figuren als Vorsitzende Richter schalten und walten dürfen, wie es ihrer Ideologie entspricht.


AntwortZitat
Geschrieben : 20.03.2009 17:45
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Ich auch.

An die Tasten Leute.

Haut es denen um die Ohren.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.03.2009 17:47
 Uli
(@Uli)

Und da muss ich demächst hin!

Einige Kommentare bringen es ja bereits und es war das allererste, was auch ich dachte: Die Frau hat sich für künftige Unterhaltsverfahren disqualifiziert. Sie dürfte unter Vorlage dieses Artikel als befangen abzulehenen sein.


AntwortZitat
Geschrieben : 20.03.2009 18:23
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nochmal ein kleines Dessert hinterher:

http://www.welt.de/wams_print/article2231248/Das_Recht_wird_weiblich.html

Süß und klebrig wie ein Kirschlikör.

Wer ihrer Verhandlung beiwohnt, gewinnt allerdings einen anderen Eindruck. Ruhig legt die Richterin dem Kläger dar, dass er bei jeder einzelnen Zahlung beweisen muss, dass mit der Geliebten ein Darlehen vereinbart wurde. Dann sagt sie: "Ich möchte eine nicht-juristische Anmerkung machen" und legt ihre Lesebrille zur Seite. In ihren Augen liegt Anteilnahme. "Ich habe das Gefühl, dass es hier nicht in erster Linie um das Geld, sondern um persönliche Enttäuschung, verletzte Gefühle und missbrauchtes Vertrauen geht."

Der Kläger nickt. Und geht auf den Vorschlag des gegnerischen Anwalts ein, die ohnehin schwer zu beweisende Klage zurückziehen. Im Gegenzug verzichtet die Prostituierte auf das Strafverfahren wegen Körperverletzung. Erleichtert verlassen die Parteien den Gerichtssaal. "Ihre nicht-juristische Anmerkung hat Anklang gefunden", sagt anerkennend ein Referendar. Manchmal könne sie schon die mütterliche Rolle herauskehren, räumt Frau Dörffler ein.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.03.2009 19:00
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Sehr schön!

Vielleicht sollte ich die Kommentare mal ausdrucken und in der Gerichtskantine an die Wand tackern!  🙂


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.03.2009 22:18
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Gute Idee! Wetten, der Umsatz der Kantine geht mangels Appetit der Kantinenbesucher drastisch zurück? lachende smilies 0012


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 20.03.2009 22:38
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Vielleicht sollte ich die Ausdrucke auch mit in meine kommende Verhandlung vorm Hanseatischen OLG zu Hamburg nehmen, demonstrativ vor mir ausbreiten und dann die einzelnen Punkte in der Verhandlung abhaken.
Vielleicht kann ich den Richterinnen, auch das ein oder andere Statement ihrer Chefin vorlesen, damit sie nichts vergessen.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.03.2009 00:36
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Da ich ja demnächst bei denen im Folterkeller Platz nehmen darf, habe ich noch mal ne kleine Duftnote hinterlassen.

Man will ja schließlich keinen unnötigen Streit vermeiden!  😉


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.03.2009 20:18
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@beppo,
wie jetzt, wo duftet es?

:bahnhof:

ligr ginnie


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 22.03.2009 20:26




(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Na hier


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.03.2009 20:38