Eine junge Mutter hat in Südtirol gleich 13 mögliche Väter ihres Babys zum DNA-Test zitiert. Die Frau, die in einem Café in Mals im Vinschgau als Kellnerin arbeitet, habe vor einem Monat ihr Kind zur Welt gebracht, berichtete die italienische Zeitung "Corriere della Sera". Jetzt wolle sie Klarheit: Über ihren Anwalt forderte sie alle als Erzeuger in Betracht kommenden Männer des Dorfes auf, eine Vaterschafts-Analyse vornehmen zu lassen. Unter den möglichen Papas seien mehrere Lokalpolitiker und Unternehmer sowie die halbe Fußballmannschaft des Ortes, hieß es.
In Bosnien hat eine Krankenschwester für ihre Schwangerschaft nicht weniger als 16Ärzte als mögliche Väter genannt. Einer Zeitung sagte sie am Freitag, sie habe innerhalb weniger Tage mit allen 16Ärzten sexuelle Kontakte gehabt. Ein Gericht habe die Entnahme von DNA-Proben der Verdächtigten angeordnet, um den Vater zu ermitteln, berichten die Medien in Sarajevo.
Quelle: >n-tv<
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Naja, vielleicht sollten diese Personen (Frau und Männer) vorher mal ihre Verhütungsmethoden auf einen aktuellen Stand bringen.
Aber wem Gang Bang Spass macht, bitte schön- die armen Kinder....
Moin
Jep so kommen also Bordsteinschwalben jetzt zu ihrem Honorar und sind trotzdem noch sozialversichert.
Gruß
Martin
Ich würde dem DNA-Test einen AIDS-Test folgen lassen - und zwar molto pronto, und das in beiden Fällen.
Da gibt es inzwischen eine interessante Fortsetzung. Interessant vor allem für jene, die gerne und leicht glauben, was man ihnen erzählt (Stichwort: Missbrauch mit dem Missbrauch):
Die verlorene Ehre der Kellnerin N. N.
Von Samira Neuhaus
Die Meldung schlug ein wie eine Bombe: Weil eine Frau in Südtirol Zweifel gehabt habe, wer der Vater ihres Babys sei, habe sie 13 Männer zu einem DNA-Test aufgefordert. Doch nun gibt es vor allem Zweifel am Wahrheitsgehalt der Story - und der Ruf der Frau ist ruiniert.
Hamburg - "Zipfl eini, Zipfl außi" - so lautete der gleichermaßen pubertäre wie hämische Titel der Story, die eine junge Kellnerin im kleinen Südtiroler Ferienort Mals ins Gerede brachte: Wie die "Neue Südtiroler Tageszeitung" am vergangenen Freitag schrieb, kämen als potentielle Erz.euger ihres im Dezember geborenen Sohnes gleich 13 Männer in Frage. Darunter die halbe Fußballmannschaft des Dorfes sowie mehrere Lokalpolitiker und Unternehmer.
Dass 13 Männer als potentielle Väter für Zündstoff sorgen könnten, war dem Herausgeber des Blattes, Arnold Tribus, durchaus bewusst. "Deshalb haben wir keinen Namen und keinen Ort genannt", sagt er. Aber die Angaben der Gegend und ihres Berufes waren Grund genug für Journalisten, auf Spurensuche zu gehen: "Ein Redakteur der italienischsprachigen Zeitung 'Alto Adige' hat das ganze Tal abgeklappert, bis er das Dorf gefunden hat." Dieser habe dann "die Initialien der Frau veröffentlicht" - und den Stein ins Rollen gebracht.
Seitdem konnte in dem idyllischen 1700-Seelen-Örtchen im Obervinschgau von Idylle keine Rede mehr sein. Reporter reisten an, belagerten die Bar, den Dorfplatz, die Mitbürger.
Dabei handele es sich bei dem Fall "um eine ganz normale junge Frau, die einfach nur ein uneheliches Kind bekommen hat", sagt Anwalt Karl Zeller, der sie vertritt. Seine Mandantin habe nie einen Vaterschaftstest verlangt, weder schriftlich noch mündlich, "die ganze Geschichte ist völlig frei erfunden". Auch sei sie sich über den Erz.euger ihres Babys durchaus im Klaren.
Herausgeber Tribus sieht das anders: "Das war schon seit einiger Zeit Gegenstand von Gesprächen. Die Geschichte hat einen absoluten Wahrheitsgehalt, sonst hätten wir sie nicht gemacht."
Im Ferienort Mals herrscht jetzt dicke Luft, und Anwalt Zeller plant schon seinen Angriff: "Für diesen schwerstwiegenden Rufmord, den Südtirol je erlebt hat, werden wir die Tageszeitung auf mindestens 50.000 Euro verklagen" - eine der höchsten Schadensersatzsummen, die je von einem Medium in Südtirol verlangt wurden. Klagen möchten laut Zeller nicht nur die Mandantin, sondern auch die Gemeindeverwaltung von Mals sowie die Sportanlagen AG des Ortes. Denn alle seien durch diese Lüge in ein schlechtes Licht gerückt worden.
Rückendeckung bekommt er vom Malser Bürgermeister Josef Noggler: "Das lassen wir nicht auf uns sitzen. Wir gehen vor Gericht und lassen alles überprüfen." Er steht hinter der Kellnerin, die sich vorerst versteckt hält. "Die Frau ist zerstört und in Behandlung", berichtet er. "Aber bei uns im Dorf glaubt ihr jeder - zu 100 Prozent."
Ruhe wird in Mals also noch lange nicht einkehren. Erst wird verhandelt, ob die Kellnerin, die Gemeinde und die Sportanlagen AG ihre Schadensersatzforderungen bekommen oder nicht. Zeitungsmann Tribus jedoch hält weiter an seiner Story fest: "Ein Rechtsanwalt wird immer sagen, dass die Geschichte nicht stimmt. Wir wollten niemanden überführen und bloßstellen." Und dann folgt eine eigenwillige Argumentation, weshalb seine Geschichte stimmt: "Ein Kind kommt ja nicht vom Himmel, und es war auch keine Jungfrauengeburt. Das gibt es zwar in der katholischen Kirche, aber noch nicht in der katholischen Kirche in Südtirol."
Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,465191,00.html
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
