Sprakebüll/Husum - Eine Beziehungskrise und angebliche Drohungen gegen ein Kind haben am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz in Sprakebüll (Kreis Nordfriesland) ausgelöst. Dort drohte ein 35-jähriger Vater, seine dreijährige Tochter zu töten, wenn seine Frau nicht zu ihm zurückkehre. Kurz vor 22 Uhr nahmen Beamte eines Einsatzkommandos den Mann im Beisein des Kindes vor seiner Wohnungstür fest. Er leistete keinen Widerstand, bestritt jedoch die Vorwürfe, sagte Polizeisprecherin Kristin Stielow am Freitag in Husum. Der 35-Jährige wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Die Dreijährige blieb bei der Aktion äußerlich unverletzt. Da die Mutter weit entfernt in Niedersachsen lebt, wurde das Mädchen zunächst in einer Pflegefamilie untergebracht. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann von seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau beschuldigt: Die 24-Jährige sagte, dass dieser in einem Telefonat mit ihr gedroht habe, er werde die bei ihm lebende gemeinsame Tochter töten, wenn seine Frau nicht wieder zu ihm zurückkehre.
Da der Mann im Verdacht stand, eine Schusswaffe zu besitzen, wurde das SEK aus Kiel angefordert. In der Wohnung des 35- Jährigen fanden die Beamten ein Luftgewehr. Über die Hintergründe des Beziehungsstreites gab es zunächst keine Erkenntnisse, sagte Stielow.
Was haben wir?
1. Einen alleinerziehenden Vater.
2. Eine via Telefon angeblich ausgesprochene Drohung.
3. Den Verdacht auf Besitz einer Schusswaffe.
4. Eine weit entfernt wohnende Ex.
Das ist der Stoff, aus dem die feuchten Mütterträume sind...leichter kann die Entsorgung eines Vaters nicht gehen. Damit der Mann die Tragweite erkennt, kommt er gleich in die Klapse.
Ohne richterlichen Beschluss.
Obwohl er keinen Widerstand leistete.
Obwohl er die Vorwürfe bestritt.
Das Kind kommt übergangsweise in eine Pflegefamilie.
Meine Gratulation an alle Beteiligten.
Frau drohte Tochter zu töten - Das Frauenhaus kümmert sich jetzt um beide
Sprakebüll/Husum - Eine Beziehungskrise und angebliche Drohungen gegen ein Kind haben am Donnerstagabend einen größeren Einsatz des Jugensamtes un der Frauenbeauftragten in Sprakebüll (Kreis Nordfriesland) ausgelöst. Dort drohte eine 24-jährige Mutter, ihre dreijährige Tochter zu töten, wenn ihr Mann nicht zu ihm zurückkehre. Kurz vor 22 Uhr begleiteten Beamte des Jugendamtes und die Frauenbeauftragte die Frau im Beisein des Kindes zum örtlichen Frauenhaus. Sie leistete keinen Widerstand, bestritt jedoch die Vorwürfe, sagte die Frauenbeauftragte und erklärte: "Es ist üblich, dass Männer zu solchen Anschuldigen greifen, wenn sie ihre Frauen zurückhaben wollen. Wir denken ernsthaft nach, dem Vater das Umgangsrecht zu verweigern. Ein Sorgerechtsentzug ist unumgänglich"
Die Dreijährige blieb bei der Aktion äußerlich unverletzt. Da der Vater weit entfernt in Niedersachsen lebt, wurden die dortigen Ermittlungsbehören eingeschaltet, um den Vorwurf der falschen Beschuldigung zu prüfen. Ferner wird der Mann die Kosten des Einsatzes zu übernehmen haben. Der 35-Jährige sagte, dass seine Frau in einem Telefonat mit ihr gedroht habe, sie werde die bei ihr lebende gemeinsame Tochter töten, wenn er seine Frau nicht wieder zurücknähme.
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Hallo Deep !
Ich hoffe, ich belustige Dich jetzt nicht mal wieder (nicht
des Themas wegen das beleibe nicht lustig ist, sondern
wegen meiner Naivität) aber da Fragen Deinerseits oder
sonstiger Privatpersonen in dieser Sache kaum beantwortet
werden dürften.... frage ich mich, ob man nicht die Medien
darauf ansetzen kann, die offensichtliche Diskrepanz zu
hinterfragen und den Leuten auf den Pelz zu kriechen.
Es kann doch nicht jeder Schwachsinn in der Menge unter-
gehen und womöglich auch aus Unwissenheit Beifall finden.
LG Marina
...das ist wirklich erschreckend. aber es ist bemerkenswert, dass beide vorfälle fast identisch sind. beidesmal wird eine tötungsabsicht telefonisch angekündigt. beidesmal wohnt der der dies zur anzeige bringt in niedersachsen und der dem die tötungsabsicht unterstellt wird in sprakebüll.
ist das zufall und sind die vorfälle wirklich real zumindest der erste vorfall ist real?
...entschuldigt meine rückfrage...
Loge,
den 2. Fall hat Deep konstruiert um den Widerspruch deutlich zu machen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
