Bis zu einer gleich...
 
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Bis zu einer gleichberechtigten Kindererziehung bleibt noch viel zu tun

 
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Seit 50 Jahren gilt die elterliche Gleichberechtigung, davor stand dem männlichen Familienoberhaupt die rechtliche Vorherrschaft bei der Kindererziehung zu. Und heute? Längst spricht das Gesetz nicht mehr, wie früher, von elterlicher Gewalt, sondern von elterlicher Sorge, bei der die Eltern die Entscheidungen gemeinsam treffen. Im DEUTSCHLANDRADIO wird in diesem Zusammenhang vom »Ende des Patriarchats bei der Kindererziehung« gesprochen und Deutschlands oberste Familienrichterin Dr. Meo-Micaela Hahne antwortet auf die Frage, ob dies eigentlich realistisch sei: »Es hat wirklich ein Umdenkungsprozess bei den Eltern eingesetzt und das ist auch sehr gut, weil es dem Kindeswohl dient«. Rechtsanwältin Renate Maltry hingegen hält weder einen Umdenkungsprozess noch das Ende des Patriarchats bei der Kindererziehung für erreicht.

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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 11.08.2009 11:30
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Urgs,

die Kommentare dazu sind ja abenteuerlich:

ch möchte das am Beispiel meiner Eltern verdeutlichen: Mein Vater hatte ein mittelständisches Unternehmen, meine Mutter war Hausfrau und Mutter von 4 Kindern. Den Betrieb meines Vaters gibt es schon lange nicht mehr, die 4 Kinder meiner Mutter sind dagegen alle gute Steuer- und Rentenbeitragszahler. Meines Erachtens hat sie die größere Lebensleistung als mein Vater erbracht,

Heute würde meine Mutter ebenfalls arbeiten gehen, vermutlich dann im Betrieb meines Vaters, der daraufhin eine Person in die Arbeitslosigkeit schicken müsste. Stattdessen hätte sie nur noch 1 Kind.

Ich habe grad gefrühstückt.

Wo soll denn bei der Kindererziehung ein Patriarchat herrschen, wenn x% der Kinder von alleinerziehenden Müttern großgezogen werden. Nur, weil Mütter nicht in allen Dingen schalten und walten dürfen ,wie sie gerne wollen haben die Väter das letzte Wort? Lebt diewerte Dame in einem anderen Land als ich, auf einem anderen Kontinent oder doch in einem Paralleluniversum?

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2009 11:44
 elwu
(@elwu)

Hallo,

diese Rechtsanwältin lebt offenbar in einem anderen Land. 'Den Frauen die Lasten, den Männern die Rechte' trifft jedenfalls in Deutschland nicht zu. Dass auch gleich die olle Einkommenslüge 'dass Frauen in Deutschland bei gleicher Tätigkeit 23 Prozent weniger verdienen' aufgefahren wird, wundert dann natürlich nicht.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2009 11:45
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Über Renate Maltry

Renate Maltry, Jahrgang 1953, ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht. Sie ist Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes (djb) und seit 1984 in eigener Kanzlei in München tätig.

Dieser Artikel vom Niveau des "Stürmer" bestätigt mal wieder, dass der djb der Ku-Klux-Klan der Väterentrechtungsindustrie ist.
Das Schlimme daran ist nicht, dass sie diesen Quatsch denkt, und schreibt, sondern dass der djb, den man mit seiner kranken Ideologie eigentlich Verfassungsfeindlichkeit bescheinigen muss, so viel Einfluss hat.
Es scheint, dass niemand in der Justiz ein wichtiges Amt bekleiden kann, ohne Mitglied im djb zu sein, oder von diesem "genehmigt" wird.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.08.2009 12:00