Hallo Liebe Com,
erst einmal eine gute neuigkeit die ielleicht den ein oder anderen vatr freuen wird und vielleicht auch etwas mut Spendet.
Nach langem Kampf und vielen vorwürfen und Anschuldigungen habe ich es jetzt Geschafft. Ich sehe meinen Sohn jetzt 14 Tage (min.) im Monat.
Nach dem meine Ex versucht hat mir den Umgang per Jugendamt so schwer wir irgendmöglich zu machen ist es nun ganz anders gekommen.
Bei der ersten Umgangsvereinbarung, diese lief Testweise, durfte ich meinen Sohn jeden Dienstag und Jeden Donnerstag 4 Stunden sehen und jedes zweite Wochenende für 2 tage mit übernachtung.
Geeinigt hatten wir und damals darauf das wir uns nochmal zusammen setzen wenn er in den Kindergarten kommt. Während dieser zeit habe ich der Sachbearbeiterin vom JA, ein von mir als Umgangstagebuch bezeichnetes, Protokoll zukommen lassen was die zeit beschreibt in der mein Sohn bei mir wahr. Dies habe ich angebioten und aus eigenem Antrieb gemacht. Das fand sie schonmal Toll. Darin war ich immer ehrlich und habe auch dinge beschrieben die mal nicht so gut gelaufen sind. Desweiteren habe ich meine "neue" Wohnung umgestaltet so das sie Kindgerecht ist. Mein Schlafzimmer wurde Kurzerhand zum Kinderzimmer. Natürlich ist mein Kleider Schrank immer noch darin und ich schlafe auch noch da. Ich habe ihm ein Hochbett gekauft und meine Matratze kurzerhand darunter gelegt. Das ganze habe ich mit Fotos belegt die ich ihr habe zukommen lassen. Auch das fand sie Super. In allen Anderen dingen stand ich in dieser szeit auch in engem Kontakt mit der SB.
Als der Termin nun näher rückte habe ich mir einen Sozialen Beistand Organiesiert der mich zu diesem termin begleitet hat. Er hat im endeffekt nichts gesagt und nur ein Protokoll verfasst. Das hat meine Ex aber dazu bewegt sich zwei mal zu überlegen was sie sagt und welche Anschuldigungen sie von sich gibt. Deswiteren kann dieses Protokoll und auch der Beistand bei einer vielleicht späteren gerichtsverhandlung wichtig sein. Hierzu kann ich euch "Die Mitlaüfer"e.v. empfehlen. Einfach mal Googeln.
Jedenfalls war dann der Termin. Bei dem vorherigen Termin habe ich sehr viel Kompromiss bereitschaft gezeigt und eine vereinbarung Unterschrieben die mir eigentlich nicht gepasst hat. Aber nun gut. Diesesmal war ich fest entschlossen meine Vorstellungen durchzusetzen. So habe ich dann auch argumentiert. Am ende bin ich dann doch einen kleinen Kompromiss eingegangen der aber dafür gesorgt hat das die SB meiner EX die von mir vorgeschlagene regelung quasi aufgezwungen hat. Sie wollte am liebsten nichts änern. Im gegenteil. Meiner Ex wäre es am liebsten gewesen das ich den Kleinen gar nicht mehr sehe. Wie auch immer ich habe jetzt mehr Umgang als die meisten getrennten Väter die ich so kenne.
Jetzt habe ich aber ein neues Problem. Der umgang sieht jetzt so aus das ich ihn jeden Dienstag aus der KITA abhole und am nächsten tag zurück bringe. Genauso Donnerstags. Jedeszweite WE bleibt er dan von Donnerstag bis Sonntag nachmittag bei mir.
In den Letzten wochen bestand mein Alltag daraus gegen meine Ex zu Kämpfen. Jetzt habe ich den kleinen und bin mir nicht immer sicher wie ich den Alltag gestalten soll. Bisher habe ich es einfach so gemacht das ich ihn an den KITA tagen abhole mit ihm einkaufen gehe, auf den Spielplatz, Spazieren und zuhause einfach etwas mit ihm Spiele wir gemeinsam Essen und es uns abends noch etwas gemütlich machen.
Am Wochenende unternehmen wir dann mal was zusammen. Also Zoo, Tierpark, Kindermuseum, Wald Spaziergänge usw. Ich denke das es so eigentlich ganz gut ist. Was meint ihr dazu?
Mein Problem ist auch es ist super schwer ihn zu irgendwas zu Animieren. Er ist 3 und würde am Liebsten den ganzen Tag TV schauen. Ich gehe mal davon aus das er das bei der Mutter auch darf. Das finde ich greuenhaft. habt ihr da tips für mich wie ich ihn besser Animieren kann? Bisher schleif ich ihn meist raus und sobald wir dann Unterwgs sind hat er nen heiden Spaß. aber dieser Kampf ihn erstmnal Raus zubekommen muss doch auch irgendwie anders zu lösen sein.
Ich bitte da um eure Hilfe.
Insofern schonmal danke und alles Gute,
Thomas.
Moin Thomas.
Erst einmal herzlichen Glückwunsch zur erreichten Umgangsregelung. Der Umfang sollte es Euch ermöglichen, in dieser Zeit ein normales Familienleben zu führen. mit Regeln, (dem Alter entsprechenden) Pflichten und Rechten, Alltag im Wechsel mit Freizeit. Ganz so wie es in jeder Familie mit Kind(ern) geschieht und so, wie es tausende von AEs handhaben.
Tipps werden so vielfältig, wie es es unterschiedliche Familien gibt, deswegen will ich davon absehen, hier zu konkret zu werden.
Wenn eben bei Dir kein (bzw, weniger) TV die Regel ist, dann wird das Kind das lernen müssen und letztlich auch akzeptieren (Bsp: mein Kind im Wechselmodell weiß sehr genau die Unterschiede zw. meinem Haushalt und KM einzuschätzen, ist dann auch gut. es wird idR nichts verlangt/ vorausgesetzt was bei Mama normal ist).
Das mag am Anfang vielleicht ungewohnt sein, gerade weil der Umgang sich wahrscheinlich auch etwas ändert von WE-Bespaßung zu Alltag. Mach es dem Kind bei der Umstellung leicht, sei aber konsequent.
Und ja, 3 jährige Einzelkinder brauchen häufig (je nach naturell) ein wenig externe Animation. Das gibt sich - früher od später... Und genauso wie Du Dir Zeit nimmst, mit dem Kind zu spielen (mein Kind hat über und über Rollenspiele mit mir gespielt), so kannst Du Dir ja auch spielerisch helfen lassen (beim Kochen, Putzen, Wäsche legen).
alles Gute, Toto
Hallo,
als meine in dem Alter waren haben sie gerne geholfen, damit sie sich groß fühlen konnten. Wir haben dann regelmäßig in einem kleinen Supermarkt eingekauft, wo die uns natürlich auch kannten. Dann konnten sie mal Mehl holen oder auch Obst abwiegen, das Wechselgeld in Empfang nehmen etc.
Und dann musste zu Hause natürlich ausgepackt werden. Aus dem Mehl und dem gerade gekauften Gemüse kann man dann gemeinsam Pizza backen (der Zustand der Küche danach ist vielleicht nicht der den du dir wünscht, aber egal). Oder Spülmaschine ein- und ausräumen ist eben eine wichtige Tätigkeit.
Was Fernsehen angeht; da würde ich an deiner Stelle versuchen feste Regeln einzuführen, beispielsweise nach dem Abendessen Sandmännchen o. ä. und dann vorlesen und ins Bett.
Oder einen 'Fernsehrahmen" basteln und dann selbst oder ihn Grimassen schneiden lassen.
Vielleicht kannst du auch mal mit ihm einen Waldspaziergang machen und Kastanien sammeln; auf einem Bauernhof einkaufen, wo er Tiere ansehen oder streicheln kann. Sozusagen ein Ziel beim spazierengehen.
Wir hatten damals zwei Straßen weiter einen kleinen Fuhrunternehmer, der den Vorhof noch nicht gepflastert hatte. Teilweise bin ich dann mit den Kindern bei strömenden Regen oder danach (am Wochenende wenn dort geschlossen war) hin und sie konnten komplett mit Regenkleidung und Gummistiefeln in den Riesenpfützen spielen; danach dann zu Hause direkt in die Badewanne und die Klamotten auswaschen.
Das geht natürlich auch gut im Wald oder auf Feldwegen.
Jezt ist auch die Zeit für Herbstfeste auf Bauernhöfen oder in Dörfern, wo es viel zu sehen gibt.
Sophie
Hi,
als Kontrastprogramm zum ewigen Fernsehen sind Bücher toll.
Schau in der örtlichen Bücherei mal in die Bilderbuchabteilung. Unsere Tochter ist jetzt fast 3 und will jede Woche hin und was neues ausleihen.
Der Nachteil ist: du musst sehr viel vorlesen 😉 Aber das ist Zeit die ihr miteinander verbringt, wo man kuscheln und reden kann und die Kinder lieben es
wenn sie sich erstmal daran gewöhnt haben. Und damit Papa dann nicht zum 50mal das gleiche Buch lesen muss bringt man es nach einer Woche zurück
und nimmt ein paar neue mit.
Was unsere Kinder in dem Alter auch alle geliebt haben ist backen. Ausstechplätzchen kann man immer machen, halbes Teigrezept reicht völlig, lange halten
die Kleinen noch nicht durch.
Spazierengehen, Laufrad fahren, Dreirad fahren, Ballspiele, Brettspiele,........ Was macht dir denn Spass? Was du nicht gern magst klappt dann auch
vermutlich nicht so gut.
LG
Nadda
Ja wie gesagt versuche ich ihn so gut ich kann unter der woche in den Alltag einzubinden. Spazieren gehen und bücher lesen machen wir ja sowieso. Wobei ich die idee mit der Bücherei toll finde! Werde ich am samsgat um setzen. Zusammen kochen ist auch eine tolle idee. Nur nicht backen. Ich bin gelernter koch also hasse ich Backen xD
Danke schonmal für eure Tips. Freue mich naürlich weiterhin gerne über mehr.
Hi,
na komm, bisserl was süßes gemeinsam machen ist doch toll. Ok,, dann Schoko- Mandel- Häufchen oder Kokoskonfekt oder sowas backfreies 😉
LG
nadda
gelingt sogar nem Koch 😉
htt p://www.chefkoch.de/rezepte/378801124204434/Friedas-genialer-Hefezopf.html
und ist saulegga
mmm
Bitte keinen Direktlink zu dieser Seite. Allein die Nennung ist für mich schwer zu ertragen. Hat was mit deren Verhalten im I-net zu tun.
Ach ich kann backen aber ich machs nicht gerne. Heute haben wir direkt mal Pizza gebacken. Ist ja auch Backen xD
Hallo avx_7_lev,
ich verstehe gerade Dein Problem nicht!
Du kämpfst für mehr Umgang, Du bekommst den Umgang und weißt jetzt nicht, wie Du ihn gestalten sollst?
Darüber hast Du Dir doch sicherlich vorher schon Gedanken gemacht...sonst hättest Du doch nicht um diese Zeit gekämpft...
Wo ist mein Gedankenknoten?
LG Pinkus mit Fragezeichen
Du kämpfst für mehr Umgang, Du bekommst den Umgang und weißt jetzt nicht, wie Du ihn gestalten sollst?
Darüber hast Du Dir doch sicherlich vorher schon Gedanken gemacht...sonst hättest Du doch nicht um diese Zeit gekämpft...
Hallo Pinkus,
naja, ich hatte mir auch ein Kind gewünscht. Wenn es denn aber da ist, ist es häufig doch anders, als man es sich vorher vorgestellt hat. Auch ich habe in der Kleinkindzeit oft Tage gehabt, wo ich echt nicht wusste, was ich mit dem Kind anfangen soll. Den ganzen Tag den Unterhalter zu spielen geht nicht und habe ich auch keine Lust dazu.
Aber das Kind nur vor die Glotze zu setzen damit Ruhe ist, ist auch keine Lösung.
Ja, auch ich als Mutter habe öfter meine Freundinnen / Bekannte / Mutter gefragt, was ich so mit ihm anstellen kann. Ich finde, ab ca. 4 - 5 Jahren wird es einfacher und besser.
Ist doch toll, dass sich der TO Gedanken macht und nachfragt, was man unternehmen kann. Auf manche Ideen kommt man manchmal gar nicht (z.B. Bücherei, was ich jetzt auch vorgeschlagen hätte :wink:)
LG
Jaydee
Mission impossible?
Hallo avx_7_lev,
ich verstehe gerade Dein Problem nicht!
Du kämpfst für mehr Umgang, Du bekommst den Umgang und weißt jetzt nicht, wie Du ihn gestalten sollst?Darüber hast Du Dir doch sicherlich vorher schon Gedanken gemacht...sonst hättest Du doch nicht um diese Zeit gekämpft...
Wo ist mein Gedankenknoten?LG Pinkus mit Fragezeichen
Dein ernst? Hast du gelesen was ich geschrieben habe? Steht da irgendwas von "Ich hab kein Plan von gar nix!"? ich habe mich nur erkundigt was ich ansonsten noich mit ihm machen könnte. Und nein ich habe mir wärend meine EX versucht hat mir meine Kinder weg zu nehmen keine gedanken gemacht was ich mach wenn ich endlich emhr umgang habe. Da hatte ich auch gar keinen Kopf zu. Ausserdem wollte ich mal ein Feedback von anderen ob das was ich bisher so mache auch richtig ist.
Wenn du Flamen willst Flame meine EX zu die hats verdient aber lass mich damit in frieden.
Hi Avx,
ich denke auch, dass normaler Alltag (und ganz wichtig auch andere Kinder) sehr wichtig sind. Das klappt natürlich am besten im Kindergarten oder bei einer guten Tagesmutter.
Ansonsten sind auch sportliche Aktivitäten immer ne gute Sache. Das kann auch der Besuch im örtlichen Schwimmbad sein. Mit Schwimmflügeln kann er schon mal die ersten Versuche mit Dir machen (gerade jetzt was für die Herbstzeit). Danach gemütlich die Haare trocken föhnen und Du hast auf dem nach Hause weg ein zufriedenes und meist schon sehr schläfriges Kind.
Und die Glotze machst Du dann mal an, wenn Du es willst. Nichts spricht dagegen, zusammen mal eine Kindersendung zu schauen. Dann muss es aber gut sein. Die Parkerei von so kleinen Kindern vor dem TV taugt nichts. Gruß Ingo
Hi,
was mir spontan noch zum Thema Ausflug einfällt:
Auch so kleine haben unter Umständen schon spaß an einem kindertauglichen Museum. Unsere Kleine liebt z.B. das Eisenbahnmuseum in Nürnberg, da gibts eine rießige Spieleabteilung mit Holzeisenbahn (die sich in der Form kein Mensch kaufen könnte), einer Mitfahrbahn, Schranken zum verstellen und Verkleidung als Schaffner, Bücherecke, Malecke.....
Im Kindermuseum kannst du dann Schnecken über Glasscheiben kriechen lassen, je nach Aktion irgendwelche Schokoförmchen gießen, kleine Experimente machen...
Und im Erfahrungsfeld der Sinne gibts bergeweise Kletter- und Balancieangebote die so ein kleiner Knirps auch schon toll findet.
Freilandmuseum findet sie auch immer spannend, vor allem weil man da von einem Haus zum nächsten rennen kann und es da auch viele Tiere zum anschauen gibt.
Allgemein sind Tiere super, mein Vater hat alle unsere Kinder in dem Alter zum Kleintierverein mitgeschleppt, die haben da so einen Schrebergarten mit Tierhaltung. Alles was Flügel hat und ne Menge verschiedene Hasen. Riesengroße Gänse und kleine Küken sind toll 😉
Zoo ist auch schön, aber meistens sauteuer.
Zum Bauern um die Ecke gehen ist auch toll, weil Kühe so groß sind und so spannende Geräusche machen. Wobei man da natürlich nicht mit dem Kind auf ner Weide rumlaufen sollte, da ist einfach nur gucken angesagt. Bei meiner Cousine darfs sie dann auch noch mit Traktor mitfahren und Kälbchen streicheln.
Schön kann auch ein Walderlebniszentrum sein, wobei ich mir da inzwischen mehrere angesehen habe und es da riesen Unterschiede gibt. Das in Füssen ist z.B. auch mit kleineren toll, auch wenn sie da vieles nicht machen können. Die haben eine megagroße Wippe und die entschädigt Kleine dann für die vielen anderen Dinge die sie noch nicht machen können.
Und für nächstes Jahr, weil das heuer wohl nix mehr wird: Es gibt superschöne Barfußwanderwege, auch hier gibt es leider große Qualitätsunterschiede aber da muss man halt schaun was es in der eigenen Gegend so gibt. Die sind jedenfalls hier immer kostenlos, auch mal schön für den Geldbeutel.
Klar, ganz normaler Alltag ist wichtig und da ist das Buch zum vorlesen oder das Brettspiel für Kleine toll (auch da könnt ich dir bei Bedarf nochmal Tipps geben). Aber Kinder lieben auch mal das Besondere. Ist ja auch toll wenn man dann am Montag im Kindergarten erzählen kann wo man am Wochenende war.
LG
Nadda
(die morgen mit der ganzen Familie wieder in einem Walderlebniszentrum ist)
Nadda hat mich noch auf eine Idee gebracht. Bei uns im Klettergarten kann man schon ab 3 verschiedene Parcours klettern. Das wäre vielleicht auch was. Kann man aber auch nicht jeden Tag machen.
Als Koch hätte ich noch eine Idee für den Herbst: Kürbisschnitzen. Das kann ja auch ein kleinerer sein, bei dem die Schale nicht so hart ist und dann aus dem Kürbisfleisch eine Suppe zusammen kochen.
Ansonsten in dem Alter ist ein Herbstspaziergang mit Kastanien sammeln super. Die Kastanien kann man dann ja zu kleinen Männchen zusammen bauen.
In den Kleinanzeigen verschiedener Dienstleister gibt es häufig Kindertafeln. Das wäre vielleicht was für sein Zimmer, da könnt Ihr zusammen drauf malen. Für unseren Sohn wäre das allerdings nix gewesen, der mag nicht malen.
Wovon unser Sohn begeistert war, gaaaaaanz hohe Türme mit Lego-Duplo bauen und umfallen lassen. Da konnte er sich gut und gerne schon mal 'ne halbe Stunde für begeistern.
Kissenschlachten findet er heute noch gut!
Mission impossible?
Klettergarten? - Tolle Idee. Dort kann man bestimmt die Zeit gut verbringen.
