Hallo XBOX,
ich schliesse mich meinen Vorschreibern vollumfänglich an.
Und was das hier betrifft:
@loge Den Umgang der Mutter mit der Kleinen meinerseits zu forcieren, würde bedeuten, die Maus in den Zug zu setzten oder Flieger und nach Brandenburg schicken. Nie im Leben! Nicht, weil ich nicht will, dass die Kleine die Mutter nicht sieht, sondern weil ich der Kleinen den Streß nicht antun möchte.
bist Du auf dem Holzweg. Kinder finden reisen spannend, unsere Tochter fliegt schon lange alleine (übermorgen wieder, zu Oma & Opa).
Umso schöner für Eure Tochter, würde ihre Mutter sie am Flughafen / Bahnhof in Empfang nehmen.
DU wirst die Entfernung schaffen, also sie DU auch zu, wie Du Eurem Kind die Kontakte mit der Mutter ermöglichst. 😡
Gruß, WH
Hallo zusammen,
jetzt mal halblang mit der Schelte (auch wenn mir der Tonfall von XBOX ebenfalls gegen den Strich geht):
Du schaffst als erstes eine Diszanz zwischen deiner Ex und eurem Kind.
So weit ich das verstanden habe, wollen beide in nächster Zeit wegziehen, und zwar jeweils aus vergleichbaren persönlichen Gründen (Job bzw. Studium). Ob einer von beiden da ein paar Wochen früher oder später die Koffer packt, macht m.E. keinen wesentlichen Unterschied: Beide sind gleichermaßen für die Entfernung verantwortlich.
Also wirst du nicht umhin kommen dich auch an den Umgangkosten zu beteiligen
Ich habe es so verstanden, dass XBOX auf Unterhaltszahlungen verzichtet, wenn das Kind bei ihm lebt. Und wenn ich mir die Situation der KM so anschaue ...
Meiner Frau ist ihre eigene finanzielle Sicherheit sehr wichtig und gleichzeitig ihr Schwachpunkt. Sie verdient ca 2100.- monatlich wie ich auch.
Meine Frau ist noch Zeitsoldatin und wird noch eine sehr lange Zeit (ca 5 Jahre) ihren Gehalt kassieren, Studium wird auch bezahlt
... dann würde das auf eine Unterhaltspflicht von ca. 250 Euro im Monat hinauslaufen. Im Grunde genommen lautet das Angebot somit: XBOX verzichtet zwar darauf, Unterhalt für das Kind einzufordern, im Gegenzug muss die KM aber die Fahrtkosten für die Umgänge selbst tragen. Effektiv bedeutet der Unterhaltsverzicht somit "250 Euro Fahrtkostenzuschuss im Monat". Wenn die Geschlechterrollen umgekehrt wären, könnte man dies durchaus bereits als recht faires Angebot des Betreuungselternteils werten. Schließlich sind die Gerichte zumindest bei Umgangsvätern meist ziemlich gnadenlos hinsichtlich der Frage, wer die Umgangskosten zu tragen hat - und ein Mangelfall liegt hier offenbar nicht vor.
An der Stelle der KM würde ich mir bei diesem Angebot allerdings schon noch überlegen, wie ich das Ganze wasserdicht bekomme, damit XBOX es sich mit dem Unterhaltsverzicht nicht kurz darauf nochmal anders überlegt - z.B. indem er von ihr zwar ganz offiziell den KU erhält, sie aber von ihm einen Umgangskostenzuschuss in gleicher Höhe vertraglich zugesichert bekommt (da kann sich dann nach menschlichem Ermessen keiner von beiden mehr rausmogeln).
Neben dem Finanziellen bleibt aber tatsächlich die Frage bestehen, wer die Zeit für die Umgangsfahrten aufbringt, und wie man überhaupt einen sinnvollen Umgang über diese Entfernung hinweg auf die Füße stellt; und dabei bitte daran denken - die Schule ist nur noch ein, zwei Jahre entfernt!
In dieser Frage schließe ich mich übrigens zu 100% Lausebackesmama, United, Tina und Wolkenhimmel an: Dieses Problem müssen beide Elternteile gemeinsam lösen.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
@midnightwish
Die Distanz entsteht rein aus beruflichen Gründen. Ich muss wegziehen, weil ich eine gute (und überhaupt) Arbeitsstelle gefunden habe. Meine Frau zieht weg, weil sie dorthin will, aber nicht muss. Sie kann genauso ein Studienplatz in einer der großen Städte in der näheren (60 km max) Umgebung bekommen. Sie hatte die Wahl, und ich meine sie hatte wirklich die Wahl. Warum sie es nicht tut, ist oben beschrieben.
Kann sein, dass ich falsch liege, aber denke ich nicht zuerst an die Kleine, wenn ich sage, dass ich die lange Strecke, und in meinen Augen sind 600 km für ein 4jähriges Kind eine verdammt lange und anstrengende Strecke, nicht antun möchte. Wäre ich ein besserer Vater vor dem Gesetz, wenn ich, nur um den § zu entsprechen, die Kleine jedes 2te oder welches auch immer Wochenende in ein Auto zerre, nur um ein gesetztestreuer Vater zu sein? Was hat die Kleine davon, wenn sie jede Raststädte auf der Autobahn kennt aber ein Tag braucht, um sich von einer Fahrt zu erholen? Sie weigert sich jetzt schon Besuchsfahrten in jede Richtung (Brandenburg oder NRW) zu machen, WEIL der Weg für alle anstrengend sind. Für ein von mir aus 15jähriges Kind, mag es aufregend zu sein alleine auf Achse zu sein, mag sein. Warum kann denn meine Frau nicht die Ars..backen zusammenreißen und in unsere Nähe ziehen, um der Kleinen den Stress zu ersparen. An wen denkt sie denn? Nur an sich! Ich nehme die Kleine zu mir, weil ich sie über alles liebe, weil sie für mich an aller erster Stelle steht (nicht Studium, Party, Lover), weil sie Menschen um sich herum hat, die ihr auch was bieten (nicht monitär, sondern geistig) können, weil meine Frau rein psychisch und auch physisch am Ende ist. Das nur mal allgemein.
Was mich angeht, ich boykottiere nichts. Ich verweigere in keinster Weise irgendeinen Kontakt. Und das Letzte worum es mir geht, ist das Geld. Ob für die Fahrten oder für was auch immer. Wenn meine Frau von sich aus sagt, dass sie nicht will, dass die Kleine solche Torturen machen muss, finde ich es sogar sehr im Interesse der Kleinen und hier sind wir uns absolut einig. Sie ist sich über die Konsequenzen der Entfernung im Klaren. Das ist auch sehr gut so. Rechne ich meiner Frau sehr hoch an. Nochmal, sie will der Kleinen die langen Fahrten ersparen. Ich sowiso. Nicht weil ich sie verhindern will, sondern weil sie niemanden nutzen. Ich denke dabei wieder nicht an mich oder meine Frau. Und nochmal, den Kontakt ermöglichen (rein formal), würde bedeuten die Kleine ins Auto zu zerren und 10Stunden auf der Autobahn zu verbringen und das nur die Hinfahrt. Macht das wirklich jemand ?!!
Nur um am Ende sagen zu können "ich habe alle Paragraphen, welcher Rechtsgrundlage auch immer, eingehalten!" Das kann ich mir nicht vorstellen. Es liegt immernoch im Ermessen beider Elternteile, und insbesondere des eines Richters, die gesetzlichen Grundlagen (besonders in Familienangelegenheiten) so auszulegen, dass das Kind an erster Stelle steht und nicht eine korrekte, allgemein als richtig angesehene Rechtsfolge!
Mal umgekehrter Fall. Meine Frau würde auf ihrem Recht bestehen und es erzwingen die Kleine so oft sehen zu können, wie es ihr gesetzlich zusteht. Was sie nie tun wird, weil, wie oben gesagt, sie sich des praktischen Prozederes der Inanspruchnahme ihres Rechtes absolut bewusst ist, sich aber um die rechtliche Regelung noch keine Gedanken gemacht hat, weil sie was anderes im Kopf hat. Aber mal angenommen sie wäre so eine. Was meint ihr, wie lange die Kleine das mitmachen würde?! 1, 2 Monate!? Was danach? Ich will es mir gar nicht ausdenken..... Aber, wir haben allen Gestzten entsprochen und den Kontakt, so wie vorgeschrieben, ermöglicht. Naja, milde ausgedrückt. Gott sei Dank habe ich damit nicht zu rechnen. Meine Frau war, ist und bleibt lebenlang die Mama von der Kleinen. Vor Gesetz und vor Gott. Daran will und werde ich nichts ändern. Dass sie zur Zeit sich selbst finden muss, ist eines, aber dafür der Kleinen Pflichten auferlegen, die nichts mit der Realität zu tun haben, wird niemand von uns beiden. Und das im Einvernehmen und nicht, wie es vielleicht rüber gekommen ist, weil ich es so will. Nochmal, meine Frau zieht weg, weil sie um sich selbst kümmern will. Das sie die Kleine selten sehen wird, ist ihr absolut bewusst.
Ich teile hier meine Gedanken und Ansichten mit euch. Auch hilft es mir sehr eine gewisse Orientierung zu behalten oder zu bekommen. Ich nehme keinem übel, wenn jemand einer anderer Meinung ist. Im Gegenteil, es hilft mir sehr auch andere Ansichten zu erfahren. Falls es so rüber kommt, als ob ich mich hier wehre, nein, ich vertrete meinen Standpunkt, der zur allgemeinen Diskussion steht. Hat jetzt nichts mehr mit dem eigentlichen Thema zu tun, ist aber eine sehr interessante Seite eines anderen Themas.
XBOX,
es geht nicht darum, dass DU oder IHR irgendwelchen Gesetzen entsprechen sollt und euch dafür ein Bienchen verdient!! Es geht darum, dass euer Kind zwangsläufig einen Elternteil vermissen wird und es nicht dem Kindeswohl entspricht - oder unjuristischer ausgedrückt "gut für ihre persönliche und psychologische Entwicklung und ihr Wohlbefinden" ist, wenn die Umgänge nicht funktionieren.
Wenn Deine Frau schon so unvernünftig ist, ist das traurig. Aber Du wirst sicher auch nicht nur DIESEN EINEN Job machen können. Bei Dir steht doch auch im Vordergrund, dass Du an den heimischen Herd zurück kehrst. Also sag doch nicht, dass nur Deine Frau egoistische Interessen hat, Deine sind doch nicht anders, nur weil keine neue LG beteiligt ist!
Es bliebe zumindest ziemlich bald die Möglichkeit, dass die Kleine fliegt. 600km fahren sind kein Pappenstil. Aber zumindest bis sie in die Schule kommt, könnte sie ja wenigstens ein Mal im Monat von bspw. Do-Mo bleiben. Dann ist auch die Fahrerei nicht so anstrengend. Und ich wette mit Dir, dass sie die 600km anderes runter reißt, wenn sie die ZU MAMI fährt!
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Mag sein.
Habe gerade mein Studium angeschlossen und es winken, wenn alles klappt, sehr gute Jobs in meiner Heimat.
Diesaer Satz ganz zu Anfang sagte mir aber, das ihr beide die Wahl hattet wo ihr euch in Zukunft niederlasst.
Ich gehe auch davon aus, das ihr bis vor einiger Zeit auch gemeinsam geplant habt und gemeinsame Vorstellungen hattet wie und wo ihr eure Zunkunft gemeinsam verbringen wolltet. Da hättet ihr sicher auch einen Kompromiss finden müssen. So habt ihr, wenn ich das 1. post als Grundlage nehme, beide entscheiden getrennte Wege zu gehen und jeder will in die Nähe der eigenen Eltern ziehen. Warum sollte sie das Recht dafür weniger in Anspruch nehmen als du. Nicht nur sie hate die Wahl, auch du hättest die Wahl eine Stelle in ihrer Nähe zu suchen.
Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will findet Argumente.
Hier gibt es jede Menge Väter die Wege finden müssen, um ihre Kinder sehen zu können. Das ist sehr vielfältig. Es gibt hier Kinder die fliegen (ja auch in diesem Alter), manche fahren mit der Bahn und ja manche sitzen auch 5 Stunden am Freitag und ebenfalls 5 Stunden am Sonntag in einem Auto. Auch Zeit im Auto mit dem anderen Elternteil ist wertvoll. Und ehrlich gesagt, welche Eltern machen sich wirklich Gedanken, ob die 8 stündige Fahrt in den Italienurlaub zu anstrengend sein könnte?
Soso, die Mutter, die ebenfalls studiert, kann also eurem Kind geistig nichts bieten? Prima. Mag sein, das deine Ex physisch und psychisch am Ende ist. Aber warum ist sie das? Hast du da so gar keinen Anteil? Auch wenn ich dich in Teilen schon verstehen kann, bleibe ich trotzdem auf meinem Standpunkt, das ihr als Eltern einen Weg finden müßt. Es ist auch deine Verantwortung deiner Ex ins GEwissen zu reden, wie wichtig der Kontakt ist. Frag mal meine 2 Mädels. Deren Vater lies sich durch nichts und niemanden zum Umgang bewegen und sie leiden anch wie vor darunter. Das sollte man, wenn auch immer möglich dem Kidn ersparen.
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Kann mich nur anschließen. Sorry auch für meine harten Worte, aber:
Was mich wirklich stört, XBox, ist die Tatsache, dass Du uns hier die Geschichte so verkaufen willst, als ob dies eine freie, von beiden Parteien zum Wohle des Kindes gestaltete Lösung ist.
Dies ist ja eindeutig nicht so.
Du nutzt vielmehr eine psychologische / emotionale Zwangslage Deiner Ex aus, manipulierst Sie entsprechend um Deine Ziele durchzusetzen. Das hat nicht wirklich etwas mit freier Willensentscheidung zu tun.
Wenn es wirklicher Euer beider Wunsch ist, so zu verfahren, dann hat sowas auch vertraglich festgehalten zu werden. Mit der Möglichkeit der realistischen Abwägung für beide Parteien.
Ich sehe das Kindswohl in Deinem Fall überhaupt nicht gewahrt! Gruß Ingo
In der Tat kann auch ich mich dem bereits gesagtem nur anschließen.
Mir ist zudem aufgefallen, wieviele Gründe Du aufzählst, warum zukünftige Umgangskontakte zur KM nahezu unmöglich sein werden.
Ich konnte keinen einzigen Gedanken von Dir lesen, wie Du gemeinsam mit der KM nach konstruktiven Möglichkeiten suchst, dem gemeinsamen Kind auch langfristig beide Elternteile zu erhalten.
Ich lese vor allem Egoismen auf beiden Seiten heraus, das Kind muss da eben leider durch, da es ja leider, leider gar nicht anders geht. :puzz:
Das sagt ja auch schon recht eindeutig Dein gewählter Titel aus !!
Wo bleibt das Kindeswohl ? (das übrigens nicht dadurch gewahrt wird, indem Du ihm möglichst schonend beibringen willst, dass Mama zukünftig auf dem Mond wohnt)
Ähem, ...
Ich sehe das Kindswohl in Deinem Fall überhaupt nicht gewahrt! Gruß Ingo
Sorry, aber solche Interpretation gehen mir dann doch etwas zu weit ...
Nochmal, sie will der Kleinen die langen Fahrten ersparen. Ich sowieso.
Wenn hier Einigkeit besteht, dann kann ich darin noch nichts erkennen, was dem Kindeswohl widerspricht.
Es sollte aber geklärt sein, dass Umgänge stattfinden und wie diese stattfinden (und wenn nicht in Brandenburg oder NRW dann eben in Timbuktu) ...
Wie stellt KM sich das denn vor ?
Besten Gruß
United
Ich habe meine Frau ledeglich dazu gebracht, sich von ihrer Traumvorstellung zu verabschieden, dass es für die Kleine einen Vorteile bringen wird, eine gestresste Mutter, die ein hartes Studium zu absolvieren hat, nebenbei in allen Positionen neben der Spur steht und neben sich, ein familiäres Umfeld hat, welches meine Frau dazu gebracht hat selbst von zu Hause abzuhauen, zu haben. Falls das eigennützig sein sollte.. ich weiß nicht. Dass das Resultat so aussieht, dass wir uns beide einig sind, dass die Kleine bei mir besser aufgehoben ist, sieht für mich eher anders aus. Warum soll ich nicht um die Kleine "kämpfen" dürfen, wenn ich zu hören bekommen habe, dass sie sich ein Putzmädchen oder Babysitterin dann auf jeden Fall leisten wird können oder sie schon mit dem einzigen vernünftigen Familienmitglied (ihrem Vater) in der Zeit der kurzen Besuchen sich wegen der Kleinen so zerstritten hat, dass er sie nicht mehr sehen wollte und sie ein Tag vor geplant wieder nach Hause gefahren ist? Ich sehe in meiner Frau eine liebende Mutter aber keine Ehepartnerin. Und der Liebe zu ihrer Tochter werde ich nie im Wege stehen.
Ihre Situation in der sie sich befindet kann ich nicht ändern, sie hat sich entschieden, für Brandenburg, für Party, für ihren Lover. In meinen Augen sind das Sachen, die eine Zeitlang andauern werden, aber nicht ewig sind. Ein Experiment wenn man so sagen will. Mal was Neues, raus aus dem Alltagsleben, wieder so sein und leben wie früher.
Ich dagegen, bin aus dieser Phase schon längst raus, ich habe "mir die Hörner abgestossen", ich brauche das nicht mehr. Das Einzige, was mich interessiert, ist die Zukunft der Kleinen. Dieses Interesse spreche ich meiner Frau nicht ab, aber es gibt in ihrem Leben zurzeit auch andere Prioritäten. Übrigens hat der Lover schon eindeutig gesagt, dass die Kleine der Beziehung im Wege steht, weil sie ja nicht von ihm ist. Wie würdest Du darüber denken?
Das soll keine einseitige Wertigkeit darstellen. Es ist meine volle Überzeugung. Das alles basiert auf langem hin und her, schlaflosen Nächten und tagelangem Überlegen.
Wie wir den Umgang regeln werden, wird sich zeigen. Darüber können wir noch miteinander sprechen und haben uns schon Gedanken gemacht. Die Aussage meiner Frau war, dass sie nicht in der Lage sein wird die Kleine so oft zu sehen, wie sie es gerne möchte. Und nicht, weil ich es unmöglich mache, sondern weil es einfach praktisch von ihr aus nicht gehen wird.
Sie weiss, dass sie auch an einigen Wochenenden lernen muss und will. Auch Praktika muss sie absolvieren. Auf meinen Vorschlag, die Praktika doch in unserer Nähe zu machen, kam die Antwort, dass sie es nicht will, weil sie dann in NRW sein müsste. Original Zitat.
Zu der Frage; "Warum ziehe ich nicht nach Brandenburg?" Antwort keine Arbeit!
@ diskurso
Der Einzige Grund den ich aufgezählt habe, ist die Entfernung! Reine Entfernung.
Um den Kontakt zu ermöglichen, muss man, wie auch immer, diese Entfernung in regelmässigen Abständen überwinden. Wie, wird sich zeigen. Ich habe noch keine Ahnung.
Mit dem Titel wollte ich an Erfahrungen von anderen Elternteilen rankommen, die das schon durchmachten mussten. Was sage ich dem Kind, wie sieht es in dieser Zeit im KiGa aus usw.
Und um Verträge mache ich mir deshalb keine Sorgen, weil ich dem Konakt nicht im Wege stehen möchte. Es liegt an mir und meiner Frau an das Wohl der Kleinen zu denken und nicht sich sorgen drum zu machen, ob Vertäge eingehalten werden oder nicht.
@midnightwish
Wir haben beide Fehler gemacht, die äußeren Umstände haben sehr viel dazu beigetragen. Auch sind wir, wie wir festgestellt haben, sehr verschiedene Persönlichkeiten. Nun stehen wir vor dieser Erkenntnis, die rosarote Brille der Anfangszeit ist abgefallen. Alles, wirklich alles steht auf dem Kopf. Anfängliche Vorhaben haben keine Bedeutung mehr. Was uns wichtig ist, kannst Du oben nachlesen. Ich muss damit klar kommen, wie meine Frau auch.
Ich muss meine Frau nicht dazu zwingen die Kleine sehen zu müssen. Sie ist ihr genauso wichtig wie mir auch.
Hi,
ok, ihr wollte beide nicht, dass die Kleine stundenlang durch die Gegend fährt. Das ist ein Standpunkt den ich nachvollziehen kann. Auch wenn meine persönliche Erfahrung sagt, dass es mit Kind in dem Alter durchaus machbar ist, es ist logischerweise trotzdem anstrengend.
Aber dann sucht doch eine andere Lösung! Sie ist noch recht klein, da ist es total wichtig für eure Tochter das sie regelmäßigen Kontakt zur Mama hat. Überlegt euch gemeinsam wie ihr das machen könnt. Vielleicht kann die KM alle zwei Wochen zu euch fliegen/ fahren/ was auch immer.
Könnte sie mit der Kleinen in der Zwischenzeit regelmäßig telefonieren? Wie regelt ihr die Urlaubszeiten/ Ferienzeiten/ Feiertage?
Mein Rat an euch beide wäre euch jetzt, bevor ihr diese räumliche Trennung durchzieht, gemeinsam hinzusetzen und diese Punkte zu besprechen. Macht eine Elternvereinbarung zum Thema Umgang und haltet euch dann beide daran.
Aus meiner Erfahrung heraus würde ich euch raten diese Elternvereinbarung nicht alleine zu entwickeln, sucht euch Hilfe. Die bekommt ihr in diversen Beratungsstellen, Caritas, Kirche, Familienberatung, usw.
Jetzt könnt ihr noch miteinander reden, nutzt das im Sinne eures gemeinsamen Kindes.
Es ist tatsächlich so wie hier viele schon versucht haben klarzustellen: Eure Tochter wird darunter leiden das die Mama nicht da ist. Am besten kann sie damit umgehen wenn ihr beide ihr von Anfang an gemeinsam das gleiche sagen könnt: eine Umgangsregelung!
Für eure Tochter ist es wesentlich einfacher mit der Trennung umzugehen wenn sie weiß, dass sie die Mama am Freitag in 2 Wochen wieder trifft.
Das ist das wichtige an der Sache, ihr seid Eltern und zu dieser Elternrolle gehört die Verantwortung gemeinsam das Beste für euer Kind zu tun. Das Beste ist jetzt, vor dem Umzug eine vernünftige Regelung finden und diese dem Kind gemeinsam mitteilen.
LG
Nadda
Natürlich kann meine Frau uns so oft besuchen, wie sie will und kann. Das habe ich damit gemeint, dass sie es machen kann, wie sie es will.
Über Ferienzeiten usw, wie auch über das telephonieren, mache ich auch keine Gedanken.
Ich will doch nicht, dass sie keinen Kontakt haben werden. Wenn die Kleine mit Mama telefonieren möchte oder sie sehen, dann werde ich mich doch nicht quer stellen.
Ich wollte nur wissen, wie andere in es der Zeit handhaben wenn die Mutter nun nicht da ist. Mehr nicht.
Das Einzige und das ist wirklich das Einzige, was ich nicht will, es der Kleinen zu zumuten diese Entfernung, wie es hier anscheinend oft gemacht wird, in regelmäßigen Abständen zurücklegen muss. Aber es wird die Zeit kommen, in der die Kleine das machen wird. Vielleicht wird es auch nicht so schlimm für sie sein, wie ich es mir vorstelle.
Kann sein, dass eine Vereinbarung ratsam ist, aber, ich glaube ich hab mich hier nicht deutlich ausgedrückt, ich will in keinster Weise dem Kontakt im Wege stehen. Wir sind beide vernünftig genug um zu sagen, dass ein Besuch übers Wochenende keinen Sinn macht. Ich rede nur von Brandenburg. Meine Frau ist jederzeit willkommen. Und das meine ich auch so. Wer wen den Sprit oder das Ticket bezahlt, solche Themen waren und werden nie ein Streitpunkt sein. Es geht rein um die Anstrengungen, die mit der Reise verbunden sind.
Wenn es sich lohnt, hört sich schon wieder so hart und eigennützig an, also über mehrere Tage verreisen zu können, Ferien, lange Feiertage usw, wird sich immer eine Möglichkeit des Besuches finden.
Deine letzten Aussagen helfen mir mehr, als Aussagen darüber, dass ich die Kleine von ihrer Mutter weghalten möchte. Das stimmt schlicht und ergreifend nicht.
Ich bin heil froh, dass wir es so geregelt haben, wie wir beide es für richtig halten. Und, ja es ist eigennützig von einem "Sieg" zu sprechen. Hier hat, nach der Lektüre der Forenbeiträge, ein glücklicher Vater aus mir gesprochen.
Da euer Kind ja noch keine Schulpflicht hat, könntet ihr für diese Zeit ja auch die Möglichkeit finden, das sie alle 4-6 Wochen für 1 Woche zu ihrer Mama geht. Das sollte ja kein großs Problem sein. Dazu könnt ihr ja die Semesterferien oder Wochen mit Feiertagen und Brückentagen nutzen. So eine Regelung solltet ihr auf jeden Fall treffen und nicht mal nach Lust und Laune.
Feste Regelungen haben zum einen den Vorteil, das jeder planen kann und der andere sich nicht vor dem Kopf gestoßen fühlt, wenn kurzfristig ein Termin nicht klappt, weil die Zeit schon verplant ist. Zum anderen kann man dem Kind dann anhand eines Kalenders zeigen, so oft noch schlafen, dann siehst du die Mama wieder für ne längere Zeit.
Ebenso sind feste Telefontermine bei einem kleineren Kind wichtig. Kinder in dem Alter sind noch nicht so strukturiert ,das sie von alleine daran denken zu telefonieren oder eben zu den unmöglichsten Zeiten.
Im Interesse eurer Tochter solltet ihr solche festen Termine machen. Was ja nicht bedeutet, das man spontan noch zusätzliche Treffen verwirklichen kann.
Solche "Planungssicherheit gehört auch zum Themenkreis "wie unserem Kind den "Verlust" der Mama erträglich machen". Andere Tipps sind einfach, ihr nie das Gefühl geben sich entscheiden zu müssen, ihr nie zu vermitteln sie darf nicht über Mama oder das sie sie vermisst reden, nie schlecht über die Mama reden, wenn mal was schiefgeht...
Gruß Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Sorry XBox,
aber es erscheint ziemlich müssig, Dir hier weitere Hilfen anbieten zu wollen. Du hast einen Standpunkt von dem Du wohl nicht abweichen willst.
Dazu ziehst Du dich in eine passive Position zurück (ja, die Mutter darf dann kommen... ich werde da nicht im Wegestehen), die nicht funktioniert. Du hast genauso Pflichten den Umgang mit dem anderen Elternteil AKTIV zu fördern und nicht in dieser Form.
Halten wir mal fest:
1. Du hast rein gar nichts geregelt. Alles basiert auf mündlichen Aussagen, eingeholt durch psychische Manipulation. Ex-Partner geben später selber oft zu, dass sie in den Zeiten der Trennung nicht voll zurechnungsfähig sind. Bedenke das auch mal.
2. Du hast nichts schriftliches Vorliegen. Wenn Du selber bei einer Behörde arbeitest, sollte Dir dieses Prinzip bekanntvorkommen. Weiter beugt eine sauber ausgearbeitete Scheidungsfolgevereinbarung mit Regelung des Aufenthalts des Kindes Konflikten vor. So wäre es eine saubere Sache für beide Parteien.
3. Deine Sichtweise ist kurzsichtig. Du willst also die nächsten Jahre als Solitär leben? Ansonsten könnten viele Dinge sehr schnell zu einem großen Problem werden.
Nur mal nebenbei: Auch als Mann kann man feststellen, dass es zig Frauen gibt, die einer Vollzeitätigkeit nachgehen und ihre Kinder ordentlich betreuen. Dafür müssen auch nicht immer Oma und Opa herangezogen werden (über deren Leben Du auch mal schnell so für die nächsten Jahre bestimmst).
Sorry, aber die von Dir vorgestellten Ansichten entsprechen fast genau dem, was man in diesem Forum bei Ex-Frauen oft zu Recht kritisiert und auch verurteilt.
Keiner spricht Dir das Recht ab ein guter Vater zu sein - nun dann stell es auf solide Füße und werde Dir auch Deiner PFLICHTEN in diesem Prozess bewußt. Gruß Ingo
Das wird alles möglich sein.
Wir fragen sie jetzt schon, wenn der eine oder andere mal für einige Tage nicht zu Hause ist, wegen meinem Studium oder ihren Lover-Besuchen, ob sie mit einem von uns beiden reden möchte. Wir ermuntern sie dazu auch, "erzähl, dass du heute das und jenes gemacht hast"... Das ist nie das Problem gewesen.
Das mit Semesterfrei usw wird auch schon klappen. Wie ich sagte, wir wollen nicht, dass sie jedes Wochenende oder auch 2tes so weit fahren muss. Ich habe das selber monatelang, fast ein Jahr, mitgemacht (ohne die Kleine). Jedes Wochenende 1500km insgesamt.
Das mit dem Kalender ist eine super Idee, so hat die Kleine es quasi vor Augen.
Übereinander schlecht reden ist eh tabu. Wenn es Auseinadersetzungen gibt, und die gibts häufig, dann nicht vor ihr. Aber leider bekommt sie doch einiges mit. Das tut uns beiden sehr weh. Vielleicht bring die Entfernung auch einen ruhigen Umgangston mit. Mal sehen.
Wie ist es denn mit dem KiGa. Ganztags oder lieber doch halbtags?
Sie schwimmt gerne. Soll ich sie in einen Schwimmverein bringen oder wird das zu viel für sie?
Versteht mich nicht falsch, ich will sie nicht irgendwohin stecken, damit ich sie los bin oder so. Ich verbringe unheimlich gerne Zeit mit der Kleinen und wir unternehmen auch sehr viel zusammen. Ich dachte nur, dass sie dann einfach Ablenkung hat.
@ingo30
Es ist alles richtig was Du sagst. Nur kann ich es JETZT nicht tun. Wir würden wieder in die alte Position zurückfallen, in der wir uns schon mal befunden haben. Und diese Zeiten führten zu einem Krieg von ersten Tag an. Egal wo wir uns aufhalten würden und bei wem die Kleine ist. Sie verbindet mit dem Wort Scheidung das Aus mit der Kleinen. Entweder sie oder ich. Das Gerichtliche werde ich zur gegebener Zeit anstoßen.
Ich habe meine Frau dran erinerrt, dass ich eine Wochenendbeziehung trotz eines Schulabschlusses und eines Studiums über fast 4 Jahre hinter mir habe und nicht den 1ten Schritt, erstern Geburtstag, 1ten Tag im Kindergarten usw verpasst habe. Die Kleine hat mich immer als ihren Papa angesehen und nicht als Besucher. Das alles hätte ich mit den jetztigen Ergebnissen nie geschafft, wenn sich meine Frau in der Zeit nicht um die Kleine gekümmert hätte. Soviel steht fest. Sie soll auch die Chance haben ihr Leben in geordnete Bahnen führen zu können.
Das jährlich über 140 000 Scheidungs/Trennungskinder "entstehen" ist sehr traurig. Ehrlich gesagt sind wir beide es auch. Und niemand von uns ist in die Ehe mit dem Gedanken, dass es uns auch treffen wird, gegangen.
Was mich und meine Frau angeht, das ist eine ganz andere Sache. Es wird keinen Streit über Hausrat, Zugewinngemeinschaft oder sonstwas geben. Das, was ich haben will, will sie nicht und umgekehrt. Wir wollen einander nicht finanziell ruinieren oder auf die Kosten des Anderen leben.
Wir haben keine gemeinsamen Konten oder sind Verpflichtungen für den Anderen eingegangen, außer Miete und sowas. Bis jetzt sind wir finanziell recht unabhängig gewesen. Wenn es um die Kleine ging, hat es nie eine Rolle gespielt von welchem Konto ihr dies oder jenes bezahlt wird. Unsere Steurrückzahlung haben wir zusammen "auf den Kopf" gehauen oder es für andere notwendige Dinge ausgegeben, wie auch immer. Ich vertraue meiner Frau, was die Kleine angeht genauso wie sie mir. Die Kleine würde mich genauso vermissen, wie die Mama.
Was Du mit psychischer Manipulation meinst, ist wohl etwas falsch rüber gekommen. Sie war ohne groß darüber nachgedacht zu haben, bereit sich in das Abendteuer Brandenburg zu stürzen ohne jegliche Konsequenzen zu sehen. Sie war frisch verliebt und alles andere gabs nicht. Sie musste dahin, egal was es kostet. Wie sie dort leben würde, naja, das tat für sie nichts zur Sache. Sie musste weg, am liebsten gestern. Ich habe in dieser Zeit mein Studium mit sehr großen Schwierigkeiten nun doch beenden können, nebenbei mir selbstverständlich Gedanken um unsere Zukunft gemacht und den besten Weg, auf lange Sicht gesehen, gesucht. Ich werde einfach mal meine Gedanken los. In dieser Zeit wurden mir Fragen ihrerseits bezüglich KU und KG gestellt, wieviel und ab wann. Das wir in getrennten Wohnungen leben würden, stand von vornherein klar. Kurz gesagt, ich wäre zum zahlenden Besucher geworden ohne Perspektiven. Ihre Verfassung wurde mit der Zeit auch nicht besser, weil ich sie darüber aufgeklärt habe, dass sie ohne mein Einverständnis mit der Kleinen nirgendswohin kann. Und das wir unsere Ansichten bereden sollten. Von ihr aus gab es nichts zu klären. Für sie war alles klar. Sie mit Kind weg, ich kann bleiben wo ich will. Nachziehen gut, wenn nicht auch nicht schlimm. Hauptsache die Euronen sind pünktlich da. Sie hat wirklich allen erzählt das wir uns trennen, KiGa, Arbeit, Freunde, Familie. Nur mir nicht. Ich habe über ihre neue Beziehung hintenrum erfahren, wie auch über ihre Aussagen. Von ihr aus kam kein strbens Wort. Ich musste sie auf alles ansprechen. Nun hat sie sich mittlerweile etwas beruhigt und dank "psychischen" Gesprächen, denkt sie jetzt auch über die Kleine nach. Ich habe am Anfang Panik bekommen, weil es nun mal in der Situation so ist. Meine Frau verlässt mich wegen einem Typen, der nichts mit der Kleinen zu tun haben möchte, in eine für die Kleine nicht wirklich förderliche Umgebung (ihre Familie). Tja. Das war die Anfangssituation.
Wo wir jetzt stehen, ist, kann sein dass ich schon wieder falsch liege, um einiges besser, nicht nur für mich. Sie kann in Ruhe ihr Studium durchziehen und ihre Freiheit geniessen. Und wir beide werden zusehen, dass wir gute Mama und Papa bleiben, auch wenn wir keine Eheleute sein werden.
Ich wollte einfach nur wissen, wie machen es die Anderen, die in ähnlicher Situation waren.
XBox,
Sie verbindet mit dem Wort Scheidung das Aus mit der Kleinen
Aber es muss Euch doch beiden klar sein, dass eine weitere Ehe oder Beziehung so nicht fortführbar ist. Von den rechtlichen Schwierigkeiten bzgl. des Versorgungsausgleichs der ansonsten weiterläuft etc.
Für den Fall dass ihr Euch eurem jetztigen Beziehungsstatus nicht sicher seid (und das klingt auch mit durch) gibt es auch die Möglichkeit das ganze als Trennungsvereinbarung zu gestalten, die ja eine Scheidung nicht zwingend voraussetzt.
Es wird keinen Streit über Hausrat, Zugewinngemeinschaft oder sonstwas geben. Das, was ich haben will, will sie nicht und umgekehrt. Wir wollen einander nicht finanziell ruinieren oder auf die Kosten des Anderen leben.
Das klingt ja alles sehr schön. Nur ist es leider so, dass ihr Kraft Gesetz verheiratet seid und zur Auflösung dieser Geschichte alles zu Gericht muss. Für Scheidungen herrscht in Deutschland Anwaltszwang.
Ihr könnt, wie jetzt schon mehrfach beschrieben, eine einvernehmliche Scheidung durchführen. Hierfür verlangt das Gericht aber auch, dass ihr Euch über die wichtigsten Punkte der Scheidungsfolgen einig seid. Dies macht man man beim Notar, der beide neutral berät und die Willen der beiden Parteien aufnimmt.
Diesen Weg kann ich empfehlen. Ob Du ihn umsetzen möchtest, ist Deine Sache. Sag aber bitte nachher nicht, wenn in ein paar Monaten nichts von Deinen Vorstellungen geklappt hat, wir hätten Dich hier nicht drauf hingewiesen. Gruß Ingo
Moin,
wenn sie so weit war, Dich zum Zahlpapa zu degradieren, dann kannst Du nur hoffen, dass sie es sich nicht kurz vor knapp anders überlegt. Und wenn Du eines Abends nach Hause kommst und das Kinderzimmer ist leer, kannst Du nichts, aber auch gar nichts mehr tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gericht ihr dann die Kleine wegnimmt ist gering, besonders, wenn Du in der Vergangenheit eine Wochenendehe geführt hast.
Deine Lösung steht auf tönernen Füßen und es kann Dir immer noch passieren, dass sie unter dem Druck derer, die ihr erklären was für eine Rabenmutter sie ist, wenn sie ohne Kind geht, einknickt.
Mir stehen noch immer zu sehr eure Interessen im Vordergrund.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Moin XBOX,
ich sehe eine Menge Scheuklappen bei Dir, die Deine vorgefassten Pläne und Ansichten bestätigen sollen. Die Mutter Eures Kindes ist mal mit Eurer Partnerschaft überfordert; mal ist sie durch ein stressiges Studium am Muttersein gehindert, dann ist es der neue Lover oder das Bestreben, Party zu machen. Irgendwie ein dauerndes: "Hauptsache, ich finde Gründe, warum sie sich nicht ums Kind kümmern kann".
Du wirst nicht umhin kommen, Dich mit der familienrechtlichen Realität auseinanderzusetzen, nach der Kindesumgang mit der Mutter kein grosszügiges Entgegenkommen Deinerseits ist, sondern schlicht Deine Pflicht. Und wenn dafür Reisen gemacht werden müssen, ist das bei Eurer Konstellation eben so. Es geht ja nicht darum, wer das Auto kriegt - und schon gar nicht nach der Devise "wenn der andere ein paar Monate keinen Anspruch auf's Auto angemeldet hat, darf ich es behalten."
Ihr habt beide das Sorgerecht; insofern kann Deine Demnächst-Ex sich zu jeder Zeit überlegen, dass Du nicht kindgerecht agierst und sie Eure Tochter eben bei sich behalten muss. Und dann ist die Situation, die Du gerade aktiv herbeizuführen versuchst, schlagartig umgedreht: Du bist der Besuchselternteil, der sich überlegen muss, wie er diese 600 Kilometer überbrückt. Sie kann sich dann sogar weigern, Dir Eure Tochter mitzugeben - schliesslich hast Du ja selbst lange und oft genug darüber referiert, wie schädlich lange Reisen für Kinder sind. Dann fallen Dir Deine sämtlichen "Argumente" bleischwer auf die eigenen Füsse. Wetten, dass Du spätestens dann anders über "Besitzansprüche am Kind" denkst?
Euer Kind hat sich diese Situation nicht ausgesucht; es hat nur unter den Folgen zu leiden. Es ist Eure Aufgabe, diese Folgen weitmöglich abzumindern. Und Deine Verantwortung reicht dabei erheblich weiter als "sie kann uns ja besuchen kommen" oder "ich will ja kein Geld von ihr".
Just my 2 cents
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo xbox,
ich sehe es genauso wie Lausebackesmama und brille007
Moin,
wenn sie so weit war, Dich zum Zahlpapa zu degradieren, dann kannst Du nur hoffen, dass sie es sich nicht kurz vor knapp anders überlegt. Und wenn Du eines Abends nach Hause kommst und das Kinderzimmer ist leer, kannst Du nichts, aber auch gar nichts mehr tun. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gericht ihr dann die Kleine wegnimmt ist gering, besonders, wenn Du in der Vergangenheit eine Wochenendehe geführt hast.
Deine Lösung steht auf tönernen Füßen und es kann Dir immer noch passieren, dass sie unter dem Druck derer, die ihr erklären was für eine Rabenmutter sie ist, wenn sie ohne Kind geht, einknickt.
Mir stehen noch immer zu sehr eure Interessen im Vordergrund.
LBM
Die wahrscheinlichkeit ist geringer als gering wenn eine Mutter ihr Kind hat. Selbst das Urteil zur ertrotzten Kontinuität bringt nichts, da kei Gericht sich daran hält.
Ich blättere mal zurück:
Auch muss ich dazu sagen, dass ich alles durchgemacht habe, was ein nach Strich und Faden betrogener Vater durchmacht, wenn ihm das wichtigste in seinem Leben weggenommen werden soll, die Kleine. Ich denke viele wissen wovon ich spreche. Nach einem sehr intensiven ½ Jährigen Psychokrieg gegen meine Frau, habe ich es geschafft, dass sie es „eingesehen“ hat, dass in ihrer jetzigen Verfassung (nah am Burnout) und dem bevorstehenden „Stress“ in Brandenburg die Kleine nur eine „Belastung“ für sie darstellen wird. Auch wenn es sehr egoistisch klingt, aber für mich ist es der Sieg des Lebens. Ich werde meine Kleine behalten!!!
Die Mutter wollte ihr Kind und dann?
Meine Frau gehört zu der von Dir beschriebenen Sorte Bundis. Planlos, alles auf den letzten Drücker und das auch ohne Sinn und Verstand.
Sollte der Tag kommen, an dem ich mich mit Anwälten rumschlagen muss, dann werde ich es tun. Bleibt ja auch nix anderes übrig. Noch ist von einer Scheidung nicht die Rede gewesen. Ich bin auch freundlich und hilfsbereit. Sie kann tun und lassen was sie will. Ich fördere sogar die "Beziehung" mit ihrem Lover. Ich verbringe mittlerweile nicht erstes Wochenende mit der Kleinen alleine...
Wenn sie einmal beim Anwalt war, dann wirst du sehen was passiert. Sie wird schnell das Kind haben wollen. Und du wirst sehen welche folgen dann eintreten.
Ach ja, habe da noch eine Frage.
Meine Frau ist noch Zeitsoldatin und wird noch eine sehr lange Zeit (ca 5 Jahre) ihren Gehalt kassieren, Studium wird auch bezahlt und sie bekommt sogar den Umzug nach Brandenburg bezahlt samt Vermittlungsgebühren eines Marklers, wie auch eine schöne Abfindung. Das bedeutet, es wird ihr in den nächsten Jahren sehr gut gehen. Von mir aus.
Mit meinem Gehalt werde ich super auskommen.
Was hat sie für Rechte, wenn die Kleine schon eine längere Zeit bei mir gelebt hat?
Ich weiß, gehört nicht hierher, aber an das o.g anknüpfend.
Der Lover geht wohl auch arbeiten.
Es besteht eine gemeinsame Sorge und es ist egal wie lange du für das Kind gesorgt hast, es interessiert niemanden. Auch wenn jemand fremd geht interessiert das nicht. Wichtig ist es das es dem Kind gut geht und das ein unbehinderter und unbeeinflußter kontakt zu beiden Elternteilen möglich ist.
Wenn sie das Kind nimmt, und es behält dann wirst du es hinnehmen müssen.
Ihre Verfassung wurde mit der Zeit auch nicht besser, weil ich sie darüber aufgeklärt habe, dass sie ohne mein Einverständnis mit der Kleinen nirgendswohin kann.
Sie kann mit dem Kind machen was sie will. Diese art und weise ist einfach widerlich. :thumbdown:
In dieser Zeit wurden mir Fragen ihrerseits bezüglich KU und KG gestellt, wieviel und ab wann.
Diese Fragen sagen dir ganz klar, dass die Mutter nicht auf ihr Kind verzichten will. Sie wäre auch dumm dieses zu tun, weil du als Vater vor dem Gericht ohne Chance wärst.
gruss
Olli
