Wann soll ich dem K...
 
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Wann soll ich dem Kind sagen??

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(@maxim20)
Rege dabei Registriert

Kind ist meine Schwachstelle in all dieser Trennung, und somit wird es fuer sie zum Druckpoint. Sie will das Kind "disziplinieren", er soll "Anweisungen folgen", usw. Was fuer Kind gut sind, wisse nur sie, nicht ich. Ich glaube, viele KM versuchen auf dem Feld "ich diszipliniere es fuers Leben und du kannst nur spielen" Punkte zu gewinnen.

Bzgl. Hilfe durch Dritte: ich versuche lieber mit ihrer Mutter zu reden. Aber sie ist weit, und sie ist nicht neutral. Zumindest, hasst sie mich nicht.


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Themenstarter Geschrieben : 17.06.2008 17:23
(@papi74)
Registriert

Hallo,

ich hab das Gefühl das du nach der Pfeife der Mutter tanzt und auch tanzen willst.

Bis jetzt höre ich immer nur Ausflüchte deinerseits...hör auf zu tanzen und mach Dich mal gerade.

Werde mal als Vater präsent und zeige der holden Ex, aber nochmehr Deinem Kind, dass du der Vater bist und auch Verantwortung übernimmst.

Wie stellst du Dir Verhältnis später vor...bist du dann der Vater der auch da ist wenn es unangenehm wird...oder bist du bloß der Daddy für weichgespültes?

Gruß

PS. Ich denke, man hat Dir jetzt schon oft genug Wege aufgezeigt und doch kommst du immer wieder mit neuen Ausflüchten....

Also entweder du machst was man Dir empfohlen hat...oder du läßt es.


Der Morgen ist immer klüger als der Abend.

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Geschrieben : 17.06.2008 17:32
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

moinsen,

Kind ist meine Schwachstelle in all dieser Trennung, und somit wird es fuer sie zum Druckpoint.

OK, schwierig, aber da musst du durch. Machst Du dich jetzt erpressbar, bleibst Du es!

Bzgl. Hilfe durch Dritte: ich versuche lieber mit ihrer Mutter zu reden. Aber sie ist weit, und sie ist nicht neutral. Zumindest, hasst sie mich nicht.

das kann ich nich glauben, was du da vorhast :crash:
Finger weg von der Mutter der KM in diesen Dingen. Was versprichst Du dir denn davon???

In der situation, in der Du und Deine Ex sich befinden, kann euch nur ein UNPARTEIISCHER weiterhelfen!!

Stimme Papi 74 in allen Dingen zu!

Hopp, hopp!!

gruß
jo


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Geschrieben : 17.06.2008 17:41
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Maxim,

Ich sehe es so: Die KM geht den Weg des für sie derzeit geringsten Widerstandes, schafft dadurch dann vollendete Tatsachen und ein Buhmann dafür wird sich auch noch finden - nämlich Du. Dann bist Du es der es so wollte, Du der nichts gesagt hat und Du der sich dann noch nicht mal wehren kann, da  Du weit weg bist. Es interessiert sie nicht ob jemand da eine Meinung zu hat oder sogar ein Mitspracherecht, das hast Du ja bereits erkannt. Soll das die Kommunikation in Zukunft zw. Dir und der KM sein oder auch zw. Sohn und KM? Wie ihr später noch miteinander reden könnt, dafür werden jetzt und heute die Weichen gestellt.
Sag ihr klipp und klar: Am WE (z.B. Samstag) informierst Du den Sohn darüber. Du würdest es gut finden wenn sie dabei ist. Wenn nicht so wirst Du das alleine dem Sohn mitteilen. Ob sie nun Mord und Totschlag schreit (was wohl zu erwarten ist) - Deine Position sollte sein, das Kind nicht zu belügen noch ihm was vor zu machen.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

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Geschrieben : 17.06.2008 17:51
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Maxim,

ich bin auch mit meinen Sohn im Rahmen der Trennung vom Vater weggezogen, eine Alternative in der Nähe zu bleiben, gab es nicht. Mein Sohn war damals drei Jahre alt. Und ich habe mich mit ihm hingesetzt und ihm erklärt, was passieren wird. Er hat eine wunderschöne Feier in seiner alten Kita gehabt und er (und ich) haben wirklich geheult, wie die Weltmeister.

Aber, unabhängig davon, ob es jetzt gut oder schlecht ist, dass er umziehen muss, muss er das Recht haben zu trauern.Abschiednehmen und Trauern ist wichtig, um auch zu verarbeiten. Egal ob es ein Umzug und damit der Verlust von Menschen ist, aber auch, wenn jemand stirbt, wenn es Trennungen usw. gibt.

Wenn man als Elternteil an so einer Veränderung mitwirkt, aber auch wenn eine Veränderung uns vor vollendete Tatsachen setzt wie der Tod, der nun mal leider nicht danach fragt, ob wir das aushalten, dann haben wir die Pflicht, unseren Kindern ehrlich und wahrhaftig gegenüberzutreten UND auch ihren Schmerz auszuhalten.

Das heißt für mich: Ob es der Mutter passt oder nicht, rede mit Deinem Sohn, bereite ihn vor, erkläre ihm, was auf ihn zukommen wird und auch, wie Du gedenkst, zukünftig zu ihm zu kommen. Sonst sagt die Mutter nämlich nicht nur "die Schule hat zugemacht" sondern vielleicht auch "der Papa ist nach Australien ausgewandert und kommt nie mehr!"

Würdest Du DAS auch einfach hinnehmen?

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

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Geschrieben : 17.06.2008 18:03
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin maxim,

noch ein andere Aspekt: NICHTS zu sagen kann auch problemlos in jede Richtung umgedeutet werden; vor allem dann, wenn Mutter und Sohn erst einmal weit weg sind. Stell Dir einfach mal Sätze vor wie "Dein Vater wollte mit uns nichts mehr zu tun haben", "Dein Vater hat uns weggeschickt", "Dein Vater sucht sich eine neue Familie" etc. Wenn Du Deine Ex die Kommunikation besetzen lässt, wird sie den Umzug von ihr und Sohn nach Belieben "begründen" können. Und Deine Reaktion, keinen Ton gesagt zu haben, wird wunderbar dazu passen: "Dein Vater ist feige!"

Was die letzten 10 Jahre passiert ist, spielt keine Rolle (mehr); Ihr seid kein Paar (mehr). Also kann man irgendwelchen Blödsinn aus der Vergangenheit getrost abhaken; er muss nicht mehr diskutiert werden. Dass Euer Verhältnis am Boden ist, ist tragisch. Das hat aber auch Vorteile: Es kann nicht mehr schlechter werden; also kann Dir egal sein, was die Ex von Dir denkt. Nur: Was Dein Sohn von Dir denkt und hält, das sollte Dir nicht egal sein. Er sollte ein paar ganz wichtige Erkenntnisse mit in sein "neues" Leben nehmen: "Ich bin dem Papa wichtig, er hat es mir gesagt. Und er wird sich darum kümmern, dass wir uns so oft wie möglich sehen. Und er ist mir nicht böse, dass ich mit Mama umziehe."

Und Du willst "sicherheitshalber" nichts tun und sagen?

Kopfschüttelnd
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.06.2008 18:06
(@maxim20)
Rege dabei Registriert

Danke! Ja, ich kaufe ihm die Tickets fuer seine Lieblingsschow und sage ihm dann.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 18.06.2008 10:37
(@maxim20)
Rege dabei Registriert

Na ja, ich habe ihm gesagt. Er hat beantwortet: "Nein. Ich will es nicht. Ich will nicht bei der Grossmama wohnen, und will nicht mit Mama weggehen".
Na und. KM fragt ihm nicht. Sie geht mit ihm weg.  Und ich kann nichts dagegen machen. (Keine SR).


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.06.2008 20:33
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