Hallo Forum
Ich mache mir Sorgen um den Kleinen. Er ist jetzt 2 Jahre und 4 Monate alt und bringt Äusserungen von denen ich nicht genau weiss wie ich sie deuten soll.
Es ist jetzt schon des Öfteren vorgekommen, dass ich ihn, nach den Besuchswochenenden zu seiner Mutter zurück gebracht habe und hatte auf dem Weg ein dort hin, ein total trauriges Kind auf dem Rücksitz sitzen.
Ich sage ihm, dass wir jetzt zu seiner lieben Mama fahren und die sich unheimlich auf ihn freut. Der Kleine ist dann nur am heulen und sagt immer wieder, dass er nicht zur Mama möchte. Wenn ich nachfrage wo er lieber wäre sagt er, bei Papa zuhause. Ich hatte ihn auch mal gefragt ob es ihm lieber wäre, wenn ich mit zu zu seiner Mutter kommen würde. Die Antwort war, ja!
Ich versuche ihn, wenn er diese Gefühlausbrüche bekommt immer zu beruhigen und ihm zu vermitteln, das ich wieder komme und wir eine gute Zeit haben werden. Gestern hat das überhaupt nicht gefruchtet, bis wir vor ihrer Tür gestanden sind.
Einmal habe ich ihn abgeholt und er fing an zu weinen und sagte immer wieder, "der Papa Komt wieder, der Papa kommt wieder". Das, als ich ihn gerade abgeholt hatte. Scheint so, das der Kleine schon da daran gedacht hat, dass ich wieder gehen werde und der Kleine das gar nicht wünscht.
Er war jetzt eine Woche mit meinen Eltern in Urlaub und hat nach Aussagen meiner Mutter nicht einmal nach seiner Mutter gefragt. Nach seinem Vater schon. Am Samstag kamen sie meine Eltern und der Kleine aus dem Urlaub zurück und ich hatte mich etwas verspätet. Der Kleine hatte mich eigentlich in der Wohnung meiner Eltern erwartet. Meine Eltern erzählten mir , das der Kleine bis ich dann gekommen bin total agresiv gewesen ist.
Der Kleine und ich malen oft miteinander. Er möchte, dass ich ein Auto male und dann soll ich immer mich und ihn auch noch ins Auto reinmalen. Wenn ich nachfrage, wo die Mama sitz sagt er, " die Mama ist nicht dabei".
Ich telefoniere, wenn der Kleine nicht bei mir ist, jeden Tag mit ihm. Oft fragt er, "kommst Du gleich", oder "hol mich jetzt ab" oder "besuch mich".
Nie erwähnt der Kleine seine Mutter oder ihren neuen LG wenn er bei mir ist.
Erzählt seiner Mutter aber immer, was er mit mir erlebt hat. Soweit es seine sprachlichen Fähigkeiten zulassen.
Ich weiss nicht, ob ich mit meiner Ex über diese ganzen Dinge sprechen soll.
Eventuell bekomme ich von ihr eh nur gesagt, das wäre normal oder ich würde ihr diese Dinge nur erzählen, um an ihr Gefühl appelieren um sie dadurch zurück zu gewinnen. Oder sie sieht es wieder aus dem Gesichtspunkt, dass ich ihr ein schlechtes Gewissen machen möchte, da sie dafür verantwortlich ist, dass der Kleine ohne seinen Vater den Alltag erlebt.
Wegen des schlechten Gewissen, redet sie auch kaum noch mit mir.
Deshalb, darüber reden, oder lieber schweigen? Ich sehe nur wie unser Junge sich schwer tut mit der ganzen Situation. Ich kann das alles doch nicht ignorieren!
Wie läuft es bei Euch und wie geht ihr mit den Raektionen eurer Kinder um.
Die meisten, haben Kinder die schon etwas älter sind und da stellt es sich anders da. Doch was macht ich jetzt mit den Äusserungen von so einem kleinen Kind?
Gruss Lion
Liebe gibt es nur im Kino
[Editiert am 28/2/2005 von Lion]
Liebe gibt es nur im Kino!
Hallo Lion,
die Tochter von meinem LG war bei der Trennung auch 2J.
Wir haben das ähnlich erlebt, aber auch von der damals 4-jährigen Tochter.
Ich würde erst einmal so weitermachen wie bisher.
Bei der Heimfahrt erzählen, daß Mama sich auf ihn freut. Dass du nach .....mal schlafen ihn wieder abholst, daß du anrufst usw.
Ihm wird die Situation zunehmend bewußt. Daß er möchte, daß du dort bleibst ist völlig normal. Er möchte Mama und Papa bei sich haben.
Ich denke, du solltest ihm weiterzeigen, daß du ihn immer wieder abholen wirst und für ihn da bist. Er muss erst noch in die Situation hereinwachsen.
Wie laufen denn die Bring -und Abholtermine ab? Läuft es freundlich zwischen dir und deiner Ex?
Ich würde das Ganze erst einmal weiter beobachten und dem Kleinen noch Zeit geben, sich mit der Situation "anzufreunden".
Lieben Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Lion,
ein völlig" normales Verhalten "zeigt der Kleine!
Bsp.Bild malen:es ist doch im Grunde das was er erlebt,denn nur ihr zwei fahrt zusammen Auto die Mama ist nicht dabei oder?
Wenn der Kleine Zeit bei DEINEN Eltern verbringt verbindet er sie mit Dir logischerweise,weil du mit ihm sonst dort bist und nicht die Mama.
Das er nicht nach ihr fragt könnte m.E. noch die Ursache haben das er ja von Euch beschäftigt wird und sich wohl fühlt 🙂 der Umkehrschluss ist aber nicht das er sich bei Mama nicht wohlfühlt.
Ich kann gut verstehen das es Dir weh tut Dein Kerlchen nach dem WE wieder zurückzubringen.
Warum fragst Du ihn wo er lieber wäre ?
Meinst Du das erleichtert ihm die Situation?
Die Äußerungen des Kindes am Telefon sind auch verständlich er hat noch kein Zeitgefühl,versteht noch nicht das er alle 14 Tage beim Papa ist.
Hier wäre es hilfreich wenn seine Mama ihm jeden Tag den er warten muss bis Du wieder da bist und ihn holst einen Aufkleber oder ein kleines Herz/Auto pro Tag in einen Kalender kleben oder malen lässt.Der Tag an dem Du ihn abholst gekennzeichnet durch drei Herzen.
Ich weiß nicht wie kooperativ Deine Ex ist aber schlag ihr das doch mal vor Bitte sie darum weil EUER Sohn soo traurig ist.
Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen Kinder, gleich welchen Alters, egal wie lange die Eltern getrennt sind eventuell sogar neu verheiratet sind werden sich IMMER wünschen ihre Eltern wären zusammen!
Lieber Gruss Delphin
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Hi
Ich habe Eure Antworten gelesen und Einiges ist schlüssig.
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Wie laufen denn die Bring -und Abholtermine ab? Läuft es freundlich zwischen dir und deiner Ex?
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Das Prosedre ist eigentlich immer gleich. Ich komme klingel gehe zur Wohnungtuer, trage die Sache runter, gehe nochmal hoch und hol den Kleinen. Dann fahren wir.
Wir reden nicht viel aber ganz ruhig und normal miteinander. Einmal gab sie mir, ist schon 2 Monate her, einen Kuß zum Abschied. Was weiß ich, was da in sie gefahren ist?
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Ich würde das Ganze erst einmal weiter beobachten und dem Kleinen noch Zeit geben, sich mit der Situation "anzufreunden".
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Ich beobachte das die ganze Zeit und mache mir so meine Gedanken. Klar geht es ihm bei der Mutter gut. Sie ist eine gute Mutter! Doch wenn ich höre, der Kleine soll sich damit anfreunden, dann immer seine Tränen sehe und zuhöre was er sagt, dann würde ich ihn gerne von seiner Trauer befreien und ihm seine Wünsche erfüllen. Ich kanns nun mal nicht, weil dazu eben zwei Personen gehören.
Es macht mich fertig, den Kleinen so zu sehen. In seinen jungen Jahren stehen jetzt schon die Zeichen von unerfüllten Wünschen, ewigen Abschieden,.................................................
Damit mache ich doch kein Kind glücklich und deswegen hole ich es auch nicht auf diese Welt.
Alleine schon aus diesem Denken heraus, finde ich, es lohnt sich allemal um eine Ehe zu kämpfen und nichts unversucht zu lassen.
Doch der Kleine und ich haben keine Chance bekommen.
Wenn ein Kind aufs Knie fällt und eine blutende Wunde hat, dann wird sofort das Pflaster herausgeholt und das Kind verarztet. Das Kind wird getröstet und dann verschwinden die Tränen.
Doch die seelischen Schmerzen die ein Kind bei einer Trennung erfährt, die interessieren keinen. Die müssen von dem Kind ausgehalten werden, damit muss es sich anfreunden, da muss hinein wachsen. Nur weil die Erwachsenen zu faul sind für eine Sache zu kämpfen.
Natürlich muss der Gewinn und der Wert gesehen werden um den gekämpft wird.
Ein Kind ist es meiner Meinung nach immer Wert um nicht unversucht zu lassen.
Ich würde gerne mal mit ihr über meine Erlebnisse mit dem Kleinen sprechen.
Aus schon angeführtem Grund hab ichs nicht getan.
Gruss Lion
Liebe gibt es nur im Kino
[Editiert am 28/2/2005 von Lion]
Liebe gibt es nur im Kino!
Das Prozedere ist eigentlich immer gleich. Ich komme klingel gehe zur Wohnungtuer, trage die Sache runter, gehe nochmal hoch und hol den Kleinen. Dann fahren wir.
Hallo Lion....
Dann bist du wohl in ner besseren Lage wie ich
Hab nach langem Reden endlich erreicht, das es einen kleinen Rucksack mit Unterwäsche mitgibt!!!
War wohl für die Sauberkeit gedacht, die Kleine ist 2 Jahre und 8 Monate alt.
Das klappt inzwischen prima..
Den Rest hab ich mir selber angeschafft.... Kindersitz Spielzeug u.s.w
Muß nicht zweimal laufen....." :gunman:
Ist schon Irre!?!?!?
Dieses Gesetz vom Umgang!!!
Meiner Meinung nach sollte es eher Sorgepflicht und nicht Sorgerecht heissen. Und so gehandhabt werden.
( weiß das es zwei verschiedene Schuhe sind, aber eng nebeneinanderstehend ,Umgang und SR )
Fühl mich genauso wie du in deinem Beitrag beschreibst als "2 Garnitur"
Ohne wirkliche Rechte.
Natürlich muss der Gewinn und der Wert gesehen werden um den gekämpft wird.
Ein Kind ist es meiner Meinung nach immer Wert um nicht unversucht zu lassen.
Der Meinung bin ich auch, aber die
Chance wird mir leider nicht gelassen!!!
eagle 13
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Anm. Admin: Zitatsetzung zwecks besserer Lesbarkeit korrigiert.
[Editiert am 1/3/2005 von DeepThought]
Hallo Lion
Es macht mich fertig, den Kleinen so zu sehen. In seinen jungen Jahren stehen jetzt schon die Zeichen von unerfüllten Wünschen, ewigen Abschieden,.................................................
Mag sein das dies nicht immer einfach ist,
Aber es gehört auch zu einer normalen Entwicklung eines Kindes dazu, das sich nicht alle Wünsche erfüllen lassen und das man Abschied nehmen muss so schwer es auch fällt.
Aber du kümmerst dich doch gut um deinen Sohn, und so wird er immer mehr die Sicherheit bekommen, das dieser Abschied nur für sehr begrenzte Zeit ist und er sich darauf verlassen kann das Papa ihn immer wieder holt. Und das wird er lernen und auch lernen, sich die Zeit die er nicht mit dir zusammen ist sich aufsnächste Treffen zu freuen.
Und Kinderwünsche sind nicht immer das was wirklich zu wünschen ist. Es ist wohl besser einen guten Umgangskontakt zum Kind zu haben, mit der Mutter ruhig und streitfrei alles gemeinsame fürs Kind abzusprechen, statt in Spannung zusammenzuleben, denn das wünscht sich ein Kind bestimmt nicht.
Ich denke so nah dir das im Moment auch geht, er lernt damit umzugehen.. und du auch.
Wenn es anders herum wäre und er bei Dir leben würde und die Mutter ihn abholen würde, wäre es genau anders herum und er würde das Verhalten bei ihr genauso zeigen.
Gruß Alexa
Beurteile einen Menschen nie nach seinem Lächeln.... manche Lachen nur um nicht weinen zu müssen.
Wenn es mal anders rum wäre.
So ab und an wünschte ich mir, dass sie diese ganzen Gefühle mal durchleben würde, wenn es anders rum wäre.
Ich bin davon überzeugt, sie würde alles versuchen um das Ding wieder gerade zu bekommen.
Zum Glück, bin ich ein Mann und kann es ja tragen und verkraften, ich mache mir keine Sorgen und mache mir, auch keinen Kopf. Das stimmt aber nicht.
Ein Mann besteht nun mal aus mehr wie zur Arbeit gehen und mit seinen Kumpels sich auf ein Bier treffen und ab und zu für seine Familie präsent zu sein.
Ich würde meinem Sohn zu gerne, und auch aus dem Grund, weil es mir bestimmt viel besser ginge, seine sehnlichsten Wünsche erfüllen. Irgendwie egoistisch aber für meine Begriffe gesund.
Ich sehe es bestimmt immer noch zu sehr als Einheit an, die zu mir gehört.
Gruss Lion.
Liebe gibt es nur im Kino!
Hallo Lion,
ich verfolge Deine Geschichte und auch diesen Topic.
Du solltest vielleicht einmal darüber nachdenken, psychologische Hilfe zu suchen. Du hast es immer noch nicht akzeptiert, daß sich Dein Leben geändert hat! Du hast es immer noch nicht akzeptiert, daß sich Deine Noch-Frau erdreistet hat, Dich mit Ihrer Entscheidung zu behelligen.
Bitte verzeih den gereitzten Ton, aber ich empfinde Deine Einstellung als selbstmitleidig.
Und so kommt es auch, daß Du nur das siehst, was Du sehen willst: Daß Dein Sohn nämlich angeblich so sehr leidet. Klar ist es für kleine Kinder (und für große auch) echt schwer und kein Zuckerschlecken ... aber meiner Meinung ist es Job der Eltern, den Kindern das Unvermeidliche erträglich und den Weg gangbar zu machen ... und nicht den Schmerz und die Unsicherheit weiter anzustacheln (indem Du besispielsweise fragst: "Wo bist Du denn lieber?"). Wenn Du nicht Dein neues Leben annimmst, kann es dein Sohn auch nicht.
Ich empfinde es so, daß DU es ALLEN schwerer machst, als es sowieso schon ist. Und ich frage mich, wie Du auf die Idee im Kopf haben kannst, daß Ihr doch wieder eine Familie werden könntet.
Hast Du deine Noch-Frau mal gefrasgt, ob es vielleicht auch ein Grund für sie war, Dich zu verlassen, weil Du immer der meinund zu sein scheinst, das Leben dreht sich nur um DICH ?????????????
ich hoffe für Dich, daß Du endlich akzeptieren kannst!"
eine ratlose
Catilotti
PS: Du sagst, deine Noch-Frau sei eine gute Mutter ... dann wird sie auch genug verantwortung haben, sich nicht einen Hirni als neuen LG auszusuchen ... so wie Du immer verkündest. Außer daß er arbeitslos ist habe ich bisher noch keine stichhaltigen Argumente gehört, die beweisen, daß er wirklich nicht gut sein soll für den Kleinen ...
Es macht mich fertig, den Kleinen so zu sehen. In seinen jungen Jahren stehen jetzt schon die Zeichen von unerfüllten Wünschen, ewigen Abschieden,.................................................
Auch der morgendliche Abschied vom arbeitenden Elternteil ist ein Abschied - das Abgeben in der Kindertagesstätte ist ein Abschied - sogar das abendliche Einschlafen ist ein Abschied. Der Abschied von der Mutter am WE ist genauso ein Abschied wie umgekehrt.
Versuch es mal unter dieser Perspektive zu sehen. Ich habe das Gefühl (korrigiere mich, wenn ich falsch liege), dass du deinen eigenen Schmerz auf dein Kind projezierst.
Ich hatte ihn auch mal gefragt ob es ihm lieber wäre, wenn ich mit zu zu seiner Mutter kommen würde.
Warum stellst du ihm unrealistische Dinge in Aussicht? Meiner Meinung nach sollten bestimmte Dinge mit Kindern nicht diskutiert werden. Die Eltern sind deswegen Eltern, weil sie (normalerweise jedenfalls) das tun, was sie für die Kinder das Beste halten. Wenn nun die Regelung so ist, dass dein Sohn von dann bis dann bei dir ist und dann wieder bei der Mutter, dann ist das eben so. Und je weniger darüber diskutiert wird, umso schneller wird er sich tatsächlich an die Situation gewöhnen. Das hat nichts mit ignorieren zu tun, seine Gefühle und Gedanken werden deswegen trotzdem wahr genommen. Aber es dürfen keine Eventualitäten auftauchen, die ohnehin nicht eingehalten werden können und nur unrealistische Hoffnungen wecken würden.
Gruß AJA
Hi Lion,
hast Du meine Fragen überlesen?
Der Kleine ist 2 1/2 Jahre!
Was versprichst Du Dir davon ihn zu fragen wo er lieber wäre?
Meinst Du das erleichtert ihm die Situation?
Ich sehe es ähnlich wie catilotti...
Fang an für DICH die Trennung zu verarbeiten..
wenn DU gelassener bist beim wegbringen etc. überträgt sich das auch auf Deinen Filius.
Weißt DU was Deine EX veranlasste die Beziehung zu Dir zu beenden?Der Neue war mit Sicherheit nicht der GRUND eventuell der AUSLÖSER sorry bin mit Deiner Geschichte nicht so vertraut.Du sollst mir auch nicht darauf antworten!Wichtig ist das Du die GRÜNDE kennst und versuchst daraus für die NÄCHSTE BEZIEHUNG zu lernen.
Baue Dir ein neues Leben auf was auch Platz für die Besuche Deines Sohnes lässt.
LG Delphin
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Hi,
also ich hab nun noch mal Dein Topic :"Nach sieben Jahren einfach weg"gelesen.
Hast Du Deine Therapie bereits abgeschlossen?
Es ist defnitiv ein hartes Brot mit einem depressiven Menschen zusammen zu leben..
Das Du gegen Deine Krankheit in Angriff genommen hast ist super :thumbup: nicht vergessen solltest Du das aber bis dahin schon so vieles an "Verletzungen"durch Dein Verhalten bei Deinen Umfeld passiert ist,das ein Zusammenleben eben nicht mehr möglich ist.
Gruss Delphin
EINE/R ALLEIN kann ein WIR NICHT ZUSAMMENHALTEN
Hi
Ich habe so Einiges gemacht (gekämpft) um mich wieder in die Reihe zu bekommen. Einiges sorgar schon vor dem Weggang meiner Frau.
Als ich gemerkt habe, dass mir die Beziehung aus den Händen gleitet, bin ich dazu übergegangen etwas zu tun. Ganz alleine schon aus dem Grund, weil meine Familie für mich das höchste Gut ist.
Ich war beim Familienstellen, bin zur Psychologin und bin einer Selbsthilfegruppe beigetreten.
Das Familienstellen hat mir sehr geholfen. Es ist einiges entschlüsselt worden. Bei der Psychologin war es das Selbe.
Das Forum hier hat mir auch schon weiter geholfen.
Ich habe sehr viel über mich und über Menschen überhaupt gelernt.
Soviel zu, was tust Du, dass es Dir besser geht und Alles schlüssig wird.
In der Selbsthilfegruppe habe ich mich nochmals darin bestätigt gefühlt, dass es viel schwerwiegendere Probleme gibt, die zu einer Trennung führen können. Echte Gründe!
Wir hätten das, wenn der Typ nicht aufgetaucht wäre, geschafft!
Ich empfinde und denke auch, das ich kein Selbstmitleid habe. Es ist vielmehr Sorge und die Aufgabe, immer noch da zu sein für die Beiden. Doch ich werde, ausser von meinem Sohn nicht mehr richtig angesehen und das Bild im Kopf meiner Frau, über meine Person, hat sich manifestiert.
Wenn sie richtig hinsehen würde, dann hätte sie auch einen klaren Blick!
Was den Kleinen angeht, ist es nun mal so, das ich meine Antennen ausgefahren habe und versuche seine Stimmungen aufzunehmen. Ich drehe nicht an seinen Äusserungen um für mich einen Erkenntnis zu erlangen, dass er leidet oder es ihm schlecht geht.
Es ist nun mal Fakt, dass er des Öfteren nicht zu seiner Mutter will und das hat bestimmt nicht damit zu tun, dass ich, dadurch das ich nicht immer präsent bin, was Besonderes für ihn darstelle.
Als meine Mutter ihm erzählt hat, " Wir fahren morgen wieder nach hause und dort wartet der Papa auf Dich", da hat er sich gefreut. Im Nachsatz sagte meine Mutter noch, " und am nächsten Tag bringt er der Papa Dich zur Mama", da hat der Kleine wieder angefangen zu formulieren, dass er nicht dort hin will.
Wenn er dann dort ist und seine Mutter sieht, ist ja Alles gut. Doch irgendwas muss da sein, was nicht rund läuft. Vielleicht erzieht der Neue an dem Kleinen herum und dem Kleinen schmeckt das gar nicht? Er hat heute schon Verhaltensweisen, die darauf schliessen lassen.
Dieser Hirni, wie ihr ihn nennt, ist leider keiner. Sonst wäre meine Frau schon längst wieder bei mir. Davon bin ich überzeugt.
Ich habe mich mal über den Typen kundig gemacht. Schliesslich hängt auch der Kleine täglich mit ihm zusammen. Er muss wohl lieb und nett zu dem Kleinen sein, sonst hätte der Kleine schon längst etwas erzählt.
Doch es gibt gewisse Dinge die mich einfach nicht zur Ruhe kommen lassen.
Der Typ ist ein Kokser und hat ein ganz eigenartiges Profil.
Das Bild was mir meine Frau von ihm vermittelt hat, passt in keinster Weise mit den Infos zusammen die ich eingeholt habe.
Es macht mich nervös, dass dieser Mensch schon von Anfang an, gelogen hat. Ich wusste, das er seine Frau verlassen hat. Umgekehrt wird ein Schuh draus.
Er findet Kinder nervig, laut und Kinder machen Dreck. Dreck kann dieser Typ gar nicht ab, da er total penibel ist. Komischer Weise kommt er heute mit dem Kleinen zurecht.
Warum? Die Aussage hat er schon getätigt. Es ist nicht mein Kind, ich habe keine Verantwortung, der Kleine ist nett und freundlich (Anmerkung von mir: Jetzt noch!) und vor Allem kostet er mich kein Geld. Was soll ich bitteschön davon halten?
Weiter Äusserungen von dem Hirni: Der XXXXXX (Ich) ist so blöd und zahlt ohne Widerstand, soviel Dummheit muss bestraft werden, der muss ja gemolken werden!
Hallo? Was ist den das? Zeigt mir zumindest das dieser Mann in keinster Art und Weise dazu geeignet ist Verantwortung zu übernehmen und eine egoistische Denkensweise hat die unter aller S... ist.
Seine Drogensucht ( ich weiss nicht genau wie es heute ist) ist für mich ein Indiz, dass ich es hier mit einem labilem Menschen zu tun habe.
Ich habe Briefe von ihm gelesen, dort beschreibt er, was er doch, durch seine Drogensucht, für eine arme Wurst ist und er sich nur über Wasser halten kann, weil er so eine starke Frau (seine ehemalige Ehefrau) an seiner Seite hat. Heute übernimmt den Part, ihn zu stützen, meine Frau. Apropos Mitteilungen, Briefe und Email. Dieser Typ hat die Selben Email, die er seiner damaligen Frau geschrieben hat, Kopiert und und nur den Namen Von YYYY nach XXXXX, geändert. Scheint meine Frau doch nicht so etwas Besonders für ihn zu sein wie er es immer ausdrückt. Sonst hätte er passende Gedanke zu der neuen Liebe geschrieben. Jeder Mensch ist einzigartig und individuell. Dementsprechend sagt, schreibt man auch andere Dinge die auf die Person zugeschnitten sind und kopiert nicht nur. Schematisches Vorgehen, abspulen einer sich bewährten Anmache. Wie arm!
Das ist doch kein Mann, sondern ein Jammerlappen, der ohne einen straken Partner gar nicht überlebensfähig ist. Was hat mein Kind bei so einem verloren?
Der Typ hat in seinem Leben noch nichts aushalten müssen und ist immer von Mama und Papa protected worden. Hat noch nie auf seinen eigenen Beinen gestanden. Kann er es heute? Ich glaube nicht! Ist faul und kann nicht mit Geld umgehen, denkt das Leben wäre eine andauernde Party. Meine Frau und er haben vor 13 Jahren im gemeinsamen Fraundeskreis immer Party gemacht und waren auch heftig mit Drogen unterwegs. Die alten Zeiten nochmal aufleben lassen? Vielleicht, kokst meine Frau ja jetzt wieder kräftig mit?
Dem Typ seine Ehemalige, sagte auch, dass sie noch nie einen egoistischeren und kälteren Menschen erlebt hätte wie ihn. Sie hat auch zugegeben, das sie sich hat um den Finger wickeln lassen (kann er perfekt) und das Liebe halt blind macht. Sie sieht es heute die Zeit mit diesem Mann als Verschwendung an und will auch nie wieder was mit ihm zu tun haben.
Ich könnte noch mehr über diesen Menschen schreiben. Doch das würde den Rahmen sprengen.
Ich galube irgendwann kommt die Zeit, da fällt die Fassade von ihm ab. Ergebnis für mich, immer noch eine kaputte Ehe. Ist das SCH... oder was?
Ich gebe mir die grösste Mühe mit dem Kleinen und nichts ist mir zu schwer. Ich selbst stecke zurück und gebe dem Kleinen, wo ich nur kann.
Das Leben dreht sich nicht um mich. Es dreht sich um die Familie!
Sorry, eine Aktzeptanz kann ich für diese Trennung, zumindest im Augenblick nicht aufbringen.
Oberflächlich scheint das ja alles i.O. zu laufen. Doch ich persönlich denke, da steckt ne menge Manipulation und darstellen falscher Tatsachen im Vordergrund.
Es wäre besser, der Kleine wäre bei mir. Dann könnte sie, wie früher, mit dem Typen um die Häuser ziehen, sich eine Nase und einen Joint, nach dem anderen geben und das Leben wäre wieder eine andauernde Party. Mein Kind hat dort nichts verloren!!!!!!!!!
Dieser Typ sollte lieber alleine leben und nicht anderen Leuten das Leben zerstören.
Ich weiss, er war es ja gar nicht. Meine Frau ist es. braucht ihr mir nicht zu schreiben.
Doch seinen Anteil, und eventuell die Drogen, hat er schon daran. Oder?
Ich habe das Alles schon mal bei der Familienstelle des Caritas zum Thema gemacht. Die Frau die mich beraten hat, ist Expertin in Sachen Drogen. Sie schliesst nicht aus, das aus einem Saulus ein Paulus wird. Ich habe allerdings auch schon andere Meinungen gehört.
Die Frau vom Caritas meinte nur, es wäre nicht meine Aufgabe mich gedanklich damit zu beschäftigen. Muss erst was passieren?
Allerdings merke ich schon, das mich die Tatsache, das ich den Kleinen nichttäglich bei mir habe, belastet.
Ich schaue mir Filme an und bei manchen Scenen, wo es um Vater und Sohn geht, breche ich in Tränen aus.
Ansonsten fühle ich mich gut und habe auch gute Laune. Schade das ich das nicht mit den Menschen teilen kann die ich echt lieb habe.
Auf die Frage, ob ich mir eine beziehung mit ihr nochmal vorstellen könnte, kann ich nur antworten, ich weiss es nicht. Ich würde es wissen, wenn eine Annäherung stattfinden würde.
Mein Bauch sagt mir, ich könnte es bestimmt leisten und ich könnte auch verzeihen.
Gruss Lion
Liebe gibt es nur im Kino
[Editiert am 6/3/2005 von Lion]
Liebe gibt es nur im Kino!
Hallo Lion,
ich denke du solltest dir keine Gedanken mehr machen, ob ihr zwei nochmal zusammen sein könntet oder nicht.
Du musst mit der jetzigen Situation fertig werden und das geht nur wenn DU einen Schlußstrich ziehen kannst.
Du musst jetzt den Kopf klar haben für euer Kind, musst die Augen offen halten.
Du schreibst von Drogen und da gehen bei mir sämtliche Alarmglocken an, die ich habe.
Beobachte das Ganze mit Adleraugen.
Deine Ex beschreibt ihren Partner natürlich aus einem ganz anderen Blickwinkel als neutrale Personen.
Natürlich wird auch einiges stimmen, was deine Ex von ihm berichtet. Dass jemand drogenabhängig ist, heißt nicht, daß er schlecht zu Kindern sein muss. Er kann freundlich und nett sein und kann auch für ein Kind ein Freund sein.
Du musst daran denken, daß euer Sohn ihn aus anderer Perspektive sieht.
Kein Drogenabhängiger ist überlebensfähig ohne eine andere starke Person. Alles was du schreibst über diesen Menschen kommt mir sehr bekannt vor.
Es ist richtig, wenn seine Ex sagt, er wäre egoistisch und kalt. Ja, das sind drogenabhängige weil sie sonst nicht zu ihrem Ziel kommen und das Ziel ist die Droge.
Ich kann der Dame von der Caritas nicht so ganz zustimmen. Du solltest dir zwar um ihn nicht so viele Gedanken machen, das bringt dich keinen Schritt weiter.
Du musst aber schon dein Kind und deine Ex im Auge behalten.
Besonders wenn deine Ex auch den Drogen nicht abgeneigt ist.
Was soll denn heißen, daß " Saulus zum Paulus wird"?
Es geht darum ob ein Mensch es schafft aus eigener Kraft (etwas anderes hat nämlich keinen Sinn) ohne Droge zu leben.
Einem Menschen, der Drogen braucht kann man nciht vertrauen. Glaube mir, er wird Haus und Hof verscherbeln um an Stoff zu kommen. Dann sind nämlich alle Menschen in seinen Augen gleich und er wird die Menschen suchen, die ihm Geld oder Droge geben oder auch ein Dach über dem Kopf.
Ich weiss worüber ich schreibe, mein Ex ist heroinabhängig.
Höre auf, dir über diesen Menschen Gedanken zu machen. Du wirst nie die Wahrheit erfahren und ihm auch nicht glauben können.
Du schreibst selbst, daß es besser wäre euer Sohn würde bei dir leben.
Ist das möglich??? Kannst du das mit dem Job vereinbaren? Ist er während deiner Arbeitszeit betreut? Hast du das mal bei deinem Anwalt angesprochen?
Das sind Gedanken, die du dir machen solltest. Ich glaube dir, wenn du schreibst, daß du für ihn da bist. Du bist aber denke ich, blockiert dadurch, daß du die alte Situation (Ehe) zurückhaben möchtest und deine Wut und Enttäuschung sich auf den neuen Partner deiner Ex richtet.
Sortiere deine Gedanken und gehe in eine andere Richtung.
Du weisst ja selbst nicht, ob das Thema Drogen momentan aktuel ist.
Behalte die Situation gut im Auge und sei weiterhin für euer Kind da.
Alles andere, welche mails er deiner Ex schreibt oder ob er ein helles Licht oder nicht, sollte dich nciht interessieren. Sie scheint sich entschieden zu haben.
Du musst das akzeptieren können, auch wenn es schwer ist.
Gruß
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
Hallo Lion,
ich habe diesen Thread jetzt eine Weile verfolgt und muss mich Vorrednern wie catilotti und AJA anschliessen: Du versuchst, die falschen Probleme zu lösen; die wirklich wichtigen bleiben dabei (leider) auf der Strecke. Ob der neue Lover Deiner Ex ein Kokser ist, ob er seine Frau verlassen hat oder von ihr verlassen wurde, was er wem mailt oder schreibt oder sagt - das alles geht Dich schlicht nichts an. Deine Ex ist ein freier Mensch und kann sich entscheiden, für wen sie will. Klingt hart, ist aber so.
Natürlich kann ich verstehen, dass man sich nicht gut fühlt, wenn der eigene Nachfolger nach den eigenen Wertvorstellungen ein schlechter Mensch ist - Motto: "Wie konnte sie nur den Fehler machen, mich tollen Menschen zu verlassen - bei mir hätte sie es doch viel besser gehabt!" Aber wenn Dein Nachfolger jetzt prominent wäre oder stinkend reich, ging es Dir auch nicht besser; dann würdest Du Deiner Ex eben unterstellen, Dich wegen Geld oder des Prominentenbonus verlassen zu haben.
Dein aktuelles Problem hat offensichtlich wenig mit Deinem Kurzen zu tun, aber sehr viel damit, dass Du diese gewesene Ehe nicht loslassen kannst und Dir den Kopf zermarterst, was Du tun könntest, damit Deine Ex zu Dir zurückkommt. Und da kann man mit ein wenig Lebenserfahrung nur sagen: Selbst wenn das Dein erklärtes Ziel ist, verfolgst Du es auf die total falsche Weise. Wenn Deine Frau mit Dir hätte zusammenbleiben wollen, hätte sie es getan. Aber keine Frau - auch keine Ex - möchte einen Kerl, der ihr winselnd hinterherläuft oder den "alten Zeiten" hinterherheult. Und Deine persönliche Meinung über ihren aktuellen Partner interessiert sie vermutlich gleich stark, als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Davon abgesehen: Würde Dich ihre Meinung interessieren, wenn Dir morgen die Frau Deines Lebens über den Weg läuft? (und sag jetzt besser nicht, dass Deine Ex doch diese Frau sei...)
Zusammenfassend: Du kannst die Uhr nicht anhalten und schon gar nicht zurückdrehen. Die Dinge sind, wie sie sind. Finde Dich damit ab, dass sie Dich verlassen und ihr Leben neu eingerichtet hat - mit wem auch immer, in jedem Fall ohne Dich. Du hast keinen Einfluss darauf, und alles, was Du versuchst, um ihren Neuen bei Ämtern und Behörden schlechtzureden, fällt schlussendlich auf Dich zurück. Auch, ob der Neue kokst oder trinkt, ob er pingelig sauber ist oder das Gegenteil, sagt für sich allein nichts darüber aus, ob er eine Gefahr für Euren Kurzen darstellt. Jede Argumentation dieser Art von Deiner Seite - egal, ob gegenüber der Ex, dem JA oder dem Familiengericht - wird scheitern.
Versuche vielmehr, eine vernünftige Kommunikation über Euren Kurzen mit ihr einzurichten und zu pflegen, in der Eure gemeinsame Vergangenheit KEINE Rolle spielt, denn über Gewesenes wird sie mit Dir nicht diskutieren wollen - wozu auch? Dein künftiges Leben findet ohne Deine Ex statt und ihres ohne Dich - je schneller Du das begreifst, umso besser für Euch alle. Denn nur dann könnt Ihr BEIDE Eurer Elternrolle wirklich gerecht werden. Und die dauert noch ein paar Jahre.
Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi
Wegen dem Sack in China und der Tatsache, das wenn ich an der ganze Sache rühre, nichts pssiert, schweige ich!
Ich weiss sie würde mir eh nicht zuhören.
Sie muss ihr eígenen Erfahrungen machen. Das macht mir Angst und ich könnte mit all diesen Sachen an sie herantreten und ihr es ins Gesicht schleudern.
Ändern würde es wahrscheinlich nichts.
Zur Untätigkeit verdammt und absolut machtlos muss ich zusehen was passiert.
Das ist bitter!
Sie hat sich entschieden. Jede Entscheidung kann man rückgängig machen, wenn der richtige Wert dahinter steht und man diesen auch sieht.
Den Kleinen zu mir holen, funktioniert nur mit ihrer Zustimmung. Ansonsten keine Chance, so sagte es mir mein RA. Selbst die Tatsache, das Drogen mit im Spiel sind, würde, solange der Kleine i.O. ist nicht dazu führen, dass ich ihn bekomme.
Manchmal frage ich mich, ob ich jemals diesen Hass, weg bekomme.
Der Kleine spürt davon nichts. Aber der Hass ist nun mal da und es gibt momentan nichts was
den Hass verschwinden lassen könnte.
Tja, shit happens!
Gruss Lion
Liebe gibt es nur im Kino
[Editiert am 6/3/2005 von Lion]
Liebe gibt es nur im Kino!
Hi Lion,
auch diese Antwort bestätigt, dass Du die Sache von der falschen Seite angehst. Ich kann danebenliegen, denn die meisten Poster kennt man hier nur durch das, was sie schreiben. Aber Du lebst in Deinen Gedanken erkennbar fast ausschliesslich in der Vergangenheit, und weil Du die nicht ändern kannst, gehst Du die Wände hoch. Die Zukunft müsste Dich aber viel mehr interessieren - denn die kannst Du gestalten.
Ich weiss sie würde mir eh nicht zuhören.
Sie muss ihr eígenen Erfahrungen machen. Das macht mir Angst und ich könnte mit all diesen Sachen an sie herantreten und ihr es ins Gesicht schleudern.
Ändern würde es wahrscheinlich nichts.
Nicht "wahrscheinlich", sondern garantiert. Du spielst im Leben Deiner Ex keine Rolle (mehr); das hat sie so für sich (und damit auch für Dich) entschieden. Was Du davon hältst, interessiert sie nicht die Bohne. Das ist die Realität, die Du ab heute einfach als gegeben annehmen solltest, wenn Du für Dich irgendwie weiterkommen willst.
Zur Untätigkeit verdammt und absolut machtlos muss ich zusehen was passiert.
Das ist bitter!
Nein, das ist nicht bitter, sondern Realität in einem freien Land mit freien Menschen. Kein Mensch sollte "Macht" über seinen Partner haben, auch nicht über einen ehemaligen. Aber vielleicht hat in Eurem Fall Dein Bestreben, sie zu dominieren, eine Rolle für Eure Trennung gespielt. Falls es so war, hilft das zwar heute auch nichts mehr, um sie zurückzugewinnen, aber zumindest dabei, den Fehler in künftigen Partnerschaften zu vermeiden.
Sie hat sich entschieden. Jede Entscheidung kann man rückgängig machen, wenn der richtige Wert dahinter steht und man diesen auch sieht.
Nochmal: Sie hat ihre eigenen Werte, und das sind offensichtlich nicht (mehr) Deine. Was "richtig" ist, entscheidet dabei jeder für sich.
Den Kleinen zu mir holen, funktioniert nur mit ihrer Zustimmung. Ansonsten keine Chance, so sagte es mir mein RA. Selbst die Tatsache, das Drogen mit im Spiel sind, würde, solange der Kleine i.O. ist nicht dazu führen, dass ich ihn bekomme.
Du befindest Dich in einem virtuellen Konkurrenzkampf mit dem Neuen Deiner Ex, der ausser Dir niemanden interessiert und den Du deshalb nie gewinnen kannst. Alle Aktionen, die Du gegen ihn startest, werden daher bestenfalls dazu führen, Deine Ex in ihrer Entscheidung noch zu bestärken.
Überdies sollte man mit Aussagen über den Drogenkonsum anderer Menschen vorsichtig, solange man sie nicht glasklar beweisen kann. "Etwas gehört zu haben" ist ausdrücklich KEIN solcher Beweis. Abgesehen davon: So lange Dein Kurzer damit keinen direkten Kontakt hat (wovon auszugehen ist), ist eine herumstehende Putzmittelflasche ungleich gefährlicher für ihn.
Der Punkt ist auch nicht, ob Du den Kleinen zu Dir holen kannst (schon gar nicht auf der Basis fragwürdiger Aussagen über den Neuen Deiner Ex), sondern wann Du endlich anfängst, Dir über einen vernünftigen Umgang Gedanken zu machen bzw. wie Du diesen mit Deiner Ex regelst. Aber dazu musst Du endlich aus dem Kopf bekommen, dass alles wieder so werden könnte wie früher - sieh die Dinge endlich, wie sie sind und nicht so, wie Du sie - zornig, trotzig und wütend - gerne hättest.
Manchmal frage ich mich, ob ich jemals diesen Hass, weg bekomme.
Der Kleine spürt davon nichts. Aber der Hass ist nun mal da und es gibt momentan nichts was
den Hass verschwinden lassen könnte.
Hier widerspreche ich: Du kannst die Dinge offensichtlich nicht voneinander trennen; Dein Zwerg wird Deine Verbitterung und Deinen Hass ganz bestimmt spüren. Wobei Hass ein ganz schlechter Motivator ist; man kann ihn für nichts sinnvoll verwenden.
Deine Hauptaufgabe sollte jetzt sein, Dich nicht wie ein Kind zu verhalten, dem man ein Spielzeug weggenommen hat, sondern so, dass Du Deiner Vaterrolle in Zukunft verantwortungsvoll gerecht werden kannst und dass Deine Ex Dich auch als Mensch und Vater Eures gemeinsamen Kindes respektieren kann.
Sorry, dass ich das so deutlich sage, aber wenn Du wirklich Hilfe suchst, musst Du auch ein paar weniger angenehme Wahrheiten akzeptieren. Denn die Lösung des Problems liegt in diesem Fall nicht bei Deiner Ex; die wird sehr wahrscheinlich auch weiterhin nicht (mehr) tun, was Du möchtest. Sie liegt einzig und allein bei Dir.
Fang gleich heute damit an, und wenn Du es allein nicht schaffst, lass Dir von einem Profi helfen. Das Leben geht weiter.
Grüssles aus'm Wilden Süden
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
... brille spricht mir aus der Seele ...
Hey!
Auch ich lese schon eine Weile hier mit..und wußte bisher auch nicht so recht dazu etwas zu sagen ..
Aber ich kann auch @brille hier oftmals sehr gut zustimmen mit dem was er sagt ...
Gruß
Jens
In Ergänzung zu brille007
Manchmal frage ich mich, ob ich jemals diesen Hass, weg bekomme.
Der Kleine spürt davon nichts.
Bist du dir da ganz sicher? Kinder haben unendlich feine Antennen. Ihnen entgeht nichts aber auch gar nichts. Sie können es höchstens nicht genau zuordnen, geraten dadurch in eine grosse Unsicherheit.
Ich will keine Unterstellungen machen, aber könnte das ein möglicher Grund sein, dass dein Sohn nicht mehr zur Mutter will? Da läuft gefährlich viel unterbewusst.
Gruß AJA
Der Kleine merkt es nicht, denn wen ich mit ihmzusammen bin, dann ist es gut.
Was Du auch tust, schließe den Schmerz nicht aus,
nimm den Schmerz an und bleibe verletzlich.
Wie sehr du auch verzweifelst,
nimm deinen Schmerz so an, wie er ist,
denn er will dir eigentlich ein unbezahlbares Geschenk in die Hand geben:
Die Chance durch spirituelle Praxis zu entdecken,
was hinter dem Leiden liegt. (Sogyal Rinpoche)
Chance noch nicht erkannt.
Ich werde, die Äusserungen meines Jungen nicht zum Thema machen. Ich werde weiterhin beobachten, wie sich der Kleine verhält.
Es geht ihm gut. Daran habe ich keine Zweifel.
Die Tatsache, dass ich mir die Familie zurück wünschte, ist klar.
Ich war allerdings schon mal weiter.
Scheint so, das ich nicht geradlinig durch die 4 Phasen gehe, sondern darin herumschwirre.
@Brille
GUT!
Gruss Lion
Liebe gibt es nur im Kino.
[Editiert am 8/3/2005 von Lion]
Liebe gibt es nur im Kino!
