Hallöchen,
also mein Zwerg hat eine Spardose, in die all sein Geburtstagsgeld und Geld zu anderen Anlässen rein kommt. TG bekommt er noch nicht, bekommt er aber, wenn er 5 wird. Ich finde es sinnvoll, weil ich schon der Meinung bin, dass Kinder sehr wohl lernen mit Geld umzugehen. Ich denke mal, wenn Geld die Eltern verwalten und bei Wunsch etwas rausrücken oder nicht, je nachdem, wie sie es beurteilen, führt nicht dazu, dass Kinder eigenverantwortlich denken. Wenn also bspw. ein 8jähriger wöchentlich 2 Euro bekommt, dann muss er sich überlegen, ob er wöchtentlich 4 Pakete Fußballbildchen kauft und nix sparen kann oder am Monatsende 8 Euro hat, um sich ein Spielzeugauto (oder was weiß ich zu kaufen). Und das ist der Sinn des TG (für mich). Ich kann was ich habe ausgeben und mir kleinere Dinge gönnen oder aber ich muss mich eine Weile zusammenreißen und kann mir dann vielleicht einen Herzenswunsch erfüllen.
Insoweit gebe ich Cherry Recht, ich bin auch so erzogen worden und werde das auch bei meinem Zwerg so anwenden. ZB haben wir jetzt auch eingeführt, wenn nicht mehr benötigte Spielzeuge (aktuell Dreirad) verkauft werden, kommt das in die Spardose oder aber er darf sich was kaufen.
Wenn die Spardose voll ist und wir dran denken, kommt es aufs Knaxkonto. Das soll da nicht Zinsen bringen wie Hund, sondern einfach da sein, falls er wirklich mal einen Wunsch hat, den er sich erfüllen möchte.
Ich selber hab übrigens ab 11 Jahre "dazuverdient" und meine ganz Jugend über mit Babysitten, Nachhilfe, Haare schneiden usw. verbracht. Hat geholfen, den Wert des Geldes schätzen zu lernen (1 CD 4 Stunden Babysitten oder so....)
Ach ja, und mein Mann spart monatlich 25 Euro, zahlt das auf ein Konto ein, was auf uns gemeinsam lernt und was Zwerg mal bekommt, wenn er ein großer Junge ist 😉 Wenn Lausebacke mal einen Euro zugesteckt wird, kommt der auch in die Dose. Ihm macht das Reinstecken so großen Spaß! :rofl2: :rofl2: :rofl2:
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hallo,
dann mag ich auch mal mitsenfen 😉
Der Titel heißt ja "KM und das Taschengeld". Für mich stellt sich die Frage, worum es hier eigentlich wirklich geht. Es obliegt ganz allein der KM, ob sie den Kindern Taschengeld gibt oder nicht. Natürlich gibt es Empfehlungen und ich halte Taschengeld auch für eine gute Sache - aber ich finde auch, dass es sich hier um Dinge des Alltags handelt, auf die Next und KV keinen Einfluss haben.
Wenn da ein Wettbewerb nach dem Motto läuft, wer dem Kind die teuersten oder meisten Geschenke kauft, dann hat der KV doch eigentlich schon von vornherein gewonnen, weil er ja überhaupt erst durch den gezahlten KU diesen Wettbewerb möglich macht. Frei nach dem Motto: ihr bekommt mit, dass der KU auch für das Kind verwendet wird. Freut euch darüber!
Und wenn ihr dem Kind am WE ein kleines Taschengeld geben wollt, dann spricht doch nichts dagegen. Wenn euch daran liegt, dass das Kind mit Geld umgehen kann, dann bezieht es aktiv in den Einkauf ein, zum Beispiel bei Süßigkeiten. Dort kann man Preise vergleichen. Oder man geht mit der Frage in den Supermarkt: was kann man alles für einen Euro einkaufen? Und je mehr Dinge das Kind findet, desto mehr Spaß wird es ihm machen.
Aber mischt euch nicht in den Alltag der Ex ein, das bringt nur Unruhe.
Just me 2 cents
eskima
Hallo Cherry,
Taschengeld und Kinder an ein Gefühl für "Geldwert" heranzuführen, sind zwei verschiedene Dinge.
Besser dastehen zu wollen als der Andere, immer schlecht .
Die Kleine liebt niemanden mehr wegen eines wertigeren Geschenkes und hier in einen Wettbewerb zu treten (oder eben nicht),
liegt wohl an jedem selbst.
Wenn dein Freund einen guten Kontakt mit der KM hat kann man über die Handhabe von TG sicher sprechen, ansonsten sehe ich in der von dir geschilderten Situation keinen Handlungsbedarf.
Zwar lebe ich mit unseren Kindern, aber ich denke, das ich mich da nicht einmischen würde.
LG
Cornelia

