Bevor ich anfange, hier eine kurze Zusammenfassung. Mein Partner hat aus seiner Ehe drei Kinder (fast 8, 10 und 12 Jahre alt). Die Ex hatte ihn rausgeschmissen, aber es eigentlich nicht gewollt. Am Anfang gab es dadurch viele Probleme durch Streitigkeiten. Die Mutter hatte Umzugspläne (Nach Leipzig dann plötzlich nach NRW), wollte zwischendurch begleiteten Umgang (weil ein Kind mal hingefallen ist, eine neue Partnerin da war), machte mich schlecht (Katze ist schlimm, ich bin doof). Es kam dann irgendwann zu einem Gerichtsverfahren (gerade wegen der Umzugspläne). Durch die Verhandlung, Mediation, neuer Partner bei ihr und jetzt die Geburt eines Mädchens scheint das ganze jetzt ruhiger und besser zu laufen.
Jetzt aber mehr zu meinem Problem, wo mir evtl. eher die Zweitpartner helfen können. Ich habe nämlich momentan keine Lust mehr, die Jüngste (wird im September 8 Jahre alt) zu sehen oder sie dazuhaben. In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder Stress und Streit wegen dem Verhalten der Jüngste. Wenn ich sie etwas frage oder etwas sage, wird geschwiegen oder es ignoriert. Und das ist egal, wie ich es sage. Neuerdings wird dann auch noch gelogen. Auch das Stehlen wurde nicht nur bei der Mutter gemacht, sondern hat auch Einzug bei uns gefunden. Dann wird die kleine Schwester (2,5 Jahre) geschlagen, weil diese gern ihr Spielzeug haben wollte, mit dem die Großen gerade spielten, geht man dazwischen, wird das Spielzeug so behandelt, das es kaputtgehen kann.
Ich ärgere mich darüber und bin ungehalten. Ich habe keine Lust, die 8-Jährige irgendwo hin mitzunehmen- ganz besonders, wenn ich evtl. mit allen alleine bin. Und noch schlimmer ist, das ich das bevorstehende Einzelwochenende mit diesem Kind nicht möchte. Auch wenn zwischendurch ein "ich hab dich lieb" kommt.
Und ja, ich verstehe oder versuche zu verstehen, dass die Kinder unter der Trennung und den Streitigkeiten gelitten haben oder immer noch leiden. Und das es die Kleinste sehr schwierig hat, erst ist sie nicht mehr die Prinzessin bei Papa und jetzt auch nicht mehr bei Mama. Allerdings hat mich alles in den letzten zwei Jahren auch ziemlich gefordert (Streitigkeiten mit dem Partner, andere Sorgen usw), zum Teil überfordert hat und ich wünsche mir nur noch Ruhe/ Frieden. Ich bin letztes Jahr freiwillig zur Elternberatung gegangen und kam nicht weiter, weil es nicht nur an mir liegt.
A life lived in fear is a life half lived
Hi Hexyl,
wir hatten vor Jahren auch mal die Phase, dass die jüngere Tochter meinte mich ignorieren zu müssen, mir keine Antworten gab oder "hallo und"tschüss" sagte. BEi uns gab es aber kein gemeisames kleineres Kind und von daher habe ich mich schlicht undeifnach zurückgezogen.
An Umgangs-WE habe ich schlicht und einfach nichts gemacht und das vorher so mit meinem Mann abgesprochen. Wer mich ignoriert für den koche ich auch nicht. Das hat dann alles mein Mann gemacht. Ich hab meist mit entweder Ruhe gegönnt oderetwas alleine mit meinen Kindern gemacht.
Er hat sie allerdings auch "gezwungen" zumindest höflich "hallo" und "tschüss" zu sagen. Beim Essen ist es bei uns üblich, dass man nicht über den großen Tisch langt, wenn man etwas möchte, sondern den fragt, vor dem das entsprechende gerade steht. Wenn man dann eben nicht fragen will (weil die blöde Frau von Papa davor sitzt) gibts halt mal nix zu trinken oder keine Sosse, oder eben mal kein Fleisch 😉 Hat gedauert und völligok war esnie, aber für alle erträglich.
Geht natürlich nur, wenn dein Mann mitzieht. Ansonsten gönne dir wirklich mit deinen Kindern eine Auszeit. DU musst sein Kind nicht überall mit hinschleppen. Erht sich zu kümmern, es istschließlich Papazeit.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Papazeit schon, allerdings kommen ja die Ferien u d da wir selbstständig sind und einige Stammkunden haben, werde ich zwangsläufig mit den Kindern auch alleine sein.
Ich bin auch die, die als erste wach ist und alle Streitigkeiten mitbekommt und auch ab bekommt.
Aber danke für deine Worte.
A life lived in fear is a life half lived
Moin.
Einfluss auf deine Zu- oder Abneigung zum Kind können wir natürlich nicht nehmen.
Auch nicht auf das Kind selbst.
Aber ganz grundsätzlich denke ich, dass es zwar nicht deine Aufgabe ist, das Kind zu erziehen, du aber durchaus das Recht hast, ihr die Regeln des Hauses zu vermitteln und die auch durchzusetzen.
Du solltest dich nicht darauf zurück ziehen, dass das die Aufgabe von Mutter oder Vater ist, sondern solltest selbst klar stellen, was deine Regeln in deinem Haus sind und die Einhaltung auch durchsetzen.
Dazu solltest du die Lütte auch ruhig mal zur Seite nehmen und ihr das ruhig aber deutlich erklären.
Ob zunächst zu zweit oder gleich zu dritt mit Papa sei mal dahin gestellt aber so, dass klar ist, dass du in diesem Haushalt weder Gast noch Dienstbote bist.
Ich denke in diesem Alter sollte das noch relativ leicht möglich sein.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi,
Das allerwichtigste ist: wenn die Kleine gegen Dich ignorant, frech oder sonstwie unausstehlich ist, dann muss der KV ein ganz klares Machtwort sprechen.
Er muss Töchting klar machen, dass sie dich nicht so behandeln kann und zur Not ist es eben so, dass Du definitiv nichts mehr mit dem Kind unternimmst, sondern dass der KV das macht.
Als bei uns diese Phase war, hab ich der Lütten auch ganz klar gesagt: wenn du dich so verhältst, dann kann ich mit dir nichts mehr unternehmen.
Nicht: dann will ich nicht mehr, sondern klar herausgestellt, dass ihr Verhalten alle angenehmen Dinge unmöglich macht.
Und da muss eben auch der KV ganz klar hinter Dir stehen und darf das Verhalten der Kleinen nicht dulden.
Und ja - ich kenne das Gefühl, dass man das Kind am liebsten nicht mehr dabeihaben möchte.
Aber der Kontakt zum Vater ist sehr wichtig, der darf nicht abbrechen, sonst richtet das noch viel mehr Schaden an. Der KV darf sie dann nicht nur verhätscheln (sonst hält sie das für eine "Belohnung" für ihr Verhalten) sondern er muss deutliche Grenzen setzen.
Wünsche euch viel Kraft!
lg
vj
Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. (Röm 12,21)
Hallo,
wenn du als erste wach bist, was spricht dagegen deinen Mann zu wecken, dass er ein Machtwort spricht? Oder zumindest abends klar die Regel definiert: Hexyl hat die Macht morgens, wer ihr widerspricht oder nicht das macht was sie möchte, der bekommt zum Nachtisch kein Eis....und das dann auch durchsetzen.
Was die Kleine angeht: Ich würde ihr - zusammen mit deinem Mann - erklären, dass sofern sie dir nicht antwortet oder dich ignoriert, du ihre Wünsche auch ignorierst, sprich: kein Lieblingsessen für sie kochen, nicht darauf achten das sie ihren Wunschfilm sehen kann etc.
Und auch klarstellen: der Kleinen gehört das Kleinkindspielzeug; wenn andere damit spielen ok, wenn die Kleine das wiederhaben will, gibt man es ihr, weil sie ist ja noch klein. Sollte das nicht problemlos möglich sein, sind die Spielzeuge der Kleinen für denjenigen der sich nicht dran hält tabu.
Sophie
Moin.
Und ja, ich verstehe oder versuche zu verstehen, dass die Kinder unter der Trennung und den Streitigkeiten gelitten haben oder immer noch leiden.
Also wenn das nicht einer von den ganz schlimmen Fällen war, dann finde ich, sollte dies nicht eine Entschuldigung für irgendwas sein. Also nicht das Prinzesschen mit Samthandschuhen anfassen. Mit der Situation eines kleine Geschwisterchen, dass einem die Prinzessinnen-Rolle streitig macht, haben auch andere Kinder in "intakten" Familien zu kämpfen und letztlich zeigt es evtl. nur, dass das Kind bereits vorher besonders behandelt wurde. (Und sollten es doch die (Spät-)Folgen einer schwierigen Trennung der Eltern sein, dann vielleicht mal über externe Hilfe nachdenken, allerdings lesen sich die hier geschilderten Symtome eher nicht so!
Und ansonsten sollte halt darauf Wert gelegt werden, dass die Umgangskinder am UmgangsWE und besonders in den Ferien eben nicht als Gast behandelt werden, sondern gleichberechtigter Teil der Patchwork-Familie sind - mit allen Rechten und Pflichten.
Wie der KV und Du sich die Betreuung aufteilen, dass müsst ihr untereinander regeln. Ihr müsst Euch einig werden, ob und wieviel er an UmgangsWE bzw. den Ferien da ist/ da sein kann. Ziel sollte natürlich sein, dass die Kinder möglichst viel von ihrem Vater haben, aber manchmal geht es halt nicht anders.
DU musst sein Kind nicht überall mit hinschleppen. Erht sich zu kümmern, es istschließlich Papazeit.
Diese Sichtweise finde ich wenig akzeptabel - schließlich seid ihr EINE Familie. Wenn es Dir allerdings zu viel wird bzw. Du möchtest, dass der KV sich mehr einbringt in diesen Zeiten, dann musst Du das mit ihm ausmachen, nicht mit dem Prinzesschen. Und bei dieser Gelegenheit auch mal absprechen, wie ihr mit dem vorpubertären Verhalten umgehen wollt. Da kann noch mehr kommen...
Ich würde ihr - zusammen mit deinem Mann - erklären, dass sofern sie dir nicht antwortet oder dich ignoriert, du ihre Wünsche auch ignorierst, sprich: kein Lieblingsessen für sie kochen, nicht darauf achten das sie ihren Wunschfilm sehen kann etc.
Wie in jeder Familie, ungeachtet ob KV, KM, Stiefvater, Stiefmutter, Oma, Opa....
Gruß, toto
Du solltest dich nicht darauf zurück ziehen, dass das die Aufgabe von Mutter oder Vater ist, sondern solltest selbst klar stellen, was deine Regeln in deinem Haus sind und die Einhaltung auch durchsetzen.
Dazu solltest du die Lütte auch ruhig mal zur Seite nehmen und ihr das ruhig aber deutlich erklären.Ob zunächst zu zweit oder gleich zu dritt mit Papa sei mal dahin gestellt aber so, dass klar ist, dass du in diesem Haushalt weder Gast noch Dienstbote bist.
Ich denke in diesem Alter sollte das noch relativ leicht möglich sein.
Das dachte ich auch. Als ich das mit den Regeln das letzte mal noch mal klar und deutlich sagte, kam der Satz, meine Mama hat gesagt, dass ich das nicht muss. Meine Antwort war dann genau der Satz, den ich hoffentlich nicht noch tausend mal 🙂 😉 sagen muss: solange du deine Füße unter meinen Tisch hast .......
Als bei uns diese Phase war, hab ich der Lütten auch ganz klar gesagt: wenn du dich so verhältst, dann kann ich mit dir nichts mehr unternehmen.
Nicht: dann will ich nicht mehr, sondern klar herausgestellt, dass ihr Verhalten alle angenehmen Dinge unmöglich macht.Und ja - ich kenne das Gefühl, dass man das Kind am liebsten nicht mehr dabeihaben möchte.
Aber der Kontakt zum Vater ist sehr wichtig, der darf nicht abbrechen, sonst richtet das noch viel mehr Schaden an. Der KV darf sie dann nicht nur verhätscheln (sonst hält sie das für eine "Belohnung" für ihr Verhalten) sondern er muss deutliche Grenzen setzen.Wünsche euch viel Kraft!
lg
vj
Leider leiden dann ja seine anderen Kinder auch darunter. Und ich kann ja nicht mit allen anderen als Beispiel ins Schwimmbad vorfahren und die 8jährige alleine zu Hause lassen. Wer weiss, wie wir unser zuhause wiederfinden oder die Katze. Ich kann nur alle anderen auf den Spielplatz lassen und sie dann oben bei mir.
Und das mit dem Umgang weiss ich auch. Ich versuche nur abzuschalten oder auf Durchzug. Gerade erst kam er nach Hause, leider musste der Umgang wegen stark ansteckender Krankheiten von uns verschoben werden und gab mir kleines Schlüsselbund von uns. Auf die Frage, wie der in den anderen Haushalt kam, war die Antwort, die kleine hat ihn bei uns im Hof gefunden. :puzz: und wie soll er da runter gekommen sein? Natürlich hat die kleinste ihn einfach mitgenommen die nie Taschen an den jacken und Kleidern hat. :rofl2: Wenn solche lügen nicht andauernd vorkommen würden, würde ich darüber lachen.
A life lived in fear is a life half lived
Moin Hexe,
aber mal ganz ehrlich: Wenn ihr solche Probleme habt, musst Du eher mal Deinen Partner mal mehr ins Gebet nehmen.
Wie schon die anderen geschrieben haben, gehört da mal eine klare Ansage des KV her. Und auch Du solltest dem Mädel wirklich verdeutlichen, dass es egal ist, was sie bei ihrer Mama macht. Bei Euch gelten Eure Regeln. Und Du bist hoffentlich auch mit den Kompetenzen ausgestattet, diese duchzusetzen.
Setzt Euch mal alle einen Tisch und besprecht die Sache auf Augenhöhe (incl. Konsequenzen, sollte nocheinmal irigendwas wegkommen). Dann sollte das doch wieder laufen. Gruß Ingo
aber mal ganz ehrlich: Wenn ihr solche Probleme habt, musst Du eher mal Deinen Partner mal mehr ins Gebet nehmen.
Sehe ich nicht unbedingt so.
Natürlich ist er zunächst mal der Hauptverantwortliche für die Lütte aber wenn es um die Verteidigung der eignen Rechte geht, sollte die Hexe schon selbst den Rücken gerade machen.
Gerade auch weil sie öfter alleine mit den Kindern ist.
Sie darf sich keinesfalls auf ein "Warte nur bis Papa nach Hause kommt!" reduzieren lassen.
Sie hat ihre Autorität nicht von Papas Gnaden sondern aus sich selbst heraus und dem Schutz ihrer eigenen Sphäre, ihres Kindes und Haushaltes.
Und gegen das hier:
meine Mama hat gesagt, dass ich das nicht muss.
muss die deutliche Ansage kommen:
Mamas Haus Mamas regeln, mein Haus meine Regeln!
Das ist zwar im Prinzip dasselbe wie das mit dem Tisch und den Füßen aber für ein Kind vielleicht leichter verständlich.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Mamas Haus Mamas regeln,
meinunser Hausmeineunsere Regeln!
Finde ich nen kleinen, aber feinen Unterschied.
Habe ich auch überlegt aber in Anbetracht der Tatsache, dass es wohl primär um die Zeit ohne Papa geht und es in erster Linie um ein Problem zwischen der Hexe und der Lütten geht, halte ich "mein" für plakativer und sinnvoller.
Ist aber sicher diskutierbar.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi
ich stimme für diesen speziellen Fall Beppo zu. Hexesyl muss sich selbst stark machen, und ihre Kompetenz zeigen.
Als Antwortalternative habe ich noch vorzuschlagen: deine Mama kann gar nicht sagen, was du hier darfst oder nicht darfst. Das lege ich fest, gemeinsam mit deinem Papa. Wir sagen dir ja auch nicht, was du bei deiner Mama darfst.
Ob das Kind umgehen kann mit so einer klaren Abgrenzung und Kritik an der Mama, die sich in Dinge einmischt, die sie nichts angehen, müsst ihr selbst wissen.
Das allerwichtigste ist: wenn die Kleine gegen Dich ignorant, frech oder sonstwie unausstehlich ist, dann muss der KV ein ganz klares Machtwort sprechen.
Er muss Töchting klar machen, dass sie dich nicht so behandeln kann und zur Not ist es eben so, dass Du definitiv nichts mehr mit dem Kind unternimmst, sondern dass der KV das macht.
Na ja, aber das Machtwort des KV sollte dieser erst sprechen, nachdem Hexesyl selbst sich stark gemacht hat. Er soll nicht FÜR sie sprechen, denn das kann fatale Folgen haben. Das ist, als hätte sie nichts zu sagen in ihrem Haushalt, und nur der KV darf bestimmen. Ich denke eher, dass der KV hier ergänzend tätig werden muss, und dem Kind dringend und nachdrücklich erläutern muss, dass Hexesysl bestimmen darf, wo es langgeht, vor allem wenn er nicht dabei ist. Nur dann stärkt er sie. Sonst schwächt es ihre Position.
Mein Mann hatte damit immer ein großes Problem ggü seinen Kindern, da er es nicht so aussehen lassen wollte, als hätte ich das Sagen. Er wollte ggü seinen Kindern als der "Bestimmer" dastehen. Er hat aber auch immer so getan, als besuchen sie ihn, und nicht uns, so dass eine Integration in unsere Familie praktisch nicht stattfand. Irgendwann habe ich dann meine Bemühungen eingestellt, und auch nichts mehr allein mit den Kindern unternommen. Das habe ich alles viel zu lange geduldet, weil ich dachte, es unterstützt ihn, und weil er mir immer gesagt hat, er hat Angst, dass seine Kids nicht mehr kommen... Insgesamt eine schlechte Entwicklung, auch für meinen Mann. Denn jetzt hat dadurch zwei Parallelwelten geschaffen, die sich nicht miteinander vereinen lassen.
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Genau.
Papa kommt erst ins Spiel, wenn die Kleine ihn fragt, ob sie wirklich das tun soll, was die Hexe (sic! 🙂 ) von ihr will.
Und dann wäre eben wichtig, dass er dann nicht sagt: "Ja, du sollst jetzt tatsächlich ins Bett!" sondern: "Ja, du sollst tatsächlich tun, was die Hexe dir sagt!"
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Sie darf sich keinesfalls auf ein "Warte nur bis Papa nach Hause kommt!" reduzieren lassen.
Sie hat ihre Autorität nicht von Papas Gnaden sondern aus sich selbst heraus und dem Schutz ihrer eigenen Sphäre, ihres Kindes und Haushaltes.
Den Satz habe ich nie gesagt. Mein Spruch ist dann: Und vergiss nicht dem Papa zu sagen, wie böse ich wieder war.
Auch der Versuch uns gegenseitig auszuspielen klappt nicht, weil wir das beim ersten Mal schon unterbunden haben. Erst werde ich gefragt und als ich nein gesagt habe und man sich an Papa wendete, gab es von mir eine Antwort dazu. Der nächste Versuch kam dann mit dem lauten Kommentar von mir: Und vergiss nicht, auch noch mal den Papa zu fragen. Seine Antwort an die Kleine war die Frage, was hat Hexe gesagt? Und er unterstützt mich da auch.
A life lived in fear is a life half lived
