Guten Morgen zusammen!
Bin mir nicht ganz sicher, ob das Thema jetzt hier rein gehört...wenn nicht, verschiebt es.
Ich möchte euch einfach meine momentane Situation schildern.
Mein Sohn (11 Jahre) hat schon letztes Jahr Weihnachten den Wunsch geäußert, dass er bei mir leben möchte. Aber aufgrund der damaligen Umstände (Arbeit, Wohnen etc) konnte ich seinem Wunsch leider so nicht nachkommen.
Ich habe das auch mit KM besprochen und alles soweit gut.
Zwischenzeitlich kam mal immer wieder das Thema auf.
Nun ist es so, dass er mir gestern gesagt hat, dass er bei mir leben möchte. Die Umstände haben sich auch soweit geändert, dass ich ihm das ermöglichen kann. Zur Zeit lebt er mit seinen Schwestern (8 und 13) bei der KM.
Ich habe daraufhin KM angerufen und ihr seinen Wunsch mitgeteilt.
Sie war dann ziemlich am Boden zerstört und meinte, ich könne ihn ihr nicht wegnehmen (will ich auch gar nicht), würde sie ruinieren, sie müsse dann umziehen, mehr arbeiten (das wolle ich der kleinen doch nicht antun). Mein Sohn habe gerade Freunde gefunden, die ich ihm nehmen würde und das alles würde sie nicht zulassen....etc.
Irgendwann hat sie dann einfach aufgelegt.
So nun haben wir den Salat. Ich weiss echt nicht was ich machen soll. Soll ich seinen Wunsch durchboxen? Auch auf die Gefahr hin, dass die Mädchen dann evtl. finanziell darunter leiden würden....
Soll ich ihm sagen: Mama will das nicht? Ich habe ihm einmal gesagt, es geht (noch) nicht. Ich will ihn nicht wieder enttäuschen.
Sollte er tatsächlich bei mir leben. Dann müsste er allerdings die Schule wechseln.
Aber ich weiss momentan echt nicht, was ich machen soll 🙁
Ich möchte nicht, dass die Kinder in irgendeiner Weise leiden.
Na ja, ich erwarte nun nicht, dass ihr mein Problem löst. Aber ich wollte mich einfach mal etwas mitteilen.
Viele Grüße,
Rohga
Moin Rohga,
warum will denn dein Sohn lieber bei dir leben? Er ist ja alt genug, um zu verstehen, was ein Umzug, Schulwechsel etc. bedeutet. Was mir auffällt:
ich könne ihn ihr nicht wegnehmen
- Dein Sohn hat doch den Wunsch geäußert, nicht du!
würde sie ruinieren, sie müsse dann umziehen, mehr arbeiten
- geht's ihr um das liebe Geld? Wenn dein Sohn nicht mehr bei ihr leben würde, hätte sie natürlich auch weniger Ausgaben.
dass die Mädchen dann evtl. finanziell darunter leiden würden....
- Für die beiden würdest du doch weiterhin Unterhalt zahlen, oder?
Ich hoffe für dich, dass deine Ex nach dem anfänglichen Schock etwas sachlicher mit dem Thema umgehen kann.
@ Monthy: der Verlust von 184 Euro KG, 292 Euro Mindest-KU und 292 Euro Unterhaltspflicht reißt ein Loch von 768 Euro in die Kasse.
Rohga, ich würde es angehen, auch auf die Gefahr, dass du unterliegst. Entweder es klappt oder es ist das Zeichen für deinen Sohn, dass du es wenigstens versucht hast.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
LBM, das Loch ist jetzt ja auch da, nur woanders 😉
Moin,
ohne die Gesamtumstände zu kennen, würde ich aber dennoch die Vermutung in den Raum stellen,
@ Monthy: der Verlust von 184 Euro KG, 292 Euro Mindest-KU und 292 Euro Unterhaltspflicht reißt ein Loch von 768 Euro in die Kasse.
dass hier eher weniger auf der Einnahmenseite verbucht werden kann. Ob sie den MindesKU dann auch tatsächlich leisten kan, wird nur eine Einkommensauskunft eindeutig klären.
Dennoch ist es viel Geld.
Gruß
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Hallo zusammen,
vielen Dank für eure bisherigen Antworten.
Warum er zu mir möchte, kann ich nicht in 2 Sätzen sagen. Aber er war schon immer stark auf mich fixiert. Ich kann auch nicht mit Gewissheit sagen, dass er sich der Umstellung bis ins kleinste Detail im Klaren ist. Aber ich habe auch nichts vor ihm verheimlicht. Er weiss schon, dass es anders werden würde.
Der finanzielle Aspekt ist hier sicher ein ziemlich starkes Argument aus Sicht der KM.
Obwohl ich noch nicht mal bisher an den Mindest-KU gedacht habe. Würde ich auch nicht erwarten, bzw. könnte sie vermutlich auch gar nicht leisten.
Natürlich werde ich für die Mädchen weiterhin aufkommen. Keine Frage.
Gruß,
Rohga
So nun geht es weiter.
Nachdem sich DEF ziemlich angepisst fühlt, hat sie mir mitgeteilt: "wenn es dir wirklich um das Wohl deines Sohnes geht, läßt Du und Ihr das Thema mal ruhen. Er weiß eben nicht was er will."
Ok, ich will ihn bestimmt in keinen Zwispalt bringen. Aber vermutlich steckt er mitten drin.
Jetzt schreibt er mir gerade: "Mama hat gesagt, dass ich erst vielleicht mit vierzehn zu dir ziehen darf. Schreib bitte nicht Mama, sie soll nicht wissen, dass ich es dir erzählt habe. Mama will das eigentlich nicht. Ich habe gerade mal schnell alle Nachrichten, die ich mit dir geschrieben habe zum Thema Umziehen gelöscht...."
Was soll ich dazu sagen ;(
Ich kann mir vorstellen, dass er keinem von uns auf die Füße treten will. Ich habe mir auch vorgenommen, ihn (eigentlich) nicht mehr mit dem Thema zu konfrontieren. Aber ich habe einfach Angst, dass ich ihn dadurch doch enttäusche.
Oder soll ich einfach abwarten, bis er es ganz offiziell selbst entscheiden kann? Aber mit wieviel Jahren kann er das denn? Manche sagen ab 12 aber, wenn ich es richtig verstanden habe erst ab 14, oder?
LG,
Rohga
Servus Rohga!
Du musst heraus finden, ob das wirklich sein fester Wille ist.
Wenn er unbedingt zu Dir will, würde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um Sohni zu zeigen, dass er sich auf mich verlassen kann. Ob das gelingt, wirst Du nur erfahren, in dem Du den Stier bei die Hörner packst. Den Ärger mit KM würde ich ohne Weiteres in Kauf nehmen...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi Rohga,
da ich in solchen Dingen ein wenig Erfahrung habe, möchte ich Dir gerne folgendes sagen:
Dein Sohn befindet sich bereits in einem für ihn extrem belastenden Konflikt. In diesem Alter kann er die Tragweite seiner Entscheidung noch gar nicht absehen und obwohl sein Wunsch zu Dir zu ziehen, duchaus nachvollziehbar ist, ist dies nichts, was in seiner Entscheidungsmacht liegt. Die KM und Du könnt und solltet über den Umzug sprechen und euch beide vorab einig sein. Erst dann sollte euer Sohn hier mit ins Boot kommen. Über ihn oder hinter dem Rücken des anderen sollte über dieses Thema auf keinen Fall diskutiert werden. Kinder lieben immer beide Eltern und möchten am liebsten auch mit beiden unter einem Dach leben. Klar ist dies nach einer Trennung nicht mehr möglich, weshalb ich persönlich einen Umzug zu Papa als absolut nicht negativ empfinde. Nur müsst ihr beide vorab alle Eventualitäten ganz genau durchsprechen und den eingeschlagenen Kurs beibehalten.
Wenn nicht, geht das ganze voll in die Hose, denn wenn der KM nach dem Umzug Deines Sohnes zu Dir einfällt, dass sie sich die ganze Sache doch nicht so wirklich überlegt hat, bekommen Du und Dein Sohn die größten Probleme. Genau diese Situation habe ich gerade und ich kann Dir sagen, dass das alles andere als schön ist. Ganz im Gegenteil. Euer Kind braucht Halt und Sicherheit in seinem Zuhause und darf nicht in Konflikte bzgl. seiner Wünsche geraten. Das ist für jede Kinderseele pures Gift.
Du solltest mit der KM versuchen vernünftig über das Thema zu sprechen und wenn ihr keine Einigung erzielen könnt, das Thema wirklich ruhen lassen.
LG,
LD
Moin Rohga,
Nachdem sich DEF ziemlich angepisst fühlt, hat sie mir mitgeteilt: "wenn es dir wirklich um das Wohl deines Sohnes geht, läßt Du und Ihr das Thema mal ruhen. Er weiß eben nicht was er will."
nach Deiner Beschreibung weiss er sogar sehr genau, was er will. Aber Deine Ex weiss das eben auch - und natürlich wird der finanzielle Aspekt der entscheidende sein. Denn wenn Euer Sohn bei Dir lebt, 2spart" sie nicht im gleichen Masse Geld wie ihr der Unterhalt fehlt: Ihre Wohnung beispielsweise wird dadurch keinen Quadratmeter kleiner und keinen Euro billiger. Aber das sollte Dich nicht wirklich interessieren.
Ok, ich will ihn bestimmt in keinen Zwispalt bringen. Aber vermutlich steckt er mitten drin.
Natürlich. Und die Frage ist, welche Botschaft Du ihm jetzt als Vater und männliches Vorbild gibst. Sie kann - abgesehen von vielen Zwischentönen - lauten "ich habe Schiss vor Deiner Mutter und mache mal lieber garnix" oder "ich werde mich bedingungslos für Dich und Dein Anliegen einsetzen."
Jetzt schreibt er mir gerade: "Mama hat gesagt, dass ich erst vielleicht mit vierzehn zu dir ziehen darf. Schreib bitte nicht Mama, sie soll nicht wissen, dass ich es dir erzählt habe. Mama will das eigentlich nicht. Ich habe gerade mal schnell alle Nachrichten, die ich mit dir geschrieben habe zum Thema Umziehen gelöscht...."
Was soll ich dazu sagen ;(
dass Du es nicht kommentarlos als "richtig" im Raum stehenlassen solltest, dass Eltern die Privatsphäre ihrer Kinder derart missachten und ihre Handies ausspionieren. Es geht ja nicht um Drogen oder Verabredungen zum gemeinsamen Diebstahl, sondern "nur" um die Kommunikation mit seinem Vater.
Ich kann mir vorstellen, dass er keinem von uns auf die Füße treten will. Ich habe mir auch vorgenommen, ihn (eigentlich) nicht mehr mit dem Thema zu konfrontieren. Aber ich habe einfach Angst, dass ich ihn dadurch doch enttäusche.
Diese Angst ist berechtigt; Du wirst ihn enttäuschen, wenn Du nichts tust.
Oder soll ich einfach abwarten, bis er es ganz offiziell selbst entscheiden kann? Aber mit wieviel Jahren kann er das denn? Manche sagen ab 12 aber, wenn ich es richtig verstanden habe erst ab 14, oder?
Selbst entscheiden kann er das juristisch genau ab seinem 18. Geburtstag; alles andere sind Kann-Bestimmungen. Nach allgemeiner Erfahrung wird ihn aber niemand mit Gewalt aus Deinem Haushalt herausholen, wenn er das nicht möchte; vermutlich auch heute schon nicht. Du solltest allerdings selbst sicher sein, dass auch Du nicht vor Deiner Ex einknicken wirst, wenn sie erst mal loslegt (und das wird sie). Und auch, dass Sohnemann nicht umfällt, wenn man ihm für den Fall seiner Rückkehr ein neues Handy nach Wahl oder eine Spielkonsole in Aussicht stellt.
Es ist kein Naturgesetz, dass Kinder bei ihren Müttern wohnen müssten; schon gar nicht gegen ihren Willen. Es ist aber auch kein Naturgesetz, dass Männer sich noch Jahre nach der Trennung unter dem Pantoffel ihrer Ex-Frauen aufhalten müssten. Wenn Du sicher bist, dass Letzteres nicht für Dich zutrifft: Hau rein.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ok.
Welcher Weg ist denn eurer Meinung nach der angebrachte?
Ich denke mal, so wie sie momentan drauf ist, werden wir kein einvernehmliche Lösung finden.
Soll ich das Jugendamt zu Rate ziehen und dem die Situation schildern? Oder wie?
Danke für eure Hilfe!
Viele Grüße,
Rohga
Moin Rohga,
Kinder und ihre Wünsche und Sorgen nicht ernstzunehmen ist keine gute Sache. Natürlich können 11-Jährige nicht täglich über den Speiseplan oder das TV-Programm bestimmen, aber sie einfach wie Babies zu behandeln und ihre Vorstellungen nicht in die Entscheidungsfindung mit einzubeziehen ist unklug.
Ich lese aus Deinen Beschreibungen, dass Sohnemanns Wunsch, bei Dir zu leben, keine Eintagsfliege ist und auch nicht aus der Erwartung entspringt, bei Dir gäbe es keine Regeln, keine Hausaufgaben, kein Zimmeraufräumen und jeden Tag Pizza. Seinen Lebensmittelpunkt bei der Mutter könnte er dagegen als "Unterhaltsgarant" empfinden, wo es weniger um ihn selbst als um die mit ihm verbundenen wirtschaftlichen Vorteile geht. Zu bestimmten Lebensphasen brauchen wir unsere Eltern auch auf unterschiedliche Weise - ich behaupte: Ein normal entwickelter 11-Jähriger kann in diesem Alter mit seinem Vater einiges mehr anfangen als mit der Mutter.
Wenn ich also überzeugt davon wäre, dass mein Sohn das wirklich will, wenn keine schulischen Belange dagegen sprechen und wenn ich als Vater die (nicht immer einfache) Betreuung wirklich leisten könnte, würde ich gemeinsam (!) mit Sohnemann zum Jugendamt marschieren und dort sagen "beratet uns mal!"
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo Rohga,
Klar würde ich das JA mit ins Boot holen. Das Thema bewusst totschweigen ist keine Lösung.
Vielleicht könntest mit der KM reden und ihr anbieten, mal so ein "Probewohnen" bei dir, sodass
dein Sohn den realistischen Alltag bei dir erleben kann. Wäre so eine Idee.
jenpa
..dem Kind beide Eltern
Moin,
Vielleicht könntest mit der KM reden und ihr anbieten, mal so ein "Probewohnen" bei dir, sodass
dein Sohn den realistischen Alltag bei dir erleben kann. Wäre so eine Idee.
das wäre natürlich das Optimum und am geräuschlosesten; auch für Sohnemann.
Aber klar muss auch sein: Es besteht gemeinsames Sorgerecht, und auch das ABR liegt bei beiden Eltern. Der TO muss also nicht seine Ex unterwürfig "um Erlaubnis fragen", ob sein Sohn bei ihm wohnen "darf". Wenn Madame nicht mitspielt, würde ich das Ding auch gegen ihren Willen durchziehen; vor allem, wenn es Grund zu der Annahme gibt, das die Weigerung keine Gründe hat, die mit Sohnemann zu tun haben, sondern nur mit der eigenen finanziellen Absicherung.
Grüssles
Martin
(dessen Tochter in einer vergleichbaren Situation nach ihrem Umzug vor 11 Jahren sagte "Es ist richtig cool, ein Einzelkind zu sein").
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Rohga,
der von Deinem Sohn geäußerte Wunsch kann viele gute Gründe haben, worüber man nur spekulieren kann. Am wichtigsten erscheint mir, dass Du Dein "Wischiwaschi" abstellst und eine "väterliche" Entscheidung triffst und dann entsprechend handelst. Es gibt in einer solchen Situation in der Du dich befindest kein richtig oder falsch. Entweder Du willst Deinen Sohn bei Dir haben und für ihn sorgen oder es der Mutter überlassen.
Natürlich möchte niemand gerne erleben, dass das eigene Kind lieber beim anderen Elternteil leben möchte. Und meist erfolgt eine Verhaltensänderung gegenüber dem Kind und dem anderen Elternteil, welche die Situation für alle Beteiligten nicht weniger komplizieren lässt. Das liegt einfach in der Natur der Sache. Zuverlässigkeit und Beständigkeit sind meines Erachtens die ausschlaggebenden Kriterien, eine tragfähige Lösung zu finden.
Dein Sohn wird Deine Entscheidung akzeptieren und damit leben. Denn Du bist sein Vater. Ebenso wirst Du den Wünschen deines Sohnes Gehör schenken und dich damit auseinander setzen. Denn er ist Dein Sohn. Und genauso verhält es sich mit der Beziehung zwischen ihm und seiner Mutter. Und ihr seid die Eltern eurer Kinder und trefft die notwendigen elterlichen Entscheidungen. Jeder Entscheidung geht eine Willensbildung voran.
Alles Gute
Petra
Moin!
Ich würde alle Hebel in bewegung setzen, damit der Kurze zu Dir umziehen kann. Geld kann ja wohl kein Argument dagegen sein - und offensichtlich ist es auch noch das EINZIGE vorliegende Argument.
Und wenn die KM mauert, dann im ersten Schritt gemeinsam mit dem Kurzen zum JA, danach gemeinsam mit KM zum JA. Spielt sie nicht mit, dann Antrag ans Amtsgericht raushauen wegen Übertragung des alleinigen ABR auf Dich. Bei einem 11jährigen, dessen aufrichtiger Wunsch es ist, sollte das ein Homerun für Dich werden.
Greetz,
Milan
Ich kann die Situation nachvollziehen. Besonders für die Mutter muss es schwer sein, dass ihr Sohn weg will. Im Moment jedenfalls.
Ich kenne die genauen Umstände nicht, kann aber aus eigener Erfahrung sagen, dass ich selber mal den Wunsch geäußert habe,
dass ich bei meinem Vater leben wolle. Ich bin selbst eine Scheidungskind. So weit so gut, dass hat sich aber nur eine Weile gehalten.
Vielleicht 1 Jahr. Heute denke ich, dass es a) nicht all zu erst gewesen ist, richtige Streitigkeiten gab es nicht darüber, und b) ich aus heutiger
Sicht offen gesagt froh bin, dass es nicht so gekommen ist. Es ist nur wichtig irgendwie herauszufinden, wie erst es dein Sohn meint.
Und ob du ihn nicht unterbewusst dazu bewegst. Ich bitte dich das ganze einfach nochmal zu überdenken.
BVB 09 - Echte Liebe!
Hallo Rohga,
wir hatten mal die umgekehrte Situation und moechte dich bitten, deinen Sohn wirklich ernst zu nehmen. Manche Kinder stehen mit ihrem Wunsch wie ein Baum im Wind, manche haben ein schlechtes Gewissen dem Elternteil gegenueber, von dem sie wegziehen moechten. Wissen Kinder doch nur zu genau um die Seelenwelt ihrer Eltern.
Und, eine Erfahrung kann ich weitergeben.... nicht immer gibt es den Grund, diesen einen Grund, warum das Kind ploetzlich von einem Et zum anderen will.
Manchmal ist es einfach so, dass die kiddies eben eine Weile bei dem einen gelebt haben und dann zum anderen wollen. Und ich greife mal Martin's Sicht auf, naemlich dass Junior mit 11 wohl eher "einen Mann" gebrauchen kann.
Ich persoenlich wuerde also gar nicht fuerchterlich nach dem Grund suchen, sondern tatsaechlich sowohl der Mutter wie auch dem Ja gegenueber relativ relaxt entgegnen, dass es Sohni nicht schlecht ergeht sondern er einfach gerne bei und mit seinem Dad leben mag.
Unter Umstaenden fuehlt sich Madam weniger angegriffen und eher in der Lage euch Maenner mal machen zu lassen (zbsp. in Form eines Probewohnens oder dem Umzug mit entsprechenden Umgangszeiten).
Who knows.
Good luck!
riviera
Das Kind muss selbst entscheiden, mit wem er leben will
Danke Henrik für diesen von keinerlei Fakten getrübten und leider nicht hilfreichen Beitrag
