hallo,
vielleicht hat jemand so etwas erlebt oder professionelle rat erhalten und kann diesen weitergeben.
mein sohn war während der scheidungsphase an drei tagen bei mir sowie alle 14 tage am wochende.
dann kam der krieg und das kind wurde dazu benutzt alle register gegen den kv zu ziehen.
zum ende hin hatte die km meinen sohn so weit gebracht, dass er bei ihr blieb, oder sie ihn bei bekannten abgeholt hatte
wo ich ihn zum spielen und übernachten bei seinem freund gelassen hatte.
bei dem scheidungstermin war die verfahrenspflegerin der auffassung, obwohl bekannt ist dass die Km druck auf den sohn
ausübt ihr mehr zeit mit dem sohn gelassen werden müsse, damit sie weniger druck auf das kind ausüben könnte.
meinem sohn wurden gerichtsbriefe gezeigt und dazu bitterlich geweint, damit der sohn ihre partei ergreift, er musste sich
zwei stunden anhören wie schlecht der vater sei und und und.
jetzt langsam zu den auswirkungen
im ersten urlaub war der sohn befreit und konnte den urlaub genießen.
wenn ich zu ihm gesagt habe ruf mal die mutter an es halbzeit beim urlaub, kam die antwort ch spiele vielleicht später.
im zweiten urlaub hatte die km dauerstress mit sms gestartet, so dass ich es ihr untersagte und meinte wenn er dich
sprechen will kann er anrufen. lass ihm die zeit die er auch mit dir hat.
im jetztigen urlaub ist das heimweh schlimmer geworden.
Was ist die Ursache:
Was kann man machen um ihm zu helfen
1. Theorie: der sohn ist längere zeit jetzt bei der mutter und hat angst diese auch noch zu verlieren, obwohl er weiß dass
er nach einer woche urlaub mit dem vater den er auch gerne machen möchte wieder bei ihr ist
er hat das gefühl gerne mit dem kv wegzufahren und hat das gefühl von der mutter weg zu sein.
2. Wenn er wider gleiche zeit mit km und kv verbingen würde, wäre das heimweh nicht so groß
da er ja immer eine woche vom anderen getrennt wäre und weiß dass er diesen dann wiedersieht.
vielleicht war der gedanke der verfahrenspflegerin falsch?
3. er hat heim weh, was kann man machen.
4. ich habe ihn beruhigt und bin bei ihm geblieben bis er geschlafen hat. er hat sich gefreut.
5. er will nicht mehr gerne alleine einschlafen sagte er zu mir.
hat das was mit der trennung zu tun?
Läßt die KM ihn öfters alleine, wegen dem neuen partner?
will er die fehlende nähe zum vater wieder haben
wer hat hier schon erfahrungen gamacht
Danke.
Servus Josef,
Du stellst Fragen, bei deren Antwort die Kindesreife eine wichtige Rolle spielt. Etwas mehr Hintergrundinformation zur bspw. Dauer der Trennung und zum Verlauf derselben kann Dir eine bessere Urteilsschärfe der Foris hier eintragen.
Gib uns hierzu bitte mehr Informationen. Grundsätzlich solltest Du Dich vielleicht weniger auf die Ursachensuche bie KM versteifen. Vieles an scheinbar unerklärlichem Verhalten ist bei Kindern altersbedingt und wandelt sich binnen Jahres- oft sogar Monatsfrist. Dazu brauchen wir mehr Kenntnis zum Alter und zum Werdegang des Kindes.
Gruß
Till
Kriegt nichts! Hat nur seine verfluchte Schuldigkeit getan!
(Friedrich der Große 1712 - 1786)
hallo,
so probiere ich es mal.
mein sohn huete 10 Jahre ist am anfrang der trennung mit eingebunden worden und es wurde keine schuldzuweisung gemacht.
als er 8 jahre war hat der krieg langsam angefangen.
als er neun war, war er teilweise schon so abhängig von der mutter dass er sie erst fragen wollte, ob er in der betreuungszeit beim
vater mit den freunden weggehen darf.
andererseits gennoß er den urlaub und die freie zeit mit dem vater.
die zeit unter der woche die regelmäßig ist findet er auch klasse.
er sagt er hat das gefühl er darf nicht alles sagen was er will weil die mutter etwas dagegen hat.
wenn wir auf so ein thema kommen welchseln wir das thema damit er nicht in loyalitätskonflikte kommt.
der sohn ist in der schule gut, versteht sich in der schulgruppe und war die ganze zeit ohne die normalen
auffälligkeiten die bei einer trennung sein könnten.
der sohn hat ein gutes verhältnis zur mutter und ein gutes verhältnis zum vater.
trotzden steht er immer zwischen den eltern.
heimweh aus welchem grund?
wie kann man ihm helfen.
Hm .... meine Tochter ist ja nun schon 17, hat aber seit ca. 10 Jahren Heimweh am dritten oder vierten Tag, auch wenn sie mit mir (Betreuungselternteil) in Urlaub ist. 🙂
Als sie das eine und einzige Mal mit ihrem Vater fort war, kam das während der 4 Tage gar nicht vor (was mich freut, damit wir uns nicht falsch verstehen).
Es muss m.E. gar nichts mit der KM, es kann auch mit Großeltern und/oder Freunden zu tun haben.
Das ist aber nur eine Möglichkeit von sehr, sehr vielen.
