Hi,
dieses Jahr waren beide Kinder meines Mannes das erste mal für ein paar Stunden bei uns. Vorangegangen waren zwar ein paar Irritationen. Die kleine wollte angeblich nicht, hatte dem Papa aber das Gegenteil erzählt und als Mama dann meinte, sie solle doch Papa nun in ihrer Gegenwart sagen, ob sie will oder nicht, hat sie deutlich gemacht, das sie gerne ein paar Stunden zu uns kommt. Mit der Großen sollte er das selbst ausmachen und auch sie wollte gerne kommen.
Als erstes war ausgemacht, das er die kinder um 15 Uhr holt und gegen 20 Uhr nach Hause bringt. 3 Tage vorher wollte sie die Kinder dann doch um 19.30 zurückhaben, sonst gäbe es bei ihr halt keine Bescherung am Abend mehr :knockout:
Er stelle von vornherein klar, das das so nicht klappen wird, da sie ja bei uns essen.
Naja ok, Um 19 Uhr mitten beim Essen fragte er dann, ob sie jetzt aufbrechen sollen, damit sie dann so einigermaßen pünktlich zuhause sind. Die Kleine zuckte nur mit den Schultern, die Große meinte sehr lautstark: Nö, sie wolle jetzt erstmal essen, es wäre schließlich lecker und schön hier und zu spät würden sie ja eh schon kommen, da wäre es dann auch egal, wenns noch ne halbe Stunde länger wäre. Er mahnte dann doch nicht allzuspät aufzubrechen, weil es ihm wichtig ist, das sie auch noch ein wenig Weihnachten bei Mama hätten (bei den Kindern nagt es zur zeit etwas, das sie Weihnachten ja bisher nie bei uns sein durften, und nun Papa darauf besteht, das sie von beiden Elternteilen an dem Tag was hatten)
Im Auto sagte die Kleine dann noch, das sie gerne länger geblieben wäre und das das das schönste Weihnachten war, das sie bisher hatte, viel schöner als bei Mama, weil alles so festlich und feierlich war und es ein besonderes essen gab und es auchg ein paar kleine Überraschungen gab.
Der Renner waren übrigens die 1,99 Glasfaserlampen von Lidl. :rofl2: ich fand die schon immer kitschig, aber die Kids waren alle 5 völlig hin und weg von den leuchtenden Teilen.
Alles in allem hatten wir ein tolles, ruhig und schöne Weihnachten. Es macht Spaß in 5 strahelende Gesichter zu sehen und einen strahlenden Mann an der Seite zu haben, der entlich mal unterm Weihnachtsbaum seine Kinder hatte.
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
