Moin!
Also jetzt verstehe ich gar nix mehr... :knockout:
Um meine Nerven zu schonen und weil sie eine BL ist, soll ich weiterhin Kontakt zu ihr suchen und pflegen?
Ja warum denn?
Meine Nerven (und irgendwie auch ihre) sind doch viel geschonter, wenn wir nix mehr miteinander zu schaffen haben. Da beschränke ich mich doch lieber auf das glückliche Leben mit meiner LG hier in Papatown und blende Exe aus soweit es möglich ist. Ich werde ihr ja nicht die Augen aushacken sondern mich einfach nur von ihr fern halten.
Vielleicht ist das ja eine nicht ganz so ungewöhnliche Sache, dass sich ein Angehöriger nach insgesamt 14 Jahren BL entnervt abwendet und von dem ganzen Mist nix mehr wissen will. Es ist kein Spass. Nichts mit ihr ist Spass.
Heute ist die Situation aber die, dass ich nicht mehr in dem Zwang stehe wie früher. Der Kurze ist alt genug mittlerweile. Er ist nicht mehr der 3jährige, den Mama einfach einpacken und entführen kann. Da wird er ihr einen Vogel zeigen und das weiss sie auch. Denn zum Glück ist er ein selbstbewusster Kerl der Mama angstfrei Widerworte gibt und selber Missstände anspricht.
Interessanter Weise ist die Schwester in Bezug auf die Mutter noch härter geworden als der Kurze. Zuletzt stand ich daneben, wie die Kurze (6) zu ihrer Mama sagte "Du bestimmst nicht über mein Leben!" und wütend abrauschte. Hab mich kaputt gelacht.
Mamatown ist voll von Gewalt, Befehlen, Lügen, Manipulationen und irrationalen Irrsinnigkeiten. Ich hab da einfach keinen Bock mehr drauf. Und ich sehe auch mit Blick auf meinen Kurzen keine Notwendigkeit mehr weiterhin zu buckeln und mich dem ganzen auszusetzen.
Er hat ja keinen Vorteil davon und es gibt dafür auch keinen Zusatzumgang.
Milan
Moin Milan,
Also jetzt verstehe ich gar nix mehr... :knockout:
Ich auch nicht.
Die Deinerseits angestrebte Kursänderung lautete:
Schlägt sie mir noch einmal auf die linke, schlage ich ihr zweimal auf die rechte. So wird´s ab jetzt laufen.
Das ist etwas anderes als:
Ich werde ihr ja nicht die Augen aushacken sondern mich einfach nur von ihr fern halten.
Wenn Dein "Ausweg" sich auf letzteres beschränkt, dann ist doch alles gut.
Gruß
United
Von mir ausgehend werd ich ihr nicht an die Gurgel gehen. Keine Sorge!
Wenn sie mir hinterher rennt und auf die Wange schlägt, dann schlag ich halt zurück.
So ist´s gemeint gewesen
Hi Milan
die Ex möglichst wenig zu kontaktieren (und nur noch sporadisch an sie zu denken!!!!), ist sicher der beste Weg. Mach dein eigenes Ding. Unabhängig von ihren Vorstellungen. Denn wenn man genau das Gegenteil von dem macht, was einer einem sagt, dann ist man auch abhängig von demjenigen; nicht nur wenn man alles macht, was der sagt 😉
Ich persönlich bin auch überhaupt kein Fan davon, den Exen in den Allerwertesten zu kriechen und zu denken, dass es "für die Kinder" ist, dass man so was aushalten muss. Finde ich Blödsinn. Habe auch selbst lange genug meinen Mund gehalten, weil es mein Mann "für seine Kinder" so wollte, und habe von denen und von ihm nur Negatives zurück bekommen. Jetzt gehe ich in Bezug auf seine Kinder meinen eigenen Weg, und lasse seine Kids unbeachtet, und es geht mir viel besser als in der Zeit, als ich mir immer so vorkam, als muss ich als Spielball der Launen seiner Ex sofort springen, und als wäre ich lediglich die Erfüllungsgehilfin für die Wünsche und Vorstellungen seiner ex und seiner Kids, natürlich ohne eigene Gedanken, Gefühle oder Wünsche haben zu dürfen. :knockout:
Für deine zukünftige "Strategie" kann ich nur sagen:
Etwas zu machen, nur weil sie es auch so macht, ist "Kindergarten". Da bist du doch drüber hinaus und machst dich nicht abhängig von ihr oder? Finde deinen eigenen Weg und dabei lass außer acht, was die Ex macht, will, oder wie ihr LG agiert usw.
Lass deine LG selbst entscheiden, ob sie zu zukünftigen Veranstaltungen mitwill, und lege es nicht fest, bzw. fordere es nicht von ihr, weil du es als Unterstützung deiner eigenen Strategie ansiehst.
Und lass es nicht so weit kommen, dass die Ex dich schlagen kann. Sondern wehre den Angriff vorher ab. Dann verhinderst du, dass sie dich schlägt, aber du brauchst nicht auf ihr Niveau herabzugehen, und dasselbe tun ("zurückschlagen"). Ich denke, das kann sowohl für einen tatsächlichen körperlichen Angriff gelten, als auch indirekt.
Solltest du nicht genügend vorbereitet sein, und sie schlägt dich, dann gehe nicht über eine Notwehr hinaus. Und Notwehr bedeutet nun mal nicht, dass man eins zu eins zurückschlagen darf, sondern dass man einen Angriff von sich abwehrt. Ein großer Unterschied.
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Hey Ginnie!
Du sprichst mir aus der Seele! Endlich versteht mal jemand das auch so, wie ich versuche es auszudrücken.
Vielleicht liegt es daran, dass Du ähnliches auch erlebt hast. Irgendwann kommt ein Punkt, da denkt man irgendwie erst mal an sich. Vielleicht, weil man zu lange zu wenig an sich selbst gedacht hat und irgendwann feststellt, dass man sich dadurch selbst übergeht und sich immer unwohler damit fühlt? Oder, weil man feststellen muss, dass die eigene Rücknahme gar nicht zu dem gewünschten Ziel führt? Oder, weil man erkennt, dass man manche Dinge einfach nicht alleine gerade biegen kann ohne Mithilfe der anderen Beteiligten?
Ich habe heute meine neue Gangart das erste Mal ausprobiert und es fühlt sich besser an als vorher. Der Kurze rief mich heute an, wir haben eine Stunde gequatscht und am Ende sagte er, dass der Next mich auch noch mal sprechen wollte. Ich habe abgelehnt mit dem Hinweis, dass ich mit dem nix zu besprechen habe.
Noch 1 Anmerkung:
Das mit dem "auf die Wange schlagen" meine ich nur symbolisch oder bestenfalls verbal!!! Ich werd sicher keine Frau schlagen! Auch nicht, wenn sie mich schlägt.
Greetz,
Milan
Moin Milan.
inhaltlich kann ich Dich ja verstehen - Du erwartest kein konstruktives Gespräch mit Next, wichtige Themen gibt es vermutlich eh nicht und höchstwahrsch werden eher Beleidigungen und Beschimpfungen auf Dich niederprasseln. niemand kann Dich letztlich zwingen Dich mit dieser Person unterhalten zu müssen.
aber glaubst Du, dass Du mit dieser Reaktion
Ich habe abgelehnt mit dem Hinweis, dass ich mit dem nix zu besprechen habe.
ein gutes Vorbild für Deinen Kurzen abgegeben hast? jetzt lernt er, dass man vor etwaigen problemgesprächen einfach wegrennen kann... Auch wenn er ein cleveres Kerlchen ist und Deiner Meinung nach alles checked - mit dieser - emotionalen - Reaktion hast Du die vermutlich zweitwichtigste männliche Bezugsperson Deines Jungen, die Du aus für uns Erwachsenen durchaus verständlich Gründen nicht magst, degradiert.
Hätte ein, "Du, ich hab jetzt keine Zeit mehr. Sag Next, wenn es wichtig ist, soll er heute Abend anrufen" nicht für Dich die selbe Folge gehabt?
Gruss Toto
Ich würde und habe auch noch nie ein Gespräch mit meiner Ex verweigert.
Es kommt zwar vor, dass ich ein Gespräch abbreche, wenn ich merke es bringt nichts aber ich habe mir immer zumindest angehört, was sie wollte.
Bestenfalls habe ich bestimmte Bedingungen abgelehnt.
Z.B. an einem Mittwoch von meinem 400 Km entfernten Arbeitsort nach Hause zu fahren, um einen von ihr gewünschten JA-Termin wahrzunehmen, ohne dass sie bereit gewesen wäre, mir zu sagen um was es denn gehen solle.
Sie könnte ihr Problem am Telefon, am WE persönlich, oder auch, wenn es unbedingt an einem Mittwoch beim JA sein müsse, bei einem JA im Rheinland besprechen aber das wollte sie dann auch nicht.
Dann eben nicht.
In deinem Fall könntest du natürlich verlangen, dass deine Ex selbst mit dir spricht, wenn es um den Lütten geht aber bisher hast du ihn so beschrieben, dass es mit immer noch einfacher war als mit ihr.
In dem Fall würde ich auch sein Gesprächsangebot nicht ausschlagen aber das ist natürlich Geschmackssache.
Was ich sagen will, es kommt darauf darauf an, die Kommunikationstür nicht ganz zuzuschlagen.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi
aber hier ging es doch darum, dass Milan mit seinem Kurzen telefoniert hat und im Hintergrund der Next den Hörer haben wollte. Der Next! Was hat der denn mit Milan zu besprechen?
Ich finde, Milan hat genau das richtige gemacht.
Der Kurze wurde nicht zum Sprachrohr zwischen Milan und dem Next, indem er ein Gespräch vermitteln bzw. weitergeben musste, was evtl. im lautstarken Rumschreien geendet hätte. Milan hat "das Heft in die Hand" genommen, und selbst bestimmt, ob er jetzt gerade kommunizieren will. Er hat es doch nicht nötig, sich vom Next fremdbestimmen zu lassen. Wenn der was will, kann er ja mailen, oder schreiben oder selbst anrufen. Milan wollte ja nichts bzw. hatte nichts zu besprechen. (was denn auch?)
Dass der Kurze nun dadurch lernt, Konfliktgespräche zu vermeiden, halte ich für übertrieben. Erstens kann der Kurze höchstens ahnen, dass es ein Konflikt werden würde, aber nicht wissen. Kinder gehen da auch wenn sie clever sind, eher unvoreingenommen ran. Und zweitens lernt doch hierbei der Kurze eher, dass sein Vater eine eigene Meinung hat, und sich nicht fremdbestimmen herumkommandieren lässt.
Ja, und nicht zuletzt, ist es ja nicht das schlechteste, wenn man unsinnigen, unnötigen Konflikten auch mal aus dem Weg geht, und es wirkt eher deeskalierend. Auch das könnte ja ein gewisser Lerneffekt für den Kurzen sein, den ich - als grundsätzlich überaus diplomatischer Mensch - durchaus für einen erfolgreichen Weg halte. Nicht immer auf alles anspringen, und keinen Raum für "Angriffe" geben, ist nicht feige, sondern klug 😉
Der Ex nicht permanent im vorauseilenden Gehorsam zur Verfügung zu stehen, oder gar dem Next, und zu springen wenn die es wollen, kann auch eine neue Qualität des Miteinanders auf gleicher Augenhöhe erzielen. Denn wenn die Ex meint, sie kann einen rumkommandieren, dann muss man die "gleiche Augenhöhe" eben erzwingen, indem man sich wenigstens Respekt verschafft. Und wenn das nicht durch eine eigentlich normale Form der Höflichkeit und gegenseitigen Achtung (als Elternebene) funktioniert, hat die beste Diplomatie keine Chance mehr, dann hilft nur noch unerschütterliche Sturheit und Eigenwille, damit die auf Granit stößt statt immer nur auf butterweiche Wattebällchen. Nur so kommt man in der Rangordnung wieder nach oben.
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Ginnie, ich bin nicht weit von Dir entfernt, was das Verhältnis Milan zu Next, das Erfordernis überhaupt kommunizieren zu müssen sowie die "Selbstbestimmung" über Ort und Zeit schon gar nicht!!
Ich bin bloß hierüber gestolpert:
Hinweis, dass ich mit dem nix zu besprechen habe.
Hier hat er das Kind zum Übermitteln seiner Botschaft gemacht, was nicht Not getan hätte.
Zudem hoffe ich, dass Milan kein abwertendes mit dem gesagt hat, sondern ein übliches mit Peter.
Beides würde aber ein wenig in die derzeit sehr aufgewühlte Emotionalität von Milan passen, mit dem Hang nunmehr ein wenig bockig zu werden... aber dazu würde hier ja schon was ausgeführt...
Milan., fokussiere Dich vielmehr auf s Kind, nicht auf Ex, ihre BL und Next
Gruss toto
@toto, na das freut mich ja!
Ja ok die Botschaft ist durch das Kind vom Next hin - und auch durch das Kind von Milan wieder zurück gegangen. Aber wie wäre es besser, sich den Hörer geben lassen und dann dem Next selbst sagen, dass es nichts zu besprechen gibt? Das fände ich nicht gut, denn dann wäre es schon nicht mehr selbst bestimmt. (in dieser dortigen Situation)
Wahrscheinlich sollte man sagen: sag ihm dass es jetzt nicht geht, aber er mir schreiben kann, wenn er was mit mir zu besprechen hat. Er soll mich direkt kontaktieren und nicht über dich, wenn wir beide gerade telefonieren. ???
Und ja, ich hoffe auch dass Milan sich höflich ausgedrückt hat. Also "Name" statt "dem". Wenn nicht, bitte das nächste Mal 😉
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Ja ok die Botschaft ist durch das Kind vom Next hin - und auch durch das Kind von Milan wieder zurück gegangen.
Nein, Next hat wohl nur gefragt, ob er Milan auch noch mal besprechen kann. das halte ich für normal, nicht schädlich und auch nicht für eine Botschaft.
Antwort hätte darauf sein können - wie ich auch schon weiter oben schrieb -, dass es jetzt gerade nicht ginge. Das hätte das Kind auch weitergeben können.
Aber für die Botschaft , dass Milan mit Next nichts mehr zu besprechen haben, hätte ich nicht das Kind als Sprachrohr benutzt.
und nein, auch dies
Er soll mich direkt kontaktieren und nicht über dich, wenn wir beide gerade telefonieren. ???
würde ich nicht das Kind ausrichten lassen!
so meine Gedanken dazu. Gruss, toto
Moin!
Ginni spricht mir derart aus der Seele, dass ich eigentlich gar nix mehr dazu posten muss. Ich sehe es ganz genau wie sie.
Konfliktlösung heisst (für mich) ja nicht, mich permanent für jedes Anliegen zur Verfügung zu stellen. Auch gibt es keine Notwendigkeit für jeden Menschen dieser Welt jederzeit Ansprechpartner zu sein.
Ich finde auch nicht, dass ich dem Kurzen ein schlechtes Beispiel gebe. Im Gegenteil. Konflitklösung bedeutet auch nicht, dass man immer und jederzeit über alles diskutieren muss, was ein anderer gerne möchte. Wenn es mir nicht passt, dann passt es mir nicht.
Er lernt, dass man auch Konsequenzen ziehen darf. Er lernt, dass man anderen Menschen nicht erlauben muss ständig in einen eindringen zu dürfen. Rücksichtnahme funktioniert nicht in nur eine Richtung, es müssen dann schon alle Beteiligten mitmachen. Und er lernt, dass irgendwann auch mal Schluss ist. Dass man Ungerechtigkeiten nicht akzeptieren muss. Ebenso wenig wie Respektlosigkeiten oder infantile Beleidigungstiraden.
Er lernt, dass seine KM nicht der allmächtige Gott ist, der straft und lobt wie dieser Gott das möchte und alle Beteiligten verängstigt in die Knie gehen, sobald sie den bösen Finger schwenkt. Ich als sein KV biete ihm doch das Modell an dem er abgucken kann, dass man dieser Gott-KM auch mal den Finger zeigen und seinen eigenen Standpunkt vertreten kann.
Die Unmöglichkeit einen Kompromiss auszuhandeln heisst doch nicht, dass man seinen eigenen Standpunkt über Bord werfen muss.
Was sieht der Kurze denn täglich mit seinen Augen? Eine tyrannisch agierende KM, die mit Gewalt und Lautstärke ihren Willen durchsetzt. Er sieht eine Schwester, die nicht dagegen an kann. Er sieht einen Next, der sich Teller auf dem Kopf zerschlagen lässt, Morddrohungen kassiert und sich mit schlotternden Knien wie ein Sklave benimmt. Und dann hat er seinen KV, der dieser Gott-KM den Vogel zeigt. Angstfrei. Aufrecht.
Bei allem Verständnis für Next´s schlimme Situation und beängstigende Zukunft, die ihn vielleicht zur Bewegungslosigkeit zwingt. Aber DAS ist ja wohl kein geeignetes Modell für einen 10-jährigen Jungen, der mal ein starker Mann werden soll.
Milan
Aber für die Botschaft , dass Milan mit Next nichts mehr zu besprechen haben, hätte ich nicht das Kind als Sprachrohr benutzt.
Er ist doch kein Sprachrohr! Blos weil der Next im Hintergrund ruft "Gib mir den Papa auch mal!" und der Papa darauf sagt "Habe nix zu reden mit Next!". Ich selbst finde nicht mal missbräuchlich, dass der Next im Hintergrund gerufen hat mich sprechen zu wollen.
Das ist das Leben. Wir können die Kids doch nicht ständig in Watte packen. So wie es die Helikopter-Mama-Szene in Mamatown tut, wo auf Elternabenden diskutiert wird, ob (Tret)Roller zu gefährlich seien für 10jährige wegen der kleinen Räder. Wo Viertklässler von ihren Mamas morgens noch bis in den Klassenraum gebracht werden.
Missbräuchlich finde ich, wenn man den 10jährigen mit zur Einschläferung des Hundes nimmt, um für sich selbst Trost bei ihm zu suchen.
:redhead:Missbräuchlich finde ich, wenn man den 10jährigen mit zur Einschläferung des Hundes nimmt, um für sich selbst Trost bei ihm zu suchen.
Interessant. Bei uns ist damit zu rechnen, dass die Katze nicht mehr lange leben wird. Ich frage mich seitdem, ob ich meinen Sohn beim Einschläfern dabei sein lasse. Er ist mit dem Tier groß geworden, ich habe ihn schon 14 Jahre. Trost werden wir alle brauchen. Ist das missbräuchlich, wenn wir da füreinander da sind?
Auf die Idee bin ich ehrlich gesagt noch nicht gekommen.
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi LBM,
ne das ist in meinen Augen nicht mißbräulich. Kinder in jedem Alter brauchen den Abschied (egal ob Haustier, Oma, Opa oder wer auch immer)Sie müssen im wörtlichen Sinne BEGREIFEN, dass der Tote nicht wiederkommen wird.
Wenn derZeitpunkt gekommen ist nimm ihn mit und lass ihn sich verabschieden. So wie er es möchte. Wenn er dabei sein will ist das genauso ok, wie wen ner sich vor der Tür verabschieden will oder sein Tier erst nach dem Tod nochmal sehen möchte. Das überlass ihm, aber schließ ihn nicht aus.
LG Tina
P.S.: Da ich eine Ausbildung in Trauerbelgeitung für Kinder habe. Nein, man darf und soll Kinder nicht vor diesen Erlebnissen schützen. Wie haben die Aufgabe unsere Kinder in diesen Situationen zu begleiten. Die ersten Begegnungen mit dem Tod und dem ganzen drumherum prägen uns für unsere spätere Trauer.
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Danke Tina. :thumbup:
Milan, schließt du völlig aus, dass die Ex solche Dinge aus anderen als egoistischen Gründen tun könnte? Oder anders gefragt: Hast du noch genug Distanz um Dinge zunächst neutral zu sehen, bevor du ihr Handeln oder Nichthandeln verurteilst?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
An die beiden Damen:
Die Sache mit dem Hund bedarf Details, damit Ihr sie nicht mit Euren Pauschalurteilen wegfegt:
Der Kurze kannte diesen Hund nur von Fotos, er hatte keinerlei Bezug zu ihm. Exe hat den Hund verkauft, als sie vor 8 Jahren mit dem Next zusammen zog. Das war unser "Scheidungshund", den sie mir damals "wegnahm" zusammen mit dem Kurzen. Paar Mal im Jahr fuhr sie hin ihn besuchen. Alleine ohne den Kurzen. Als der Hund zu sterben drohte bat sie die Besitzer das erledigen zu dürfen. Dafür holte sie den Kurzen früher aus der Schule und nahm ihn mit. Gesagt hat sie selbst dazu, dass sie diesen Gang nicht alleine machen konnte.
Ähnliche Situation - der Termin zur Abholung des Ergebnisses ihrer grossen Diabetes Untersuchung. Es war zu erwarten, dass die Diagnose furchtbar ausfallen würde. Auch zu diesem Termin nahm sie den Kurzen als Stütze mit.
Mag ja sein, dass das für Euch nicht missbräuchlich ist. Aber dann werft mir nicht vor, dass ich dem Kurzen spontan am Telefon missbraucht habe "Ne, mit dem hab ich nix zu besprechen!".
Milan
Edit:
Hast du noch genug Distanz um Dinge zunächst neutral zu sehen, bevor du ihr Handeln oder Nichthandeln verurteilst?
Offensichtlich nicht. Umso mehr halte ich meine Entscheidung für vernünftig, mich von denen fern zu halten.
Die Sache mit dem Hund bedarf Details, damit Ihr sie nicht mit Euren Pauschalurteilen wegfegt:
Hömma,
nu werd ma nicht ulkich! :puzz:
Wir sind doch dafür da, Stellung zu nehmen, zu den Dingen, die du hier schreibst.
Und natürlich bezieht sich das, mit ganz wenigen Ausnahmen, nur auf die Informationen, die du uns gibst.
Und je unvollständiger die Angaben sind, desto unpassender können die Antworten werden.
Oder einfach nur unpassender zu den eigenen Vorstellungen.
Nix für Ungut, wie der steinige Kollege immer sagt. 🙂
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hi Milan,
mit der Zusatzinfo geb ich dir recht. Das geht dann so gar nicht. Das deine Ex einen an der Klatsche hat wissen wir ja schon länger. Dagegen kannst du nichts tun, du kannst nur deinem Junior das Selbstbewußtsein mitgeben sichdagegen zu wehren.
Wenn ein Kind eine Beziehung zu dem Tier hat ist der Abschied halt wichtig. Und nichts anderes habe ich geschrieben, mit dem Hinweis an LBM, dass sie bei der Katze den Weg so mit LB geht, wie er das von selbst möchte. Wobei ich davon ausgehe, dass ihr aufgeweckter Junior ist das gant von alleine klar macht 😉
LG Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Diese kleine Zusatzinfo wäre durchaus wichtig gewesen. Man kann sich nur ein Bild machen aus dem, was du sagst, nicht aus dem, was du weg lässt.
Gruß LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
