Ich habe keine Ahnung, aber irgendwas stimmt da nicht.
Wenn sie nicht von selbst zu reden anfängt, kannst Du natürlich nur mutmaßen.
So grundsätzlich würde ich vermuten, dass sich der "Stiefvater" als Oberhaupt der Familie etabliert hat und hierbei auch von Deiner Ex tatkräftig gestützt und unterstützt und vertreten wird.
Es wird für die Kinder mit allen Mitteln eine "heile Welt" konstruiert und auf "eine Familie" gemacht, obwohl jeder weiß, dass es nicht so ist.
Wenn in diesem Zusammenhang dann auch noch Wert auf die alle möglichen Tugenden gelegt wird, dann kann es für Jugendliche schon unerträglich werden in solchen Situationen.
Zeig ihr auf jeden Fall weiterhin, dass es auch anders funktionieren kann.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin wedi,
das ist schlicht der klassische Loyalitätskonflikt in reinster Ausprägung: Nur nichts tun, was Muddi nicht möchte (vulgo: Muddi "unglücklich" macht); selbst wenn diese hunderte Kilometer entfernt ist. In Wirklichkeit geht es Deiner Ex nicht um Töchterleins Gesundheit, sondern vor allem darum, DIR zu zeigen, dass sie selbst über grosse Entfernungen so in Deinen Einflussbereich hineinregieren und Macht über Dich ausüben kann, dass Eure Kinder wie ferngesteuerte Zombies reagieren und Du nichts zu melden hast.
Sohnemann verweigert sich diesen Versuchen bereits erfolgreich; Töchterchen hat schlicht Angst. Dagegen kannst Du aktuell nichts tun, sondern nur durch dauerndes Schaffen stabiler Verhältnisse auf ihren "zivilen Ungehorsam" vertrauen, der irgendwann mit Sicherheit durchbrechen wird. Lass ihr diese Zeit; Du kannst das nicht an sie "dranreden", ohne den Konflikt zu verstärken. Sie muss (und wird) selbst darauf kommen.
Das zerschnittene Foto ist bereits ein deutliches Signal: An Dich!
Grüssles
martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Wedi, für ich und deine Kinder ;(
Auf einer Seite des Himmels gibt es einen Platz, der Regenbogenbrücke genannt wird.
Wenn ein Tier stirbt, das jemandem besonders nahe stand, begibt es sich zur Regenbogenbrücke. Dort sind Wiesen und Hügel für all unsere besten Freunde, so dass sie zusammen laufen und spielen können. Dort gibt es Futter, Wasser und Sonnenschein im Überfluss, und unsere Freunde haben es warm und fühlen sich wohl und behaglich.
Alle Tiere, die krank und alt waren, haben wieder ihre Gesundheit und Energie; die, die verletzt oder verstümmelt waren, sind wiederhergestellt und stark, so wie wir sie in Erinnerung haben. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eine Kleinigkeit. Sie alle vermissen ihren Menschenfreund, den sie zurücklassen mussten.
Sie laufen und spielen zusammen, aber der Tag kommt, an dem eines plötzlich stoppt und in die Ferne sieht. Seine strahlenden Augen sind aufmerksam; gespannt zittert der Körper. Plötzlich beginnt es von der Gruppe wegzulaufen, fliegt über das grüne Gras, seine Beine tragen es schneller und schneller. Es hat Dich gesehen, und wenn Du und Dein Freund sich endlich treffen, werdet Ihr im freudigen Wiedersehen so zusammenhalten, auf dass ihr nie wieder getrennt werdet.
Glückliche Küsse regnen auf Dein Gesicht. Deine Hände liebkosen wieder den geliebten Kopf, und Du siehst einmal mehr in die vertrauensvollen Augen Deines Lieblings, welcher zwar lange aus Deinem Leben, aber nie aus Deinem Herzen verschwunden war.
Dann geht ihr zusammen über die Regenbogenbrücke.
Was aber geschieht mit den Tieren, die niemand Besonderen haben?
Entgegen den meisten Tagen an der Regenbogenbrücke, dämmert dieser Tag kalt dunstig und grau. Der düsterste Tag, den man sich vorstellen kann.
Die Tiere, die erst vor kurzem angekommen sind, sind verwirrt und verunsichert, da sie einen solchen Tag nie erlebt haben, seit sie die Regenbogenbrücke erreicht haben. Sie wissen nicht, was sie denken sollen. Doch die Tiere, die bereits eine Weile damit verbracht haben, auf ihre Lieben zu warten, wissen nur zu gut, was geschieht. Sie versammeln sich am Pfad, der zu der Brücke führt. Sie wissen, das dies etwas Besonderes ist und sie wollen es sich ansehen.
Es dauert nicht lange, bis ein älterer Hund in Sichtweite kommt. Sein Kopf hängt schwer und tief, sein Schwanz schleift am Boden.
Die Tiere, die am Pfad stehen, besonders die, die schon seit einer Weile bei der Regenbogenbrücke sind, wissen genau, was geschieht, denn sie haben es schon viel, viel zu oft mit ansehen müssen.
Der alte Hund nähert sich langsam der Brücke. Obgleich sein Herz offensichtlich schwer und er von Trauer und Schmerz überwältigt ist, findet man kein Anzeichen von Verletzung oder Krankheit an ihm. Doch im Gegensatz zu den Tieren, die an der Brücke auf ihre Lieben warten, ist dieser Hund nicht zurückversetzt in seine Vollkommenheit. Er ist weder vollkommen gesund, noch vollkommen kräftig.
Während er seine schmerzhafte, langsame Reise macht, beobachtet er die Tiere, die ihn nun alle ansehen. Er ist hier fehl am Platz , dies ist kein Ort zum Bleiben für ihn. Er fühlt instinktiv, daß er um so glücklicher sein würde, je schneller er die Brücke überqueren würde.
Doch es soll nicht sein. Als er sich der Brücke weiter nähert, erscheint ein Engel und stellt sich ihm in den Weg. Der Engel spricht sanft und entschuldigend zu dem alten Hund. Er erklärt ihm, daß er die Regenbogenbrücke nicht überqueren darf, da nur die Tiere, die mit ihrem besonderen Menschen zusammen sind, hinüber dürfen. Er jedoch hat keinen besonderen Menschen – nicht hier an der Regenbogenbrücke, noch unten auf der Erde.
Ohne Ort, an den er gehen kann, wendet sich der alte Hund ab in Richtung der Felder vor der Brücke. In einer eigenen Region in der Nähe sieht er eine Gruppe älterer, schwacher Tiere, Hunde und Katzen, die ebenso traurige Augen haben wie er. Anders als die Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, spielen diese Tiere nicht. Sie liegen nur auf dem grünen Gras, starren verloren und voller Not und Elend zu dem Pfad, der zur Regenbogenbrücke führt. Der alte Hund weiß, daß er keine Wahl hat, daß er zu ihnen gehört. So nimmt er seinen Platz unter ihnen ein, den Pfad anstarrend und wartend.
Einer der letzten Angekommenen, der auf seinen besonderen Menschen wartet, kann nicht verstehen, was er gerade gesehen hat. Er bittet eines der anderen Tiere, das bereits eine Weile dort ist, es ihm zu erklären.
„Der arme Hund wurde von seinem Besitzer ins Tierheim gebracht, als er seiner überdrüssig wurde. Der Anblick, den er nun bietet mit seinem grauen Fell, seinen traurigen, düsteren Augen, ist derselbe Anblick, den er abgab, als er in den Zwinger gebracht wurde. Er kam nie wieder heraus und brachte sich durch, mit nur der Liebe und Zuwendung, die ihm die Heimangestellten geben konnten. So verließ er sein leidvolles, ungeliebtes Leben auf der Erde endgültig. Doch da er keine Familie hatte, keinen besonderen Freund, dem er seine Liebe geben konnte, hat er niemanden, der ihn über die Brücke begleiten kann.“
Das erste Tier denkt darüber nach und fragt dann: „Doch was wird nun mit ihm geschehen?“
Als er gerade seine Antwort bekommen soll, teilen sich die Nebel, die Düsterkeit verzieht sich.
Ein einzelner Mann kommt auf die Brücke zu. Ein Mann, der auf der Erde ein gewöhnlicher Mann war, der ebenso wie der alte Hund die Erde für immer verlassen hatte. Er wendet sich zu der traurigen Gruppe der älteren Tiere und hält ihnen seine ausgestreckten Handflächen entgegen. Die süßesten Gesänge, die sie je gehört hatten, erklingen milde über ihnen und all die älteren Tiere sind unmittelbar in das reinste goldene Licht getaucht. Innerhalb eines Momentes sind sie alle wieder jung und gesund, sind sie wieder in der Blüte ihrer Jahre.
Eine andere Gruppe aus der Mitte der Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, bewegt sich zu dem Pfad. Als sie dem Mann näher kommen, verbeugt sich jedes von ihnen und während er an ihnen vorübergeht, legt er jedem von ihnen zärtlich seine Hand auf den Kopf und spricht sanft ihre Namen.
Schließlich bilden die Tiere, die eben noch auf niemanden warten durften, eine Reihe hinter dem Mann und folgen ihm leise. Sie überqueren die Brücke gemeinsam.
„Was ist geschehen?“
„Dieser Mann verbrachte sein ganzes Leben damit, Tieren jeder Art zu helfen. Die Tiere, die Du sahst, die ihm Respekt zollten, waren die Tiere, die durch seine selbstlose Hilfe ein neues Zuhause fanden. Sie werden die Brücke überqueren, wenn ihre neuen Familien angekommen sind. Die Tiere, die plötzlich wieder jung und gesund wurden, waren die, die niemals ein Zuhause fanden. Wenn ein Mann oder eine Frau, die ihr ganzes Leben damit verbrachten, Tieren zu helfen, hier ankommen, wird ihnen ein letzter Akt der Barmherzigkeit gewährt. Sie dürfen all die armen Tiere über die Brücke begleiten, denen sie auf der Erde nicht mehr helfen konnten. Weißt Du, ALLE Tiere sind für sie besonders, so wie sie besonders sind für alle Tiere.“
gefunden im Forum von Versuchstiere.de
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi Tina
Mir fehlen die Worte.
Einfach toll.
Danke
Gruss Wedi
Gern geschehen
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hi
Jetzt sind sie wieder weg. ;(
Da alles sowieso ein wenig in der Schwebe war mit dem Umgang wollte ich den Kindern natürlich eine unvergessliche Woche gestallten
Aber wie sagt man so schön:
Vertan, vertan, sagte der Hahn und stieg von einer Ente.
Ich hoffe ich konnte den Kindern trotzdem einiges mit auf den Weg geben.
Jetzt fängt das warten und zittern auf den nächsten Umgang wieder an.
Gruss Wedi
Hi
Gestern habe ich nach langer Zeit mit meinen Kindern sprechen können.
Sie behandelten mich wie der letzte Dreck und den Umgang in den Osterferien wollen sie nicht.
Bei meinem Sohn konnte ich an seiner Stimme erkennen, das er es nicht so meinte wie er sagte, er brach das Gespräch aber einfach ab.
Heute habe ich mit KM gesprochen und sie sagte mir, sie würde die Kinder sicher nicht zwingen zu mir zu kommen.
Ich solle doch lieber den Kindern mehr Zeit geben, vieleicht wollen sie ja in den Sommerferien kommen.
Ich meinte mit ruhiger Stimme, sie könne aber etwas auf die Kinder einwirken, so dass sie nicht das Gefühl haben etwas falsches zu tun wenn sie zu mir kommen.
Sie keifte mich an, das sie sich von mir nicht sagen lassen würde, was sie zu tun hätte und wie sie Ihre Kinder erzieht geht mich nichts an.
Ich solle mich aus Ihrem Leben raus halten.
Jetzt stehe ich wieder da.
Die Kinder sind zu jung um zu verstehen und zu alt um ''dirigiert''(z.B. durchs JA, oder Gericht) zu werden.
Mir fällt i.M. nicht ein, wie ich das Blatt wenden kann.
Gruss Wedi
Gestern habe ich nach langer Zeit mit meinen Kindern sprechen können.
Wieso das, was war seit Weihnachten?
Sie behandelten mich wie der letzte Dreck und den Umgang in den Osterferien wollen sie nicht.
Kinder wollen auch nicht in die Schule, müssen aber trotzdem. Ich würde mich strikt weigern, mit ihnen oder der KM zu diskutieren, was die diesbezüglich wollen. Noch müssen sie. Und das würde ich auch durchsetzen - du hast doch einen Umgangsbeschluss, soweit ich mich erinnere (bei so vielen Fällen über so lange Zeit habe ich nicht mehr alle Details parat)? Wenn ja, durchsetzen.
/elwu
Hi
Wieso das, was war seit Weihnachten?
Nix, ich habe einmal mit den beiden telefoniert, wegen den Zeugnissen, das müsste anfang Februar gesesen sein(ein ganz normales Gespräch), danach war Funkstille und ich konnte die beiden nicht erreichen.
Kinder wollen auch nicht in die Schule, müssen aber trotzdem. Ich würde mich strikt weigern, mit ihnen oder der KM zu diskutieren, was die diesbezüglich wollen. Noch müssen sie. Und das würde ich auch durchsetzen - du hast doch einen Umgangsbeschluss, soweit ich mich erinnere (bei so vielen Fällen über so lange Zeit habe ich nicht mehr alle Details parat)? Wenn ja, durchsetzen.
Ja, ich habe einen Beschluss, nur sind die Kid's jetzt 14 und nach deren eigenen Vorstellungen/Ansichten(eingeimpft durch KM) würden sie sich auch vor Gericht gegen Umgang ausprechen.
Ganz schön clever(oder verängstigt) wie 14 Jährige schon sein können.
Gruss Wedi
Ich bin nach vielen schlaflosen Nächten und eigener Zermürbung zu dem Entschluss gekommen, das 9 Jahre reichen.
Ich werde ihnen nicht wieder hinterher telefonieren und mich dann noch beschimpfen lassen.
Die 10 mach ich nicht voll, für mich ist jetzt schluss.
Sie wissen wo ich wohne wie ich heisse und meine Telefonnummer kennen sie auch.Wenn sie etwas von mir wollen, ich bin da wo sie es erwarten.
Irgendwann reicht es.
Ich habe fertig
Gruss Wedi
Sie wissen wo ich wohne wie ich heisse und meine Telefonnummer kennen sie auch.Wenn sie etwas von mir wollen, ich bin da wo sie es erwarten.
Ich mag mich nicht einmischen, aber hast Du das schon einmal aus Sicht der Kinder gesehen?
Wie ist es denn bei Dir persönlich? Erinnerungen verblassen, das Bild wird heller bis wir ins vergessen kommen, da uns stets neue Eindrücke im Leben begegnen. Ergo, Deine Kinder werden sicherlich wissen, wo Du wohnst, wie sie Dich erreichen können etc. Aber kann man von Kindern im Teenageralter erwarten, dass sie zu einer Kontaktaufnahme fähig sind, sich der Konsequenzen aus einem Nichtmelden bewusst sind?
Meinen beiden Jungs muss ich auch ständig ins Erinnern bringen, dass da noch ein Papa ist. Ja, es ist Mühe und man wird entweder mit Nichtachtung oder negativen Aussagen konfrontiert, aber es gibt immer ein Licht am Ende des Tunnels und man wird dann damit belohnt, dass die Jungs sich bei einem wohlfühlen. Ich musste auch akzeptieren, dass ich nur einen Zweitwohnsitz für meine Kinder darstelle (sie wohnen immer noch bei Mama in der alten Wohnung) und sie zum größten Teil lieber dort sind. Aber auf Teufel komm raus, tue ich persönlich alles, um nicht ins vergessen zu geraten.
Überlege Dir also nocheinmal, ob Du mit Deinem "aufgeben" ins vergessen geraten willst oder noch ein paar Jahre aushälst bis aus den Teens Erwachsene geworden sind, den die Konsequenzen des Nichtmeldens bewusst ist. Aus meiner Sicht wirst Du mit Deinem Entschluss nur zu einer Akte, die die Kinder irgendwann weglegen. Ich habe zum 18. Geburtstag alle Unterlagen von meiner Mama zu meinem Vater bekommen (um ggfls. den ausstehenden Unterhalt einzuklagen) und mich nicht bei ihm gemeldet, da er es die Jahre vorher auch nicht gemacht hat. Er war verblasst, und damit für mich nichtgreifbar bis auf ein altes Hochzeitsfoto ... da war er jünger, als ich es zur Zeit bin.
Hi
Ich mag mich nicht einmischen, aber hast Du das schon einmal aus Sicht der Kinder gesehen?
Ja, habe ich und ich habe viel darüber nachgedacht.
Eigentlich ist es so, das ich die Kinder die ganzen Jahre ''gezwungen'' habe zu mir zu kommen.
Sie haben schon mit 6Jahren gesagt, das sie nicht wollen, sicher ist da durch Gutachten herausgekommen, das es nicht Ihre Meinung war, sondern die von KM, aber jetzt sind sie 14 Jahre alt.
Sie müssen auch lernen, das Ihr Handeln Konsequenzen hat.
Ich habe ihnen in all den Jahren viel mit auf den Weg gegeben, vieles, woran sie sich erinnern können und werden.
Möglichkeiten übers JA oder Gericht gibt es nicht.
Ein neues Gerichtsverfahren würde nur dazu führen, das gegen den Willen der Kinder kein Umgang stattfinden kann, das geht bei 6 Jährigen aber nicht mehr in diesem Alter.
Und ausserdem würde ich in den Augen der Kinder als Querulant dastehen und das Bild das sie in ihrem Kopf von mir haben möchte ich als ''EY DU'' beibehalten.
Überlege Dir also nocheinmal, ob Du mit Deinem "aufgeben" ins vergessen geraten willst oder noch ein paar Jahre aushälst bis aus den Teens Erwachsene geworden sind, den die Konsequenzen des Nichtmeldens bewusst ist.
Eben die Konsequenz meines Nichtmeldens wird sie zum nachdenken bewegen, da sie sich in der Vergangeheit immer darauf verlassen konnten, das ich mich melde und sie abhohle, auch gegen ihren Willen.
Jetzt werden sie sehen, ,,hei, EY DU meint es ernst, irgend etwas läuft hier falsch''
Das ist die einzigste Chance die ich habe.
Natürlich werde ich ihnen Briefe schreiben oder E-Mails, aber sie zum Umgang zwingen oder sie überhaupt danach fragen werde ich nicht mehr.
Vieleicht werden sie sich der Konsequenz bewusst und lernen, das man mit anderen Menschen nicht so umgeht.
Gruss Wedi
Hi wedy
ich denke auch in diesen Alter hast du keine Chance mehr.
irgendwann werden die Kinder größer und sich darn erinneren
das der Papa noch da ist Durch den Einfluss deiner EX sind die kleinen
so beeinflußt worden das sie dich ablehnen.(PAS)Schade um die Kinder die
damit nun leben müssen.Du kannst aber sagen das du alles getan hast.
Irgendewann stehen sie vor deiner Tür das ist die Hoffnung die du hast dann heißt
es bestimmt nicht mehr EYDU sondern Papa!Ich würde es auch so tun wie du ich
verstehe Dich in dieser Situation viel kraft wünsche ich dir für alles
was noch kommen mag
OSR
Hi wedi,
ich kann dich total gut verstehen.
Ich bin auch immer der Meinung, dass man sich nicht allzu sehr vor seinen Kindern klein machen sollte. Die Gunst des Kindes zu erlangen, sollte hohe Priorität haben, aber eben nicht bedeuten, dass man sich selbst verleugnen muss oder kaputt macht.Das Kind lernt nämlich meiner meinung nach dann das falsche, nämlich dass es selbst wohl etwas ganz besonderes ist, so dass sich ihm/seinem Willen alle unterzuordnen haben, wenn sogar der vater sich so dermaßen verbiegt. Solche überheblichen Menschen braucht ja wohl keiner...
Wenn man so eine Boykotteuse als KM hat, muss man auf jeden Fall viele Kompromisse machen, die einem weh tun, das Ego verletzen oder die nicht den eigenen Lebensvorstellungen entsprechen. das ist ja soweit ok, aber ich gebe zu bedenken, was die Kinder dann daraus lernen: KM hat ja recht, letztendlich macht der Papa das ja so wie sie will, sie trifft die entscheidungen und will ja nur mein bestes. Der Papa ist der Störenfried, und motzt nur rum, und wenn er sich sofort nach Mama richten würde, wär doch alles ok und einfach.
Genau diese Gedanken gehen aber nicht mehr, wenn man sich eben selbstbewusst zeigt. Und das tust du jetzt mit deinem Schritt.
Auf jeden Fall würde ich aber einen Weg suchen, den Kindern mitzuteilen, dass du sie lieb hast, immer für sie da bist, und immer eine Tür für sie offen ist. Reinkommen aber müssen sie allein, du kannst sie nicht schubsen.
Ähnliches macht auch gerade mein Mann durch, nach dem er seine inzwischen volljährige Tochter schon lange "verloren" hat (die ist eine Kopie der Ex, und überheblich, eingebildet und sieht auf ihren Vater in einer Art und Weise herab, dass es mir schlecht wird...er ist eben nur der Zahlesel und Betrüger dh Unterhaltspreller für sie), fängt es schon lange bei seinem fast 15-jährigen Sohn auch an, dass der ihm die in den Mund gelegten Vorwürfe der KM nachplappert, nur um seine Ruhe zu haben. Was willst du da machen? Kampf würde zwangsläufig bedeuten das auf dem Rücken des Kindes auszutragen, vor allem wenn das Kind keinerlei Kritik an der KM duldet/wahrhaben will...denn ein Kampf um das Kind heißt zwangsläufig, eine andere Meinung als die KM zu haben (=Kritik). Man kann nur hoffen, dass Kinder, die so groß werden, nicht allzu viel Schaden anrichten, wenn sie dann erwachsen und beziehungsunfähig sind, bzw. dass sie irgendwann mal ihr eigenes Gehirn einschalten. ich befürchte aber dass manche ihr Leben lang in einer Traumwelt leben, wo der Vater eben der A* ist, weil das einfach bequemer ist als sich damit auseinanderzusetzen.
ligr ginnie
Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist
Servus wedi,
den Umgang gegen der erklärten Willen der Kinder durchzusetzen würde ich erst gar nicht versuchen.
Ich gebe Dir Recht; sie sind bereits zugroß, als dass Du mit Zwang hier was Gutes bewirken kannst.
Ich schreibe dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass Du seit Weihnachten nur einmal mit ihnen sprechen konntest.
Wenn es auf dieser Schiene schon nur mit großer Mühe was geht, dann wirst Du beim Versuch des Umganges scheitern.
Aufgeben wirst Du nicht!
Vielleicht wirst Du aufhören, Dich bei den Kindern zu melden und ihnen ein Angebot zu machen.
Aber Du wirst nicht damit aufhören, auf ihre Anwesenheit bei Dir zu hoffen und ihnen die Tür bei Dir offen zu halten.
Mach Dir auch bewusst, dass es nicht Dein Fehlverhalten oder Dein Unterlassen ist, welches zu dieser Situation geführt hat. Du hast nicht die Verantwortung dafür, wie es im Augenblick läuft.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin,
ich schließe mich da an. Aus MEINER Erfahrung bin ich mittlerweile auch an dem Punkt, wo ich mir sage,
man muss auch loslassen können.
Wenn man an einem Punkt angekommen ist, wo der Schaden nur noch größer wird, ist es vielleicht sinnvoller, neue Wege zu gehen. Als KV ist man leider immer noch in diesem System fast machtlos. Natürlich nicht ganz, aber es ist oftmals schwer.
Ich würde den Kindern das Signal setzen, "ihr könnt immer auf mich zählen und ich bin immer für euch da"! Kommen müssen sie selbst.
Und ich glaube "sie WERDEN kommen"
LG
Agent
Mantra:
NEIN, NICHT nächste Woche. Heute noch oder morgen. Und schreib jetzt nix vom Anwalt (...), sondern heb Deinen Hintern samt Eiern hoch und werde aktiv.
Zitat Brille007, 22. August 2008, 22:44:25
Moin Wedi,
denk an den kaukasischen Kreidekreis (Theaterstück: ein Vorspiel und fünf Akte, Drama und Verse) von Bertolt Brecht.
Die Aussage ist: nur die wahren Eltern lassen ihr Kind los. Die falschen Eltern zerren an ihnen herum.
Wird mir auch schwerfallen, wenns bei mir mal soweit ist.
Aber ich glaube fest daran: sie werden wiederkommen.
LG Cappi
denk an den kaukasischen Kreidekreis
[Korinthenkackermodus]Bitte nicht mit dem salomonischen Urteil verwechseln.
Bei Brecht gibt die Ziehmutter nach, nachdem die leibliche Mutter ihren Sohn vorher schon im Stich gelassen hat.[/Korinthenkackermodus]
Beiden gemeinsam ist natürlich, dass der klügere und bessere nachgibt und am Ende gewinnt.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Zur Ergänzung noch ein oft zutreffendes Zitat der Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach:
"Der Klügere gibt nach - eine traurige Wahrheit, denn sie begründet die Weltherrschaft der Dummen."
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
