alkohol mit 15
 
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alkohol mit 15

 
(@lupina)
Nicht wegzudenken Registriert

hallo ihrr lieben ,ich möchte heute mal eure einschätzung hören. o
ob ich nur zu gluckenhaft bin oder mit meiner einschätzung richtig liege.

folgender sachverhalt. töchterchen 15 war am wochenende bei uns auf dem weihnachtsmarkt. da sie bei papa war ,hab ich ihr gesagt papa muß entscheiden wie lange du darfst.

der hat wohl bis 23.00 uhr erluaubt ,was ich auch so gedacht hätte.
was ich etwas befremdlich fand ist ,das töchterchen sonntag nach hause kam und stolz erzählte ,sie hätten viel spaß gehabt und sie hätte nur 2 bier und 2 alcopops ggetrunken.sie wäre nur ein bisschen beschwipst gewesen. :puzz:
da bei uns so gut wie nie alkohol getrunken wird und wir den kids eigentlich immer erklärt haben das wir das nicht gut finden ,wa rich etwas schockiert.
klar mal ein bier in dem alter läßt sich wohl nicht vermeiden ,aber  toll finde ich es echt nicht ..weil ich nur zu gut weiß (als krankenschweser<)wohin alkohol gerade auch bei jugendlichen führen kann.

ich hab dann nur gefragt ob papa nix gesagt hat...sie nö ..nur gelacht..
hm ich will echt nicht auf meinen ex schimpfen..denn  wir haben ein lockeres verhältnis und sonst eigentlich die selben erziehungsgedanken.hm...ich hät mir trotzdem gewünscht das er mit ihr darüber redet..

bin ich nun zu kleinlich oder wie seht ihr das? :question:


lg lupina
leuchtturm
[blau] vertrauen ist wie ein kartenhaus,mühsam aufzubauen,aber in sekundenschnelle zu zerstören[/blau]

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 11.12.2008 15:14
(@Wolkenhimmel)

Hallo  🙂

Ich finde Dich an der Stelle überhaupt nicht gluckenhaft und denke, es ist durchaus legitim sich über das Thema Alkohol bei Kids Gedanken zu machen.

Auch bei uns wird selten und eher weniger Alkohol getrunken (und nach 2 Bier und 2 Alcopops könntest Du mich nur noch als Deko verwenden...  :redhead:) Insofern finde ich die Menge schon erwähnenswert.

Hat sie denn was dazu gesagt, dass sie beschwipst war? Fand sie das gut? Oder eher doof?

Kannst Du nicht mal mit Deinem Ex reden über das Thema? Vielleicht war ihm die Situation auch nicht ganz geheuer und er wusste nur nicht was er sagen soll?

LG Wolkenhimmel


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 15:35
(@lupina)
Nicht wegzudenken Registriert

also sie meinte das es cool sei und ja dazu gehört.... und mama viel zu empfindlich sei ..weil ich ihr klar gesagt habe ,das ich nicht möchte das sie alkohol trinkt und schon garnicht in der öffentlichkeit...und das es sowieso verboten sei mit 15!

mit dem ex reden ..ja hab ich auch schon überlegt...das problem ist ..das es eigentlich ganz ruhig läuft zwischen uns und ich so ein harmonietier bin und ich mir denken kann das er es nicht so toll findet wenn ich sowas zu sprache bringe..
er ist der typ ,wo keine probleme herbei geredet werden sind auch keine....
und ich möchte streit vermeiden den hatten wir soviel jahre in unserer ehe...seufz..

ich möchte nicht das die kids leiden..
aber andereseits..wir als eltrn sollten an einem stranag ziehen ..und da demnächst eh ein gespräch über ein paar dinge ansteht ..ergibt sich vielleicht die glegenheit..
ach bin so verunsichert


lg lupina
leuchtturm
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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 11.12.2008 15:57
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Lupina,

mein Tipp: Spiel das Ganze eine Nummer kleiner und beobachte es erst nur einmal. Alk ist nun einmal eine "gesellschaftlich akzeptierte Droge", also muss man auch lernen, damit umzugehen. Meine Schwägerin glaubte lange, dass sie ihre Kinder vom fernsehen abhalten könne, solange die Familie keinen Fernseher hat. Erst nach Jahren hat sie herausgefunden, was die Kids bei den Nachbarskindern alles im TV sahen - ausserhalb ihrer Kontrolle...

Verbotene Kirschen sind immer besonders verlockend. Und sie führen zu Heimlichkeiten statt Vertrauen. Ganz ehrlich: Auch wir haben in diesem Alter doch dieses und jenes ausprobiert, ohne dass unsere Eltern davon wussten. Vielleicht muss sie mal eine halbe Nacht über der Kloschüssel hängen, um für sich selbst zu entscheiden, dass Alk nichts für sie ist. Das wäre dann der Ansatzpunkt für ein vernünftiges (!) Mutter-Tochter-Gespräch.

Grüssles
Martin
(der nicht der Meinung ist, dass man 15-Jährige in Watte packen und ihnen dadurch eigene Erfahrungen ersparen kann)


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 16:05
(@lupina)
Nicht wegzudenken Registriert

hi brille,du hast insoweit recht ,das alle ihre erfahrungen machen müssen.
ich sehe nur leider wie sehr alkohol in der heutigen jugend bagatelisiert wird..genau wie du sagst es gehört dazu...
nur die folgen sehe ich jeden tag..

was mich beruhigt ist ..das sie es mir erzählt und wir haben lange geredet... ob sie es läßt möchte ich bezweifeln..gruppenzwang.. erwachsensein usw.
nur ich denke eben auch einstellung von uns eltern bzw erwachsenen trägt dazu bei ds es in der jugemd heute so herunter gespielt wird...und deshalb ..sollte es nicht bagatelisiert werden
denk mal darüber nach...


lg lupina
leuchtturm
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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 11.12.2008 17:00
 Uli
(@Uli)

hi brille,du hast insoweit recht ,das alle ihre erfahrungen machen müssen.
ich sehe nur leider wie sehr alkohol in der heutigen jugend bagatelisiert wird..

Ich bin normalerweise auch der Meinung wie brille007 - eigene Erfahrungen müssen sein. Bei Alkohol ist es allerdings so, dass man den Zeitpunkt dieser Erfahrungen möglichst weit nach hinten schieben sollte, denn das Gehirn ist in dem Alter noch sehr lernfähig. Lernfähig auch im Hinblick auf das "Belohnungszentrum" im Gehirn. Man weiß heute, dass die Gefahr einer Abhängigkeit größer wird, je früher der Genuss erlernt wird.

LG, Uli
(der das zweifelhafte Vergnügen einer durchgekotzten Nacht bei seinem 17-jährigen Jungen noch in guter Erinnerung hat)  :exclam:


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 17:15
 luca
(@luca)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo,

ich selber trinke gar/ fast keinen Alkohol und mein Sohn ist 4. Also aus praktischer Erfahrung kann ich nichts direkt sagen. Ich arbeite aber auch viel im Bereich Prävention. Da heisst es zwar auch Alkohol ab 16 nach Jugendschutzgesetz, aber eine Aussage des Amtsarztes war mal "Wichtig ist, dass Kinder und Jugendliche begreifen, dass Alkohol ein Genussmittel ist, und kein Getränk als solches."

Ich glaube auch, das ist der Punkt. Du kannst deine Tochter nicht vom Alkohol fernhalten, aber verfestigen, dass es mal ein "zusätzlicher" Genuss sein kann. Also zum Weihnachtsmarkt einen Glühwein ist mit 15 denke ich ok. Aber alles drüber nicht. Du kannst es nicht (wirksam) verbieten, aber du solltest es lenken.

lg
Luca


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 17:30
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Also ich schließe mich vollumfänglich Brille an, glaube aber auch, das Personen da unterschiedlich reagieren.

Mein Erfahrungspektrum ist da, zugegebener Maßen, nicht allzu breit: Im Wsentlichen umfasst es mich!

Ich habe meine ersten K*otzerfahrungen auch mit 16 gemacht.
Der Zeitraum, während dessen ich mich überhaupt bis in diesen Zustand gezecht habe, ist ungefähr bis 20.

Danach wusste ich,wieviel und in welcher Mischung ich was vertrage.

Ich bin heute weder Alkoholiker noch Abstinenzler. Ich trinke gelegentlich ganz gerne mal einen, überwiegend Wein und Bier.
Selten bis zur Wirkschwelle, und schon lange nicht mehr bis zur K*tzschwelle.
Und wenn es mal an einem Abend etwas mehr war, habe ich danach meistens einige Zeit keinen Bedarf mehr.

Ich für mich kann sagen, ich habe damals den Umgang damit gelernt.

So, nun ist meine älteste Tochter 16. Ich weiß, sie hat ab 15 schon mal die ein oder andere bunte Brause getrunken.
Nun rief vor einigen Monaten ihre Mutter an  erzählte mir, dass sie von einer Party mit nem Krankenwagen abgeholt wurde, wegen Alkoholvergiftung.
Buff!

Ihre Mutter und ich sind darüber beide nicht begeistert, sind aber auch eher der Meinung, dass das noch kein Grund zur Panik ist, sondern zum Erwachsen werden dazu gehören kann.

Bisher schien es auch bei ihr eher heilsam gewesen zu sein.

Letztendlich wissen tue ich es aber nicht.

Persönlich halte ich aber die Gefahr, die vom schleichenden bis regelmäßigen Genuss zuckersüßer, leckerer Spaßdrinks ausgeht auch für grösser, als von einem einmaligen Besäufnis mit anschließendem Elend fühlen.

Den Umgang mit Feuer lernt man auch nicht durch die Vermeidung von Feuer.

Gruss Beppo


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 17:47
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin lupina,

nur ich denke eben auch einstellung von uns eltern bzw erwachsenen trägt dazu bei ds es in der jugemd heute so herunter gespielt wird...und deshalb ..sollte es nicht bagatelisiert werden

wenn Töchting ihre Eltern nicht bei jeder Gelegenheit einen Drink einschütten sieht, ist schon mal eine wesentliche Vorbildfunktion erfüllt. Ich will auch nichts bagatellisieren; ich meine nur, dass Überbehütung und Verbote leicht den gegenteiligen Effekt haben. Immerhin erzählt sie Dir, was passiert ist, fand es cool, lustig, was auch immer. Andere Teenies erzählen ihren Eltern nichts; die wundern sich dann nicht selten, wenn sie von den Grünen ein besoffenes Kind nach hause gebracht bekommen.

denk mal darüber nach...

Das habe ich getan, als Sohnemann hier wohnte (da war er 16) und - vorsichtig ausgedrückt - "komische" Freunde mit nach hause brachte, für die das abendliche Herrengedeck schon so selbstverständlich war wie für andere Leute das Zähneputzen. Meine damalige LG (heute Frau) und ich haben das aufmerksam beobachtet, aber lediglich eine einzige unabdingbare Regel aufgestellt: Wenn Alk ins Spiel kommt, bleibt der Motorroller stehen; ansonsten ist er weg.

Das Ganze war vielleicht ein halbes Jahr lang cool; dann wurde es doof. Und es ging ins Geld. Heute trinkt Sohnemann (inzwischen 19) bestenfalls mal ein alkoholfreies Bier. Verbote hätten vermutlich einen viel grösseren Reiz ausgeübt, denn es geht ja nicht nur ums Trinken, sondern auch um's Provozieren der Erwachsenen.

Dasselbe haben wir auch mit der unvermeidlichen Kifferei gemacht: Sohnemann hatte ein paar Monate eine harmlose Hanfpflanze (praktisch null THC), die er gepäppelt und irgendwann abgeerntet hat. Heute ist auch das kein Thema mehr. Aber wir hatten es hier unter Kontrolle.

Grüssles
Martin

PS: Eine Suchtproblematik hat in der Regel mit genetischer Veranlagung zu tun; nicht selten in Kombination mit psychischen Problemen. Das kann dann der Trigger sein, sich mit Alk, Pillen oder sonstwas zu betäuben. Mit Verboten verhindert man auch hier nichts; viel besser und wichtiger sind stabile Verhältnisse.


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AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 17:59
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo Lupina,

für mich ein besonders interessantes Thema, wegen der familiären Vorprägung.

Ich habe nicht vor, meinem Sohn Alkohol zu verbieten. Er wird in dem Spektrum weiter aufwachsen, dass Alkohol krank und abhängig machen kann (s. Papa), aber auch genossen werden kann, zu gewissen Anlässen (s. Restfamilie). Ich hoffe, dass er aus der Mischung "Vorwissen" einerseits und persönliche Erfahrung andererseits für sich einen gesunden Weg finden wird. Dazu wird sicher der zaghafte Versuch mit Bier/Wein/Sekt im Alter von 15/16 gehören (da habe ich auch probiert und fands BÄÄÄH) als auch mal ein Abend mit K*tzerfahrung. Ich denke das gehört dazu und ich wünsche ihm einen Kater, der sich gewaschen hat.

Ich tendiere da zu Brilles und Beppos Meinung. Ich habe selber trotz Alkoholikervater in der Jugend getestet, hatte eine aus Trotz absolut abstinente Phase von ca. 6 Jahren und bin dann irgendwann dazu übergegangen, nach meinen Level zu genießen, wenn mir danach ist. Das heißt also, zum Essen mit Freunden in geselligem Beisammensein, aus Fun bei einer Party, die es in meinem Leben nicht Zuhauf gibt. Und bei mir kommt dann der Moment "Noch einen Schluck und ich muss..... ". Dann spätestens weiß ich, ist Feierabend.

Ich denke, diese Erfahrung muss jeder für sich machen dürfen, um seine Grenzen kennenzulernen.

LG LBM


‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 19:14




(@isis01)
Schon was gesagt Registriert

Hallo!

Auch sehe es so das die Familie eine große Rolle spielt.
Mal in dem Alter etwas trinken ist bestimmt nicht so schlimm.
Mal etwas probieren bestimmt auch nicht.
Wenn es dann aber jedes Wochenede ist und eine
gewisse Regelmäßigkeit da ist wird es schon kritischer.
Ich würde jetzt erst mal keine Panik bekommen und mal
sehen wie es weiter geht.
Zum Thema Familieneinfluß habe ich mal ein tolles
Buch gelesen........ mensch jetzt fällt mir der Titel
nicht mehr ein ich gehe mal auf die Suche.
Das Buch hat mir sehr geholfen mit meinem Vater und auch
meinem Bruder besser zurecht zu kommen .
( Vater inzwischen tot, Bruder seit 7!!!!!!! Jahren trocken).

Gruß Isis


AntwortZitat
Geschrieben : 11.12.2008 19:50
(@ginnie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

zum Thema: ob alkohol, ab wann und wieviel habt ihr viel geschrieben, und ich kann nichts wesentliches hinzufügen.

Wenn ich lupina richtig verstanden habe, ging es ihr aber auch um die Kommunikation mit dem ex, der ja diesen (aus meiner Sicht) für dieses Alter übermäßigen Alkoholgenuss zugelassen hat.
@lupina, du scheinst dir nicht sicher zu sein, ob du ihn ansprechen sollst - ich würde es auf jeden Fall tun! War er dabei, hat er das Experiment Alkohol "verantwortungsbewußt begleitet" (ja ja, hört sich doof an, aber ich hoffe ihr wißt wie ich es meine ?!), oder hat Tochter es eher heimlich gemacht...wie steht er zu dem Thema generell? Das sind grundsätzliche Fragen, denen sich Eltern gemeinsam stellen sollten, und mit dem Ex in Ruhe darüber zu reden und ihn einfach berichten lassen, ohne dass du ihm Vorwürfe machst, kann doch nicht schaden?!

Anmerkung: ich finde es toll, dass deine Tochter es erzählt, das Vertrauen solltest du natürlich nicht durch "Geschrei" kaputt machen, aber das weißt du ja ;-))

LiGr ginnie


Durch Nachsicht setzt man der Gewalt kein Ende: damit bestärkt man die Gegner nur in der Gewissheit, sie hätten es mit einem Schwächling zu tun, der leicht zu bezwingen ist

AntwortZitat
Geschrieben : 12.12.2008 21:03
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin lupina,

mal von mir als Next... ich kann deine Befürchtungen total nachvollziehen und mir würde es ähnlich gehen... ich sitze sozusagen ein wenig zwischen den Stühlen und wusste nicht, soll ich antworten, lasse ich es lieber *örks*

Also wie gesagt, als Mutter kann ich dich total nachempfinden und es ginge mir ähnlich. Bitte überlies dies nicht. Erlebt habe ich es aber als Next und genau so schreibe ich es hier. Mein Stiefel (Stiefsohn oder wie auch immer man es nennen mag, Kind meines Partners mit 16 Jahren beim Umgang an Silvester bei uns) hat uns damit konfrontiert, dass er raucht. Nungut, die KM, der KV rauchen auch, also haben wir kein Faß aufgemacht. Allerdings kam dann raus, dass die KM nicht wußte, dass Stiefel raucht. Aber auch das sahen wir nicht als unser Problem an (die Eltern hatten kein GSR). Sohni raucht also.

Sohni war auch mit einem Freund bei uns über die Feiertage. Sohni und Freund haben eine Flasche "kleiner Feigling" organisiert. Dies war eigentlich aufgrund des Alters nicht okay, denn harte Alkoholika  gibt es erst ab 18, aber nun war das Zeugs nunmal da. Sohni und Freund haben den "kleinen" Feigling getrunken und als sie lauter und betrunkener wurden,  mussten sie auf den Balkon, weil sie sich in die Gesellschaft (auch mit kleinen Geschwistern) nicht mehr einfügen konnten. Letztendlich haben Sohni und Freund sich ihre Bettdecken geholt und auf dem Balkon geschlafen. Am nächsten Morgen haben sie auch, ohne irgendwelche Ansprache von uns, unter dem Balkon geputzt (war nur Hochparterre), weil doch irgendwie was vom Mageninhalt daneben gegangen war.

Nun ist das ganze Ansichtssache. Wir haben gedacht, dass Sohni irgendwie was fürs Leben gelernt hat, zumal seine jüngeren Geschwister ihn aufgezogen haben. Die KM war entsetzt, dass Sohni bei uns zeigt, dass er raucht und sie aus allen Wolken gefallen ist.

Und Sohni sucht sich das Beste aus allen raus. Er übernimmt keine Verantwortung, gibt aber zu, dass er wohl zu viel getrunken hat. Okay, ist schon einige Jahre her. Zeigen wollte ich eigentlich nur, dass Kinder immer einen Weg finden und man nur hoffen kann, dass dieser Weg auch gut begleitet wird. Insgesamt habe ich damit ein besseres Gefühl als bei meiner Tochter, die bei Wildfremden ihren ersten Brand hatte.

LG

eskima


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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AntwortZitat
Geschrieben : 13.12.2008 04:22