Hallo,
habe mich Anfang November von meinem Mann getrennt. Er war bis September im Angestelltenverhältnis und hat sich nun seit November mit Unterstützung (Überbrückungsgeld) des Arbeitsamtes selbstständig gemacht.
Wir haben einen vierjährigen Sohn, um den er sich aber nicht kümmert oder nur selten (wann es ihm halt in den Kram passt).
Es geht bei uns um das leidige Thema Unterhalt, da ich noch nicht wieder arbeite. Bin zwar arbeitslos gemeldet seit Anfang Januar, um überhaupt Geld zum Leben zu haben, aber kriege ansonsten keinerlei Unterstützung, laut Arge liege ich mit Unterhalt und Kindergeld genau 1,30 Euro über dem Satz, um überhaupt Unterstützung zu bekommen.
Meinem Anwalt gegenüber hat mein Mann angegeben, er hätte durch die Selbstständigkeit kein Geld, um mir in irgendeiner Form Unterhalt zu zahlen. Hat jemand vielleicht in diesem Bereich schon Erfahrungen gesammelt und kann mir weiterhelfen?? In wie weit zählen die ehebedingten Schulden gegenüber dem Unterhalt ???
Hallo EinfachDU,
warum sollen ehebedingte Schulden unterhaltsrelevant sein? Schon allein wegen des Nicht-Besuchens ist das ja wohl ne Frechheit.
Der soll mal schön EURE Schulden alleine tragen.
Und was ist das da mit dem Selbstständig machen und nicht genug Geld haben. Der hat doch bestimmt schon nen riesen Kundenstamm und einen Porsche in der Garage seiner versteckten Villa.
Also: Tritt ihn mal richtig in den Ar***. Zahlen soll er, der Bastard.
Obwohl. Könntest du mit nem 4-Jährigen (der geht doch schon in den Kiga, oder?) nicht vielleicht auch ein wenig für dich aufkommen? Fürs Kind zahlt er ja doch. Ach egal. Lass ihn bluten!!!
Gruß,
Michael
Hinweis:
Eheschulden sind relevant für Ehegattenunterhalt und Trennungsunterhalt. Für Kindesunterhalt nicht. Und das ist gut so. Wat kann dat Kind für seine Eltern :rofl2: :rofl2: :rofl2:
Mensch weisnich,
lass deinen Hass auf deine Ex nicht immer wieder an anderen Frauen aus, die hierherkommen und eine Frage haben.
KU ist nunmal zu zahlen, evtl. kann ein kleiner Teil durch das Überbrückungsgeld gezahlt werden.
Nurdu:
Du kannst aber sicher Unterhaltsvorschuß beim JA beantragen.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ging es hier um KU oder um TU?
Es geht bei uns um das leidige Thema Unterhalt, da ich noch nicht wieder arbeite. Bin zwar arbeitslos gemeldet seit Anfang Januar, um überhaupt Geld zum Leben zu haben, aber kriege ansonsten keinerlei Unterstützung, laut Arge liege ich mit Unterhalt und Kindergeld genau 1,30 Euro über dem Satz, um überhaupt Unterstützung zu bekommen.
Ich glaube um TU, weil "liege ich mit Unterhalt und Kindergeld".
Und mid. Du würdest die Sache anders sehen, wenn Du, wie ich, einen Ordner lang genau um das kämpfst. Seid 2 Jahren. Erst die Kohle gemeinsam verjubeln und dann sagen: Och da weiß ich nix von.
Gruß,
Michael
Wenn ich richtig gelesen habe, korrigiere mich einfachich, dann bekommst du für dein Kind Unterhalt, möchtest jetzt aber für dich noch etwas haben, weil du von anderer Stelle nichts bekommst.
Du hast dich arbeitslos gemeldet, um überhaupt noch etwas zu bekommen. Oder um Arbeit zu finden? Sorry, das hat mir ein bisschen aufgestossen, aber vielleicht ist es ja nur unglücklich ausgedrückt.
Was ist das mit den eheprägenden Schulden, hat ER die alleine gemacht, wusstest du nichts davon?
By the way (und sorry an die Admins, wenn ich jetzt wieder von mir erzähle, aber ich halte es an dieser Stelle für angebracht): mein Ex gehört zu der Sorte "Geld ausgeben, dass ich nicht habe und vielleicht irgendwann bekomme". Ich habe immer und immer wieder dagegen gewettert, keine Chance. Folglich ist er heute so hoch verschuldet, dass ihm letztlich zum Leben nichts mehr bleibt. Er zahlt 100% laut Titel, den er sich selbst geholt hat, obwohl er aufgrund seines Einkommens locker die 135% zahlen könnte. Da ist aber nun mal noch das Haus, das wir einst gemeinsam bewirtschafteten. Auch da haben meine endlosen Ansprachen in Richtung "wir können uns das nicht mehr leisten" nichts genützt. Nun gut, dieses Haus ist eheprägend, eine Unterhaltsabänderungsklage hätte einen vagen Ausgang. Wenn ich geklagt hätte, dann nicht aus dem Hintergrund, für meine Kinder mehr Geld raus zu schlagen, sondern um IHN endlich auf den "richtigen" Weg zu bringen. Egal und tatsächlich off topic.
Was ich sagen wollte: ich habe den Ball flach gehalten, einen ganze Weile den Gürtel ganz eng geschnallt, mit dem Erfolg, dass mein Ex mir heute in vielen Dingen, auch finanziell oft ganz unerwartet entgegen kommt.
Auch wenn du, wie ich, vermeintlich nichts mit den Schulden zu tun hast, du hast sie dennoch hingenommen und sie sind auf welche Weise auch immer zustande gekommen.
Wer auch immer sich ein wenig damit beschäftigt, was es heutzutage bedeutet, sich selbstständig zu machen, der weiß, welch harter Kampf das ist und dass da (vorausgesetzt, du hast nicht eine absolute und unpatentierte Marktlücke entdeckt) tatsächlich erst mal kein Cent übrig ist. Denk nur an all diejenigen Kosten, die sonst dein Arbeitgeber so einfach mitträgt: Krankenversicherung, Rentenversicherung, Büroausstattung, von schwankenden Umsätzen noch mal gar nicht zu reden.
Jobs gibt es irgendwie immer und überall: Putzen, im Supermarkt bei der Inventur aushelfen und damit vielleicht einen Fuß auf den Boden bekommen, auch die sogenannten Zeitarbeitsfirmen taugen gar nicht schlecht.
Mal selbst die Initiative ergreifen!
Gruß AJA, die sich gerade fragt, warum sich viele, scheinbar emanzipierte Frauen, offenbar nach einer Trennung ins 18. Jahrhundert zurück versetzen
