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(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

@bagger: Das wußte man eben vorher nicht so genau, deswegen haben RAín und ich uns erst mal mit dem GSR Antrag befasst. Und das ging erst mal in die Hose.

Aufgrund des GSR Antrages wurde ja die Beiständin hinzugefügt, und Sie ist der Meinung das es da noch einen Weg geben könnte. Und Frau Beiständin und Richterin sind sicherlich nicht das erste mal aufeinandergetroffen.

Meiner Meinung nach kann während einer Anhörung kein Antrag gestellt werden, da dieser ja "Deutschland Typisch" schriftlich und in zehnfacher Ausfertigung gestellt werden muß.

Also hatte die Richterin nur über GSR zu entscheiden, da dieses abgelehnt wurde mußte "erst mal" etwas entschieden werden damit wieder eine kommunikation zwischen den eltern entsteht. Wenn aber dies auch nicht funktioniert, steht dem SR Antrag nichts mehr im Wege.

Klar, jetzt sind AW´in und ich auch schlauer. Hab schon versucht mir auszumalen was passiert wäre wenn ich den SR Antrag zuerst gestellt hätte. Wie Beppo vorhin schon geschrieben hatte.

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.06.2011 02:31
(@bagger1975)

Hallo Dibaa,

danke für die Erläuterung. @beppo hat m.E. ziemlich Recht mit seinen grundsätzlichen taktischen Überlegungen.

Und das ist m.E. auch bei Dir der Kern!

Schriftsätzlicher Austausch ist im Zivilrecht(Familienrecht) wichtig und essentiell, das stimmt, Aber: die mündliche Verhandlung/Anhörung macht oftmals das Quäntchen aus und ist meist noch viel wichtiger, weil sich das Gericht erst vor dem persönlichen Eindruck der Parteien oftmals ein annähernd "richtiges" Bild machen kann. Da muss man grds. hellwach sein!

Und Grundlage einer zivilrechtlichen Entscheidung ist immer(!) ein Antrag!

Und eine Anhörung dient definitiv nicht dazu eine Anwältin "schlauer" zu machen...sondern muss für Dich das beste rausholen!

"Deutschland untypisch" ist in einer mündlichen Verhandlung/Anhörung (sogar mit Anwalt) fast alles erlaubt, mindestens jederzeit eine Antragsumstellung, -änderung, -rücknahme, -erweiterung, etc.. Deswegen bin ich etwas sehr erstaunt.

Ich will nicht Schlaumeiern, Deine Anwältin scheint offenkundig nicht richtig "auf Zack" zu sein. Umso wichtiger ist es, dass Du weisst, was prozessual alles laufen kann und Dich nicht wie ein Opferlamm von dieser Anwältin blind "führen" lässt.

Die Richterin hat Euch m.E. wiederholt deutliche Signale gegeben. Z.B. dies hier:

Kurz zur Richterin:
Es ging in der Verhandlung -eigentlich- nur um die Entscheidung des GSR Antrages, und da hat sich die Richterin dagegen entschieden. In der Eröffnung der Anhörung war die Richterin schon etwas verwundert das Ich "NUR" den GSR-Antrag gestellt habe obwohl Sie doch bei der vorherigen Anhörung doch schon darauf hingewiesen hat das Herr Dibaa den SR Antrag stellen könnte. Hmmm....???
Also blieb der Richterin nur übrig dies GSR abzulehnen und einem -noch folgenden- SR Antrag abzuwarten.

Also mach endlich was draus...wie lange willst Du Frau Richterin eigtl. noch warten lassen?

Viele Grüsse 


AntwortZitat
Geschrieben : 24.06.2011 03:00
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi bagger, es lag ja eher an mir das wir nur den GSR -  Antrag gestellt haben. Mein RA´in wollte ja, aber mir war eine ablehnung des GSR lieber als eine für SR. Ich war noch nicht 100% ig überzeugt davon. Und mal ehrlich, die Chancen das SR zu bekommen sind nicht sehr hoch.
Obwohl -gerade- in meinem Fall sie sehr günstig stehen.

Kurz zu den Aussagen der Richterin:
Sie hat zwar darauf hingewiesen, es aber in dem Beschluss nicht niedergeschrieben. Im Grunde hatte Sie nur gesagt: "...das sich in den nächsten Monaten Gesetzmäßig etwas ändern wird und Sie dann einem entsprechenden Antrag etwas ganz anderes Entscheiden könnte."
Da die letzte Anhörung erst letztes Jahr war, konnte man das ja auch nachvollziehen, denn da war ja das Thema mit EGMR. 
Ich hab die Aussage irgendwo hier auch schonmal geschrieben.

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 24.06.2011 11:05
(@bagger1975)

Hallo Dibaa,

ich verstehe die (zunächst kooperationsbereite) Vorgehensweise mit GSR-Antrag, aber es muss doch reagiert werden, wenn solche m.E. doch recht deutlichen richerlichen Hinweise kommen, weil KM offensichtlich alles blockt. Was soll Richterin denn anderes machen? Sie kann/darf nur zusprechen, was beantragt wurde!

Entscheidungsgrundlage für einen Beschluss ist ein Antrag, für den Fall, dass GSR-Antrag nicht durchgreift, ist evtl. ein Hilfsantrag auf alleiniges SR zu stellen und dazu braucht es keinen Schriftsatz, sondern kannst Du oder die Anwältin diesen Antrag auch mündlich in der Anhörung stellen...

Deine Anwältin ist sicher nicht blöd, dafür spricht ja schon der Erfolg vor dem OLG. Ihr (sie) werdet Euch auch sicher was dabei gedacht haben.

Aber wie andere auch schon geschrieben haben, ist der SR-Antrag nach richterlichem Hinweis jetzt wohl endlich mal zu stellen! Andernfalls setzt man sich ggfs. dem Vorwurf aus, es doch bei allen sonstigen Bemühungen nicht richtig ernst zu meinen und v.a. gibt man dem Gericht die Möglichkeit um eine Entscheidung herum zu kommen.

Es gibt in Deiner Situation sicher kein Patentrezept, dennoch möchte ich vorstehende Hinweise zu bedenken geben, weil die gegebene Sachlage Dich m.E. gerade zum Überdenken eines Strategiewechsels veranlassen sollte. Heißt: Wenn nicht GSR, dann SR, weil KM bedauerlicherweise keine andere Vorgehensweise erlaubt.

Viele Grüsse 


AntwortZitat
Geschrieben : 24.06.2011 21:25
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi bagger

Vom rechtlichen und auch moralischem Denken hast du sicher recht, nur glaubst du im ernst, das Dibaa das ASR zugesprochen bekommt?

Und mal ehrlich, die Chancen das SR zu bekommen sind nicht sehr hoch.

Vom Gefühl her denke ich ähnlich.

Sicher ist das ein Halm, nachdem man greifen kann, aber ich habe in letzter Zeit viele Geschichten gelesen und gehört, wo als nicht sorgeberechtigter Vater das beantragen des ASR nur ein Griff ins Klo war.

Seine Zielsetzung sollte m.E. jetzt erstmal die Umsetzung des Umganges sein unter Vollstreckung des Ordnungsgeldes.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein ASR Antrag ein Schritt zurück.
Selbst wenn die Richterin erkennt, das KM dem Kind schadet, weil sie den Umgang boykottiert, wird sie nie sagen, gut dann geht das Kind eben zum Vater(der i.M. dem Kinde immer fremder wird und bislang keinen richtigen Bezug zum Kind aufbauen konnte, auch wenn es die Schuld der Mutter ist)

Ich denke sein ruhiger Weg, den er i.M geht, ist ziehlführender.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 24.06.2011 21:45
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

nur glaubst du im ernst, das Dibaa das ASR zugesprochen bekommt?

Vermutlich nicht, nur falls es doch plötzlich an die Tür klopft, sollte man zumindest den Schlüssel parat haben.

Und es zeigt eben auch immer wieder, dass man vor Gericht nicht bescheiden sein darf.
Wer wenig fordert, erhält höchstens die Hälfte von  wenig.
Wer viel fordert, erhält vielleicht auch viel.

Man muss auf jeden Fall aufhören, zu sagen, "Entschuldigen Sie, ich bin es bloß und ich will sie auch gar nicht weiter stören."

Ab einem gewissen Moment, muss man auch mal aufstehen und laut werden.
Siehe Schwenn vs. Birkenstock.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 24.06.2011 22:30
(@bagger1975)

Hallo @wedi und @beppo,

wir sind uns sicher einig, dass Dibaa`s Nuss eine wohl ganz harte ist.

@wedi, Du hast sicher Recht mit dem hier:

Seine Zielsetzung sollte m.E. jetzt erstmal die Umsetzung des Umganges sein unter Vollstreckung des Ordnungsgeldes.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist ein ASR Antrag ein Schritt zurück.
Selbst wenn die Richterin erkennt, das KM dem Kind schadet, weil sie den Umgang boykottiert, wird sie nie sagen, gut dann geht das Kind eben zum Vater(der i.M. dem Kinde immer fremder wird und bislang keinen richtigen Bezug zum Kind aufbauen konnte, auch wenn es die Schuld der Mutter ist)

Ich denke sein ruhiger Weg, den er i.M geht, ist ziehlführender.

weil es hier ja um boykottierten Umgang + Sorge geht, was eigtl. grds. nicht miteinander vermischt werden darf, das macht es sicher schwierig! Zur allgemeinen Erinnerung: der Umgang(!) und alles weitere(!) wird von KM boykottiert!

Aber: Im konkreten Einzelfall ist die Trennung nun nicht so einfach, wie im Leben allgemein, und deswegen bin ich froh, dass ich nicht allein mit meiner Meinung stehe und @beppo von der Motivation und den Gründen her hier teilweise beipflichtet, dies auch m.E. aus guten Gründen, denn:

- es hat weißgott keiner ein Patentrezept,
- hat der GSR-Antrag konkret bei Dibaa zu nichts geführt, weswegen eine Reaktion erfolgen muss,
- gab es wiederholt deutliche richterliche Hinweise,
- wird der Umgang (absehbar) zwangsweise durchgesetzt, und
- pflichte ich dem bei:

Und es zeigt eben auch immer wieder, dass man vor Gericht nicht bescheiden sein darf.
Wer wenig fordert, erhält höchstens die Hälfte von  wenig.
Wer viel fordert, erhält vielleicht auch viel.

Man muss auf jeden Fall aufhören, zu sagen, "Entschuldigen Sie, ich bin es bloß und ich will sie auch gar nicht weiter stören."

Ab einem gewissen Moment, muss man auch mal aufstehen und laut werden.
Siehe Schwenn vs. Birkenstock.

V.a. um das aufstehen und evtl. laut werden geht`s jetzt und zwar ohne wenn und aber!

Wenn @Dibaa hier schreibt:

Hi bagger, es lag ja eher an mir das wir nur den GSR -  Antrag gestellt haben. Mein RA´in wollte ja, aber mir war eine ablehnung des GSR lieber als eine für SR. Ich war noch nicht 100% ig überzeugt davon.

dann ist es evtl. mal nötig, deutlichst zu sagen: "Das ist zu wenig!", nämlich weil zuvor RAin+ dann Richterin ihm etwas "anderes" vermittelt und ganz klar gesagt und angedeutet haben!

Wenn nämlich nicht einmal hier reagiert wird, dann braucht man sich m.E. über "anderes" gar nicht mehr Gedanken zu machen!

Viele Grüsse


AntwortZitat
Geschrieben : 25.06.2011 00:42
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi, @all:

Der Antrag wird sicherlich gestellt, nur halt noch nicht jetzt. Das wäre noch zu früh.

Denn wenn ich Ihn jetzt schon stelle, habe ich ja nicht mal die letzte vorgeschriebene Chance wahrgenommen eine Lösung zu finden.

Ist es aber so das, das KM sich zum wiederholten mal ein Eigentor schießt, dann sieht das schon ganz anders aus.

Denn ich bin der Meinung das die Frau Beiständin (wie auch alle anderen) sehr schnell dahinter kommen wird was für Lügengeschichten Sie anfänglich geglaubt hat. Und das hat bis jetzt jeder feststellen müssen. Da sind JA MA, Therapeuten, UB´s, KM 4 verschlissene AW, usw. Und durch die Bank weg, haben alle der KM anfänglich geglaubt. Bis die Wahrheit ans Licht kommt und die kommt ganz sicher.

Und ganz nebenbei bin ich der Meinung das die Richterin genau so denkt.

Auch ist - leider erst - am Mittwoch die Stellungnahme meiner AW zu dem fragwürdigen Bericht bei Gericht eingegangen.

Stellungnahme:

Eilt!!! (Ist klar!!!)

In der Familiensache Junior ....

wird betreffend der Ausführungen von der Verfahrenspflegerin vom 16.062011 kurz und vorbehaltlich Stellung genommen:

Der Umgang hat eine Zeitlang gut funktioniert, er scheiterte jedoch zu einem Zeitpunkt, als die gerichtlich beschlossene Ausdehnung von 4 auf 8 Stunden stattfinden sollte. Seit dem kam es wieder zu Umgangsverweigerungen.

Die Ausführungen lassen Ausführungen zur Bindungstoleranz der Mutter vermissen. Die umgangsverweigernde Haltung der Mutter wird lediglich als Reaktion auf "verletzende Bezichtigung ihrer Person" gesehen.

Wegen der umgangsverweigernden Haltung wird auf den gesamten Akteninhalt und den Ausführungen der Umgangspflegerin verwiesen.

Vermisst wird der Hinweis der VP an beide Eltern, dass das Kind krank wird, wenn es keine Verhaltensänderung geben wird. Möglicherweise ist es dafür auch bereits schon zu spät. Es wird verwiesen auf die Ausführungen, des Kindes das sagt, es könne "alles sehen vom Gehirn."

Die KM  nutzt auch den Umstand, dass sie Ordnungsgeld wegen ihrer Umgangsverweigerung zahlen muss, um das Kind damit zu belasten. Sie sagt dem Kind, dass es wegen dem Vater ins Gefänfnis muss und auch dies ist ein dem Kindeswohl unerträglicher Zustand.

Diese D´ramatisierung wird auch mit E-Mails der Großmutter an den Vater deutlich, wo die Opferhaltung der Mutter nochmals betont wird, was mit dem Kind passiere, wenn die Mutter wegen ihm ins Gefängnis muss.

Beweis: E-mails

Das Kind ist mit der Mutter und weiteren Bezugspersonen wie der Großmutter alleine - es hat hier keinen Rückhalt. Deshalb ist wegen Gefahr in Verzug an einen Sorgerechtsentzug nach § 1666 BGB zu denken.

Blieben die Verfahren jetzt in dem Zustand stecken, weil Junior selbst den Umgang nicht mehr möchte, dann wäre dies das Ergebnis der Manipulationen, welche die KM gesetzt hat. Alle Verfahren machen deutlich, dass das Kind auf einen Väterlichen Rückhalt angewiesen ist.

RA´in

Leider kam dieses Schreiben erst nach der Anhörung ins Gericht.

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.06.2011 02:20
(@hirschkopf)
Zeigt sich öfters Registriert

Moin Dibaa,

lange nichts mehr von Dir gehört?! Was macht deine Umgangsboykoteuse?!
Du warst für mich immer ein Vorbild, was Ausdauer und Diziplin betrifft!

Drück dir auf jeden Fall einmal fest die Daumen  :thumbup: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

LG vom Hirschkopf


glaubt nicht dass Gerichte Recht sprechen,
glaubt aber an die Gerechtigkeit.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.08.2011 19:23
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

was soll ich sagen, ich mußte erst mal Pausieren, ging einfach nicht anders. Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem das Leben einfach zu wertvoll ist als sich nur noch um diese Sache zu kümmern. Deswegen mußte erst mal ein harter Strich gezogen werden. Bin natürlich noch weiter am Ball und es haben auch schon zwei Mediationsgespräche stattgefunden (alle gescheitert).

Jetzt wird ein neuer Versuch gestartet um die Bindung zwischen Kind und Vater wieder herzustellen, durch einen Weg den die KM noch versuchen wird zu verhindern.

Die Mediatorrin wird -falls der Versuch scheitert- dem Gericht vorschlagen ein Erziehungsfähigkeitsgutachten machen zu lassen. Sie hat auch die Konsequenzen daraus der KM nochmal deutlich vor Augen gelegt. Aber irgendwie hat KM das nicht für voll genommen (meiner Meinung nach), es heißt also wiedermal:

ABWARTEN!!!!

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 01.09.2011 18:47




(@hirschkopf)
Zeigt sich öfters Registriert

Ein wenig unterstützendes Schulterklopfen von meiner Seite aus 🙂

Gib nur nicht auf! Der Kleine braucht Dich! Die nächste Verhandlung kommt bestimmt, dort kann sich EX hoffentlich nicht mehr rausreden und die Richterin gibt dem ganzen mal eine andere Wendung!!! Wobei aber auch ein Erziehungsfähigkeitsgutachten sich wieder hin zieht 🙁

Mir hilft es hier bei VS mit zu lesen und ein paar gute Wünsche zeigen immer, dass "MANN" auf dem richtigen Weg ist!

Es wird auch wieder heller.

LG vom Hirschkopf


glaubt nicht dass Gerichte Recht sprechen,
glaubt aber an die Gerechtigkeit.

AntwortZitat
Geschrieben : 01.09.2011 19:20
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

was soll ich sagen, ich mußte erst mal Pausieren, ging einfach nicht anders. Irgendwann ist der Punkt erreicht an dem das Leben einfach zu wertvoll ist als sich nur noch um diese Sache zu kümmern.

Die wichtigste Sache der Welt

Bin natürlich noch weiter am Ball und es haben auch schon zwei Mediationsgespräche stattgefunden (alle gescheitert).

Umso mehr solltest du an die wichtigste Sache ranngehen.

Jetzt wird ein neuer Versuch gestartet um die Bindung zwischen Kind und Vater wieder herzustellen, durch einen Weg den die KM noch versuchen wird zu verhindern.

Das

Pausieren

, macht euch kaputt.

Ich habe hier in den letzten zwei Tagen von noch anderen gelesen, die ''pausieren'' wollen, das Problem ist nach der Pause wieder da anzusetzen, wo man aufgehöhrt hat.

Das wird schwierig.

Pausieren kann man, wenn man die Sachen erledigt hat..

Soll jetzt nicht abwertend sein, nur wachrüttelnd

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2011 02:25
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,
@wedi: also mit pausieren meine ich "NUR", diese Geschichte nicht in mehr als meinen einzigen Lebensinhalt zu sehen, mein Leben nach der Geschichte zu richten.

Das ich weiter Kämpfe ist wohl klar. ;o)

Obwohl man leider feststellen muß, das wenn man -verbissen- kämpft, überall gesagt bekommt das man im Recht ist, es schon 5 Gerichts Prozesse gegeben hat die alle positiv gelaufen sind, usw. keinen Unterschied zu geben scheint, als wenn man garnichts tun würde. Und immernoch eine KM als Heiligtum gesehen wird.

Siehe aktuell die Mediatorin, erst hieß es vor Gericht, "...ich mach, das ist kein Problem...", dann, nach dem ersten Mediationsgespräch festgestellt wurde (wie schon so oft) KMs verhalten ist das Problem, weiß man auf einmal nicht mehr weiter. Und ach, der Terminkalender ist ja auch voll. Und bei dem nun -wahrscheinlich- kommenden Erziehungsgutachen wird es wieder so sein.

Und ich weiß nicht so recht, aber es kann keiner von einem verlangen das "Spielchen" weiter so mitzumachen.

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 02.09.2011 18:59
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Dibaa

Hatte es ein wenig anders aufgefasst.
Sicher steht an erster Stelle das eigene Befinden, was nutz ein Kind ein Kranker Vater, dich hatte ich aber als  ''unermüdlich'' eingeschätzt.

Du warst vor einiger Zeit noch so voller Tatendrang, das es selbst mich erschreckt hat.

Das ''müde machende'' ist das, das man immer wieder gegen eine Wand läuft, das kenne ich.

Trotzdem bin ich froh, das du das nicht aus den Augen verlierst und dran bleibst.

Viel Glück und noch mehr Kraft wünsche ich dir.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2011 20:28
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin wedi,

ich kann Väter wie Dibaa (und viele andere) gut verstehen. Entsorgt worden zu sein und beim Umgang zu den eigenen Kindern boykottiert zu werden bedeutet nicht, dass man jede Minute seines Lebens an nichts anderes mehr denken darf und einen Dauerkampf ausfechten muss.

Im Gegenteil: Das Leben geht weiter (zur Erinnerung: Jeder von uns hat nur ein einziges!); man darf auch als entsorgter Vater lachen, mit Freunden fröhlich sein, mal nicht an seine Kinder denken, sich neu verlieben, Geld für sich selbst ausgeben und vieles andere.

Auch ein Sportler, der jeden Tag verbissen für Olympia trainiert, ohne sich jemals zu qualifizieren, verbessert seine Lebensqualität nicht, indem er ständig einem nicht erreichbaren Ziel hinterherrennt. Genauso ist "Nicht-Vater-Sein-Dürfen" keine Daueraufgabe, für die man sein Leben opfern muss. Tägliche Trauer und Depressionen bringen einen Vater seinen Kindern nicht näher - im Gegenteil: Diese Einstellung macht einen Jammerlappen aus ihm. Und sollte der Kontakt irgendwann (wieder) klappen, wird dieser Umstand bei den Kindern ziemlich sicher zu Schuldgefühlen führen.

Ich persönlich wäre an diesem Wiedersehenstag jedenfalls lieber ein lachender, selbstbewusster Vater, der auch in der Zwischenzeit gut gelebt hat.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2011 22:11
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Martin

ich kann Väter wie Dibaa (und viele andere) gut verstehen. Entsorgt worden zu sein und beim Umgang zu den eigenen Kindern boykottiert zu werden bedeutet nicht, dass man jede Minute seines Lebens an nichts anderes mehr denken darf und einen Dauerkampf ausfechten muss.

Kann ich bestätigen, das ist genau das Gegenteil zu dem was ich in den letzten fast 10Jahren gemacht habe.

Im Gegenteil: Das Leben geht weiter (zur Erinnerung: Jeder von uns hat nur ein einziges!); man darf auch als entsorgter Vater lachen, mit Freunden fröhlich sein, mal nicht an seine Kinder denken, sich neu verlieben, Geld für sich selbst ausgeben und vieles andere.

Mich neu verliebt habe ich mich und habe meine kleine Familie gegründet, trotzdem kreisten meine Gedanken in den letzten Jahren täglich um meine Twins.
Geld für mich ausgeben kann ich nicht, das bekommt meine EX, für mich ist da nix mehr übrig.

Auch ein Sportler, der jeden Tag verbissen für Olympia trainiert, ohne sich jemals zu qualifizieren, verbessert seine Lebensqualität nicht, indem er ständig einem nicht erreichbaren Ziel hinterherrennt. Genauso ist "Nicht-Vater-Sein-Dürfen" keine Daueraufgabe, für die man sein Leben opfern muss. Tägliche Trauer und Depressionen bringen einen Vater seinen Kindern nicht näher - im Gegenteil: Diese Einstellung macht einen Jammerlappen aus ihm. Und sollte der Kontakt irgendwann (wieder) klappen, wird dieser Umstand bei den Kindern ziemlich sicher zu Schuldgefühlen führen.

Das habe ich in meinem Post versucht zu verdeutlichen, ist mir anscheinend nicht gelungen.

Was ich sagen will ist, jeder muss für sich selber entscheiden, wann der Weg zuende ist, wann er ''Abstand'' nimmt und wann er aufgibt.
Für mich es war wichtig durchzuhalten.
Immer wieder auf's neue gegen JA und Gerichte ins Schlachtfeld zu treten um denen begreiflich zu machen, das Km die Kinder gegen mich aufwiegelt, das sie alles versucht mich aus dem Leben der Kinder zu drängen, mit ihrer neuen Familie heile Welt spielt.

Nochmal deinen ersten Satz:

ich kann Väter wie Dibaa (und viele andere) gut verstehen. Entsorgt worden zu sein und beim Umgang zu den eigenen Kindern boykottiert zu werden bedeutet nicht, dass man jede Minute seines Lebens an nichts anderes mehr denken darf und einen Dauerkampf ausfechten muss.

Ich kann die auch gut verstehen, denn was ich getan habe, ist niemanden zumutbar und die Gefahr am Ende noch zu verlieren ist gross.

Gruss Wedi

P.S und ich habe verloren.

Das zu ertragen ist schwer, aber ich bin mit meinem Gewissen im reinen und das überwiegt allen Schmerz.


AntwortZitat
Geschrieben : 02.09.2011 23:05
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

Brille hats mal wieder auf den Punkt getroffen. Und schreiben hier soll auch nicht als "rumheulen" oder ähnliches gesehen werden.

Und eins ist sicher, wenn der Tag (17.09.) kommen sollte an dem Junior und ich mal wieder aufeinandertreffen, werd ich ganz sicher nicht total deprimiert auftreten. Wer mich kennt weiß das ich eher dem Spaß im Leben widme (obwohl es dieses Jahr sehr schwer gefallen ist).

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.09.2011 02:43
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,

es ist erstaunlich zu welchem Ergebnis Menschen nach einem halben Jahr (Meditieren) kommen. Im Grunde eine Zusammenfassung der letzten 5 Jahre. Aber ich versuche das irgendwie noch positiv zu sehen.  🙂

Hier also das Schreiben der Mediatorin welches ans Gericht geschickt wurde: 

In der o.g. Familiensache teile ich den Sachstand auf Grundlage des Beschlusses 27.06.2011 wie folgt mit.
Frau KM und Herr Dibaa haben an allen Gesprächsterminen teilgenommen. Die gemeinsamen Gespräche fanden am 04.08.2011 und 31.08.2011 statt.

Im Ergebnis wurden die jeweiligen Standpunkte vorgetragen. Erörtert wurde u.a. der Verlauf der bereits früher eingesetzten Hilfen im Rahmen der Umgangsbegleitung und der psychotherapeutischen Begleitung von Junior.

Frau KM zeigte sich stets insoweit gesprächsbereit, als sie darlegen konnte, welche Anstrengungen sie selbst verbal unternommen hatte, um Junior zur Akzeptanz der Umgangskontakte zu motivieren. Da sie -wie bereits im Verfahren vorgetragen- jedoch nicht gegen den ausgesprochenen Willen von Junior handeln wolle, werde sie ihn auf garkeinen Fall zwingen. Juniors Wille sei für sie allein maßgeblich.

Auf Zusammenhänge ihrer eigenen Vorbildrolle für ihren Sohn wiederholt aufmerksam gemacht, erklärte Frau KM stets, dass sie eine solche Interpretation nicht nachvollziehen und auch nicht annehmen könne.

Auch nicht vor dem Hintergrund, das sie in allen Einzel -und gemeinsamen Gesprächen für die Unterzeichnerin stets eine überaus abwertend-ablehnende Haltung im verbalen Ausdruck, Mimik und Gestik gegenüber der Person des Kindesvaters zeigte. Daraus machte Frau KM auch keinen Hehl.

Dennoch verliefen die Begegnungen in ruhiger Atmosphäre.

Auf meinen Vorschlag nochmals einen Umgangstermin in meinen Räumen anzusetzen, ließ sich Frau KM zwar ein, versah dies jedoch zugleich mit dem Hinweis, das würde sowieso nicht funktionieren, weil sie wisse, das Junior ablehne.

Ihre negative Grundhaltung kam für mich leider auch darin zum Ausdruck, dass die Zeit über Mittag eigentlich nicht genutzt wissen wollte, weil Junior sein Essen brauche.

Die Bereitschaft von Herrn Dibaa etwas selbst Gekochtes vorzubereiten, verbunden mit meiner Frage, welches Lieblingsessen Junior habe, führte im Ergebnis dazu, dass Frau KM äußerte, dass er kein Lieblingsessen und sie deshalb keinen Vorschlag habe.

Letztlich willigte Frau KM ein, dass dieser Kontakt am 17.09.2011 in der Zeit von 11 Uhr bis ca. 13.30 Uhr stattfinden sollte.
Wie verabredet fuhr ich zu 10 Uhr um Junior abzuholen. Junior lehnte wiederum ein Treffen ab.
Der Unterschied zu seinem früheren Verhalten bestand darin, dass er sich erklärte, weshalb er nicht mitkommen wolle. Vordergründig sagte er, das Auto fahren wäre ihm langweilig. Bei näherem Nachfragen zeigte sich, das er das Auto fahren mit dem Gespräch verband, in dem Herr Dibaa ihm sagte, dass er mehr als nur ein Freund sei.

Ich kann nicht ausschließen, dass dieses Gespräch noch immer bei Junior nachwirkt, insbesondere vor dem Hintergrund der ablehnmenden Haltung seiner Mutter gegenüber Herrn Dibaa.

Junior ließ jedoch im Gespräch eine Bemerkung fallen, die darauf hindeutete, dass es einen Anknüpfungspunkt für die Wiederanbahnung von Kontakten geben könnte. Er erklärte, dass es mit Dibaa anders wäre, wenn er nicht mehr sagen würde, dass er sein Papa sei. Den Freund Dibaa würde er nett finden.
Aber heute wolle er auf garkeinen Fall mitkommen.

Von Frau KM hatte ich die Möglichkeit erhalten, mit der Kindertherapeutin, die Junior über ein gutes Jahr (Sep. 2008 bis Ende 2009) therapeutisch begleitet hatte, zu sprechen. Sie erteilte dafür eine Schweigepflichtsentbindung.

Ich besuchte die Praxis am 09.2011. Junior wurde wegen einer Emotionalen Störung mit Trennungsangst des Kindesalters behandelt.
Die Therapeutin hatte auch mit Herrn Dibaa Kontakt, so dass sie in der Lage war, nicht nur die Mutter-Kind-Beziehung und deren häusliches familiäres System, sondern auch die Interaktion zwischen Vater und Sohn zu beschreiben.

Im Ergebnis der Therapie, deren Anlass eigentlich von Juniors Mutter in seinem Verhalten gesehen wurde, handelte es sich um eine Mutter-Kind-Therapie, war Frau KM empfohlen worden, Junior zeitnah (!) aufzuklären, dass Dibaa kein fremder Mann sei, der mit ihm spielen wolle, sondern sein Vater.
Der Umgang sollte ab sofort regelmäßig ohne Begleitung stattfinden.
Frau KM empfahl sie eine persönliche therapeutische Begleitung.

Auf meine Frage an die Therapeutin, wie sie einschätzen würde, ob Umgangskontakte auch gegen den ausdrücklich erklärten Wunsch, Dibaa nicht sehen zu wollen, Junior nachhaltig emotional beeinträchtigen würden, verneinte sie dies.

Dies sei nicht wahrscheinlich. Sicherlich könnte es sein, dass sich in der Übergabesituation Wiederstand einstellen würde. Sie habe aber Junior im Umgang mit seinem Vater völlig entspannt und fröhlich zugewandt erlebt. So dass sie auch heute empfehlen würde, das umzusetzen, was bereits vor zwei Jahren zeitnah umgesetzt werden sollte.

Dieses Ergebnis wertete ich mit Frau KM am 10.2011 im persönlichen Gespräch aus. Weder hatte sie als Mutter die Empfehlung der Therapeutin ernst genommen, ihren Sohn selbst zeitnah über die Rolle von Herrn Dibaa aufzuklären, noch kamen unbegleitete regelmäßige Umgänge zustande.

Frau KM konnte auch in diesem Gespräch ihre Rolle als Mutter und Hauptbezugsperson nicht akzeptieren. Stets wies sie darauf hin, sie wisse nicht was sie noch tun solle. Junior würde ihre verbale Motivierung, dass er mit Dibaa ruhig mitgehen könne und es auch bestimmt Spaß machen würde, nicht weiter anreichern können. Sie würde auf keinen Fall gegen Juniors erklärten Willen handeln.

Frau KM zeigte völliges Unverständnis darüber, dass die Therapeutin die Person von Herrn Dibaa nur einseitig positiv eingeschätzt habe.

Mit Herrn Dibaa wertete ich das Gespräch mit der Therapeutin telefonisch aus. In diesem Zusammenhang erörterten wir auch, welche Varianten (von Rückzug bis Durchsetzung) Junior eher gerecht werden. Das ist für Herrn Dibaa, so meine Wahrnehmung, ein sehr schwieriger Entscheidungsprozess.

Auch ich selbst habe mir diese Frage wiederholt gestellt.
Nimmt man unterschiedliche Blickrichtungen ein, dann könnte eine Antwort lauten:
Es wird weiter daran gearbeitet, die Kontakte wieder aufzunehmen. Dazu wird ein Umgangspfleger eingesetzt, der alle Übergaben eigenverantwortlich gestaltet.

Frau KM wird auf diese Art von der auf ihr lastenden Verantwortung objektiv entlastet, obgleich es sich um einen Teilentzugder elterlichen Sorge handeln würde.

Junior müsste sich nicht direkt gegen den nonverbal erklärten Willen der Mutter (Kontaktablehnung) stellen, obgleich auch diese Konstellation für ihn zu verarbeiten wäre.
Die Umgangspflegschaft würde unverzüglich umgesetzt. Alle 14 Tage findet mindestens an einem Wochenendtag ein solches Treffen statt. Junior hätte dadurch die Möglichkeit einen anderen Haushalt als den Mütterlichen kennenzulernen und die männliche Bezugsperson, die bereit und in der Lage ist, die Vaterrolle einzunehmen, träte in sein Leben ein.

eine andere Antwort wäre: Der Jahre währende Versuch von Herrn Dibaa, sich dem Jungen als Vater zu nähern, wird zunächst als gescheitert betrachtet und ausgesetzt. Er wartet bis Junior in die Pubertät kommt. Nach allgemeiner Erfahrung beginnen spätestens hier die Fragen nach der eigenen Herkunft. Junior hätte sich ggf. inzwischen zu einer autonom agierenden Persönlichkeit entwickelt und könnte tatsächlich seinen eigenen Willen folgen. Er wäre unter diesen Umständen für auch das Kennenlernen seines Vaters in der Lage und bereit.

Da hier eine dauerhafte Umgangsaussetzung im Raum steht, empfehle ich ein familiensychologisches Gutachten zur Erziehungseignung der Kindesmutter mit dem Schwerpunkt Bindungstoleranz, der Erziehungseignung des Vaters und der Untersuchung möglicher psychischer Beeinträchtigungen von Junior im Rahmen der Aufrechterhaltung des Umgangsbegehrens des Vaters bzw. Folgen bei dauernder Aussetzung eines Kontaktes.

So, soviel zu dem Ergebnis der vom Gericht beschlossenen "halbjährlichen Mediation".
Ich bin echt gespannt wie hier das Gericht entscheiden wird.
Auf jedenfall wird es erst mal dauern bis sich da überhaupt etwas regt. Naja, das kennen wir ja.  😉  Alles zu Wohle der Kindesmutter ähmmmmm.... meine natürlich, dem Kindes.  😉

MfG Dibaa

PS: Ganz viele Sorry´s an alle, für´s "schleifende" dabei sein.  :redhead: 


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.11.2011 21:36
(@ariba)
Registriert

Moin Dibaa,

"unsere" KMs sind sich ja zugegebenermaßen nicht ganz unähnlich...

Dein Post liest sich in etwa wie...

...die KM missbraucht das Kind emotional bis zum absoluten geht nicht mehr,
...eine KM bei der Hopfen und Malz nahezu vollständig verloren ist,
...ein psych. Gutachten kommt nun (mal wieder) "sowieso" bzw. was denn sonst..?,
...ein Umgangspfleger - wie auch bei mir - als vorerst "letzte" Lösung der KM die Situation deutlich zu machen und eine Chance für Kind und Vater,
...es vergehen wieder Monate (oder Jahre...) bis ein "normaler Umgang beginnt,

Erinnere mich jetzt an alle Deine Details nicht mehr so genau (hab aber insgesamt schon mal alles gelesen). Ein Gutachten wird wohl zwingend kommen. Der Richter braucht ja ne Grundlage für seine weisen "Ergüsse" ...

Obwohl dieser eigentlich auch schon jetzt den Sack zu machen könnte. Na ja...

Vielleicht erreichste  ja irgendwie(weiß, sehr schwer...), dass es doch noch zu irgend welch gearteten Begleiteten Umgangskontakten während des Verfahrens und der (erneuten?)  Begutachtung (sofern entschieden, gehe aber davon aus) kommt. Ansonsten dauert alles viiiiiel zu lange.

Sag mal, warum lese ich so selten was von Dir?  😉
Tauchst Du zwischenzeitlich immer mal wieder im SSF ab?  🙂

So, bei mir ist nun der UP am werkeln, bei "meiner" KM ein Knochen-Job. Hoffe, mein UP hält dennoch durch,

Grüße und bleib >>> "Stark wie Zwei" <<<<  (laut hören!!)  😉

Ariba

PS: Wenn Du Glück hast, nimmt man der Mutter nach dem etwaigen Gutachten noch das ASR (etwaig noch komplett) weg. Wenn nicht in Deinem Fall, wo und wann dann??  Da diese (kindeswohlabträgliche!!) KM aber die  "aber ich bin doch die EINZIGSTE Bezugsperson für Junior" - Nummer abzieht (weil sie Dich ja draußen lässt), hat so gut wie kein Richter die notwendigen harten Eier in der Hose, um ihr das SR zu entziehen, sondern eher die Buxe voll...


Vom Amtsgericht entsorgt!
Und vom OLG wieder "recycelt"!!

Das OLG hat wieder die Normalität hergestellt: Ein Vater darf wieder sein Kind sehen - auch dann, wenn das Amtsgericht und die Mutter das nicht wollen!

AntwortZitat
Geschrieben : 28.11.2011 22:49
(@dibaa)
Nicht wegzudenken Registriert

Hi,
ja so in etwa kommt das wohl hin.

Aber es ist schon heftig zu lesen (wissen) das KM so in Ihrer eigenen Welt lebt. Gutes Beispiel ist diese Schweigepflichtsentbindung der KM, weil sie sich so sicher war das die Therapeutin (ich schreib mal so) ..auf ihrer Seite steht...! Obwohl ihr mehrfach (sogar von der Richterin) gesagt wurde das sie das wohl falsch verstanden hat.

Es muß meiner Meinung -jetzt erst recht- auch dem letzten Menschen auffalen das da etwas nicht stimmt. Aber wie Du schon schreibst, es wird keiner die Eier in der Hose ham das auch mal nur Ansatzweise in erwägung zu ziehen. Ganz ehrlich gesagt, geht es mir ja auch so, allerdings aus rein menschlichen Gründen und nicht aus Feigheit.

Die Sache mit der Umgangspflegschaft hatten wir schon 2009, leider auch ohne Ergebniss. Weiß nicht wie das jetzt "nochmal" funktionieren soll, wenn die Umgänge wieder nur fürs WE geplant sind und da eh niemand arbeitet. Die müssen doch wissen das es ein Fass ohne Boden ist. Es würde wieder so sein das man sich nirgends hinwenden kann -weil keiner erreichbar- usw., wie schon gesagt die "Show" hatten wir schon.

Der Grund für mein "dieses Jahr" abtauchen, ist ganz einfach. Mußte mein Leben ein wenig mehr nach mir richten und nicht dieser Geschichte, konnte es nicht mehr trennen vom Alltag und Job.

Denke mal ich werd jetzt wieder öfters reinschauen (ja, auch müssen), weil dieses Forum und viele Menschen hier einem wirklich helfen können und wollen.  :thumbup:

MfG Dibaa


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.11.2011 23:29




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