...immer langsam mit solchen martialischen Empfehlungen zu möglichst kriegerischen Handlungen.
(...)
Was soll an diesem Punkt ein ABR-Verfahren bringen, warum sollte man es zu seinen Gunsten ausurteilen...
(...)
Was würde sich dadurch für die Kinder verbessern?
Martialisch (und zumindest theoretisch strafbar) waren und sind die Handlungen der KM - und kindeswohlgefährdend.
Nein! Kein ABR-Verfahren! Es geht um eine EA zwecks vorläufiger Übertragung des alleinigen ABR auf den KV. Das bekommt er ohne Probleme durch.
Kinder und Vater gewinnen vorläufigen Kontakt zueinander. Massiver Manipulation seitens der KM wird ein Riegel vorgeschoben. Ebensolchem Kontakt zur KM steht das nicht entgegen.
Geht es in einem späteren Verfahren (dann von KM angeleiert) u. a. um geregelten Umgang, sind die Kinder nicht bereits entfremdet, und der regelmäßige Umgang ist leichter bzw. überhaupt durchsetzbar.
Argumente wie "das darf die doch nicht", die "Rechte des Vaters" ...
Nein, darum geht es nicht! Es geht in erster Linie um den Kontakt zu den Kindern und um eine vernünftige Ausgangslage, wenn es später um Umgang, GSR und evtl. Beibehaltung des gemeinsamen ABR geht.
Ebenso geht es um den nicht unwichtigen Nebeneffekt, der KM Grenzen aufzuzeigen, denn von sich aus, oder weil der KV so nett ist, wird sie sich nicht mäßigen, sondern sich, auch zulasten der Kinder immer mehr herausnehmen.
Entgegenkommen zeigen, bzw. überhaupt verhandeln kann man nicht aus einer hoffnungslos unterlegenen Position heraus. Du bekommst doch auch ständig mit, wie mit entgegenkommenden Vätern umgesprungen wird, und wie es nur allzu oft für die Kinder ausgeht...
@brille007 + Cracks hier:
Wie kann der KV verhindern, dass vollendete Tatsachen geschaffen werden im Sinne von Entfremdung und Ausgangslage für die spätere gerichtliche Abwicklung der Ehe nebst Umgang usw.
In welcher Art sollte er Einhalt gebieten, damit KM mal vom Gas geht?
Du kennst (trotz der miesen Überraschung) die KM recht gut. Besteht die Möglichkeit, mit der KM eine vernünftige einvernehmliche Lösung zu vereinbaren?
In einer Sache haben meine Vorschreibern recht: Verhandeln ist immer besser als Krieg. Tragisch ist, dass das alles keinen Aufschub duldet, denn Deine Position verschlechtert sich von Tag zu Tag.
Lass Dich nicht hinhalten. Verhandlungen sachlich, klar strukturiert und ausgesucht höflich, mit konkretem Ergebnis. Keinesfalls drohend oder aus Versehen preisgeben, welche anderen Möglichkeiten Du erwägst.
Keine Zugeständnisse oder gar Unterschriften bei Jugendamt oder ihrem Anwalt. Schon gar nicht unter Zeitdruck.
(...)
1.) Teile Schule/Kita und Meldebehörde nachweisbar mit, dass Du mit einer einseitigen Ummeldung Eurer Kinder nicht einverstanden bist.
2.) Stelle bei Gericht sofort einen Antrag auf einstweilige Anordnung zur VORLÄUFIGEN Übertragung des alleinigen ABR auf Dich. Bevor sie es tut! Der Tipp, diesbezüglich die Füße stillzuhalten, ist absolut falsch und verschlimmert die Lage.
3.) Hole die Kinder (nach ihrem Urlaub) von der Schule / Kita ab und nimm sie mit nach Hause. Dort wohnen sie, und möchte Ex das ändern, muss sie klagen, nicht Du.
4.) Besteht keine Möglichkeit, an die Kinder "einfach so" herankommen und verweigert sie die Herausgabe, stellst Du Strafanzeige wegen Kindesentziehung.
5.) Schlösser im Haus austauschen und ihr Hausverbot erteilen. Deine Sachen bringst Du trotzdem in Sicherheit, denn wer weiß, was sie mit Schlüsseldienst und noch im Perso eingetragenen Wohnsitz anstellt (Ausräumkommando, wichtige Unterlagen, ...)
(...)
Moin Briese.
Im Alter dieser Kinder von 2 und 3 Jahren sind sie nach herrschender Auffassung noch fest mit der Mutter verbunden. Sie werden mit größter Wahrscheinlichkeit der Mutter zugesprochen und ihr folgen dürfen, ganz gleich wohin (es) sie zieht.
Ich halte Deine Vorschläge daher für Brandbeschleuniger, die aller Erfahrung nach zum Verlust des Sorgerechts und sogar zur zeitweiligen Aussetzung des Umgangs führen können.
Vater Konstanz sollte sich mit scharfem Blick für die Realitäten auf das Mach- und Erreichbare konzentrieren - und seinem Nick folgen:
Sofort Sicherung und Konstanz eines guten Umgangs mit seinen Kindern.
W.
Danke für die Meinungen. Eine Frage tauchte noch auf wie das Verhältniss zu den Kindern ist: Beide Kinder kuscheln nachts auf meiner Seite des Bettes mit mir einer braucht meinen Ellenbogen und ein Kind braucht mein Ohrläppchen. ( Oh wie ich das vermisse).
Mit meinem Arbeitgeber kann ich problemlos reden dass ich für das erste nur vormittags arbeite so dass ich nachmittags frei habe für die Kinder. Vormmitags gehen die Kinder in Krippe und Kindergarten. Ein Oma +Opa tag (meine Eltern gibt es auch noch) Habe gehört dass es schwierigkeiten gibt dass wenn ich den Job verliere oder ...oder... aber ich kann im Moment eh nicht den Job so ausüben wie ich muss und kann. (Probezeit)
Soll ich mir dies Bescheinigen lassen..???
PS: Ich liebe meine Frau nach 15 Jahren immernoch sehr. Möchte dran arbeiten mit ihr zusammen in einer Therapie das hat meine Anwältin vorgeschlagen der Brief hat sie gestern erreicht. Mal sehen wie sie reagiert. Eine juristische Freundin hat mir geraten ich solle zur einer Anwältin gehen und soll alles das machen das man nicht von einem Mann erwartet .... Hört sich einfach an ist brutal schwer. HAben Frauen-Mütter auch Gefühle????
Hallo Konstanz,
als erstes vergiß was war, es wird nie wieder so sein! Keine romantischen Träumereien.
Nimm Dein Leben und das Deiner Kinder in Deine Hand. Schlage eine Umgangsvereinbarung vor. Am besten schriftlich, auch wenn solche Vereinbarungen Papiertiger sind, so geben sie doch eine Richtung vor. Wie stellst Du Dir den Umgang vor?
Kannst Du Deine Kinder (notfalls) alleine versorgen? Dafür brauchst Du ein tragfähiges Konzept. Willst Du ein Wechselmodell so schlage es vor, es gibt aber keinen Rechtsanspruch darauf.
Ansonsten, hast Du Verbündete in der Familie? Wie stehen Deine Schwiegereltern zu Dir? Wie beeinflussen sie die Trennung?
Eine Mediation ist sicher ein guter Vorschlag. Wie steht Deine DEF dazu?
Sollte es keine sinnvolle Umgangsvereinbarung geben, dann must Du zum Jugendamt, um es um Vermittlung zu bitten.
VG Susi
DAnke Susi,
Ich habe ein schlechtes Verhältnis zu meinen Schwiegereltern. Sie wohnt ja auch dort. EIN wechselaufenthaltsrecht wäre mein Wunsch AG. würde auch mitmachen. Aber ich denke einfach noch zuviel....
Meine Anwältin die auch Mediatorin ist meinte Meine Frau hat vor sich eine Mauer aufgebaut und je mehr ich was will je dicker wird sie. Da hilft nur eine Therapie. Blöd ist nur dass meine Kinder auch hinter dieser Mauer sind.
Es ist ein schlechter Traum wach endlich auf !!!!!
Hi Konstanz,
in einem Rechtsstaat kann ich aber keine Ex-Frau zu einer Therapie zwingen. Das sind ja nette Ansätze und Vorschläge - ich kann mir aber nicht vorstellen, dass eine Ex von Deinem Kaliber auf solche "weichen" Vorschläge eingeht.
Mach Dir bitte noch mal deutlich, dass bei Dir Fakten geschaffen wurden. Du bist immer noch (verständlicherweise) viel zu sehr auf der Verständnisschiene unterwegs. Davon musst Du mal dringend runter.
PS: Ich liebe meine Frau nach 15 Jahren immernoch sehr
Konstanz, ganz deutlich: Deine Frau kriegst Du nach so einem Schritt nicht wieder. Das ist leider so. Frauen machen solche Schritte niemals unüberlegt und wenn sie soetwas tun, gibt es hier fast kein zurück mehr. Und deshalb musst Du hier auch langsam anfangen, Dich von der Situation zu lösen, so schwer das am Anfang auch ist.
HAben Frauen-Mütter auch Gefühle?
Klar haben sie Gefühle. Vielleicht hat sie Dir in der Vergangenheit auch viele, viele Zeichen gegeben, die Du nicht gesehen hast / sehen wolltest. Und dann war der Kanal halt voll.
Viele von uns kennen die Situation, in dem sich die langjährige Partnerin auf einmal um 180 Grad gedreht hat. Oftmals von einem auf den anderen Tag. Du erkennst diesen Menschen dann auch nicht mehr wieder. Auch diese Erfahrung wirst Du noch machen.
Mediation ist ein guter Anfang. Wie Dir die anderen aber auch schon geschrieben haben, musst Du bei einem (wahrscheinlichen) Scheitern dieser Mediation auch einen anderen Gang einlegen. Deine Exe muss aus meiner Sicht massiv eingebremst werden, da sie zur Zeit auf der "Exen-Allmachtswelle" reitet, die jetzt noch aus dem Überraschungsmoment herrührt.
Aus der Forenerfahrung können Exen am besten mit unerwarteten Schritten eingebremst werden. Deine Ex kennt Dich in- und auswendig, Konstanz. Deine (wohl offensichtlich einseitige) Liebe kann sie herrlich nutzen, um Dich noch weiter runterzudrücken. Arbeitsausfall und gesundheitliche Probleme sind dabei regelmäßige Folgen einer Trennung. Deshalb noch mal der Tipp, Dich hier schnellstens von Deinen alten Gewohnheiten und Denkweisen zu verabschieden.
Sinnvoll fände ich als nächsten Schritt, Kontakt mit dem JA aufzunehmen. So kannst Du dich dort schon mal vorstellen (Punktgewinn für Dich) und Du kannst abchecken, ob Du es mit der "mütterfreundlichen" Version oder der neutralen Version des JA bei Euch im Ort zu tun hast. Gruß Ingo
Mach Dir bitte noch mal deutlich, dass bei Dir Fakten geschaffen wurden. Du bist immer noch (verständlicherweise) viel zu sehr auf der Verständnisschiene unterwegs. Davon musst Du mal dringend runter.
Konstanz, ganz deutlich: Deine Frau kriegst Du nach so einem Schritt nicht wieder. (...) Frauen machen solche Schritte niemals unüberlegt...
(...)
...auch einen anderen Gang einlegen. Deine Exe muss aus meiner Sicht massiv eingebremst werden, da sie zur Zeit auf der "Exen-Allmachtswelle" reitet, die jetzt noch aus dem Überraschungsmoment herrührt.
Aus der Forenerfahrung können Exen am besten mit unerwarteten Schritten eingebremst werden. Deine Ex kennt Dich in- und auswendig, Konstanz. Deine (wohl offensichtlich einseitige) Liebe kann sie herrlich nutzen, ...
Sinnvoll fände ich als nächsten Schritt, Kontakt mit dem JA aufzunehmen. So kannst Du dich dort schon mal vorstellen (Punktgewinn für Dich) und Du kannst abchecken, ob Du es mit der "mütterfreundlichen" Version oder der neutralen Version des JA bei Euch im Ort zu tun hast.
Genau! Absolut treffend! Was den Besuch beim Jugendamt angeht, wäre noch zu erwähnen, dort sachlich und freundlich aufzutreten, nichts negatives über die KM zu erzählen und sich nicht zu irgendwelchen Anerkenntnissen verleiten lassen.
Meine Vorschläge bzgl. vorläufigem ABR + evtl. Strafanzeige waren schon drastisch und können ein zweischneidiges Schwert sei.
Was Konstanz in jedem Fall machen sollte, ist das Veto bei der Meldebehörde. Damit bringt er die KM aus dem Tritt, und schafft eine Situation, in der sie mit ihm reden muss.
@Konstanz:
Solange Du auf dem "Ich-liebe-Dich-bitte-lass-es-uns-versuchen"-Trip bist,
a) wird sie nicht mit Dir reden, weil sie genau das nicht hören will!
b) alleine schon deshalb gemein sein, damit Du damit aufhörst.
und/oder
c) das ausnutzen, um ohne Gegenleistung zu bekommen, was sie will!
Gruß
Briese
Meine Anwältin die auch Mediatorin ist meinte Meine Frau hat vor sich eine Mauer aufgebaut und je mehr ich was will je dicker wird sie. Da hilft nur eine Therapie. Blöd ist nur dass meine Kinder auch hinter dieser Mauer sind.
dann hol sie doch vor die mauer :wink:.... was spricht dagegen ? Wärst du bereit Eure Kinder vollumfänglich allein zu betreuen? Oder anderst gefragt. Hast du die Zeit dafür. Wie wäre dein Betreuungskonzept wenn du Kiddis zu dir holst?
Es ist ein schlechter Traum wach endlich auf !!!!!
wach endlich auf. Deine Frau kommt nie im Leben zurück zu dir. Schlag dir das aus dem Kopf. Trenne jetzt die Beziehungsebene von der Paarebene von. Es geht jetzt um Eure Kinder.
Ich kenne das nur zu gut mit den Schwiegereltern und der Manipulation der Tochter.Deine Exe unterbindet gerade massiv den Kindeskontakt zum Vater.Über die Idee von Brise mit Eilantrag auf ABR würde ich mich mal mit deiner RAin unterhalten. Gütliche Einigung kannst du vergessen (nicht so wie sich deine Exe gerade verhält) meine Meinung.
Lass dich nicht ins Boxhorn jagen. Steh auf Junge und zeig das du dir nicht alles gefallen lässt. Es sind Eure Kinder - nicht Ihre
beste Grüße LP und Kopf hoch...
Über die Idee von Brise mit Eilantrag auf ABR würde ich mich mal mit deiner RAin unterhalten. Gütliche Einigung kannst du vergessen (nicht so wie sich deine Exe gerade verhält) meine Meinung.
Lass dich nicht ins Boxhorn jagen. Steh auf Junge und zeig das du dir nicht alles gefallen lässt. Es sind Eure Kinder - nicht Ihre
Das ist auch meine Meinung. Nach den Schilderungen von Konstanz wird sich seine Exe nie im Leben mit weniger als Umgangsboykott bei vollem Unterhaltsempfang zufrieden geben.
Ich persönlich würde das Risiko eingehen, denn das GSR kann kann er sich einrahmen oder auch den A.... mit wischen, wenn kein ABR mit drin ist.
Und selbst das (gemeinsame) ABR ist nichts wert, wenn man es nicht durchsetzt, weil man es verlieren könnte, bzw. wenn man es verliert, sobald man der Ex einen Umzug nicht gestatten möchte.
Die Entfremdung ist bereits in vollem Gange! Wenn er diesen Zustand nicht SOFORT beendet, dann kann er die Sache haken!
@Konstanz:
Auch wenn die Kinder jetzt das absolut wichtigste sind, denke noch an ein paar weitere Kleinigkeiten:
- Kein unbeaufsichtigter Zutritt Deiner Ex zur Ehewohnung. Stichwort Schlösser! Es ist kein Einzelfall, dass noch ewig nach der Trennung die Bude von der Ex ausgeräumt wird.
- Keine bezahlten Überstunden mehr. Eher weniger arbeiten, denn Du bereitest Dich auf Kinderbetreuung vor. Nach Deinem Verdienst wird Unterhalt berechnet.
- Hast Du finanzielle Reserven, dann gönne Dir etwas davon! Alles, was bleibt, kriegt im Zweifelsfall die Ex! Vielleicht hast Du ja auch die Möglichkeit, was verschwinden zu lassen.
- Wechsele ganz schnell in Steuerklasse IV, sonst wird Unterhalt für Kl. III berechnet.
- Entziehe der Ex jegliche Konto- und sonstigen Vollmachten.
Doch wie bereits gesagt: Das wichtigste ist der regelmäßige und gute Kontakt zu Deinen Kindern! Mir persönlich wäre jedes legale Mittel zu diesem Zweck recht.
Mein Bauch sagt mir, Du solltest eher auf Deine "juristische Freundin" hören, als auf die Therapiewünsche Deiner Anwältin (wenn ich das jetzt nicht falsch verstanden habe).
Entscheiden musst Du allein!
Moin,
Was Konstanz in jedem Fall machen sollte, ist das Veto bei der Meldebehörde. Damit bringt er die KM aus dem Tritt, und schafft eine Situation, in der sie mit ihm reden muss.
nachdem diese "urban legend" immer wieder verbreitet wird, auch hier die Frage: Wieso kommt die KM damit "aus dem Tritt"? Eine Meldebehörde dokumentiert einen bereits bestehenden Zustand ("Frau X wohnt mit Kind Y an Adresse Z"); mehr passiert nicht. Das immer wieder erwartete "oh, ohne Einwilligung des Kindesvaters darf ich Sie nicht ummelden; sie dürfen deshalb nicht umziehen" ist nicht mehr als ein feuchter Traum.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Moin Martin,
Eine Meldebehörde dokumentiert einen bereits bestehenden Zustand ("Frau X wohnt mit Kind Y an Adresse Z"); mehr passiert nicht. Das immer wieder erwartete "oh, ohne Einwilligung des Kindesvaters darf ich Sie nicht ummelden; sie dürfen deshalb nicht umziehen" ist nicht mehr als ein feuchter Traum.
Gibt es ähnliche Erfahrungen in Bezug auf einen Schulwechsel ohne die Zustimmung eines der beiden sorgeberechtigten Elternteile?
Gruß
Brainstormer
Moin BS,
Gibt es ähnliche Erfahrungen in Bezug auf einen Schulwechsel ohne die Zustimmung eines der beiden sorgeberechtigten Elternteile?
da gibt es alle denkbaren Erfahrungen - die einen fragen danach; den anderen ist es vollkommen egal. Schulsekretariate sind ja nicht der verlängerte Arm irgendwelcher Familiengerichte; wenn dort ein einzelner Elternteil zur Schulanmeldung aufkreuzt (was eher die Regel als die Ausnahme sein dürfte), wird nicht gleich Vaterlandsverrat oder der Verstoss gegen irgendwelche sorgerechtlichen Bestimmungen gewittert.
Ob es anschliessend sinnvoll ist, deshalb ein Gericht anzurufen, muss jeder für sich selbst entscheiden. Bis es zur Verhandlung käme, läuft das Schuljahr vermutlich längst. Und mehr als ein "das war jetzt aber nicht ganz korrekt, wie Sie das gemacht haben" wird der eigenmächtig handelnde Elternteil dort auch kaum zu hören bekommen.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Ja mein Partner, er wird es eventuell auch noch Mitte November bei der Verhandlung einbringen. Wird aber- so denke ich- tatsächlich nur ein "Dudu" für die KM von Seiten der Richterin bringen. Und die Auskunft einer Grundschule war, dass eine Unterschrift eines Erziehungsberechtigten reicht bei der Anmeldung.
Vollquote gelöscht
A life lived in fear is a life half lived
Das ist ernüchternd. Bleibt wohl nur vermehrt Präsenz zu zeigen in schulischen Angegenheiten, um nicht vom Radar der Lehrer zu verschwinden und zusätzlich vorbereitet zu sein für den Fall der Fälle...
Gruß
Brainstormer
Dazu müsstest du die Termine kennen. An der Schule der Kinder ist kein Lehrer bereit, die Informationen oder einen Elternsprechtag getrennt für beide Elternteile doppelt herauszugeben. Auf deutsch heißt das, wenn die Mutter es "versäumt" dem Vater einen Termin mitzuteilen, dann kann er auch keine Präsenz zeigen. Das müssen die Eltern unter sich ausmachen. Mal abgesehen davon, dass der Vater auch nicht im Muttiheft als Kontaktperson für den Notfall steht. Irgendwie kriegen wir den KV schon aus dem Leben der Kinder 😉 und fangen in der Schule an.
Vollquote gelöscht
A life lived in fear is a life half lived
Dazu müsstest du die Termine kennen.
hi hexesyl,
schultermine sind keine geheime verschlusssache. bei unserer grundschule stehen sie auf der website.
mit link auf die einladungsschreiben als pdf zum selbstdrucken.
meine ex ist so tüddelig das ich zusätzlich die eltern der freunde unserer tochter als informationsquelle nutze.
anschließend frag ich ex: "gehst du oder geh ich?"
dann kommt oft "uuups ... hab noch gar nicht in dei elternmappe geguckt ... danke horst"
dein lg ist der VATER! d.h. er ist ein erwachsener MANN der selbst weiß wie er bekommt was ihm wichtig ist.
kein unmündiges kind das nur mit muttis erlaubnis aktiv werden kann.
und kein lästiger bittsteller der vor der amtlichen instituition schule innerlich auf dem bauch kriecht.
schulen sind keine hochsicherheitsgefängnisse.
die meisten schulen und fördervereine leiden an zuwenig eltern-engagement.
nicht an zuviel einmischung der eltern.
gruss horst
Hallo,
ich habe mich den Schulen als mitsorgeberechtigter Elternteil - mit allen Kontaktdaten - vorgestellt und darum gebeten mich zu informieren, wenn es Probleme gibt (Briefumschläge und Porto mitgeliefert). Zu der Schule der Kleinen habe ich inzwischen guten Kontakt, da hat mich von sich aus der neue Klassenlehrer kontaktiert und vorgestellt.
Als der Vater die Große umgemeldet und zurückgestuft hat habe ich die neue Schule kontaktiert. Allerdings war die nicht sehr kooperativ, so dass ich über das Schulamt gegangen bin. Auf einmal war meine Unterschrift zur Anmeldung doch nötig und wenn ich dem nicht zugestimmt hätte, hätte sie wieder an die alte Schule gehen müssen. Da gelte ich ein Stück weit als Querulant, aber ich hoffe, dass die Schule bei anderen getrennten Eltern nun genauer hinschaut.
Solange die Kinder bei mir gelebt haben war es nie ein Problem, da der Vater immer involviert war und ich ihm alle Daten (auch über die infrage kommenden weiterführenden Schulen) gegeben habe.
Aber anders herum funktioniert es leider nicht; beispielsweise ist die evtl. Wahl einer dritten Fremdsprache nicht mit mir besprochen worden; Folge ist Kind hat keine, möchte aber am liebsten Französisch abwählen, geht aber nicht.
Meist stehen aber die normalen Daten auf der Homepage und an deiner Stelle würde ich Kontakt zum Klassenelternsprecher aufnehmen ob du genau wie alle anderen Eltern per Mail informiert wirst oder die Klassenlehrerin fragen.
Sophie
hi hexesyl,
schultermine sind keine geheime verschlusssache. bei unserer grundschule stehen sie auf der website.
mit link auf die einladungsschreiben als pdf zum selbstdrucken.
meine ex ist so tüddelig das ich zusätzlich die eltern der freunde unserer tochter als informationsquelle nutze.
anschließend frag ich ex: "gehst du oder geh ich?"
dann kommt oft "uuups ... hab noch gar nicht in dei elternmappe geguckt ... danke horst"dein lg ist der VATER! d.h. er ist ein erwachsener MANN der selbst weiß wie er bekommt was ihm wichtig ist.
Dann hast du eine fortschrittliche Schule gehabt. Nicht jede Schule schreibt alle Elternabende aus. Und manche wollen sich auch einfach aus den blöden Streitigkeiten raushalten. Aber egal, er probiert halt weiter alles aus.
Danke für dann Tipp an AnnaSophie. Und ja genau diese Informationspflicht wäre wünschenswert im Wohle der Kinder.
A life lived in fear is a life half lived
Moin,
Und ja genau diese Informationspflicht wäre wünschenswert im Wohle der Kinder.
nein, im Sinne der Kinder wünschenswert wäre, dass auch getrennte Eltern erwachsen und verantwortungsvoll miteinander umgehen und sich diesbezüglich informieren anstatt pubertäre "Ich weiss was, aber ich sag's nicht"-Spielchen zu spielen.
Es ist nicht die Aufgabe einer Schule, sämtliche familiären Verhältnisse zu kennen und individuell zu berücksichtigen - von wegen "Herr XY muss von der Schule über Elternabende und sonstige Schulaktivitäten informiert werden, weil seine Ex-Frau nicht mit ihm redet" über "Herr XY darf über keinerlei schulische Aktivitäten informiert werden" bis hin zu "Herr XY kann nur per Mail oder Handy kontaktiert werden."
Im "richtigen Leben" wird so eine Info über die Kinder kommuniziert oder über eMail- oder Telefonketten der Eltern. Die Schule muss keine elterliche Infantilität kompensieren.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
