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Trennungsangst - die Geschichte des neuen

 
(@tschonni)
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Guten Tag,

Ich glaube es ist Usus was zu seiner Person zu sagen - ann fange ich doch mal damit an 🙂 Johannes, 24 Jahre als Teamleiter im Großhandel. Mäßig durchgeknallt, stehe mit beiden beinen fest in den Wolken 🙂

Nun zu meiner Geschichte, von der ich hoffe, andere haben ähnliches erlebt und erlebt wie es sich zum guten wendet. Denn mich machts gerade nur fertig.

Ich bin seit 4 Monaten mit meiner Freundin zusammen, nachdem sich das vorher langsam aber sich dazu entwickelt hat. Im Laufe des zweiten Monats wurde sie schwanger, was für uns beide sehr ...ungeplant kam, aber wo wir sagten "ja komm - wir sind 24. Du hastn job, es sind 2 intakte elternhäuser hinten dran, die sich riesig aufs erste/fünfte Enkelchen freuen. das wird super"
WIr hatten 2 tage vor dem Test unseren ersten kleinen STreit, waren uns aber an dem Mittwoch, an dem sie mir das mitteilte, einig dass wir es zusammen angehen wollen. Dass wir zusammen in ein Morgen starten und für eine tolle ZUkunft für uns 3 kämpfen.
Die ersten 2 Wochen waren auch noch ganz schön, anders als vorher, aber schön. Bis sie rel. spontan beschloss sich zu trennen. Ich habe ihr zugeredet, habe gesagt, dass ich das nicht verstehe. Es wurde ein langes GEspräch, danach haben wir aber wieder gesagt "zusammen, die nächsten Monate schauen obs was wird." Denn es war vorher was da, und ich war auch bereit die Hormone als Entschuldigung zu akzeptieren. ABer es würde nicht einfach werden.

Wir führten im Laufe der Zeit 2 gleichartige Gespräche, die auf das hinaus liefen. Ich wechselte, damit sie sieht dass ich mich kümmern will, den Job in einen unbefristeten ARbeitsvertrag. Und habe egtl genau so reagiert, wie ich dachte das Mann reagieren soll. Überlegt, sachlich, voller Freude, bereit als erster in meinem jungen Freundeskreis diese Verantwortung zu schultern. Und mit Begeisterung über kind und tolle partnerin in ein morgen zu starten.

Wir haben es leider nicht geschafft, dass wir es gemeinsam angehen bisher. Ich wurde immer weniger Teil ihres lebens, von früher 5 Tagen die woche, waren wir diesen Monat weit entfernt. 2 Treffen, die beide unter keinem guten STern standen. Ständig schwang bei mir die Angst mit ,dass das kind ohne mich als Papa vor ORt groß wird.
Gestern dann der hammer - sie hat sich getrennt und, nach eigenen Aussagen diesmal entgültig. Sie machte es rel. stillos per Facebookchat, heute sehen wir uns.
ich bin eigentlich mehr sauer. Liebe existiert von meiner Seite aus auch nicht so wie ich es gerne hätte- einfach weil mir die letzten Wochen zu sehr weh taten. Aber ich finde auch, dass kind hat es verdient, dass man sich zusammen rauft. WIr hatten was wundervolles, wo man meiner Meinung nach wieder hin kann. wenn man an sich arbeitet. Aber sie möchte dass nciht, sie will den bequemen weg gehen. das macht mich sauer. einfach nur sauer. Denn es ist unfair mir gegenüber, dem die chance genommen wird, alle facetten der vaterschaft zu sehen, und unfair dem kind gegenüber.

Ich bin keiner von diesen Leuten, die beim positiven TEst schreiend wegrennen. Sie hatte sogar so einen fall in der entfernten Familie.
Ich bin und war bereit mich all dem zu stellen.
Und dann das? Ich bin so sauer und enttäuscht. Und irgendwie...
Habe angst, dass ich nachher wirklich unsachlich werde. Und nochmehr kaputt mache. Aber ich kann mich auch nciht weiter so selbst verleugnen

Tipps? Fragen? Anregungen? 🙂

Danke
Gruß
Johannes


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 23.09.2010 12:44
(@Wolkenhimmel)

Hallo Johannes,

herzlich Willkommen bei VS.  🙂

Insgesamt klingst Du - trotzdem Du sauer bist - recht gefasst. Das ist schon mal gut.
Solltet Ihr Eure Beziehung nicht wieder auf die Reihe bekommen - was für mich jetzt nicht wahrscheinlich klingt - dann solltest Du versuchen, das Optimum für Euer Kind (und Dich zu erreichen).
Also gemeinsames Sorgerecht (GSR) und eine Betreuung des Kindes zu gleichen Teilen.
Nun kennst Du die Mutter Eures Kindes besser als wir... glaubst Du, Du kannst mit einem vernünftigen, erwachsenen Verhalten bei ihr diese Punkte erreichen?

LG WH


AntwortZitat
Geschrieben : 23.09.2010 12:51
(@tschonni)
Schon was gesagt Registriert

Ich weiß es nicht, ob ich das kann. Schließlich dachte ich vor 2 Monaten auch noch, dass uns nichts erschüttern kann. Und dass ich genau so reagiere, wie eine Frau sich das wünscht.
sie sagt, sie fühlt nichts für mich. Ich kann es halt nicht nachvollziehen, aber ich kann glauben dass es an den Hormonen liegt.
Ich weiß einfach nicht wie ich weiter verfahren soll ^^ Das ist gerade mein Problem
Das mit dem Kind, GSR und solche Dinge- das wird für mich schwierig, auf Grund meiner Arbeitszeiten. Ich will kein Teilzeitpapa sein. ich will es vollzeit. Und ich finde es unfair, dass sie so wenig bereitschaft zeigt es mti anzugehen.

Ich habe sogar, ein Schritt der mir wirklich schwer fiel, ein Gespräch bei profamilie vorgeschlagen. Einfach, weil ein externen Fachmman vll mehr helfen kann. auch das lehnte sie ab Oo


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.09.2010 12:56
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Johannes!
Wenn Du der leibliche Vater des Kindes bist, sind ab der Geburt damit Rechte und Pflichten verbunden.
Die Rechte hat Wolkenhimmel schon angerissen, zu den Pflichten (falls ihr weiterhin getrennt bleibt) gehören:
Zahlung von Kindesunterhalt (KU),
möglicherweise Zahlung von Betreuungsunterhalt (BU) an KM mindestensbis das Kind drei Jahre alt ist und
die Pflicht, Umgang zu ermöglichen und zu fördern.

Unterschreibe auf jeden Fall GAR NICHTS; bevor das Kind geboren wurde, ganz besonders keine Anerkennung der Vaterschaft.
Eine Anerkennung der Vaterschaft (wenn diese unzweifelhaft ist) solltest Du nur mit einer Erklärung zur Ausübung der GEMEINSAMEN Sorge unterzeichnen.

Grüßung
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 23.09.2010 13:09