Hi,
optimal wäre sowas wie:
Di von 15.00 - 18.00Uhr und
Do von 15.-18.00Uhr jede Woche
und alle zwei Wochenenden
Freitag von 15.00 Uhr bis Sonntag um 18.00Uhr
Deshalb auch die Frage nach der Kita, wenn sie eine besucht könnte man die Übergabezeiten gleich so legen das von der Kita abgeholt werden kann und bei einem größeren Kind wäre auch denkbar von der Kita abholen und am nächsten Tag wieder hinbringen, so das es zwei Übernachtungen jede Woche gäbe.
Aber, Umgangsregelungen sind total unterschiedlich, es gibt nichts auf das man sich verlassen kann. Du kannst Glück haben und eine super Regelung bekommen, genauso wie du Pech haben kannst und wenig bekommst.
Generell gilt aber, sinnvolle, durchdachte Regelungen kommen leichter durch. Durchdenken solltest du deshalb auch Feiertage, künftig Ferien und Geburtstage.
LG
Nadda
Moin Tommy,
jedes 2te WE bedeutet dann aber ich darf sie an dem anderen WE gar nicht sehen ?
- und WE ist Sa + So oder zählt Freitag Abend mit dazu ?
Richtig, genau wie Du ein störungsfreies Wochenende mit Eurem Kind möchtest, steht dies auch der KM zu. Auch sollte der Umgang (zumindest aus meiner Sicht) so gestaltet sein, dass die KM auch eine Woche vor Dir "komplett Ruhe" hat. Dies führt meist zu mehr Frieden, da ihr beiden dann nicht miteinander konfrontiert seid.
Und bitte lass auch so Geschichten wie "dafür rufe ich dann jeden Tag bei meinem Sonnenschein zu Hause an und wünsche ihr eine gute Nacht". In der Praxis funktioniert das eh meistens nicht (zumindest bei kritischen Konstellationen) bzw. dringst Du mit jedem Telefonanruf in den Privatbereich Deiner Ex ein.
Freitag 18:00 Uhr bis Sonntag 18:00 Uhr bewährt sich für den "klassischen" Wochenendumgang gut. Besser ist natürlich noch die Ausdehnung auf Montag / Dienstag zum Kiga / zur Schule. Gruß Ingo
mal ein kurzes Update,
nachdem nun das Gericht nen Termin geschickt hat, und sie Informiert hat das ich Ihr vorwerfe das sie den Kontakt zwischen mir und unserer Tochter versucht zu unterbinden, war Ihre Reaktion, ich darf sie bis zur Gerichtsverhandlung nun gar nicht mehr sehen.
noch 3 Wochen und ich ich hab sie schon 2 Wochen nicht mehr gesehen 🙁 wird noch ne verdammt harte Zeit.
Gruesse
reicht das Leben dir Zitronen, frag nach salz und Tequilla
Moin Tommy,
[...] war Ihre Reaktion, ich darf sie bis zur Gerichtsverhandlung nun gar nicht mehr sehen.
Das sollte Dich nicht allzu sehr überrascht haben (kommt der von Ingo geschilderten Reaktion 1 ziemlich nahe).
Freudensprünge waren jedenfalls nicht zu erwarten.
Du (oder Deine Anwältin) sollten das JA über die Entwicklung durchaus informieren (passieren wird dennoch vermutlich nicht viel bis zum Gerichtstermin).
noch 3 Wochen und ich ich hab sie schon 2 Wochen nicht mehr gesehen 🙁 wird noch ne verdammt harte Zeit.
Ja.
Aber wenn Du diese harte Zeit nicht durchziehst (auch eine weitere Verzögerung ist nicht ausgeschlossen), wird sich die Situation absehbar nicht verbessern.
Dein Tochter ist jetzt 18 Monate alt. Wichtiger als das jetzige Verpassen einiger Wochen ist die Perspektive auf eine "echte" Umgangsregelung.
Ich wünsche Dir einen guten Richter, der die Besitzansprüche Deiner Ex etwas an die Realität anpasst.
Es gibt durchaus Richter und Richterinnen, die das in solchen Fällen vermitteln können.
Gruß
United
Hallo zusammen,
nun mal ein Update der ganzen Geschichte ..
Leider hat sich das insgesamt als Farce entwickelt.
Also am 10.09. war nun die Verhandlung wegen Umgangsrecht.
Mir wurde umfassend Umgang gewährt und zugesprochen und die Mutter mehrfach ermahnt diesen zu fördern.
meine Tochter ist nun 21 Monate alt
sprich :
Umgang jeden Di + Do von 15:00 18:00 Uhr (Vater SOLL das Kind mit zu seinem Wohnhaus nehmen)
Umgang jeden 2.ten SOnntag von 10:00 bis 18:00 Uhr -> es soll auf Übernachtung hingearbeitet werden
Der Umgang hat an den 18 möglichen Terminen seid der Verhandlung genau 2 mal funktioniert !!!!
einmal unter der Kontrolle der Mutter in der Wohnung der Mutter
einmal hab ich sie "entführt" was meiner Tochter mächtig Spass gemacht hat 🙂 (spazieren gehen vorgetäuscht und rein ins Auto und weg)
naja nachdem ich nun weiderholt eine Vollmacht zugestellt bekommen habe damit sie 850 km weit wegziehen darf, hab ich antrag auf Übertragung des Aufenthaltbestimmungsrechts gestellt.
Verhandlung ist morgen 3.Nov.
in der zwischenzeit wurde die Mutter einmal wegen Hausfriedesnbruch von meiner Wohnung per Polizei weggeholt, es laufen 3 Anzeigen wegen Beleidigung.
Auf das Telefonat mit dem Jugendamt wo ihr Ordnungsgeld angedroht wurde antwortete sie wörtlich der Jugendamtmitarbeiterin "dann bezahl ich das eben, mir egal"
letzten Dienstag gab es nun ein Umgang mit dem gerichtlichen Vormund.
Es wurde von der Sozialpädagogin festgestellt :
- ein völlig übermüdetes Kind
- sichtbar und laut Aussage der Mutter ein hungriges Kind
- Umgang fast nicht durchführbar
- Kind fühlt sich wohl beim Vater
zusätzlich wurden mir als Essen kartoffeln mitgegeben (in glas gestopft).
Die sozialpädagogin sagte ich solle doch in das nächste cafe gehen und das kind füttern.
Auto fahren wollte meine Tochter an diesem Tag nicht. Sie fing immer an sich zu wehren wenn ich allein schon die Autotür aufmachte.
Die Pädagogin bestand weiter darauf sie wiederholt ins auto zu setzen.
ich sagte ihr das ist sinnlos, zumal meine Tochter immerwieder sich umdrehte und zum Hauseingang der Mutter wollte.
Auf die Frage nach dem Kinderwagen/Buggy bei der Mutter bekamen wir die Antwort "sie will im moment nicht kinderwagen fahren" und bekommen haben wir ihn nicht.
also habe ich ein vollkommen müdes Kind an der Hauptstrasse umhergetragen ......
Dies schien völlig ok zu sein für den Verfahrensbeistand.
Zwischenfrage : Verlosen die Diplome in Sozialpsychologie ?
naja alles egal.
Ich kann alle Dinge in den 7 Wochen seid der Umgangsverhandlung passiert sind entweder mit SMS ihrerseits oder mit Zeugen belegen, und trotzdem ist die Aussage der Sozialpädagogin mir gegenüber "ein Umzug zum Vater ist eine zu grosse psychiche Belastung fuer das Kind"
Nervlich gesehen kann ich einfach nicht mehr.
Statt Umgang sind Streitereien mit der Mutter an den Terminen.
das ganze gipfelt immer darin das meine Tochter weint und die Mutter wieder in die Wohnung geht, die ich nicht betreten darf(weil die Mutter das nicht will).
so habe ich nun meine Tochter 3 wochen gar nicht oder eben nur gesehen um sie zum weinen zu bringen ....
Die Mutter lässt mich nicht alleine mit meiner Tochter, oder sie macht es so das das abholen immer wie eine Trennung wirkt
unterm Strich bin ich nervlich am Ende.
Da wiederholt ein Umzug angestrebt wird, stehen wir nun vor der Entscheidung Kind lebt bei mir und hat Mutter und Vater ODER Kind lebt bei Mutter und hat keinen Vater mehr.
Weder Jugendamt noch Polizei oder irgend eine andere Stelle macht irgendetwas dagegen oder hilft in irgendeiner Form.
Ich weiss das dies hier aus derb aus meiner Sicht geschildert ist. Aber dem Kindeswohl kann es nicht förderlich sein, eine funktionierende Beziehung zum Vater zu zerstören um dann wegzuziehen mit der Begründung er kümmert sich nicht ....
und alle schauen nur zu
traurig aber so wie es aussieht werde ich ab morgen wohl keine Tochter mehr haben.
gruss
ein trauriger und depressiver tommy
reicht das Leben dir Zitronen, frag nach salz und Tequilla
Guten Abend,
denke viele hier können nachfühlen wie es dir jetzt geht - aber noch ist nichts verloren!
Es ist hart, aber du musst morgen möglichst ruhig bei Gericht erscheinen und ruhig bleiben.
Trink ne Tasse Tee, schau dir nen schönen Film an, und geh zeitig schlafen...............
Du beantragst jetzt ABR weil die KM jetz schon keinen Umgang zulässt. Und du kannst ja z.B. auch ABR beantragen und
ein Wechselmodell vorschlagen wenn du das ABR bekommst.
Zeig, dass du Bindungstolerant bist!
Logischerweise ist ein Umzug über so eine Strecke das Ende einer normalen Umgangsregelung und da es jetzt schon nicht gut klappt
wäre mit dem Umzug der KM eine Möglichkeit eröffnet den Kontakt komplett abzubrechen.
Es gibt durchaus Gerichtsurteile die in so einer Sitution für den Vater positiv ausgefallen sind.
Gibts in deinem Umgangsbeschluss eingentlich eine Androhung von Ordnungsgeld gegen die KM wenn der Umgang nicht klappt?
Falls nicht, dann beantrag das schleunigst und falls ja - dann beantrag das Ordnungsgeld.
Ich drück dir für morgen die Daumen!
LG
Nadda
mal ein weiteres Update der Geschichte
Irgendwie bekommen die öffentlichen Stellen doch mit was los ist.
Dienstag war Verhandlung.
Kurzform der 2 Stunden Verhandlung :
es wurde festgestellt :
- massive Bindungsintoleranz bei der Mutter
- Familienberatung meldete Mutter als beratungsresistent zurueck
- Vater hat Beratungspotential und arbeitet gut mit
- Verfahrensbeistand stellt eine symbiotische Beziehung zwischen Mutter und Tochter fest und bezeichnet diese als Kindeswohlgefährdung
- Jugendamt stellt eine Gefährdung des Kindeswohls fest und besteht auf psychologischem Gutachten
- Richer, Jugendamt und Verfahrensbeistand bestätigen das PAS vorliegt (PA-Syndrom)
- Ordnungsgeld als nichtsbringende Massnahme übersprungen und Ordnungshaft als Strafe bei weiteren Verletzungen des Umgangs festgesetzt.
- Richterin hat Psycholgin angefordert, so das nun ein Gutachten erstellt wird
seid Dienstag haetten wieder 3 Umgänge sein sollen, die alle 3 komplett schief gegangen sind.
1. Umgang - sie hat geschlafen .....
2. Umgang - Kind entfernt sich nciht von der Mutter, diese meckert und schimpft die ganze zeit mit mir sodas meine Tochter sogar das spielen eingestellt hat, bin nahc ne Stunde gegangen damit die Situation sich fuer meine Tochter entspannt
3. Umgang - Arztbesuch weil Krank, Arzt konnte nix feststellen, hat mir dies auch so attestiert, bei der Untersuchung hat meine Tochter die ganze Praxis zusammengeschrien sodas anschliessend sie sich nciht mehr von der Schulter der Mutter wegbewegte. Diese nutzte mal wieder die Gelegenheit mir ununterbrochen Vorwürfe zu machen
mittlerweile ist es so das meine Tochter sich nicht mehr anfassen lässt von mir und Angst hat vor mir.
Sie entfernt sich nicht mehr als 5 Meter von der Mutter.
Umgang mit Ihr alleine ist nicht mehr möglich. Im Beisein der Mutter ist der Umgang ebensowenig möglich da ich dauerhaft beschimpft werde.
oh man
positives Urteil und trotzdem ist mein Engel weiter weg als jemals zuvor 🙁
gruss
reicht das Leben dir Zitronen, frag nach salz und Tequilla
Hallo Tommy,
das obige klingt ja ganz gut und spricht erst einmal für dich.
Warum war denn die Mutter immer in der Nähe bei den Umgängen?
Meist ist es so, dass die Kinder auftauen, sobald sie nicht mehr im Dunstkreis der KM sind.
mittlerweile ist es so das meine Tochter sich nicht mehr anfassen lässt von mir und Angst hat vor mir.
Sie entfernt sich nicht mehr als 5 Meter von der Mutter.
Umgang mit Ihr alleine ist nicht mehr möglich. Im Beisein der Mutter ist der Umgang ebensowenig möglich da ich dauerhaft beschimpft werde.oh man
positives Urteil und trotzdem ist mein Engel weiter weg als jemals zuvor 🙁gruss
Wart's mal ab... das angebliche böse Monster wird ganz schnell auch zum Kuschelmonster.
Wieso positives Urteil? Es wurde nur eine Gutachterin bestellt.
Das heisst aber noch gar nix...
Was sagt dein RA zu den Umgängen?
LG Daniel
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
RA meint es würde ganz gut aussehen, da ein Gericht das nach "Cohemer" (oder os aehnlich) Modell urteilt sich eigendlich erst mal gegen das psycho gutachten wehren würde.
Wir waren alle von der relativ harten Gang-Art der Richterin gegenüber der Kindesmutter erstaunt.
Im Vergleich zur letzten Verhandlung vor 8 Wochen hat die Richterin eine Kehrtwende von Schmusekurs und Vermittlung hin zu "das geht so nicht weiter" gemacht. Sie wollte auch nichts von Vergleichsangeboten der KM wissen sondern sagte "heute gibts ein Beschluss"
wie gesagt bin kein Jurist und hab mir abgewöhnt in diese ganzen Dinge irgendetwas hineinzuinterpretieren.
Unterm Strich bekomm ich meine Tochter nicht alleine, und im Beisein der Mutter ist es nicht Möglich entspannt etwas zu unternehmen.
Bsp.
Beim 2 ten Umgang musste ich sie in Hausschuhen mit vor die Tuer nehmen weil sie keine Schuhe anziehen wollte!
nach 3 min nasse Füsse -> back zur Mama ....
Als ich auf Schuhe anziehen bestand wurde ich vor die Wahl gestellt in Hausschuhen oder Umgang beendet
Ich hab Foto gemacht davon
also
alleine bekomm ich sie nicht und mit KM zusammen bin ich das Monster.
Hat jemand Tips wie man mit entfremdeten Kindern umgeht ausser mit sehr viel Gedult und Gefühl es weiter zu versuchen ?
reicht das Leben dir Zitronen, frag nach salz und Tequilla
Als ich auf Schuhe anziehen bestand wurde ich vor die Wahl gestellt in Hausschuhen oder Umgang beendet
Pure Schikane! Daher gehe ich ganz gerne mit Zeugen meinen Kleinen holen, wenn sich mal wieder was anbahnt.
Empfehle ich dir auch.
LG D
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
Hallo tommy75,
RA meint es würde ganz gut aussehen, da ein Gericht das nach "Cohemer" (oder os aehnlich) Modell urteilt (...)
Gemeint ist vermutlich das Cochemer Modell.
Viele liebe Grüße,
Malachit.
Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.
Gemeint ist vermutlich das Cochemer Modell.
ja genau,
Im Prinzip ist das auch gar ned schlecht zu versuchen die Eltern auf eine gemeinsame Lösung zu bringen.
Blockt allerdings wie in meinem Fall eine Seite komplett alles ab, verschafft das der blockenden Seite eigendlich nur mehr Freiheiten und was am schlimmsten ist fuer das Kind wirds extrem da es alle Psycho-Spielchen mitmachen muss ...
Das ist eigendlich das Traurige an der Sache.
Es geht ums Kind, und das verliert dabei am meisten bzw muss das Schlimmste ertragen
Gruss
reicht das Leben dir Zitronen, frag nach salz und Tequilla
