Guten Abend,
wenn ich das richtig gelesen hab, bin ich wohl eine "Zweitfrau/freundin". (Ich selbst bin 28, habe eine fast neunjährige Tochter und gehöre damit wohl in die Kategorie "frühgebärend". Aber um meine Geschichte geht´s in diesem Thread ja nicht.)
Den KV um den es hier eigentlich geht, habe ich als UET kennengelernt. Er ist Vater eines Sohnes (geb.11/05) und einer Tochter (03/07). Es besteht GSR, KM hat allerdings noch ein drittes Kind mit Ihren jetzigen Mann.
Seit März diesen Jahres wohnen die Kids bei uns. Die Geschichte dazu möchte ich euch kurz erläutern: Anfang März flüchtete KM mit allen drei Kindern in
ein Frauenhaus 700 km weit weg. Wir unterstützten sie in diesem Vorhaben. Meinen Freund ließ sie allerdings in dem Glauben, sie wäre in ein Frauenhaus in der Nähe. Erst nach knapp einer Woche kam raus, dass KM 700 KM weit weg war und das Frauenhaus in dem Glauben lies alle Kinder wären vom (gewalttätigen) Freund. Nach wenigen Tagen stimmte sie zu, dass die Kids vfortan beim Vater leben sollten. Sie erteile zur Erledigung von Schulanmeldung, Ummeldung etc. eine Sorgerechtsvollmacht. Seitdem leben die Kids bei uns. Gehen hier zur Schule und in die Kita. Vier Wochen nachdem die Kids zu uns kamen, heiratete KM den Mann vor dem sie ursprünglich floh und wohnt seither wieder im gleichen Ort.
Die Geschichten seit dem sindendlich und mal mehr und mal weniger schön. Nun allerdings scheint die Situation zu eskalieren. Nachdem KM vom Jugendamt zu einer routinemäßigen Überprüfung Ihrer Einkünfte aufgefordert wurde. Für uns entsteht einfach der Eindruck, dass KM die Kinder zurückhaben will. Aber das nicht der Kinder wegen, sondern des (fehlenden) Geldes wegen. Zumal Ihr Mann ja nun auch zur Unterhaltsberechnung herangezogen werden KÖNNTE.
Und wir wollen uns "vorbereiten". Uns geht es nicht darum, dass die Kids überhaupt nicht bei der Mutter leben sollten. Sie sollen nur nicht bei der Mutter leben, solange sie mit ihren jetzigen Mann zusammen lebt/verheiratet ist, da seinerseits Gewalt (physisch und psychisch) gegenüber den Kids im Raum steht.
Leider hatte sich gerade mein Freund in den letzten Monaten der KM gegenüber sehr "weich" verhalten. Manchmal zuweich, sodass sie ihm stellenweise SEHR auf der Nase rum getanzt ist. Ich kann ihn stellenweise verstehen. Für ihn ist es so ein großes Glück das die Kids bei ihm leben dürfen, dass er riesige Angst hat, dass KM kommt und die Kids "einfach so" wieder zu sich holt. Also will er keinen Streit vom Zaun brechen und will ihr Dinge recht machen, die an den Haaren herbeigezogen sind.
Ich selbst unterstütze ihn in allen, beschaffe Infos, etc., bin aber der Meinung, dass er selbst handeln bzw. aktiv werden muss.
Von diesem Forum erhoffen wir uns Ratschläge, Meinung und Tipps aus Väter und evt. auch mal andere Sichtweisen.
Hallo FrauB,
Nachdem die Kinder nun schon ein Dreivierteljahr bei euch wohnen, ist die Gefahr, dass KM sie einfach wieder zurück holen könnte, relativ gering.
Er müsste nur sehr schnell reagieren, wenn sie die Kinder einfach einbehält.
Wie ist denn zur Zeit der Umgang geregelt?
Fordert/erhält er auch Unterhalt von ihr?
Was sagen denn die Kinder zu dem Ganzen?
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
