Wenn man unerwartet aus dem Leben seiner Kinder entsorgt wird ... unendlichen Bosheiten und Verleumdungen seitens des anderen Elternteils ausgesetzt ist ... sich auf der Suche nach Hilfe schließlich hier anmeldet und sich die Mehrzahl der Threads durchliest - teilweise von Leidensgefährten, die hier schon jahrelang ihren Kampf gegen Windmühlen schildern - dann kann man schon zu dem frustrierten Ergebnis kommen, dass sowieso alles aussichtslos ist .......
So ging es jedenfalls mir - und darum richte ich diesen Beitrag nun an alle, denen es ähnlich geht.
Da meine alten Beiträge aus gutem Grund in ein geschütztes Sonderfallforum verschoben wurden, hier ein Kurzabriss meiner Ausgangssituation, damit nachvollziehbar wird, welch unglaubliche Entwicklung sich hier vollzogen hat:
Anfang 2010 trennte sich die KM von mir und mutierte quasi über Nacht zur rasenden Furie. Jeden Kontakt zu den Kindern blockte sie kategorisch ab. Die ersten Wochen zog ich mich zurück, in der Hoffnung, die Situation würde sich dadurch beruhigen - Fehlanzeige. Ab Mitte 2010 begann ich, um unsere Kinder zu kämpfen. Nachdem ich langsam eine Ahnung bekam, welcher Herkulesaufgabe ich mich hier gegenüber sah, meldete ich mich dann Ende 2010 hier im Forum an.
Es folgten rd. 4 weitere Horrorjahre, in denen die KM nahezu nichts unversucht ließ, mir das Leben zur Hölle zu machen.
In Kurzform: 3 Strafanzeigen (u.a. wg. angeblichem Stalking, Unterhaltsbetrug, etc) die mir sogar eine Hausdurchsuchung einbrachten - 1 Gewaltschutzantrag - massiven Rufmord, der mich schlussendlich meinen Job kostete - 18 (!) Zivilverfahren (u. a. Umgang, Sorge, Unterhalt, Unterlassung, etc.). Die Akten aus dieser Zeit füllen 14 dicke Leitzordner.
Im Spätherbst 2014 dann die Wende: Nach rd. 1,5 Jahren Umgangspflegschaft und nachdem bereits in 2. Instanz ein Termin beim OLG anstand, bei dem absehbar war, dass dieses das GSR ausurteilen würde, trat die KM die Flucht nach vorne an, und bot an, die gemeinsame Sorge einvernehmlich beim JA beurkunden zu lassen. Alle anderen zu diesem Zeitpunkt noch rechtshängigen Verfahren beendeten wir einvernehmlich durch Vergleich.
Es folgte eine Phase der vorsichtigen Annäherung, in der die KM offensichtlich "austestete", wie das denn nun in der Praxis läuft und wie sich das "anfühlt", wenn man plötzlich nicht mehr alleinige "Kinderbesitzerin" ist und sich mit dem KV arrangieren muss. Und offenbar hat ihr gefallen, was sie da erleben konnte. Anfangs war das Verhältnis zurückhaltend konstruktiv - aber noch recht angespannt ... nach einigen Wochen wurde es immer entspannter ... kommunikativer ... nach gewisser Zeit auch freundlich ... und schließlich sogar fröhlich.
An Ostern diesen Jahres fuhr die KM mit den Kids in den Urlaub - und bot mir spontan an, 2 Tage dazu zu stoßen. Die Kids waren begeistert! Zum ersten mal hatten sie Mama und Papa - harmonisch und fröhlich - zusammen!
Nach dieser positiven Erfahrung der nächste Quantensprung: KM schlägt vor, öfters gemeinsam mit den Kids was zu unternehmen (zusätzlich zu den regulären Umgängen) - und bietet an, ich könne von nun an die Kinder sehen, wann immer ich will.
Seitdem läuft's nun völlig unkompliziert. Neben den regulären 14-tägigen Papa-Wochenenden sind die Wochenenden dazwischen zu einer Art "Familienwochenenden" geworden, an denen wir alle gemeinsam etwas unternehmen. In sämtliche Aktivitäten der Kinder, wie Kindergarten, Musikunterricht, Sport, Reiten etc. bin ich aktiv eingebunden (im KiGa sogar deutlich mehr, als die KM). Im Mama's Wohnung bin ich ein gern gesehener Gast und regelmäßig zum Spielen, Abendessen und Kiddies ins Bett bringen da. Wenn ich mal nicht dabei bin (ab und zu muss ich ja auch mal ein bisschen arbeiten) hält mich die KM per Telefon u. SMS auf dem Laufenden, was sie gerade so treiben - und auch die Kinder rufen mich regelmäßig an um mir kurz irgendwas gaaaaanz wichtiges zu erzählen.
Charakteristische Szene des Ist-Zustandes nach fast 5-jährigem Kampf: "Papa - wir haben die beste Mama der Welt! Weißt Du auch warum? Weil die hat sich den besten Papa der Welt ausgesucht!" ... und Mama steht daneben und lächelt glücklich ... 🙂
Fortsetzung (weil versehentlich zu früh geklickt):
Darum kann ich nur jedem, der noch mitten im Sumpf steckt und dem die Hürden unüberwindbar erscheinen, zurufen: Gib niemals auf! Am Ende wird alles gut - und wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!
Ich hatte mich irgendwann zwischendrin auch schon mal darauf eingestellt, um meine Kinder kämpfen zu müssen, bis sie groß sind ... mir jeden Zentimeter gerichtlich erstreiten, bis in alle Ewigkeit die Anfeindungen der KM ertragen und unseren Kindern irgendwann erklären zu müssen, warum das zwischen Mama und Papa so besch... läuft.
In meinem persönlichen Umfeld mehrten sich die Stimmen, die mir rieten, mich zum Selbstschutz zurückzuziehen und den Dingen ihren Lauf zu lassen ... weil ich sowieso nichts ändern könne - am Leben meiner Kinder nie wirklich teilhaben würde und zum reinen Zahlvater verdammt wäre. Ich habe nicht auf diese Stimmen gehört - und bin heute sehr froh darum.
Eines ist denke ich bei all den Kämpfen aber ebenso wichtig:
Wenn man sich - oft jahrelang - all dem Hass und all den Bosheiten des verweigernden Elternteils ausgesetzt sieht, hat vermutlich jeder irgendwann "Mordgedanken" und ist in Versuchung, zurückzuschlagen. Das ist nur menschlich - wäre aber tödlich. Wäre ich jemals dieser Versuchung erlegen, die vorstehende Entwicklung wäre vermutlich völlig undenkbar.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man alles stillschweigend hinnehmen muss. Ich habe beharrlich all die Ziele verfolgt, die aus Sicht der Kinder wichtig waren, Verleumdungen der KM zurückgewiesen bzw. richtig gestellt, Umgang und Sorge gerichtlich durchgesetzt, die KM aber niemals persönlich angegriffen - weder bei Gericht noch in z. B. Elterngesprächen (und das ist mir teilweise verdammt schwer gefallen). Und selbstverständlich haben unsere Kinder aus meinem Munde niemals auch nur eine negative Silbe über ihre Mutter gehört - und das wird auch so bleiben! Denn wir sollten uns immer vor Augen halten, dass was immer unsere Exen uns teilweise auch antun, sie die Mütter unserer Kinder sind - und Kinder lieben ihre Mama ebenso, wie sie auch uns lieben.
In diesem Sinne - tut, was um Eurer Kinder willen zu tun ist, tretet Eurer Ex stets so gegenüber, wie ihr es umgekehrt von ihr erwarten würdet - und gebt niemals auf! Eure Kinder werden es Euch eines Tages danken.
Viel Glück und Erfolg!
PdG
:thumbup:
When nothing goes right - go left!
Moin Pai,
auch von einen Daumen hoch und schön, dass es jetzt so entspannt bei Euch läuft.
Was mir - als Außenstehender - und im Abgleich mit der Forenerfahrung allerdings auffällt:
KM schlägt vor, öfters gemeinsam mit den Kids was zu unternehmen (zusätzlich zu den regulären Umgängen) - und bietet an, ich könne von nun an die Kinder sehen, wann immer ich will.
Hast Du eine Idee, woher der Sinnenswandel der KM so "plötzlich" kommt? Sind dort vielleicht wieder Gefühle für den alten Partner aufgekommen?
Denn aus der Erfahrung ist die Ankündigung a la "Du kannst die Kinder sehen, wann Du willst" eigentlich immer eine Luftnummer.
Im Mama's Wohnung bin ich ein gern gesehener Gast und regelmäßig zum Spielen, Abendessen und Kiddies ins Bett bringen da
Auch wenn sich das erstmal schön anhört, sehe ich hier eine andere Motivation dahinter. Nämlich Dich als Partner zurückzugewinnen. Denn diese Nummer wird spätestens dann aufhören, wenn ein Next bei ihr oder Dir ins Leben tritt. Persönlich wäre ich auch kein Freund davon, Umgang und Ex-Partnerschaft so eng zusammenzuführen.
Ich sehe Deine Freude und freue mich mit, dass es so gut läuft bei Euch. Vielleicht aber ein bisschen noch die Motivation Deiner Ex dazu erforschen. Wenn Du dir wieder eine Partnerschaft mit ihr vorstellen kannst - Kein Ding. Ansonsten würde ich - bei der Vorgeschichte - doch wachsam bleiben. Gruß Ingo
Hallo,
es ist schön auch mal etwas von einem guten Ausgang zu sehen.
Allerdings würde auch ich ein paar Zweifel haben. Wenn ich es richtig sehe bist Du praktisch über Nacht komplett entsorgt worden und massivst unter Druck gesetzt worden. Genauso plötzlich schlägt die Sache wieder um und alles ist gut? Gibt es denn irgendeinen halbwegs nachvollziehbaren Grund für die Trennung und/oder den Sinneswandel? Dinge, die nicht nachvollziehbar sind, können aus meiner Sicht auch immer wieder passieren.
Vielleicht bin ich ja auch nur zu misstrauisch, alles Gute für die Kinder und die Eltern.
VG Susi
Hast Du eine Idee, woher der Sinnenswandel der KM so "plötzlich" kommt?
Genauso plötzlich schlägt die Sache wieder um und alles ist gut?
Nun ja - so "plötzlich" kam der Sinneswandel ja auch nicht.
Ich zitiere nochmal aus meinem Beitrag:
...
Anfangs war das Verhältnis zurückhaltend konstruktiv - aber noch recht angespannt ... nach einigen Wochen wurde es immer entspannter ... kommunikativer ... nach gewisser Zeit auch freundlich ... und schließlich sogar fröhlich.
An Ostern diesen Jahres fuhr die KM mit den Kids in den Urlaub - und bot mir spontan an, 2 Tage dazu zu stoßen. Die Kids waren begeistert! Zum ersten mal hatten sie Mama und Papa - harmonisch und fröhlich - zusammen!
Nach dieser positiven Erfahrung der nächste Quantensprung: KM schlägt vor, öfters gemeinsam mit den Kids was zu unternehmen (zusätzlich zu den regulären Umgängen) - und bietet an, ich könne von nun an die Kinder sehen, wann immer ich will.
Seitdem läuft's nun völlig unkompliziert.
...
Die Besserung der Situation hat sich also über einen Zeitraum von rd. 5 Monaten entwickelt.
Ursprünglicher Auslöser war denke ich, dass sie es vorgezogen hat, dem GSR "freiwillig" zuzustimmen, bevor sie wenige Tage später gerichtlich dazu verdonnert worden wäre. Das war der Wendepunkt - aber da waren wir vom jetzigen, entspannten Umgang miteinander noch meilenweit entfernt.
Somit gibt es wohl eigentlich nicht den einen Grund für ihre Besinnung auf die Vorteile eines freundschaftlich-konstruktiven Miteinander, sondern das war - denke ich - eine Entwicklung, die Zug um Zug vonstatten ging.
Am Anfang stand der (gerichtliche) Druck. Irgendwann hat sie wohl realisiert, dass ich niemals aufgeben werde (was sie anfangs sicher erhofft hatte, als sie erstmal mehrere 100 km Abstand zwischen uns brachte).
Als sie dann nicht mehr aus konnte, war sie zwar kooperativ, aber ganz sicher noch lange nicht Feuer und Flamme. Und die Kooperationsbereitschaft hatte vermutlich auch damit zu tun, dass das Gericht ihr zuvor bereits sehr deutlich klar gemacht hatte, dass wenn sie jetzt nicht mit den Faxen aufhört, auch ein kompletter Sorgerechtswechsel in Betracht kommt. Das hatte erkennbar gesessen. Hilfreich war sicher auch, dass ich zu diesem Zeitpunkt das JA, die Verfahrensbeiständin und die Umgangspflegerin klar hinter mir hatte. Die KM also auf völlig verlorenem Posten stand.
Erst nachdem für sie die Flucht nach vorne also quasi alternativlos geworden war, kam der Wandel.
Die danach einsetzende Entwicklung hat denke ich dann damit zu tun, dass sie in dieser zunächst "erzwungenen" Situation eine Reihe von Aha-Erkenntnissen hatte:
- Oha - tut ja gar nicht weh. Der ärgert mich ja gar nicht mit seiner neu gewonnenen "Macht".
- Die Kinder fühlen sich unübersehbar wohl. (Keine liebende Mutter kann sowas übersehen.)
- Uiii - das ist ja eigentlich sogar ganz praktisch - da kann man die Kids ja auch mal kurzfristig "abladen" und Dinge machen, auf die man lange verzichten musste.
Diese Erfahrungen haben dann offenbar dazu beigetragen, dass sie immer entspannter, freundlicher und irgendwann fröhlicher wurde. Da kam einfach Eines zum Anderen. Das ERLEBEN, dass das so doch viel angenehmer ist, als die fast 5 Jahre Krieg zuvor (der ja für beide Seiten extrem belastend ist).
Ihr habt dennoch nicht ganz unrecht mit Eurer Skepsis ...
... denn der vorerst letzte Schritt in dieser Entwicklung der letzten Monate hat wohl in der Tat etwas hiermit zu tun:
Sind dort vielleicht wieder Gefühle für den alten Partner aufgekommen?
Das fiel mir aber erstmals in den beiden Tagen des gemeinsamen Osterurlaubs auf, wo plötzlich ziemlich eindeutige Anzeichen aufkamen. Seitdem bin ich auch schwer auf der Hut.
Warum? Darum:
Genauso plötzlich schlägt die Sache wieder um und alles ist gut? Gibt es denn irgendeinen halbwegs nachvollziehbaren Grund für die Trennung und/oder den Sinneswandel? Dinge, die nicht nachvollziehbar sind, können aus meiner Sicht auch immer wieder passieren.
Nein, es gab damals keinen erkennbaren Grund und bis zum heutigen Tage auch keine Erklärung.
Und genau die Angst, dass sich das jederzeit wiederholen kann, hält mich derzeit auch davon ab, mich nochmal darauf einzulassen.
Ich bin mir aber zu 99% sicher, dass die Entwicklung bis Ostern nichts damit zu tun hatte, dass Madame wieder anbandeln will. Und diese Entwicklung war ja bereits positiv genug. Jedenfalls hätte ich in den letzten Jahren nichtmal davon zu träumen gewagt - so wie die meisten hier vermutlich.
Bis zu diesem Punkt ist die Entwicklung also sicherlich einfach nur erfreulich - und für viele hier geeignet, sich daran zu orientieren und Motivation daraus zu schöpfen.
Die Entwicklung über diesen Punkt hinaus sehe ich selbst schon wieder eher kritisch - denn wer weiß, wie sich die Dinge entwickeln, wenn die KM realisiert, dass es in dieser Hinsicht kein Zurück mehr gibt. Aber das werden wir sehen ...
LG
PdG
Moin Pai,
ich finde es gut, dass Du aufmerksam bist.
Persönlich würde ich halt darauf achten, diese Verquickung von Umgang und Einflussbereich der KM zu trennen. Es ist schön, wenn ihr freundschaftlich miteinander umgehen könnt. Darüber hinaus wäre bei mir aber auch Feierabend.
Wie würde sie reagiere, wenn Du ihr beim Kaffee an ihrem Wohnzimmertisch von einer pot. neuen Freundin erzählen würdest? Würde sie Dich anstrahlen und antworten "Oh toll, ich freu mich für Dich" oder würden dort Sprüche kommen wie sie ein anderes Mitglied hier gehört hat "Unser Kind darf nicht mehr zu Dir, da Du auf Deinem Bett die xx vög...".
Aus meiner Sicht hat Deine Exe durch die zahlreichen ausserplanmäßigen Kontakte einfach Kontrolle über Dich. Zeit, in der Du keine pot. neuen Partnerinnen kennenlernen kannst.
Das fiel mir aber erstmals in den beiden Tagen des gemeinsamen Osterurlaubs auf, wo plötzlich ziemlich eindeutige Anzeichen aufkamen. Seitdem bin ich auch schwer auf der Hut.
Warum? Darum:
Auch hier wäre für mich def. eine Grenze erreicht. Am besten noch mit Übernachtung im gem. Bett. Ob Deine Exe noch Zweikinderwunsch hat, weiss ich nicht. Vorsicht wäre hier aber auf jeden Fall angebracht. Gruß Ingo
Am besten noch mit Übernachtung im gem. Bett. Ob Deine Exe noch Zweikinderwunsch hat, weiss ich nicht. Vorsicht wäre hier aber auf jeden Fall angebracht.
Ach du liebes bisschen - ne, gemeinsames Bett is nich !!! (War auch Ostern natürlich nicht der Fall.)
Wir werden in den Sommerferien wieder gemeinsam in Urlaub fahren - dieses mal geplant und nicht als spontaner Schnellschuß, wie Ostern. Und mit nem Stall voller Kinder - neben unseren gemeinsamen nämlich noch mit meinen Großen aus erster Ehe und ihrer Kleinsten, die sie während unserer "Kriegs-Phase" mal eben in die Welt gesetzt hat.
Aber auch hier habe ich natürlich darauf geachtet, dass es eine Grenze gibt und zwei Ferienhäuschen gemietet. So landet also jeder am Ende des Tages im eigenen Haus und im eigenen Bett.
Niemals aufgeben!
Hier noch ein Beispiel, in dem sich der jahrelange Kampf eines Vaters offenbar gelohnt hat:
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Und noch ein weiteres Beispiel, aus meinem eigenen Freundeskreis:
Ein guter Freund von mir trennte sich schon vor rund 16 Jahren von seiner Frau, mit der er 3 Kinder hat.
Trotzdem er sowohl Ex als auch Kids fürstlich alimentiert hat (er überschrieb den Kindern sein Haus, gestattete der Ex ein Wohnrecht in selbigem, bis die Jüngste 18 ist und zahlte monatlich ca. 14.000,- (!!!) Unterhalt), machte ihm seine Ex über Jahre hinweg das Leben zur Hölle.
Teil des Terrors war natürlich auch der totale Umgangsboykott. Da seine Kids damals noch sehr klein waren (die Jüngste 2 J.), funktionierte die Entfremdung leider auch - nach ca. 2 Jahren wollten ihn seine Kinder nicht mehr sehen. In dieser Zeit saß mein Freund oft mit Tränen in den Augen auf meiner Couch, nachdem er wieder einmal vergeblich versucht hatte, Kontakt zu seinen damals verlorenen Kindern aufzunehmen.
Jahre später (die Jüngste war da schon 16) dämmerte es den Kids, was ihre Mutter da abgezogen hatte. In der Folge suchten sie nicht nur den Kontakt zum Vater, sondern zogen letztlich auch zu ihm und brachen den Kontakt zu ihrer Mutter bis zum heutigen Tage völlig ab.
Letzte Woche dann der finale Akt: Pünktlich zum 18. Geburtstag der Jüngsten warfen die Kinder ihre Mutter achtkantig aus ihrem Haus.
Natürlich kann nichts die verlorenen Jahre zurückbringen - aber alle drei haben heute ein sehr intensives Verhältnis zu ihrem Vater.
Also Väter, die Ihr da draußen am kämpfen seid - verzweifelt nicht. Und wenn es auch noch so dicke kommt, irgendwann wird Alles gut!
LG
PdG
Jahre später (die Jüngste war da schon 16) dämmerte es den Kids, was ihre Mutter da abgezogen hatte. In der Folge suchten sie nicht nur den Kontakt zum Vater, sondern zogen letztlich auch zu ihm und brachen den Kontakt zu ihrer Mutter bis zum heutigen Tage völlig ab.
Dessen sind sich diese Glucken einfach nicht bewusst oder verdrängen es mit Absicht...
Danke für diesen Beitrag!
"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)
