Moin zusammen,
ich lese schon eine Weile mit hier herum und freu mich dass es dieses Formum gibt.
Ich möchte mich und meine Situation vorstellen und bin natürlich gespannt auf eure Kommentare. (ich ahne schon was kommt)
Also, das wichtigste zuerst: Ich bin seit etwas mehr als einem Jahr Vater von Zwillingen - zwei Mädchen.
Die dazu gehörige KM kenne ich seit etwas mehr als 5 Jahren. wir leben nicht zusammen. Das hat (für mich auch einen Grund)
KM lebt in Scheidung seit ich sie kenne, sie hatte mit ihrem zukünftigen Exmann (also mein Vorgänger sozusagen) 4 Kinder, diese sind nun zwischen 6 und 11.
Es gab einen ziemlich heftigen Rosenkrieg zwischen KM und dem Vater der anderen 4 Kinder, alle gängigen Themen von Umgang bis zu Finanzen und Sorgerecht wurden im Laufe der Jahre mehrmals intensivst vor Gericht erörtert, ich habe es sozusagen aus nächster Nähe miterlebt. Es gab überwiegend keine gütlichen Einigungen.
Mittlerweile ist der Vater der vier rund 150 km weg gezogen und hat eine neue Famile und ist daher nicht mehr so intensiv engagiert. Der Umgang mit seinen KIndern funktioniert eher geht so. Er kommt an jedem 2. WE und weis nicht welche der vier Kinder den Tag mit ihm wie lange verbringen. Die KM steuert das ein wenig.
Nun zu mir: Die Beziehung mit der KM wuchs trotz der Komplizierten Rahmenbedingungen, ich habe einen guten Draht zu den vier Grossen. Wir lebten noch nie in einer Wohnuing, ich arbeitete in einer anderen Stadt 90 km enfernt. Natürlich verbrachte ich viel Zeit bei ihnen, jedes WE, häufig auch 1 oder 2 Tage in der Woche . sofern es Arbeitsbedingungen zuliessen.
NIchtsdesdo trotz war unsere Beziehung ziemlich schwierig von Beginn an. Es ist natürlich eine schwierige Geschichte sich auf so eine Familie einzulassen. KM wollte es und hat es gefördert, hat mich sozusagen als neuen Vater ihrer vier aufgebaut. (Das war mir am Anfang eigentlich zu viel) Dann ging es so auf und ab mit unserer beziehung und irgendwann eröffnete KM mir dass sie Nachwuchs bekäme mit mir. Wir hatten nicht die beste Zeit da.
Puhh. Ok. Wenn das so ist dann ist das so und man muss das Beste daraus machen war (und ist) mein Ansatz.
Dann folgten Schwangerschaft, Geburt und das erste Jahr. Seit dem Zeitpunkt an dem die Schwangerschaft körperlich anstrengend wurde für KM veränderte sich Ihre Haltung zu mir. Es gab keine Bitten mehr sondern nur noch Forderungen. Ich habe natürlich versucht sie zu entlasten so gut es mir möglich war - aber ich hatte/habe natürlich auch noch einen Beruf, wir haben zwei Haushalte usw.... Mir war es und ist es immer noch nicht möglich, Ihre Bedürfnisse zu befriedigen in der Situation. Ich hätte es gern gehabt, dass sie die Sorge mit mir teilt. Wollte sie aber nicht.
Ich habe mittlerweile meine Firma in die Stadt in ihrer Nähe verlegt, dann stand natürlich zur Diskussion wohin ich dann privat ziehe. KM wohnt in einem kleinen EFH dass sie zusammen mit dem Vater der anderen vier gekauft hat. Dieses ist noch nicht aufgelöst/befriedet, wenn ich dort mit eingezogen wäre hätte ich zum einen 0 Raum für mich gehabt und zum anderen wäre ich auch formal Teil der Bedarfsgemeinschaft geworden, das wollte ich nicht. Daher habe ich mir erst mal eine kleine Wohnung in der Nähe (7 km) gesucht. Dies wiederum führte natürlich bei der KM zu Enttäuschung, da sie sich gewünscht hatte dass ich zu ihr ziehe.
Das daraus resultierende Verhalten der KM war "Ok, er will uns nicht, dann mache ich einfach unser eigenes Ding" Seit dieser Zeit (Feb/März08) werde ich bei der KM eher geduldet, nicht mehr richtig mit einbezogen und hänge sozusagen an der "Leine ihrer aktuellen emotionalen Befindlichkeit". Sie plant ihr Leben mit ihren/unseren Kindern ohne mich, es gibt wenig Vereinbarungen und Absprachen egal wie ich mich darum bemühe. Nach meiner Wahrnehmung hätte sie am liebsten, dass ich sozusagen auf Abruf bereitstehe, um sie im zugegeben schwierigen Alltag mit 6 Kindern zu unterstützen. Das Leben dort ist natürlich straff organisiert, sie delegiert viele Dinge und dann spielt es keine Rolle ob da gerade eins der älteren Kinder ist oder ich. (Rauher Grossfamilienton, Anweisungen solten umgehend befolgt werden. Ich bin Einzelkind, dIeser Lebensstil ist mir fremd und natürlich resultiert auch ein Teil unser Konflikte daraus).
Wenn wir jetzt miteinander konflikte haben werde ich des Hauses verwiesen, wenn ich dort bin und wir nicht entspannt miteinander sind, werden meine KInder in eine andere Ecked des Hauses oder des Gartens gebracht oder die großen vier beschäftigen sich mit ihnen. Will damit sagen: die Trennung zwischen Paar- und Elternebene funktioniert nicht. Es passieren Machtspiele von ihrer Seite deren ich mich schäme sie hier allein aufzuschreiben.
Trotz meiner Bitten dies Verhalten zu unterlassen trägt die KM alle Konflikte auf einer verletzenden persönlichen Ebene auch vor den großen Kindern aus, die Konsequenz daraus ist natürlich dass die Kinder sich ein Stück von mir zurückziehen, kann ich ihnen auch nicht verdenken.
Nun, so geht das nun seit einigen Wochen, die Abstände in denen ich meine Kinder sehe, werden immer größer, heute ist es eine Woche her. Wir gehen eigentlich zusammen zu einer Beratungsstelle mit dem Ziel, diese komplizierte Situation etwas zu sortieren und zu befrieden. Das funktioniert aber irgendwie nicht wirklich. Wir kommen leider nicht mehr ins Gespräch dort. KM droht mir, dass ich die beiden nur noch alle zwei Wochen für einen Nachmittag sehen würde.
Ich bin für mich noch nicht klar,wie ich weiter vorgehe. Ich habe KM vor zwei Wochen eine mail geschrieben in der ich ihr sagte dassich die Kinder gerade wegen der Konflikte ausserhalb ihres Umfeldes sehen möchte regelmässig. Als Antwort kam "Die beiden sind kleinkinder, die im mütterlichen umfeld bleiben, da sie zu klein sind von mir als mutter getrennt zu sein. ich finde deinen umgang innerhalb der familienaktivitäten, des familienverbundes angemessen.z.zt."
Am darauffolgenden Tag wurde ich dann von Ihr zur "persona non grata" erklärt und aufgefordert ,eine Woche nicht mehr zu erscheinen, sie müsse sich erholen.
Natürlich kam auch auf Nachfragen kein Wort darüber wie wir mit den gemeinsamen Kindern umgehen. Heute habe ich sie getroffen zu einem Gespräch aber da gab es auch nur noch Vorhaltungen und keine Absprachen. Ich habe heute noch mal einen Brief mit "appelativem Charakter" an sie geschrieben in der Hoffnung auf etwas Einsicht wenn sich die erhitzten Gemüter beruhigen. Aber ich befürchte das wird nicht passieren ...
So, das ist meine etwas lang gewordene Geschichte.
Grüße an alle
T.
.
Hey
Also die Kurzform wäre doch debnke ich erstmal, für klare Verhältnisse zwiwchen euch zu sorgen..
So wie sich das anhört bist du dort eher gedultet u als Helfer angesehen, der einen übers Maul gezogen bekommt wenn er nicht entsprechend spurt..und ist er fehlt am Platz, hat er allem fern zu bleiben.."nettes" Spielchen..
Nach wirklicher Liebe klingt das nicht wirklich auf beiden Seiten..
Überlege für dich was du willst, u dann handel danach..
Für mich pers. klingt das nach Trennung .. u dann forder deinen Umgang mit deinen Kids ohne die KM ein..die Beratungsgespräche wären sicherlich hilfreich hierbei, als versuche das mit ihr fort zu führen...
Nur sorge im Sinne der Kinder u für dich für klare Fronten...
Gruß
Jens
Hallo Tom, hallo Jens,
ich sehe da einfach mal ein Problem: Die KM ist noch verheiratet, die Kinder sind dann rechtlich die Kinder des Ehemannes der KM. Wenn die KM sich dann im Fall einer Trennung stur stellt, wird es schwer sein, Umgang zu erhalten, wenn auch Tom dann zunächst nicht in der Verpflichtung ist, KU zu zahlen.
Was ist nach der Geburt hinsichtlich der Vaterschaftsklärung unternommen worden?
LG LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Hi Tom,
das beste ist wohl, du etablierst den Umgang mit den Zwillingen unabhängig von Eurer Beziehung (zu deren Zukunftschancen ich mich garnicht äussern will). Dazu den üblichen Weg, Jugendamt, Erziehungsberatung, Gerichtsantrag augf Umgangsregelung etc.) Die Dame scheint auch aufgrund der Vorgeschichte falschen Annahmen unterlegen bzgl. ihrem Gesellschaftsbild und den Grundrechten Deiner Kinder und die gilt es zu korrigieren.
Hallo Lausbackenmama,
die Vaterschaft ist von mir, vom zukünftigen ex und von der Kindesmutter anerkannt. also wir waren alle beim Amt und haben die ensprechenden Formulare unterschrieben, Du hast recht solange sie noch verheiratet sind ist juristisch der Ex der Vater. Wenn die Scheidung rechtskräftig ist ist das anders.
Schade dass er mir nicht das gemeinsame Sorgerecht dass er ja theoretisch auch noch für die beiden hat abgeben kann.
T.
Iallo pappasorglos, hallo Jens,
ich scheue noch ein bisschen vor diesem Schritt in dem es dann halt ganzh klar und offen um die Kinder geht. Es ist gefühlt für mich so ein Einstieg etwas nicht mehr Umkehrbares. Ich nehme an dass geht vielen Menschen so?
Grüsse, T.
Hey
@LBM hat recht, darüber hab ich gar nicht nachgedacht das die KM ja noch verheiratet ist..
Nur da stimmt dennoch etwas nicht:
die Vaterschaft ist von mir, vom zukünftigen ex und von der Kindesmutter anerkannt. also wir waren alle beim Amt und haben die ensprechenden Formulare unterschrieben, Du hast recht solange sie noch verheiratet sind ist juristisch der Ex der Vater. Wenn die Scheidung rechtskräftig ist ist das anders.
Wenn doch die Vaterschaft geregelt wurde, dann bist du auch Vater u nicht erst mit Scheidung der Km von ihrem Ex!!
Schade dass er mir nicht das gemeinsame Sorgerecht dass er ja theoretisch auch noch für die beiden hat abgeben kann.
U er hat dann auch kein GSR, denn er ist ja nicht der Vater, auch juristisch nicht, da ddie Vaterschaft doch schon nach deinen Worten geregelt wurde..
Oder etwa doch nicht??
Somit bist du auch deinen Kids zu Unterhalt verpflichtet..und wenn ich das richtig gelesen hab, bezieht die KM ALG2, was heißen würde das auch entweder die ARGE, eher aber wohl das JA an dich herantreten wird, da ihr ja eh nicht zusammenlebt..da ihrja kein BG darstellen wolltet..somit wärst du jetzt eh schon zum KU verpflichtet..
ich scheue noch ein bisschen vor diesem Schritt in dem es dann halt ganzh klar und offen um die Kinder geht.
Und um was geht es?
Es geht um die Kids..
Oder geht es dir um die Beziehung, die hier offensichtlich keine wirkliche ist...schau da vielleicht mal etwas mit offenen Augen hin, sie spielt nämlich eher mit dir, bzw. wenn sol es scheinbar nur nahc ihren Regeln laufen .. und letztendlich geht ihr ja auch mehr oder weniger eh jeder seinen Weg .. das ja nun sicherlich keine wirkliche Beziehung die ihr da führt...
Gruß
Jens
Moin Tom,
Du schreibst selbst:
Es gab einen ziemlich heftigen Rosenkrieg zwischen KM und dem Vater der anderen 4 Kinder, alle gängigen Themen von Umgang bis zu Finanzen und Sorgerecht wurden im Laufe der Jahre mehrmals intensivst vor Gericht erörtert, ich habe es sozusagen aus nächster Nähe miterlebt. Es gab überwiegend keine gütlichen Einigungen.
"Damals" warst Du vermutlich (aus partnerschaftlicher Solidarität) subjektiv an etwas beteiligt, was sich jetzt in ähnlicher Form wiederholt; nur bist Du diesmal das Objekt. Deine Partnerin hat das Drehbuch für das anstehende Drama in der Hand, und sie weiss, wie sie ihre Ziele durchsetzt. Versuche, Dich an diesen Kampf gegen ihren Ex zu erinnern; dann hast Du eine ziemlich genaue Vorstellung davon, was Dir bevorsteht - und was Du dagegen tun kannst.
Grüssles
Martin
(der sich immer wieder darüber wundert, warum Menschen den Umgang mit ihrem/ihrer Vorgänger/in nicht als Warnung für das nehmen, was ihnen im Zweifelsfall selbst blüht)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Guten Morgen Martin,
ja, da hast du meine Befürchtungen und Sorgen ziemlich auf den Puntk getroffen. Klar war ich zu der Zeit irgendwie auf ihrer Seite, auch wenn es dort schon manchmal Situationen gab, in denen sichmeine Männersolidarität gegenüber ihrem Ex regte. Ich finde es richtig und wichtig dass KInder, die einen leiblichen Vater haben der sich um diese kümmern will, guten Umgang mit ihm pflegen und nicht mich als "Ersatzvater" sondern besser als "Ergänzungsperson im Alltag" haben.
Zu Beginn als wir uns kennenlernten erschien alles nicht so schlimm und ich dachte "Hm, das ist ein Ding zwischen den beiden Personen". MIttlerweile komme ich mir irgendwie vor wie in einem falschen Film.
T.
