Ingo, ich sitz gerade dran und schreib.
also die Vorlage ist recht gut aber muss dann für jedes Alter immer neu angepasst werden ?
Ich mein ein 3 Jähriges Kind braucht kein Handy oder 😉
WNV
Ja ich glaube ich weiss welchen User du meinst und ja da kann ich kaum widersprechen.
Ich wohne in Münchner Westen, war mal bei Pro Familia.....sorry war mal mehr als nur schlecht. Hab die Dame eigtl. fast schon etwas männerfeindlich in Erinnerung.
So quasi was ich jetzt überhaupt will? Soll die arme Frau in Ruhe lassen und zahlen und meinen Pflichten nachkommen.
War etwas ernüchternd irgendwie
Das ist im übrigen das bisher am meisten geratene, ich solle den braven spielen, der Frau schön tun und ja kein Ärger machen und auf das Wohlwollen der Mutter hoffen.
So quasi was ich jetzt überhaupt will? Soll die arme Frau in Ruhe lassen und zahlen und meinen Pflichten nachkommen.
War etwas ernüchternd irgendwie
Das ist im übrigen das bisher am meisten geratene, ich solle den braven spielen, der Frau schön tun und ja kein Ärger machen und auf das Wohlwollen der Mutter hoffen.
Quatsch!
Offenbar bist Du bisher an wenig kompetente Beratung geraten....kein Grund, dass Du Dich jetzt auch so verhältst.
Ab jetzt gilt für Dich:
1. Dein Kind hat das Recht auf eine unbeschwerte Beziehung zu und Erziehung/Betreuung durch BEIDE Elternteile
2. Wenn jemand (inbs. Deine Ex und ihre Familie) Deinem Kind und Dir dieses Recht abspricht oder nach seinem Gutdünken einschränken will, dann nicht, weil es zum Wohle des Kindes ist , sondern ausschließlich aus eigenen Motiven, die auf Bindungsintoleranz im speziellen und signifikante Persönlichkeitsdefizite im allgemeinen hinweisen. Nichts davon hat mit DIR und dem Wohlergehen Deines Kindes zu tun!
3. DU machst ab sofort - ohne wenn und aber - nur noch Dinge, die Deinem Kind und Dir 1. ermöglichen.
4. Du bliebst auch bei Widerstand aufrecht und gehst den Weg konsequent weiter. Zwischenzeitliche Rückschläge oder Ängste hältst Du aus.
Wenn Du im Münchner Westen wohnst, wundert es mich doch SEHR, dass Du in der zweitgrößten Stadt Deutschlands keine adäquate Unterstützung gefunden hast...
Für mich wirkt das so, als wenn Du es nicht ernsthaft versucht hast!...was dann wieder auch an den von Dir wiedererkannten User erinnert,,,
Denn: in München unterhalten all die u.a. aufgeführten Institutionen zahlreiche Beratungsstellen!
Und wenn es Dir wirklich ernst ist, setzt Du Dich heute hin machst Termine....
http://www.katholische-eheberatung.de/index.php?id=126
http://www.stmas.bayern.de/familie/beratung/ehefamilie/oberbayern.php#M
http://www.diakonie.de/einrichtungen-hilfsangebote/Muenchen/eheberatung-paarberatung-erziehungsberatung-familienberatung-lebensberatung/index.htmlhttp://www.eheberatung-muenchen.de/pdf/EFL_Broschuere09.pdf
Also: die Zeit des "Rumhampelns" und des Bejammerns der Vergangenheit und der "schlimmen Zustände" ist für Dich jetzt vorbei!
Hat mit über 2,5 Jahren auch lange genug gedauert!
Du wirst jetzt aktiv!
Sei ein Vater!
Ich will von Dir hier ab jetzt nur noch Dinge lesen, die die konsequente Gestaltung der Zukunft betreffen!
Ansonsten ist mir die Zeit, die ich hier für Dich schreibe, zu schade...
Hau rein!
WNV
WNV
Danke! auch alle anderen :))
Ich schreibe gerade wieder am Brief, gar nicht so einfach.
Die Beratung war definitiv nicht so kompetent, ist ja nicht so das ich nirgendwo war, wie gesagt 2 Anwälte und 3x JA
und dein dritter Link, genau bei denen bin ich 🙂
Also bei mir dauert alles wohl etwas länger aber du hast schon Recht in dem was du sagst.
Vätergruppe ist in 2 Wochen wieder, habe bei katholische Ehe und Familienberatung eine Adresse raus gesucht.
Da werde ich morgen von der Arbeit aus anrufen und einen Termin machen.
Ich wills nicht verharmlosen oder die Schuld von mir wegschieben aber ich hab wohl den komplett falschen Weg gewählt, der ganze Umgang und alles drum rum ist ja ein großes Thema.
Selbst bei der Psychotherapie, selbst dort wurde mir geraten oder gesagt das es doch nicht so schlimm sei und das Kind sei doch noch so jung und die versteht das eh alles nicht und wenn sie mal älter ist dann entscheidet sie schon alleine.
Und ich dürfe ja mal sagen dass das so nicht geht, quasi der erhobene Zeigefinger.
So mal Briefchen weiter schreiben.
Vratjas,
einige Gedanken aus vielen Jahren Erfahrung:
Trenne Anschreiben bzw die Anträge vom Entwurf der UElternvereinbarung, bau die Schriftsätze modular auf.
Als Anlagen/Anhänge sind die Vereinbarungen dann immer gleich, lassen sich auch leichter editieren und ggf. ergänzen.
Mach Anschreiben und Elternvereinbarung nicht zu kompliziert!
Für Anschreiben an die Mutter und ggf später für Anträge beim JAmt und ans Gericht reichen Dreizeiler.
Die Elternvereinbarung sollte höchstens eine A4-Seite umfassen. Sie sollte auch vom Schulkind oder der Oma verstanden werden können. Man sollte auch das Amtspersonal nicht überfordern. 😉
Das alles ist wirklich nicht kompliziert, Anwalt ist rausgeworfenes Geld.
Der hier ins Forum eingestellte UEntwurf ist recht ausführlich, mE zu ausgearbeitet.
Hast Du Dir meinen Link ins Nachbarforum, zu Entwurf und Regelungsantrag dort mal näher ansehen können?
Erfahrungsgemäß müssen die UVereinbarungen mehrmals an Alter des Kindes und die Umstände der Eltern angepaßt werden. Größere Veränderungen ergeben sich seitens des Kindes oft im Alter von 3, zur Einschulung und dann mit Eintritt in die Pubertät.
Ich bin gespannt, was und wie Du formuliert hast. 🙂
W.
Also bei mir dauert alles wohl etwas länger aber du hast schon Recht in dem was du sagst.
.....
Ich wills nicht verharmlosen oder die Schuld von mir wegschieben aber ich hab wohl den komplett falschen Weg gewählt, der ganze Umgang und alles drum rum ist ja ein großes Thema.
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Selbst bei der Psychotherapie, selbst dort wurde mir geraten oder gesagt das es doch nicht so schlimm sei und das Kind sei doch noch so jung und die versteht das eh alles nicht und wenn sie mal älter ist dann entscheidet sie schon alleine.
Hi,
ich finde es wichtig, dass Du selbst zu der Einsicht kommst, dass Du bisher den falschen Weg gewählt hast.
Ich werde Deine weiteren Updates verfolgen und Dir sofort zurückmelden, falls ich den Eindruck bekommen sollte, dass Du wieder in alte Denk- und Verhaltensmuster zurückfällst 😉
Ab jetzt gehe konsequent den richtigen, hie aufgezeigten Weg - ohne Dich von der KM und ihrer Familie beeinflussen zulassen...dann wirst Du in einem überschaubaren Zeitraum geregelten Umgang haben (Übernachtungen an den WE; Ferien; keine Beeinflussungen/Einmischungen durch die KM)
Bei der Psychotherapie hast Du offenbar die falsche Therapeutin gehabt...ich kann mir gar nicht vorstellen, dass eine seriöse Therapeutin solche Aussagen macht...
Gut, dass Du Dich jetzt umschaust und konkrete Termine bei den Beratungsstellen machst. Mach ruhig Termine bei 2-3 verschiedenen Stellen - dann kannst Du vergleichen und bekommst ein Gespür dafür, wo Du die für Dich beste Unterstützung erhältst.
Berücksichtige auch die Vorschläge von Wildlachs, was die praktische Ausgestaltung angeht.
Du brauchst einen "robusten, einfachen" Ablauf/Dokumentation - keine unnötig langen Briefe/Regelungen (das führt nur zur Verkomplizierung)
Stell alles hier zur Prüfung rein, bevor Du es an die KM schickst!!
Hau rein!
WNV
Ja die Therapeutin war wirklich schlecht, 100 Std in den Wind geschossen.
Leider fiel es mir dann erst auf als es über die Hälfte war und dann fängt man nicht wieder neu woanders an und wartet vorallem wieder 8 Monate und länger.
Mit den Beratungsstellen, gute Idee auch mehrere Termine zu machen.
Ich bin halt wohl zu schnell immer am Aufgeben, das damals bei Pro Familia war ja auch ein Schuss in den Ofen.
Die von deinen 3. Link schon umso besser, man bekommt zwar viel negatives mit aber trotzdem tut es gut unter gleichgesinnten zu sein.
Von deren Erfahrungen zu profitieren, zu hören wie sich deren Geschichten so entwickelten, vorallem das die Geschichten immer diesselben sind.
Die Links von Wildlachs sind super, ich strick mir da gerade aus den 2 Mustervorlagen eine zusammen da ich den Hinweis das respektvoll miteinander umgegangen wird sehr gut finde.
Danke nochmal vielmals alle zusammen
Vrat
Vra,
Ingo hat Dir schon gute Formuierungshilfen an die Mutter gegeben.
Von mir eine Alternative:
"Moin Verena,
in unseren letzten Gesprächen konnten wir uns nicht auf Betreuungszeiten, auf eine Umgangsregelung für Max einigen.
Das bedaure ich.
Mir ist ein gutes Elternverhältnis sehr wichtig, vor allem liegt mir eine für Max zuverlässig Regelung am Herzen, sodaß er problemlos zwischen seinen Eltern wechseln kann, um sich das holen zu können, was er für eine gute Entwicklung benötigt.
Ich habe mal eine Regelung ausgearbeitet (anbei), wie sie grundsätzlich weit verbreitet ist und auch gern von Ämtern und Gerichten zugrunde gelegt wird.
Bitte gib mir bis zum 09.11. eine Rückmeldung auf meine Mail-Adresse.
Grüße von Vra"
W.
So in ungefähr hätte ich mir das halt vorgestellt, zu unpersönlich????
Hallo ******,
da der Umgang unseren gemeinsamen Kindes ####### seit Januar 2013 in einer mir ungenügenden Form stattfindet, schicke ich dir einen Vorschlag meiner Seite aus zu.
Diesen bitte ich dich bis zum **.**.**** schriftlich zu zustimmen.
Elternvereinbarung
zur Regelung des Umgangsrechts gem. § 1684 BGB
für
Kind: ###########, Geburtstag, Wohnung bei der Mutter
zwischen
Mutter: ##############, Adresse
Vater: ###############, Adresse
1. Umgangsarten
1.1. Wochenendumgang
An jedem Wochenende einer Woche mit gerader Zahl findet außerhalb der Schulferien
Wochenendumgang statt. Er beginnt Freitag 16 Uhr an der mütterlichen Wohnung, Rückkehr
Dorthin Sonntag 18 Uhr.
1.2. Umgang unter der Woche
An jedem Donnerstag einer Woche mit un-gerader Zahl findet außerhalb der
Schulferien Umgang statt. Er beginnt um 17 Uhr an der mütterlichen Wohnung und
endet am Abend um 19 Uhr. Bedingt durch die hohe Entfernung des Wohnortes des Kindsvaters kann der Umgang anfangs auch in der Wohnung der Mutter stattfinden, insofern Sie zustimmt.
1.3. Umgang in den Schulferien und an hohen Feiertagen
Die großen Schulferien (Pfingsten, Sommer) verbringt das Kind in der ersten
Hälfte beim Vater, in der zweiten Hälfte bei der Mutter.
Die erste Hälfte der Winter-Schulferien einschl. der Weihnachtsfeiertage verbringt das
Kind im jährlichen Wechsel bei der Mutter bzw. beim Vater, sodass das Kind Silvester
und dann in der Folge auch Ostern und Pfingsten im Wechsel beim jeweiligen Elternteil
verbringt. Der Umgang beginnt am letzten Schultag um 15 Uhr an der mütterlichen
Wohnung, Rückkehr dorthin 18 Uhr.
1.4. Anderer Umgang
Kontakte über Telefon und Internet werden aktiv unterstützt. Es wird ein fester Termin
am Montag einer geraden Woche für 17 Uhr vereinbart.
2. Anreise, Orte
Das Kind reist zusammen mit dem Vater.
Die Übergaben finden an der mütterlichen Wohnung statt.
3. Ausfall von Umgangsbesuchen
Fallen Umgangstermine aus, sind diese umgehend nachzuholen.
Umgangsunterbrechungen von mehr als einem Monat sind zu vermeiden.
4. Ausweise, Dokumente, Sicherheit
Das Kind führt Krankenversicherungskarte stets mit sich.
Neben der Regelung des Umgangs ist es mir ein wichtiges Anliegen das folgende Punkte selbstverständlich in das Leben unserer Tochter integriert werden.
1. Beide Eltern erklären sich bereit, unter Berücksichtigung der Interessen von -Name des Kindes-, bei der Umsetzung dieses Regelungsmodells auf berufs- oder situationsbedingte Abweichungen Rücksicht zu nehmen und diese flexibel zu handhaben.
2. Beide Eltern erklären sich bereit, dieses Umgangsmodell in regelmäßigen Zeitabständen (etwa alle sechs Monate) zu überprüfe und ggf. veränderten Bedingungen anzupassen. Diese Anpassung muss einvernehmlich erfolgen.
3. Ist ein Elternteil nicht selbst zur Betreuung von -Name des Kindes- verfügbar, wird bevorzugt der andere Elternteil in Anspruch genommen, bevor weitere Betreuungspersonen damit beauftragt werden.
4. Beide Eltern verpflichten sich, das Bild des jeweils anderen Elternteils und ggf. auch seines neuen Partners -Name des Kindes- gegenüber positiv zu präsentieren und alles zu unterlassen, was zu einer Beeinträchtigung der Beziehungen von -Name des Kindes- zu den Eltern und weiteren, für ihn relevanten Personen führen kann.
Datum:
Unterschrift Mutter: Unterschrift Vater:
Hallo ******,
da der Umgang unseren gemeinsamen Kindes ####### seit Januar 2013 in einer mir ungenügenden Form stattfindet, schicke ich dir einen Vorschlag meiner Seite aus zu.
Diesen bitte ich dich bis zum **.**.**** schriftlich zu zustimmen.
Hi,
statt dieser Einleitung würde ich den vorstehenden Vorschlag von Wildlachs nehmen...
Die Formulierung "...in einer mir ungenügenden Form..." finde ich ausserdem unglücklich, weil Du DICH in den Vordergrund stellst - es geht aber darum, dass die bisherige Umgangsregelung vor allem für das Kind ungenügend ist...
Die Regelung selbst finde ich ok - da wirst Du sicher noch mehr Feedback bekommen
VG
WNV
WNV
Finde ich insgesamt super.
Punkte 1 und 4 der Ergänzung würde ich aber weglassen, 1 kann leicht zu Aufweichungen führen und 4 ist selbstverständlich.
Das Ganze trennst Du nun noch sauber in Anschreiben und anliegenden Regelungsvorschlag.
Vermeide im Anschreiben Wertungen oder Formulierungen, die als Angriff aufgefaßt werden könnten.
Fokus auf Kind!
W.
Hi Vratjas,
Insgesamt: Geh es lieber langsam an. Du willst erst mal überhaupt eine Regelung haben.
Den Donnerstagsumgang würde ich ausweiten. Überleg Dir, was Du in den zwei Stunden tun möchtest und auch kannst, ohne von der Wohnung der KM abhängig zu sein. Du klebst Dich damit dort fest. Warum nicht Donnerstag mittag bis Freitag früh? Das wäre auch später im Kindergarten durchzuziehen. Wenn es insgesamt zu viel wird, würde ich eher das Wochenende einkürzen und dafür unter der Woche (jede Woche!) verlängern.
Für ein Kindergartenkind fände ich regelmässige, einzelne Urlaubswochen angebrachter. Kannst Du die Betreuung über alle hälftigen Ferien überhaupt sicherstellen?
Ebenfalls kritisch sehe ich die Sache mit dem Telefonieren. Kann man probieren aber kann nach hinten losgehen, wenn KM daneben steht. Probier es doch einfach mal aus. Ruf an und versuch mit Tochter zu sprechen.
Die Sache mit den Umgangsunterbrechungen über einen Monat würde ich entweder weglassen oder durch eine knallharte Regelung ersetzen.
Gruss von der Insel
Ja stimmt der Vorschlag von Wildlachs ist auch super, den nehme ich auch her.
Klingt sehr sehr angenehm zu lesen :))
Gut das "mir ungenügende Form" kommt raus, hast Recht, wieder auf mich bezogen.
Gut Punkt 1 der Ergänzung raus.
Punkt 4 sollte selbstverständlich sein ist es aber nicht und mir irgendwie wichtig.
Unter der Woche ist es schwierig da ich 65km entfernt wohne und sie dann nicht in den KG bringen kann.
Ich müsste 65km hin dann wieder 40km zurück zur Arbeit und das quer durch die prärie, zu diesen Zeiten würde ich irgendwann um 10 Uhr in der Arbeit ankommen 🙁
Somit für mich nicht umsetzbar.
Hälftige Sommerferien, das steht noch auf dem Prüfplan, also das muss ich noch durchrechnen, denn so viel Urlaub habe ich garnicht 😉
Wird eher auf 2 Wochen August, 1 Woche Pfingsten und 5 Tage Winter rauslaufen.
Oder wie du sagst regelmässig eine Woche in allen Ferien.
Puh innerhalb so kurzer Zeit so viel Feedback und so viel wahres.
Hammerhart 🙂
Danke schonmal 🙂
Ich schreib mal um.
Lieben Dank
Moin Vra,
wie schon geschrieben insgesamt gut.
Zu ändern ist aber:
-Anschreiben ist unsachlich und gehört ausgebessert. Besser: "Hallo Exe, anbei übersende ich Dir eine ausgearbeitete Umgangsvereinbarung für unser Kind XY mit der Bitte um Durchsicht und Rückmeldung bis zum xx.11.2015"
- Telefonieren: Aus der höchstpersönlichen Forenerfahrung gehen diese Punkte regelmäßig nach hinten los. Kinder haben meist keine Lust dazu. Insbesondere dann nicht, wenn eine brüllende KM neben dem Kind steht, die auffordert "endlich aufzulegen". Außerdem dringst Du mit jedem Gespräch - auch wenn es noch so lieb gemeint ist - in die Privatspähre Deiner Ex ein.
- Gut ist der Passus zur Prüfung der Vereinbarung, da sich viel im Leben des Kindes ändern kann (Kiga / Schule). Weiter so. Gruß Ingo
(...)
Außerdem dringst Du mit jedem Gespräch - auch wenn es noch so lieb gemeint ist - in die Privatspähre Deiner Ex ein.
(...)
Denkt man Vorstehendes zuende, dann kann man Umgang auch ganz aussetzen, gleich sich oder das ganze Kind beseitigen. 😉
Denn...
Das Kind ist Träger beider Eltern, hält und lebt Introjekte dieser, ist damit das personifizierte Eindringen in die jeweils ander elterliche Sphäre. 🙂
Ich und die Väter in meinem Bereich haben mit der og Telefonregelung gute Erfahrungen gemacht, nicht daß das immer ohne Probleme abging, bot den Kids aber ein Medium, daß sie sich auch erobern können (müssen), sie lernen können, sich gegen übergriffige Eltern zu behaupten. Wird das fürs Kind zu schwierig, dann läßt man es halt.
Im Übrigen muß der Anruf nicht zwingend vom 'eindringenden' Vater ausgehen, er kann auch vom Kind ausgehen, was die Mutter tunlichst zu fördern hat.
Die og Telefonregelung fand in meinem Fall gute Resonanz beim Gutachter und Verfahrensbeistand und fand ohne Zögern Eingang in gerichtlich gebilligte URegelungen. Die Mutter hat für übergriffigen Kommentare ordentlich Gegenwind von ihren Kids erhalten. Widerstand der Mutter zwecklos. 🙂
W.
Moin.
Hälftige Sommerferien, das steht noch auf dem Prüfplan, also das muss ich noch durchrechnen, denn so viel Urlaub habe ich garnicht 😉
Wird eher auf 2 Wochen August, 1 Woche Pfingsten und 5 Tage Winter rauslaufen.
In keinem Fall die halben Sommerferien rausnehmen!
Denn 1. brauchst Du sicherlich auch noch etwas Verhandlungsmasse in den weiteren Gesprächen und 2.) ist eine Umgangsreleglung eben kein Rosinen picken. Dieselben Probleme die eine KM hat hälftige schulerien (also 6 Wochen = 30 Tage) zu organisieren, gilt auch für Dich! Aber das Problem mit einer Ferienbetreuung würde ich dann lösen, wenn es akut wird. Jetzt schon auf Teile des hälftigen Ferienumgangs zu verzichten halte ich für kritisch - kriegst Du im Zweifel nicht wieder. Sollten sich tatsächlich in der Folge Gespräche mit KM ergeben, dann könnte darüber nachgedacht werden, für die Zeit bis zur Einschulung sich nicht zwangsläufig an den Schulferien zu orientieren! Sollte es allerdings eine gerichtliche Festlegung geben, dann würde ich nicht von einer solchen Vorgabe abweichen.
pkt 1 der Ergänzung tatsächlich weglassen- das erlaubt KM nur Aufweichungen, die nicht in Deinem und dem Kindes Sinn sind. Wenn ihr Euch einig seid, könnt ihr selbstverständlich abweichen. Und ansonsten wird's eh nichts - auch hier wieder, das muss organisatorisch von beiden ET gelöst werden!
Nimm als Anschreiben/ Einleitung den Vorschlag von Wildlachs :thumbup:
ansonsten gut :thumbup:
Toto
ja überlegte ich mir auch das ich etwas Verhandlungsmasse benötige.
Denn verlorenes Wiederholen wird schwierig.
Mal anderes Thema.
Da ich ja trotz allem am Wochenende mir den Vorschlag meiner Ex anhören will.
Würdet ihr in dem Gespräch eure Taktik preis geben?
Konkretes Beispiel.
Mir kam die Idee, das ich mir einen Paten organisiere.
Einen Freund, meine Schwester oder irgendjemanden der mich gut kennt.
Dieser bekommt den Auftrag mit meinen Kind, sollte es tatsächlich zum äussersten kommen und der Kontakt bricht ab, jetzt oder in Zukunft, dann mit meinen Kind redet im Erwachsenen Alter und dem Kind erklärt wer ich wirklich war und wie ich wirklich dachte.
Und diese Strategie wollte ich ihr am Wochenende präsentieren.
Das sie merkt das sie nicht machen kann was sie will und alles was sie jetzt tut irgendwann auf sie zurückfallen wird.
Gut oder nicht gut sich so in die Karten schauen zu lassen????
Mir kam die Idee, das ich mir einen Paten organisiere.
Einen Freund, meine Schwester oder irgendjemanden der mich gut kennt.
Dieser bekommt den Auftrag mit meinen Kind, sollte es tatsächlich zum äussersten kommen und der Kontakt bricht ab, jetzt oder in Zukunft, dann mit meinen Kind redet im Erwachsenen Alter und dem Kind erklärt wer ich wirklich war und wie ich wirklich dachte.Und diese Strategie wollte ich ihr am Wochenende präsentieren.
Das sie merkt das sie nicht machen kann was sie will und alles was sie jetzt tut irgendwann auf sie zurückfallen wird.Gut oder nicht gut sich so in die Karten schauen zu lassen????
Hi,
ganz kurz:
Das ist totaler KÄSE und leider ein Rückfall in alte Denk- und Verhaltensweisen 😡
Denn damit antizipierst Du ja quasi schon, dass DU es zulässt, dass Deine Ex sich so verhält, dass es den Abbruch des Kontaktes zu Deinem Kind zur Folge hat. DAS geht gar nicht 😡
Was meinst Du überhaupt mit "zum äußersten kommen"?
Warum sollte es zum Äußersten kommen? Genau damit es NICHT zum Äußersten kommst, gehst Du ab jetzt den Weg, den wir hier zusammen besprechen!
Die hierbei einzubindende sog. "neutralen Instanzen" werden dafür sorgen, dass es nicht zum Äußersten kommt
Diese "Strategie" vergisst Du am besten sofort wieder!
Wenn Du am Wochenende mit Deiner Ex sprichst, legst Du Ihr den hier ausgearbeiteten Umgangsvorschlag vor. Fertig.
Wenn Sie anfängt, Gründe zu finden, warum dieser Vorschlag nicht umsetzbar ist, brichst Du das Gespräch höflich-bestimmt ab und machst am Montag direkt einen Vermittlungs-Termin beim JA!
Mach Dich gerade!!
WNV
...und dem Kind erklärt wer ich wirklich war und wie ich wirklich dachte.
Sorry,
aber Deine feige und devote Haltung tun einfach nur weh!
Moin.
Schließe mich WNV an und rate darüber hinaus, persönliche Kontakte zunächst zu minimieren.
NUR gepufferte Kontakte mit der Mutter, die sich auch gut dokumentieren lassen.
Jetzt konsequent zum ersten vom Dreisprung anlaufen. Mutter per Mail den Umgangsentwurf schicken...
und auf die schriftliche Rückmeldung warten. Aufgrund dieser kann man dann weiter nachdenken.
Jetzt keine ungeschützten und uU wilden persönlichen Kontakte, nur überlegt und medial gepuffert oder in moderativer Begleitung Dritter. Das ist auch für die eigene Stabilität notwendig!
Die Schriftform ist für eine Dokumentation wichtig, wenn es Richtung Regelungsantrag beim Familiengericht geht.
Die Gerichte legen Wert darauf, sind auch gesetzlich dazu verpflichtet, daß Eltern/Antragsteller außergerichtlich alles zur gütlichen Einigung versuchen und dies entsprechend nachweisen können.
W.
...rate darüber hinaus, persönliche Kontakte zunächst zu minimieren.
NUR gepufferte Kontakte mit der Mutter, die sich auch gut dokumentieren lassen.
Wildlachs ist zuzustimmen!
Vergiss bis auf weiteres direkte Gespräche mit Deiner Ex.
So wie Du (momentan) drauf bist, kann das nur nach hinten losgehen...
Sag das Gespräch ab!
Per Mail oder Brief!
