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(@papavonkai)
Schon was gesagt Registriert

Tja, ich weiß garnicht, wie ich anfangen soll.
Ich habe Anfang 2007 meine Frau kennengelernt. Wir hatte Spaß und schon bald war sie schwanger. Da ich dann Nägel mit Köpfen machen wollte, entschieden wir uns zusammen zu ziehen und Ende 2007 zu heiraten.
Im März 2008 wurde dann unser Sohn geboren. Das Ganze ging also ziemlich schnell und ja, hätte ich mal an Verhütung gedacht, müßte ich mir jetzt nicht so viele Gedanken machen. Leider ist man eben erst hinterher schlauer.
Anfangs dachte ich noch, meine Frau sei nur etwas kindlich naiv und daß sich das mit der Zeit schon geben würde. Leider wurde ich eines Besseren belehrt.
Sie verhält sich ganz und gar nicht so, wie man es von einer Frau Anfang 30 erwarten würde. Das ist nicht allein meine Meinung. Selbst ihre eigene Mutter versteht ihr Verhalten nicht.
Als sie mit unserem Sohn nach der Geburt aus dem Krankenhaus kam, unternahm sie am selben Abend noch eine Tour mit dem Kind im Kinderwagen zu ihrer Mutter und zu Freunden in ein Gasthaus. Sie kam dann mit dem Säugling erst gegen 22:00 Uhr nach hause.
Ich könnte ja verstehen, wenn man als stolze Mutter den Freunden und Verwandten das Kind zeigen möchte, aber am Entlassungstag? In einer Kneipe?
Das hat in meinen Augen nichts mehr mit Stolz zu tun.
In seinem ersten Lebensjahr hat sie unseren Sohn zweimal von unserem Bett fallen lassen, sodaß wir mit ihm in die Kinderklinik gefahren sind. Einmal mußte er zur Beobachtung eine Nacht dort verbringen. Ich möchte ihr da keine Absicht unterstellen, aber ich kann beim besten Willen nicht verstehen, daß sowas zweimal passieren kann.
Von Anfang an war eher ich derjenige, der sich mehr um das Kind kümmerte, wie Windeln wechseln, baden, oder nachts aufstehen, um die Flasche zu geben. Und das, obwohl ich morgens um 5 für die Arbeit aufstehen mußte. Ich nehme an, daß er deshalb auch eher ein Papakind als ein Mamakind ist.

Anfang 2009 hatte meine Frau dann einen Schlaganfall. Es war keine leichte Zeit für mich und für sie sicherlich auch nicht. Sie ging dann 4 Wochen in die Reha und war zumindest körperlich wieder völlig genesen. Geistig würde ich das nicht unbedingt behaupten, was aber für mich schwer zu sagen ist, denn sie war ja vorher, in meinen Augen auch schon nicht die Hellste. Naja, auf jeden Fall fielen mir dann immer mehr Macken auf. Sie rastete bei kleinen Streitigkeiten über belanglose Kleinigkeiten total aus. Sie zerdepperte Geschirr und einen Spiegel und sie zerstörte unseren LCD-Fernseher, weil ich gammelige Kartoffeln weggeworfen habe. Ihr Verhalten war also definitiv nicht normal und Rücksicht auf unseren Sohn schien sie dabei auch nicht zu nehmen. Überhaupt hatte ich das Gefühl, daß sie eher Sorglos mit dem Kleinen umging. Ein Besuch mit ihr beim Psychologen brachte leider auch nicht viel. Der Mann hat irgendwie den Eindruck gemacht, daß er bei ihr wohl eh nichts ausrichten könne und sie möglichst schnell wieder los sein wollte. Hat er nicht gesagt, aber war jedenfalls mein Gefühl. Naja, zumindest hat sie ihre Wutausbrüche etwas mehr in den Griff bekommen.
Aber ihr Verhalten war weiter sehr seltsam. Nachts Möbel umstellen, oder Waschmaschine laufen lassen, für sie ganz normal. Ständig die Schränke umräumen schein ihr liebstes Hobbie. 10 mal am Tag auf der Arbeit anrufen um zu fragen,"wann bist du zuhause" oder "was sollen wir heute essen". Überhaupt nervt sie eigentlich alle mit ihrer Telefoniererei.
Alles Unwichtige ist für sie wichtig und umgekehrt. Die Frau ist ein einziges Rätsel. Aber ich schweife ab.....

Sie verbrachte oft die Nächte vor dem PC und schlief dann tagsüber auf der Couch, wenn ich auf der Arbeit war. Keine Ahnung, was der Kleine in der Zeit gemacht hat. Aber er war wohl sich selbst überlassen und ich danke Gott dafür, daß ihm nix passiert ist. Ich bin dann auch ein paar mal zuhause geblieben und habe mich krankschreiben lassen, weil ich Sorge um unseren Sohn hatte, wenn die Frau morgens noch am PC saß. Ihre nächtlichen Sitzungen sind auch der Grund dafür, daß unser Sohn öfter zu spät oder garnicht in den Kindergarten kam. Sie darauf angesprochen, hatte sie immer irgendwelche Ausreden parat, a la "er wollte nicht aufstehen" oder "er hatte Fieber".

Als unser Sohn 2 3/4 Jahre war, ging meine Frau mit ihm und ihrer Schwester, die ich nicht für viel schlauer halte, auf den Weihnachtsmarkt. Sie haben ihn dort verloren und haben ihn dann bei der Polizei abholen müssen.
Zwei erwachsene Frauen verlieren ein Kleinkind auf dem Weihnachtsmarkt?!
Ich war Fassungslos, als ich davon erfahren habe.
Um erneut einem solchen Mißgeschick zu entgehen, hielt sie das Kind dann bei ihren Ausflügen an der Leine. Sie hatte so ein Ledergeschirr, womit man Kinder in Kinderwagen festmacht, woran sie einfach eine Leine befestigte.
Als sie dann mal mit unserem Sohn an der Leine unterwegs war, hat sie den Unmut einer Frau die sie kennt auf sich gezogen, weil sie wahrscheinlich an dem Kind zerrte oder so.(Ich kann nur Vermutungen äussern, denn ich war ja arbeiten)
Diese Frau hat dies dann dem Jugendamt erzählt, sodaß wir dann zu einer Familienberatung gehen mußten.
Ich war natürlich mal wieder wie vor den Kopf gestoßen, weil ich von nichts wusste. Die Gespräche bei der Familienberatung waren für mich auch völlig nutzlos, denn die änderten nichts.

Als unser Sohn dann 3 1/4 Jahre war, kam ich mal von der Arbeit und meine Frau und mein Sohn schrieen sich gegenseitig an. Auf meine Frage, was denn der Lärm solle, erwiederte meine Frau nur:" der hat ja angefangen". Ich bin fast aus den Latschen gekippt. Eine eigentlich erwachsene Frau streitet mit einem Kleinkind, als ob sie selbst nicht älter wär.
Nun, unser Sohn ist jetzt 4 1/4 Jahre. Er hört auf sie nicht im Geringsten, was sicherlich auch ein wenig an mir liegt, denn ich lasse ihm viele Freiheiten, weil er bei meiner Frau so gut wie garnichts darf. Wenn er mal friedlich spielt, treibt sie ihn wieder an, er soll aufräumen. Wenn sie was mit ihm machen will, muß er das tun, egal, ob er gerade mit was anderem beschäftigt ist. Und wenn er das dann nicht will, wird er wieder angeschrien und als Idiot oder Dummkopf, oder Spinner betitelt.

All Dies habe ich mir, aber vor allem meinem Sohn nun lange genug zugemutet. Vor sechs Wochen hatte sie mal wieder eine lautstarke Auseinandersetzung mit ihm, wo sie ihm ein knallhartes "Ich hasse dich" an den Kopf warf. Da war bei mir der Ofen aus. Für mich ist jetzt ganz klar, daß ein weiterleben mit dieser Frau mich und meinen Sohn seelisch zerstört. Ich habe ihr ganz klar gesagt, daß ich mich scheiden lasse und das alleinige Sorge- und Aufenthaltsrecht beantragen werde. Zuerst sagte sie, daß ich das Kind haben kann, sie wolle es nicht. Jetzt, wo sie langsam merkt, daß es mir ernst ist, will sie mir das Kind natürlich nicht mehr so einfach überlassen und mir auch die Scheidung nicht einfach machen, sprich Aufteilung von Haushalt usw. Es läuft leider auf einen Scheidungskrieg hinaus.

Mittlerweile bin ich in psychologischer Behandlung und auf der Arbeit aus betrieblichen Gründen gekündigt worden und stecke nun im Krankengeld und in der Kündigungsfrist. Ich bin also in 4 Monaten arbeitslos.Ich hab keine Ahnung, wie ich das Alles anstellen soll, mit der Trennung und der darauf folgenden Scheidung. Ich kann doch sicher nicht einfach mit meinem Sohn zu meiner Mutter an den Bodensee fahren, damit wir eine Trennung haben? Ich denke, daß ich dann Probleme bekomme. Ich will das Kind aber auf keinen Fall bei ihr alleine lassen.
Kann ich vor der Scheidung das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen?
Kann ich, sollte ich das Kind vor der Scheidung zugesprochen bekommen, einfach den Mietvertrag hier, den meine Frau mit unterschrieben hat, kündigen?
Sie ist arbeitslos, hat aber keinerlei Anspruch auf Leistungen vom Amt, solange wir verheiratet sind und zusammen wohnen. Wie soll man da eine Trennung in der Ehewohnung vollziehen? Und wie sieht das Ganze aus, wenn ich in 4 Monaten auch nur noch Arbeitslosengeld bekomme?
Ich bin einigermaßen Ratlos und würde mich über Tipps, Ratschläge und einfach nur Gespräche freuen, die mir einen Weg aus meinem Chaos zeigen.


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 05.06.2012 03:06
 Mux
(@mux)
Registriert

Hallo PapavonKai und willkommen bei vatersein.de!

Die Situation, die Du beschreibst, würde sich aus der Perspektive Deiner Frau wahrscheinlich ganz anders darstellen. Und Vieles, was
Du beschreibst, hat nun wenig bis gar nichts mit dem Kindeswohl oder einer Eignung als Mutter zu tun (Meine Freundin wäscht auch gern nachts,
was mir auch rätselhaft ist!).

Ich habe den Eindruck, als wäre es für Dich schon ausgemacht, dass Du das ASR bzw. das ABR zugesprochen bekommst.
Und hier irrst Du, es ist mitnichten schon ausgemacht.

In der Regel wird bei einer Scheidung nicht das Sorgerecht auf einen Elternteil allein übertragen, sondern geteilt (GSR).
Wird das Sorgerecht nur auf einen Elternteil übertragen, müssen dafür trifftige Gründe vorliegen. Dass Deine Frau Deiner
Meinung nach nicht richtig tickt, hat vor Gericht keinen Bestand. Im Gegenteil kann das eher zum Bummerang werden, so es
nicht gerichtsfest belegbar ist, in Form eines Gutachtens z.B.; desweiteren befindest Du Dich zur Zeit selbst in psychologischer
Behandlung.

Zu Deinen konkreten Fragen:

Kann ich vor der Scheidung das alleinige Sorge- und Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen?

Kann ich Dir konkret nicht beantworten, da ich kein Scheidungsexperte bin. ASR sehe ich wie oben beschrieben
eh als chancenlos an. Es wird eher ums ABR gehen. Wann Du genau dann das ABR - vermutlich im Rahmen einer
Einstweiligen Verfügung - beantragen kannst, werden Dir noch andere schreiben.

Kann ich, sollte ich das Kind vor der Scheidung zugesprochen bekommen, einfach den Mietvertrag hier, den
meine Frau mit unterschrieben hat, kündigen?

Den Mietvertrag kannst Du allein nicht kündigen, da Ihr beide im Mietvertrag steht. Deine Frau muss der Kündigung
zustimmen und mitunterschreiben. Wenn Du einfach ausziehst, ohne das sauber zu klären, und Deine Ex zahlt die
Miete nicht, haftest Du und wirst ggf. zur Zahlung der Rückstände aufgefordert. Wenn einer alleine die Wohnung
nicht halten kann, kündigt die Wohnung und sucht Euch beide neue Wohnungen; die räumliche Trennung ist auch
meines Wissens für den Beginn des Trennungsjahres notwendig.

Das als erste Einschätzung von mir.

LG,
Mux

 


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 12:10
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin PvK,

ich kann mich @Mux nur anschliessen: Eine Trennung bzw. Scheidung läuft nicht nach dem Muster "ich erzähle jetzt allen mal, wie schlecht und blöd mein(e) Ex ist, und danach habe ich alle Vorteile auf meiner Seite, und der/die andere muss eben schauen, wo er bleibt."

Das Schuldprinzip ist seit 35 Jahren abgeschafft; am Ende einer Ehe wird kein Kassensturz gemacht, wer wann was falsch gemacht hat: Es spielt schlicht keine Rolle. Du selbst hast die Entscheidung getroffen, eine kindlich naive Frau zu heiraten, die nicht arbeitet, und mit ihr ein Kind in die Welt zu setzen. Das ist etwas ganz anderes als ein Garantiefall bei einem Fernseher, den man zurückgeben kann, wenn er nicht funktioniert.

Insofern bist Du gut beraten, gemeinsam (!) und auf Augenhöhe mit Deiner Frau nach Lösungen zu suchen, wie Ihr die Dinge regeln könnt, die jetzt zu regeln sind. Ansonsten werden das andere tun - und man kann Dir versprechen: Dabei ziehst Du den Kürzeren.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 12:35
(@diskurso)
Registriert

Moin,

Geistig würde ich das nicht unbedingt behaupten, was aber für mich schwer zu sagen ist, denn sie war ja vorher, in meinen Augen auch schon nicht die Hellste.

Das klingt so, als ob Du sie irgendwie als "minderbemittelt" bzw. "eher wenig intelligent" ansiehst.
Das mag zwar sein, aber nach all den haarsträubenden Verhaltensweisen, die Du geschildert hast, ist wohl eine psychische Störung sehr wahrscheinlich.
Ganz offensichtlich hat dies auch sehr negative Auswirkungen auf das Kind, leider scheint hier sogar eine massive Kindeswohlgefährdung vorzuliegen.
Die Vernachlässigung sowie physische und psychische Gewaltanwendung deuten doch auf eine sehr eingeschränkte Erziehungsfähigkeit hin.
Leider ist es in Deutschland sehr, sehr schwer in solchen Fällen die alleinige Verantwortung über das Kind zugesprochen zu bekommen.
Es kommt ganz darauf an, wie das Jugendamt die Situation beurteilt, denn das JA hat bei einer gerichtlichen Entscheidung über das ABR/GSR eine nahezu uneingeschränkte Entscheidungshohheit - das Familiengericht folgt meist deren Empfehlungen.
Ohne genaue Kenntnis bzgl. des Scheidungsrechtes denke ich durchaus, dass Du bereits jetzt das alleinige ABR/SR beantragen kannst, denn das Kind ist offenbar tatsächlich in großer Gefahr.
Ich empfehle Dir zunächst ein (alleiniges) Gespräch beim JA, außerdem beim Kinderschutzbund sowie der Psychosoziale Beratungsstelle vor Ort.
Beim (oft mutterorientiertem) JA musst Du (den fast unmöglichen) Balanceakt meistern, die akuten Gefahren für das Kind zu schildern und dabei gleichzeitig die Mutter nicht direkt schlecht zu machen.
Erst wenn Du weisst, wie das JA den Fall einschätzt, kannst Du die weiteren Schritte abwägen.

Bzgl. Wohnung etc. bekommst Du sicher von anderen noch Ratschläge, empfehlenswert zur Aneignung gewisser Grundkenntnisse ist:
http://www.trennungsfaq.de/

@all
Hier scheint die KM das Kind massiv zu misshandeln, das sollte thematisiert werden !


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 15:11
 Mux
(@mux)
Registriert

@diskurso,

wie kommst Du auf eine massive Kindeswohlgefährdung, die dann auch noch
quasi unter den Augen des TO stattgefunden hat; denn beide leben ja noch
zusammen, oder? Jeder einzelne Punkt kann in völlig intakten Familien vorkommen,
ohne dass eine Kindesmisshandlung vorliegt. Inwieweit die Summe und Intensität
der verschieden Punkte hier wirklich Handeln notwendig machen, kann eben
aufgrund der bisher gegebenen Infos und der Tatsache, dass wir hier ein Internet-
forum sind, nicht abgeschätzt werden.

Der erste Zug, den PapavonKai machen sollte, ist seine Nochfrau davon überzeugen,
zuzustimmen, dass er das Kind übergangsweise betreuut - so er sich dazu in der Lage
sieht - und die gemeinsame Wohnung zu kündigen, um die räumliche Trennung zu
vollziehen. Wenn er das Kind betreuut und es bei ihm lebt, ist das weitere Vorgehen
wesentlich einfacher und erfolgversprechender. Der erste Weg ist also mit seiner Frau
Lösungen zu finden.

In der jetzigen Situation alle möglichen Dritten wie JA, Kinderschutzbund etc.,
ins Boot zu holen, halt ich für kontraproduktiv bzw. verfrüht.

LG,
Mux 

 


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 16:25
(@Wolkenhimmel)

Jeder einzelne Punkt kann in völlig intakten Familien vorkommen,
ohne dass eine Kindesmisshandlung vorliegt.

:thumbup:

Wenn ich jedes Mal meine Erziehungsfähigkeit in Frage gestellt hätte wenn unsere Tochter als Kleinkind abgehauen ist... und unsere Waschmaschine läuft auch zu 90% nachts.

@PapavonKai: Den Besuch beim Psychologen, hattest Du den angeleiert oder Deine Frau?

Grüße, WH


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 16:45
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

-In seinem ersten Lebensjahr hat sie unseren Sohn zweimal von unserem Bett fallen lassen, sodaß wir mit ihm in die Kinderklinik gefahren sind. Einmal  
-Sie rastete bei kleinen Streitigkeiten über belanglose Kleinigkeiten total aus.
-Sie zerdepperte Geschirr und einen Spiegel und sie zerstörte unseren LCD-Fernseher, weil ich gammelige Kartoffeln weggeworfen habe.
-Sie verbrachte oft die Nächte vor dem PC und schlief dann tagsüber auf der Couch, wenn ich auf der Arbeit war. Keine Ahnung, was der Kleine in der Zeit gemacht hat. Aber er war wohl sich selbst überlassen und ich danke Gott dafür, daß ihm nix passiert ist.
-Ihre nächtlichen Sitzungen sind auch der Grund dafür, daß unser Sohn öfter zu spät oder garnicht in den Kindergarten kam.
-Zwei erwachsene Frauen verlieren ein Kleinkind auf dem Weihnachtsmarkt?!
-Um erneut einem solchen Mißgeschick zu entgehen, hielt sie das Kind dann bei ihren Ausflügen an der Leine. Sie hatte so ein Ledergeschirr, womit man Kinder in Kinderwagen festmacht, woran sie einfach eine Leine befestigte.
-Als unser Sohn dann 3 1/4 Jahre war, kam ich mal von der Arbeit und meine Frau und mein Sohn schrieen sich gegenseitig an. Auf meine Frage, was denn der Lärm solle, erwiederte meine Frau nur:" der hat ja angefangen". Ich bin fast aus den Latschen gekippt. Eine eigentlich erwachsene Frau streitet mit einem Kleinkind, als ob sie selbst nicht älter wär.

-Wenn er mal friedlich spielt, treibt sie ihn wieder an, er soll aufräumen. Wenn sie was mit ihm machen will, muß er das tun, egal, ob er gerade mit was anderem beschäftigt ist.
-Und wenn er das dann nicht will, wird er wieder angeschrien und als Idiot oder Dummkopf, oder Spinner betitelt.
-Vor sechs Wochen hatte sie mal wieder eine lautstarke Auseinandersetzung mit ihm, wo sie ihm ein knallhartes "Ich hasse dich" an den Kopf warf.  

wie kommst Du auf eine massive Kindeswohlgefährdung, die dann auch noch
quasi unter den Augen des TO stattgefunden hat; denn beide leben ja noch
zusammen, oder? Jeder einzelne Punkt kann in völlig intakten Familien vorkommen,
ohne dass eine Kindesmisshandlung vorliegt.

Wenn das so ist, will nicht nicht wissen, wie bei dir eine intakte Familie aussieht. :puzz:

Ich leine mein Kind jedenfalls nicht an, gehe nachts mit Kind in die Kneipe und bringe es auf irgendwelchen Grossveranstalltungen verloren etc.

Gruss Wedi, der gerade sehr erstaunt von dem ist, wie eine intakte Familie mit dem gegenseitigen Miteinander aussehen soll

P.S.

wie kommst Du auf eine massive Kindeswohlgefährdung, die dann auch noch
quasi unter den Augen des TO stattgefunden hat;

Hier sollten keine Fakten verdreht werden, er war nach seinen Berichten nicht dabei.


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 17:59
(@diskurso)
Registriert

@diskurso,
Jeder einzelne Punkt kann in völlig intakten Familien vorkommen,
ohne dass eine Kindesmisshandlung vorliegt.

:puzz: :puzz:
Wer hier diese massiven physischen und psychischen Vernachlässigungen und sogar Misshandlungen:

Sie verbrachte oft die Nächte vor dem PC und schlief dann tagsüber auf der Couch, wenn ich auf der Arbeit war. Keine Ahnung, was der Kleine in der Zeit gemacht hat. Aber er war wohl sich selbst überlassen und ich danke Gott dafür, daß ihm nix passiert ist.
Ihre nächtlichen Sitzungen sind auch der Grund dafür, daß unser Sohn öfter zu spät oder garnicht in den Kindergarten kam.

Als unser Sohn 2 3/4 Jahre war, ging meine Frau mit ihm und ihrer Schwester, die ich nicht für viel schlauer halte, auf den Weihnachtsmarkt. Sie haben ihn dort verloren und haben ihn dann bei der Polizei abholen müssen.

Um erneut einem solchen Mißgeschick zu entgehen, hielt sie das Kind dann bei ihren Ausflügen an der Leine. Sie hatte so ein Ledergeschirr, womit man Kinder in Kinderwagen festmacht, woran sie einfach eine Leine befestigte.

Und wenn er das dann nicht will, wird er wieder angeschrien und als Idiot oder Dummkopf, oder Spinner betitelt.

Vor sechs Wochen hatte sie mal wieder eine lautstarke Auseinandersetzung mit ihm, wo sie ihm ein knallhartes "Ich hasse dich" an den Kopf warf.

als normales Verhalten in völlig intakten Familien verharmlost, scheint nicht besonders an dem Wohl eines Kindes interessiert zu sein.
Ich kann kaum glauben, was für absurde Verharmlosungen PapavonKai auf seine völlig berechtigten Sorgen hier entgegen geworfen werden.


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 18:26
(@Wolkenhimmel)

Ich leine mein Kind jedenfalls nicht an, gehe nachts mit Kind in die Kneipe und bringe es auf irgendwelchen Grossveranstalltungen verloren etc.

:rofl2:

Wedi, unsere Tochter wäre genau das Richtige für Dich gewesen.

Geschlafen hat sie am liebsten im dicksten Getümmel, gerne auf Partys und auch in Kneipen (Natürlich rauchfrei, bevor mir noch einer das JA auf den Hals schickt...). In Berlin sind Kinder in Lokalen keinesfalls ungewöhnlich, Babys und Vorschulkinder auch abends nicht.

Ihre Neugier und ihre Geschwindigkeit waren unglaublich groß, ihre Angst aber verschwindend klein, deswegen haben wir sie immer mit unseren Mobilnummern beschriftet und sie gelegentlich auch mit einem 5-Punktgurt am Buggy befestigt, sobald sie laufen konnte, da wir sie auch mehrfach auf größeren Veranstaltungen suchen mussten.

Mir geht es da wie Mux, ich kann daran nichts Verwerfliches erkennen.

Vom Wickeltisch gefallen ist sie nie, aber ich kenne diverse Kinder, die ihren Eltern vom Bett oder der Wickelkommode gefallen sind, und denen ich niemals Absicht unterstellen würde - so wie das der TO der KM hier tut.

Dass die KM ihren Sohn psychisch fertig macht, das finde ich schlimm.  :thumbdown:

VG WH

P.S.: @diskurso, ein Kind das einen Tag nicht in der KiTa verbringt würde ich nicht gleich als gefährdet einstufen, andere Punkte vermutet der TO nur...


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 18:29
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

@ diskurso,

Ich kann kaum glauben, was für absurde Verharmlosungen PapavonKai auf seine völlig berechtigten Sorgen hier entgegen geworfen werden.

ungeachtet der bekannten Tatsache, dass Dinge nicht einfach deshalb "wahr" sind, weil sie in einem Internet-Forum geschrieben werden, sollte man vielleicht auch die Frage stellen, warum ein verantwortungsvoller Vater sich solche angeblich unhaltbaren Zustände mehr als 4 Jahre lang tatenlos anschaut, bevor ihm angesichts einer bevorstehenden Trennung plötzlich einfällt, dass die Mutter seines Kindes komplett unfähig sein soll.

Wer in der Vergangenheit unfähig gewesen sein will, solche Zustände zu ändern (bzw. für die jetzt plötzlich reklamierten, kindgerechten Zustände zu sorgen), sondern das mehrheitlich der Mutter überlassen hat, darf sich jedenfalls nicht darüber wundern, wenn man ihm auch für die Zukunft nicht mehr zutraut. Und nein, "ich musste ja arbeiten" ist kein Argument.

Just my 2 cents
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 18:34




(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Und nein, "ich musste ja arbeiten" ist kein Argument.

Ich bin dann auch ein paar mal zuhause geblieben und habe mich krankschreiben lassen, weil ich Sorge um unseren Sohn hatte, wenn die Frau morgens noch am PC saß.

Na ja, als Arbeitnehmer ist es sehr leicht eine Kündigung ausgesprochen zu bekommen, wenn man sich öfter krankschreiben lässt, oder einfach Zuhause bleibt.Ich denke er hat diesbezüglich sein Bestes getan.

Natürlich müssen die Dinge, die in einem Internetforum geschrieben worden sind nicht unbedingt wahr sein, aber wenn wir das jedesmal bei allen Schreibern bezweifeln, erübrigen sich die Antworten der User und ein Forum wäre ne echt einseitige Sache. 😉

Dass die KM ihren Sohn psychisch fertig macht, das finde ich schlimm.  :thumbdown:

Ich eben auch und wer sagt seinem Kind schon ins Gesicht''Ich Hasse Dich''?
Da fängt für mich eine Kindeswohlgefährdung an(ohne jetzt auf die anderen Vorfälle einzugehen).

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 18:55
 Mux
(@mux)
Registriert

@diskurso, @wedi

wir führen hier die Diskussion, die immer aufflammt, wenn ein Kind wirklich
misshandelt wurde und keiner eingegriffen hat. Die einen würden am liebsten
den Eltern das Kind wegnehmen, wenn sie nicht alle Punkte der aktuellen
Erziehungsnorm 100% erfüllen, den anderen ist jeglicher Eingriff des Staates
in das Selbstbestimmungsrecht der Eltern suspekt.

Gerade weil man sich hier auf sehr dünnen Eis bewegt, sind pauschale Aussagen
- wie das hier massive Kindeswohlgefährdung vorliegt - vorschnell und wenig
differenziert.

Ich habe auch nicht geschrieben, dass es sich um "normales Verhalten" handelt,
sondern, dass jeder dieser Punkte einzeln und vor sich genommen auch in intakten
Familien vorkommen kann, ohne das eine Kindeswohlgefärdung vorliegt.

Die "Liste" des TO umfasst einen Zeitraum von mehreren Jahren und die Kindes-
wohlgefärdung findet und fand quasi unter seinen Augen - nämlich in seinem Haushalt
statt - unabhängig davon, ob er nun immer dabei war oder nicht.

Und wie Martin schon geschrieben hat, wird er sich fragen lassen müssen, warum
denn jetzt und nicht vor sechs Monaten?

Was wir selbst schlimm finden, kann hier auch nicht der Bewertungsmaßstab sein, sondern
was vor Gerichten als Missbrauch belegbar ist.
LG
Mux


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 19:12
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Mux

wir führen hier die Diskussion, die immer aufflammt, wenn ein Kind wirklich
misshandelt wurde und keiner eingegriffen hat. Die einen würden am liebsten
den Eltern das Kind wegnehmen, wenn sie nicht alle Punkte der aktuellen
Erziehungsnorm 100% erfüllen, den anderen ist jeglicher Eingriff des Staates
in das Selbstbestimmungsrecht der Eltern suspekt.

Diese Dikussion führe ich hier nicht, mir geht es um die Verharmlosung der von PvK aufgeführten Erziehunhsmethoden der KM.

Gerade weil man sich hier auf sehr dünnen Eis bewegt, sind pauschale Aussagen
- wie das hier massive Kindeswohlgefährdung vorliegt - vorschnell und wenig
differenziert.

Aussagen wie ''ich hasse Dich'', das Kind sich den ganzen Tag selbst zu überlassen, etc, sind für mich sehr wohl Gründe anzunehmen, das es dem Kind dabei nicht gutgeht.Wo ist denn die Grenze zwischen ''normaler'' und einer kindeswohlgefärdender ''Erziehung''?

Und wie Martin schon geschrieben hat, wird er sich fragen lassen müssen, warum
denn jetzt und nicht vor sechs Monaten?

Es ist nicht zu ergründen, wann und warum man(n) nicht eher gehandelt hat, sondern warum man(n) jetzt handelt und ob es Sinn macht oder nicht.

Was wir selbst schlimm finden, kann hier auch nicht der Bewertungsmaßstab sein, sondern
was vor Gerichten als Missbrauch belegbar ist.

Ich als ''normal'' denkender bekomme dabei Gänsehaut und meine Nackenhaare stellen sich auf, wenn ich lese, das ein Kind so behandelt wird.
Du sprichst das an, was in meinen Augen ein absolutes No go ist.Belegbare Kindesmisshandlungen sind erst dann belegbar, wenn das Kind diese Qualen erlebt hat.
Psychische Schäden noch schwerer zu belegen, wenn aber, so wie PvK es beschreibt, jetzt schon ''belegbar''.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 19:40
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin wedi,

mir geht es um die Verharmlosung der von PvK aufgeführten Erziehunhsmethoden der KM.
[...]
Aussagen wie ''ich hasse Dich'', das Kind sich den ganzen Tag selbst zu überlassen, etc, sind für mich sehr wohl Gründe anzunehmen, das es dem Kind dabei nicht gutgeht.Wo ist denn die Grenze zwischen ''normaler'' und einer kindeswohlgefärdender ''Erziehung''?
[...]
Es ist nicht zu ergründen, wann und warum man(n) nicht eher gehandelt hat, sondern warum man(n) jetzt handelt und ob es Sinn macht oder nicht.
[...]
Du sprichst das an, was in meinen Augen ein absolutes No go ist.Belegbare Kindesmisshandlungen sind erst dann belegbar, wenn das Kind diese Qualen erlebt hat.
[...]
Psychische Schäden noch schwerer zu belegen, wenn aber, so wie PvK es beschreibt, jetzt schon ''belegbar''.

stell Dich mal vor einen Spiegel und sei ehrlich zu Dir selbst: Würde eine Mutter hier solche Dinge zusammenschreiben wie PvK, denen sie selbst vier Jahre lang mehr oder minder tatenlos zugesehen haben will und anschliessend die Frage stellen "krieg' ich das alleinige Sorgerecht, wenn ich das alles an passender Stelle vortrage?" - würdest Du auch in diesem Fall eine "Kindeswohlgefährdung" als bereits bewiesen ansehen und sagen "ja, so ein schrecklicher und verantwortungsloser Vater aber auch, du musst unbedingt das ASR bekommen!"?

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 20:06
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Martin

- würdest Du auch in diesem Fall eine "Kindeswohlgefährdung" als bereits bewiesen ansehen und sagen "ja, so ein schrecklicher und verantwortungsloser Vater aber auch, du musst unbedingt das ASR bekommen!"?

Ja          :schwitz:

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 20:15
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin wedi,

Ja           :schwitz:

ganz ehrlich: Angesichts Deines uneingeschränkten "Ja" auf meine Frage dürftest Du Deiner Ex ja nicht wirklich böse darüber sein, dass sie Dich mit der Methode "Beweis durch Behauptung - und dann möglichst viel Schmutz über den Vater ausschütten" weitgehend aus dem Leben Eurer Kinder gekickt hat. Denn aus ihrer Sicht war das ja erfolgreich und somit richtig: Sie hat bekommen, was sie wollte. Und für Deine Kinder müsste das nach Deiner Bejahung dieser Methode dann objektiv auch das Beste gewesen sein. Wirklich?

Dieses Forum hat ein paar (virtuelle) Grundsätze. Einer davon heisst "allen Kindern beide Eltern". Keiner heisst "wer in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, muss dafür bestraft werden, indem man ihn von seinen Kindern trennt". Das gilt auch dann, wenn es tatsächlich solche Fehler gab (was im vorliegenden Fall längst nicht bewiesen ist, vor allem, weil nur von "fremden" Fehlern die Rede ist.) Familienrecht hat nicht den Sinn, Eltern durch Kindeswegnahme oder Sorgerechtsentzug zu bestrafen, sondern die Zukunft zu gestalten.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 20:36
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Martin

ganz ehrlich: Angesichts Deines uneingeschränkten "Ja" auf meine Frage dürftest Du Deiner Ex ja nicht wirklich böse darüber sein, dass sie Dich mit der Methode "Beweis durch Behauptung - und dann möglichst viel Schmutz über den Vater ausschütten" weitgehend aus dem Leben Eurer Kinder gekickt hat. Denn aus ihrer Sicht war das ja erfolgreich und somit richtig: Sie hat bekommen, was sie wollte. Und für Deine Kinder müsste das nach Deiner Bejahung dieser Methode dann objektiv auch das Beste gewesen sein. Wirklich?

Diesen Vergleich halte ich für nicht richtig und er ist völlig unangebracht.

Ich kann nur das hier geschriebene lesen, die KM wird sicher eine ganz andere Sichtweise haben, wenn ich aber auf das geschriebene eingehe, komme ich zu diesem Entschluss ''uneingeschränkt'' Ja zu sagen.
Wenn ich darüber urteilen soll, ob das richtig oder falsch ist, muss ich beide Seiten kennen, wie so oft hier.
Ob das geschriebene wahr oder gelogen ist, mag ich auch nicht beurteilen, denn die Wahrheit kenne ich nicht.
Wenn ich aber beurteilen soll/kann, das ein Mensch(egal ob Mutter oder Vater) sein Kind beschimpft, vernachlässigt oder sons etwas, kann ich nur auf das geschriebene verweisen.

Dieses Forum hat ein paar (virtuelle) Grundsätze. Einer davon heisst "allen Kindern beide Eltern". Keiner heisst "wer in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, muss dafür bestraft werden, indem man ihn von seinen Kindern trennt". Das gilt auch dann, wenn es tatsächlich solche Fehler gab (was im vorliegenden Fall längst nicht bewiesen ist, vor allem, weil nur von "fremden" Fehlern die Rede ist.) Familienrecht hat nicht den Sinn, Eltern durch Kindeswegnahme oder Sorgerechtsentzug zu bestrafen, sondern die Zukunft zu gestalten.

Das sind auch meine Grundsätze, die aber bei Kindeswohlgefährdung aufhören.

Ich halte mich besser hier raus.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 20:49
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin wedi,

Das sind auch meine Grundsätze, die aber bei Kindeswohlgefährdung aufhören.

eine Kindeswohlgefährdung ist es auch, wenn man solche Zustände als sorgeberechtiger (bzw. -verpflichteter) Vater jahrelang tatenlos toleriert: Dann waren sie entweder doch nicht so schlimm wie geschildert - oder man hat sich mindestens ebenso verantwortungslos verhalten wie die Mutter. Woanders würde man das "unterlassene Hilfeleistung" nennen. Und nein "ich musste ja arbeiten" ist noch immer kein Entschuldigungsgrund, nicht aktiv geworden zu sein.

Wenn einem Elternteil dergleichen erst auf- und einfällt, wenn seine Beziehung im Eimer ist (dann aber plötzlich alle Verfehlungen der Vergangenheit auf einmal), sollten jedenfalls die Alarmglocken klingeln. Die Kombination eines Partners, der jahrelang einen Fehler nach dem anderen gemacht hat mit einem Heiligen, der in dieser Zeit alles richtig gemacht hat, gibt es im wirklichen Leben nicht.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 21:03
(@diskurso)
Registriert

eine Kindeswohlgefährdung ist es auch, wenn man solche Zustände als sorgeberechtiger (bzw. -verpflichteter) Vater jahrelang tatenlos toleriert: Dann waren sie entweder doch nicht so schlimm wie geschildert - oder man hat sich mindestens ebenso verantwortungslos verhalten wie die Mutter.

Wie so oft machst Du hier einem hilfesuchendem Vater - anstatt ihm zukunftsweisende, unterstützende Ratschläge zu geben - aufgrund vorgeblich unterlassener Hilfeleistung nur Vorwürfe.
Das ist alles andere als lösungsorientiert und hilfreich.
Wie schrieb er doch gleich:

All Dies habe ich mir, aber vor allem meinem Sohn nun lange genug zugemutet.

Um nicht wieder einmal mit Dir fruchtlose, themenfremde und threadzerstörende Endlosdiskussionen zu führen, werde ich mich zumindest Dir gegenüber ebenfalls hier nicht mehr äußern.
Deine zuweilen oberlehrerhafte Selbstgefälligkeit ist mir einfach zu dumm.


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 21:28
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Martin

Kennst du das, wenn man in etwas hineinwächst? und die Augen erst dann auf gehen, wenn sie geöffnet werden?
Der Zustand zwar als falsch erkannt, der Weg daraus aber nicht gesehen wird?
Erst erkannt wird, wenn es schon zu spät ist?
Der Zustand hingenommen wurde mit Aussicht auf Bessserung, die aber dann nicht Eintritt?
Hoffen und dann keine Hoffnung mehr zu haben, das sich die Dinge bessern?

Wenn wir alle so unfehlbar wären, würde sich ein Forum wie dieses erübrigen.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 05.06.2012 21:32




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