Also nachdem nun viel zum WM geschrieben wurde....
Ich würde mir natürlich auch etwas anderes wünschen als das WM. Ich verstehe nicht, warum die Kinder per Gerichtsbeschluss zu 99.9% ihren Lebensmittelpunkt bei der Mutter haben müssen. Ich könnte als Vater genauso gut die Betreuung der Kinder übernehmen. (Habe dies ja auch schon vor der Trennung gemacht).
Das WM wäre für mich das beste, was ich vielleicht irgendwann per Gericht erreichen kann.
Finanziell ist man als Vater ja auch der Dumme. Man bezahlt für die Kinder, damit die Mutter sich um sie kümmert und hat genauso viel an Ausgaben nochmal selbst für die Kinder.
Ich werde die jetzige Regelung erstmal nicht versuchen zu ändern. Ich weiß, dass ich meine Kinder schon viel mehr sehen kann wie andere Väter.
Weil die Frage auf aufkam:
5 von 14 Tagen (und Nächten?)
Ja auch die Nächte sind die Kinder bei mir.
Wie hast du denn das WM hinbekommen?
Servus blauerele!
Wie hast du denn das WM hinbekommen?
Ich sprech mal für mich: das WM haben wir sozusagen schon zu Ehezeiten praktiziert (war relativ einfach, da sowohl KM als auch ich zu Hause arbeiteten).
Es ist schwierig aus eine Konstellation KV geht ganztags arbeiten und KM vlt. weniger ein WM zu schnitzen... oder anders rum: ich kann nicht auf einmal fordern, was vorher nicht gelebt wurde. So meine Erfahrung...
Grüßung
Marco
**Edit: ein e vergessen!
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin.
Ich würde mir natürlich auch etwas anderes wünschen als das WM. Ich verstehe nicht, warum die Kinder per Gerichtsbeschluss zu 99.9% ihren Lebensmittelpunkt bei der Mutter haben müssen. Ich könnte als Vater genauso gut die Betreuung der Kinder übernehmen. (Habe dies ja auch schon vor der Trennung gemacht).
Das WM wäre für mich das beste, was ich vielleicht irgendwann per Gericht erreichen kann.
Denklogischer Fehler!
Es ist beileibe nicht so, dass nicht Väter auch (gerichtlich beschlossen) BET werden können. Häufiger werden es in der Realität aber die KMs. Warum ist dann wieder eine philosophische Frage - ich denke es hängt zT an den tradierten Rollenvorstellungen, aber auch an der Rollenverteilung vor der Trennung. Und gerade das WM ist gesetzlich nicht vorgesehen.
Warum Du Dir was anderes wünschst als das WM verstehe ich nicht?! Ich denke, dass ein gut gelebtes Modell, bei dem die Kinder gleichberechtigten Zugang zu beiden ETs haben, das beste ist. Ob dass dann WM heisst, wie die genauen Betreuungsanteile aussehen und wie man sich zum Unterhaltsausgleich einigt, ist dass nachrangig.
Finanziell ist man als Vater ja auch der Dumme. Man bezahlt für die Kinder, damit die Mutter sich um sie kümmert und hat genauso viel an Ausgaben nochmal selbst für die Kinder.
Das hat nun aber nichts mit Vater und Mutter zu tun - sondern mit dem gesetzlichen Grund(miss)verständnis, dass ein ET betreut und das andere zahlt. Und genau darauf aufbauend, ist dann leider auch nicht vorgesehen,dass ein von diesem Grundsatz abweichender Betreuungsanteil angepasste Unterhaltsanteile nach sich zieht.
Wie hast du denn das WM hinbekommen?
In einem gemeinsamen Verständnis mit der KM, dass die (ehemalige) Paarebene und die Elternebene zu trennen sind und dass beide ETs wichtig sind für das Kind gepaart mit der Tatsache, dass ich einen überwiegenden Teil der Kosten die das Kind verursacht übernehme (also Klamotten, Freizeit), was ich aber angesichts des Einkommensunterschied mir 1. leisten kann und 2. für selbstverständlich halte. Die KM ist selbstvewusst genug, dass sie was ihren eigenen Lebensstandard betrifft, sich nicht aushalten lässt. :thumbup:
Gruß, toto
Kann mir mal einer kurz darlegen, warum ein WM "bei zerstrittenen Eltern" weniger gut klappen soll? Ob ich mit meiner Ex heillos zerstritten bin und ein Standardmodell habe oder ein WM, ich seh die Tante jede Woche genau einmal und das Kind hat genau dieselben Problemchen, über die ich mit Ex kommunizieren muss.
Moin Psoido.
Kann mir mal einer kurz darlegen, warum ein WM "bei zerstrittenen Eltern" weniger gut klappen soll? Ob ich mit meiner Ex heillos zerstritten bin und ein Standardmodell habe oder ein WM, ich seh die Tante jede Woche genau einmal und das Kind hat genau dieselben Problemchen, über die ich mit Ex kommunizieren muss.
Ich denke schon, dass es in einem (gut funktionierenden) WM deutlich mehr Anlässe gibt, wo sich die Eltern austauschen müssen. Denk nur an die versch. Freizeitbeschäftigungen oder auch evtl. Eingriffe in schulische Alltags-Belange, über die sich mit einem "einfachen UET" nicht abgestimmt werden muss, da der UET die Kinder ja idR nur am WE hat. Insofern: je besser die Eltern miteinander kommunizieren können, desto besser funzt das WM. Oder andersherum in Deiner Wortwahl: je "zerstrittener" die Eltern sind, desto höher ist das Risiko dass das WM "weniger gut" klappt.
Ich will nicht sagen, dass Voraussetzung für ein WM Friede-Freude-Eierkuchen bei den Eltern ist. Aber obwohl ich bekennender Anhänger des WM bin, glaube ich, dass bei heillos zerstrittenen Eltern, tatsächlich mehr negative Erfahrungen für die Kinder im WM resultieren.
Aber auch das ist für den TO OT... 😉
gruß, toto
Servus psoidonuem!
Kann mir mal einer kurz darlegen, warum ein WM "bei zerstrittenen Eltern" weniger gut klappen soll?
Meine Erfahrung: Wenn ein ET nicht einmal bereit ist, das Wort "WM" auch nur in den Mund zu nehmen, sind alle möglichen "einvernehmlichen" Ansatzversuche aussichtslos (obwohl ich damals zu Ehezeiten auch schon die Kids "hälftig" betreut habe, weil zu Hause arbeitend).
Aus diesem Grund (und bei derzeit geltender "Recht"sprechung) setzt m.E. ein mögliches WM voraus, dass BEIDE Eltern an EINEM Strang in EINE Richtung ziehen
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin,
Aus diesem Grund (und bei derzeit geltender "Recht"sprechung) setzt m.E. ein mögliches WM voraus, dass BEIDE Eltern an EINEM Strang in EINE Richtung ziehen
Auch hier tut sich was.
Der Vergleich hinkt zwar etwas, da das WM schon drei Jahre gelebt war, als "meine" KM den ABR-Furz im Kopp hatte, aber bei meiner eigenen ABR-Verhandlung musst sich die KM letztendlich in einen Vergleich flüchten, um das beantragte ABR nicht sogar zu verlieren (Bindungstoleranz, Kontinuität, auch Alter des Kindes (10-Jahre)). Das alles bei Null mündlicher, und nur minimal schriftlicher Kommunikation.
Grüsse!
JB
Diskutiere nicht mit Idioten -
Sie ziehen Dich auf ihr Niveau und schlagen Dich dort mit Erfahrung!
[OT]Da aber ein WM praktisch nie gerichtlich angeordnet wird und zerstrittene Eltern nicht auf die Idee kommen, es zu tun, kommt es eigentlich nie vor. Daraus zu begründen, dass es nicht klappt, halte ich für gewagt. Es handelt sich um eine Annahme, nicht mehr und nicht weniger. [/OT]
