Ich möchte meine To...
 
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Ich möchte meine Tochter wiederhaben!!!

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(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Seh ich genauso, wenn da ein anderer Mensch wichtiger war, naja - die Ausbildung, auch naja und diese Trägheit und Selbstbejammerung während dieses Threads. Lerne mit der Situation zu leben, was anderes wird Dir nicht übrigbleiben, aber fürchte die kommenden Jahre und freue Dich auf das was Deine Tochter, wenn sie Erwachsen ist Dir erzählen wird.

Lebe Deine Jahre in Erfurcht bei Deiner Freundin, bist eher zu ihr gestanden, als zu Deinem eigenen Kind. Das holt Dich irgendwann mal ein....

Gruss, für mich ist dieser Thread beendet.


AntwortZitat
Geschrieben : 03.03.2007 16:32
(@matthiasd1981)
Schon was gesagt Registriert

Abschlißend sag ich nur noch eins:
Ich habe und werde meine Tochter nicht vergessen oder weniger lieben.
Ich habe Fehler gemacht, und mehr als genug dafür gebüßt in dem ich sie schon ald 2 Jahre nicht mehr sehen durfte.
Und meine Freundin hat mitlerweile auch eine gesunde Einstellung dazu.
Ich wollte nicht in einen Prozess eingreifen, der meine Tochter hin und her reisst.
Nur so viel:
Versetzt euch in die Lage eines Menschen der Schulden im 5-Stellingen Bereich hat.
Ohne WOhnung und alles was dazu gehört.
Denkt mal darüber nach! Und ach ja-keinerleich Unterstützung von familiärer Seite.
Ich bereue es eigentlich hier so ins Detail gegangen zu sein.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 03.03.2007 17:35
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin MatthiasD,

Du scheinst ein recht erkenntnisresistenter Typ zu sein, der nur hören möchte, was ihm in den Kram passt. Die Details Deines Falles wären jedenfalls kein bisschen anders, wenn Du sie für Dich behalten hättest. Die Entscheidung, ob und wieviel Umgang Du mit Deiner Tochter hast, treffen schliesslich nicht die User von vatersein.de, sondern Behörden und Gerichte - auf der Basis genau dieser Details. Und auch dort scheint man sie zu kennen, diese Details.

Schulden sind jedenfalls die schlechteste Ausrede, sich nicht um ein Kind kümmern zu können. Zumal ganz viele User hier Schulden haben - ohne dass sie daraus deshalb einen Freibrief für "nicht kümmern können" machen würden. Mir scheint, Du möchtest Dich nur als armes Opfer widriger Umstände sehen, an denen grundsätzlich andere Schuld haben. Man stelle sich vor: Ein erwachsener, arbeitsfähiger Mann wurde nicht von seiner Familie unterstützt - also ist die Familie (mit) schuld! Solange Du so denkst, wirst Du kaum als väterliches Vorbild taugen. Vater-Sein ist nämlich mehr als nur ein biologischer Zusammenhang.

Wenn Du es also bereuen musst, hier nicht die erwünschte Antwort bekommen zu haben, dass Du eine ganz arme Haut und die Bösen immer die anderen seien, solltest Du Dir nicht über das Forum hier, sondern über Deine persönlichen Fragestellungen Gedanken machen. Denn eines Tages wird Deine Tochter Dir Fragen stellen. Oder noch schlimmer: Vielleicht wird sie Dir überhaupt nie Fragen stellen...

Nachdenkliche Grüsse
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 03.03.2007 17:57
(@suffering_d)
Nicht wegzudenken Registriert

Und meine Freundin hat mitlerweile auch eine gesunde Einstellung dazu.

Und meine Einstellung dazu: Deine Tochter hat Glück gehabt das Du nicht um sie gekämpft hast, wer bei solch einer Freundin bis zuletzt noch einknickt, - mir fehlen die Worte. Lerne in den nächsten Jahren dafür, das Du irgendwann in der Lage bist mit den Argumenten Deiner Tochter klarkommen kannst . Solch eine arme Einstellung, nur wegen einer neuen Madame auf Kosten eines Kindes hab ich noch nie in diesem Forum gelesen.

Der musste jetzt noch sein.

Viel Spass, die Zeit holt Dich ein.

PS.: Wenn sie aber schlau ist, so wird sie Dich nicht kontaktieren und Du wirst, nachdem Deine Freungin gegangen ist die Hölle auf Erden haben und der zündende Funke für diese hast Du Dir selbst gegeben. Nur weisst Du das noch gar nicht.

Ich bin erschüttert und klinke mich aus diesem Wahnsinn nun endgültig aus.


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Geschrieben : 03.03.2007 18:55
(@matthiasd1981)
Schon was gesagt Registriert

OK!
Ich habe wohl verstanden dass man als erwachsener Mensch auch normal antworten kann.
Ich gebe außer mir keinem die Schuld!
Ich wollte damit nur sagen dass man Angst vor der Zukunft und allem bekommt.
Man denkt sich wie man ein Kind ernähren soll, wenn man selber nichts zu essen hat.
Ich habe schon eine eigene Wohnung gehabt.
Mietzuschuss mit 550 Euro Ausbildungsvergütung?
Fehlanzeige.
Möbel? Nicht umsonst.
Ersparnisse auf der Bank? - Woher denn?
Als mich meine Ex vor vielen Monaten anrief und fragte, ob ich die kleine nehmen könnte, glaubt mir, ich würde alles dafür geben diesen Tag nochmal zurück zu holen.
Meine Antwort wäre : Natürlich.
Wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiss.
Wisst ihr, ich bekomme 1 mal im Monat fotos von der kleinen und das tut so unendlich weh.
Damals sollte ( und ich wusste es nicht besser) diese Familie in der sie jetzt lebt nur eine "Übergangslösung" sein.
Ich sagte dem JA auch: geben sie mir ein wenig Zeit.
Ich hatte ja nichts, was ich als guten Grund vorbringen konnte, dass es meiner Tochter bei mir gut geht.
Von Liebe wird ihr Kind nicht satt, sagte man mir.
Ich bin bereit den schwersten Weg zu gehen, denn um ehrlich zu sein, seelisch geht es mir nicht besser als damals, nur noch viel schlechter.
Ich brauche einen Beistand, der mir glaubt, dass ich einen Fehler gemacht habe, aber ich mir über meine Väterlichen Pflichten im klaren bin.
Jeden Tag, an dem ich mein Kind nicht sehen kann ist verlorenen Zeit, die niemals wiederkommt.
Nochmal:
Alles würde ich dafür geben, die Zeit zurück zu drehen.
Ich kenne mich leider so gut.
Mir fehlt immer der Drive etwas anzupacken.
Ich denke immer: alles ist aussichtslos.
Wieviele Rückschläge (Anwalt/Gericht, ect...) kann ich noch wegstecken.
Nicht jeder Mensch ist gleich stark.

Ich bereue nicht, mich euch anvertraut zu haben.
Es tat gut sich mit jemandem auszutauschen.
Ich möchte dass ihr das wisst.
Ihr wisst es besser als ich was zu tun ist!


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Themenstarter Geschrieben : 04.03.2007 19:18
(@weisnich)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Matthias,
wenn Du kein Vertrauen hast, wie willst Du dann deinem Kind Vertrauen schenken?

Es gibt hier wirklich Leute, denen es saudreckig geht und die sich jeden Tag Sorgen machen müssen. Aber Du gehörst nicht dazu. Jammere also nicht.

Und nu? Was ist besser als vorher, dass du anfangen kannst? Weiss Du was Du willst, warum und wie?

Gruß,
Michael


AntwortZitat
Geschrieben : 04.03.2007 19:28
(@lonesomewolf)
Nicht wegzudenken Registriert

wo ein wille ist, matthias,
da ist auch ein weg


wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun

(j.b.molière)

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Geschrieben : 04.03.2007 19:33
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Matthias!

Auch ich schliesse mich den Postings meiner Vorredner an. Jedoch möchte ich noch einen Rat unter bringen:

Such Dir einen guten Psychologen, der Dir dabei hilft die charakterliche Stärke zu erlangen, die Du brauchst. Dann sieht auch die Zukunft aus Deiner Sicht nicht mehr so aussichtslos aus.

Denn Du kannst Dir sicher sein, dass es dem Großteil der Foris ähnlich dreckig oder sogar noch dreckiger geht als Dir. Viele haben keine Möbel, kein Geld, viele Schulden und keine Optionen für die Zukunft. Viele hier sind krank geworden mit der Zeit, sind teils finanziell ruiniert, haben Haus und Hof verloren. Aber sie stehen trotzdem weiter aufrecht. Ich würde Dir wünschen, dass auch Du zu dieser Standhaftigkeit finden wirst, weil sie der Boden dafür ist ein guter Vater zu sein.

Greetz,
Milan


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Geschrieben : 04.03.2007 21:58
(@matthiasd1981)
Schon was gesagt Registriert

Ich danke ech für die Antworten.
Die Enscheidung steht fest, auch mit mangeldnder Standfestigkeit.
Meine Tochter soll zu mir kommen
Ich weiss, dass ich es hätte einfacher haben können,jetzt ist es um so schwerer.
Ihr habt recht.
Im Moment geht es mir gut, meiner Tochter aber nicht.
Das ist ein Zustand, der mich sehr nachdenklich macht.
Was könnte ich als erstes tun, um die zuständigen Institutionen von meinem Vorhaben Wissen zu lassen.
Ichmuss es begründen können, zumalich es damals ablehnte.
Da seh ich das größte Problem.
Danke für eure Antworten.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 05.03.2007 10:56
(@milan)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin!

Was könnte ich als erstes tun, um die zuständigen Institutionen von meinem Vorhaben Wissen zu lassen.

Nimm Dir als erstes einen wirklich guten Fachanwalt für Familienrecht. Im Alleingang wird das nichts.

Milan


AntwortZitat
Geschrieben : 05.03.2007 13:20




(@matthiasd1981)
Schon was gesagt Registriert

Alles klar!
Danke dafür.
Ich glaube es wurde in diesem Thread schon mal erwähnt. Sollte der Anwalt eher männlich oder weiblich sein. Das ist doch nicht ganz unerheblich, nicht war?
Es kann nur nicht lange dauern.
Ich denke ,der Umstand, dass meine Tochter wohl nicht in die Pflegefmilie integriert werden kann könnte man sich zu Nutze machen - wenn man das so sagen kann!


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Themenstarter Geschrieben : 05.03.2007 16:53
82Marco
(@82marco)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Servus Matthias,

Sollte der Anwalt eher männlich oder weiblich sein.

ich persönlich würde mich bei einem gleichgeschlechtlichen Anwalt besser aufgehoben fühlen ... ist Ansichtssache, denke ich.

Grüße ausm Süden
Marco


Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
________________________________________
Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!

AntwortZitat
Geschrieben : 05.03.2007 17:43
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi Matthias,

ob der Anwalt männlich oder weiblich ist, spielt nicht die ausschlaggebende Rolle - gut muss er/sie sein!

Ich denke ,der Umstand, dass meine Tochter wohl nicht in die Pflegefmilie integriert werden kann könnte man sich zu Nutze machen - wenn man das so sagen kann!

Das kann man so sicher nicht sagen; auf diese Argumentation solltest Du auch nicht bauen. Die Argumentation wird viel eher sein: "Wenn schon eine fachlich geschulte Pflegefamilie Integrationsprobleme hat - wie wird das mit jemand wie diesem MatthiasD, der keinerlei einschlägige Betreuungs- und Erziehungskompetenzen und -erfahrungen hat? Die rein biologische Verwandtschaft allein befähigt nun einmal nicht dazu, ein guter Vater oder eine gute Mutter zu sein.

Was Du brauchst, um das wenigstens ansatzweise zu entkräften, ist ein schlüssiges Betreuungskonzept, in dem beispielsweise für die erste Zeit eine Familienhelferin vorkommt und natürlich auch Dinge wie eine Kita etc. "Wiederentdeckte Vatergefühle" sind kein behördlich relevantes Argument, zumal Heim- und Pflegekinder in Deutschland eine Art Wirtschaftsgut sind, mit dem sich richtig Geld verdienen lässt.

Also: Schau Dich um und lass Dich in Sachen Betreuungskonzept beraten. Du brauchst gute Gründe, um den Status quo in Deine Richtung zu verschieben. "Wollen" allein wird nicht reichen.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 05.03.2007 17:50
(@matthiasd1981)
Schon was gesagt Registriert

OK!
Müssen schon konkrete Angebote seitesn einr KITA oder einer Betreuerin vorlegen, oder sollte vorab erstmal ein Konzept ausgearbeitet sein?
Gibt es einschlägige Beispiele wo Kinder aus Pflegefamilien zu den Eltern /Elternteilen zurückkamen?
Natürlich sind Vatergefühle nicht das einzige, da habt ihr recht.
Das wird wohl kein einfaches Unterfangen.
Aber es ist eine Herrausforderung der ich mich schon hätte früher stellen solle.
Mein eigener Vater hat damals einen langen Weg zu Gerichten und Anwälten gemacht, um das sorgerecht für mich zu bekommen.
Das ist jetzt ein Vorbild


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 05.03.2007 18:24
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