ich habe wahnsinige...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

ich habe wahnsinige Angst

 
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo,
ganz kurz ein paar Angaben zu mir und meiner Situation:

Ich bin 41 Jahre alt und Vater von drei Jungs (13/11/10 Jahre). Bin seit 23 Jahren mit meiner Frau zusammen und sind bald 14 Jahre verheiratet.

Nach wirklich anstrengenden Jahren, (Tod des Vaters meiner Frau, Berufswechsel und Kauf des Geschäftes der Schwiegereltern, leichte Behinderungen unseres dritten Sohnes, Bruch mit Schwiegermutter und Aufgabe des Geschäftes mit anschließender Insolvenz, Umschulung in einen neuen Beruf und erneuter Selbstständigkeit, und seit 2 Jahren weiß ich, dass ich unheilbar krank bin) will sich meine Frau nun von mir trennen.

Sie behauptet und ist davon überzeugt, dass ich bisexuell bin und seit jahren Kontakte zur homosexuellen Scene habe, was aber nicht stimmt.
Sie sagte mir, sie könne so nicht mehr weiterleben und sie wolle sich trennen und ich solle mir Gedanken machen wie wir das vernünftig regeln können.

Unsere Kinder lieben uns beide sehr und sie würden an einer Trennung zerbrechen.

Ich selbst bin in psychologischer Betreuung. Wir hatten vor zwei Jahren mit einer Paarberatung begonnen, diese aber nur 4 Mal in Anspruch genommen(viel zu kurz wie ich heute weiß).
Jeder sagt mir wir sollen unbedingt diese Paarberatung wieder aufnehmen - wegen mir sofort !!! - aber sie will nicht.
Unsere Beziehung hatte sich total gebessert nach der Beratung, nur irgendwann haben wir den "Knick" verpasst wie es wieder bergab ging. Ich muss allerdings sagen, dass eine Lüge von mir das Fass zum überlaufen gebracht hat und ich mir auch wahnsinnge Vorwürfe mache.

Sie sagt sie könne mir nicht mehr vertrauen und hat keine Lust nach 1-2 Jahren wieder in der gleichen Situation zu sein.

Ich selbst habe mich im Laufe meiner Ehe fast selbst aufgegeben, ich habe alles für meine Frau getan(offensichtlich das Falsche).

Meine Kinder sagen mir und lassen es mich auch spüren, dass ich ihnen ein toller Vater bin.

Alles hat keinen Sinn, sie will die Trennung, und auch nicht vorrübergehend - nein - entgültig.

Ich habe alles versucht, mich regelrecht erniedrigt und sie fast angefleht auch an die Kinder zu denken - aber nichts hat gewirkt. Sie hat in ihrer Freundin und in ihrer Mutter eine solch starke Unterstützung, da bin ich machtlos.

Sie will jedoch nicht ausziehen und wenn dann nur mit den Jungs(obwohl die natürlich lieber zu Hause bleiben würden).
Sie verlangt etwas von mir, dass ich nicht tun kann und wozu sie selbst nicht in der Lage wäre: zu gehen.

Ich will nicht aus unserer Wohnung, die Jungs wollen auch nicht gehen (sie wollen vor allen Dingen dass wir uns nicht trennen, dass wir eine Familie bleiben und dass meine Frau eine Paarberatung wieder mitmacht).

Ich kann sie nicht überzeugen, ich weiß nicht mehr weiter, ich habe wahnsinnige Angst, dass sie geht und die Kinder mitnimmt (sogar gegen ihren Willen).

Darf ich die Kinder mit einbeziehen?

Darf ich sie direkt fragen, ob sie bleiben wollen oder mit Mama gehen würden, wenn sie geht?

Meine Frau und ihre Mutter sagen mir immer wir sollen die Kinder rauslassen, aber das geht gar nicht. Die Jungs sind weinend zu mir gekommen haben mir von ihrer Angst erzählt, wollten mit bei mir im Bett schlafen, sagen mir , dass sie nicht wollen dass wir uns trennen.

An meiner Frau scheint das wie an einem Stück Seife abzugleiten, sie macht das, was sie will.
Gestern hat sie mir gesagt. "Was soll ich denn machen ? Du sagst mir du willst in der Wohnung bleiben. Soll ich mir einen Anwalt nehmen?

Ich frage mich immer und immer wieder: wenn sie sich doch trennen will, dann soll sie doch gehen, aber sie kann doch nicht von mir verlangen dass ich gehe !

Ich habe die drei Jungs gewollt, wollte ihnen ein besserer Vater sein als es meine Vater für mich war, das habe ich geschafft und nun soll ich aufgeben wofür ich bis zum heutigen Tag gelebt habe ?

Muss ich den Mut haben und ihr ganz klar sagen:

  • ich will keine entgültige Trennung
  • ich will und werde nicht aus meiner/unserer Wohnung ausziehen und von hier weggehen
  • die Kinder wollen nicht aus unserer Wohnung ausziehen und von hier weggehen, d.h.: wir wollen hier in dieser unserer Wohnung bleiben

Ich wäre euch wirklich dankbar für eine kleine Unterstützung.

Jörg


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 03.05.2004 20:36
(@Giesser)

Hallo Jörg,

und ein ganz herzliches Willkommen bei vatersein.de !

Hm, hast ja nen ziemlichen Scherbenhaufen vor Dir. So, wie es sich für mich darstellt, ist Deine Frau wildentschlossen sich zu trennen.

Wie bei den Meisten kam das "Ende" ja auch bei euch nicht von heute auf morgen, sondern hat sich so langsam aber sicher abgezeichnet. Ich kann Dir ein Lied davon singen!

Ich denke, Du musst Dich an den Gedanken gewöhnen künftig ohne Deine Frau zu leben. Es liegt an Euch, wie ihr das mit den Kindern geregelt bekommt. Schaut nur zu, dass sie nicht allzusehr unter euren Problemen zu leiden haben, das sollte für euch beide im Vordergrund stehen. Die Kinder sind die wahren Verlierer im Trennungs-/Scheidungsfall.

Es ist für sie unglaublich schwer, wenn sie vor die Wahl gestellt werden entweder zu Papa oder zur Mama gehen zu müssen. Findet zusammen eine Lösung, mit der alle zurechtkommen!

Und die Sache mit dem Anwalt: sicher wird sie einen aufsuchen, und du solltest es auch tun. Klingt wahrscheinlich schlimm, bis zur Trennung hatte ich mit nem RA auch nix am Hut, aber was sollte ich machen.

Weisst Du, ich stehe auf dem Standpunkt, dass man Reisende nicht aufhalten soll!

Heute, nach ziemlich genau einem Jahr sind die meisten Sachen geklärt, ich sehe meine beiden Kleinen (10 und 13) regelmässig und mein Großer (16) lebt bei mir. Und die Kinder sind nicht daran zerbrochen! Sie hatten und haben noch sicher Probs, aber wir sind beide vernünftig genug gewesen unsere Probleme nicht auf ihrem Rücken auszutragen, wie es leider allzu häufig geschieht; im Forum kannst Du hinreichend darüber nachlesen, was alles möglich ist.

Lass es bei euch nicht dazu kommen und versuche mit aller Macht ne friedliche Einigung - aber bitte ohne Dich dabei zu erniedrigen oder Dich gar selbst aufzugeben. Das hast Du in keiner Weise nötig, denk auch an Dich und an Deine Zukunft, denn mit 41 hat das Leben auch für Dich sicher noch einige schöne Sachen zu bieten.

Nun denk erst einmal nach und, Kopf hoch! Es werden wieder bessere Zeiten kommen!

Liebe Grüße

Torsten


AntwortZitat
Geschrieben : 04.05.2004 01:38
(@Olivia)

Hallo Jörg,
mensch das klingt ja alles wirklich ganz traurig. Ich verstehe deine Angst vor der Trennung und vor dem Ausziehen, aber vielleicht wäre in eurer Situation im Moment eine räumliche Trennung wichtig, damit ihr mal ein bißchen Abstand bekommt, meinst du nicht? So wie es klingt, ist die Entscheidung ja für deine Frau wirklich endgültig, (wobei ich nicht ganz verstehe: wieso hält sie dich für bisexuell?) und damit solltest du dich erst einmal abfinden und daran gewöhnen und dann könnt ihr ja vielleicht noch einmal in Ruhe besprechen, wie es weitergehen soll, wer auszieht, was mit den Kindern wird, usw. Ich hoffe, du schaffst das und drücke dir alle Daumen,
Liebe Grüße Olivia


AntwortZitat
Geschrieben : 04.05.2004 20:04
(@kofli)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Jörg,
kannst ja mal in meine Geschichte bei "Umgang" reinsehen. Ok, es läuft bei mir zur Zeit noch relativ ruhig ab, jedoch wird dieser Zustand auch nicht ewig anhalten, denn welche Frau nimmt schon auf Dauer in Kauf, dass der "Noch-Mann" am Wochenende zur neuen Partnerin fährt. Meine Kids sind 15 u. 17 und wir haben mir ihnen drüber geredet, dass ihnen bei dieser Lösung am wenigsten abgeht. Nun kommen aber die Querschüsse von der Verwandtschaft u. es ist nicht abzusehen, was daraus entsteht. Meine Mutter weiß es nun, nur die Schwiegereltern sind noch ahnungslos. Die Kids werden nun immer mal wieder gefragt, so nach dem Motto "... und wie seht ihr das? Ihr seid doch auch nicht mit dem was der Vater tut einverstanden? Jetzt schlechte Noten schreiben und so weiter.......
Also du siehst, auch bei Kids in diesem Alter ist das nicht einfach, weil Außenstehende immer meinen Einfluss nehmen zu müssen. Eine Patentlösung hab ich allerdings auch nicht, aber manchmal stecken die Kids solche Situationen besser weg als gedacht oder haben eigene Vorstellungen.
Wünsch dir alles Gute.
kofli


AntwortZitat
Geschrieben : 11.05.2004 13:19
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo ihr lieben,

sorry, dass ich erst jetzt wieder ein bisschen Zeit finde euch zu antworten, aber ihr kennt das ja sicher... es passiert soviel... man muss das alles durchleben, verarbeiten usw.

Erst einmal möchte auf eure Postings eingehen, dann werde ich den momentanen Stand der Dinge erzählen.

@Torsten:
Ja sie will sich trennen und ich bin mittlerweile auch soweit, dass ich es will.
Mit den Kindern haben wir, auf meine Initiative hin, letzten Donnerstag geredet, Ihnen vernünftig gesagt, dass wir uns trennen wollen, im Moment aber nicht wissen wie wir das hinbekommen und dafür Hilfe in Anspruch nehmen werden.(Wir gehen jetzt zu einer Trennungsberatung)
Wir haben den Jungs gesagt, dass sie uns Vertrauen können. Dass wir eine für alle Vernünftige und tragbare Lösung finden werden.
Wir haben ihnen gesagt, dass keiner von uns beiden dem anderen die Kinder wegnehmen will und dass wir beide immer für sie dasein werden.
Sie haben uns gesagt, dass sie uns das glauben.

Ich will versuchen auch einen Anwalt zu Rate zu ziehen, meine Frage ist: es ist ja noch nicht öffentlich mit der Trennung, und ich weiß gar nicht was für meine Frau Ziel dieser Trennung ist, ob ihr Ziel die Scheidung ist usw.
Sie redet nicht offen mit mir darüber, dadurch entstehen natürlich Vermutungen und Misstrauen bei mir.
Ist es möglich jetzt noch eine Rechtschutzversicherung abzuschließen ?

Weisst Du, ich stehe auf dem Standpunkt, dass man Reisende nicht aufhalten soll!

Das sehe ich auch so, nur wenn sie doch endlich reisen würde und nicht von mir erwarten würde, dass ich ausziehe.
Ich habe wirklich unsere Wohnung umgemodelt, renoviert, neue Sachen gekauft, weil mein Ziel war und ist dort halbtags zu arbeiten. Auch meine Werkstatt, die ich zum arbeiten benötige, befindet sich unten im Keller.
Es gibt für mich keinen Anlass mein Geschaffenes zu verlassen !!! Meine Frau hat sich ein Büro angemietet um zu arbeiten, ist eh halbtags nicht zu Hause.

Das größte Problem, was ich zur Zeit habe ist diese "Pseudooffenheit" und das geht schon viele Jahre so ... ich kann mit diesen Halboffenheiten nicht umgehen. Dadurch entstehen bei mir Vermutungen und Misstrauen. Mein Gefühl hat mir oft etwas anderes gesagt als das, was mir mein Frau gesagt hat.
Deshalb sind ein paar Fragen für mich sehr wichtig, die ich ihr unbedingt stellen muss, damit ich die Situation richtig einschätzen und mich entsprechen verhalten kann.

Was ist für sie Sinn und Zweck dieser Trennung ? Welche Hoffnung verbindet sie für sich damit ? Kann sie das offen und ehrlich benennen ? Oder ist sie sich selbst nicht im Klaren darüber ?
Ist das Ziel die Scheidung ? Worauf arbeitet sie hin ? Gibt sie unserer Beziehung noch eine Chance, wie auch immer diese Beziehung aussehen könnte, oder hat sie bereits einen Schlussstrich gezogen ?
Was würde sie sich von mir wünschen ? Was erhofft sie sich von mir ? ehrlich !

Mein großer Traum war:
meine Umschulung zum Fachinformatiker (sie ist Webdesignerin), jeder seine Selbstständigkeit, ein größeres Projekt vorläufig als Übergangslösung um Geld ranzuschaffen, dann gemeinsames arbeiten zu Hause an eigenen und gemeinsamen Projekten.
Ein Team sowohl was die Arbeit als auch die Pflichten zu Hause und die Kinder betrifft. Ich hatte anfangs geglaubt, dass wir beide dieses Ziel hatten. War das so ? Mein Gefühl hat mir dann allerdings etwas anderes gesagt, da sie sich das Büro besorgt hat.

Ich habe nie gewollt, dass ich alleine das Geld verdiene, ständig arbeite und mich nur dann um die Kinder und das Heim kümmern kann, wenn meine Zeit (also die Arbeit) es zulässt. Deshalb dieser Traum vom gemeinsamen Team. Darauf habe ich auch hingearbeitet: Wohnzimmer neu, großer Schreibtisch, EDV-Installation, begrenztes Projekt und anschließend zur besseren Sicherheit einen Halbtagsjob (auch hier um mich Nachmittags um Heim, Kinder und andere Projekte zu kümmern).

Und das genau ist auch weiterhin mein Ziel. Ich habe jetzt die Möglichkeit, endlich einmal das zu machen, was ich schon immer wollte: eine Hälfte Geld verdienen und die andere Hälfte Kinder und Heim. So habe ich es mir immer gewünscht, aber nicht gekonnt. Ich konnte mich immer nur so viel um zu Hause und die Kinder kümmern, wie meine Arbeit und das “Geld verdienen” es zugelassen hat. Ich glaube sie weiß gar nicht wie unzufrieden, nein, wie unglücklich mich das gemacht hat.

Ich finde es gar nicht so schlecht, wenn wir jeder für uns nun unsere Wünsche und Ziele alleine umsetzen. Nur möchte ich ganz ehrlich, dass auch sie einen Teil der Verantwortung für den Lebensunterhalt übernimmt, genau wie ich einen Teil der Verantwortung für die Kinder übernehmen will und muss.
Ich will unter keinen Umständen wieder in die Situation geraten, mich nur dann um die Kinder und das zu Hause kümmern zu können, wenn das Erbringen des Lebensunterhaltes es zulässt. Das ist der Grund warum ich auch nur einen Haltagsjob fest möchte. Weil ich die andere Hälfte des Tages brauche, um den anderen Teil der Verantwortung übernehmen zu können.

Ich würde ihr bei dieser Lösung ja auch einen Teil ihrer Verantwortung abnehmen, so dass sie sich intensiver um ihre Arbeit und ihren Teil zur Erbringung des Lebensunterhaltes kümmern kann. Das ist doch gut so oder ?

@Olivia:

(wobei ich nicht ganz verstehe: wieso hält sie dich für bisexuell?)

Ich habe ziemlichen Mist gebaut, habe um mich abzuseilen, weil ich mit meinen/unseren Problemen nicht fertig geworden bin, rumgechattet, Cybersex gemacht mit Männlein und Weiblein.
Es war schon fast eine S.e.x- und Cybersucht die ich da betrieben habe. Bin in eine Sch(w)einwelt abgetaucht, in andere Identitäten geschlüpft und alles mögliche.
Dann habe ich meine Frau in meiner Not mich ihr gegenüber immer erklären zu müssen, alles rechtfertigen zu müssen, angelogen. Bin weggefahren um einfach mal alleine zu sein, ich konnte einfach nicht mehr. Sie ist dahintergekommen, dass ich nicht da war wo ich ihr gesagt hatte und sie nimmt an, nein sie ist davon überzeugt, dass ich bisexuell bin und Kontakte zur homosexuellen Szene hatte oder habe. Das stimmt aber nicht ! Ich habe meine Frau nie betrogen !!! Alles was ich gemacht habe ist diese Ablenkung, oder dieses Flüchten in diese Sch(w)einwelt. Aber ich kann sie von ihrem Glauben nicht abbringen, ich habe alles versucht.

Es gibt doch dieses tolle Buch: "Trennung in Liebe" von Mathias Voelchert. Ich wünschte mir so sehr meine Frau würde es lesen.
Das wichtigste finde ich aus diesem Buch (das sollten wir uns alle mal auf der Zunge zergehen lassen):

Anerkennen was war, hinschauen auf das, was ist. Kein Urteilen. Ohne Vorwürfe auf das gelebte Leben zurückblicken. Ohne fixe Vorstellung von Richtig und Falsch. Sondern mit der Frage: nützt es allen Beteiligten?

und:

Es geht darum anzuerkennen, dass jede/r sein Bestes getan hat, als er es tat.

Ich kann diese Buch echt nur weiterempfehlen ... es hilft ... jedem !

So jetzt ist das Posting echt lang geworden, und ich danke euch schon jetzt für eure Geduld es zu lesen.

Liebe Grüße

Jörg


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.05.2004 14:46
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Moin Namenskollege 😉

mal so ganz unverblümt meine Meinung und was mir auffiel:

Ich empfinde in Teilen deinen Beitrag als egoistisch, denn du redest von dem, was du brauchst, welche Parameter zu erfüllen sind. Deiner Frau gestehst du dann eine Rolle zu, die sie vielleicht gar nicht will. Ok, sie hat sich hierzu noch nicht geäußert. Muss sie ja eigentlich auch in der Tiefe nicht. Ihr werdet getrennte Wege gehen und gut ist. Die Kinderbetreuung sprecht ihr ab. That's it. Nun ich bin in Befürworter des klaren Schnittes, würde also die Scheidung forcieren, allein schon aus Gründen des Zugewinn-/Versorgungsausgleichs.

Du begibst dich ferner in die Welt der Mutmaßungen. Darin ist noch niemand zurecht gekommen. SO lange du Tatsachen oder zumindest Absichten nicht genannt bekommst, jage nicht weiterhin irgendwelchen Phantomen nach.

Rechtsschutzversicherung kannste knicken. Familienrecht wird nicht abgedeckt.

Das Recht auf die Ehewohnung kann streitig gemacht werden. Hier kommt es darauf an, wer die Kinder "hat" und dadurch entsprechenden Wohnraum benötigt.

Du solltest, so meine Meinung, aufhören, die Beweggründe deiner Frau zu ergründen. Es steht ein gemeinsamer Beschluss im Raum, der umgesetzt wird. Was sie sich davon verspricht würde ihren Mangel der Vergangenheit erklären und dir nicht helfen. Manchmal sollte man gewisse Dinge einfach nicht wissen.

Deine arbeitsmäßige Einstellung ist ok, so lange das Gesamteinkommen für alle ausreicht. Hierbei wichtig ist, wie die Kinderbetreuung aufgeteilt wird. 50/50-Modell oder "klassisch"? Wenn "klassisch" bist du KU-pflichtig (evtl. auch EU) und hast einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, die das nachhaltig sicherstellt.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2004 15:04
(@Melly)

Hallo Jörg,

Du stellst da eine Frage:
Ist es möglich jetzt noch eine Rechtschutzversicherung abzuschließen ?

Das kannst vergessen, da Rechtschutzversicherung keine Scheidung übernehmen und auch nicht das was damit verbunden ist, das muß jeder selbst aus seinem Geldbeutel bezahlen.

Nun ja also ich kenn ja chatten gut und ich betreibe selbst einen Channel in einem großen bekannten chat, aber das was Du da schreibst kann ich irgendwie nicht so ganz verstehen und da wundert mich nicht, daß Gedanken solcher Art wie Du die beschreibst bei Deiner Frau aufkommen.
Cyper-***** ist oft der Anfang vom Ende, da man das eigentlich nur macht, wenn man daheim was nicht bekommt oder Träume da nicht erfüllt werden.
Soll jder so machen wie er will, oft besser als fremd gehen ...ABER...
was ich gleich überhaupt nicht verstehe wie ein Mann auch CS mit einem anderen Mann machen kann, das hab ich ja noch nie gehört, nur wenn Neigungen da sind.
Sicherlich gibt es in Chats auch Leute die das mit Gleichgeschlechtlichen machen, ist auch ok,aber ich sonst real nicht so denken und das machen?
Bekomm ich nicht in den Kopf.
Es gibt sicherlich Paare die besprechen das daheim und sind ehrlich miteinander und sagen klipp und klar was sie im Chat suchen.
Man kann es sicher nicht als Schweinerei ansehen was viele da machen, es ist für viele ein Ventil das sie da ausleben können und auch dadurch ab und an auch einen Partner fürs Leben finden.

Ich seh das alles immer mit sehr vorsichtigen Augen, da ich bei mir im Channel sehr aufpasse, daß mir die Kids nicht angeklickt werden und von CS frei bleiben. Aber man kann es nicht verhindern, daß es dann doch passiert.
Aber ....gleich auch noch mit Männern?
Das bekomm ich leider nicht auf die Reihe tut mir leid, denn CS heißt ja seine Fantasie spielen lassen und wie bitte kann man die laufen lassen wenn man von sowas überhaupt keine Ahnung hat? Man muß doch bitte wissen was CS mit Gleichgeschlechtlichen bedeutet:(. oder was die sich wünschen.

Es hilft nicht vor Problemen weg zu laufen und sich einen Nick zuzulegen und da sein buntes Treiben zu veranstalten.
Ich kann verstehen, daß Deine Frau sehr gekränkt ist echt:(
Ich hoffe doch, Ihr bekommt das alles in Ruhe auf die Reihe und die Kids werden da raus gelassen.
Gruß Melly


AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2004 15:09
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Jörg,

es gibt ein paar Äußerungen von dir, die ich nicht so ganz verstehe, z.B. dass ich egoistisch bin. Ich sehe das natürlich ganz anders, klar :red: .

Aber mal im Ernst: Ich bin mir in den letzten Wochen darüber klargeworden, wie so einige andere Männer und Papa's hier, dass ich sehr vieles in meiner Ehe gar nicht so richtig für mich sondern eher für meine Frau gemacht habe. Immer zuerst daran gedacht, was sie wohl denken würde, wie sie es beurteilen würde, was ich mache. Immer nur mit dem Gedanken es ihr recht zu machen, das ist mir sehr deutlich geworden.

Und warum das ? - Weil sie selten eine Entscheidung selbst getroffen hat, mich immer in die Verantwortung genommen hat und mich entscheiden lassen hat, aber, und das ist sehr wichtig: um mich dann später auch für meine Entscheidung verantwortlich machen zu können.
Sie hat mir immer den "Ball zugespielt", damit ich dann das Tor mache.
Sie will nie Entscheidungen treffen, sich nie festlegen... warum ? Weil, wenn man sich festlegt, muss man sich an das halten, was man festgelegt hat. Und damit hat sie ein großes Problem.

Und genau so ist es auch jetzt mit der Trennung:
Sie sagt, sie will sich trennen und ich soll die Löseung liefern, aber so wie sie sie will.

Also ich fühle mich echt ungerecht behandelt, wenn du mich als egoistisch bezeichnest.

Sicher bin ich jetzt wieder in der Situation mir Gedanken zu machen wie es weitergehen soll. Ich soll wieder die Lösung suchen und dann noch eine, die ihr am besten zusagt ?
Ein bisschen einfach gemacht die Sache - oder ?

Das einzige was sie sagt ist, dass sie die Trennung will und dass sie es am liebsten hätte, wenn ich gehen würde und sie mit den Kindern hier bleibt. Klar will sie das, ist ja auch das einfachste für sie. Wie immer schon soll ich ihr alle Probleme abnehmen und dazu bin ich einfach nicht mehr bereit.

Genau wie sie es gerne hätte, dass ich das Geld verdienen soll und sie sich um die Kinder kümmert. Ich frage dich allen Ernstes wer hier egoistisch ist ?

Deshalb habe ich so deutlich erklärt was ich eigentlich schon immer wollte und auch jetzt noch will, aber eben nie durfte, nämlich mich genauso um meine Jungs kümmern können, wie sie es konnte und durfte.

Kannst du mich ein wenig verstehen ?

Das mit den Mutmaßungen, da hast du sicher Recht. Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass ich es für sehr wichtig halte, dass eben kein Misstrauen herschen soll. Dass das die Grundlage dafür wäre, eben konstruktiv eine Lösung zu finden. Jeder muss doch wissen wo er dran ist, damit er sich danach richten kann und sich dem entsprechen verhalten kann.
Deshalb möchte ich endlich Offenheit und Ehrlichkeit, ist das nicht mehr als verständlich ?

In welcher Situation befinde ich mich denn nun ?
Du schreibst: "Das Recht auf die Ehewohnung kann streitig gemacht werden. Hier kommt es darauf an, wer die Kinder "hat" und dadurch entsprechenden Wohnraum benötigt"

Soll ich jetzt warten, einfach dasitzen und warten dass meine Frau sich einen RA nimmt und ich dann Post bekomme mit der Aufforderung doch bitte mein Köfferchen zu packen ?
Nur weil sie keinen Vorschlag macht, außer dem den sie dann per RA durchsetzen würde ?

Sorry, aber so ein Gemüht habe ich einfach nicht.

Ich dachte es wäre richtig rübergekommen, aber ich will es gerne nochmal sagen:
Ich möchte deine erwähnte "klassische" Lösung bezüglich der Kindesbetreuung nicht, ich möchte diese 50/50 Lösung für beide. Ich denke meine Frau soll auch endlich selbst Verantwortung übernehmen und es sich, wie sonst eben immer nur so leicht machen.
Ich mache das doch auch, das ist doch nur mehr als gerecht, oder sehe ich das falsch ?

Vielleicht noch zu besseren Verständigung: meine Frau und ich sind beide selbegeständig, jeder hat ein eigenes Unternehmen.

LG
Jörg


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.05.2004 20:41
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Melly,

ich habe dir eine PN geschickt, weil ich glaube es wäre nicht gut, wenn ich das Thema hier weiter breittreten würde...

Gruß
Jörg


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 12.05.2004 21:03
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Dann werde ich meine Gedanken ein wenig ausführen, immer in dem Risiko, nicht alle Hintergründe auf deiner Seite zu kennen.

dass ich sehr vieles in meiner Ehe gar nicht so richtig für mich sondern eher für meine Frau gemacht habe.

Es ist in einer intakten Partnerschaft immer so, dass einer (mal) mehr gibt oder nimmt.

Weil sie selten eine Entscheidung selbst getroffen hat, mich immer in die Verantwortung genommen hat und mich entscheiden lassen hat,

Okay, sie ist entscheidungsschwach. Aber warum? Aus Boshaftigkeit, um dir später eins rüber zu ziehen? Vielleicht hatte sie auch Befürchtungen, du würdest selbiges tun, wenn sie entschieden hätte. Ich bewege mich hier im Bereich der Vermutungen, der Optionen, ist mir klar. Irgendeinen Grund muss es aber geben. Letztlich ist dieser für die Zukunft unerheblich, hilft dir lediglich noch bei der "Abwicklung" der Ehe.

wenn man sich festlegt, muss man sich an das halten, was man festgelegt hat.

Nö. Eine Entscheidung wird zum Zeitpunkt X in Kenntnis aller bis dato vorhandenen Parameter getroffen. Wenn sich was ändert, gilt es die Entscheidung zu überdenken. Ist nur ein grundsätzliches Statement, hat nix mit dir zu tun.

Das einzige was sie sagt ist, dass sie die Trennung will und dass sie es am liebsten hätte, wenn ich gehen würde und sie mit den Kindern hier bleibt.

Was mehr willst du dann von ihr wissen? Sie wird dir nicht mitteilen, wie sie ihr eigenes künftiges Leben plant. Hart gesagt: Das geht dich auch nichts mehr an, so lange das Verhältnis der Kinder zu dir davon nicht betroffen ist. Wenn es jetzt strittig ist, wer in der Ehewohnung bleibt, müsst ihr eine Einigung erzielen. Gibt es keine Einigung, bleibt ihr zusammen da wohnen oder einer zieht vor Gericht.

Also ich fühle mich echt ungerecht behandelt, wenn du mich als egoistisch bezeichnest.

Du hast in aller Deutlichkeit gesagt, was du willst, welche Planungen du betreibst und die dahinterstehenden Gründe genannt. So wie du stichhaltige Gründe hast, hat sie deine frau sicherlich in ihrer Erklärungswelt auch. Mit keinem Wort (hab's vielleicht überlesen) triffst du Aussagen, wo der Aufenthalt der Kinder sein soll, wie du dir künftig z.B. den Umgang vorstellst oder wie das Thema Unterhalt geregelt wird. DAS sind die wichtigen Themen.

Eine neue Bude mit Arbeitsecke findest du, das ist sicher. Es gilt aber künftig zwei Mieten zu bezahlen und ihr verliert den Splittingvorteil, wodurch bei gleichbleibenden Einkünften weniger Geld zur Verfügung steht.

Kannst du mich ein wenig verstehen ?

Ich verstehe dich allerbest; auch vorher schon. Ich möchte deine Aufmerksamkeit auf das wirklich wichtige lenken: Auf deine Kinder und das Leben danach. Wenn das Ziel fest steht, ist der Weg auch definiert.

ich möchte diese 50/50 Lösung

Das ist eine klare Aussage und bedeutet, dass ihr beide euch auf der Elternebene verstehen müsst. Das geht wiederum nur, wenn ihr gemeinsame Absprachen trefft und die Kinder das mittragen. Entscheidungen "überzustülpen" erzeugt beim "Überrannten" mit der Zeit einen fahlen Beigeschmack. Die Fragen sind, ob ihr das leisten könnt, ihr euch das leisten könnt und wie die Kinder dazu stehen.

Ich mache das doch auch, das ist doch nur mehr als gerecht, oder sehe ich das falsch ?

Nein; aber es ist scheinbar momentan nur deine Sicht. Zudem du den Aspekt der Gerechtigkeit in den Abgründen des Familienrechts lange suchen musst. Und da Kinder beteiligt sind, hat deine Frau auch mitzureden.

Mal so grundsätzlich: Wenn du der Entscheider bist, dann schaffe Fakten. Aber mit denen müsst ihr alle auch leben können.

DeepThought


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

AntwortZitat
Geschrieben : 12.05.2004 22:05




(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Da bin ich wieder...

lang lang ist es her und es ist viel passiert mittlerweile. ;(

Ein dreiviertel Jahr habe ich nun gekämpft um eine Ehe die nicht mehr zu retten ist.

Im März hatte mir meine Frau gesagt sie wolle sich trennen und ich solle eine Lösung finden.
Nachdem ich ihr gesagt habe, dass ich nicht gehen werde, weil ich mich nicht von meinen Jungs und von meinem Heim trennen will, gingen Monate mit Diskussionen, Rettungsversuchen, Mediation etc. ins Land.
Gebracht hat es alles nichts. Sie wollte oder konnte nicht gehen.

Zwischen Weihnachten und Neujahr bin ich mit meinen Jungs bei meiner Mutter und Schwester in Süddeutschland gewesen.
Als wir am 4.1. zurückkamen, stand sie mit ihrer Familie und Freunden am Bahnhof, hat die Jungs mit zu ihrer Mutter genommen, mir gesagt sie sei ausgezogen und sie würde die Jungs mitnehmen.

Als ich allein in die Wohnung kam, war diese fast komplett ausgeräumt, alles an Wert war rausgerissen: Küche raus, Badezimmer, Schlafzimmer Kinderzimmer, alles weg.
Sie hatte zu dem Zeitpunkt nicht einmal eine Wohnung, hatte den gesamten Hausrat in irgendwelchen Garagen untergebracht.

Hilferufe meiner Jungs...Jungendamt eingeschaltet, sie hat gerichtlich das alleinige Sorgerecht und Aufenthaltsbestimmungsrecht per EA beantragt.
Der Bericht des Jugendamtes war so toll: alles was meine Frau angegeben hat wurde 1:1 übernommen, alles was ich gesagt habe wurde verdreht, auch die Äußerungen der Jungs wurden verdreht oder einfach ignoriert.

Meine Frau hat vorläufig das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht zugesprochen bekommen, vom Gericht wurde ein Gutachter beauftragt nun ein Gutachten zu erstellen, wo die Jungs besser aufgehoben sind.

Ich darf meine Jungs alle zwei Wochen am WE sehen und jeden einmal in der Woche von 16-19 Uhr. Sie haben alle schon gesagt, dass ihnen das zu wenig ist..ich kann nichts unternehmen.

Die Jungs hatten dem Jugendamt gesagt, dass sie wollen, dass wir uns beide zu gleichen Teilen um sie kümmern sollen, aber das 50:50 Modell gibt es für das Jugendamt nicht, egal ob es die Kinder wollen oder nicht.

Ich befinde mich in der Restschuldbefreiung, nachdem ich 1999 die alleinige finanzielle Verantwortung für das gekaufte Unternehmen meine Schwiegermutter übernommen habe.

Ich bin seit einem halben Jahr krankgeschrieben und marschiere mit großen Schritten auf eine Depression zu.

Meine Frau hat mir alles genommen wofür ich 23 Jahre gearbeitet habe und meint auch noch es sei alles ihres. Selbst Küche und Schlafzimmer, welches ich vor unserer Ehe gekauft habe.

Ich bin selbstständig und selbst an meinem Betriebsvermögen und an Werkzeug hat sie sich bereichert. Erbstücke meiner Großeltern, persönliche Dokumente und Gegenstände hat sie mitgenommen, sie hat sich wahllos bedient.

Anzeige wegen Diebstahl oder Unterschlagung kann ich nicht erstatten, weil ja Ehefrauen einen nicht "beklauen".
Mir bleibt nur der Weg der Klage, und das kann dauern.

Sie hat sich nicht am Familienunterhalt beteiligt, obwohl sie auch selbstständig ist. Sie zahlt keine Schulden ab und an den noch zu zahlenden Mieten beteiligt sie sich auch nicht, sagt einfach "sie kann nicht". Aber Geld für neue Möbel hat sie.

Ich habe nicht mal die finanziellen Mittel um mir eine neue Wohnung zu suchen, Kaution, Umzugskosten und das Geld für die Beseitigung des "Restmülls" was sie mir übrig gelassen hat, habe ich auch nicht.

Keine tollen Aussichten.. ich weiß einfach nicht mehr weiter...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.02.2005 03:24
(@kleinegon)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Jörg (Blonder dreifachPapa)

das hört sich sehr, sehr bitter an.
Jetzt mußt Du meines Erachtens erst mal an Dich denken.

Der Sachverständige und die Gerichte dauern Zeit. Bei mir war es bis zum ersten entscheidenden Gerichtstermin mit dem Ergebnis der Sachverständigen über ein Jahr , der zweite Sachverständige dann nochmals eineinhalb Jahre. Hierfür Tips: Klage nicht Deine Frau an sondern betrachte alles nur aus der Sicht der Kinder. #Stelle Fragen hier, wenn es soweit ist.

Zu Dir:
Dass die Jugendämter häufig vieles umdrehen, Aussagen der Kinder manipulieren --- das kommt meines Erachtens viel zu häufig vor. Bei einer EA der Mutter Recht zu geben -- leider auch. Du bist also kein Einzelfall. Diese Erkenntnis hilft Dir deshalb, dass Du Dein Schicksal nicht persönlich nimmst --- das ganze Theater, das das JuAmt und die Gerichte machen liegt nur daran, weil Du Vater bist.

Also hast Du jetzt Zeit, Dein Leben in den Griff zu kriegen, was auch die Voraussetzung ist, damit deine Kinder ihren Vater behalten können. Oder hat es für Deine Kids Sinn, wenn Du absinkst ? Na also !!

Jetzt hast Du in nächster Zeit keinerlei Probleme mehr sondern viele, viele Aufgaben. Was willst Du als erstes anpacken ?? Mach Dir eine Prioritätenliste.

Dann schau nach, inwieweit Du die einzelnen Punkte von verschiedenen Gesichtspunkten aus betrachten kannst.

Bsp: Deine akute Geldnot. Gibt es die Möglichkeit der Privatinsolvenz? Du arbeitest seit einem halben Jahr nicht mehr -- läuft das mit der Stütze ? Sind Verwandte da, die dich unterstützen können (wichtig: auch emotional) ? Ich habe zu wenig Info´s, um mehr ins Detail zu gehen. Frag nochmal konkret in den Userkreis, Du erhälst bestimmt Antworten.

Bsp: Umgang mit Deinen Kids. Dies ist vorläufig geregelt. Durch das 14-tägige bleibt der Kontakt zu ihnen und sie werden auch bei Gericht gehört werden (bei 13/15 Jahren auf jeden Fall). Hier keine Angst einjagen lassen. Diesen Punkt kannst Du fast abhaken. Ist doch auch schon eine Entlastung: zu wissen, dass man nicht viel im Moment machen kann und dass nicht viel anbrennen wird.
Jedoch mußt Du ein Ambiente (Wohnungsauswahl) für die Kids schaffen, in denen sie sich wohlfühlen. Mein JuAmt verlangt eine Erläuterung, wie ich mir das Zuhause bei mir für mein Kind vorstelle (zeitlich, räumlich ...). Also nochmals eine Aufgabe, die Du erfüllen kannst.

Bsp: Rechtsvertretung. Such Dir einen Anwalt aus, mit dem Du kannst. Lass Dich beraten, was Dir geschehen kann und worauf Du Dich zu konzentrieren hast. Wahrscheinlich liegt auch einen Prozesskostenhilfe (PKH) für Dich drin.

Bsp: Deine Gesundheit, Dein Wohlergehen !!
Dies ist Voraussetzung für alles, was Du unternimmst. Lache zum Beispiel mit Deinen Kids - das bringt was, auch aus einem gequälten Lachen kann ein befreiendes (schönes und treffendes Wort) Lachen werden. (Zieh natürlich Deine Kinder nicht den Ehekrieg mit rein, sondern biete Dich als "Umgangselternteil" an, bei dem sie sich einfach wohl und geborgen fühlen). Geh nochmals zu einem professionellen Therapeuten, sprich alte Freunde an.

Du siehst, Du kannst viel tun, auch wenn Dich die Ohnmacht übermannt. Wir alle hier können Dich voll verstehen.

Hab Kraft und schau mal wieder rein und schreib Dich hier aus -- hilft wirklich.

Sei gestützt
Kleinegon


Hast Du nur eine Möglichkeit, dann bist Du in einer Zwangslage. Bei zwei Möglichkeiten hast Du nur das Entweder - Oder. Such Dir eine dritte Möglichkeit. Jetzt hast Du Wahlmöglichkeiten und es beginnt die Verantwortung in Freiheit.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2005 07:54
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo kleinegon,

vielen Dank erstmal für deine unterstützenden Beitrag.

Mit dem Sachverständigen habe ich am 2.3. einen Termin. er sagte mir am Telefon, er wolle sich mit mir unterhalten, um von mir zu erfahren, wie ich die Situation sehe und einschätze.
Auch dem JA gegenüber habe ich die Bedürfnisse der Jungs in den Vordergrund gestellt, aber die wurden wenig berücksichtigt. Mir wurde unterstellt ich würde die Jungs beeinflussen. Ich habe ihnen lediglich Mut zugesprochen zu sagen, was sie möchten und sich wünschen. Meine Frau hat die Kinder nie gefragt was sie wollen, sie hat sie völlig rausgehalten und das versucht durchzusetzen, was sie will.

Es wäre aber gut wenn ich Tips bekommen würde, wie ich mich verhalten soll, vielleicht liegt es ja an meiner Art mich auszudrücken.

Auch die Jungs (14/12/10) sollen dann später bei dem Sachverständigen gehört werden.
Dieses Gutachten soll für die Hauptverhandlung die entgültige Entscheidung über das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht herbeibringen.

Also hast Du jetzt Zeit, Dein Leben in den Griff zu kriegen, was auch die Voraussetzung ist, damit deine Kinder ihren Vater behalten können. Oder hat es für Deine Kids Sinn, wenn Du absinkst ? Na also !!

Sicher hast du recht mit dem was du schreibst. Mein Kopf sagt mir das selbe, es ist nur so schwer es umzusetzen, da ich ständig Rückschläge einstecken muss und musste.

Bsp: Deine akute Geldnot. Gibt es die Möglichkeit der Privatinsolvenz? Du arbeitest seit einem halben Jahr nicht mehr -- läuft das mit der Stütze ? Sind Verwandte da, die dich unterstützen können (wichtig: auch emotional) ? Ich habe zu wenig Info´s, um mehr ins Detail zu gehen.

Ich habe bereits 1999 Insolvenz für das Geschäft meine Schwiegermutter angemeldet. Es war ein Einzelunternehmen und ich war alleiniger Inhaber. Folge war für mich die Privatinsolvenz. Das Insolvenzverfahren ist abgeschlossen und seit Februar 2002 läuft nun die Restschuldbefreiung, bis Februar 2009.

Ich hatte umgeschult zum Fachinformatiker und habe mich 2003 selbstständig gemacht.
Es lief sehr gut bis Juni 2004.
Seit July 2004 bin ich nun krankgeschrieben und erhalte 1.300.-€ Krankengeld. Wie lange noch steht in den Sternen. Ich bin nun über einem halben Jahr fast ganz raus aus dem Geschäft, in meiner Branche ist das eine halbe Ewigkeit. Ich bräuchte eine berufliche Rehabilitationsmaßnahme. Ich werd versuchen demnächst bei einem Termin des medizinischen Dienstes der Krankenkasse dies bewilligt zu bekommen.

Die moralische Unterstützung habe ich schon, nur wohnen meine Verwandten nicht in meiner Nähe, die Unterstützung findet also meist telefonisch statt.

Jedoch mußt Du ein Ambiente (Wohnungsauswahl) für die Kids schaffen, in denen sie sich wohlfühlen. Mein JuAmt verlangt eine Erläuterung, wie ich mir das Zuhause bei mir für mein Kind vorstelle (zeitlich, räumlich ...). Also nochmals eine Aufgabe, die Du erfüllen kannst.

Ich habe eine Wohung in Aussicht, drei Zimmer KDB. Es ist zwar keine Küche drin, aber es würde schon funzen. Das Problem sind auch hier die Kosten. Sowohl Kaution wird dann fällig, als auch der Umzug muss bezahlt werden, ich habe nicht mal ein Auto.
Dann muss die alte Wohnung entrümpelt werden, bzw. es sind einige Sachen da, die sich sicher noch verkaufen ließen, über Ebay oder so, aber auch das braucht Zeit.

Bsp: Rechtsvertretung. Such Dir einen Anwalt aus, mit dem Du kannst. Lass Dich beraten, was Dir geschehen kann und worauf Du Dich zu konzentrieren hast. Wahrscheinlich liegt auch einen Prozesskostenhilfe (PKH) für Dich drin.

Ich habe eine Anwältin. Sie ist mir seinerzeit von der ProFamilia empfohlen worden, als Anwältin für eine Mediation. Auch sie musste recht bald erkennen, dass meine Frau alle Vorschläge zur außergerichtlichen Regelung abblockt. Sie war fassungslos, wie rücksichtslos meine Frau die Trennung vollzogen hat.
Das Schlimmste was mir passieren kann ist, dass ich auf 730.-€ runtergekürzt werde. Wenn ich kein Krankengeld mehr erhalte, kann ich mein Unternehmen zu machen und mich Arbeitslos melden(ich hätte noch 6 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld).
Obwohl mein Unternehmen die Kosten für ein Leasingfahrzeug aufbringen könnte, bekomme ich keines, da bei der Creditreform meine Restschuldbefreiung und damit meine Privatinsolvenz gelistet ist.
PKH bekomme ich, die ist bereits bei der mündlichen Verhandlung bewilligt worden.

Bsp: Deine Gesundheit, Dein Wohlergehen !!
Dies ist Voraussetzung für alles, was Du unternimmst. Lache zum Beispiel mit Deinen Kids - das bringt was, auch aus einem gequälten Lachen kann ein befreiendes (schönes und treffendes Wort) Lachen werden. (Zieh natürlich Deine Kinder nicht den Ehekrieg mit rein, sondern biete Dich als \"Umgangselternteil\" an, bei dem sie sich einfach wohl und geborgen fühlen). Geh nochmals zu einem professionellen Therapeuten, sprich alte Freunde an.

Das ist ein großes Problem. Ich versuche mit dem Rest des Hausstandes, der mir geblieben ist, es den Jungs schön zu machen, aber sie kennen natürlich ihr Heim so wie es einmal war und vermissen sehr viel wenn sie bei mir sind.
Hinzu kommt, dass die Jungs wie in der Vergangenheit, mir ihr Leid klagen. Ihre Mutter ist ihnen keine Hilfe, da sie auf ihre Bedürfnisse kaum eingeht. Sie sagen mir, dass es ihnen zu wenig ist, wenn sie einmal in der Woche für drei Stunden bei mir sein dürfen. Ich muss ihnen dann sagen, dass ich daran nichts ändern kann, da es vom Gericht so entschieden wurde und ihre Mutter es so will. Ich habe ihnen gesagt sie sollen bei der Befragung durch den Sachverständigen ihre Wünsche äußern.

Weißt du, es war auch in der Vergangenheit so, dass Papa alles reregelt hat, für alles eine Lösung gefunden hat, weil die Mutter immer hilflos war.
Jetzt bin ich in der Situation, meinen Kinder nicht helfen zu können. Ich kann sie nur motivieren ihre Bedürfnisse und Wünsche gegenüber ihrer Mutter und dem Sachverständigen durchzusetzen.

Die Jungs haben aber, was ihre Mutter betrifft, schon resigniert. Sie sagen immer, wenn sie sich an ihre Mutter wenden sollen: "das bringt doch eh nichts", weil sie genau wissen, dass sie auf ihre Bedürnisse nicht eingeht.
Also kommen sie immer wieder zu mir und klagen mir ihr Leid.
Ich kann nur selber nicht helfen und das belastet mich sehr!

Was den professionellen Therapeuten betrifft, so ist von dem Psychater eine Therapie beantragt worden, ich denke ich bin dort in guten Händen.

Ich hoffe nun etwas mehr Licht in das Dunkel gebracht zu haben.

L.G.
Jörg

[Editiert am 22/2/2005 von der blonde dreifach-Papa]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.02.2005 16:13
(@kleinegon)
Nicht wegzudenken Registriert

Hallo Jörg,

ich finde es sehr positiv, dass Du so viel Aktivitäten zeigst, auch wenn die Ergebnisse nicht immer dem entsprechen, was Du Dir erhoffst. Du stehst wirklich bitter da.

Arbeitet eigentlich Deine Ex ? Bzgl. dem Müll in der alten Wohnung: warum mußt Du das rausschaffen, da seid ihr beide doch verantwortlich!?

Zu Deiner Frage mit dem Sachverständigen (SV).
Ich habe da sehr, sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Passe auf, alle SV schaffen erstmals eine gute Atmosphäre und lullen Dich ein, damit das rauskommt, was sie hören wollen. Sie spielen Die (teilweise) Verständnis vor und im Gutachten liest Du dann das grasse Gegenteil.
Tips: sprich nie schlecht über Deine Ex. Sprich nie darüber, dass Du zu Deiner Ex zurückwillst. Die Verletzungen, die aus der Beziehungsproblematik und der Trennung erfolgten, dürfen Deine heutige Fähigkeit, die Kinder zu betreuen, nicht beeinflussen. Wenn Du über Deine Ex sprichst, dann in dem Ton, dass Du befürchtest, dass sie den Kindern etwas nicht bieten kann, was die Kinder brauchen und Du ihnen geben kannst. Aber Vorsicht: lass Bewertungen über Deine Frau weg. Deshalb: Du befürchtest, dass.........
Ein Beispiel hast Du genannt: auf die Probleme und Wünsche der Kinder eingehen. Bleibe jedoch nicht so allgemein sondern bereite Dich mit konkreten Beispielen vor. Konkret hilft immer.

Hebe positiv (aus der Vergangenheit) hervor, was Du den Kindern alles gegeben hast, an Liebe, Unterstützung, Problembewältigung in ihrem privaten Umfeld (Freund, Schule, Verein...), wie Du mit Ihnen die Freizeit verbringst.

Auch kannst Du ruhig äußern, dass Du eine Therapie beantragt hast bzw. machst.

Dann mußt Du konkret den Umgang nennen, den Du als sinnvoll erachtest. Auch den SV fragen, was er denn für das sinnvollste für die Kinder denkt, ist machbar. Das schmeichelt den SV. Sprich den SV direkt an, ob er/sie eine Vermittlung zwischen den Eltern in einem Dreiergespräch für sinnvoll erachtet und unterstützt. Achte darauf, dass der SV dabei klar erkennt, dass Du nicht in die alte Beziehung hineinwillst oder Vorwürfe der Ex machen wirst. Das kommt nicht gut an und wirkt m.E. kontraproduktiv, es gehört auch nicht zum Auftrag des Gutachters.

Es gibt die Möglichkeit, einen SV auch abzulehnen. Berate Dich hier mit Deiner Anwältin, da rechtliche Fristen einzuhalten sind. Meien Erfahrung ist leider, dass der Richter die SV aussucht, die ihm das Ergebnis geben, das er sich wünscht.

Hast Du Dir Gedanken gemacht, die Kinder "aufzuteilen", dass z.B. der/die Älteste (oder beide) zu Dir kommt/en, die anderen bei der Mutter bleiben? Alle 14 Tage wären die Kinder am WE zusammen bei einem Elternteil. Dies wird, wenn der Altersunterschied angebracht ist, von einigen Gerichten favorisiert. Ob es für die Kinder gut ist, das weiß ich nicht. Aber es scheint mir, dass die Gerichte damit jedem Elternteil gerecht werden wollen. Trotzdem: Du kannst den hälftigen Aufenthalt ansprechen. Es gibt hierüber Fernsehsendungen und Untersuchungen, die dies für das beste für die Kinder halten. Bsp: in Belgien, Kanada und Australien soll der hälftige Aufenthalt zum Standardfall werden.

ansonsten kann ich Dir keine konkreten Vorschläge mehr geben. Aber Deine Aktivität freut mich, und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es Dir sehr, sehr schwer fällt. Ich dachte damals immer nur im Kreise und kam nicht voran. (Dies geht mir teilweise bis heute so).

Kopf hoch,
Deine Kinder wirst Du nicht verlieren, wenn Du so weitermachst.

Gruß
Kleinegon


Hast Du nur eine Möglichkeit, dann bist Du in einer Zwangslage. Bei zwei Möglichkeiten hast Du nur das Entweder - Oder. Such Dir eine dritte Möglichkeit. Jetzt hast Du Wahlmöglichkeiten und es beginnt die Verantwortung in Freiheit.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.02.2005 17:59
(@der-blonde-dreifach-papa)
Schon was gesagt Registriert

Hallo kleinEgnon,

du fragtest, ob meine "noch Frau"(nF) arbeitet: Sie ist auch selbstständig, sogar ca. 1 Jahr länger als ich, aber über ihre Einkünfte hat sie mir nach 2003 keine Auskunft mehr erteilt ihr Worte immer wenn ich was für Ämter ect. angeben musste: "weiß ich nicht, gib doch das von 2003 an.

Bzgl. dem Müll in der alten Wohnung: warum mußt Du das rausschaffen, da seid ihr beide doch verantwortlich!?

Wir sind in vielen Dingen beide verantwortlich,aber das sieht sie wohl anders, oder sie "kann" ja nicht.....

Ich habe gestern einiges recherchiert in Sachen SV. Der SV der für uns zuständig ist, hat nicht gerade die besten Kritiken in der Vergangenheit erhalten. Es ist viel zu lesen, dass er pro forma oft die schon vorgefertigte "Meinung" des jeweiligen Gerichtes untermauert hat.
Ich habe oft gelesen, "Mann" solle sich gut vorbereiten und die Wahl seiner Worte mit Bedacht wählen, nicht schlecht über den Partner reden und sich auf die Bedürfnisse der Kinder konzentrieren. Das ist natürlich in der angespannten Situation in der "Mann" sich befindet sehr delikat.

Hast Du Dir Gedanken gemacht, die Kinder "aufzuteilen", dass z.B. der/die Älteste (oder beide) zu Dir kommt/en, die anderen bei der Mutter bleiben? Alle 14 Tage wären die Kinder am WE zusammen bei einem Elternteil. Dies wird, wenn der Altersunterschied angebracht ist, von einigen Gerichten favorisiert. Ob es für die Kinder gut ist, das weiß ich nicht.

Da meine nF gegen die Trennung der Kinder ist, hat sich auch das JA dagegen ausgesprochen.
Unser "mittlerster" hat deutlich gemacht, wenn das Gericht einem Elternteil alle drei Kinder zusprechen würde, er gerne dann bei dem anderen Elternteil leben möchte.
Das JA hat diese Äußerung so interpretiert, dass der Junge aus Mitleid dann zu dem anderen Elternteil wolle.
Das ist so aber nicht ganz richtig. Er ist der jenige, der die Trennung am wenigsten verkraftet.
Er ist derjenige, der immer sehr harmoniebedürftig war und uns regelrecht "zusammenhalten" wollte. Als er gemerkt hat, dass seine Bemühungen nicht den erwünschten Erfolg brachten, hat er seine Hilflosigkeit/Machtlosigkeit gespürt und ist sehr ungehalten, nervös und unzufrieden geworden. Er sehnt sich nach Ruhe, möchte Abstand haben, auch von seinen Brüdern, das ist der hauptsächliche Grund, warum er gern zu dem anderen Elternteil wollte/will.

Auch das Gericht hat schon angedeutet, eine Trennung der Geschwister nicht für gut zu erachten. (ganz im Sinne der Kinder :knockout: )

Morgen hab ich einen weiteren RA-termin, dann geht es darum endlich Klage einzureichen, wegen meines Eigentums und dem Hausrat, andem sie sich rücksichtslos bereichter hat.

Es gibt viel zu tun.....lassen wir es nicht liegen !!! 😉

So long

Jörg

[Editiert am 23/2/2005 von der blonde dreifach-Papa]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 23.02.2005 09:42