HIER MEIN MAIL AN DIE GUTACHTERIN FÜR DAS FAMILIENPSYCHOLOGISCHE GUTACHTEN ZUM UMGANG:
Hallo Frau XXX,
im September 2015 hat das Familiengericht XXX den begründeten eigenen Entschluss umgesetzt, ein Psychologisches Fachgutachten zur Unterstützung und Klärung der verfahrenen Situation in der Trennungsfamilie "Kind XXX(13 Jahre, entfremdete Tochter" einzusetzen. Dieser Auftrag wurde Ihnen überantwortet.
Im November letzten Jahres hatte ich ein hoffnungsvolles Gespräch bei Ihnen, in dem die Bedürfnisse, Wünsche, Aussichten und Möglichkeiten klar formuliert ausgetauscht wurden.
Von Ihrer Seite kam dann noch das ein oder andere Mail. Ansonsten gar nichts. Kein einziges konkretes Vorgehen.
Seit der ganzen langen Zeit habe ich meine Tochter XXX ein einziges Mal für einen Nachmittag getroffen. Dies (1x in 6 Monaten!) liegt nachweislich noch deutlich unter dem Schnitt der Vorjahre (10x im Jahr).
Auf allen anderen Ebenen ist nichts geschehen.
Angeblich würde meine Tochter -so in der Mail von Ihrem Kollegen Herr XXX- sich mit mir über 3-wöchige Treffen direkt absprechen. Dies ist mitnichten der Fall und das wissen Sie!
Selbst das Gericht hatte mittlerweile zum Einen angefragt, wann mit dem Gutachten denn zu rechnen sei und zudem wohl noch seine interne Zuständigkeit gewechselt nach dem Motto "Das Unbehagen schaff ich mir vom Hals".
Obwohl der seelische Schmerz und die menschliche Tragik mit keinem Geld der Welt gut zu machen ist, denke ich mittlerweile an eine Schmerzens- und Schadensersatzzahlung. Am besten überweisen Sie mir direkt 5000.- EUR und wir sparen uns den ganzen Rest (gerichtliche, fachliche und menschliche Auseinandersetzungen). Was denken Sie dazu?
Mit wenig erfreuten Grüßen,
XXX XXX
PS: Spätestens am Elternkongress in KA am 15.07. werden wir uns ja sehen. Vielleicht bekomme ich dort mehr Antworten auf meine Fragen (siehe die letzten beiden Mails zwecks weiteren Vorgehens).
Moin.
Man mag Deinen Ärger und Frust ja verstehen. Aber glaubst Du, der Sache mit so einer emotionalen Email zu dienen??
Glaube nicht, dass Du Antworten bekommst. Vermutlich taucht das Schreiben im Rahmen des Gutachtens wieder auf...
Aber ich habe die Hoffnung, dass Du das Schreiben nur hier gepostet hast um Deinen Frust loszuwerden, aber nicht abgeschickt hast! (eine gute Strategie übrigens!)
Toto
Super Idee. Jetzt hat sie dich bestimmt ganz lieb und schreibt ruckzuck ein Gutachten in deinem Sinne.
Das Schreiben habe ich genauso nach 2 unbeantworteten netten Mails und verstrichenen Monaten verschickt.
Ist kein fake oder ein hypothetisches Wut ablassen.
Da die Intervention nichts erreicht, kann ich auch einfach meinem Unmut unverhohlen Ausdruck verleihen.
Auf das Gutachten gebe ich nichts und das brauch ich auch nicht mehr, weil ich kein Familiengericht mehr von innen beschaue.
Mein Interesse liegt also nun nicht darin, dass mich die Gutachterin " lieb hat", meine Frage ist, wie ich gegen ihre Untätigkeit vorgehe...
Sie NICHT einfach so mit dem Abkassieren der "Prämie" durchkommen zu lassen, gebietet schon der Anstand gegenüber unseren Steuergeldern, von denen das bezahlt wird!
Mein Interesse liegt nicht darin, das mich die Gutachterin lieb hat, meine Frage ist, wie ich gegen ihre Untätigkeit vorgehe...
Auch ihre Untätigkeit wirst Du damit vermutlich nicht beseitigen können. Und lieb haben könnte ja vielleicht auch eher als gewogen zu lesen oder als nicht negativ eingestellt. Und dem dient Dein Schreiben nicht. Aber das weisst Du sicherlich (mittlerweile).
Wenn Du eine Frage hast, dann stelle sie doch konkret. Und am Besten bevor Du solche Eigentore schiesst... (ja, ich weiß, Fußballspielen willst Du auch nicht mit der Gutachterin... :wink:)
toto
