Die älteren Fories kennen meine Geschichte und den glücklichen Ausgang für meinen Sohn und mich. Die Beziehung zu ihm, das ganze Procedere bei den Übergaben, eigentlich alles hat sich besser entwickelt, wie ich dachte. Ich bin wieder Papa, nicht Thomas, der Kleine hat das Urvertrauen wieder und erzählt mit seinen fünf Jahren auch schon locker über seine Befindlichkeiten. Da kamen so einige Bemerkungen, die mich nachdenklich gemacht hatten, die ich aber nicht weiter hinterfragen wollte. Das hätte ihn überfordert.
Ich bekam gestern eine Email des JAes, die mich seit sechs Monaten hervorragend unterstützen. Tenor dieser Mail war, Mama ist pleite. Der Kindesunterhalt ist weg, Kindergeld ebenso, die ergänzenden Leistungen der ARGE auch. Der Junge ist ja bei mir, bei Mama nur zu Besuch. Dazu kommt, das sie heute noch an den Zwangsgeldern zahlt, meinem und ihrem RA Kohle schuldet, sowie an die Gerichte zu zahlen hat.
Wir haben das so geregelt, daß ich im Einvernehmen mit dem JA den Jungen auch mal bei Mama und seinen Schwestern lasse, um ihm sein kindliches Umfeld zu belassen. Wenn ich mir meinen Jungen so ansehe, war das die beste Lösung für ihn. Er geht damit völlig unbelastet und fröhlich um, die von mir gefürchtete Überforderung des Kleinen ist nicht eingetreten. Persönlich habe ich in meinem Dienst dadurch auch keine Nachteile.
Mama muß mir aber jedesmal den Jungen nach Kassel bringen, daß bedeutet für sie Kosten für den ÖPNV. Da wurde ich heute vom JA gefragt, ob ich diese Kosten freiwillig übernehmen, ihr also ersetzen würde. Ferner hat man ihr das Telefon abgestellt, die Handykarte ist leer, sie kann also, wenn notwendig, keinen Kontakt zu mir aufnehmen.
Den Bedarf, wenn der Junge bei ihr ist, übernehme ich ohnehin. Nur, wenn einem sein eigener Sohn schon erzählt, Mama hat kein Geld mehr, dann ist das ziemlich heavy. Es gibt ja da noch Kids aus ihrer Ehe, die haben mal Papa zu mir gesagt. Und wie es denen geht, sehe ich von Zeit zu Zeit. Diese Kinder sind ja auch Opfer dieses irren Streites, den ihre Mutter da vom Zaun gebrochen hat. Und jetzt sind sie lebende Beispiele für Kinderarmut.
Ihre Mutter, eine ehemals sehr attraktive Frau, läuft in Klamotten rum, da schäme ich mich, meinen Sohn mit ihr abziehen zu lassen, wenn sie ihn hier abholt. Die Kinder, soweit ich das für die Mädchen beurteilen kann, sind immer gut ernährt; Mein Sohn ohnehin. Ich habe aber den Eindruck, daß sie selbst bei sich am Essen spart.
€ 20.- für ne Fahrkarte zu geben, sind für mich nicht das Problem. Nur, daß wird nicht reichen. Ich will mir gar nicht vorstellen, wie denen ihr Weihnachten aussehen wird. Am 24.12. dürfte nicht mehr viel Geld da sein.
Ich habe keine Ahnung, wie ich mich verhalten soll. Was würdet ihr tun? Das JA hat den Rest mir überlassen, da derzeit keine "Gefahr" für die anderen Kinder besteht.
Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob die Frau über das Fahrgeld und die Handykarte hinaus überhaupt Geld von mir annehmen würde.
Klar, ich wollte die Prozesse gewinnen, Ich wollte aber niemals diese Frau am Boden sehen, geschweige denn vernichten. Das ist die Mutter meines Sohnes!
Sicher hat sie sich das alles selbst zuzuschreiben. Aber so.............??????
Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
Hallo Thomas,
Über welche Möglichkeiten denkst du nach?
Denkst du an zusätzliche finanzielle Hilfe oder siehst du sie eher als Fass ohne Boden?
Überlegst du einzuschreiten und die Kinder vor ihr zu beschützen?
Gibt es weitere Handlungsalternativen?
Ich kenne deine Geschichte jetzt noch nicht, werde aber mal nachlesen.
Gruss Beppo
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
Hallo Thomas,
ich denke, das IST ein Fass ohne Boden...
Dein Mitgefühl für deine Ex ehrt dich ja, aber ich denke, sie müsste versuchen, finanziell selbst wieder auf die Füße zu kommen.
Kenne deine Geschichte ebenfalls nicht, und weiß demnach nicht, ob deine Ex arbeitet oder ob sie Ausbildung hat ect., jedoch scheint es schlicht so zu sein, dass sie mit Geld nicht wirklich umgehen kann.
Da nutzt es nichts, wenn du sie finanziell unterstützen würdest, denn dann wäre statt am 10. eben am 18. kein Geld mehr da!
Sinnvoller erscheint mit, dass der Dame mal jemand (und ich halte es für zweifelhaft, ob DU das sein solltest) ihre Einnahmen und Ausgaben auflistet und mit ihr einen Plan entwirft, wie man was ändern könnte, damit das Geld reicht.
Dass du die Kosten für die Fahrkarte übernimmst, fände ich dagegen okay. Und meinetwegen auch eine Handykarte, allerdings mit dem Ergebnis, dass sie für dich dann auch erreichbar ist!
Es hilft ihr insgesamt nicht viel, sichert aber zumindest einen vernünftigen Umgang.
Schütze dich ein bisschen vor zuviel Mitgefühl mit ihr. Sie ist ein erwachsener Mensch und sollte in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen. Und den Kindern scheint es ja gut zu gehen.
In Bezug auf die Kinder solltest du allerdings weiter fein beobachten.
LG, Lesemaus
Getretener Quark wird breit, nicht stark
Servus Hessentom!
Auch ich kenn Deine Vorgeschichte nicht wohl aber die Situation, in der Du steckst.
Sofern Du wirklich helfen willst und EX dies annehmen will, kann es nur Hilfe zur Selbsthilfe sein.
Kostenübernahme für Umgang und eine Handykarte finde ich auch in Ordnung.
Ich habe meiner "eingeheirateten" Tochter eine Zweitkarte mit einem monatlichen Guthaben besorgt. Ist dieser verbraucht, ist sie nur für meine Handynummer (und umgekehrt) trotzdem noch erreichbar.
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Hi,
optimal für Deinen Sohn wäre es sicherlich, wenn er weiterhin unbeschwert mit seiner Mutter umgehen kann.
Soll heissen, sofern abbildbar für dich, wäre es sinnvoll, weiterhin der KM mehr zu helfen als vom Gesetztgeber vorgesehen.
Solange es sich hierbei um Handykarten (wichtig für die Kommunikation !) und Fahrkarten handelt, ist das vollkommen OK.
Ggf. vorsichtig mit Bargeld sein - wegen Alkohol.
Es darf nur nicht zur Gewohnheit werden.
Ich ziehe nicht aus.
Hi Hessentom,
das Gefühl das du hast ... kenne ich. Dir tut dein Sohn leid, wegen seiner Mutter. ;(
NUR
EX hat dich versucht fertig zu machen, Kindesentzug, Strafanzeigen, Unterstellung
von Pädophilie 😡 😡
Ganz ehrlich....mir wär´s völlig worscht was mit dem "Tier" ist ... 😡
Wenn ich so weiter denke, willst du jetzt für die nächsten 10 Jahre deine EX unterstützen ?
Sie lebt ihr Leben DU Deins !!!
Gruß
babbedeckel
Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)
Hi Hessentom,
ich sehe es ähnlich wie babbedeckel - spätestens mit der Scheidung endet die Verantwortung für den Ex-Partner (wobei ich persönlich der Ansicht bin, dass erwachsene Menschen auch innerhalb einer Ehe für sich selbst verantwortlich bleiben und diese Verantwortung nicht an den Partner delegieren).
Diese Frau ist die Mutter Eures Sohnes und als solche zu respektieren. Aber das hat mit ihrer Eigenverantwortung nichts zu tun; die steht auf einem anderen Blatt. Würdest Du einem Alkoholiker wirklich helfen, wenn Du ihm Alkohol besorgst? Weil er dann immer schön zufrieden und glücklich ist?
Deine Ex hat nichts ausgelassen, um Dir das Leben zur Hölle zu machen. Frag Dich einfach, was Du für Deinen ehemals besten Freund heute noch tun würdest, wenn er diese Nummern mit Dir abgezogen hätte, um Dich restlos zu vernichten. Für eine Exfrau gelten keine anderen moralischen Massstäbe.
Mitleid ist ein ganz schlechter Ratgeber. Krieg in den Kopf, dass Deine Ehe vorbei ist.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hallo
Ich kenne deine Geschichte zwar auch nicht habe aber gelesen,daß dich deine EX sehr fertig gemacht haben muss bis es vors Gericht geht.
Glaubst du etwa wenn du jetzt in der Lage deiner EX stecken würdest ,daß dir deine EX finanziell helfen würde? Ichglaube nicht.
Anscheinend lebt dein Sohn bei dir und geht nur zum Umgang zur Mutter, dann frage ich mich wieso ausgerechnet das JA dich anruft und dir die Finanzielle Situation der KM ans Herz legt meiner meinun gnach ist das echt kack dreist vorallem wenn die KM jetzt schon angeblich kein geld mehr hat und du ihr die Fahrkarte und ne Handykarte kaufen sollst, damit sie euren Sohn sehen kann alles gut und schön , aber was bekommt der kleine dann in der zeit zu essen wenn Km nichts mehr hat?
Wenn meine EX nach allem was sie mir und meiner Familie angetan hat würde ich ihr nur die kalte schulter zeigen meiner EX Frau war es immer egal ob ich mich ernähren konnte oder meine jetztige Frau von daher bin ich froh, wenn sie hoffentlich ab Januar auch keinen EU mehr bekommt.
Moin
Ich kann dich nur allzugut verstehen. Ich bin auch gerade erst über den Punkt hinaus, an dem ich es zulassen kann die Mutter meiner Tochter ihre eigenden Suppen auslöffeln zu lassen. Darauf möchte ich aber nicht allzusehr eingehen, sondern lediglich erwähnen, das ich mir eine Verurteilung wegen Betruges eingefangen habe und 72 Sozialstunden ableisten mußte.
Wie weit bist du bereit zu gehen bis du merkst, das du weder dir noch deinem Kind damit einen Gefallen tust?
Bezüglich der anderen Kinder wurde dir die Gewissenspflicht dich um diese zu kümmern grob von der Mutter entzogen und genau genommen auch verboten. (kenne ich auch)
Mal eine Gegenfrage: Wo kannst du das Geld was du der KM gibst einspaaren? Doch wohl nur am Kind. Neue Kinderzimmermöbel (Lebenskomfort) gibt es erst mal nicht, weil du nicht darauf spaaren kannst. Die Weihnachtsgeschenke fallen etwas kleiner aus. Das neue Handy was sich der Kleine wünscht kannst du ihm nicht kaufen. etc
Sorry aber die Fahrten zur Mutter würde ich nicht finanzieren. Es ist der Part der Mutter mit dem sie aufzeigen kann, das ihr das Kind was wert ist. Es sind feste Kosten die man einplanen kann und keine spontan auftretenden Kosten. Man könnte mal nen Monat überbrücken helfen wenn der KM die Waschmaschine kaput geht. OK. Aber generell.....
Mann könnte auch überlegen ob der Kleine die Mutter und die Geschwister wärend des Umgangs mal auf ein Eis einlagen kann. Oder man gibt einen Kino- oder McFastfoodgutschein mit. Das nährt auch die Bindung des Kleinen zur Mutter.
Was wenn die KM kein Geld hat um ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk zu kaufen? Sorry aber der Kalender 2007 wurde schon mitte 2006 gedruckt und da kann man nachlesen wann diese Tage kommen.
Gruß
Martin
Hallo Thomas,
ich kann Dich gut verstehen. Man möchte einen Konflikt gewinnen, den man selbst in der Form nicht herauf beschworen hat, der vielmehr über einen hereingebrochen ist. Du hast insofern unheimliches Glück, dass Dein Kind bei Dir ist!!!
Ich verstehe Dich deshalb so gut, weil das Thema bei mir gerade erst anfängt! der Konflikt, jedoch ohne gericht auf einem dafür auch recht extremen Level.
ich kann Dir bei der Einschätzung der Situation nur empfehlen, versäume nie die Situation im Ganzen zu sehen. Gut ich kenne jetzt nur Deinen dargestellten Abschnitt, aber der sagt doch einiges aus. Es muss schon einiges passiert sein, sonst bekommt ein Man doch in diesem Land kaum die Unterstützung des JA`s gegenüber der Mutter.
Also, schau Dir auch den Anfang der geschichte immer wieder an. Wenn Du Tagebuch geführt haben solltest, schau einfach nochmal nach, wass Du damals gedacht und gefühlt hast.
Ich glaube, dass wir alle im Leben für das was wir tun einen bestimmten Preis zahlen. Manchmal dauert dies lange aber es kommt irgendwie immer so. Selbst wir, die in den Situationen stecken, die wir nicht ausgelöst haben, haben zumindest Anteil an den Ursachen.
Wenn Du Dir dann in Ruhe einen Überblick verschafft hast, dann kannst Du entscheiden, wie Du Dich verhälst.
Es ist stets Blödsinn von gerechter Strafe zu reden. Wir sind schließlich nicht Gott. Nur führen zu solchen Zuständen meist eigene Fehler und verantwortungslosigkeit des Betroffenen.
Meine Ex steuert ebenfalls auf ein diesbezügliches Desaster zu. Sie tut das sogar voller vermeintlicher Stärke, einem überlegenen Lächeln und dem gefühl unbesiegbar zu sein. Man steht davor, überblickt die Situation und sagt sich: "das kann nicht ernst gemeint sein, das kann nicht gehen!" Doch, ist ernst gemeint! Am Ende kommt es so wie prognostiziert, nur sollte man sich hüten, dann belehrend zu sein.
Wenn Dir Deine Ex leid tut und vor Allem die Kinder, dann musst Du wissen, ob Du Dich darauf einlassen willst, ihr zu helfen. Wenn ja, übernimmst Du nämlich wieder Verantwortung für sie!!! Es reicht nicht, ihr geld zu geben oder für die Kinder einzukaufen. Wenn, dann musst Du an den ursachen für die Situation arbeiten, d.h. mit ihr planen, analysieren und dann im Schulterschluss handeln.
Wenn sie so kein geld von Dir nimmt, dann hat das mit Stolz zu tun, vermutlich aber auch damit, dass ihr insgesamt eine Perspektive fehlt.
ich würde mir das an dieser Stelle gut überlegen, ob ich so weit gehen würde. Immerhin besteht auch die Möglichkeit, sie an Punkten zu unterstützen, indem Du sie wirtschaftlich entlastest. Kauf den Kindern die Kleidung und finanzier Klassenfahrten usw. Damit mischst Du Dich nicht zusehr in ihr Leben.
ich denke nicht, so wie Du die Angelegenheit schilderst, dass Du Deine Ex vernichtest hast. Vielmehr hat Deine Ex für eigene Fehler bezahlt, die aus einer gewissen Verantwortungslosigkeit resultieren. Denn wenn Konflikte in der Form vor Gericht ausgetragen werden, dann hat offensichtlich die verantwortung gefehlt, dies mit Rücksicht auf die Kids vernünftig zu regeln. Damit meine ich nicht Dich, auch der Partner, der den anderen zwingt diese Wege zu beschreiten handelt verantwortungslos.
Es ist hart dies so ansehen zu müssen. Besinne Dich aber, Du hast Verantwortung für Deine Kinder, auch, wenn Du für die nicht leiblichen so empfindest. Dieser verantwortung komme konsequent nach.
Lass Deine Ex nicht untergehen. Dies hat wirklich niemand verdient. Halte Dich aber zurück. Biete Hilfe an, der Wunsch nach Hilfe muss jedoch von ihr kommen. Übernimm nicht die Verantwortung für Deine Ex, dieser hat sie sich zumindest einmal entzogen. Ich denke, dann findest Du einen guten Mittelweg, der der Situation gerecht wird und Dich nicht zu sehr belastet.
Denke immer daran, Du hast sie nicht vernichtet, denn dies bleibt, wenn man der Kirche glaubt, nur dem lieben Herrgott vorbehalten. Alles was uns widerfährt liegt in Ursachen begründet, die aus unserem eigenen Handeln, Denken und leider zu oft Fühlen resultieren.
Liebe Grüße
Olli
Nichts ist aufreizender als Gelassenheit (Oskar Wilde)
Wenn ich den Hessen richtig verstanden habe, geht es ihm vor Allem darum den Kindern zu helfen.
Sowohl dem Leiblichen, damit der Kontakt zur Mutter nicht abreisst, als auch den Anderen, denen er sich auch verbunden fühlt.
Diese Absicht finde ich uneingeschränkt lobenswert und es wäre wohl nur zu überlegen wie man das am besten ausgestaltet um die oben zahlreich genannten Probleme zu vermeiden.
Scheinbar ist ihm dabei gelungen, was zu Recht immer wieder empfohlen wird, nämlich die Eltern- von der Paarebene
zu trennen.
Vielleicht auch mit dem Hintergedanken, den Kontakt auch zu den anderen Kindern erhalten/aufbauen zu können.
Geldmangel scheint dabei das geringste Problem zu sein.
Thomas, vielleicht kannst du deine Ambitionen noch etwas präzisieren.
Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.
:)Danke für die Statements!
Ich habe eben mit meinem RA darüber gesprochen, der auch der Meinung ist, ich solle die Fahrkosten freiwillig übernehmen, da Mama echt pleite ist. Er kann das überblicken, da er selbst von ihr noch Geld zu bekommen hat, und sie ihm wohl diesen Monat gebeten hat, auf eine Rate von € 10.- zu verzichten, da Weihnachten ist .
Die Krux bei mir ist, ich bin gutverdiender Beamter, Mama lebt von ALG II. Arbeiten will sie, das weiß ich sicher. Unterhalt für die beiden Mädchen zahlt deren Vater nicht, Unterhaltsvorschuss gibt es nur noch für ein Kind. Allein diese beiden sind Armutskids oder wie man das heute nennt, sie gehören zum Prekariat.
Es ist schon ein extremes Missverhältnis zwischen den beiden "Zuhauses" meines Kleinen. Ich betone nochmal, für die Kinder sorgt sie. Sie trinkt und raucht nicht, geht nicht shoppen (wovon auch) und lebt nicht über ihre Verhältnisse.
@ Beppo: Ich habe eigentlich gar keine Ahnung, was ich will.
@ Babbedeckel: Stimmt, ich habe tatsächlich jeden Grund, diese Frau links liegen zu lassen. Sie und ihr RA haben alles versucht, mich zu vernichten.
Aber wie ich soll ich das einem Fünfjährigen erklären? Ich kann ihm doch nicht sagen, " Deine Mutter und Deine Schwestern gehen mir am A.... vorbei!" Auch wenn das für die Mutter so zutreffen würde. Der weiß noch ganz genau, daß wir früher mal eine Familie waren.
Mir wird immer mehr klar, was solche Streitereien in den betroffenen Menschen anrichten. Da läufst Du knapp drei Jahre mit der Hassmütze rum, versuchst alles um den Krieg zu gewinnen, erkennst, daß Du von mal zu mal die Hemmschwelle höherlegen musst und lebst eigentlich gar nicht mehr, Du funktionierst nur noch irgendwie. :puzz:
Heute, wo alles vorbei ist, siehst Du die Kriegsfolgen. Keine Sieger, nur Opfer. Ich versuche eine Rechtfertigung dafür zu finden, der Mutter meines Sohnes zu helfen. Das ist doch krank, Leute. :knockout:
Bei Ihr dürfte es ähnlich sein. Unter anderen Umständen wäre ich der erste, den Sie auf Kohle ansprechen würde. Ist doch früher auch so gewesen und völlig normal. Heute frisst sie vermutlich lieber weniger und dreht schwächere Birnen in die Lampen, als mich wegen Kohle anzusprechen.
Ich werde ihr morgen einen Fuffi anbieten, wenn sie den nicht nimmt, mach ich das über die dortige Kirche und lass ihr das als anonyme Spende zukommen.
Weihnachten ist der Kleine bei mir und ihr, da gebe ich ihm Geschenke für seine Schwestern mit, das war ein Vorschlag eines Freundes. Klingt gut.
Auf Dauer unterstützen werde ich nicht, das ist mal klar.
Danke fürs lesen dieser wirren Gedanken! 😉
Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
Hallo Tom.
Ich kann dich gut verstehen, aber ich glaube nicht, dass das Geld für den Zweck ausgegeben wird. Denn wenn man pleite ist, dann stopft man jedes loch und zweckenfremdet Geld, habe ich auch gemacht bevor die Inso kam, aber das ist ein anderes Thema.
Super finde ich, dass du die Fahrtkosten übernimmst, aber ihr pers. Geld geben selbst als anonym. Spende nee.
Gib den zwei anderen Kindern eine Kleinigkeit zu Weihnachten aber gib ihr nix, sie muss Ihr Leben alleine in den Griff kriegen. Und sein wir mal ehrlich man kann wenn man gesund ist Putzen gehen, hab ich auch schon gemacht, oder Zeitungen austragen um Geld in die Kasse zu kriegen.
Ihr Männer werdet doch fast immer bis aufs Höschen ausgezogen, stell dir mal den umgekehrten Fall vor, meinst du eine Frau würde dir helfen, ich glaube es nicht, denn wenn ich mich recht an deine Geschichte erinnere hätte Ex fast deine Karriere ruiniert, wg. Übler Nachrede.
Ich würde mich zurück lehnen ein kleines Geschenk für die zwei Kinder kaufen und gut ist.
Man merkt aber dass du trotz der ganzen Geschichte ein anständiger Kerl bist und das ist das Problem.
Denk mal nach.
Liebe Grüße
ANGELA
Lieber Tom,
ich schließe mich Angela an. Dass Du etwas tun möchtest, kann ich gut verstehen. Würde ich unter anderen Umständen sicher auch machen. Gib ihr aber bitte kein Geld. Du hilfst ihr damit nicht. Gib den Kindern Dinge mit, die die Mutter ansonsten kaufen müsste/würde. Deine Ex muss motiviert werden, sich selbst zu helfen. Bargeld ist da kontraproduktiv!
LG, Uli
@alle, die mir ihre Meinung gesagt haben 😉
Ich hatte ihr Fahrkarten angeboten, sie hat es abgelehnt diese anzunehmen. Mama meinte, ich solle die Tickets dem JA geben, die sie dann an sie schicken würde. :knockout: :knockout: :rofl2: :rofl2:
Geld wollte ich ihr nicht anbieten, da hattet Ihr Recht. Das wäre doch etwas übertrieben gewesen.
Ihre älteste Tochter war dabei und hat sie gefragt, was das soll. Nach einem Ansch.... ihrer Mutter hat sie mir schulterzuckend Tschüss gesagt.
Ich habe dem kleinen Mann ein paar Klamotten gekauft- eyh, das war cool - und den Kassenzettel nicht rausgerückt (Umtauschgefahr :wink:) Weihnachten gibts Päckchen für die Mädchen und das war es für mich. Geschenk für Junior liegt hier schon rum.
Dem JA habe ich das so mitgeteilt, die riefen mich heute an und waren auch ziemlich erstaunt. Was soll`s, Mama muß wissen was sie tut.
Noch mal Danke für die Statements!
Thomas
Wer aufgibt, gibt sein Kind auf!
Das Zeichen größten Misstrauens Gott gegenüber, ist ein Blitzableiter auf dem Kirchturm.
Hallo Hessentom,
Recht so! Du musst Deine Haltung finden. ich finde es wirklich sehr, sehr gut, wenn man unabhängig von der Trennung und den Dingen die damit zusammenhängen, weiterhin ein gewisses Maß Verantwortung empfindet und auch aus Menschlichkeit den Anderen nicht untergehen lasssen will.
Wichtig ist aber in diesem Zusammenhang, dass dies von dem Anderen angenommen und auch der Wunsch signalisiert wird. Man sollte ganz sicher der Ex nicht nachlaufen, um ihr helfen zu dürfen...
Ich habe anfangs ähnliche Fehler gemacht aber sehr schnell gemerkt, dass es dem Verhältnis nicht wirklich gut tut.
Das was eigendlich als anerkennenswerte Hilfe gemeint war, wofür ich zumindest ein anerkennendes Augenzwinkern eine positive Regung erwartet hätte, wurde stets als Schwäche oder Versuch interpretiert, künstliche Näher herzustellen oder Kontrolle zu gewinnen. Manchmal ist es aber auch einfach der Stolz, der da im Wege ist...
ich habe dies eingestellt und ihr lediglich gesagt, dass ich in Notfällen immer da sein werde, jedoch nicht, wenn sie gerade mal eine Dose Erbsen nicht öffnen kann...
Ich kann Dir sagen, seitdem gehts besser. Es ist jetzt Weihnachten, da martere Dich nicht selbst. Wenn Du von Dir jetzt sagen kannst, dass Du Dich ehrlich bemüht hast Ihr zu helfen, dann ist das sehr OK, finde ich und die festtage können kommen...
Ich wünsche Dir und Euch Allen ein gesegnetes Weihnachtsfest...
Olli
Nichts ist aufreizender als Gelassenheit (Oskar Wilde)
