Auswegslos????
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

Auswegslos????

 
(@jenne)
Schon was gesagt Registriert

Hallo zusammen,

ich komme mal gleich zu meiner Geschichte, wird lang genug.

Kurz die Eckdaten.
Meine Frau und ich sind ein Paar seid 5 Jahren. Unsere Tochter ist 3,5 Jahre und verheiratet seid Oktober 2011. Getrennt lebend seid Juni 2012 und so richtig zusammen sind wird seid der Schwangerschaft eigentlich nicht mehr.

Der ganze Mist fing für mich eigentlich mit Beginn der Schwangerschaft an. Da wurde meine Frau psychisch sehr krank, entwickelte Zwangshandlungen. Diese wurden mit der Zeit immer ausgeprägter und sie ist auch seid Beginn in Behandlung. Ich habe diese Krankheit sehr unterschätzt und mit meinem Verhalten sehr dazu beigetragen, das es schlimmer wurde.
ICh bin ein sehr introvertierter Mensch und versuche so weit es geht auseinandersetzungen zu vermeiden. Und das war genau falsch denn bei zwangshandlungen muss man genau sein leben weiter leben und sich nicht von dem erkrankten in die Zwänge mit einbeziehen.

So lebten wir uns immer weiter auseinander, da körperliche nähe ein tabu war (meine Frau hatte angst sich mit Bakterien zu infizieren). Naja, ich war heilfroh, dass sie mit Ihren gedanken unsere Tochter verschonte.

So ging es auf und ab. und da wir dachten, dass wir wegen unserer Tochter eh zusammen bleiben, könnten wir auch heiraten. Das haben wir gemacht.

Die lebenssituation wurde aber für beide immer unerträglicher und ihre Therapeuten meinte, dass so lange wir zusammen leben, Sie nicht gesund werden kann, da ich ihr kein widerstand leiste.

SO bin ich eben, ich konnte es nicht durchziehen, wenn sie ein anfall bekommen hat und sie um sich geschlagen hat, mit sachen geworfen hat, sich versucht selbst zu verletzten dann einfach die wohnung zu verlassen und sie ohne hilfe zurück zu lassen. Außerdem hat unsere kind ein raum weiter geschlafen. Deshalb haben wir uns getrennt, damit Sie wieder eigenständiger wird und ich ihr nicht alles abnehme.

Nun bin ich heil froh, dass unsere Tochter endlich in den Kindergarten kommt. Meine FRau aber nicht, da dort nicht alles nach ihren pädagogischen Vorstellungen läuft. Sie hat sehr hohe ansprüche an der erziehung, ist aber selber nicht annähernd dazu in der Lage diese zu erfüllen. Sie liebt ihr kind über alles aber nach 2 stunden ist sie von unsere Tochter sowas von genertvt, dass sie unsere Tochter nur anmotzt. oft muss ich von der arbeit auch zurück kommen, weil sie es einfach nicht schafft. Will aber ihr kind nicht in den kindergarten geben, weil da ein paar sachen nicht nach ihren vorstellungen laufen.

Am liebsten würde ich meine Tochter zu mir holen. Dann müßte ich aber mein job kündigen und ich würde meiner tochter das herz brechen, wenn ich sie von ihrer mutter entfernen würde.

Ich bin verzweifelt.

Was würdet ihr MAchen??


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 25.09.2012 14:08
(@briese)
Zeigt sich öfters Registriert

Moin Jenne,

das liest sich ja schlimm. Ich wünsch Dir ganz viel Kraft, damit Du die Sache zum Guten für Eure Tochter regeln kannst.

Hat Deine Ex denn noch helle Momente, in denen Du vernünftig mit ihr reden kannst? Gibt es Spielraum für gemeinsame Lösungsansätze? Sind Dritte involviert und wenn ja, inwieweit?

LG
Wolfgang


AntwortZitat
Geschrieben : 25.09.2012 15:49
(@Wolkenhimmel)

Hi Jenne,

warum müsstest Du Deinen Job kündigen um Euer Kind zu betreuen?

VG WH


AntwortZitat
Geschrieben : 25.09.2012 15:51
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Das JA mit ins Boot holen. Offen dort die Probleme ansprechen und Lösungen anbieten.
So würde ich dies machen.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 25.09.2012 15:52
(@jenne)
Schon was gesagt Registriert

natürlich hat sie helle momente. wir kommen die größte zeit auch gut miteinander aus. unternehmen auch viel gemeinsam mit unserer tochter. aber dann kommen immer wieder die schlechten tage, wenn sie auch mit ihrer kraft am ende ist.

ISt müßte mein job kündigen, da meine arbeitszeit über die kindergarten zeit hinausgeht. momentan befindet unsere kind sich auch noch in der eingewöhnungszeit und ich bin öfters dienstlich unterwegs auch über nacht.

Weiß nicht ob das JA so richtig ist. nicht dass dann es noch mehr probleme gibt. Man hört ja immer die schlimmsten geschichten, dass den eltern das kind weggenommen wird.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.09.2012 15:55
(@briese)
Zeigt sich öfters Registriert

Bzgl. JA wäre ich auch sehr vorsichtig. Wenn's finanziell geht, würde ich eher mal zu einer professionellen Paartherapie im Sinne von Familienaufstellung gehen.

Job kündigen muss nicht sein. Wie wäre es mit Elternzeit/Vaterschaftsurlaub?


AntwortZitat
Geschrieben : 25.09.2012 16:04
(@jenne)
Schon was gesagt Registriert

unsere Tochter ist schon 3,5 Jahre, da gibt es keine elternzeit mehr.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.09.2012 16:58
(@papajo)
Nicht wegzudenken Registriert

moin,

ich würde mir hierzu:

Nun bin ich heil froh, dass unsere Tochter endlich in den Kindergarten kommt. Meine FRau aber nicht, da dort nicht alles nach ihren pädagogischen Vorstellungen läuft. Sie hat sehr hohe ansprüche an der erziehung, ist aber selber nicht annähernd dazu in der Lage diese zu erfüllen. Sie liebt ihr kind über alles aber nach 2 stunden ist sie von unsere Tochter sowas von genertvt, dass sie unsere Tochter nur anmotzt. oft muss ich von der arbeit auch zurück kommen, weil sie es einfach nicht schafft. Will aber ihr kind nicht in den kindergarten geben, weil da ein paar sachen nicht nach ihren vorstellungen laufen.

mal Gedanken machen.

Wenn es so ist, wie Du es darstellst, wird da in nächster Zeit noch einiges mehr auf Dich zukommen.

Gruß
jo

P.S.:
Da ihr erst nach der Geburt und so...hast Du eigentlich Sorgerecht?????


AntwortZitat
Geschrieben : 25.09.2012 17:19
(@jenne)
Schon was gesagt Registriert

Sorgerecht habe ich


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 25.09.2012 17:21
(@ohngo)
Zeigt sich öfters Registriert

ISt müßte mein job kündigen, da meine arbeitszeit über die kindergarten zeit hinausgeht.

Konnte er "Recht auf Teilzeit" beanspruchen?
Belegbar der Haupterzieher zu sein wäre der beste Chance für deine Tochter und deine Vaterschaft.

Wegen JugendAmt:
wenn sie nicht schon kontakt mit dem JA haben und du meinst es ist möglich den JA zu vermeiden, dann  empfehle ich sie zu vermeiden. Es gibt berichte von Väter die positive unterstützung von JA haben, aber viel mehr wo die JA sich hauptsächlich für den Wohl des Mütters einsetzen. Wenn der JA tätig ist, bekommst du sie schwer wieder los. Wenn es zu einem (Famiilen)Gerichtsprozess kommt wird der JA kontakt mit Euch suchen und den Gericht ihre Empfehlung geben.

Es war den falschen Zug zu erlauben dass der Mütter das Kind mitnimmt, wenn du es verhindern konnte und du deine Rechte als Vater behalten möchtest.


AntwortZitat
Geschrieben : 26.09.2012 12:05




(@susi64)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

eine ziemlich schwierige Sache. Vielleicht könntest Du mit der Therapeutin und Deiner Frau über den Kindergarten sprechen.
Wenn jemand Einfluß auf die Situation hat, dann doch die Therapeutin. Ich denke nicht irgenwelche anderen Therapien angesagt sind und auch das JA wird kaum Einfluß haben.

VG Susi


AntwortZitat
Geschrieben : 26.09.2012 20:33
(@nadda)
Registriert

Hi,

dir wird nicht gefallen was ich dir rate, aber aus meiner Erfahrung raus wäre es das richtige:

Wenn es so für dich nicht geht und sie mit eurer Tochter überfordert ist, dann musst du für eure Tochter stark sein.
Und das bedeutet dann wohl (zumindest vorerst) Trennung und Kind zu dir.

Es läßt sich regeln und organisieren deine Tochter zu betreuen, irgendwas findet sich und mit 3,5 sind die Betreuungsmöglichkeiten eigentlich relativ gut.
Deiner Tochter ist nicht geholfen sie bei einer Mutter zu lassen die so überfordert ist, auch wenn Tochter irre an Mutter hängt. Wir reden hier sehr schnell von fürs Kind absolut ungünstigen Abhängigkeiten.

Aus welcher Gegend kommst du denn grob?

LG
Nadda


AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2012 08:27
(@jenpa)
Nicht wegzudenken Registriert

Konnte er "Recht auf Teilzeit" beanspruchen?
Belegbar der Haupterzieher zu sein wäre der beste Chance für deine Tochter und deine Vaterschaft.

Wegen JugendAmt:
wenn sie nicht schon kontakt mit dem JA haben und du meinst es ist möglich den JA zu vermeiden, dann  empfehle ich sie zu vermeiden. Es gibt berichte von Väter die positive unterstützung von JA haben, aber viel mehr wo die JA sich hauptsächlich für den Wohl des Mütters einsetzen. Wenn der JA tätig ist, bekommst du sie schwer wieder los.

Wie kann man so was nur raten ???  Woher hast du solche Informationen ??  Du musst mal die
Arbeit vom JA von allen Richtungen betrachten und nicht nur immer das schlechte.
Klar wenn man nicht mitarbeitet und lösungsorientiert ist,kann es ja nix werden.  

Das JA ist sowieso mit im Boot. Um so eher man sich mit seinem Problem an sie wendet,
umso besser wird einen auch geholfen. Klar ist dies nicht immer einfach und erfordert viel Zeit.

jenpa


..dem Kind beide Eltern

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2012 21:11