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Auf Eis

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(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi demian

M.E. zahlst Du bereits jetzt viel zu viel an Unterhalt. Während der Trennungszeit werden alle eheprägenden Verbindlichkeit vom Netto abgezogen. Dazu gehören freilich auch die 400€, mit welchen Du das Haus tilgst. Einen Wohnvorteil gibt es nicht, da Du nicht selber im Haus wohnst. Da Deine DEF im Haus wohnt, spielen Mieteinnahmen vermutlich eine geringe Rolle.

Für fraglich halte ich den von Dir angeführten Trennungszeitpunkt in 2009. Wie Du angeführt hast, habt ihr in 210 eine Versöhnung versucht. Oder kann das nicht so behauptet werden? Gab es da keine gemeinsame Haushaltsführung, kein gemeinsames Auftreten nach außen? War das nur ein Wunsch von Dir oder könnte sie daraus etwas machen?

Alles in allem solltest Du Dir erst einmal darüber im klaren werden, was Du willst. Bisher hört sich das für mich noch nicht schlüssig oder gar zielstrebig an. Du musst anfangen Ziele zu formulieren.

Gruss oldie


Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 14:52
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

@ Sophie:

Ja, mein Großvater hat quasi Nießbrauch bis die Kaufsumme in 30 Jahren mit der letzten Rate abgetragen ist.
Ich stehe im Grundbuch als Eigentümer und er als Gläubiger.
Ich darf das Objekt vermieten ("Frücht ziehen") aber nicht verkaufen, es sei denn ich mache Sondertilgung (geht auch) und es gehört mir dann ganz.
Lt. Vertrag brauche ich nur 3 x keine Rate zahlen und alles geht an Großvater zurück und alle geleisteten Raten werden als Miete für die Zeit betrachtet, die ich bis dahin darin gelebt habe.

Eigentlich eine faire Sache.

Ich bin kein Jurist, aber bez. Wertsteigerung sollte es da doch eigentlich nichts geben. Gerade für den Fall, dass ich es wirklich zurückgebe, sollte meine Frau keinen Anspruch auf 200 der 400 haben, denn hätten wir eine Wohnung gehabt, hätten wir das Geld ja auch für eine Miete ausgegeben. Aber darüber mach ich mir momentan noch gar keinen Kopp.

Deine "Formel" hört sich genau nach dem an, was ich auch als gerecht empfinde. Allerdings bin ich mir wirklich unschlüssig, ob ich wirklich will, dass sie da wohnen bleibt. Habe alles mit Blood Sweat & Tears entkernt, alles neugelegt, renoviert und vermisse jetzt schon meine Werkstatt und Garage. Unerträglich der Gedanke, dass ihr Neuer, der auch ganz gerne bastelt, sich da einnistet und ich in einer kleinen Wohnung hause.

Um aber eben Streit um diese Sache zu vermeiden wäre es glaube ich besser, das Haus wird erstmal für einige Zeit von Mietern bewohnt, bis sich die Wellen gelegt haben.

Demian


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 17.01.2011 14:53
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

@oldie:

Also ich bin, wie gesagt, Dez09 ausgezogen. Seitdem haben wir Geburtstage getrennt begangen, sie ist nicht mehr mit mir zusammen zu Eltern gefahren. Sicher, wir waren einmal in der Oper und ein anderes Mal auf einem Konzert. Aber mit getrennten Fahrwegen und danach jeder in seine Behausung zurück.
Ich weiß nicht, wie hart dieses "Getrenntsein" definiert ist, also ich habe schon mal, wenn ich die beiden nach Feierabend besucht habe, für sie gekocht. Oder, wenn hier in Essen grad keiner seine Waschmaschine frei hatte, eine Trommel bei ihr durchgejagt. Aber darum wird es ja wohl kaum gehen. Zumindest nicht, wenn sie die Trennung auch anerkennt.

Die Versöhnung, war auch nur ein gemeinsamer Ausflug mit Kind und eine Woche später hat sie mal bei mir übernachtet und wir waren im Museum. Aber eine ausgesprochene Versöhnung ala "Wir beide sind jetzt wieder ein Paar" gab es nie.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 17.01.2011 15:19
(@malachit)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hallo demian,

Ich weiß nicht, wie hart dieses "Getrenntsein" definiert ist, also ich habe schon mal, wenn ich die beiden nach Feierabend besucht habe, für sie gekocht. Oder, wenn hier in Essen grad keiner seine Waschmaschine frei hatte, eine Trommel bei ihr durchgejagt. Aber darum wird es ja wohl kaum gehen. Zumindest nicht, wenn sie die Trennung auch anerkennt.

Wenn ihr euch einig seid, dann könnt ihr den Trennungszeitpunkt nahezu beliebig auf jedes Datum legen, dass euch in den Kram passt. Kann schließlich keiner das Gegenteil beweisen. Lustig wird's immer dann, wenn einer von beiden plötzlich behauptet, es wäre alles ganz anders gewesen. Ein Beispiel:

Die Versöhnung, war auch nur ein gemeinsamer Ausflug mit Kind und eine Woche später hat sie mal bei mir übernachtet und wir waren im Museum. Aber eine ausgesprochene Versöhnung ala "Wir beide sind jetzt wieder ein Paar" gab es nie.

Seid ihr euch einig, dass ihr für das betreffende Jahr die Steuervorteile retten wollt, dann war das ein Versöhnungsversuch. Seid ihr euch einig, dass ihr möglichst bald geschieden werden wollt, dann war das nicht mehr als ein zufälliges Zusammentreffen.

Nur: Wie will man das eine oder das andere beweisen, wenn ihr abweichender Meinung seid?

@ malachit: ich lebe schon seit Dez 09 so. Ich weiß wie eng der Gürtel sitzt....

Glaub' ich dir aufs Wort. Soweit es deine Demnächst-Ex betrifft, es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder, sie weiß nicht, wie knapp das Geld ist. Oder, sie weiß das sehr wohl, und freut sich in aller Stille über deine Blödheit. Du kannst besser beurteilen als ich, zu welcher Sorte sie gehört ...

Viele liebe Grüße,

Malachit.


Wenn ein Staat die Leistungsgerechtigkeit zugunsten der Verteilungsgerechtigkeit aufgibt, dann kommt man bald an den Punkt, wo es mangels Leistung nichts mehr zu verteilen gibt.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 15:28
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

ich würde an deiner Stelle versuchen dass sie auszieht, wenn dir das Haus wichtig ist.

Im Zweifelsfall kannst du ja darauf hinweisen, dass dein Opa ein Nießbrauchsrecht hat und dieses ab 01.06.2011 auch geltend machen wird. Da sie keinen Mietvertrag hat wird er die Räume bis auf 2 nutzen und auch über die Nebengebäude verfügen. Mal sehen wie sie damit umgeht.

Sophie


AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 15:44
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Demian,

auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen ...

Seid ihr euch einig, dass ihr für das betreffende Jahr die Steuervorteile retten wollt, dann war das ein Versöhnungsversuch. Seid ihr euch einig, dass ihr möglichst bald geschieden werden wollt, dann war das nicht mehr als ein zufälliges Zusammentreffen.

Mache Dir das Risiko, weiterhin Vorauszahlungen auf Basis Steuerklasse 3 zu leisten und Unterhalt darauf basierend zu zahlen, bewusst !

Dein Großmut wird Dir niemand danken, wenn irgendwann ein Trennungszeitpunkt 2009 im Raume steht ... dann wird es spannend und zwar vor allem für Dich.
Exilein wird Dir für eventuelle Steuernachzahlungen jedenfalls keinerlei Hilfe sein (1. weil sie nicht helfen kann und 2. weil sie nicht helfen muss) ...

Besten Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 15:50
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

wenn der Opa ein >>>Nießbrauchsrecht<<< hat (zu unterscheiden von einem reinen Wohnrecht), kann er sämtliche "Früchte" aus der Immobilie ziehen; sie also beispielsweise auch vermieten, und zwar komplett, zu einem marktüblichen Preis und an einen Mieter seiner Wahl. Vielleicht wäre das eine Option, aus der sich etwas Feines basteln lässt?

Die Vorstellung, dass ich ein Haus abbezahle und der Nachfolger meiner Ex sich in diesem Haus breitmacht, während ich selbst zur Miete wohne, fände ich jedenfalls auch nicht prickelnd. Ein Haus zu bewohnen (egal ob zur Miete oder das eigene) setzt eine gewisse finanzielle Potenz voraus; man muss es sich leisten können. "Ich habe schliesslich ein Kind geboren" reicht definitiv nicht.

Grüssles
Martin

*Link korrigiert


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 16:10
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

@ Brille

nee, so isses nicht. Unser Vertrag hat mit gängigen Modellen wie Mietkauf oder irgendwas derartigem nichts zu tun.

Ich bin Eigenttümer, die Grundschuld läuft auf ihn, wenn Du so willst.
Er kann jetzt nicht morgen sagen, raus, ich brauche mein Haus zurück, solange meine Zahlungen alle in Ordnung sind.

Ich kann aber Vermieten.

Einem Verkauf müsste er zustimmen, wobei ich dann vorher tilgen müsste. Er kann es aber, wenn ich es zurückgebe natürlcih selber verkaufen.

Ist wie gesagt sehr individuell beim Notar augesetzt worden und so als Modell nicht in irgendwelchen Foren oder Annoncen zu finden.

Opa wohnt nicht darin, er hat seine eigene Bude und will auch nicht dahin zurück. Er könnte aber auch nicht morgen vor der Tür stehen und sagen: Ich will hier rein bitte...


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 17.01.2011 18:31
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin demian,

nee, so isses nicht. Unser Vertrag hat mit gängigen Modellen wie Mietkauf oder irgendwas derartigem nichts zu tun.

Ich bin Eigenttümer, die Grundschuld läuft auf ihn, wenn Du so willst.
Er kann jetzt nicht morgen sagen, raus, ich brauche mein Haus zurück, solange meine Zahlungen alle in Ordnung sind.

es kommt darauf an, was im Notarvertrag steht; nicht darauf, was gemeint sein gewesen könnte. Wenn dort "Nießbrauch" steht, bedeutet das, dass Dein Grossvater sofort und jederzeit und unabhängig von der Eigentümerschaft laut Grundbuch die gesamte Hütte selbst nutzen oder sie gänzlich vermieten und die Miete einstreichen könnte.

Ich habe selbst ein solches Konstrukt mit meiner damaligen Lebensgefährtin und heutigen Ehefrau gemacht; auch auf Anraten eines befreundeten Notars: Sie ist Eigentümerin; ich habe lebenslangen Nießbrauch an unserem Haus. Wir wollten damit verhindern, dass meine Ex während des damals noch laufenden Scheidungsverfahrens den Finger auf dieses Haus legen kann nach dem Motto "noch zu Ehezeiten erworben und ordentlich an Wert gewonnen" (denn wir haben es weit unter Wert gekauft). Gleichzeitig sagte uns der Notar: "Was auch immer mit Euch passiert - Ihr werdet Euch vernünftig einigen müssen, denn auch im Fall einer Trennung könnte keiner ohne den anderen etwas mit der Hütte anfangen". Ein salomonischer Rat...

Mein Wink an Dich sollte heissen: Es ist egal, ob Dein Opa tatsächlich vorhat, Dein Haus selbst zu bewohnen oder es zu vermieten - aber es könnte ja schon hilfreich sein, mit dieser Möglichkeit zu winken, bevor Deine Frau sich daran gewöhnt hat, für kein Geld plus Unterhalt in einem Haus zu wohnen, das jemand anderer abbezahlt.

Grüssles
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 17.01.2011 20:13
(@sandra33)
Schon was gesagt Registriert

Traurig wenn aus Liebe haß entsteht.


AntwortZitat
Geschrieben : 24.01.2011 11:09




(@demian)
Schon was gesagt Registriert

Hallo liebes Forum,

Vielen Dank für Eure vielen Kommentare und Ratschläge. Einige davon habe ich auch mal zur Seite geschoben, so ala "Bei mir ist das anders, meine eine ist nicht so wie die anderen". Es sollte anders kommen. Werde auch weiterhin die "Orakelfunktion" dieses Forums nutzen.

Was soll ich sagen, ich habe ihr endlich mal die Pistole auf die Brust gesetzt, wie man so sagt und sie vor relativ einfach zu begründende Entscheidungen meinerseits gestellt.

Habe ihr gesagt, dass ich sie wirklich noch liebe und allem eine Chance gebe, mich aber nicht ausnutzen lasse, wenn man mich nicht will, soll man es mir sagen. Dass ich mich ihr zu liebe schließlich im Sommer auch von jemandem getrennt habe. Sie aber nicht bereit wäre, ihren Lover aufzugeben und an eine Familie zu glauben. Sie sagt ja immer, wenn er nicht wäre, dann würde sie der Familie eine Chance geben. Was das Problem ist - keine Ahnung.

Habe ihr dann gesagt, dass ich trotzdem mich nicht länger zum Affen machen lasse und wenn sie der Meinung ist, sie braucht das alles nicht, sie auch die normalen Konsequenzen mit zu tragen hätte, die da zuallererst eine Trennung/Scheidung bedeuten.

Ich pack mir echt nochmal an den Kopp mit dieser Frau, die ist echt auf der Schiene "Lass Dich nicht scheiden und lass mich hier im Haus und alles ist gut" bzw. "Sprich Du nur als erster das Wort aus und alles ist aus (->Was soll denn bitte noch aus sein, habe ich sie gefragt...) und wenn Du versuchst, mich nicht mehr im Haus wohnen zu lassen, dann Kindeskeule (echt billig, ich kenn sie so echt nicht).

Hab ihr dann gesagt, dass ich nicht finde, dass es so aussergewöhnlich überzogen ist, dass wenn von zweien einer jemand anderen als Partner hat und auch nicht die geringste Anstalt macht, zurück zu wollen, man sich eben trennt. Einfach, um auch dem anderen wieder ein neues Leben "danach" zu ermöglichen. Das fände ich nur fair. Das das tausende von Leuten machen und davon einige sogar einvernehmlich. Ob sie es besser fände, wenn wir jetzt so einen Rosenkrieg daraus machen. Ich hab ihr eine lange Mail geschrieben und sie auch gefragt, wie denn die Welt um sie herum beschaffen sein müsste, das sie glücklich ist. Keine Antwort.

Also ich frage mich halt echt nur noch, ob wir einen gemeinsamen Anwalt nehmen sollten oder ich die Scheidung einreiche. Hab mal gehört, wenn sie das tut, gibt es Prozesskostenhilfe oder so. Wie auch immer. So wie es aussieht muss ihr Anwalt vom Mars kommen, denn ihre Vorstellungen sind so gar nicht von dieser Welt.

Habe meinem Großvater jetzt zweimal keine Rate überwiesen, weil ich sozusagen meine Entscheidungslosigkeit vorantreiben wollte, indem sich alles einfach dadurch entscheidet, dass er nach 3 Ausfallraten laut Vertrag einfach das Haus zurückübernehmen kann.

Habe ihr das gesagt und wisst ihr was ihre einzige Reaktion war? Ich habe ja echt noch mit einer Umkehr in letzter Sekunde von ihr gerechnet, aber das, was da kam sprach echt für sich:

"Wenn Du die 400 Euro nicht an Deinen Großvater überwiesen hast, dann hast Du sie Dir also selber eingesteckt! Das ist eine Gemeinheit, denn das ist mein Unterhalt! Mir stehen 1200 zu und Du zahlst mir nur 800, weil Du ja 400 für das Haus zahlst!!!"

Die ist echt der Meinung, das mein Haus nicht meine Sache wäre und sie jetzt wo sie sowas hört, Anspruch auf 1200 Euro cash und miefreies Wohnen hat! Ich fall echt vom Glauben ab hier. Für mich ist das ganze Hausthema mit Emotionalität verbunden, wie Kinderzimmer, Schaukel im Garten, Familienleben und sie sieht da echt nur noch Kohle und billiges Leben auf großem Raum...

Naja. Kopf hoch, sag ich mir. Werde echt nur noch versuchen, sie so schnell wie möglich da raus zu bugsieren, damit sie sich die letzten Monate von ihrem Batzen Trennungsunterhalt mal eine eigene Wohnung finanziert (sie kann ja ein Haus mit Garten mieten das scheint ihr ja zu gefallen...) und das ich so fix wie möglich an einen Scheidungsunterhalt komme. Steuerklasse, Rente Netto Brutto ist mir alles egal, ich hab was in Rücklage und nach dieser kurzen Ehe (2,5 jahre, davon die letzten 14 Monate getrennt) bleiben nicht zehntausene Euros stehen.

Ich denke es geht mir wie vielen anderen hier. Du verlierst echt den Glauben an den Ex-Partner, wenn er, wenn es darauf ankommt, sich mal von der wahren Seite zeigt. Hammer Hammer Hammer.

Ihre Elternzeit ist am 1.01. abgelaufen und sie könnte/müsste bei Ihrem Arbeitgeber wieder anfangen. Die Teilzeitstunden, die der fordert, sind ihr zuviel (kann ich z. T. auch verstehen) und so fängt sie erst im August in Teilzeit an, wenn der Kleine im Kindergarten ist. Aber wisst ihr, was sie für diese Zeit über sich so vorgestellt hat? Nicht etwa, das sie ihrem AG sagt, hey kündige mich mal bis dahin, dann bekomme ich Arbeitslosengeld. Nein, sie sagt zu mir, hey unterhalte mich mal bis dahin, ich hab nämlich kein Einkommen!

Wenn man Aussicht auf irgendeine Zukunft hat, ist man ja bereit so übereinzukommen, aber von ihr kommt echt dreimal nichts. Am Traurigsten/Krassesten finde ich, dass die da überhaupt keine Antwort gibt, wenn man sie darauf anspricht, ob man da echt so außerirdisch drüber denkt über unsere "Veranlagungen". Also so nett wie möglich scheiden lassen und so fix wie möglich, sehe da echt keine andere Wahl mehr. Nee nee Nee...

Demian


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.02.2011 12:10
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Demian,

ich denke, viele Foristen kennen Deine Situation nur allzu gut ...

Ein paar Anmerkungen/Nachfragen meinerseits:

... dann Kindeskeule (echt billig, ich kenn sie so echt nicht).

Dass hiermit nicht zu spassen ist, solltest Du Madame als allererstes klarmachen !
Die Qualität der Jugendämter in Deutschland ist durchaus gemischt, dennoch könnte ein Beratungsersuchen Deinerseits hier eventuell frühzeitig vorbeugen (in meinem Falle wurde Ex dort seitens JA - nach diversen Vorwürfen gegen mich - ziemlich deutlich der Kopf gewaschen -> ihrer Meinung nach sind seitdem alle außer dem VAMV doof).

So wie es aussieht muss ihr Anwalt vom Mars kommen, denn ihre Vorstellungen sind so gar nicht von dieser Welt.

Wundere Dich nicht, wieviele Marsianer sich auf der Erde niedergelassen haben ...
Stell Dich schon mal darauf ein, dass Du um eigenen Anwalt nicht herumkommen wirst.

... davon die letzten 14 Monate getrennt ...

Seit wann seid Ihr denn nun getrennt ?
Vorteil einer früheren Trennung: Frühere Scheidung (und damit verbunden geringerer Versorgungsausgleich, kürzere Schonfrist für Arbeitsaufnahme, ggf. Auswirkung auf anzurechnenden Wohnvorteil).
Nachteil: Ggf. Steuerrückzahlung für 2009.

... ich hab was in Rücklage ...

So nicht anders vereinbart, befindet Ihr Euch derzeit noch im Status "Zugewinngemeinschaft". Unterlagen zum Anfangsvermögen hast Du hoffentlich gesichert ... auch für einen evtl. Zugewinnausgleichsanspruch kann das Trennungsdatum eine Rolle spielen.

Alles wird gut
United


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2011 13:27
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

Hello United,

"Nachteil: Ggf. Steuerrückzahlung für 2009"

ähhh wir haben 2011 oder so? Also je nachdem ob sie das alles anders sieht, kann man von einer Trennung ab Dez. 09 reden, da ich zu diesem Zeitpunkt de facto ausgezogen bin und mir eine Wohnung genommen habe.

Also theoretisch ist das Trennungsjahr seit Januar rum.

Ansonsten Danke für etwaiges Mitgefühl, zum Glück zweifel ich an ihrem Verstand und nicht an meinem.

Die Kinderkeule seh ich auch relativ gelassen, da ich weiß, wie wenig sie unseren sohn am Stück erträgt und eher genau das Gegenteil einer Mutter ist, die immer und ausschließlich ihr Kind um sich haben will. Will sagen, das zieht die zwei Wochen durch und dann überkommen sie diese Neidgedanken an mein tolles Leben "in Freiheit" und sie bringt ihn von selbst vorbei...

Bis neulich


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.02.2011 13:35
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Die Kinderkeule seh ich auch relativ gelassen, da ich weiß, wie wenig sie unseren sohn am Stück erträgt und eher genau das Gegenteil einer Mutter ist, die immer und ausschließlich ihr Kind um sich haben will

VORSICHT!
Wenn ihr erst mal jemand zugeflüstert hat, dass das Kind auch gleichzeitig eine steuerfreie Einnahmequelle ist, dann kann sich diese Ansicht sehr schnell ändern.

Nicht, dass sie eine tatsächlich bessere Mutter wird. Aber vor Gericht wird sie kaum Mühe damit haben, sowas zu behaupten und glaubhaft zu begründen.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2011 13:39
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

Ich meinte auch nicht, dass der Kleine dann zu mir soll. Ich meinte den Umgang, welchen sie droht drastisch zu kürzen. Momentan sehe ich ihn Mo Mi Abend  dann Fr oder So Abend und jedes zweite WE wohnt er bei mir.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.02.2011 13:47
(@united)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin nochmal,

ähhh wir haben 2011 oder so?

Sorry ... ich meinte 2010 (wenn nämlich wie Du schreibst Trennung - analog Auszug - im Dezember 2009).

Trennungsdatum ist nicht wirklich ein Wunschkonzert, was sagt denn sie dazu ? Schlecht macht sich jedenfalls, wenn einer Dezember 2009 behauptet und der andere Januar 2011 ...

Gruß
United


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2011 13:56
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

Also ich bin ja ausgezogen mit zahlreichen Zeugen und sie hat schon im Februar 2010 oder so mit ihrem Neuen einen Urlaub verbracht. Letztes Jahr im Oktober sogar gemeinsam mit unserem Sohn. Also jetzt nach der langen Zeit einfach zu sagen, wir haben uns jetzt im Januar getrennt wäre so erstmal ohne mein Einverständnis nicht möglich.

Meine Frage bezog sich aber darauf, zu erfahren, was denn der (für mich) beste Zeitpunkt wäre. Wäre es besser ich wechsel jetzt in StKl I und dann scheide ich mich erst in einem Jahr?

Mit Rücklagen meinte ich keine offiziellen Konten sondern die ausdrückliche Zusage meiner Eltern, mich da zu unterstützen, wenn der Anwalt die Rechnung präsentiert.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.02.2011 14:27
(@schwarzwaldmaedel)
Nicht wegzudenken Registriert

Hey,

Na ich will dir nicht deine letzte Hoffnung rauben aber sei dir mit dem Umgang nicht so sicher. Mag ja sein, dass sie keine Lust hat, sich um ihr Kind zu kümmern aber warum sollte sie ihn ausser Haus geben, wenn sie einen LG hat, dem sie das Kind zuschieben kann? So bekommst du das nicht mit und die Einnahmequelle ist nicht gefährdet. Denn wenn du dich zu oft ums Kind kümmern müsstest, könntest du ja auf die Idee kommen es ganz zu dir zu nehmen.

Denk mal drüber nach. SO abwägig ist das nicht, sondern wohl eher gängige Praxis.

LG, s Schwarzwaldmädel


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2011 14:43
(@demian)
Schon was gesagt Registriert

Ihr neuer LG ist kein LG sondern eher ein Lover. Der ist von 365 Tagen 300 Tage unterwegs in der Welt. Ich habe mich in der Vergangenheit allerdings gut erpressen lassen mit dieser Kinderkeule und damit jetzt eben Schluss indem ich mir sage, macht sie eh nicht. ja und wenn, dann wäre das traurig, aber aus diesem Grund auf alles verzichten, nur damit sie im haus bleibt?


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.02.2011 14:51
(@schwarzwaldmaedel)
Nicht wegzudenken Registriert

Du sollst dich auch nicht erpressen lassen aber vertraue einfach nicht darauf, dass schon alles gut wird, sondern sei dir im Klaren darüber, was passieren kann und was du dagegen tun kannst.

Bereite dich vor, mach dir klar, was du möchtest und wie du das erreichst.

Unter Umständen, führt dieser Weg über Umgewege (Gespräch mit KM, Vermittlungsgespräch beim JA...) zum Gericht und dort hilft es dir rein gar nichts, wenn du dich wieder auf faule Kompromisse oder wage Vermutungen einlässtm á la:"Es könnte funktionieren..., eventuell wird sie...".

Für mich hört sich dein letztes Posting auch so an, als dass du aufgibst, wenn es nicht eintritt wie du es dir erhoffst. Willst du denn nicht kämpfen? Wenn nicht für dich, dann doch wenigstens für dein Kind? Kämpfen heisst nicht betteln!

LG, das Schwarzwaldmädel


AntwortZitat
Geschrieben : 21.02.2011 15:10




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