Hie Leutz
habe da ein Problem (oder besser gesagt meine Mutter). Als stolze Besitzerin eines Swimmingpools steht sie immer wieder vor der Aufgabe, Chlor- und pH-Werte zu bestimmen. Alle Lösungen die ich finde verlangen den Einsatz von Reagenzien (zumindest was die Chlor-Bestimmung betrifft).
Hat einer von Euch eine Lösung, wie das auf rein elektronischen Weg (also z.B. mit Elektroden) gemessen werden kann und dabei auch bezahlbar bleibt? Jedenfalls die Schüttellösung, die so sehr verbreitet ist, soll es auf keinen Fall mehr sein.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Perkin Elmer bietet recht gute Geräte zur NIR- oder IR-Spektroskopie an. Einfach an der Resonanz der CL2-Verbindung die Extinktion messen und schon hast Du die Konzentration. Perkin Elmers sind recht teuer, man kriegt aber an Unis eigentlich an jeder Ecke einen geschenkt. Bei dem muss man meist nur das Halogenlämpchen wechseln und neu justieren. Kostet keine 20.000€.
Leute gibts....
Kleiner Tipp: Schütteln, fröhlich sein. Und wenn das Schütteln dann zu mühsam ist, ein Ultraschallbecken her und den ganzen Sermon da rein.
Gruß,
Michael
Hallo Oldie,
die Ultraschallbecken gibt es jedes Jahr bei Aldi&Co.
Wie toll die Gase aus Flüssigkeiten schütteln, kann man bei einem einfachen Versuch eroieren: Becken neben dem PC stellen, befüllen und anschließen.
Nun ein 3mm großes Loch in einen Standard-Schraubverschluss bohren. Diesen auf eine 1,5L Cola (am besten Light, da ist die Affinität der Kohlensäure niedriger und etwaige Reinigungsarbeiten sind einfacher) Flasche drehen. Die Flasche ins Becken stellen. Nun PC hochfahren und dann Becken einschalten.
Anschließend Brand löschen, neuen PC kaufen, Erfahrungsbericht schreiben.
Gruß,
Michael
Hi
sag mal Du Witzbold, ich versuch hier mir den Allerwertesten für meine Ma aufzureissen und Du ... .
Nah-Infrarot bzw IR-Spektroskopie ist schon fast mein kleines Einmaleins - bin gerade dabei ein IR-Spektrometer zu entwickeln (die Messwertaufnahme davon) welches es ermöglicht die anschliessende Fou.rier-Analyse in Echtzeit (ca. 5s) auszugeben - und das für einen Bruchteil des Preises wie z.B. Bru.ker oder die Kanadier. Damit verkürzen sich die Scans um den Faktor ca.100, in der Forschung bares Geld (Messzeit ist eigentlich unbezahlbar da viel zu kurz). Basieren tut es auf dem Mar.tin-Pup.let-Step.Scan-Inter.ferometer - und nun komm mir nochmal mit Infra.rot-Detektion.
Gruss oldie
PS: die Punkte sind Absicht - falls gefragt werden sollte
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
Hi Alter,
wie willst dich nicht ergooglen lassen, woll? Ich war letztens mit einem Beitrag auf Platz 2 bei Google. Wenn mein Richter da mal nach seinem Namen gegoogelt hätte..... :rofl2:
Ich dachte eigentlich das FA < 5 Sec stand der Technik ist.
Wir haben sauber gemessen und immer nur 5x gescannt. Wer scannt 100mal? Ich glaube, da soll schlechte Messtechnik durch Statistik plattgebügelt werden. Das ist irgendwie so wie Tussen-3er an der Ampel. Sieht schnell aus ist aber trotzdem nur ein 1600er-120PS Motörchen drin, der bei grün einfach kein Schnitzel vom Teller zieht.
In deiner Sache: Probier dat mal mit dem Ultraschallbecken. Also jetzt nicht mit der Cola, sondern mit dem Wasser aus dem Becken deiner Mama.
Gruß,
Michael
Hi
Ich dachte eigentlich das FA < 5 Sec stand der Technik ist.
Jepp, das ist ja klar. Die Frage ist eher, wie wird der Step-Scan durchgeführt - Geschwindigkeit, Positioniergenauigkeit, Beruhigungszeit der Mechanik, Eigenerwärmung (schlecht für die Spiegel) etc. - und wie schnell landen die Messdaten im Rechner. Ausserdem gibt es noch ein paar Tricks das Interferogramm aufzupeppen, so das noch zusätzliche Informationen aufgenommen werden können. Vorstellbar ist das alles so weit zu verfeinern, das IR-Spe.ktrosk.opie vielleicht mal Röntg.engeräte (also den groben Blick ins Innere eines menschl. Körpers) ersetzen werden.
Gruss oldie
Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.
