Also,
Platts (langen) Beitrag finde ich auch gut und das trifft es ganz gut, denke ich.
Ich habe keinerlei(!) Signale erkennen können, auch wenn Frau zu mir meinte, sie hätte was gesagt...
Ich habe ja schon mal in nem alten Thread von mir gesagt, dass ich besser mit der Trennung hätte umgehen können, WENN Sie mal deutliche Worte gebraucht hätte, wir uns auseinander gesetzt hätten und es dann eben trotzdem nicht geklappt hätte. Ich hab gar nix erkannt und weder ihre beste Freundin, noch die Eltern oder andere wussten bzw. ahnten etwas.
Ich bin zwar ein Mann :wink:, aber auf ein paar deutliche/offene Worte von ihr hätte ich dann doch schon reagiert/reagieren können.
neuezeit
So ist das Leben
ich gebe unumwunden zu:
ich habe die tatsache, dass meine ex sich ihrem rittmeister zuwandte, noch immer nicht verarbeitet
nach der trennung teilte sie mir mit, dass beide bereits vor 8 jahren erkannt hätten,
es gäbe immer nur 2 menschen auf der welt, die füreinander bestimmt sind ...
ich möchte und ich kann mich gar nicht mehr daran erinnern,
wie oft ich in all diesen jahren (und zuvor !) versucht habe, ihr abweisendes/abwesendes verhalten zu hinterfragen,
wie oft ich keine oder nur ausweichende antworten erhielt, vertröstet wurde auf "morgen",
wie oft ich es versucht habe, mir ihre physische und psychische absenz mit der liebe zu pferden zu erklären,
wie oft ich mir ein bein ausgerissen habe, ihre aufmerksamkeit und zuneigung zu erhalten
und dann wird hier ein thread mit der überschrift "männer, meldet euch rechtzeitig" eröffnet ...
mein blutdruck steigt und
es juckt mir in den fingern dies mit einem thread "frauen sprecht; langsam, laut und deutlich" zu erwidern
ich lass es
denn mittlerweile ist mir mehr als bewußt, das selbst dieses nicht genügen würde
die bereitschaft der frau marsianisch verstehen und sprechen zu lernen, müsste es sein,
gleich wie die des mannes, sich mit venusisch vertraut zu machen
das wissen um die "sprachlichen schwierigkeiten"
und die bereitschaft diese zu überwinden, reift m.e.- wenn überhaupt - erst mit oder nach der trennung
mein hauptgrund den o.g. thread nicht zu eröffnen, besteht jedoch in der sorge,
mich womöglich (erneut) mit aussagen wie
"ex´ schuld, denn er/sie verstand mich ja nie,
mein/e neue/r, der/die tut´s "
konfrontiert zu sehen ...
denn m.e. liegt es nicht an dem/der alten/neuen,
es liegt an der eigenen bereitschaft, eine neue sprache zu lernen
mng
wolf
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
denn m.e. liegt es nicht an dem/der alten/neuen,
es liegt an der eigenen bereitschaft, eine neue sprache zu lernen
Lieber Wolf,
das hast Du sehr schön ausgedrückt und das kann ich sogar sehr wörtlich nehmen. Meine Ex ist ja Französin, was ich anfangs auch als sehr spannend, exotisch und anregend empfand. Ich hatte mich damals sofort für einen Französischkurs angemeldet, der praktischerweise auch als Arbeitszeit gewertet wurde :). Da meine Ex ja sofort schwanger wurde (wie bei ihrem ersten Mann auch), hatte ich auch gleich Gelegenheit dies umzusetzen. Ich habe mit meinem Sohn bis zum Ende des dritten Lebensjahres nur Französisch gesprochen. Allerdings kam ich danach nicht mehr weiter, denn meine Ex unterstützte mich nicht, machte sich über meine sprachlichen Fehler lustig. Eines Tages sprach ich meinen Sohn auf Deutsch an (mit meiner Ex und ihren großen Kids sprach ich nur Deutsch) und siehe da, er verstand und sprach fließend Deutsch und hat danach nie wieder ein einziges Wort Französisch gesprochen - auch nicht mit seiner Mutter. Obwohl die Mutter mit ihren großen Kids nur Französisch sprach und meine Kids dies 10 Jahre mitbekamen können sie heute kein Wort Französich!!!! :puzz:
Mein Sohn ist ein "Sprachgenie", er hat noch keine Lateinarbeit schlechter als sehr-gut geschrieben und steht auch in Englisch zwischen 1+2. Als jetzt die Entscheidung anstand, Französisch hinzuzunehmen oder ein anderes Fach in Englisch unterrichtet zu bekommen, entschied er sich für letzteres. Beide Kinder haben keinen Bezug zu ihrer zweiten "Mutter"sprache. Wäre sicher eine Analyse wert! :exclam:
Uli
Im Grunde sind wir uns doch einig, oder? Es werden unterschiedliche Sprachen gesprochen und es liegt an beiden, die jeweils andere verstehen zu wollen.
Und zu platts Ausführungen (war mir gestern abend zu lang zum lesen :redhead:):
Solche und ähnliche Männer wie die von dir beschriebenen Frauen gibt es auch. Und es gibt ebenso dämliche Frauen, die auf eben diese Männer hereinfallen. Nicht darüber nachdenken, was sie mit ihren Exfrauen gemacht haben, aus welcher Familie sie kommen - ähnlich hoffen, es würde sich noch alles ändern und bessern.
In diesem Fall sind die Geschlechter beliebig austauschbar.
Gruß von einer dämlichen AJA 🙂
Hallo Platt,
der war gut. Gilt meiner Meinung nach genauso für Frauen.
Liebe Grüße
Andrea
Die 7 Todsünden der modernen Gesellschaft? Reichtum ohne Arbeit. Genuss ohne Gewissen. Wissen ohne Charakter. Geschäft ohne Moral. Wissenschaft ohne Menschlichkeit. Religion ohne Opfer. Politik ohne Prinzipien.
Dalai Lama
Es klappt doch bedauerlicherweise noch nicht einmal hier - dieses Sprechen
einer gemeinsamen Sprache - das erleben wir doch beinahe tagtäglich, oder ?
Und hier geht es nicht um so etwas heikles wie das Leben miteinander und
nicht nach einer Weile oder wenn es nicht immer so läuft wie man sich das
vorstellt, gegeneinander.
Ich versuch die Kurzfassung, kann aber nix versprechen :redhead:
Ich war ein 18-jähriges Mädel voller Euphorie und Tatendrang, die wunder-
volle Ehe meiner Eltern in einer eigenen Familie nachzuleben.
Und was war ?
Ich hatte einen Mann, der nicht arbeiten wollte und es auch nicht tat
Ich hatte einen Mann, dem an unserer Familie nichts aber auch schon gar nichts lag
Ich hatte einen Mann, der keinen Wert darauf legte, sein Leben mit mir und meinen Sohn zu teilen
Ich hatte einen Mann, der mich nach dem Kaiserschnitt in den 10 Tagen nur 2 od. 3 x besuchte, den Sohn gar nicht, der lag auf
der Säuglingsstation (Rooming In gab es damals noch nicht)
Ich hatte einen Mann, der ca. 2 Stunden nachdem wir vom KH nach Hause gekommen sind bereits alleine lies und erst in der
Nacht wiedergekommen ist
Ich hatte einen Mann, der mich hochschwanger die Ölkanister mit dem Heizöl schleppen lies, sonst hätte ich frieren müssen
Ich hatte einen Mann, der von 7 Tage die Woche, 5 - 6 nicht zu Hause war, manchmal auch alles 7
Ich hatte einen Mann, der mein Karenzgeld und die Kinderbeihilfe im Gasthaus auf den Kopf haute
Ich hatte einen Mann, der weder mir oder später auch unserem Kind je eine Geschenk machte, weder Geburtstag noch Weihnachten
Ich hatte einen Mann, dem es gleichgültig war, daß sein Sohn nicht krankenversichert war nach dem 1. Jahr Karenz wo er über mich
versichert war, weil arbeitslos melden oh nein, dazu war er zu feige und es sollte ja niemand wissen
Ich hatte einen Mann, der mich als ich Brandverletzungen hatte alleine lies, egal wie ich mit Haushalt und Kind zurecht kam
Ich hatte einem Mann, dem es egal war, wo unser Kind blieb während der tägl. Nachversorgung - der Fussballplatz war wichtiger
Ich hatte einen Mann, der mich trotz dieser Verletzungen kochen lies und mittags nicht zum Essen kam sondern erst nachts
Ich hatte einen Mann, der keine Zeit hatte sein Kind im Krankenhaus zu besuchen... er könne das nicht sehen war seine Ausrede
(damals war er erst 6 Monate alt und noch über mich versichert)
Ich hatte einen Mann, dem meine Tränen...auch nicht ungeweinten, egal waren, der sich lustig darüber machte
Ich hatte einen Mann, dem es gleichgültig war, daß ich meinen Schmuck versetzen mußte um manchmal unser Überleben zu sichern
Ich hatte einen Mann, dem es gleich war, daß ich von meiner Mutter Vorwürfe bekam ich könne nicht wirtschaften, weil sie sah, daß
wir versandelten wie man in Wien sagt
Und ich hatte einen Mann, der mir die letzten ATS 500,00 nahm und wußte, daß ich dann noch nicht einmal Geld hatte um Essen
für unser Kind einkaufen zu können ! Wohlgemerkt mein Geld, ja meines... weil er hat zu unserem Unterhalt
weniger als nichts beigetragen. Und das seines Sohnes natürlich, das bitte nicht vergessen. Er meinte, ich
könnte mir ja Geld ausleihen
"Schnipp"
Und das war der Tag, an dem meine bis dahin trotz allem und unerklärlicherweise
vorhandene Liebe, nahtlos erst in grenzenlosen Hass und dann in ebensolche
Gleichgültigkeit ihm gegenüber überging.
Was waren meine Signale ?
Ich versuchte ihm ein schönes Zuhause zu bereiten und ihm das gemeinsame Leben schmackhaft zu machen
Ich machte ihm nie Vorwürfe - weil ich wollte ja kein zänkisches und streitsüchtiges Eheweib sein
Ich versuchte ihm eine wundervolle Zukunft schmackhaft zu machen und zu was wir es bringen können, wenn wir daran arbeiten
Ich hab ihm aber auch zaghaft erklärt, wie traurig mich sein Verhalten macht und ihn gefragt, ob ich was falsch mache und wenn
was... ob es an mir liegt und warum er seine Zeit lieber woanders verbringt als mit uns.
Ich hab ihn gefragt, ob es ihm nichts ausmacht, daß ihn sein Sohn so gut wie nicht zu Gesicht bekommt und ihn kaum kennt
Ich habe wenn, dann hauptsächlich alleine geweint - Möglichkeiten hatte ich ja zu Genüge
Er hat alle Argumente je nach Lust und Laune, unwirsch, ins Lächerliche ziehend oder genervt beiseite gefegt
Der Tag, an dem er mir das letzte Geld nahm hat das Ende unserer Beziehung eingeläutet.
Ich habe 1 1/2 Jahre alles, wirklich alles versucht, aber an dem Tag ist er zu weit gegangen.
Als er das erkannt hatte, hat er versucht was zu retten. Da war nur nichts mehr.
Ich konnte nicht mehr und ich wollte nicht mehr. Und das Wichtigste - mit der Gleichgültigkeit
unseres Sohnes gegenüber hat er schlagartig jede Art von Gefühl ihm gegenüber in mir
getötet. Es war als würde man einen Lichtschalter umkippen.
Ich habe ich es noch ein volles Jahr versucht. Danach habe ich die Scheidung eingereicht
und einen Monat vor meinem 21. Geburtstag und zwei Monat vor unserem 3. Hochzeitstag
waren wir geschieden.
Was will man mir vowerfen ?
Was ist mein Fehler, was hab ich falsch gemacht ?
Das ich ihn nach all dem nicht mehr lieben konnte ?
Bin ich jetzt auch die, die keine Signale ausgesandt hat ?
Trotzdem war es keine schmutzige Scheidung. Ich selbst habe darauf bestanden, daß
es eine einvernehmliche Scheidung wird. Obwohl mich mein Anwalt fragte, warum ich
damit die Hälfte auf mich nehme was ich für Quatsch halte. Kein Hahn kräht später
danach. Ich habe auch meinen Anwalt zu seinem Unverständnis zurückgepfiffen als
es um die Alimente ging und habe weit weniger genommen, als ich haben hätte können
und vielleicht der Norm entsprochen hat. Wohlgemerkt - für den Sohn. Für mich wollte
und brauchte ich nichts. Ich habe sofort wieder gearbeitet. Ich habe ihm und das kann
ich mit Stolz behaupten, nicht einen Tag nach unserer Scheidung das Leben in irgendeiner
Form schwer gemacht. Eher im Gegenteil.
Ich könnte jetzt erklären warum ich das geschrieben habe, aber ich denke, ihr wißt
es auch so.
Meine Scheidung jährt sich heuer am 15. November zum 28. Mal. Es wäre also mehr
als seltsam, wäre ich über das alles nicht längst hinweg.
Und trotzdem... immer das so wie jetzt durch die Schilderung hochkommt, dann fühle
ich den Schmerz und die Wehmut die ich damals hatte, als wäre es gestern gewesen.
Nachdenkliche und ein wenig traurige Grüße
Marina
Hi Aniram,
jetzt bin ich mal beleidigt. 😉
Ich hatte einmal einen Mann........
Ich bin anders. Ich gehöre zu dem guten Männern. Die Konsequenzen für gut,werde ich noch einige Jahre mit mir rumschleppen. Dein "schlechter" Mann, dem gehts gut. Macht sich keinen Kopf und gut ist. 🙂
Aber aus den ganzen "weiblichen" Posts, könnte man, wenn man etwas verschroben denkt, folgendes entnehmen.
Ironie on
Am besten schafft Mann erst einmal die Gleichberechtigung ab. Ein Mann sollte sich keinesfalls emotional an eine Familie binden. Ein paar fiese Aktionen wären auch nicht schlecht, damit Frau weis wo sie steht. Kinder sind ja auch ganz okay, aber wir überlassen alles was irgendwie nach Verantwortung oder Arbeit aussieht den Frauen. Ganz wichtig für den Mann von Heute, halte die Frau finanziell ganz kurz, damit Mann sich ein Scheidungsschwarzgeldkonto anlegen kann. Zu guter letzt. Männer sollten ihre Frauen schlecht behandeln.
Ironie off
So ironisch finde ich das alles gar nicht, da ich in meinem Leben schon so viele Beziehungen gesehen habe, die nach diesem Strickmuster laufen. Von diesen Frauen wird nur ein Signal ausgesandt. "Sei doch bitte lieb zu mir"
Wenn ich dann noch sehe, dass Männer Frauen schlagen und diese dann immer noch beim Mann bleiben, dann bin ich fassungslos.
Diesen schlechten Männern geht es während und nach der Ehe hervoragend.
Dann scheint ja folgender Satz doch richtig zu sein:
Hiebe erzeugen Liebe
Platt der wohl eine Menge falsch gemacht hat.
Hallo Platt !
jetzt bin ich mal beleidigt. 😉
Ich steh auf der Leitung :exclam: ... weil sogar trotz Deines Smileys das mir
zeigt, daß Du das nicht ganz soo ernst meinst, versteh ich grad gar nix !
Und das würde ich auch niemals wollen, Dich oder jemand anderen hier
beleidigen.
Ich hab auch lang überlegt ob ich das überhaupt schreiben soll. Mich greift
es nur immer an, egal von welcher Seite es kommt - dieses die "bösen" Männer
oder die "herzlosen" Frauen.
Das bitte abgekoppelt von der Hauptthematik hier, dem Entziehen der Kinder
oder finanziell Ausbeuten der Männer. Da kenn ich kein Pardon.
Aber alles andere... da ist der Graubereich so groß und auch ein Mensch,
der aufhört den anderen zu lieben, ist deshalb noch kein schlechter Mensch.
Auf Liebe hat man keinen lebenslangen Anspruch, Liebe ist, auch wenn es
pathetisch klingen mag, einfach ein Geschenk. Nur mit der Zeit gerät das
in Vergessenheit und sie wird zu Selbstverständlichkeit. Auch hier nehmen
sich Frauen wie Männer nichts.
Und weil es so oft um die Signale geht - auch Frauen erkennen oder über-
sehen Signale sehr oft, sei es aus Bequemlichkeit, Ignoranz oder grenzenloser
Selbstgefälligkeit.
Eines ist sicher, es sollte sich keiner des anderen zu sicher sein. Der große
Irrtum vieler ist der, zu denken, daß einem der andere gehört auf immer und
ewig, ungeachtet des eigenen Verhaltens.
Das Aufwachen ist oft schmerzlich und die Fehler der Vergangenheit können
oft nicht repariert werden.
Natürlich hör auch ich von Männern, die ihren Frauen gegenüber nur so vor
Gleichgültigkeit strotzen, hab aber in meiner eigenen Famile das genaue
Gegenteil. Sowohl mein Vater wie auch Bruder beten ihren Frauen förmlich
an.
Andererseit hab ich eine angeheiratete Cousine, die meinem Cousin das
Leben zur Hölle gemacht hat und immer noch oder immer mehr macht. Ich
hab ihn oft ziemlich hart angegriffen und ihn gefragt, warum er sich zum Trottel
machen läßt. Seine Antwort war immer nur, daß er sie trotz allem liebt. Für mich
total unverständlich und meine Mutter hat mich oft zurückgehalten, weil mich
seine Tatenlosigkeit richtig aggressiv gemacht hat und ich ihn am liebsten aus
dem Gewand geschüttelt hätte - nur, damit er seinen Verstand einsetzt.
Inzwischen ist 59 Jahre alt und seelisch ein Wrack. Er hat sich kaputtgemacht
für diese Frau und für seinen Sohn. Das Geschenk dafür ist, daß sein Sohn
(20 Jahre)bedauerlicherweise den abscheulichen Charakter seiner Mutter geerbt
oder anerzogen bekommen hat, was weiss ich und ihn wie Dreck behandelt. Es
kann einem das Herz zerreissen. Ihr auf alle Fälle würde ich ohne mit der Wimper
zu zucken zutrauen, wäre es zu einer Trennung gekommen, daß sie der Exfrau von
Uli bis auf's Haar gleichen würde in ihren Handlungen.
Sonst muss ich sagen hab ich das Glück, in einem Umfeld zu leben, wo es nur
glückliche Familien gibt.
Ich auf alle Fälle hatte damals gar nichts geplant, weder Wochen noch Monate
voraus. Es war nur einfach so, daß der eine Tropfen das berühmte Fass zum
Überlaufen gebracht hat. Es hätte auch ein anderer Tropfen sein können.
Liebe stirbt oft stückchenweise und unbemerkt. So simpel ist das manchmal !
LG Marina
Liebe stirbt oft stückchenweise und unbemerkt. So simpel ist das manchmal !
Stimmt, und schon sind wir wieder bei den Signalen. Ist es möglich, einem Menschen anzusehen, dass etwas nicht stimmt? Zumal - das behaupte ich jetzt mal - gerade bei dem langsamen Sterben von Liebe, man ja selbst oftmals gar nicht richtig merkt, was da passiert. Man wundert sich vielleicht, warum die Stimmung immer eisiger wird, schiebt das auf Kopfschmerzen, die "Tage", Stress in der Arbeit, Ärger mit den Kindern etc.
Aber wer macht sich die Mühe, das zu hinterfragen? Wer erkennt die ersten Anzeichen, wenn die Stimmung noch lauwarm und nicht frostig ist, setzt sich an den runden Tisch, möglichst mit einem Berater, wenns allein nicht weiter bringt.
Wer ist frei davon zu sagen: naja, bei mir liegts nicht, dass der/die so "komisch" ist. Wer ist frei davon, die Schuld auf den anderen Partner zu schieben.
Zur Kommunikation ist mir die Tage eine nette Geschichte über den Weg gelaufen:
"Zwei Schwestern streiten sich um eine Orange. Es gibt nur diese eine und beide wollen sie haben. Der Streit eskaliert immer mehr, bis sie sich auf einen Kompromiss einigen. Sie holen ein Messer und teilen die Orange in zwei gleich grosse Stücke. Die eine schält ihre Hälfte, isst das Fruchtfleisch und wirft die Schalen in den Müll. Die andere geht in die Küche, schält die Orange, wirft das Fruchtfleisch in den Müll (sie mag gar keine Orangen) und fertigt aus den Schalen frischen Orangeat für den Kuchen den sie backen will. Schade. Hätten sie sich besser verstanden, hätte jede auf ihre Weise eine ganze Orange haben können."
Nun sind Beziehungen und Kinder zwar keine Orangen, die sich beliebig "teilen" lassen. Dennoch denke ich, dass es in den allermeisten Fällen Lösungen gäbe, die nicht auf einen faulen Kompromiss heraus laufen, sondern von dem alle Beteiligten profitieren könnten, würde nur mal anständig miteinander geredet, zugehört, auf den anderen eingegangen.
Dann wären viele Rosenkriege nicht nötig, würden viele Kinder nicht leiden und die Männer wären auch gesünder.
Und nun sagt mir nicht wieder, dass das utopisch ist, es ist machbar, wenn beide es wollen.
Gruß AJA
Und nun sagt mir nicht wieder, dass das utopisch ist, es ist machbar, wenn beide es wollen.
keine frage, machbar wäre es, nur
Als er dann endlich, in der Kur, in der er eigentlich zur Gewichtsabnahme war, kapiert hat, dass es auch an ihm liegt, war es von meiner Seite zu spät.
somit bleibt es in vielen fällen leider utopie
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Danke lonesomewolf, du schaffst es vortrefflich immer wieder mir den schwarzen Peter zu zu schieben 😉
Aber mal eine Frage: wie lange soll Mann oder Frau Geduld haben, bzw. wann ist der Zeitpunkt wo Mann oder Frau das Recht haben zu sagen: es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr, es ist alles kaputt. Siehe auch das Beispiel von Marina.
Da waren eineinhalb Jahre, wenn ich es richtig gelesen habe, bei mir waren es von den ersten Gesprächen bis zur endgültigen Trennung ganze 12. Reicht das immer noch nicht? Müssen es 20 sein oder gibt es überhaupt kein Recht einen Schlussstrich zu ziehen?
Dass beide wollen muss natürlich wesentlich früher eintreten und nicht erst, wenn es für einen von beiden vorbei ist.
Gruß AJA - neugierig, welches Zitat von mir jetzt als nächstes kommt :puzz:
Gruß AJA - neugierig, welches Zitat von mir jetzt als nächstes kommt :puzz:
dieses:
Danke lonesomewolf, du schaffst es vortrefflich immer wieder mir den schwarzen Peter zu zu schieben 😉
is ja nich ganz richtig, weder "immer" noch "immer wieder mir"
eskima hat auch ihr fett weg gekriegt (und marina kriegt es noch) 😉
du / ihr wart es halt, sich sich vom thread um die männergesundheit angegriffen fühltet,
dich / euch meintet rechtfertigen zu müssen (weil du / ihr euch (unbewußt?) doch (mit-)verantwortlich fühlt?),
du / ihr habt es halt "gewagt", dort "`nen lauten" zu machen
dich / euch erwischte es sozusagen stellvertretend,
stellvertretend - ganz vorneweg - für meine ex
sorry, tat und tut mir gut. meine gedanken und gefühle zu ausdruck zu bringen
UND zu lesen, dass ich nicht allein damit stehe ...
nix für ungut. ja?
lg
wolf
wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun,
sondern auch für das, was wir nicht tun
(j.b.molière)
Liebe Aja !
Schön, daß wir uns endlich mal wieder begegnen.
Ich geb zu, mir ist der Satz von LSW auch seltsam vorgekommen
und ich habe ihn ebenfalls vorwürflich verstanden.
So als wollte er sagen,
"Dein Mann hat es doch endlich kapiert und dann wolltest Du nimmer"
aber ich bin mir natürlich nicht sicher, ob ich da etwas hineininterpretiere,
was er gar nicht ausdrücken wollte.
Mal abgesehen davon, daß es bei Dir noch ganz andere gewichtigere
Gründe gab, von denen er natürlich nichts weiss frag ich mich schon
auch, wie lange Mann oder Frau ausharren muss ohne dem Vorwurf
zu begegnen, alles hingeschmissen zu haben.
Weil eines ist bei all dem nicht zu übersehen.
Meistens ist ja schon etwas Wesentliches passiert wenn der oder die
Andere aufwacht. Es ist keine plötzliche Eingebung oder Einsicht. Es
ist in der Regel das Ergebnis, daß einer sagt, es ist vorbei, ich kann
nicht mehr.
So war es bei mir auch.
Ich hätte nackt auf dem Tisch tanzen können, nichts hat meinen Mann
beeindruckt, alle Bemühungen war umsonst. Erst als er erkannte, daß
er zu weit gegangen war, kam die Einsicht.
Aber DAS ist keine frauenspezifische Eigenschaft. Es gibt auch genug
Männer die schlucken und würgen bis zum Brechreiz und dann das
Handtuch werfen.
Ich habe es zweimal im mehr oder weniger näherem Berufsfeld erlebt,
daß Frauen ihren Männer völlig unberecht mit Eifersucht gequält, ver-
folgt und ihnen hinterherspioniert haben. Die Kolleginnen wurden von
ihnen auf das Übelste beschimpft, ihnen wurde vorgeworfen sich an
einen verheirateten Mann ranzumachen. Sie haben nicht mal davor
zurückgescheut, ihre Männer bei Vorgesetzten der Lächerlichkeit
preiszugeben etc.
Und das waren keine Männer, die mit Kolleginnen pausenlos geflirtet
oder sonstiges haben. Das waren welche, für die die Familie an erster
Stelle gestanden hat.
Beide haben aber irgendwann erkannt, daß es keinen Sinn macht.
Sie waren fix und fertig und total zermürbt.
Auch hier waren die Signale eindeutig. Sie haben ihren Frauen immer
wieder versichert, daß es nur sie und keine andere gibt. Sie waren
vorbildliche Ehemänner und Familienväter. Gingen nicht alleine aus, es
sei den es waren geschäftliche Verpflichtungen. Es war zwecklos.
Einer davon ist mittlerweile wieder gebunden. Der andere scheut eine
Beziehung wie der Teufel das Weihwasser. Er scheut davor zurück,
wieder in so ein Fahrwasser hineinzugeraten.
Auch in diesen beiden Fällen haben es die Frauen bitter bereut und
sämtliche Eide geschworen sich gebessert zu haben. Es war zu spät
und das Vertrauen war weg und konnte nicht wiederhergestellt werden.
Das nicht mehr vorhandene Vertrauen aber ist der Anfang vom Ende.
Auch wenn mir der/die Zurückbleibende leid tut... wenn mal der Bogen
des Erträglich überspannt ist, ist es falsch, dem der geht, das vorzuhalten.
LG Marina
eskima hat auch ihr fett weg gekriegt (und marina kriegt es noch)
du / ihr wart es halt, sich sich vom thread um die männergesundheit angegriffen fühltet,
dich / euch meintet rechtfertigen zu müssen (weil du / ihr euch (unbewußt?) doch (mit-)verantwortlich fühlt?),
du / ihr habt es halt "gewagt", dort "`nen lauten" zu machen
*Augenbrauehochzieht*
Lieber Lonesomewolf !
Du siehst mich überrascht !
1.) Meines Wissens hab ich mich zum Thema "Männergesundheit" gar
nicht zu Wort gemeldet.
2.) Meine ich mich nicht verteidigen zu müssen, ich gebe nur meine Meinung
und Erfahrung wie so viele andere hier wieder.
3.) Hab ich es glaub ich weder notwenig noch verdient, mein Fett hier weg-
zukriegen.
4.) Nicht nur Du hast Leid erlebt, andere auch oder zählt hier nur das der
Männer ?
Dann bitte ich um entsprechende Information !
Leicht indignierte Grüße
Marina
hallo,
man spürt einfach beim lesen, wie sehr die männer hier sich verletzt fühlen und auch wurden.
es zeigt auch wie hart jeder einzelne seine trennung überwinden musste, und welche einstellung sich dabei entwickelt.
ich traue mich nicht, mit euch männern zu diskutieren, deshalb ziehe ich den hut vor den weiblichen schreiberinnen.
meinem ex geht es gesundheitlich prächtig, ich habe die signale, das was nicht mehr stimmt, unterbewusst wahrgenommen, wollte sie aber nicht wahr haben, weil ich nach 26 jahren immernoch tief geliebt habe und nichts anderes wahrhaben wollte. deshalb war ich ein spielball.dann ist alles eskaliert. das aufwachen hat mich krank gemacht. zwei magengeschwüre und 3 prozesse und trotzdem noch lernen, wie man diesen vater den kindern erhalten kann.
das habe ich übrigens bei euch gelernt.
ich glaube, es ist ein problem des verlassenen, egal welches geschlecht,
mit freundlichen grüssen
gaya
Hallo Gaya !
ich glaube, es ist ein problem des verlassenen, egal welches geschlecht
Das wollte ich ausdrücken... mit viel mehr Worten.
Und dann kommst Du und packst es wunderbar in einen Satz - danke !
Es gab übrigens Momente wo mein Mann mir eingestand, daß er mich
vollkommen verstehen kann, daß ich gegangen bin.
Es gab aber genausowelche, wo ich auch den Vorwurf bekam "nix vorher"
gesagt zu haben ???
Ja was den bitte ?
Manche und das betrifft beiderlei Geschlechter würden es doch noch
nicht mal merken wenn man mit dem Vorschlaghammer kommt.
Ich will mich ja auch gar nicht verteidigen.
Ich habe eine Entscheidung getroffen von der ich überzeugt bin, daß es
die richtige war.
Außerdem... ich hatte in meinem Post einige Frage zu den Signalen ge-
stellt und was ich besser machen hätte können oder sollen.
Ich habe... und ich bin nicht beratungsrestistent obwohl es fast 28 Jahre
danach eh zu spät wäre, bis jetzt keine Meinungen dazu bekommen, was
ich anders hätte machen können.
Gruß
Marina
ich glaube, es ist ein problem des verlassenen, egal welches geschlecht,
Ja und nein, gaya. Ich denke, dass auch einer, der verlässt sehr wohl leiden kann, denn auch verlassen ist sehr schmerzhaft. Ein sehr guter Freund von mir war ein dreiviertel Jahr nach der von ihm herbeigeführten Trennung in einer Kur für psychosomatische Krankheiten. Er ist einfach zusammen gebrochen. Und das, obwohl er eine sehr liebe Frau an seiner Seite hatte und die Ehe seit mehr als 10 Jahren nur noch eine Farce war. Sie haben gekämpft, alle beide, leider zu unterschiedlichen Zeiten. Nun ist sie es, die ein schönes Leben führt - jedenfalls behauptet das ihr Freundeskreis und er derjenige, der immer noch unter schlechtem Gewissen leidet. Finanziell geht es ihm nicht schlecht, aber bei weitem schlechter als vorher. Sie ist die Gewinnerin. In diesem Fall leidet also offenbar der, der verlassen hat mehr, als die Verlassene.
nun lonesomewolf
du / ihr wart es halt, sich sich vom thread um die männergesundheit angegriffen fühltet,
dich / euch meintet rechtfertigen zu müssen (weil du / ihr euch (unbewußt?) doch (mit-)verantwortlich fühlt?),
du / ihr habt es halt "gewagt", dort "`nen lauten" zu machen
1. habe ich mich nicht angegriffen gefühlt
2. weiss ich nicht, warum ich mich dort rechtfertigen sollte
3. wenn es als "laut" rübergekommen sollte, so tut mir das leid, das habe ich aber auch dort schon geschrieben
Ich habe inzwischen kapiert, dass dieser Thread eigentlich für Frauen geschlossen sein sollte und habe dieses auch von Anfang an kund getan mit der Aussage: da nicht ausdrücklich "für Frauen geschlossen drüber steht".
Dann nochmal für dich hier:
Mir stiess der Anfangsbericht und die Mail des betreffenden Herren auf, mit dem offenbar schon einige von euch inzwischen telefoniert haben. Leider konnte mir auch keiner von euch erklären, worum es bei diesen Gutachten wirklich geht. Ich kann da nur spekulieren. Für mich hat sich das so gelesen, dass diese Gutachten nun auf Teufel komm raus erstellt werden, damit den Müttern die Kinder genommen werden können und für die geschädigten Männer noch Unterhalt raus kommt. Sorry, da bin ich nun ein gebranntes Kind, denn das war genau der erste Brief, den ich von der gegnerischen Anwältin bekam. Sinngemäss: Ihr Mann ist eingeschränkt arbeitsfähig (wusste ich noch gar nicht), könnte die Kinder übernehmen, Sie sind dann zu KU verpflichtet und auf Grund ihrer qualifizierteren Ausbildung bekommen Sie eine Arbeitsstelle, bei der Sie weit mehr verdienen als Ihr Mann und können so auch nachehelichen Unterhalt bezahlen.
Dreimal herzhaft gelacht. Ich war seit 8 Jahren in EZU, habe den Wohnort gewechselt, was eine Einkommenseinbuße, selbst WENN ich einen Job bekommen hätte von mind. 1000 Euro (O-Ton Arbeitsamt) bedeutet hätte. Nun gibt es meinen Job aber hier überhaupt nicht.
Mein Ex war ja nun einsichtig genug, dass er einerseits ohnehin mit der Kindererziehung überfordert wäre (das ist jetzt keine Unterstellung von mir, sondern das ist es, was er seiner Anwältin gesagt hat) und andererseits das alles SO überhaupt eh nicht wollte.
Aber mir schwante eben einfach schlimmes. Viele Väter hier sind so verbittert, dass ich mich manchmal frage, ob sie selbst auch die goldenen Regeln lesen, die getoppt sind.
Das hat nichts mit Rechtfertigung zu tun und nein, ich fühle mich im Falle meines Ex zumindest in soweit nicht verantwortlich, was seinen Zustand nach der Trennung angeht.
Ich fühle mich insofern verantwortlich, als ich ihn im Grunde als "Psycherl", entschuldigt den Ausdruck, übernommen habe. All die Jahre nicht geschafft habe, in der Richtung etwas zu verbessern. Und wenn ich jetzt höre, wie er sich bei mir ausheult, dass er die ewige Abhängigkeit von seiner Schwester nicht mehr erträgt, dann ist mir klar, dass ich 20 Jahre lang etwas falsch gemacht habe.
Allerdings sage ich mir auch - ich habe alles versucht - es war ein Faß ohne Boden. Ich habe meine Seele gerettet, die meiner Kinder werde ich hoffentlich von diesem Familienwahnsinn bewahren können.
[dich / euch erwischte es sozusagen stellvertretend,
stellvertretend - ganz vorneweg - für meine ex
so etwas dachte ich mir schon, daher bin ich dir auch gar nicht böse 😉
sorry, tat und tut mir gut. meine gedanken und gefühle zu ausdruck zu bringen
UND zu lesen, dass ich nicht allein damit stehe ...
Dann hat es ja wenigstens einen Sinn 🙂
Gruß AJA
Ich kann da nur spekulieren. Für mich hat sich das so gelesen, dass diese Gutachten nun auf Teufel komm raus erstellt werden, damit den Müttern die Kinder genommen werden können und für die geschädigten Männer noch Unterhalt raus kommt.
Wo in Gottes Namen AJA nimmst Du das her??? Das hat Prof. Goeschel nicht geschrieben und auch uns tel. nicht gesagt, es findet sich auch nicht auf seiner HP . Es geht um die Aufrechterhaltung der MÄNNERGESUNDHEIT nach Scheidung und Trennung und um nichts anderes!!!
Sorry, nach diesen Zeilen muss ich mich Platt´s Meinung anschließen: es scheint um die Verteidigung eines "imaginären" Brückenkopfes zu gehen!
Ich bin hier im Tonfall meistens konziliant, und wenn ich es nicht sein kann, halte ich mich oft zurück, ich kann den Vorhalt der NS-Zensur mehr als gut ertragen, aber ich bin kein Oportunist.
Was also willst Du ?
Uli
Hallo an Alle,
geht der Geschlechterkampf jetzt in diesem Topic weiter?
Ich habe das Gefühl die beiden Topics sind derart miteinander verknüpft das es kaum noch möglich ist eine vernünftige Diskussion aufrechtzuerhalten.
Wem nutzt das?
Gruss Kruemel1
@ Aja:
Ich hab grad hier einen halben Roman geschrieben. Und ihn wieder gelöscht. Um des lieben Frieden Willen.
Aber ein Tip dennoch: wenn Du schon SOLCHE STATEMENTS gibst, dann lies verdammt nochmal, worum es überhaupt geht. Oder wenn Du schon liest, dann verstehe es wenigstens.
Milan
