Männer, meldet euch...
 
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Männer, meldet euch rechtzeitig!

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(@eskima)
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Hier nur mein Beitrag zum Thema, ob Frauen Signale senden oder nicht, dieser Autor hat zu 90% genau das ausgeführt, was ich gemeint habe:

Männer, meldet euch rechtzeitig!
Wie Männer mit Paarkrisen umgehen
Wir bekommen in der Regel zwei Arten von Telefonanrufen, und da diese so typisch sind, möchte ich in unserer Zeitung darüber schreiben:
Helga ruft an: “ Ich habe gehört, Sie bieten Paartherapie und Paarseminare an. Ich habe Interesse daran. Mein Mann und ich haben seit einigen Jahren Probleme in unserer Beziehung. Jetzt ist meine Grenze erreicht. Wann beginnt das nächste Paartraining? Ich würde gern mit meinem Mann zu einem Gespräch vorbeikommen. Ich weiß aber nicht ob mein Mann mitkommt und zwingen kann ich ihn ja nicht. Für ihn ist das alles Quatsch. Er meint, wir kriegen das auch so hin. Ich melde mich dann wieder, wenn ich mit meinem Mann gesprochen habe…“
Einige Monate später…
Jochen ruft an: “ Ich habe gehört, Sie bieten Paartherapie und Paarseminare an. Ich habe Interesse daran. Meine Frau hat sich gerade von mir getrennt, und ich will, dass wir wieder zusammen sind, auch wegen dem Haus und der Kinder. Ich würde gern einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren. Ich weiß aber noch nicht ob meine Frau mitkommt. Ich melde mich dann wieder, wenn ich mit meiner Frau gesprochen habe…“
Jochen ist der Partner von Helga.
Die Tragik liegt darin, dass Frauen, die sich nach jahrelangem Warten innerlich aus der Beziehung verabschiedet haben, nur sehr schwer wieder ins Boot zu bekommen sind. Sie mussten ja auch lange allein rudern, d.h. sie fühlten sich verantwortlich für die Beziehung, für Nähe, Gefühle, Gespräche, Liebe und Aufmerksamkeit. In der Regel investiert die Frau auch mehr Zeit und Energie für die Beziehungen mit den Kindern. Die Aufmerksamkeitsschwerpunkte der Männer ruhen oft außerhalb der Beziehung. Die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Arbeit, den Sport, Freunde und Kollegen, Hobbys und Vereine. Oder sie ist im Rückzug auf die Regeneration ausgerichtet. Dazu gehören Lesen, Computer und Internet, Fernsehen, Autos und Motorräder usw.
Die kritische Phase wird erreicht, wenn es keine oder kaum noch gemeinsame emotionale Berührungspunkte gibt. Die Frauen leiden darunter zwangsläufig sehr viel früher, als die Männer, denn sie erwarten ihrer Natur nach mehr von der Beziehung, mehr Gespräche, mehr Sinnlichkeit, mehr Gefühle, mehr Austausch und Nähe. Die überlasteten Frauen (Haushalt, Beruf, Kinder…) sind vielleicht auch froh, wenn sie abends in Ruhe fernsehen können, ohne Männer, die auch noch was wollen. Stehen ihr aber innere Ressourcen zur Verfügung brauchen sie mehr von der Partnerschaft.
Männer können sich in der Außenorientierung oder im Rückzug verlieren. Sie sind durchaus zufrieden, wenn die Beziehung als Arbeitsteam funktioniert, und die Frau gut drauf zu sein scheint. Wenn jetzt aus den unterschiedlichsten Ursachen heraus Unzufriedenheit entsteht, senden die Frauen Signale an ihre Männer. Meckern und Nörgeln heißt eigentlich: „Unsere Beziehung stimmt für mich nicht mehr, ich brauche mehr.“ Die Männer haben aber Schwierigkeiten, die Signale richtig zu interpretieren. Auf Meckern und Nörgeln fragen sie bestimmt nicht: „Was fehlt dir in unserer Beziehung?“ Sie fühlen sich eher bevormundet oder unterdrückt, oder sie machen Lösungsvorschläge, wie die Frauen ihre Unzufriedenheiten besser in den Griff kriegen können. Na ja, Meckern und Nörgeln ist sicherlich auch nicht die beste Kommunikationsform. Dann entsteht oft Streit. Dies ist aus meiner Sicht ein Versuch, Nähe herzustellen. Streiten schafft eine emotionale Dichte. Auch wenn die Kommunikation sich hier ausschließlich auf das Beschuldigen und Rechtfertigen beschränkt, ist dies für beide besser als nichts. Häufige Machtkämpfe führen aber auf Dauer zur Zerrüttung, besonders, wenn sie eskalieren. Das gegenseitige Vertrauen und die Liebe gehen dabei verloren. Noch unerträglicher sind Schweigen und die eingeschlafenen, langweiligen Gewohnheiten in der Beziehung. Oder es gibt massive äußere Probleme, die nicht unmittelbar aus der Beziehung resultieren, wie Arbeitslosigkeit, Krankheit, Erziehungsprobleme, Patchwork-Familien… Irgendwann kommen die Frauen auf die Idee, sich professionelle Unterstützung zu holen, weil sie wissen, dass die eigenen Lösungsvorschläge der Partner für sie nicht befriedigend sein können. Dann hören sie sich mal um. Sie fühlen sich von unseren Texten angesprochen, oder jemand erzählt von uns, und sie rufen an, oft ohne ihre Partner zu informieren. Und damit wären wir wieder am Ausgangspunkt.
Für die Männer geht es um nichts weniger, als ihre Beziehung zu retten. Und wenn Kinder gekommen sind und Besitztümer angeschafft wurden, retten sie auch ihre Familie und ihren familiären Status. Es ist ja nicht so, dass Frauen einfach mal so bei uns anrufen, weil sie nett plaudern wollen. Wenn Frauen diesen Schritt wagen, haben sie vorher schon alles Mögliche innerhalb der Beziehung probiert, ohne Erfolg. Und dies meist über Jahre. Im folgenden beschreibe ich die Reaktionsmuster verschiedener Männertypen:

Der depressive Mann
schleppt sich zu uns. Er fühlt sich überfordert, weil er wirklich alles Männermögliche getan hat. Er fühlt sich unterdrückt und dominiert. Er leidet offensichtlich unter der Situation. Er ist da, weil seine Partnerin dies wollte. Er tut ja alles was sie will. Allein wäre er nicht gekommen, auch reut ihn, dass er für die Hilfe Geld bezahlen soll. Er würde schon so viel tun, in der Arbeit, im Haushalt und mit den Kindern. Er fragt, was er jetzt noch tun soll. Wenn die Partnerin schon weg ist, fühlt er sich als Opfer. Er weint, weil er so viel gegeben hat. Er bittet um Hilfe, die Partnerin wieder zurückzubringen.

Der narzisstische Mann
wird wütend. Wie kann sie es wagen, die Probleme nach außen zu tragen, womöglich über ihn zu sprechen. Auf keinen Fall kann er da hingehen, wenn sie ihn so hintergeht. Außerdem wüsste er schon, was da passiert, und das könne er auch alleine. Wir können ja mal wieder zusammen reden oder mal ausgehen. Sie wäre Schuld an der ganzen Misere, durch ihr ständiges Fehlverhalten. Vielleicht ist es ganz gut, da mal hinzugehen, damit dir das mal ein anderer sagt. Von uns fordert er schnelle und konkrete Lösungen (für seine Frau) und geizt nicht mit eigenen Vorschlägen, wobei er sich gern reden hört. Wenn die Frau schon weg ist, bricht er entweder zusammen oder er beschwert sich. Wie könne sie nur so etwas tun. Er ist sich keiner Schuld bewusst. Sie hätte alles gehabt. Wie lange würde es dauern, bis die Frau wieder zufrieden ist.

Der schizoide Mann
weiß gar nicht wie ihm geschieht. Er hätte davon schon gehört aber nie damit gerechnet, dass dies ihm passiert. Er hätte nicht bemerkt, dass es der Frau schlecht geht. Vielleicht hat er sich zu tief in seine Bücher vergraben. Aber er brauchte dies als Ausgleich, weil er den ganzen Tag am Computer arbeiten muss. Außerdem will er noch ein Buch schreiben und lernen, wie man Horoskope erstellt. Die Horoskope seien bisher immer eine gute Hilfe für seine Beziehung gewesen. Und es gibt da auch einen philosophischen Ansatz über den man mal reden könne. Er spüre keine Trauer, aber es wäre schön, wenn sie wieder da wäre, auch wegen der Kinder.

Der orale Mann
kommt in Tränen aufgelöst. Seine Existenzgrundlage ist ihm entzogen, Wir sind seine letzte Hoffnung. Er hätte immer in ihrer Nähe sein wollen. Er könne unendlich lange kuscheln und reden. Warum ist sie weg? Er war immer schrecklich eifersüchtig. Sie hätte mit anderen Männern geflirtet. Das hätte er kaum ausgehalten. Sie haben nächtelang darüber geredet. Jetzt habe er gerade auf einer Party eine andere Frau getroffen, mit der er stundenlang über die Trennung geredet habe. Er weiß jetzt nicht, mit wem er zusammen sein soll. Eigentlich könne er ohne seine Frau nicht leben.
Und es gibt auch Männer, die über ihren Schatten springen können. Sie nehmen die Signale ihrer Frauen ernst. Sie vereinbaren einen ersten Termin und gaben eine Bereitschaft die Paarbeziehung gemeinsam zu verbessern. Zur Unterstützung für die erstgenannten sei hier ein kurzes Krisenmanagement formuliert:
Die Partnerin äußert Beziehungsprobleme und den Wunsch nach professioneller Unterstützung. Sie will einen Beratungstermin vereinbaren oder an einem Seminar teilnehmen.

1. Seien sie sich dessen bewusst, dass dieser Schritt auch für ihre Frau nicht leicht ist, und dass sie viele Signale, die auf Beziehungsschwierigkeiten hindeuten, ignoriert oder heruntergespielt haben.
2. Spielen sie nicht den Heimwerker, und versuchen sie nicht, die Beziehung auf die Schnelle zu reparieren. Wenn sie dies könnten, wäre ihre Beziehung glücklich.
3. Werten sie den Vorschlag ihrer Frau nicht ab. Nehmen sie sich Zeit, und hören sie sich ihre Beschwerden in Ruhe an.
4. Verzichten sie in diesem Fall auf Rechtfertigungen, Verteidigungsreden oder Gegenangriffe. Ihre Frau wird im Falle einer Paartherapie oder eines Paartrainings nicht ungeschoren davonkommen. Es braucht aber für beide einen geschützten Rahmen.
5. Demonstrieren sie Kooperationsbereitschaft. Übernehmen sie Verantwortung und vereinbaren sie ein kostenloses Beratungsgespräch. Alles was sie verlieren sind 45 Minuten ihrer Zeit. Wenn sie darüber beraten wurden, was aus professioneller Sicht sinnvoll für ihre Beziehung ist, können sie immer noch in Ruhe entscheiden.
6. Wenn ihre Partnerin ernstzunehmende Trennungsabsichten formuliert, verlieren sie keine Zeit. Dieses Problem können sie nicht aussitzen. Im schlechtesten Fall hat sie sich innerlich schon aus der Beziehung verabschiedet und wartet nur auf den günstigen Absprung.

http://www.rr-paartraining.de/maenner_meldet_euch_rechtzeitig.htm


Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht sieben Meilen in seinen Schuhen gegangen bist - Indianische Lebensweisheit
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Zitat
Themenstarter Geschrieben : 20.09.2006 19:44
(@bengel)
Registriert

sorry eskima,

hat sich schon auch mal ein schlauer autor darüber ausgelassen, dass sich frauen auch mal verständlich bemerkbar machen könnten?

das kommt mir vor, als wenn der mann einseitig verpflichtet wird wie ein kaninchen vor der schlange jede regung seiner "partnerin" auf "gefahr" zu prüfen.
lächerlich, aus meiner sicht.

und all diese katalogische einordung des verhaltens sind für beide gültig im zweifel.

gruss

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 20:04
 Uli
(@Uli)

Liebe Eskima,

ich hatte bereits 1992, also 8 Jahre vor unserer Trennung, die erste Paartherape initiiert. Diese wurde von meiner damals noch nicht Ex abgebrochen. Ich habe 1996 (glaube ich) mit einer Einzel"therapie" weitergemacht. Ich hatte den Anspruch, meinen Part in der verzwickten Situation verstehen zu lernen. Ich hatte dann 1998 und 2000 nochmals Anläufe versucht - alles zwecklos!

Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 20:11
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo bengel,

hat sich schon auch mal ein schlauer autor darüber ausgelassen, dass sich frauen auch mal verständlich bemerkbar machen könnten?

Kannst ja mal googeln, hab ich auch gemacht 😉

das kommt mir vor, als wenn der mann einseitig verpflichtet wird wie ein kaninchen vor der schlange jede regung seiner "partnerin" auf "gefahr" zu prüfen.

Das subjektive Empfinden kann man keinem Menschen absprechen, das liegt auch nicht in meiner Absicht. Ich gehe übrigens davon aus, dass der Autor von psychisch gesunden Menschen spricht, immer dann, wenn eine Krankheit vorliegt, wie hier ja auch oft berichtet, dann ist es nicht so "einfach" wie vom Autor beschrieben.

und all diese katalogische einordung des verhaltens sind für beide gültig im zweifel.

Die katalogische Einordnung finde ich persönlich überhaupt nicht gut. Schublade auf, passt, passt nicht, Schublade zu. Mit Respekt und Achtung vor Menschen hat das nichts zu tun und ist eines Paartherapeuten meines Erachtens unwürdig. Aus diesem Grund hab ich auch überlegt, ob ich es "abschneide".

Gruß

eskima

PS: Lieber Uli, ich persönlich nehme Ehen mit mindestens einem psychisch kranken Partner ausdrücklich aus. Natürlich geht es auch "andersrum".

Mein Mann hat (ich wiederhole mich, sorry) einen Gerichtsbeschluss über gemeinsame Gespräche und Ex lehnt seit 1999 ab, diesen Beschluss umzusetzen. Und gerade deshalb, weil ich ja einerseits eine ehemals alleinerziehende Frau war und fast jeden Satz des Autoren unterschreiben könnte (mein Mann war Spieler und es gab keinen zweibeinigen Trennungsgrund) und auf der anderen Seite mitbekomme, wie, ich möchte sagen pervers, mein jetziger Mann bei und nach seiner Scheidung behandelt wurde, sitze ich eh immer zwischen den Stühlen.

Gruß

eskima


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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.09.2006 20:19
(@bengel)
Registriert

uli, eskima,

das wichtigste ist für mich, das ich das nepalesich nicht mehr versuche  zu verstehen. auch meine ex hat verstanden, mein nepalesisch, das wir einfach nicht mehr in derselben welt leben.

also weg frei: kids first. mit wenig ex-partnerschaftzwist

bengel

ps: wenn auch immer noch extrem schwierig, weil einer ausgesperrt ist vom alltag und das ist mein grösstes pob

gruss

bengel


AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 20:32
 Uli
(@Uli)

Mal ein Gegenbeispiel, brandaktuell und wir sind auch wieder betroffen!

Ich habe soeben 50 Muffins für meine Tochter gebacken, damit sie diese morgen mit in die Schule nehmen kann, um ihre beste Freundin hier vor Ort angemessen verabschieden zu können.

Hintergrund: die Freundin meiner Tochter kam absolut zeitgleich mit ihr zum Jahreswechsel 2002/2003 hier an. Die Mutter hatte einen neuen Lover hier gefunden, der auch so dumm war, ihre Mutter, die noch ein weiteres jüngeres Kind von noch einem weiteren Mann hat, bei sich aufzunehmen und alle zusammen zu versorgen. Muttern arbeitete natürlich nicht. KU für die Kids gibts auch nicht. Hartz IV wg. Bedarfsgemeinschaft auch nicht.

Ich habe schon lange über meine Tochter mitbekommen, was für ein "schlimmer Kerl" dieser Mann ist: arbeitet trotz Vollbeschäftigung nicht im Hause mit, sitzt am Computer, etc..  Alles kanalisiert über Mutter -> Tochter -> meine Tochter zu mir.

Bei besagter Mutter hat keiner der beiden Väter ein Besuchsrecht! Als die Freundin meiner Tochter in pubertärer Phase nach ihrem Vater fragte, bekam sie zur Antwort, dieser sei kürzlich verstorben - nett!!

Am vergangenen Wochenende sagte meine Tochter mir, dass besagte Mutter vorhabe ihrem LG nun gehörig dem "Kopf zu waschen". Info wieder Mutter -> Tochter -> meine Tochter zu mir. Das hat sie wohl auch gemacht und der LG hat der gesamten Muschpoke 7 Tage Zeit gegeben seine Wohnung zu verlassen.

Meines Erachtens eine längst überfällige Entscheidung. Schlimm für meine Tochter (Reihenfolge so, weil mir das Hemd näher als die Hose ist), schlimm für die zwei Kinder, denn sie kommen nun auf Hartz-IV-Niveau und schlimm für den Mann, der Zeit, Geld und Gesundheit in eine (Mist, das Wort fällt unter unsere uns selbst aufgelegte Zensur) investiert hat.

Ich würde Mann und Frau nicht für krank, gestört oder neurotisch halten: Welche Signale hat er nicht verstanden - ausser denen schon längst das Weite suchen zu sollen!?

Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 22:21
(@babbedeckel)
Registriert

Hi,

ich stelle den Antrag "Paare dürfen nur solange zusammen bleiben, bis die Endorphine verschwunden sind"....
danach automatische Trennung !  :rofl2:
Mensch
ist es denn nicht so, daß bei der Gesetzgebung in Verbindung mit der Spaßgesellschaft das alles eh nicht mehr
so richtig klappt !?

Gruß
babbedeckel, der sich doch in einigen Passagen wiedergefunden hat  :redhead:


Ein Ruin kann drei Ursachen haben: Frauen, Wetten oder die Befragung von Fachleuten (Georges Pompidou)

AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 22:37
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

rehi,

Uli, ich weiß es auch nicht.

Aber wenn ich sehe, dass eine Frau mit Kindern von mehreren Vätern daherkommt, keiner dieser Väter  Umgang mit den Kindern hat (aus welchen Gründen auch immer), das sind für mich Signale, jedem interessierten Vater zu raten: lass die Finger davon, du könntest der Nächste sein...

Lieben Gruß

eskima

PS: Es tut mir aufrichtig leid für deine Tochter, dass sie nun ihre beste Freundin verliert, bei euch kommt wirklich eins zum anderen  :exclam:


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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 20.09.2006 22:38
 Uli
(@Uli)

das sind für mich Signale, jedem interessierten Vater zu raten: lass die Finger davon, du könntest der Nächste sein...

Ich sags ja immer wieder: Jeder Gebrauchtwagen mit ähnlichen Atributen stünde sich auf dem Hof des Händlers die Füße platt. Aber wem sag ich das: Ich habe ja auch so einen erworben und die Ratenzahlungen laufen noch immer obwohl er längst seinen Achsbruch erlitten hat!  :exclam:

LG Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 20.09.2006 22:43
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Uli,

das wird jetzt vielleicht etwas OT, liegt mir aber echt auf der Seele und da ich der Opener bin, wag ich es einfach mal:

Alles kanalisiert über Mutter -> Tochter -> meine Tochter zu mir.

Das hat mich an eine kürzlich erlebte Situation erinnert.

Der Große meines Mannes (K, 17, sprach- und lernbehindert) erzählte meinem Mann ganz erbost, dass die große Schwester seiner Schulfreundin  N zu ihrem Vater gezogen ist und mit der Mutter und N keinen Kontakt mehr hat. Die  Mutter hat versprochen, nochmal mit ihr zu reden und sie zum Zurückkommen aufzufordern, weil ja N so traurig ist, dass ihre Schwester weg ist.

K war völlig erbost, weil die Schwester doch nicht einfach zum Vater ziehen und Mutter und N im Stich lassen könne, er empfand es als Unrecht und war der festen Meinung, dass die große Schwester wieder zurückziehen müsse.

Ich fragte meinen Mann, wie er denn reagiert hat. Er hat K erklärt, dass es sein kann, dass die große Schwester sich momentan beim Vater wohler fühlt als bei der Mutter, dies aber rein gar nichts mit N zu tun haben wird. K entgegnete, dass N aber supertraurig darüber ist und weint und dass die Große deshalb zurückkommen muss. Mein Mann sagte dann, wenn die Große zur Mutter und N zurückkehrt, dann wäre sie aber sicher traurig, weil sie ja lieber bei ihrem Vater leben möchte.

Das hat K dann verstanden, er wirkte richtig erleichtert. Kindern wird oftmals nicht aufgezeigt, dass es auch eine andere Seite gibt und das ist es, was mich so wütend macht. Die Ansicht der Mütter wird als "richtig" dargestellt und es gibt keine Möglichkeit, es zu hinterfragen. K hat es auch nur erzählt, weil er so empört war, dass die große Schwester nicht so funktioniert, wie man es von ihr erwartete. Erst im Gespräch mit dem Vater konnte er auch eine andere Sichtweise erkennen und verstehen.

Und deshalb sind Väter so unendlich wichtig für Kinder :note:

Gruß

eskima


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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.09.2006 00:07




 Uli
(@Uli)

Kindern wird oftmals nicht aufgezeigt, dass es auch eine andere Seite gibt und das ist es, was mich so wütend macht. Die Ansicht der Mütter wird als "richtig" dargestellt und es gibt keine Möglichkeit, es zu hinterfragen.

Liebe Eskima,

das ist absolut richtig! Ich habe bereits endlose Gespräche mit meiner Tochter hinter mir. Da sie natürlich durch dem Wegzug ihrer Freundin tief getroffen ist, hat sie mir immer die schlimmen Geschichten dieses Mannes erzählt. Ich habe das nicht negiert, sondern versucht, auch einen anderen Blick - den durch die Augen des Mannes zu ermöglichen. Das hat bisweilen zu Tränen geführt, weil sich meine Tochter oft dagegen sperrte, diese Sicht überhaupt nur zuzulassen. Eine Sache die mich eigentlich verwunderte, denn meine Tochter bräuchte nur an ihre eigene Situation anzuknüpfen! Ich denke aber, dass sie jetzt verstanden hat, das jede Münze mindestens zwei Seiten hat und das man sich als Aussenstehender eines Urteils enthalten sollte, wenn man keinen Einblick in die Situation hat.

Lg Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 10:53
 Uli
(@Uli)

PS: Es tut mir aufrichtig leid für deine Tochter, dass sie nun ihre beste Freundin verliert, bei euch kommt wirklich eins zum anderen  :exclam:

Ich bleibe mal >off topic<, aber mir steckt gerade ein Klos im Hals und hier war es ja schon begonnen. Gerade rief mein Würmchen an und war völlig aufgelöst  ;(: Sie hatte sich von ihrer Freundin verabschieden müssen und da diese zunächst weit weg zieht, fürs erste zu ihrer Oma, wird wohl an ein baldiges Wiedersehen kaum zu glauben sein. Das wird mich heute Abend wohl einiges an Aufbauarbeit kosten!  :exclam:

LG Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 15:54
(@Platt)

Hi,

ich halte das Ganze nur noch für pervers. Wir Männer sind an dieser Situation doch selbst Schuld. Wir müssen uns auch immer die Frage gefallen lassen, nach welchen Kriterien wir unsere Frauen aussuchen. Wenn wir Männer genauso viel Sorgfalt bei der Wahl der Frauen walten lassen würden, wie beim Kauf eines DVD – Players, dann gäbe es weniger Probleme.

Für so ein 50,00€ Produkt lesen wir Testzeitschriften, tauschen uns mit Freunden aus oder suchen fachmännischen Rat. Auf gut Deutsch wir beschäftigen uns tagelang mit so einem banalen Problem. Aber was ganz wichtig ist, wir fallen nicht auf ein schönes Äußeres, oder den blumigen Gelaber eines Verkäufers rein.

Bei Frauen sieht alles anders aus. Ist wahrscheinlich genetisch bedingt. Die Signale die von den Frauen beim kennen lernen ausgehen (kleine Anleihe von @Hajoco) die nehmen wir unmittelbar war. Wenn wir diese Signale dann richtig interpretiert haben nimmt die Sache oft einen unheilvollen Verlauf. Wir sind verliebt und Liebe macht bekanntlich blind.

Wenn Freunde oder Bekannte dann auf einen zukommen und sagen mit der würde ich aber nichts anfangen und dieses auch noch genau begründen, dann sind es die bösen Jungs, die einem sein „Glück“ neiden. Mann hört dann auch nicht mehr zu. Schon in diesem Moment fangen Männer an die Warnsignale (Knallrot, blinkend und nicht übersehbar) zu ignorieren. Den gleichen Menschen, die einem vorher Ratschläge bezüglich eines DVD – Players gegeben haben und diese auch angenommen haben, wird dann die Freundschaft gekündigt.

Wir Männer neigen leider zur Selbstüberschätzung. Wir sind wirklich der Meinung, dass uns vieles nicht passieren kann und die anderen halt Deppen sind. Dieses Verhalten sorgt m.E. dazu, dass wir nie genau hinterfragen oder einmal hinter die Fassade schauen. Unsere Verdrängungsmechanismen funktionieren einwandfrei und laufen auf Hochtouren.

Ich muss meine Antwort aus verschiedenen Posts revidieren. Wir nehmen Signale wirklich nicht war, nicht weil es nepalesisch ist, sondern weil die Signale von Anfang nicht sehen wollen.

Der von @Uli dargestellte Mann, hat doch selber Schuld. Wie kann er annehmen, dass eine Mutter mit zwei Kindern von zwei verschiedenen Vätern, die nie auftauchen, ihn jetzt anders behandelt als seine Vorgänger. Die Selbstüberschätzung nach dem Motto ich bin ein ganz anderes Kaliber als die anderen Typen? Mann hat bis Dato noch keine abgekriegt und greift wie bei einem Schnäppchen einfach zu? Ich biete ihr und den Kindern ein schönes Heim, versorge sie und Madame ist mir nur noch dankbar und küsst mir die Füße? Oder hat er nur das Signal, wenn ich bei dir nicht einziehen kann, dann ist los lobos mit unserer Beziehung nicht richtig verstanden? Wenn er nämlich das Signal richtig verstanden hätte, dann wäre sie nie eingezogen.

Oder aus einem anderen Thread, wo die Eltern seit Jahren arbeitslos sind, die Brüder Spieler und „Analphabeten“ sind. Nur die Tochter des Hauses ist anders. Das ist die einzig vernünftige in dieser gesamten Familie. Total anders. Natürlich wird sie ihre Familie auch erst einmal negativ darstellen, das muss auch so sein, weil sonst der Mann vielleicht doch etwas nachbohren könnte. Jahrelange Erziehung und das erleben in dieser Familie prägt überhaupt keinen Menschen. Aber der Glaube der Männer ist unendlich stark. Nein sie ist anders, hat zwar auch keinen Job (ich weis ist eine Unterstellung), mit dem Lesen tut sie sich ein wenig schwer, egal heut zutage liest man nicht und das sie bis jetzt nichts auf die Reihe bekommen hat, liegt ausschließlich an den Eltern. Aber mit Liebe, Fürsorge und einem schönen Heim wird alles ganz toll.

Wie können wir Männer annehmen, dass eine Frau die ihren Exmann versucht zu schikanieren, finanziell ruiniert oder ihm die Kinder vorenthält, sich bei uns ganz anders verhält. Naja wahrscheinlich war das kein guter Vater, der will auch keinen Unterhalt usw.
Aber überprüfen ob das wirklich so ist, machen die wenigsten.

Ich kenne einen Mann, der sich über seine Frau aufregt, weil sie nichts im Haushalt macht, immer nur auf der Couch liegt und nicht annähernd die gleichen Interessen hat. Sie wurde Schwanger und etwa 1 Jahr nach der Geburt haben sie dann geheiratet. Der hat die Signale auch nicht verstanden. Sie hat nämlich schon von Anfang an auf der Couch gelegen, nichts im Haushalt gemacht und nicht seine Interessen geteilt. Er wusste auch worum die erste Ehe von ihr in die Brüche gegangen ist. Unter anderem weil sie immer auf der Couch gelegen hat, nichts im Haushalt gemacht hat und nicht die gleichen Interessen ihres Exmannes gehabt hat.
Jetzt wundert sich dieser Mann und regt sich auf. Auch er war der Meinung, er ist so ein Super Typ und wird sie unmodeln können. Aber raus kommt er aus der Geschichte wegen des Sohnes auch nicht. Ich bin ja sein abschreckendes Beispiel.

Ja die Signale. Also ihr lieben Frauen, seit froh, dass wir eure Signale nicht erkennen, denn würden wir das, dann hätten wir keine Probleme mit euch, da wir wahrscheinlich alle gut verdienende Singles wären. Ironie Pur

Und bevor ich von euch Frauen kloppe kriege, diese Frauen sind anders

http://www.vatersein.de/Members_List.html

Platt


AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 16:08
(@pueppi)
Nicht wegzudenken Registriert

Na, lieber Platt,

... diese Frauen sind anders

http://www.vatersein.de/Members_List.html

da hast Du ja noch mal die Kurve bekommen!!!  😉  :rofl2: :rofl2: :rofl2: :rofl2: :rofl2:

LG Püppi


Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen ? Kurt Marti

AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 16:22
(@archaster)
Schon was gesagt Registriert

Hallo Forum,

ich denke es gehören immer Zwei dazu, die sich entweder bemühen, oder nicht. Es kann nicht sein, dass immer nur einer "schuld" an einer Trennung ist, oder immer nur einer "die Signale übersieht". Das Bemühen muss in einer Partnerschaft/Ehe auf beiden Seiten gegeben sein, sonst hat es keinen Sinn.

Wenn wir es schaffen mit Hilfe dieses Forums eine andere Sichtweise auf Elternschaft in die Welt zu tragen, dann hat jeder Einzelne hier einen großen Beitrag geleistet.
Wenn unsere Beiträge dazu beitragen, dass nur eine einzige Mutter/ein einziger Vater in strittigen Fragen anders entscheidet, als vor ihrem/seinem Besuch hier und sich an den anderen Elternteil wieder annähert (rein elterntechnisch), ihm Verständnis und Respekt entgegen bringt, dann haben wir etwas Großartiges geleistet!

Mir kamen die Tränen, als ich den einen Beitrag las (ich glaub, die Autorin war Angela), in dem sich Eltern nicht auf das Gehetze von Aussenstehenden (sorry, aber die LG des Papas ist für mich Aussentstehende, auch, weil sie so kurz mit ihm zusammen war) einließen, sondern ihre Verantwortung wahr genommen haben und sich der Papa im Sinne der Kinder gegen die LG stellte. DAS ist doch mal ein getrenntes Elternpaar, was?

Gruß
Archaster


AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 18:01
 Uli
(@Uli)

ich denke es gehören immer Zwei dazu, die sich entweder bemühen, oder nicht. Es kann nicht sein, dass immer nur einer "schuld" an einer Trennung ist, oder immer nur einer "die Signale übersieht".

Hallo Archaster,

Du bist noch neu hier und hast vermutlich noch nicht so viel hier gelesen. Ich sag es hier noch mal: Nein, es gehören nicht immer zwei dazu! Es gibt hier genügend Fälle wo einer sich den A... aufgerissen hat und wurde wieder und wieder abgezockt! Es gibt auch schlechte Menschen, das wird leider heute allzu oft vergessen. Heute verwechselt man oft schlecht mit krank und der andere bekommts noch mal ab.

Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 21.09.2006 18:07
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo Platt,

du triffst den Nagel auf den Punkt.

Ich habe meinen jetztigen Mann mehrmals unter die Lupe genommen, allein als ich hörte, dass er Kinder hat, musste er schon unter mir leiden. Rein provokativ hab ich ihn gefragt, dass er dann sicher auch zu den Männern gehört, die keinen Unterhalt zahlen wollen (am ersten Abend *g*) und er hat mir schon damals geantwortet, dass er immer regelmäßig und gern für seine Kinder gezahlt hat. Da wär ich fast vom Stuhl gefallen, denn bis dato kannte ich nur die Liga, die sich fürchterlich über jede zu tätigende Unterhaltszahlung aufregte.

Dann lernte ich den Freund meines Mannes kennen und der hatte genau die gleiche Einstellung... uff, das war harter Tobak für mich, das musste ich erstmal verdauen, weil es so gar nicht in mein Weltbild passte...

Also sehr genau hinsehen war in meinem Fall genau das Richtige  :wink:, warum sollte das bei Männern anders sein?

Mein Mann wurde übrigens freiwillig vom Couchschläfer zum Bettschläfer (siehe Parodie im Dusseligen Forum) bis heute  :rofl2:

Gruß

eskima


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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 21.09.2006 19:56
 AJA
(@aja)
Registriert

Danke eskima, dass du diesen Thread eröffnet hast, sonst hätte ich es getan - war schon am basteln daran  😉

Uli, du hast Recht - es sind nicht immer nur zwei, die Schuld daran sind. Trotzdem würde ich es als die Ausnahme betrachten. Du hast alles versucht, hast eine Paartherapie angefangen, die deine Ex abgebrochen hat. So weit bin ich gar nicht gekommen! Ich habe eine Einzeltherapie buchen müssen, weil mein Ex immer der Meinung war, er sei ja in Ordnung und wenn ich ein Problem hätte, dann müsste ich das alleine regeln.

Als er dann endlich, in der Kur, in der er eigentlich zur Gewichtsabnahme war, kapiert hat, dass es auch an ihm liegt, war es von meiner Seite zu spät.

Ich habe keine Signale gesendet, ich habe Tacheles geredet. Ich habe ihm wieder und wieder deutlich gesagt, dass etwas passieren muss, sonst ist es vorbei. Er hat es nicht gehört.

Das macht sicher nicht jede und jeder. Im Grunde ist das mit den Signalen schon so, wie (ich glaube) milan das geschrieben hat. Marsianer und Venusianer. Sie sind nicht wirklich kompatibel, aber sie könnten, wenn sie nur wollten, aneinander arbeiten. Männer und Frauen haben nun mal einfach unterschiedliche Weisen sich auszudrücken. Aber wenn jeder von beiden auch nur ein bisschen Interesse zeigt, den anderen wirklich verstehen zu wollen, dann geht das auch.

Gruß AJA


AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2006 00:40
(@eskima)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo AJA,

bei mir war es ähnlich.

Ich schlug meinem Ex eine gemeinsame Beratung vor und er lehnte ab. Als ich es nicht mehr aushielt, ging ich allein zu einer Beratungsstelle mit der Frage: wie kann ich meinen Mann so ändern, dass ich es mit ihm aushalte (überspitzt formuliert) und musste lernen, dass ich es gar nicht kann. Dann habe ich versucht mich so zu verändern, dass ich es mit ihm aushalte, aber das klappte auch nicht.

Ich hab meinen Ex immer auf dem Laufenden gehalten, hab mit ihm geredet, er sah die Signale sehr wohl, aber er hat sie nicht ernst genommen. Im weiteren Verlauf der Beratung entschloss ich mich zu einer Trennung und da verlangte mein Ex eine gemeinsame Beratung von mir, aber da war es für mich zu spät.

Trotzdem muss es nicht immer so sein. Meinem jetzigen Mann muss ich nicht vors Schienbein treten, er nimmt auch leisere Tritte wahr und fragt was los ist. Es sind nicht alle Männer so.

Gruß

eskima


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AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 22.09.2006 01:04
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Uli, hi @ll,

Nein, es gehören nicht immer zwei dazu! Es gibt hier genügend Fälle wo einer sich den A... aufgerissen hat und wurde wieder und wieder abgezockt!

Ich denke, man muss hier eine Demarkationslinie ziehen. Ich habe dazu dieser Tage schon einmal einen Thread gestartet mit der Frage "Wann wird der Schalter umgelegt?" Will heissen: Man muss unterscheiden zwischen dem, was vor und nach einer Trennung passiert. Bis zur Trennung sind in 9 von 10 Fällen sicher beide beteiligt, mal mehr, mal weniger, und sei es nur durch Übersehen oder Nicht-Ernstnehmen der schon vielfach erwähnten Signale.

Heikel wird es nach der Trennung, egal, von wem sie ausging: Da gibt es tatsächlich Konstellationen, wo nur einer der Partner (nach meiner Erfahrung öfter die Frau als der Mann) zum Schwein mutiert. Nicht, weil Männer die besseren Menschen wären, sondern vor allem, weil der gesellschaftliche Konsens Frauen (fälschlicherweise!) in einer Opferrolle sieht, die eine wunderbare Bastion ist, um den Ex-Partner zu vernichten, wirtschaftlich bis auf's Hemd auszuziehen und von seinen Kindern fernzuhalten. Bei solchen Konstellationen braucht es dann tatsächlich keine zwei Schuldigen mehr; das schafft dann einer ganz allein.

Fakt ist: Was zum Scheitern einer Ehe oder Beziehung führte, ist die eine Sache; was danach passiert, eine ganz andere.

Grüssles aus'm WIlden Süden
Martin


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 22.09.2006 01:07




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