Ich drücke, was ich kann!
Gestern habe ich die Pumpleitungen abgebaut und auch im Haus wieder den "Normalzustand" hergestellt.
Ab Heute sind wieder vereinzelte Regenschauer oder auch Schneeregen angesagt. Die Schläuche bleiben also griffbereit und die Pumpe im Brunnen.
Es könnte nämlich ganz schnell wieder in die andere Richtung gehen :puzz:
Trotz aller Aufwendungen und gutem Wetter ist der Wasserspiegel unterm Haus gerade mal ca. 20 cm gesunken. Viel Platz für neues Wasser ist da nicht...
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Nachtrag zum Hochwasser:
Das schnell aufsteigende Grundwasser hat jede Menge Sand in den Brunnen hochgespült.
Die Pumpe, die zur Entlastung mehrere Tage mitgelaufen ist, ist nun vollständig durch diesen Sand verstopft.
Wenn das Wetter schöner ist, werde ich den Brunnen auspumpen lassen müssen, damit
1: der Sand darin weniger wird
2: ich die Pumpe ausbauen und reinigen kann
wenn ich nun eine Sandader angespült habe, wird vermutlich in 10 Jahren das gesamte Haus in sich zusammenfallen... :puzz:
Kennt jemand den Romen "Der Mann, der durch das Jahrhundert fiel" > Grundbruch, sag ich bloß...
Möchte zufällig jemand ein tolles altes Haus in der Oberpfalz erwerben?
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HILFE!!!! Jetzt wird es ernst.
Der Sand, den das Hochwasser in den Brunnen gespült hat, stammt scheinbar von unterhalb des Fundamentes der Dachstütze.
Unmittelbar neben dem Brunnen befindet sich eine der Beiden Metallständer, auf denen das Dach der Terasse aufliegt. Hierbei handelt es sich um ein bepflanztes Flachdach, welches den gresamten Anbau abdeckt.
Offensichtlich ist nun dieser Ständer eingesunken, da sich in den vergangenen Tagen auf dieser Ecke das Dach etwas nach unten geneigt hat.
Heut Morgen nun, ist an dieser Ecke die Blechabdeckung eingerissen.
Was tun???
Ich habe meiner LG eben am Telefon schnell geraten, erst mal Kontakt mit der Versicherung aufzunehmen.
Blöderweise ist das Haus aber erst ab dem Herbst in einer Elementarversicherung, die auch Hochwasserschäden mit einbezieht. Mal sehen, wo wir da hinkommen...
Außerdem werden wir natürlich das Dach auch noch gleich mit einer zusätzlichen Stütze gegen weiteres Abrutschen absichern.
Wäre für ein paar gute Ratschläge wirklich sehr dankbar.
Gruß, Michael
PS am Rande: Die Türglocke funktioniert seit einer knappen Woche. Habe ich ganz alleine hinbekommen... :puzz:
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Moin Michael,
vermutlich wirst Du noch kompetente Antworten von Marco, unserem Statik-Fachmann bekommen...
Ich persönlich würde das Dach jetzt provisorisch mit Stempeln abstützen, die eine grossflächige Auflage (Baudielen o. ä.) bekommen, um nicht noch tiefer einzusinken. Sobald der Grundwasserspiegel sich wieder gesenkt hat, würde ich das Ding mit den Stempeln (oder je nach Gewicht auch anderen Hilfsmitteln) anheben und nach Bodenverdichtung ein ebenfalls grösserflächiges Fundament aus armiertem Beton drunterlegen.
Grüssles
Martin
(fundamenterfahren)
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Hi Michael
Hierbei handelt es sich um ein bepflanztes Flachdach:
Ist das Dach bepflanzt?
Das muss doch enormes Gewicht haben, kann man die Bepflanzung samt Sand entfernen, um die Last ein wenig zu reduzieren?
Gruss Wedi
@Martin!
Gott sei Dank bist Du in einem ganz anderen Bereich und noch dazu janz weit wech tätig, sonst müsste ich um die Butter auf mein Brot fürchten 😉
@Michael:
Genau so, wie Martin es beschrieben hat, müßtest Du vorgehen. Schau mal im Baumarkt Deines vertrauens, da gibts evtl Baustützen zum Ausleihen (díe kann mann hochspindeln).
Boden so gut es geht Verdichten, evtl. auch mal gehörig Kiessand (Körnung 16/32 mm) vor dem Betonieren reinkippen...
Begrünung entfernen würde ich nicht, weil Du sonst zukünftig ständig das Tropfgerklapper bei Regen auf dem Dach im Ohr hast...
Ruf mich an, wennsd noch Fragen hast! 😉
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Moin,
Gott sei Dank bist Du in einem ganz anderen Bereich und noch dazu janz weit wech tätig, sonst müsste ich um die Butter auf mein Brot fürchten 😉
keine Sorge; das ist einfach Praxis- und Lebenserfahrung nach vielen Kubikmetern verbautem Beton. Wenn ich mir allerdings die Relation zwischen Leistung und Rechnung unseres Statikers bei unserem (noch nicht fertigen) Anbau anschaue, habe ich (rein wirtschaftlich betrachtet) wohl tatsächlich den falschen Beruf... 😉
@ Michael,
Schau mal im Baumarkt Deines vertrauens, da gibts evtl Baustützen zum Ausleihen (díe kann mann hochspindeln).
falls Du zufällig mal in der Nähe des Bodensees sein solltest: Wir haben noch Stützen hier herumliegen, die der Bauunternehmer bis heute nicht abgeholt hat.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Danke an die Herren für die Statements,
zum glück habe ich schon eine Stütze dastehen und kann mir deshalb den Sprint an den Bodensee im Moment sparen.
Aber ich werd`s mir merken falls die Not noch größer wird...
Im Augenblick kämpfe ich damit, üüberhaupt mal die Dielen von der Terrasse weg zu bekommen, damit wir mal einen Blick auf das Unheil werfen können.
So, wie die Dinger angebaut sind, muss da eigentlich ein Atombunker darunter sein.
Der Opa konnte Gestern auch noch berichten, dass hier seinerzeit deutlich mehr Beton als üblich verbaut worden ist. Sprich, die Fundamente im dem Bereich sind eh schon wesentlich größer als in aller Regel vorgesehen.
Ich werde berichten...
Aber jetzt müssen wir erst mal an der Badbaustelle weitermachen. Gerade eben ist noch der Trockenbauer da. Anschl. wird die Fußbodenheizung angeschlossen und die Badewanne gesetzt.
Morgen kommt der Fliesenleger.
Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich krankegschrieben bin und wegen einer heftigen Nebenhöhlenentzündung gerade Antibiotikum schlucke?
Eigentlich müsste ich im Bett liegen :phantom:
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Hatte ich eigentlich schon erwähnt, dass ich krankegschrieben bin und wegen einer heftigen Nebenhöhlenentzündung gerade Antibiotikum schlucke?
Eigentlich müsste ich im Bett liegen :phantom:
Du kannst dich dann ja in die Wanne legen, wenn sie dann drinnen ist. 😉
Gruss Wedi und gute Besserung
Servus zusammen,
so, um 22:30 Uhr war Wasser in der Badewanne...
Der Schwager sichtlich gereizt und genervt. Er ist nämlich mal davon ausgegangen (ja so eigensinnig sind alle Handwerker), dass es nocht nicht so weit ist mit dem Setzen der Wanne. Viel lieber hätte er sicherlich Fußball geschaut...
Allerdings hatte ich ihn am Sonntag schon angefragt, ob wir die Wanne am Mo. oder Die. setzen.
Egal, das Ding ist drinn und im Augenblick sind die Fliesenleger zugange.
Hier mal ein bild vom Schaden auf der Terrasse:
Hier haben wir gestern Abend noch beschlossen, quer zu den verlaufenden Dielen Eisen einzubauen. Diese sind so lang wie die gesamte Breite der Terrasse, werden unten durch die Dachstütze geführt und mit viel Beton ummantelt.
So schaffen wir praktisch noch ein zusätzliches und wesentlich großflächigeres Fundament und müssten dauerhaft auf der sicheren Seite sein.
Das Loch vor dem Brunnen ist fast 2 Meter tief, wenn man mal mit einer Sonde reingeht. Als erstes muss ich nun den Brunnen auspumpen lassen und abdichten bevor er sich wieder füllt.
Gruß, Michael
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Jetzt ist guter Rat teuer....
Da die Baustelle im Bad so gut wie abgeschlossen ist, wollte ich mich Heute mal dem Problem am Brunnen mit dem Fundament widmen.
Kaum begonnen habe ich die Schaufel allerdings gleich wieder zur Seite gelegt. Beim Versuch den Krater freizuschaufeln kamen mir gleich einige Steine aus der Seitenwand des Brunnens entgegen.
Der Aufbau, der auf dem Foto zu sehen ist, reicht bis knapp einen halben Meter unter die Erde. Dann kommt nur noch eine Einfassung aus Bruchsteinen.
Hier fehlt leider jede Spur von Mörtel oder dergleichen. Scheinbar alles nur aufgeschichtet und vom Zahn der Zeit bearbeitet.
Das Haus ist ca. 200 Jahre alt. Der Brunnen wohl leider auch...
Allein mit abdichten ist hier überhaupt kein Preis zu gewinnen. Da müssen wir mit anderen Kalibern ran.
Ich hätte gute Lust, das ganze einfach nach der Methode Tschernobyl mit viel Beton zuzumachen :knockout:
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Hallo Michael
Das mit dem Beton bringt mich auf eine Idee.
Nimm doch Betonringe als Schalung und ersetze damit die Bruchsteine.
Gruss Gerhard
Heirate oder heirate nicht, egal du wirst es bereuen
Servus Gerhard,
ja, darüber wurde hier auch schon gesprochen.
Ist bloß leider etwas schwierig, weil einiges eingebaut ist im Brunnen (Pumpe für Gartenwasser), was natürlich einen ziemlichen Aufwand zum Umbauen bedeuten würde.
Aber durchaus eine Option, da der Rest sicherlich genauso aufwändig ist.
Gruß, Michael
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Weiter geht`s:
Gestern habe ich schon mal im Untergrund gebuddelt. Die Eisen liegen ebenfalls bereit und das Dach hat auch schon wieder seine ursprüngliche Position eingenommen.
Ich habe die Terrasse also in der Zwischenzeit aufgemacht. Die Stahlstütze vom Fundament abgetrennt und das Dach mit Hilfe von 3 Baustützen angehoben.
Auf beiden Seiten des Fundamentes ist bereits das Erdreich, soweit erforderlich, weggeschaufelt und heute Abend setzen wir dann die verlorene Schallung und die Eisen ein.
Für Donnerstag um 17:30 sind 3 qm³ Beton bestellt.
Wer also noch Zeit und eine Schubkarre übrig hat ist gerne willkommen 😉
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Done:
Der Beton (B25) ist drin und trocknet bereits gut.
Aus lauter Neugierde hat es natürlich eine unserer Katzen gestern Abend noch geschafft für alle Ewigkeiten einen Fußabdruck darin zu hinterlassen.
Heute noch die teilweise überstehende Schallung zurückbauen und Folie zurechtschneiden und dann die Abdeckung wieder drauf.
Und dann hoffentlich die nächsten 268 Jahre nicht mehr darüber nachdenken müssen.
Anekdote am Rande: als ich am letzten WE die Dachstütze vom alten Fundament abgelöst habe, fanden sich als Unterlegplatten 2 Edelstahlbleche zischen Stütze und Fundament.
Die größe war optimal und ich habe sie poliert und die Ränder geglättet. Sie dient seit wenigen Tagen als Klingelschild an der hier viel beschriebenen Haustürklingel und sieht richtig edel aus.... 🙂
Ursache des Schadens war ja nun das Hochwasser im Januar. Defekte Drainageleitungen verhinderten ein Abfließen des Wassers, welches dann oberirdisch sich seinen Weg durch unseren Garten und unterirdisch unter unswerm Haus hindurch suchte.
Gestern gab es Gespräche mit dem Bürgermeister mit dem zusammengefassten Ergebnis: Es interessiert ihn nicht, weil er keine Lust auf die große Lösung (neue Drainage, Kosten) hat und er genau weiß, dass eine kleine Lösung (puntuelles Spülen etc.) eh nicht`s bringt :gunman:
Ein Spruch von ihm: "Das muss man halt wissen, wenn man da ein Haus baut, dass das Wasser immer an der tiefsten Stelle zusammen läuft."
Wie gesagt, das Haus ist ca. 200 Jahre alt...
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So!
In der Zwischenzeit ist natürlich die letzte Stütze abgebaut und wir sitzen wieder unter einem waagrechten Dach.
Nach einigen Überlegungen habe ich es nun auch gewagt, den Brunnen mal ganz zu leeren um zu sehen, wie es da unten aussieht.
Das Ergebnis: Es sieht sehr furchtbar aus dort unten :phantom:
Eine fast meterdicke Sandschicht bedeckt den Boden. Sobald der letzte Tropfen Wasser abgepumpt war, lief sofort aus alle Ritzen da unten neuer Sand nach.
Von der eingebauten Pumpe ragte nur noch ein winziges Teil oben aus dem Sand und es ist nicht möglich, diese daraus zu befreien. Ich habe das Anschlusskabel gekappt und sie somit unweigerlich ihrem nassen Grab überlassen.
Ich werde eine neue Pumpe einsetzen, die nur noch Wasser ausreichend oberhalb der Sandschicht abpumpt. Fließt weiterhin Sand nach, gibt es für den Brunnen keine Rettung mehr. Dann werde ich ihn bis über die Hälfte auffüllen und in eine Art Teich umwandeln.
An anderer Stelle würde dann ein neuer Brunnen gebohrt.
Leider ist auch das neue Bad noch immer nicht in Betrieb genommen worden.
Es scheitert einfach an der Tatsache, dass noch 10cm-Verlängerungen für die Wasseranschlüsse und den Abfluss des Waschbeckens fehlen.
Und natürlich an der Tatsache, dass der Schwager diese in einem 5-minütigem Kraftakt anbringen müsste.
Aber am WE ist Fußball, am Montag ist Fitnessstudio, am Dienstag ist Gottesdienst für verstorbene Eltern .... :puzz:
Aber die endlose Wartezeit auf den schwager kann ich zum Glück gut überbrücken, denn es warten bereits 120 Ster Holz darauf, gespalten zu werden und die ersten fuhren habe ich schon aufgeschlichtet.
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Servus staengler!
Und wenn Du auf dem Sandboden eine Betonschicht machst und im verbleibenden Brunnen Betonringe einsetzt?
Nur so eine Idee...
Marco
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Ja, den Vorschlag haben wir auch besprochen.
Das wär noch eine Option.
Welche Durchmesser gibt es denn bei diesen Ringen?
Allerdings kann ich natürlich keine Betonschicht auf den Sand machen, weil ja dann kein Wasser mehr aufsteigen kann....
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Welche Durchmesser gibt es denn bei diesen Ringen?
Da ist der Baumarkt oder Tiefbauer Deines Vertrauens gefragt...miss zuerst mal den Brunnen, damit Du weisst, welchen Durchmesser Du benötigst.
Das mit dem aufsteigenden Wsser ist natürlich einArguemnt gegen Betonplatte. 😉
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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es kann ja niemand so genau sagen, woher der Sand überall kommt.
Wird er nur von der Seite reingespült, oder kommt er auch von unten aus den Rohren, die tiefer in den Boden eingelassen sind, damit mehr Wasser aufsteigen kann.
Ein Manipulation könnte im schlimmsten Fall dazu führen, dass der ganze Brunnen in sich zusammenfällt während ich da unten rumschaufle.
Das ist die ganze Sache deshalb gar nicht wert.
Ganz abgesehen davon steht der Brunnen ja direkt am Haus. Jede weitere Bodenbewegung im Erdreich will man da tunlichst vermeiden.
Schade wär´s nur um die gute und teure Technik, die verbaut worden ist, um mit kostenlosem Brunnenwasser den Garten zu bewässern.
Aber da würde es eben Sinn machen, anstelle einer Reperatur einen neuen Brunnen zu bohren.
Heutzutage nur noch ein tiefes Loch mit ca. 30 cm Durchmesser und eine Pumpe rein.
Und Wasser gibt`s bei mir im Garten offensichtlich genug.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

