Disziplin ist beim Baumfällen auch wirklich erforderlich.
Aber die Holzarbeit ist in der Tat nicht zu unterschätzen. Sie ist schwer und fordert neben der Muskelkraft tatsächlich auch viel Verantwortung.
Denn passiert ist hier gleich was und die Schwere der Verletzungen ist hier nicht zu unterschätzen.
Aber das schwitzen und schufften macht Spaß, weil man gleich Ergebnisse sieht.
Lass mich mal überlegen.... ?
Ach ja! ich habe da noch einen Beruf.
Da freue ich mich schon darauf :puzz:
Meine Erwartungen haben sich zu 200% erfüllt :puzz: :puzz:
Denn neben der großen Bettennot hat beim Personal auch der Norovirus sehr erfolgreich nach Opfern gesucht.
Was andererseits natürlich auch sehr viele Patienten ins KH schwemmt (und fragt mcih jetzt bitte nciht, auf was die angeschwommen kommen).
Keine Betten, kein Personal und jede Menge schwerkranke alte Leute. Das wird ein toller Tag.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Servus zusammen,
jetzt muss ich diesen Thread mal wieder ausgraben, bevor ich damit beginne den Garten umzugraben.
Vergangenes WE stand uns das Wasser wieder mal bis zum Hals. Hätte es nicht in der Nacht zu regenen aufgehört, hätten wir wieder die Feuerwehr gebraucht.
Am letzten Montag war meine LG dann nochmals beim Bürgermeister deswegen.
Unseren Antrag auf Instandsetzung der defekten Drainagen hat die Gemeinde wegen der Kosten von 150 TE kurzerhand abgelehnt.
Da meine LG große Sorge um die Zukunft ihres Hauses hat, ist das Gespräch beim Bürgermeister natürlich recht schnell "ungemütlich" geworden.
Er erwähnte auch, dass im Gemeinderat Aussagen von der Sorte "Selber schuld, wenn man in das feuchteste Eck der Gemeinde baut" gefallen sind.
Ich habe mich an anderer Stelle informeirt und bei einigen Ämtern und soger Ministerien angerufen. Zudem habe ich eine Mail an das extra von der bayerischen Staatsregierung eingerichtete Internetportal geschickt.
Von dort kam Gestern tatsächlich schon eine Antwort. Sie haben vom Landwirtschaftsministerium aus eine Anfrage an das Wasserwirtschaftsamt gestellt.
Dort wurde kundgetan (natürlich ohne vohergehende Prüfung des genaueren Sachverhaltes) dass es sich hierbei um ein Oberflächenwasserproblem handeln könnte, da wir in einer Geländemulde leben.
Komisch nur, dass due Gemeinde letztes JAhr den Sammler untersuchen lies und dabei Schäden festgestellt wurden. Das Erdreich über dem Sammler bricht an verschiedenen Stellen regelmäßig ein und Wasser sprudelt an anderen stellen aus dem Boden.
Bei der Gemeinde habe ich zeitgleich Einsicht in eine Satzung zur Flurbereinigung gefordert. Diese ist dort erwartungsgemäß nicht auffindbar, da ca. 40 Jahre alt.
Statt dessen wurde ich am Telefon von der Seite angemacht, was ich hier für eine Wirbel veranstalte usw.
Heute gehen deshalb 2 Schreiben von mir raus
1. eines an die Gemeinde, wo ich mit Frist bis zum 30.03. verlange, Einsicht in die Satzung zu erhalten. Ansonsten gibt es eine _Untätigkeitsklage.
2. Ein Schreiben an den Bürgermeister, wo ich meiner Verwunderung Ausdruck gebe, dass ich als Querultant und Störenfried dastehe, weil ich von meiner natürlichen Bürgerrechten gebrauch mache. Außerdem fordere ich ihn auf, dass er seine MA darauf hinweisen soll, sich mit den Bürgern sachlich auseinaderzusetzen.
Ich werde weiter berichten.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Servus staengler!
Vielleicht hilft es auch, wenn Du due Baubehörde des LRA als übergeordnete Stelle anrufst?
Mit dem WWA würde ich in Kontakt bleiben und sie auf Deine Seite ziehen (á la Gefahr für Leib und Leben auf eurem Grund), da die in Hinblick Wasser und dessen Ableitung evtl. doch das Sagen haben könnten...
Grüßung
Marco
Mit einem Lächeln zeigst Du auch Zähne!
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Ob ein Vorhaben gelingt, erfährst Du nicht durch Nachdenken sondern durch Handeln!
Servus Marco,
wie gesagt, bei so schneller Antwort hat keiner richtig geprüft.
Das WWA war im vergangenen JAhr schon mal da und hat sich die Sache angesehen. Die kämen beim Thema Oberflächenwasser auf alle Fälle mit ins Spiel.
Ansonsten geht es um das Amt für ländliche Entwicklung. Das ist die Nachfolgebehörde vom Flurbereinigungsamt.
Bei meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass ich in den "Textteil zum Flurbereinigungsplan" schauen muss.
Darin ist geregelt, wer nach Abschluss der Flurbereinigungsmaßnahme für den weiteren Erhalt der Anlagen zuständig ist.
Zu 99% ist es die Gemeinde.
Dann ist zu klären, ob sie die Drainage deshalb Instandsetzen müssen oder nicht.
Streß mit dem Sachbearbeiter hatte ich nun, weil ich eben diesen Textteil sehen will und er mir erklärt, dass dieser aber nicht mehr da ist.
Auf anraten der Komunalaufsicht werde ich mit Fristsetzung meine Einsichtnahme schriftlich einfordern. Sie müssen diese Satzung dann halt im Staatsarchiv suchen lassen.
Du kannst Dir vorstellen, wie schnell man sich hier unbeliebt machen kann 😉
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Moin Michael,
Du lebst ja nicht in einem ungenehmigten Schwarzbau, sondern vermutlich in einem Haus, das in einem von der Gemeinde als Baugebiet ausgewiesenen und versorgungstechnisch erschlossen ist. Insofern kann die sich nicht einfach auf "selber schuld" herausreden.
Verstehen kann ich diesen Versuch allerdings; wenn eine Kanalsanierung kostenmässig 6-stellig wird und nur ein paar Bürgern nützt, muss man als Bürgermeister erst einmal auf Abwehr schalten. Möglicherweise gibt es aber technische Optionen, die günstiger werden; beispielsweise eine (Kies-)Sickergrube für das Oberflächenwasser auf einem tiefer gelegenen Gebiet. In jedem Fall: hartnäckig bleiben.
Grüssles
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Du lebst ja nicht in einem ungenehmigten Schwarzbau, sondern vermutlich in einem Haus, das in einem von der Gemeinde als Baugebiet ausgewiesenen und versorgungstechnisch erschlossen ist.
Das Haus ist in seinen Ursprüngen 200 Jahre alt. An Baugenehmigungen hat damal noch keiner gedacht.
Beim Schwarzbau redet der Bürgermeister von der Garage, die unser Opa gebaut hat. Dem reicht bis Heute sein eigenes Gesetz. Genehmigungen oder gar Bürgermeister braucht er keinesfalls für irgendwas.
Ansonsten liegen wir außerhalb vom Dorf für uns allein. Nachbar ist nur der Sportverein.
In jedem Fall: hartnäckig bleiben.
Auf jeden Fall.
Denn dumm anreden lasse ich mich auf keinen Fall. Und mit irgendwas abspeisen auch nicht.
Aber Oberflächenwasser wäre u.U. gar nicht so schlecht. Immerhin wären Schäden dann von der Versicherung abgedeckt :phantom:
Bei Grundwassser hast Du Pech gehabt.
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
Servus,
nun habe ich nochmals Info`s eingeholt, soweit dies möglich ist. Denn alle Ämter winden sich, damit siei sich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.
Zusammengefasst läßt sich nun folgendes sagen:
Oberflächenwasser kann schon sein, da Geländemulde. Machen muss hier keiner was, es wäre allein unser Problem irgendwie damit umzugehen
Drainagesammler kann auch sein und vermutlich ist es dann Aufgabe der Gemeinde. Vermutlich deshalb, weil man dazu in das Schriftstück schauen muss, in dem das steht. Und genau das ist ja laut Gemeinde nicht mehr da.
Ich habe die Gemeinde nun schriftlich mit Frist bis zum 31.03 aufgefordet, diese Satzung zur Einsichtnahme bereitzustellen.
In einem zweiten Schreiben habe ich dem Bürgermeister meine Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, wie man hier als Bürger behandelt wird, wenn man mal leicht abweichend vom üblichen Geschäft seine Rechte wahrnehmen will.
Außerdem habe ich ihm erklärt, dass wir es als verhöhnend und beleidigend ansehen, wenn nur polemische Äußerungen im Sinne von "selber schuld" usw. kommen. Ich habe um eine sachliche Diskussion und Klärung gebeten.
Mal warten, ob was kommt.
Ich habe nochmals die Hand für eine ordentliche Klärung ausgestreckt. Wenn sie auf mein Angebot nicht eingehen wollen, dann schalte ich auch auf stur um.
Nach Scheidungskrieg und Anwaltsschlacht schrecke ich mit Sicherheit vor einer gerichtlichen Klärung nicht zurück. Dümmer kann`s ja auf alle Fälle kaum werden.
Das glauben die bloß noch nicht, dass ein Bürger sowas macht. Denn hier schimpft man zwar recht laut und ist ein Leben lang beleidigt, aber man legt sich nicht mit der Obrigkeit an. 😉
Gruß, Michael
sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle
