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E10

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DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Fern der Frage, ob wir unser Essen vertanken, ob das eigene Auto den Saft verträgt, kommt mir ein ganz anderer Gedanke. E10 ist auserkoren, die Erdölreserven zu schonen, unser Land unabhängiger vom Öl zu machen. Ist das wirklich so? Nehmen wir ein Fahrzeug, das 10 Liter Super auf 100 km benötigt und E10 verträgt. Unbestritten ist mittlerweile ein Mehrverbrauch von 8% bei Verwendung von E10 gegenüber E5.

Verbrauch E5 Verbrauch E10
10 Liter/100 Km 10,8 Liter/100 Km
Anteil Benzin 9,5 Liter 9,72 Liter
Anteil Ethanol 0,5 Liter 1,08 Liter

Ergo: Es wird nicht weniger Benzin verbraucht. Das Beispielauto verbraucht 0,22 Liter mehr pro 100 Km. Bei einer Jahresfahrleistung von 12.000 Km sind dies 26,4 Liter pro Jahr.

Nicht viel, könnte man meinen.

Nimmt man jetzt die Zahl der benzinbetriebenen Autos von derzeit knapp 30,5 Mio, zieht hiervon 10% ab, weil diese E10 nicht vertragen, bleiben 27,45 Mio E10-taugliche Autos. Vorausgesetzt jedes wird im Schnitt 12.000 km pro Jahr bewegt, erzeugt Deutschland einen Benzin-Mehrverbrauch von 724.680.000 Litern.

Wo ist der Fehler in der Berechnung?


Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!

Zitat
Themenstarter Geschrieben : 09.03.2011 17:43
 Uli
(@Uli)

Wo ist der Fehler in der Berechnung?

Moin Deep,

der Fehler liegt nicht in Deiner Berechnung, sondern in der Besetzung der politischen Pöstchen!

LG, Uli


AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 17:50
(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Hi Deep,

der Fehler liegt nicht in, sondern an der Berechnung.

Wer hat dir gesagt, das du als (ent)mündig(t)er Bürger überhaupt nachrechnen sollst und dir eine Meinung bilden darfst?  :puzz:

Im übrigen bin ich schin gespannt darauf, wie hoch der Benzinpreis wird, wenn die Konzerne Strafe zahlen müssen ,weil sie zu wenig E10 absetzen. Dann werden wir dafür bestraft, das wir kein E10 tanken, was wir, selsbt wenn wir wollten, nicht könnten. denn, die nächste Tankstellen bei uns, die das Zeug überhaupt anbietet, ist ca. 30 km entfernt.
LG Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 18:06
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Schöne Rechnung.

Aber wo hast du die 8% her?
Und gelten die wirklich gegenüber E5 oder gegenüber E0?


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 18:15
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Aber wo hast du die 8% her?

Diverse Medien. Die Angaben schwanken zwischen 3% und 10% - je nach Testfahrzeug.

Und gelten die wirklich gegenüber E5 oder gegenüber E0?

Die gelten aufgrund aktueller Vergleichstest E5 vs. E10.


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Themenstarter Geschrieben : 09.03.2011 18:59
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

8% Mehrverbrauch durch 5% Ethanol halte ich, ehrlich gesagt, nicht gerade für glaubwürdig.
Aber selbst wenn es nicht ganz so krass wäre, verdeutlicht das die Idiotie des Ganzen auf jeden Fall.


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AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 19:06
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin Deep,

mal ungeachtet der >>>Mär vom Prima-Klima-Sprit<<< ist der von Dir errechnete Mehrverbrauch von

724.680.000 Litern

gleichbedeutend mit einem zusätzlichen Mineralölsteueraufkommen von gut 467 Mio EUR (bei 64,5 Cent/l) und knapp 138 Mio EUR mehr Mehrwertsteuer. Von zusätzlichen Umsätzen durch Motorschäden ganz zu schweigen.

Ist das nicht Motiv genug, die "Ökokratie-Keule" zu schwingen?

Grüssles
Martin
(der glücklicherweise jede Menge Schweizer Tankstellen mit 100-prozentigem Benzin vor der Türe hat)


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 19:10
DeepThought
(@deepthought)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Der ADAC geht von 1,3% Mehrverbrauch aus. Das halte ich für unwahrscheinlich. Ein Benzin-Mehrverbrauch ergibt sich ab einem Gesamt-Mehrverbrauch von 5,567 %.

Egal wie, die Preise werden steigen und der Staat verdient kräftigst mit.


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Themenstarter Geschrieben : 09.03.2011 19:24
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

ist der von Dir errechnete Mehrverbrauch von gleichbedeutend mit einem zusätzlichen Mineralölsteueraufkommen von gut 467 Mio EUR (bei 64,5 Cent/l) und knapp 138 Mio EUR mehr Mehrwertsteuer.

Zuzüglich der Strafgebür auf Superbenzin für die unwilligen Tanker, zuzüglich der Mehreinnahmen aus Super-Plus(98), wenn das reguläre Superbenzin(95), wie geplant, auch nicht mehr angeboten wird.


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 09.03.2011 19:29
(@papi74)
Registriert

Hallo,

gleichbedeutend mit einem zusätzlichen Mineralölsteueraufkommen von gut 467 Mio EUR (bei 64,5 Cent/l) und knapp 138 Mio EUR mehr Mehrwertsteuer. Von zusätzlichen Umsätzen durch Motorschäden ganz zu schweigen.

Ist das nicht Motiv genug, die "Ökokratie-Keule" zu schwingen?

Jetzt gehen wir mal noch einen Schritt weiter in die Zukunft und fragen uns, wie teuer wird denn erst der Strom werden, wenn das E-Mobile dann mal alltagstauglich und flächendeckend eingesetzt wird?
Oder der Strompreis bleibt gleich, dafür kostet dann ein Satz Reifen 5000€ :knockout:

Ich glaube wir werden hier alle massivst verar.scht.

Es gab vor Jahren mal ein Bericht im Fernsehen, da hat man mal die effizienz von Motoren gegenübergestellt und was kam raus: bereits in den 90er Jahren hat ein Brummi 40T im Verhältnis zum Golf nur ein zehntel Sprit verbraucht, d.h. Ein Golf dürfte damals nur 1,2l Sprit verbrauchen. Die Technik ist da...nur wo ist die Frage....

Mfg

papi74


Der Morgen ist immer klüger als der Abend.

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 08:51




(@midnightwish)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Die Technik ist da...nur wo ist die Frage....

In den Giftschränken der Automobilindustrie.

Während meines Studium gab es mal einen Vortrag über ein neues Bremssystem. Es basiert darauf, das die Bremesscheiben aus gesinterten Keramikmatrizen bestehen, die mit bestimmten Metalllegierungen bestückt werden. Die Teile sind um ein 10-faches haltbarer, da sie weniger reibungkorrosionssanfällig sind. Getestet wurden sie, wenn ich mich richtig erinnere, in Rennwagen.

Komisch, das sie bis heute nicht den Weg in die normalen Autos gefunden haben. Ebenso wäre es möglich, aus der Sicht der Oberflächenbehandlung Autolacke herzustellen ,die wesentlich haltbarer sind, als die heutigen. Auch diese werden nicht eingesetzt, warum auch? Ein Auto das 10 Jahre keine Korrosionsschäden hat bzw. an dem man erst nach der doppelten oder dreifachen Zeit die Bremsbeläge wechseln müßte, sind für die Wirtschaft schlicht und einfach nichtg wirtschafltich.

LG Tina

Tina


Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen

AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 09:05
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Ich gebe auch mal meinen Senf dazu:

Komisch, das sie bis heute nicht den Weg in die normalen Autos gefunden haben. Ebenso wäre es möglich, aus der Sicht der Oberflächenbehandlung Autolacke herzustellen ,die wesentlich haltbarer sind, als die heutigen.

Es gab mal einen Waschmaschinenhersteller, der in den 90'er Jahren dicht gemacht hat, warum?
Die Dinger waren so gut, das keine Reparaturen und keine Wartung notwendig waren, wer soll da denn überleben?

Zu Autos kann ich sagen, das z.B. ein Golf1 im Vergleich mit dem Golf5 weniger Benzin verbrauchte bei gleicher Leistung.
Klar sind in jedem Fahrzeug heute viel Schnickschnak, wie Klima elektrische Fensterheber usw. und der Schnikschnak bringt auch Gewicht ins Auto, das rechtfertigt aber bei dem technischen Fortschritt keinen Benzinverbrauch wie wir ihn heute haben.

Vor dem G-Kat wurde der U-Kat zur Steuerersparnis eingesetzt, was hat der gebracht?Ausser Gewicht und weniger Leistung, nur Katalysatoren, die nach einer Fehlzündung defekt waren und zu höherem Spritverbrauch führten, ohne das der Fahrer diesen bemerkte.Der Umwelt zuliebe tauchten diese Dinger jedenfalls nicht.
Dann kam der G-Kat, mit dem selben Katalysator nur mit einem Loch für die Lambdasonde versehen.
Die Sonde misst den Restsauerstoffgehalt im Abgas und signalisiert dem Steuergerät mehr Benzin oder weniger einzuspritzen.
Der Lambdawert sollte immer bei 1 liegen(14,8 theoretische zu 14,8 tatsächliche angesaugte Luftmenge =1)
Die sowieso schon nach kurzer Zeit verdreckte Sonde misst im millivoltbereich, wenn jetzt dann auch noch diese Plörre, die Umweltfreunlich sein soll, getankt wird, wie soll die arme Lambdasonde dann noch bei Belastung den richtigen Wert angeben.

Wer misst, misst Misst

Die Folge ist unverbrannte Kraftstoffe im Verbrennungsraum, Abwaschungen der Zylinderwand und somit höherer Verschleiss aller Bauteile.
Hinzu kommt die ''Auflösung'' von Schläuchen und Dichtmaterial in den Autos.

Die Plörre, die sie uns heute andrehen wollen ist m.M.n. auf lange Sicht für keinen Motor gut, es gibt auser den FSI Modellen viele Mercedes Baureihen, die vor 2000 gebaut wurden, die diese Plörre auch nicht vertragen.Wie sieht es denn aus mit Kleinmotoren, wie Rasenmähern und Kettensägen?
Da gibt es keine Aufklärung.Es gibt in den Dingern zwar keine Dichtungen, oder nicht viele die beschädigt werden könnten, aber unverbrannte Kraftstoffe im Verbrennungsraum führt zwangsweise zu höherem Verschleiss.

Das alles ist nur wieder Preistreiberei und führt dazu, das von eigentlichen Problemen abgelenkt werden soll und eine Rechtfertigung für steigende Preise gefunden wird.

Meine bescheidene Meinung

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 10:20
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Noch was vergessen

Mein Schornsteinfeger, der nun nicht mehr meiner sein braucht, weil man nun frei wählen kann und ganz normaler Konkurrenzkampf unter denen herscht, teilte mir vor kurzem mit, das nach einer gewissen Übergangszeit nun auch Kaminöfen mit Katalysatoren nachgerüstet werden sollen. :puzz:

Wat soll dat denn?

Vorher gibt es Lehrgänge für Kaminöfenbesitzer, wie man richtig Holz verbrennt.

Ich komme aus dem staunen nicht wieder raus.

Lächerlich wie man verarscht wird.

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 10:39
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Noch was vergessen:

Wir kommen noch so weit, das Kühe auf Deutschlands Wiesen einen Katalysator ''nachgerüstet'' bekommen müssen, da sie die grössten Methanverpester sind.

Oder besser noch, jedes Auto bekommt eine Kuh aufs Dach geschnallt, die dann für den nötigen Brennstoff sorgen muss, gereinigt werden diese Abgase dann wieder durch Katalysatoren.

Also Tankstellen sind bald Vergangenheit. :knockout:


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 12:03
 elwu
(@elwu)

Während meines Studium gab es mal einen Vortrag über ein neues Bremssystem. Es basiert darauf, das die Bremesscheiben aus gesinterten Keramikmatrizen bestehen, die mit bestimmten Metalllegierungen bestückt werden. Die Teile sind um ein 10-faches haltbarer, da sie weniger reibungkorrosionssanfällig sind. Getestet wurden sie, wenn ich mich richtig erinnere, in Rennwagen. Komisch, das sie bis heute nicht den Weg in die normalen Autos gefunden haben.

Hallo,

es wäre viel komischer, wenn die da angekommen wären. Denn die Dinger sind auch in größeren Stückzahlen um Größenordnungen teurer herzustellen als die üblichen Stahl-Sinter Bremsen. Und funktionieren auch nur wirklich gut in sehr sportlich bewegten Fahrzeugen, da sie eine höhere 'Betriebstemperatur' brauchen - wo Stahl-Sinter Bremsen schon wieder Fading zeigen. Kurz: diese Keramikbremsen eignen sich aus technischen Gründen nicht wirklich für Brot- und Butter-Autos, von den exorbitanten Kosten mal ganz abgesehen.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 19:16
(@wedi)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hi

Und funktionieren auch nur wirklich gut in sehr sportlich bewegten Fahrzeugen, da sie eine höhere 'Betriebstemperatur' brauchen

Das wäre fatal, dann müssten ja die Bremsen gerade im Sportwagen in Dauerarbeit sein um die ''Betriebstemeratur'' zu erreichen.

Man dürfte diese Kisten dann ja eigentlich nie sportlich fahren, da bei sportlichen fahren die Bremsen beim ersten Anschlag ja quasi noch kalt sind und weniger Wirkung hätten.Und das dann beim Abremsen bei 300km/h :question:, na dann Prost

Gruss Wedi


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 20:20
 elwu
(@elwu)

Das wäre fatal, dann müssten ja die Bremsen gerade im Sportwagen in Dauerarbeit sein um die ''Betriebstemeratur'' zu erreichen.

Hallo,

wieso das denn? 'Wirklich gut' bei der optimalen Temperatur bedeutet ja nicht, dass sie bei gelassener Fahrweise und dadurch niedrigerer Temperatur schlecht wären.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 10.03.2011 23:32
(@staengler)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Mal weg von den Bremsscheiben...

Ich sehe ein wesentlich größeres Problem darin, dass wir, wie von Deep eingangs erwähnt, unser Essen wegtanken.

Das perverse daran ist, dass Monokulturen geschaffen werden, um die nötigen Rohstoffe für Bioethanol zu erzeugen. Die asugelaugten Böden müssen künstlich wieder fruchtbar gemacht werden, wofür wiederum einiges an Öl und Gas gebraucht wird (Herstellung und Ausbringung von Kunstdünger).

Ebenso fallen diesem System große Waldflächen in den Tropen zum Opfer, damit die stetig wachsende Nachfrage befriedigt werden kann.

Denn egal was in den Tank kommt; der Tank ist groß.
Übermotorisierung ist ja überall zusehen. So ein richtiger Trend zu sparsamen Motoren, sprich kleineren Fahrzeugen ist für mich nicht erkennbar. Ganz im Gegenteil.

Gruß, Michael


sol lucet omnibus - die Sonne scheint für alle

AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2011 09:03
 elwu
(@elwu)

Das perverse daran ist, dass Monokulturen geschaffen werden, um die nötigen Rohstoffe für Bioethanol zu erzeugen. Die asugelaugten Böden müssen künstlich wieder fruchtbar gemacht werden, wofür wiederum einiges an Öl und Gas gebraucht wird (Herstellung und Ausbringung von Kunstdünger). Ebenso fallen diesem System große Waldflächen in den Tropen zum Opfer, damit die stetig wachsende Nachfrage befriedigt werden kann.

Übermotorisierung ist ja überall zusehen. So ein richtiger Trend zu sparsamen Motoren, sprich kleineren Fahrzeugen ist für mich nicht erkennbar. Ganz im Gegenteil.

Hallo,

dass Agrarsprit in der Gesamtbilanz ökologosch wie ökonomisch Schwachsinn ist, weiß jeder - nur ist Agrarlobby zu mächtig, die Politik hier Vernunft walten zu lassen. Es war ja auch auffällig: sobald die E10-Debatte begann, hat ausgerechnet der Chef des Bauernverbandes, Sonnleitner, das randalieren angefangen. Mann muss sich schon fragen, wie groesk eine Welt ist, wo Bauernverbände mitreden bei Benzinzusammensetzungen. Die Aufgabe von Bauern besteht darin, die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen, nicht mit Benzin.

Zur Übermotorisierung: die sehe ich nicht. Sondern die leistungsstarken und damit durstigen Motoren sind eine zwangsläufige Folge der adipösen Autos. Wenn z.B. der Golf I gerade mal 800 Kilo wog, und heute ~1300 Kilo, sind die Prioritäten völlig falsch gesetzt worden von der Industrie - und auch von den Verbrauchern.

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2011 10:10
(@brille007)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Interessant ist auch, dass die ersten Behörden ihre Dienststellen anweisen, keinen "Bio-Sprit" zu tanken - aus Sorge um die Einsatzfähigkeit der Dienstfahrzeuge...


When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.

AntwortZitat
Geschrieben : 11.03.2011 12:08




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