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Meine Erfahrung mit dem JA

 
(@randy2201)
Schon was gesagt Registriert

*abgetrennt von http://www.vatersein.de/Forum-topic-13698.html *

heute termin beim jugendamt....
ob ich hilfe brauche!
ich fragte nett warum ich wohl hilfe brauche? es geht ja eigendlöich um unseren 6 jährigen sohn, der von der mutter vernachlässigt wird (schon vor und wieder nach dem prozess)
es interessiert das jugendamt einfach nicht, das ein kind mit 6 jahren kein mittagessen bekommt, das es nicht gewaschen wird und unter druck des kindergartens nun zähne putzt.
im endeffekt war ich zu beginn des rechtsstreites und nun erst recht der besondere störfaktor.
ich solle überlegen ob es nicht besser wäre wenn ich wegziehe! <<< aussage von der jugendamtmitarbeiterin.
einfach ungerechte welt.
schöne grüße, randy


Zitat
Themenstarter Geschrieben : 28.10.2009 03:09
(@randy2201)
Schon was gesagt Registriert

am familiengericht gewonnen...ne alte richterin am oberlandesgericht hat mich über die klinge springen lassen...nun soll mich das jugendamt noch etwas beruhigen damit ich nicht neue energie lade.
vorgestern termin beim JA... ob ich klar komme oder hilfe brauch!
ihre aussage nach ner stunde... "in manchen fällen ist es besser für das kind wenn die väter weiter weg ziehen"

das ist eben der grund warum ich vorher geschrieben hab...es nütze nichts wenn der vater einen solchen brief an sein ol gericht schreibt.
was wir verstehen was dieser vater erlebt und seelig durch macht, die am entscheidenden gericht interessiert das nicht.
ich hab es am leibe erfahren dürfen.
meine frau kocht für unseren kleionen nicht, keine körperpflege und, und, und....
richterin meinte:
wenn der kleine bisher damit klar kam, warum solle man ihn aus seinem sozialen umfeld rausholen?
bei mir ist mehr ordnung und sauberkeit in der wohnung als bei meiner frau. verfahrenspflegerin sagte sogar vor gericht, bei mir sei es 100%ig sauber und meine frau hat eher probleme damit.
denoch sagt die richterin zu mir wie ich drauf komm und annehme mein sohn ( 6jahre) fühle sich in einer sauberen wohnung mehr wohl? kann doch auch das gegenteil sein! was dann!
ich war fast eine woche danach nicht so richtig ansprechbar....solche aussagen bei gericht!
schöne grüße randy


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.10.2009 20:49
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

"in manchen fällen ist es besser für das kind wenn die väter weiter weg ziehen"

... aber nur mit Kind !


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 29.10.2009 01:06
(@wertyha)
Rege dabei Registriert

Ja ich weiss du wirst dich wundern welche abstrusen Äusserungen vor Gericht und vom JA, bei mir besonders das JA, gemacht werden.
Echt hammer waren immer die Fragerunden, wie fühlen sie sich... wie fühlen sie sich wenn sie ihr Kind mal sehen dürfen....wie fühlen sie sich wenn sie die ex sehen.... wie wäre es mal mit einer Therapie mit Ihnen und den Fastexschwiegereltern.....kann ihre ex nicht die Wohnung bei Ihnen betreten.....ihre ex hat mal medis wegen der Gefühlslage eingenommen in den letztem Jahr, das macht doch jede Frau mal mit ist doch normal kein Zeichen von Depressionen...sie müssen doch Verständnis dafür haben dass ihre ex auf Grund Ihrer Trennung nicht dazu in der Lage ist Sie zu sehen und somit auch kein Umgang stattfinden kann.....wäre es nicht möglich dass sie Ihr kind bei Ihren Freunden treffen, bei Ihnen zu Hause würde es doch die Km emotional zu belasten....komm springen sie doch über Ihren Schatten und machen Sie den Umgang im Haus Ihrer Eltern aus dem Sie rausgeschmissen wurden .....

Hört sich eigentlich amüsant an, war aber zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht amüsant, nach jedem Gespräch brauchte ich immer fast 4 Stunden um innerlich wieder ruhig zu werden, schlafenszeit war so gegen 19 Uhr dann 🙂

Ob das Gerecht ist bezweifel ich zu sagen. Denke mehr man versucht sich so ungefähr daran das Kind gehört zur Mutter auch dann wenn es in schlimmen Verhältnissen lebt, solange nicht die Gesundheit gefährdet ist. Als Elternteil der nur Umgangsrecht hat musste zusehen und wirst von Tag zu Tag immer mehr
psychisch runter gezogen, bis dann der Punkt kommt, das es auch dir egal geworden ist.

Für solche eine Äusserung, des SA, wäre ich zum Bereichsleiter gegangen und hätte Antrag darauf gestellt das der SA nicht mehr für dich Zuständig ist.

Die SA kommen mir immer so vor, als ob es "heiti teitis" sind oder mehr so in die Richtung "wir haben uns alle lieb und eine KM kann gar nicht so gemein sein".
Das Kms so gemein sein können wissen wir alle auch die SA, aber welcher SA will denn so etwas zum Ausdruck bringen, solange das körperliche Wohl nicht gefährdet ist. Die geistige Entwicklung ist ja schon lange egal.


AntwortZitat
Geschrieben : 30.10.2009 16:05
(@randy2201)
Schon was gesagt Registriert

[glow=red,2,300]wenn es euch recht ist, werde ich montag anfangen meinen bericht hier einzusetzen. denke es wird für einige interessant werden.
schönes WE an euch alle!!
Gruß Randy[/glow]


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.10.2009 17:42
(@beppo)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

Nur zu!

Die Spannung steigt!  :phantom: 
😉


Ein Mann, der seine Frau verlässt, ist ein Schuft.
Ein Mann, der von seiner Frau verlassen wird, ist auch ein Schuft, denn sonst hätte sie ihn ja nicht verlassen müssen.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.10.2009 17:49
(@randy2201)
Schon was gesagt Registriert

Hier mal nen Fax von einem der damaligen Zeugen vorab....
Das Fax kam 30 Minuten vor der ersten Verhandlung beim Richter an!
Ihr könnt Euch vorstellen was meine Frau für ein Gesicht zog...

J. H.
Anschrift

Betr.:  T. ./. T. wegen elterlicher Sorge u.a.

Sehr geehrter Herr Dr. von der Beexxx,

in vorbezeichneter Angelegenheit wurde ich von der Kindsmutter gebeten, gegenüber dem Jugendamt eine Erklärung abzugeben, dass ich in dieser Angelegenheit nicht behelligt werden möchte.
Als Begründung gab sie an, dass Sie alle wesentlichen Stellen von der Schweigepflicht entbunden habe.
Diese Erklärung widerrufe ich hiermit.
Da ich D. und die gesamte Familie T. als Freund und ehemaliger Nachbar seit vier Jahren sehr gut kenne, sind mir natürlich auch die Mißstände sehr gut bekannt.
Für mich ist nicht nachvollziehbar, wie das Jugendamt zu der Ihnen vorliegenden Einschätzung kommen konnte, ohne irgendwelche, vom Kindsvater benannte Zeugen zu befragen. Außerdem war wegen der gleichen Mißstände das Jugendamt bereits vor drei Jahren tätig, wurde aber vom Anwalt der Kindsmutter mundtot gemacht.
Natürlich wurde bei dem angemeldeten Hausbesuch die Wohnung geputzt, und der Anschein einer altersgerechten Erziehung von D. erweckt.
Tatsächlich aber sind die vom Kindsvater dargelegten Mißstände alle wahr und sogar teilweise untertrieben (bis auf den Schimmel in den Töpfen, kann ich alles bestätigen).
Ich habe zur Familie T. bis Dezember vorigen Jahres täglich persönlichen Kontakt gehabt (in deren Wohnung), seitdem sehen wir uns einmal wöchentlich in der Wohnung der Kindsmutter.
Wahr ist, daß D. von seinem 16-jährigen Halbbruder (S.) betreut wird, der ihn aus dem Kindergarten holt und dann bis zum Schlafengehen (gegen 22.00 Uhr!!!!) betreut. An Wochenenden bekommt D. kein Frühstück, weil die Kindsmutter bis Mittags schläft. Er bedient sich an herumliegenden Chips und Süßigkeiten. Mittagessen gibt es auch nicht, da am Wochenende erst am Nachmittag gekocht wird. Daß sich die 22-Jährige Tochter (F.) um D. kümmert, wenn die Kindsmutter arbeiten ist, entspricht nicht der Wahrheit. F. hat zwar in der Wohnung der Kindsmutter ein Zimmer, geht aber, auch bedingt duch den Schichtbetrieb in Ihrer Berufsausbildung, ihre eigenen Wege. Die Großmutter von D. betreut ihren Enkel eher selten.
Da der Zustand der Kindesbetreuung durch S. nun schon fast drei Jahre besteht, ist auch die Entwicklung von S. gestört. Wegen fehlender sozialer Kontakte zu Gleichaltrigen befindet er sich nicht auf dem Entwicklungsstand eines 16-jährigen, wird sogar von seinen Klassenkameraden wegen seiner Rolle als Babysitter gehänselt. Seine schulischen Leistungen sind in den letzten drei Jahren stark abgefallen, er wurde von der Realschule in die Hauptschule versetzt, und der Hauptschulabschluß ist stark gefährdet.
Die Freizeitbeschäftigung von S. besteht fast ausschließlich aus Computerspielen, was dazu führt, daß auch D. vor dem Rechner oder der Spielkonsole ruhig gestellt wird.
Als der Kindsvater noch Einfluß auf die Erziehung von D. hatte, herrschten diese Zustände nicht. Erst mit der Arbeitsaufnahme des Kindsvaters als Kraftfahrer hielten die Mißstände Einzug in der Familie T.. Während der Kindsvater einer geregelten Arbeit nachging und S. und F. die Schule besuchten, schlief die Kindsmutter bis Mittags, während D. im Schlafanzug und ohne Frühstück in der Wohnung sich selbst überlassen war. Auch nach dem Aufstehen war der erste Weg der Kindsmutter zum Computer, an dem sie chattend und spielend den weiteren Tag und die halbe Nacht verbrachte. Hinweise und Mahnungen von mir, meiner Lebenspartnerin (der besten Freundin der Kindsmutter), den Vermietern (Familie Föxxx) wurden ignoriert.
Liebe, Lob und Beschäftigung (Spielplatz, Basteln, Vorlesen usw.) sind Fremdworte für die Kindsmutter. Nach ihren Aussagen vertut sich ein Kind in der Familie.
Ihre erste Reaktion uns gegenüber, als sie Kenntnis vom Antrag des Kindsvaters erhalten hatte, war: " Und wenn ich bis in die letzte Instanz gehe, ich gebe D. nicht her, da fehlen mir ja im Monat EUR 350,- und da kann ich mir die Wohnung nicht mehr leisten".
Ich halte einen Übergang des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf den Kindesvater für die einzige Möglichkeit, um das Leben von D. in allen Belangen stark zu verbessern.
Meine Lebenspartnerin und ich sind unparteiisch und mit beiden Elternteilen befreundet, was in der gegenwärtigen Situation oft nicht einfach ist, aber es geht uns ausschließlich um die Entwicklung von D. und S., dessen Leben ohne eine permanente Aufsichtspflicht auch wieder lebenswerter wäre.

Dresden, den 01.12.2008

J. H.

Edit: Noch die restlichen Realnamen entfernt.


AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 30.10.2009 18:20
(@hamburg2000)
Nicht wegzudenken Registriert

.., ich gebe D. nicht her, da fehlen mir ja im Monat EUR 350,- und da kann ich mir die Wohnung nicht mehr leisten...

Was soll Mann dazu noch sagen ?


Ich ziehe nicht aus.

AntwortZitat
Geschrieben : 30.10.2009 23:54
(@frieda)
Nicht wegzudenken Registriert

Die meisten Frauen hier schütteln bei solchen Aussagen sicher auch mit dem Kopf.

Liebe Grüße

Frieda


Glaub nicht alles was Du denkst.

AntwortZitat
Geschrieben : 31.10.2009 00:43
 elwu
(@elwu)

klingt das fast wie die Story, die meine Tochter und ich durchgemacht haben. Aber das hier ist dein Thread, daher keine Details. Irgendwann schreib' ich das auch mal öffentlich...

/elwu


AntwortZitat
Geschrieben : 31.10.2009 11:08