Hallo zusammen,
ich schreibe dann nun auch mal was mir zum Thema Gerechtigkeit einfällt.
Ich glaube schon, daß es möglich wäre im Familienrecht Gerechtigkeit für die jeweils Beteiligten walten zu lassen.
Ich sehe den Haken in vielen Dingen an den langsamen Mühlen und der Bürokratie.
Es könnte doch gerechter geurteilt und gehandelt werden, wenn spontaner reagiert werden könnte.
Ich denke da an den Beginn eines Umgangsboykotts.
Beispiel.
Es ist Umgangswochende. Mein LG bringt die Kids nach hause, mir denen wir zuvor im ärztlichen Notdienst waren. ( die ausführliche Geschichte ist hier zu lang).
Die Kids waren munter und erzählen der Km freudestrahlend, daß wir beim Arzt waren und sie endlich eine Salbe für Haare und Haut haben.
Km schreit rum," du hast die Kids das letzte Mal gesehen, du sollst mit den Kids spielen, dafür bist du da" ruft noch später zu hause an, daß sie die Kids in die Wanne OT " in die Wanne gestopft" hätte und " das Zeug runtergeschrubbt" hätte.
14 Tage später mein LG bekommt die Kinder nicht. Es ist Wochenende ( Freitag) wir können nichts tun.
Montag Anruf beim JA, erzählen die Geschichte, berichten was auf dem Notfallschein steht ( Krätze,Läuse,Karies, häusliche Situation muss überprüft werden), Vertreter des Sa sagt" ich bin nur für Notfälle".
Am gleichen Tag Besuch Beim Anwalt, Einigung zur Umgangsklage.
15 Monate später, mein LG und die Kids dürfen sich wiedersehen, beim Kinderschutzbund.
Sie dürfen sich nur dort sehen, weil durch die fehlende Umgansgzeit eine Entfremdung stattgefunden hat?!?!?!!?
Da niemand weiss, wie die Kinder auf den Vater reagieren, da sie ja schon vorher (Achtung Verleumdung und Lüge)" nur brüllend ins Auto eingestiegen sind und mein LG sie alkoholisiert abgeholt hat"
Ja die Kids und ihr Dad sind zu ihrem Recht gekommen. Aber musste es so lange dauern? Wo ist die Gerechtigkeit?
Ein besseres Zusammenarbeiten, zwischen Gericht, JA, Verfahrenspflegerin, andere beratende Einrichtungen könnte solch ein Problem viel schneller lösen.
Alle Termine ( außer die Umgansgtermine beim Kinderschutzbund), lagen grundsätzlich in der Arbeitszeit, niemanden hat es interessiert, ob mein LG Streß mit dem Chef hatte oder von Kollegen blöde angeguckt wurde. Die termine wurden nach der Ex gerichtet, da sie ja schließlich Termine mit der Leihoma machen musste, die vom JA bezahlt wurde.
Es müsste mehr auf die einzelne Problematik eingegangen werden.
Warum bekommt die Km zunächst nach ihren Verleumdungen und nach ihrem NICHTstun in Bezug auf Gesundheit der KIds, die Möglichkeit allen Stellen zu berichten, was für einen bösen und verantwortunglosen Vater die Kinder haben?
Warum wird trotz Fotos der Kids nicht erkannt, daß die Kids bei der Mutter krank geworden sind und nicht beim Vater?
Bei uns war einmal die Verfahrenspflegerin, die mir unterschwellig die Schuld an der Misere gab und verlauten liess, auch sie würde die Kinder überhaupt nicht lachen sehen.
Hat sie dann...nachdem wir ihr ca.100 Fotos mit lachenden Kids und Dad gezeigt haben.
Ich finde die Einseitigkeit muss aufhören. Zusätzlich darf sich nicht auf dem Rücken der Zeit ausgeruht werden, der den Kids nur schadet. Wohl des Kindes????
Dazu kommen für mich die "Gummigesetze" wie z.B. die Auskunftspflicht. Warum hat nicht grundsätzlich ein getrenntlebender Vater das Recht auch von der Schule selbst (GSR) die Auskunft zu bekommen?
Es wäre einfach zu regeln ohne dass die Schulen zwischen 2 Stühlen stehen müssten, wie sie ja gerne argumentieren.
Ein einfacher Satz könnte alles regeln: " Liegt das GSR der Schule vor, haben beide Elternteile das Recht auf Auskunft, betr. Klassenfahrten, Schulnoten, Veranstaltungen usw.
Ich schreibe mich gerade richtig schön ein und bekomme wieder leichte Wut.
Als Laie betrachtet könnte es viel einfacher sein.
Sicher sieht auch jeder ein Stück weit seine eigene Gerechtigkeit. Wenn man sich aber mit dem Thema Familienrecht befassen muss, sieht man Dinge nach einer Zeit auch aus dem anderen Blickwinkel.
Nur hat es an meinem Gerechtigkeitssinn nichts ändern können.
Völlig unverständlich für mich ist auch, daß in verschiedenen Städten die Gerichte völlig unterschiedlich arbeiten bzw. Urteile fällen.
Hallo??? Sind wir EIN Land oder nicht?
Recht ist Recht und Gesetz ist Gesetz......warum wird es nicht auch so praktiziert?
Hm..ich glaube ist erstmal genug
LG
Tina
Und aus dem Chaos sprach eine Stimme zu mir:"Lächle und sei froh, es könnte schlimmer kommen." Und ich lächelte und war froh und es kam schlimmer.
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
@ uli
und darum entscheidet er lieber garnicht und läßt mich weiterhin bluten. Er hatte damals wörtlich gesagt, die Akte zu schließen, wenn sie sich nicht kooperativ zeigen würde. Das war im August 2004. Seit dem ist sie nicht kooperativ und die Akte bleibt offen.
Okay, ich korrigiere meinen Satz um: Nicht immer gleich und nicht immer gerecht, aber vielleicht in Teilbereichen sofort. Was wäre denn mit der Idee: solange sie nicht kooperativ ist, gibt es eben keine Kohle mehr? DAS wäre doch eine mögliche Zwischenentscheidung.
Es müssten auch die Parteien gezwungen werden können, sich schnell und gemeinsam an einen Tisch zu setzen, gerade im Familienrecht, denn hier sollte man immer nach gemeinsamen Lösungen suchen, bevor man streitet (Zwangsmediation?).
Genau das, mit anderen Worten, habe ich bereits in einem anderen Thread geschrieben. Dies sollte passieren, BEVOR sich ein Paar trennt, spätestens, wenn der Entschluss fest steht.
Wer das bemängelt und kritisiert, der sollte mal versuchen, selbst ein geeignetes Gesetz für das zu beurteilende Problem zu schreiben ... der wird sehen, dass dies nicht mäglich sein wird.
Eben! Jedes Gesetz lässt sich in die eine oder andere Richtung interpretieren. Und selbst wenn das nicht möglich ist, dann gibt es in jeder Richtung diesen oder jenen Ausnahmefall, besondere Umstände und was weiss ich noch alles.
Deswegen sag ich ja: ich möchte kein Richter sein. WEM soll der arme Mensch denn WAS glauben? Jeder versucht das beste für sich (oder "vermeintlich" beste für sein Kind) herauszuholen. Und je nach anwaltschaftlicher Vertretung wird das Blaue vom Himmel gelogen.
Selbst Begutachtungen von Jugendämtern kann man nicht immer trauen, psychologische Gutachten sollen auch manipuliert sein. Ja Himmel - wie soll man da zu einem gerechten Urteil kommen?
Ich darf das gar nicht weiter spinnen... Da müsste jeder Richter der allen anderen Psychologen Überlegene sein. Also in Zukunft nicht mehr nur Jura, sondern ein Psychologiestudium mit allem was dazu gehört?
Oder ganz einfach Gesetze, die absolut wasserdicht sind? Aber das hat die gesamte Menschheit bisher noch nicht geschafft.
Gruß AJA
Was wäre denn mit der Idee: solange sie nicht kooperativ ist, gibt es eben keine Kohle mehr? DAS wäre doch eine mögliche Zwischenentscheidung.
Das hatte ich bereits dreimal beantragt und ausführlich begründet. Sogar Zahlung als Sicherheitsleistung bei Gericht angeboten. Ist als unsubstanzierter Vortrag abgelehnt worden!
LG Uli
unsubstanzierter Vortrag
Was für ein tolles Wort :knockout:
Da fällt selbst mir nichts mehr ein... ausser vielleicht :gunman: :gunman: :gunman:
Nein, das ist zu militaristisch....
Da kannst du ja nur noch beten, dass irgendwann doch noch Hirn vom Himmel fällt.
Mann, Uli, das tut mir nur noch leid für dich - ich glaube, ich würde komplett ausrasten....
Die Frau wie in der Steinzeit an den Haaren herbei schleifen (schon wieder militaristisch :exclam: )
Hast du schon mal versucht, deinen Fall einer Zeitung zu melden? Hast du wahrscheinlich, war bestimmt zu unspektakulär. Das gehört einfach hoch aufgehängt, sowas KANN es doch nicht geben.
Gruß AJA, die an gar nichts mehr glaubt, was mit "Rechts"sprechung zu tun hat
Oder kommt Rechtssprechung von "rechts" und hat mit Gerechtigkeit und Recht gar nichts zu tun? *philosophier*
[Editiert am 13/2/2005 von AJA]
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
zur Beantwortung des 1. statements von DeeP
NEIN
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
Statt dessen streben wir nach egoistischer Selbstverwirlichung!
Das ist mir zu filosofisch und führt vom Thema weg.
Die Gerechtigkeit im Familienrecht wird glaube ich deutlicher, wenn die Industrie, die dahinter steckt, genauer betrachtet wird (alphabetisch sortiert; keine Wertigkeit!):
- Fürsorgeeinrichtungen im weitesten Sinne
- Gutachter
- Jugendämter
- Mediatoren
- Recht(s)anwälte
- Richter
Bei einer erklecklichen Zahl der Beteiligten kann ich mir vorstellen, dass die an friedlichen Scheidungen nicht wirklich interessiert sind. Das heißt nicht unbedingt, dass bewußt dusselige Gesetze erlassen werden. Das heißt vielmehr, dass sie zum Zwecke der Gewinnmaximierung oder Sicherung von Arbeitsplätzen absichtlich Themen/Vorkommnisse eskalieren. Auch sehr verschrobene Auffassungen von Recht wirken streitfördernd.
Und die Hauptleidtragenden sind die Kinder.
Kinder werden zerrieben ob der Frage des Richters/JA-SB/Gutachters, bei wem sie lieber wohnen mögen. Kinder gehen kaputt an ihren Schuldgefühlen, weil die Eltern sich trennen und nun plötzlich nicht mehr miteinander reden.
Ich sprach jüngst mit einem Vater, der in Trennung lebt. Er fühlte, dass die Kinder wohl eher bei ihm leben möchten und er wolle sie am nächsten WE fragen. Ich stellte ihm meine bekannte Frage: "Ich lade dich ein auf eine wundervolle Insel. Alles wird da sein. Nun sage mir, welches deiner beiden Kinder du mitnimmst."
Bei einem Schiffsunglück werden die Kinder von beiden Eltern ins Rettungsboot gehieft. Bei einem Erdbeben buddel beide Eltern mit bloßen Händen bis das Fleisch von den Knochen fällt. Und bei einer Scheidung? Dort werden die extern Involvierten instrumentalisiert, werden Briefe geschrieben, deren Inhalt selbst Stephen King erschauern ließe, werden den Kindern Lügen zur Selbstbestätigung aufgetischt.
Letztlich ermöglicht unser Recht diese Handlungsweisen.
In keinem Land dieser Erde gibt es so viele Gesetze wie in Deutschland. 2/3 der Weltgesetzgebung stammt von hier. Im Steuerrecht sind es gar knapp 80 %.
Und im Familienrecht ist dieser Staat nicht willens auf den Tisch zu hauen und zu sagen: "Ne liebe Eltern, so geht das nicht. Ich lass mir von euch nicht die Kinder dieses Landes kaputt machen."
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Die Gerechtigkeit im Familienrecht wird glaube ich deutlicher, wenn die Industrie, die dahinter steckt, genauer betrachtet wird (alphabetisch sortiert; keine Wertigkeit!):
- Fürsorgeeinrichtungen im weitesten Sinne
- Gutachter
- Jugendämter
- Mediatoren
- Recht(s)anwälte
- Richter
Ja, auch ich glaube, dass der Teufel irgendwo in dieser Ecke steckt... Vor allem, weil wir uns wie selbstverständlich daran gewöhnt haben, dass für die Auflösung einer Rechtsbeziehung namens Ehe oft die gleichen Werkzeuge benutzt werden, die auch im Strafrecht Anwendung finden: Richter, Gerichte, Rechtsanwälte, Gutachter etc. (zur Erinnerung: Zur Begründung dieser Rechtsbeziehung - also zum Heiraten - brauchten wir all diese Institutionen nicht; dafür genügte notfalls ein tatteriger Standesbeamter!)
Das Vorhandensein dieses Instrumentariums verführt allerdings dazu, es auch zu benutzen. Aber käme jemand ernsthaft auf die Idee, es auch zur Schlichtung ganz normaler Meinungsverschiedenheiten innerhalb einer Ehe einzusetzen? Würde jemand innerhalb einer bestehenden Ehe Gutachter beauftragen, um mit dessen Hilfe die Erziehungsfähigkeit des Ehepartners lauthals in Frage zu stellen? Sicher nicht; die solcherart Angerufenen würden ihre Zuständigkeit absolut in Frage stellen.
Anders sieht es jedoch aus, wenn einer der Beteiligten das Wort "Scheidung" sagt oder auch nur denkt. Woran man erkennt, dass die wüste Beendigung einer ehemaligen Liebesbeziehung mit den Instrumenten des Strafrechts vor allem damit zu tun hat, dass die (oder mindestens ein) Partner nicht (mehr) in der Lage sind, miteinander zu reden. Wenn man seine Ehe und/oder seinen Partner satt hat, latscht man in Deutschland (einem Land, das ein besseres Tier- als Kinderschutzgesetz hat) deshalb einfach zu einem x-beliebigen Anwalt und beauftragt diesen, den anderen fertigzumachen, ihn seiner Rolle als Vater oder Mutter zu berauben, ihn finanziell an die Wand zu drücken, alles und jedes nur Denkbare auszgraben oder notfalls zu erfinden, was den Ex-Partner in den Augen einer gefürchteten Institution namens "Gericht" (und natürlich auch vor dem eigenen Lebensumfeld) möglichst schlecht dastehen lässt. Und plötzlich kommt staatlicherseits eine Riesenmaschinerie in Gang, die sich in alles und jedes einmischen soll und das immer wieder auch mit Wonne tut.
Der Staat täte gut daran, diesen Wahnsinn zu stoppen. Das Trennungsjahr ist ein guter Ansatz für ruhige und sachliche Lösungen; das gemeinsame Sorgerecht ist es auch. Es gibt sogar ein erprobtes "Cochemer Modell", mit dem sich Rosenkriege und staatliche Einmischung weitgehend vermeiden lassen. Oft genug sind das aber alles nur Worthülsen und keine Chancen, die wirklich genutzt werden. Warum ist es - gerade wenn Kinder im Spiel sind - beispielsweise nicht zwingend vorgeschrieben, lange vor der Möglichkeit eines Anwaltsbesuches per Mediation erst einmal eine gemeinsame (!) Lösung für die Zeit nach der Trennung zu finden? Damit könnten alle Beteiligten besser und friedlicher leben. Die Ausgestaltung der elterlichen Sorge, die Aufteilung von Hausrat und Vermögen könnten so geregelt werden, BEVOR der Staat sich überhaupt einmischt. Letzteres sollte überhaupt nur möglich sein, wenn die Parteien so zerstritten sind, dass eine andere Lösung nicht möglich ist - dann aber auch mit dem Risiko des Totalverlustes.
Warum kann ein Elternteil (meist Mütter) Fakten durch Entfernung schaffen, in dem er/sie mit den Kindern hunderte von Kilometern weit weg zieht? Ich lese hier, dass man das einer "eigenständigen Rechtspersönlichkeit" kaum verbieten könne - und frage mich, was wohl ein unterhaltspflichtiger Vater zu hören bekäme, der sich auf diese "Eigenständigkeit" beruft und statt Kindesunterhalt zu zahlen lieber einen Porsche für sich kauft...
Man könnte das Familienrecht ohne weiteres dahingehend erweitern, dass die gemeinsame elterliche Sorge auch körperlich ausgeübt werden MUSS - was eben bedeutet, dass beide Eltern bis zur Volljährigkeit gemeinsamer Kinder am gleichen Ort wohnen bleiben MÜSSEN (es sei denn, sie beschliessen GEMEINSAM etwas anderes). Alternativ oder zusätzlich könnte man auch die Regelung einführen, dass derjenige, der die Entfernung schafft, die Umgangskosten zu tragen hat. Und mit Blick über den europäischen Gartenzaun könnten hartnäckige "Umgangsboykotteure" mit empfindlichen Strafen belegt werden.
Ich verkenne nicht, dass es viele Trennungen gibt, die friedlich ablaufen - aber das ist kein Verdienst der florierenden "Scheidungsindustrie", sondern das der jeweils beteiligten Partner/Eltern, die möglichst viele Dinge vernünftig und ohne Einmischung Dritter regeln.
"Der Staat", der im "Familienrecht" per Urteil über menschliche Schicksale entscheidet, sollte sich jedenfalls klarmachen, dass er mit jedem dieser Urteile ein klein wenig zu seinem eigenen Niedergang beiträgt - durch Scheidungswaisen, die sich in ein paar Jahren gut überlegen werden, ob sie das eigene Schicksal irgendwann wirklich einmal eigenen Kindern antun wollen, aber auch durch Bürger, die einfach gar keine Familien mehr gründen, weil ihnen schlicht das Risiko zu gross ist, dass dieser Staat, von dem sie angeblich ein Teil sind, sie bei einem Scheitern der Partnerbeziehung selbstherrlich und nach eigenem Gutdünken von der Elternrolle ausschliesst und sie finanziell gleichzeitig ruiniert.
Man sieht: Ehe und Familie, aber auch Trennung und Scheidung sind gar keine Fragen, die man mit den Mitteln von Recht und Gerechtigkeit beantworten wollen sollte, sondern mit nachdrücklichen Appellen an die Eigenverantwortung der Beteiligten; ggf. auch mit entsprechender Hilfe durch Dritte. Wenn man das erst einmal verinnerlicht und seine eigene Verantwortung erkannt hat, funktioniert das auch.
Leider neigen viele von uns (Stichwort: Nachbarschaftsstreitigkeiten) dazu, gleich mit dem Knüppel namens "Justiz" auf Dinge zu hauen, die sich mit einem vernünftigen Gespräch viel besser lösen liessen, wenn man nicht ständig auf "mein Recht" pochen würde. Und auf der anderen Seite kennt man auch die "deutsche Krankheit" - Dinge eher seufzend oder jammernd hinzunehmen als sich mit zivilem Ungehorsam dagegen zu wehren.
Aber hey: Wir sind viele! Wer die nächsten Bundestagswahl gewinnen will, wird uns Trennungseltern zum Gewinnen brauchen und eine wirklich reformierte Familienpolitik auf den Weg bringen müssen, die diesen Namen auch verdient. Was Deutschland als eines der reichsten Länder der Welt hier bislang zuwege gebracht hat, ist im internationalen Vergleich einfach jämmerlich. Es liegt an uns, den Verantwortlichen das immer wieder klarzumachen. Von den etablierten parteien hat derzeit keine (!) einen vernünftigen Ansatz dazu im Programm; die inhaltsleeren Sprechblasen von Zypries & Co. sind hinlänglich bekannt. Aber nicht vergessen: Viele Wahlen werden von den Nichtwählern entschieden...
In diesem Sinne und mit herzlichem Gruss aus dem nächtlich-wilden Süden
Martin
When a mosquito lands on your testicles you realize that there is always a way to solve problems without using violence.
Danke für die Belehrung bezüglich der Recht ssprechung @ RAMSCH. War mir schon klar und auch nicht so ganz ernst gemeint. Auch wenn es Einzelfälle sein sollen, kommen mir dennoch Zweifel. Ich glaube nämlich erstens nicht, dass es sich tatsächlich nur im Einzelfälle handelt, sondern dass es derlei Fälle viel öfter gibt, die eben nicht durch ein Forum wie dieses öffentlich werden. Und zweitens bin ich der Meinung, dass es Fälle wie den von Uli oder mel einfach gar nicht geben dürfte. Wenn ich so etwas lese, dann KANN ich kein Vertrauen mehr haben.
Aber um das Ganze etwas abzumildern. Wenigstens ein Urteil habe ich erfahren, dass zumindest ICH als gerecht empfand.
Es ging um den Versorgungsausgleich bei meiner Scheidung. Da ich vor den Kindern ca. doppelt so viel verdiente wie mein Ex und durch die Erziehungszeiten zusätzlich Rentenanspruch erworben hatte, hätte ich Rentenpunkte (oder wie das heisst) in Höhe von ca. 40,-- € monatlich abgeben müssen. Meine damalige Anwältin meinte, da hätte ich keine Chance, das sei eben so. Also habe ich selbst beim Termin den Mund aufgemacht und dem Richter erklärt, dass ich das nicht einsehen würde, da ich mit drei Kindern, von denen das jüngste zu diesem Zeitpunkt drei Jahre alt war, auf lange Sicht keine Chance hätte, meinen Rentenanspruch in der Höhe weiter aufbauen zu können. Die gegnerische Anwältin kam mit Argumenten wie drohende Erwerbsunfähigkeit wegen psychisch desolatem Zustand ihres Mandanten, meine angeblich so tolle Ausbildung, bei dem mir der Arbeitsmarkt ja offen stünde :knockout: u. ä. Der bis dato sehr ruhige, freundliche Richter wurde stocksauer, erklärte meinem Ex, er solle sich nicht so anstellen, er sei schliesslich ein junger, gesunder Mann und könne ja wohl von mir nicht erwarten, dass ich meine Kinder abgebe, um mir eine Vollzeitstelle zu suchen, die ich auch bei der derzeitigen Arbeitsmarktlage kaum finden würde. Schon gar nicht mit der Bezahlung, wie ich sie hatte. Abschliessend meinte er: Entweder Sie verzichten jetzt freiwillig auf den Versorgungsausgleich, oder ich beschliesse das jetzt.
Hat zwar jetzt nur periphär mit Deeps Ausführungen bezüglich der Kinder zu tun, aber immerhin in so weit, als dieser Richter mir meine paar Rentenpunkte "geschenkt" hat, damit ich mich weiterhin primär um meine Kinder kümmern kann und meine Arbeitskraft nur in der Zeit einsetzen muss, in der sie ohnehin in der Schule sind.
Kinder werden zerrieben ob der Frage des Richters/JA-SB/Gutachters, bei wem sie lieber wohnen mögen. Kinder gehen kaputt an ihren Schuldgefühlen, weil die Eltern sich trennen und nun plötzlich nicht mehr miteinander reden.
Diese Frage wird aber auch von den Eltern gestellt, und das finde ich weit schlimmer. Mal ganz ehrlich: Sind denn wirklich alle Mütter so schrecklich, dass alle Väter meinen, dass ihre Kinder bei ihnen besser aufgehoben wären? Entschuldigt die Verallgemeinerung, aber ich lese so selten, dass ein Vater der Meinung ist, dass seine Kinder bei der Mutter ebenso gut aufgehoben sind. Die kleinste Andeutung des Kindes, dass es gerne beim Papa sein möchte, löst eine grosse Welle Misstrauen und Zweifel gegen die Mutter aus. Plötzlich werden Bagatellen völlig überbewertet. Umgekehrt natürlich ebenso. Weint ein Kind nach dem Umgangswochenende, ist natürlich der Vater schuld. Es kann nicht sein, dass das Kind über diesen Zustand, dass es hin und her geschoben wird, einfach unglücklich ist. Ich möchte mal wissen, wie viele Kinder nicht einfach am liebsten bei BEIDEN Elternteilen sein möchte. Deswegen finde ich diese ganze Fragerei und Hinterfragerei "bei wem willst du denn lieber wohnen" allein schon eine Verletzung der Kindergefühle. Und ich denke mal, nicht immer nur von dem Müttern geschürt. Den, aus den Augen des Kindes, Idealzustand gibt es nun mal einfach nicht mehr. Und jede Frage und auch schon jedes Denken eines Elternteiles in diese Richtung verdeutlicht dem Kind einmal mehr seine ausweglose Situation.
Zwangsmediation - kann nicht funktionieren, ist mir auch klar. Vielleicht würde es ja schon helfen, den Eltern einfach mal aufzuzeigen, was sie mit ihrem Verhalten in den Kindern auslösen. Dass einfaches Misstrauen dem ehemaligen Partner gegenüber schon ausreicht um das Kind in eine Identitätskrise zu schicken.
Gruß AJA
Sorry - bin arg vom Thema abgewichen :redhead:
[Editiert am 14/2/2005 von AJA]
"unsubstantiierter Vortrag" ist ein oft verwendeter juristischer terminus technicus, der auf ungenügende Ausführungen zu einem Thema, zu einer Behauptung durch einen Prozessbeteiligten hinweist (Nachlässigkeit des Anwaltes?)
Mein Anwalt ist Fachanwalt für Familienrecht er ist mir von kompetenter Seite empfohlen worden und er ist top. Inzwischen sind so viele Anwälte in mein weit verzweigtes Geschehen involviert, dass mir das auch von anwaltlicher Seite bestätigt wurde. Die Sache ist ausgeschrieben, es gibt nichts mehr hinzuzufügen. Der Richter selbst sagte, dass alle mit den Augen rollen würden, wenn unserer Angelegenheit Schreiben bei Gericht eingingen. Es gibt keinen Richter dieses Amtsgerichtes, der mit unserer Sache noch nicht befasst war!!! Die Akte bei Gericht incl. aller EA-Entscheidungen ist Kilo-schwer. Durch die Schreibwütigkeit des gegnerischen Anwaltes hat bereits eine Informationsüberflutung stattgefunden, was wohl auch beabsichtigt war.
Sorry - bin arg vom Thema abgewichen
...nöö, finde ich garnicht, AJA, und moin auch!
das bestätigt doch nur, was RAMSCH sagte, nämlich 'eine absolute (=objektive) gerechtigkeit gips nicht...' (zumindest nicht 'auf erden, höchstens im himmel' ...). dein ex fühlte sich sicherlich damals 'ungerecht' behandelt, denn nach dem gesetz hätten ihm die 40 punkte (oder € ?) doch 'zugestanden'?! also....
'gerechtigkeit' ist meiner meinung nach sowas ähnliches wie 'kompromiss': ALLEN beteiligten möglichst wenig zu schaden, die belange ALLER beteiligten möglichst gleichmässig zu berücksichtigen und bei interessenskollisionen ALLEN einen 'schritt zurück' abzuverlangen => ALLEN 'gerecht' zu werden, auch wenn ich als 'partei' das im detail vielleicht anders sehe.
eine solche art von 'gerechtigkeit' wird aber wohl nur für 'aussenstehende' sichtbar, d.h. nur unbeteiligte können 'neutral' beurteilen, ob eine entscheidung ALLEN 'gerecht' wird.
insofern kann es gerechtigkeit, aus meiner sicht, zumindest theoretisch (!!!) durchaus geben. nur wird sie in der regel von keinem der beteiligten als solche empfunden.
gruss
ulli
[Editiert am 14/2/2005 von ulliberne]
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
und könne ja wohl von mir nicht erwarten, dass ich meine Kinder abgebe, um mir eine Vollzeitstelle zu suchen,
Ohne dir jetzt zu nahe treten zu wollen, liebe AJA und nimm es bitte nicht allzu persönlich. Letztlich ist der Vortrag/die Nötigung des Richters genau das, was landläufig als "Mütterbonus" angesehen wird.
DeepThought
Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Kein Problem Deep, so etwas in der Art hatte ich schon erwartet 😉
Klar ist das ein Mütterbonus. Allerdings denke ich, muss man da schon auch Abstufungen sehen. Es gibt die Mütter, wie z. B. von Uli beschrieben, die ihre Exmänner gnadenlos ausnehmen. Oder so wie meine ehemalige Freundin, die nicht nur beim KU versucht das möglichste herauszuholen, sondern auch noch für sich selbst mehr beansprucht, als dem KV dann letztlich übrig bleibt. Die sich hinstellen und sich weigern, sich auch nur eine Teilzeitstelle zu suchen, obwohl ihre Kinder schon längst in einem Alter sind, wo sie ganz froh sind, wenn sie ihre Eltern wenigstens zeitweise nur von hinten sehen.
Und dann gibt es solche wie mich (ja, die gibt es 😎 ), die sich mit KU in Höhe der UVG zufrieden geben, um dem KV zu ermöglichen, seine Finanzen erst mal in Ordnung zu bringen, die überhaupt nicht auf die Idee kommen, für sich selbst Unterhalt zu verlangen. Die sollen dann schon wenigstens ihre Rentenpunkte behalten dürfen 🙂
Fakt ist halt einfach, dass der KV noch locker 25 Jahre arbeiten kann, und ich wahrscheinlich frühestens in fünf oder sechs Jahren in Vollzeit wechseln kann, falls das möglich ist. Dann habe ich je nachdem, wie weit die Rentenreform bis dahin ist, vielleicht noch 10 oder 15 Jahre. Ich denke, dass mein Ex das locker schafft, die 40 € bis zum Rentenbeginn selbst zu erwirtschaften. Ob ich das ausgleichen kann, ist jedoch fraglich.
Ob der Richter nun mutterbonuslastig ist oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Was die Umgangsfrage, das gemeinsame Sorgerecht etc. anging, konnte ich das eher nicht feststellen.
Wenn ich meinen von dir zitierten Satz in den Umkehrschluss setze, dann kann es ja wohl auch nicht angehen, dass der Vater seinen gut bezahlten Job aufgibt, um für die Kinder da zu sein, während ich mich arbeitssuchend melde und vielleicht gar keinen Job bekomme. Anders, wenn ich diesen hätte, aber das war ja nicht der Fall.
Gruß AJA
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
moin, zusammen,
tja, RAMSCH, die 'goldene mitte' ist selten mathematisch zu definieren, und deswegen reicht eine 'mittige entscheidung' eben meistens nicht - sschön wär's, wenn's so wäre!! (nach meinem verständnis und meiner erfahrung ists übrigens vollkommen egal, ob 8 oder 80 oder 800 km zwischen den streitenden liegen...).
aber zuerst sollten wir unterscheiden zwischen einem 'rechtsbrecher', einem der 'unrecht' nach z.b. dem gesetz begangen hat, und einer situation wie z.b. der trennung zweier elternteile. im ersteren fall liegst du natürlich richtig, dort bedeutet gerechtigkeit a) dem rechtsbrecher sein verhalten 'nicht durchgehen zu lassen' und b) ihn für einen evtl. schaden zur verantwortung zu ziehen.
etwas anderes ist es, wenn zwei streitende nicht zu einem konsens finden ohne unrecht begangen zu haben (die trennung als solche ist ja legal), sondern einer sich 'ungerecht' behandelt FÜHLT im sinne von 'über den tisch gezogen' (nicht (nur) finanziell) (o.k., wenns 'fakt' ist, ists wieder unrecht).
in deinem beispiel ist die KM eigenmächtig weggezogen (= ihr eigenes 'problem'), hat das kind mitgenommen (sie hat ja ABR), aber ohne zustimmung des KV (unrechtstatbestand?? nach ihrer auffassung sicher nein). der KV will das kind, gegen den willen der KM (!!) bei sich behalten (aus demselben 'recht' heraus, mit dem die KM es mitgenommen hat = patt, interessenskonflikt). jetzt kommt das kindeswohl dazu: eigentlich bliebe es am liebsten in einer lebensgemeinschaft mit beiden eltern, aber das geht ja nicht (unrecht im juristischen sinne gegenüber dem kind?), es will zurück in die gewohnte umgebung/zum KV, andere stellen befürworten das. damit wäre für mich das 'kindeswohl' detailliert zu betrachten und am ende ausschlaggebend (ja, ich weiss, das das dann erstmal wieder zu definieren wäre und begutachtet werden müsste/würde etc. pp.).
was also könnte herauskommen? kind bei KM: diese empfindet das als 'gerecht', kind und KV nicht; letztere beiden würden versuchen, als kompromiss einen vernünftigen umgang zu finden, was der KM evtl. nicht 'schmecken' würde, sie aber hinnehmen müsste (also auch kompromiss). oder: kind bei KV, dann ists umgekehrt.).
jetzt liegt es an einer 3. partei (mediator, JA, gericht etc.) eine 'gerechte' entscheidung zu finden. und spätestens hier, finde ich, wird im familienrecht die gerechtigkeit zum kompromiss.
mit anderen worten: keine der (realistischen) möglichkeiten wird den wünschen auch nur einer 'partei' komplett 'gerecht', weder KM noch KV noch das kind haben am ende, was sie wollten. also muss jede seite abstriche machen = kompromisse eingehen, ohne sich zu sehr verbiegen zu müssen. und wenn eine seite etwas (!!) mehr nachgibt als die andere(n), dann ist das in meinen augen auch eine 'gerechte', weil faire lösung.
deswegen ist für mich 'der gerechtigkeit wegen' und 'um des friedens willen' auch kein widerspruch in sich.
leider haben aber häufig nicht alle beteiligten diesen kompromiss zum ziel, sondern in erster linie ihre eigenen interessen, die sie versuchen zu lasten der anderen durchzudrücken, und deswegen muss eben 'recht gesprochen' werden, was selten zu 'gerechtigkeit' führt, da der eine lauter ist, der andere was verschweigt, das dritte nicht ernst genommen wird etc.
Ich sehe Gerechtigkeit also als ein Streben mit dem Ziel, einer völlig ausgeglichenen, von allen mitgetragenen Entscheidung in einem Konflikt.
genau das ist für mich ein kompromiss! mit dem unterschied dass ein kompromiss nicht immer 'völlig ausgeglichen' sein muss, aber er muss immer von allen mitgetragen werden (können).
gruss
ulli
p.s.: wieso müssen kompromisse allen weh tun?? im gegenteil, sie sollen möglichst keinem weh tun....
ein mann geht nicht unter wenn er nicht will,
wehre dich, schlage dich, halte nicht still.....
(fritz grasshoff)
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
Moin,
aus meiner Erfahrung heraus ist ein Kompromiß dann tragfähig, wenn sich beide Seiten als Sieger fühlen. Das Geheimnis liegt eher dadrin, daß sich jeder in einem Teilbereich als Sieger fühlt - den anderen, den der andere gewonnen hat, und den man selber dann zwangsläufig nicht gewonnen hat, blendet man aus. Das ist das menschliche Wesen.
Ich denke mitnichten, daß sich Richter zwangsläufig an Gesetze halten müssen, und das wiederum liegt am Wesen der Gesetze. Sie sind allgemeine Vorschriften, die an sich das Zusammenleben der Gemeinschaft regulieren sollen und speziell im Strafrecht auch nicht erlaubte Handlungen unter die Sanktionsfähigkeit des Staates stellen. Das Ganze trifft dort auf Probleme, wo aus diesen "Allgemeinfällen" dann "Einzelfälle" werden, also Umstände auftreffen, die vom Gesetz wegen seiner Allgemeinheit nicht erfaßt werden können. Und dadran kann man einen guten von einem schlechten Richter unterscheiden: daran, daß er richtig werten kann. Wenn Details weggelassen oder aber auch übermäßig gewichtet werden, ist somit eine Parteilichkeit gegeben, wenn auch oft unbewußt.
Gerechtigkeit ist subjektiv, das wurde ja auch schon festgestellt. Aber wenn man sich vor Augen hält, daß Gesetze eben keine Einzelfälle in ihrer gesamten Tiefe und Breite erfassen können, sondern die Detailstufe schrittweise verringert wird, bis der Einzelfall dann auf das entsprechende Gesetz passt, weil er unscharf genug geworden ist, dem wird klar, warum Richter in fast jedem Fall einen Ermessensspielraum brauchen und auch bekommen.
Gruß, Xe
[Editiert am 14/2/2005 von Xe]
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Anm. Admin: Beitrag gelöscht! Hausverbot! Siehe >hier<
[Editiert am 20/6/2005 von DeepThought]
